Die in Frankfurt ansässige Chargemaker GmbH übernimmt schrittweise den Ladeinfrastruktur-Betrieb für die Lufthansa Group in Deutschland. Im ersten Schritt betreut das Unternehmen über 100 Ladepunkte am Lufthansa Aviation Center, der Zentrale der Lufthansa Group am Frankfurter Flughafen. In Summe soll der Full-Service-Spezialist, der zum Energiedienstleister ista gehört, mehr als 300 bestehende Ladepunkte an unterschiedlichen Standorten übernehmen. Er verantwortet auch die Abrechnung für die unterschiedlichen Nutzergruppen des Konzerns.
„Die Herausforderung liegt nicht allein in der Zahl der Ladepunkte. Entscheidend ist, unterschiedliche Standorte, Gesellschaften und Nutzergruppen in einem System zusammenzuführen“, sagt Florian Kasten, Head of Sales – Industry Solutions bei Chargemaker. Dafür würde eine einheitliche und skalierbare Lösung geschaffen. Die Lufthansa Group könne somit ihre Ladeinfrastruktur zentral steuern und gleichzeitig auf die Anforderungen der einzelnen Standorte eingehen.
Von Entstörung bis Nutzerhotline
Der Full-Service-Anbieter übernimmt das komplette Paket: die Fernüberwachung und Entstörung der Ladepunkte, die regelmäßige Wartung und Instandsetzung, eine Nutzerhotline sowie das nutzergenaue Abrechnen aller Ladevorgänge. Ein intelligentes Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung über alle Ladepunkte eines Standorts. Kurzzeitparker können beispielsweise tagsüber priorisiert werden, während Fahrzeuge mit längerer Standzeit über Nacht laden.


