In Krankenhäusern treffen hohe Sicherheitsanforderungen auf komplexe organisatorische Abläufe. Genau das prägt den Alltag von Peter Holl, Leiter Technischer Service im SRH Klinikum Karlsbad-Langensteinbach. Auf dem weitläufigen Gelände mit mehreren Gebäuden muss jederzeit gewährleistet sein, dass nur autorisierte Personen Zugang zu sensiblen Bereichen wie Operationssälen, Intensivstationen oder Medikationsräumen erhalten.
Für diese Aufgabe setzt das Klinikum auf die Zutrittskontrolllösung AccessOne von CES. Die Software ermöglicht es, sicherheitsrelevante Türen zentral zu verwalten, zu überwachen und flexibel zu steuern. Kritische Bereiche sind online angebunden, weniger sensible Türen werden mechatronisch offline gesichert. So entsteht eine skalierbare Lösung für die unterschiedlichen Anforderungen der Stationen und Fachbereiche.

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Ein Ausweis für viele Anwendungen
Rund 1.200 Mitarbeitende sind im SRH Klinikum tätig. Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Reinigungspersonal, Handwerker sowie Mitarbeitende in Therapie und Verwaltung nutzen ihren Dienstausweis als zentrales Authentifizierungsmedium. Darauf sind genau die Zutrittsrechte hinterlegt, die für die jeweilige Aufgabe und den Arbeitszeitraum erforderlich sind.
Damit die Verwaltung nicht zur Sisyphusarbeit wird, fasst AccessOne Personen und Türen mit ähnlichen Anforderungen zu Gruppen zusammen. Mitarbeitende eines Fachbereichs erhalten ein gemeinsames Berechtigungsprofil, das bei Bedarf um individuelle Rechte ergänzt wird. So kann etwa der Chefarzt zusätzlich Zutritt zu seinem Arztzimmer erhalten, während die verantwortliche Pflegekraft für die Medikationsausgabe freigeschaltet wird.

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Dezentrale Verantwortung, zentrale Kontrolle
Eine weitere Entlastung bietet die Mandantenfunktion. Das Klinikum teilt die Anlage beispielsweise in die Bereiche Therapie und Psychiatrie auf. Die Verantwortlichen können Berechtigungen eigenständig verwalten, sehen in der Software aber nur die ihnen zugeordneten Personen, Türen und Geräte. Über den Webzugang lassen sich Rechte ohne lokale Softwareinstallation vergeben, ändern oder entziehen.
Fünf Sicherheitsstufen – von sehr hoch bis sehr niedrig – schaffen zusätzliche Kontrolle. Sie können Türen, Türgruppen und Berechtigungsprofilen zugeordnet werden. Dadurch wird verhindert, dass eine besonders geschützte Tür versehentlich einem niedrigen eingestuften Profil zugewiesen wird.
Auch die Gültigkeit von Berechtigungen lässt sich differenziert steuern. Während sich Reinigungskräfte beispielsweise täglich an einem Update-Terminal validieren, genügt für Pflegekräfte ein monatliches Intervall. So bleiben Zutrittsrechte aktuell, ohne den Arbeitsalltag unnötig zu belasten.

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Schnell auf personelle Veränderungen reagieren
Gerade in größeren Kliniken ist die Personalfluktuation eine besondere Herausforderung. Neue Mitarbeitende müssen kurzfristig ausgestattet, wechselnde Aufgaben berücksichtigt und ausgeschiedene Beschäftigte zuverlässig aus dem System entfernt werden. Mit zentralem Ausweismanagement, Update-Terminals sowie einem eigenen Kartendrucker und Codierer kann das Klinikum schnell reagieren. Neue Ausweise lassen sich individuell bedrucken und gleichzeitig für die Zutrittskontrolle codieren.
Das Ziel: möglichst viele sicherheitsrelevante Prozesse mit nur einem Authentifizierungsmittel zu steuern – dem Dienstausweis.
Flexibel erweiterbar
Für Peter Holl war entscheidend, dass AccessOne modular und lizenzbasiert aufgebaut ist. Funktionen wie Mandantenverwaltung, Kartendruck, Codierung und browserbasierte Berechtigungsworkflows können bedarfsgerecht ergänzt werden. Zutrittsrechte lassen sich dadurch flexibel vergeben, ändern oder löschen.
Das Ergebnis ist eine Zutrittskontrolle, die Sicherheit, Transparenz und organisatorische Flexibilität verbindet – und damit zum Schutz von Patienten, Personal und Infrastruktur beiträgt.
Kontakt
C.Ed. Schulte GmbH
Zylinderschlossfabrik
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