Was bedeutet CAFM, BIM oder Betreiberverantwortung? In unserem Facility-Management-Glossar finden Sie verständliche Erklärungen zu wichtigen Begriffen aus Facility Management, Gebäudebetrieb und Immobilienmanagement – von Anlagenmanagement und Instandhaltung bis zu Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
AHO
AHO ist die Abkürzung für die unverbindliche Honorarordnung für Projektmanagementleistungen in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Sie ist nicht zu verwechseln mit der HOAI.
Allgemeines Kennzeichnungssystem (AKS)
Festlegung von Kennzeichnungen zur Identifikation und digitalen Abbildung von Anlagen und Elementen einer Immobilie. Ein AKS sollte einheitlich und logisch nachvollziehbar sein und Zugehörigkeiten, Inhalte und Hierarchien systematisch abbilden können.
Alphanumerische Daten
Alphanumerische Daten sind Sachdaten, die aus Ziffern und Buchstaben zusammengesetzt sind. Sie beschreiben im FM Daten von Gebäuden, Flächen, Anlagen etc., und können auch Prozesse und Historieninformationen festhalten. Alphanumerische Daten sind das Gegenstück zu grafischen Daten.
Anlagenmanagement
Verwaltung, Betrieb und Instandhaltung technischer Anlagen eines Gebäudes zur Sicherstellung der Funktionsfähigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Arbeitsplatzbuchung
Software, mit der Mitarbeitende Tische, Räume oder Büroressourcen digital für einen festgelegten Zeitraum reservieren können. Eine solche Anwendung enthält in der Regel interaktive Büropläne und Analysen zur Flächenauslastung und -optimierung.
Arbeitsplatzmanagement
Optimierung und Verwaltung von Büroarbeitsplätzen hinsichtlich Auslastung, Flächenbedarf und Kosten.
Arbeitsstättenregeln (ASR)
Vorschriften zur Sicherheit und Gesundheitsschutz in Arbeitsstätten. Die ASR regeln strukturelle und betriebliche Anforderungen an Raumgestaltung und -qualität (Licht, Luft, Arbeits- und Pausenräume), aber auch medizinische Versorgung, Sanitäranlagen, Fluchtwege und Belastungspotentiale.
As-built-Daten
Grafische und nicht-grafische Daten und Informationen, die den tatsächlichen Zustand des Gebäudes darstellen („wie gebaut“).
Asset
Englischer Begriff für „Vermögensgegenstand“, im FM i.d.R. Anlagen wie Maschinen oder IT-Komponenten.
Asset Management
Ganzheitliche Verwaltung und Optimierung von Vermögensgegenständen (Assets) aus FM-Sicht. Im Kontext des Facility Managements meint ein Asset in der Regel bestimmte Anlagegegenstände wie Maschinen oder IT-Komponenten.
Ausschreibung (FM/CAFM)
Im Facility Management- und Immobilienkontext bezieht sich eine Ausschreibung auf den Prozess der Beschaffung von Dienstleistungen oder Produkten. In der Ausschreibung werden dabei alle Anforderungen und Kriterien veröffentlicht, die zum Vertragsabschluss zu erfüllen sind.
Für CAFM-Software bedeutet dies beispielsweise die Veröffentlichung der konkreten Anforderungen und Bedingungen an ein CAFM-System, das neu beschafft oder ersetzt werden soll.
Bedarfsplanung
Um einen funktionierenden Gebäudebetrieb sicherzustellen, muss neben dem eigentlichen Bau auch die spätere Nutzung im Betrieb berücksichtigt werden. Aus FM-Perspektive sind hier zahlreiche Faktoren relevant:
• Zentrale Prozesse und Funktionen der Immobilie
• Ziele bezüglich Energie, Kosten und Nachhaltigkeit
• Versorgungsleistungen
• Anforderungen in den Bereichen Sicherheit und Hygiene
• Geplante Betriebsleistungen
• Betriebszeiten
• Erforderliche Daten, Systeme und Dokumentationen
Berechtigungskonzept
Festlegung der individuellen Zugriffsberechtigungen auf Module und Inhalte für Nutzer eines IT-Systems.
Bestandsdaten
Bestandsdaten umfassen im FM Daten und Informationen zu Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen, die für Facility-Prozesse relevant sind, beispielsweise zum Management von Instandhaltung, Fläche, Vermietung oder Energie. Bestandsdaten bestehen aus alphanumerischen (Objekte und ihre Attribute, Listen) und grafischen bzw. geometrischen Daten (Flächenpläne, Grundrisse und Modelle).
Die Dokumentation und damit die Erfassung des Bestands sind im FM zentral, um eine konsistente und qualitative Grundlage für Zustände, Planung, Entscheidungen und Kostenkalkulationen zu haben. Verfahren zur Bestandsdatenerfassung sind zahlreich und reichen von der analogen Erhebung zur digitalen Verarbeitung und Speicherung. Dabei fließen Informationen aus Vermessungen (z.B. 3D-Laserscanning), aber auch aus der Digitalisierung von Dokumenten und Formularen sowie digitale Modellierungen (BIM, CAD) und festgehaltene Abläufe in die Bestandsdaten mit ein.
Betreiberhandbuch
Im Facility Management ist eine ganzheitlich lebenszyklische Dokumentation eines Gebäudes und all seiner technischen Anlagen und Einrichtungen unabdingbar, um eine optimale und nachhaltige Verwaltung sicherzustellen. Ein Betreiberhandbuch stellt sicher, dass alle für das FM in der Betriebsphase relevanten Daten und Informationen, die bereits bei Planung und Bau generiert werden, korrekt und vollständig festgehalten und weitergegeben werden können. Eine standardisierte Richtlinie für die Dokumentation im Betreiberhandbuch findet sich in der GEFMA 198.
Betreiberpflicht
Gesetzliche und organisatorische Pflichten des Betreibers einer Immobilie oder Anlage zur Sicherstellung von Verkehrssicherheit und rechtlichen Anforderungen wie einem Arbeitsschutzkonzept, sachgerechten Wartungen von Anlagen und der Dokumentation von Prozessen.
Betreiberverantwortung
Betreiberverantwortung bezeichnet im Facility Management die rechtliche Pflicht des Betreibers einer Immobilie, das Gebäude und dessen Anlagen und Umfeld so zu führen, dass Menschen, Gesundheit und Umwelt geschützt werden. Diese Pflichten sind in zahlreichen Gesetzen verankert und in der Richtlinie GEFMA 190 mit Blick auf das FM beschrieben. Zentrale Aufgaben des Betreibers sind damit die Sicherstellung von Gebäudesicherheit, Arbeitsschutz, Umweltschutz und die Wartung und Instandhaltung von technischen Anlagen.
Betriebsführung
Steuerung und Koordination der technischen und organisatorischen Prozesse im Gebäudebetrieb.
Betriebsführungskosten
Summe aller Kosten, die im Zusammenhang mit dem Gebäudebetrieb entstehen (Personal, Energie, Wartung etc.).
Big Data
Softwarelösungen für den Umgang mit sehr großen und komplexen Datenmengen zur Analyse, Auswertung oder Modellierung.
Brandschutz
Summe baulicher, technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Vermeidung und Bekämpfung von Bränden.
BREEAM
Zertifizierungsstandard des britischen Building Research Establishment (BRE) für die ökologische und soziokulturelle Nachhaltigkeit von Immobilien. Auch in Deutschland ist die BREEAM-Zertifizierung von nachhaltigen Gebäuden sehr verbreitet.
Building Information Modeling (BIM)
Digitale, modellbasierte Methode zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Gebäuden, womit ein strukturierter und umfänglicher Datensatz für das Bauwerk und all seine technischen Anlagen generiert wird. Erweiterte BIM-Modelle enthalten neben dem digitalen Abbild der physikalischen und funktionalen Eigenschaften des Gebäudes auch Informationen zu zeitlichen Faktoren und Kosten. BIM-Software zur Erstellung und Ausführung der Modelle wird als Bim Authoring Tool bezeichnet. Für den Gebäudebetrieb besonders relevant ist das As-built-Modell oder der Digitale Zwilling.
CAFM (Computer Aided Facility Management)
IT-gestützte Verwaltung, Organisation und Optimierung von Immobilien und FM-Prozessen. Genutzt werden dabei verschiedene Tools als Informationsmanagement-Systeme, als Anwendungssoftware zusammengefasst auch CAFM-Software genannt. CAFM-Software unterstützt den Nutzer in vielfältiger Weise. Typische Anwendungsgebiete sind:
• Asset-Management
• Bauauftragswesen
• Baumkataster
• Betreiberverantwortung
• Dashboards
• Energiemanagement
• Flächenmanagement
• Fuhrparkverwaltung
• Instandhaltung
• Liegenschaftsmanagement
• Mietmanagement
• Netzwerkverwaltung
• Parkraummanagement
• Raumreservierung
• Rechenzentrumsmanagement
• Reinigungsmanagement
• Schlüsselmanagement
• Sicherheit und Arbeitsschutz
• Störungsmanagement
• Umzugsmanagement
• User Help Desk
• Vertragsmanagement
• Workflowmanagement
Für diese Anwendungsfelder bietet moderne CAFM-Software jeweils eigene Module an, sodass ein CAFM-System schrittweise aufgebaut werden kann und nicht als monolithischer Block mit überbordender Funktionsvielfalt den Nutzer ablenkt oder gar überfordert, sondern gezielt für die jeweils beabsichtigten Tätigkeiten eingesetzt werden kann.
CAFM-Marktübersicht
Die „Marktübersicht CAFM-Software 2026“ bietet Orientierung in der Anbieter- und System-Landschaft.
In der aktuellen Ausgabe finden Sie fundierte Daten zu 28 Softwareprodukten für das Facility Management. Zwei weitere Kapitel dienen der vollständigen Abbildung der Prozesskette von der Datenerfassung über die Systemauswahl bis zur CAFM-Implementierung. Sie enthalten vergleichbare Informationen zu Dienstleistern aus den Bereichen Datenerfassung (8 Anbieter) und CAFM-Implementierung (12 Anbieter). Das Kapitel „Immobilien-Service-Apps“ stellt zudem Software-Tools vor, die dem erweiterten Immobilienbewirtschaftungsumfeld zuzurechnen sind. Drei Anbieter präsentieren hier ihre Lösungen.
Die aktuelle Ausgabe finden Sie hier: https://www.facility-manager.de/produkt/marktuebersicht-cafm-software-2026/
CAFM-Schnittstelle
Eine Schnittstelle (erzeugt durch ein Software-Modul oder ein eigenständiges Programm) erlaubt den Datenaustausch zwischen zwei Software-Systemen. Sobald eines der beteiligten Systeme CAFM-Software enthält, handelt es sich um eine CAFM-Schnittstelle. Mögliche CAFM-Schnittstellen finden sich bei BIM-, ERP- oder CAD-Systemen, aber auch bei IoT-Plattformen und Kalendern. Zu beachten ist auch die Kompatibilität der Dateiformate der unterschiedlichen Systeme. Eine deutsche einheitliche Schnittstelle für Software, die im CAFM relevant ist, ist CAFM-Connect vom CAFM RING.
CAFM-System
Informationssystem, das individualisiert auf einen FM-Betrieb zur Digitalisierung betrieblicher Prozesse und relevanter Daten abgestimmt ist. Ein solches System ist i.d.R. durch Schnittstellen mit CAFM- und spezialisierter Software und Automations-/IoT-Systemen verbunden.
CAFM-Trendreport
Der CAFM-Trendreport wird alle zwei Jahre vom Arbeitskreis Digitalisierung der gefma herausgegeben und liefert Informationen zu Marktkennzahlen von IT-Themen, Trends und CAFM-Software sowie Einsatzszenarien und Langzeitanalysen für Anwendende.
Change Management
Umsetzung und Begleitung von Organisationsveränderungen im Unternehmen, meist bei Systemeinführungen.
Clean Desk Policy
Benutzerrichtlinie für den Arbeitsplatz, nach der der Arbeitsplatz stets aufgeräumt und ohne frei zugängliche sensible Unterlagen, Daten oder elektronische Geräte hinterlassen werden soll.
Cleaning Management
Organisation und Steuerung von Reinigungsleistungen im Facility Management.
Compliance
Einhaltung von gesetzlichen, normativen und internen Regelungen im Unternehmen.
Computer Aided Design (CAD)
Computer-unterstütztes Entwerfen bzw. Nutzung von IT-Systemen bei der Konstruktion eines Produkts.
Construction Operation Building Information Exchange (COBie)
Internationaler Standard für den vereinfachten und einheitlichen Austausch nicht-grafischer BIM-Daten (Dokumente, TGA, Strukturen) in verschiedenen Formaten (Spreadsheet, IFC).
CoreNet Global
Global Association for Corporate Real Estate. Amerikanische Non-Profit Organisation für Real Estate Unternehmen mit Fokus auf internationales Netzwerken, Weiterbildung und die Erhebung von Forschungsdaten.
Dashboard
Übersichtsseite in FM-Systemen zur Visualisierung von Kennzahlen, Aufgaben und Prozessen.
Datenmanagement
Systematische Erhebung, Pflege und Nutzung von Daten im FM zur Optimierung von Prozessen und Entscheidungsfindung. Datenmanagement folgt dabei festen Richtlinien zu Qualität, Integrität (Richtigkeit), Konsistenz, Datensicherheit und Datenschutz.
DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)
Non-Profit Organisation, die die nachhaltige Planung und Umsetzung von Bauprojekten fördert. Die DGNB betreibt ein Zertifizierungsprinzip, das ökologische, ökonomische und soziale Faktoren eines Gebäudes oder Betriebs bewertet und so Nachhaltigkeit und Qualität in der Immobilienwirtschaft festigt.
Digitaler Zwilling (Digital Twin)
Ein Digitaler Zwilling ist die virtuelle Abbildung eines physischen Objekts (z.B. ein Gebäude und seine technischen Anlagen) und enthält Informationen über dessen aktuellen Zustand, die z.B. durch Sensoren über ein IoT ermittelt werden.
Dokumentenmanagement
Verwaltung und revisionssichere Ablage von Dokumenten (z.B. Unterlagen, Verträge, Wartungsdokumente, E-Mails, Freigaben) im Facility Management-Kontext. Ziel ist höhere Transparenz, eine schnellere Bearbeitung und Einheitlichkeit.
Energieaudit
Nach DIN 16247-1 genormte Inspektion und Analyse aller Energieverbräuche und -flüsse im Betrieb mit Bewertung und Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und Kostensenkung.
Energiecontrolling
Systematische Erfassung, Überwachung (Energiemonitoring) und Auswertung von Energieverbrauch und -kosten zur Dokumentation von Verbrauch, Effizienzkontrolle, Planung und Weiterentwicklung.
Energiemanagement
Planung, Steuerung und Optimierung von Energieverbrauch und Versorgung zur Kostensenkung und Nachhaltigkeit.
Energieverbrauchsanalyse
Erfassung und Auswertung von Energieverbrauchsdaten für Optimierungsmöglichkeiten.
Environmental, Social and Governance (ESG)
Englisch für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung beschreiben die ESG-Kriterien Rahmenbedingungen der UN, die weltweit in die Unternehmensstrategien integriert werden sollen. Durch die ESG-Prinzipien sollen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Arbeitsbedingungen, Toleranz, Integrität und Transparenz gefördert werden.
ERP-System
ERP beschreibt Enterprise Ressource Planning. Ein ERP-System ist eine integrierte Software zur Ressourcenplanung und Steuerung von Geschäftsprozessen mit dem Ziel der Optimierung und Effizienzförderung von betrieblichen Abläufen.
Facility Management
Ganzheitliche Verwaltung, Bewirtschaftung und Entwicklung von Immobilien, Anlagen und deren Infrastruktur. Facility Management hat Aufgaben im gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, von dessen Konzeption und Planung bis zum laufenden Betrieb. Operative Aufgaben des Gebäudemanagements im FM sind kaufmännisch (Wirtschaftlichkeit und Werterhalt des Gebäudes und seiner Anlagen), technisch (Betrieb und Betreuung baulicher und technischer Anlagen) und infrastrukturell (gebäudebezogene Dienstleistungen). Nach IFMA stellt Facility Management Funktionalität, Sicherheit, Komfort, Nachhaltigkeit und Effizienz von Immobilien sicher.
Flächeneffizienz
Ziel der Flächeneffizienz ist es nicht, so wenig Fläche wie möglich zu benötigen, sondern die geplante bzw. verfügbare Fläche möglichst zielführend und wertschöpfend mit dem Bedarf zu vereinen. Durch gutes Flächenmanagement können Maßnahmen zur Optimierung der Effizienz entwickelt und umgesetzt werden. Diese können beispielsweise IoT-Strukturen oder flexible Arbeitsplatzkonzepte wie Desk-Sharing beinhalten.
Flächenmanagement
Planung, Verwaltung und Optimierung von Nutzflächen in Gebäuden. Flächenqualität entsteht dabei durch eine besonders effiziente Verbindung von Nutzung und Wertschöpfung und verbindet somit räumliche Strukturierung und Instandhaltung mit dem konkreten Arbeitsumfeld.
FM-Software
Softwarelösungen zur Abbildung und Unterstützung von FM-Prozessen. Die Software-Tools koordinieren und dokumentieren das Management von Assets, Räumlichkeiten und Personal und überwachen zudem Faktoren wie Energieverbrauch, Nachhaltigkeit und Inventar. Dabei werden Daten und Statistiken generiert, die der Überwachung und Kontrolle von FM-Prozessen dienen und wichtiges Feedback zur Optimierung und Verbesserung liefern.
Fremdfirmenmanagement
Steuerung und Überwachung externer Dienstleister im Gebäudebetrieb. Auf diese Weise stellt der FM-Betrieb Arbeits- und Gesundheitsschutz sowie Qualität und Risikominderung bei der Zusammenarbeit sicher.
Gebäudeautomation
Automatisierung der technischen Gebäudeausrüstung zur Optimierung von Energie, Komfort und Sicherheit. Dabei sollen alle technischen Anlagen eines Gebäudes vernetzt und typische Abläufe autonom gesteuert werden, beispielsweise in einem Internet of Things oder als Smart Building. Im Rahmen des FM kann die Gebäudeautomation so auch wichtige Informationen zu den betriebenen Gebäuden bereitstellen.
Gebäudebewirtschaftung
Organisatorische und technische Maßnahmen zur Sicherstellung der Gebäudefunktionalität und Wirtschaftlichkeit. Als Teilaufgabe des FM soll dabei durch Controlling und Management verfügbarer Ressourcen diejenige Immobilie bereitgestellt und verwaltet werden, die die Anforderungen der Grundeigentümer bestmöglich erfüllt.
Gebäudeinformationsmodell
Digitales Modell, das alle relevanten Gebäudedaten (Geometrie, Ausstattungen etc.) beinhaltet, meist als Teil von BIM.
Gebäudemanagement
Ganzheitliche Steuerung von Betrieb, Instandhaltung und Optimierung von Gebäuden und deren technischer Infrastruktur in der aktuellen Bewirtschaftung.
Gefährdungsbeurteilung
Analyse und Bewertung von möglichen Gefährdungen zur Ableitung von Schutzmaßnahmen. Arbeitgeber sind gesetzlich zur Beurteilung der Arbeitsbedingungen hinsichtlich möglicher Gefahren und Belastungen verpflichtet. Diese können im Kontext von Tätigkeiten, Arbeitsbereichen oder Betriebsmitteln entstehen.
Gefahrstoffmanagement
Systematische Beurteilung, Verwaltung und sichere Lagerung von Gefahrstoffen im Betrieb.
gefma
Deutscher Verband für Facility Management. gefma entwickelt Standards und Richtlinien für den FM-Sektor, vertritt dessen Interessen, zertifiziert zudem Aus- und Weiterbildung im FM und unterstützt den nachhaltigen Betrieb von Immobilien.
GEFMA 190
Die GEFMA 190 ist die Richtlinie zur Betreiberverantwortung der German Facility Management Association (Deutsche Gesellschaft für Facility Management).
Die Richtlinie GEFMA 190 umfasst 30 Seiten und ist um Anlagen mit Auszügen aus Gesetzestexten, Normen und Checklisten ergänzt.
GEFMA 444/445
GEFMA 444 und 445 liefern Richtlinien und Prüfkataloge für die Zertifizierung von CAFM- und FM-Softwareprodukten.
Genehmigungsmanagement
Steuerung aller Genehmigungs- und Freigabeprozesse im Gebäudebetrieb, um durch zentrale Koordination reibungslose und rechtskonforme Abläufe zu schaffen.
Geoinformationssystem (GIS)
Informationssystem zur Erfassung, Organisation, Analyse und Darstellung räumlich-geographischer Daten. GIS-Daten helfen im FM bei der genauen Planung, Überwachung und Verwaltung von Gebäuden und Anlagen.
Georeferenzierung
Verknüpfung von FM-Daten mit geografischen Koordinaten/GIS. Ein BIM-Modell wird dabei in einem definierten Koordinatensystem verortet. In Deutschland handelt es sich hierbei meist um das Koordinatenreferenzsystem ETRS89 in Verbindung mit der Universalen Transversale Mercator (UTM) und dem Deutschen Haupthöhennetz (DHHN 2016).
gif
Deutsche Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung e.V., die Standards entwickelt, um Markttransparenz und Professionalisierung in der Branche zu fördern und eine Verbindung zwischen Forschung und Wirtschaft zu schaffen.
Helpdesk
Zentrale Anlaufstelle zur Bearbeitung von Störungen, Tickets und Nutzeranfragen im FM.
HOAI
HOAI ist die Abkürzung für Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen, häufig auch als Honorarordnung für Architekten und Ingenieure bezeichnet.
Die HOAI gilt für die in Deutschland niedergelassene rund 130.000 Architekten und mehreren 10.000 Bauingenieure und Statiker und benennt Mindesthonorare, die von den entsprechenden Berufsgruppen im Rahmen ihrer Tätigkeiten in Deutschland gefordert werden müssen, und Höchsthonorare, die gefordert werden dürfen, wobei die Bauwerke nach Grad ihrer Komplexität in verschiedene Gruppen eingeteilt sind.
Am 4. Juli 2019 kippte der Europäische Gerichtshof die HOAI und erklärte, dass die in ihr festgeschriebenen Mindest- und Höchstsätze nicht länger gültig sind.
IFMA
International Facility Management Association. Ursprünglich US-amerikanische, internationale Berufsorganisation für Facility Manager, die den Beruf durch Erfahrungsaustausch, Dienstleistungen und Weiterbildung fördert. In einigen europäischen Ländern gibt es bis heute fachlich aktive IFMA-Chapters (z.B. IFMA Schweiz, IFMA Austria).
Immobilienmanagement
Strategische und operative Steuerung von Immobilienbeständen zur Wertsteigerung.
Infrastructure as a Service (IaaS)
Nutzung von Kapazitäten des bereitgestellten Systems (RAM, Rechenleistung) direkt über ein Netzwerk.
Instandhaltung
Maßnahmen zur Sicherstellung des funktionsfähigen Zustands von technischen Anlagen und Gebäuden. Nach DIN EN 31051 umfasst dies Wartung, Inspektion, Instandsetzung und Verbesserung. Im Facility Management wird so nicht nur zur Werterhaltung und Kosteneinsparung beigetragen, sondern auch die Sicherheit und Effizienz von Anlagen überprüft.
Instandhaltungsmanagement
Planung, Steuerung und Dokumentation aller Instandhaltungsmaßnahmen im FM.
Integrated Workplace Management System (IWMS)
Ein IWMS ist ein Software-System zur Integration von Flächenmanagement, Immobilienmanagement, Instandhaltung, Energiemanagement und Nachhaltigkeit in einem Betrieb auf einer einheitlichen Systemplattform. Aufgrund seiner funktionalen Ähnlichkeiten wird die Bezeichnung IWMS oft synonym zu einem CAFM-System verwendet.
Internet of Things (IoT)
Vernetzung und Steuerung von Geräten und Anlagen im Gebäude über das Internet. Dabei werden Teilprozesse durch Machine-to-Machine-Kommunikation soweit automatisiert, dass die vernetzten intelligenten Objekte (Geräte, Maschinen, technische Anlagen) autonom Aktionen ausführen und auf Situationen reagieren können. Umgesetzt wird dieses System auf einer sog. IoT-Plattform.
Inventar
Gesamtheit der in Gebäuden vorhandenen Ausstattungen und Gegenstände.
Inventarmanagement
Verwaltung und Dokumentation von Inventarobjekten.
ISO 14000
Reihe internationaler Normen für Dienstleistungen und Prozesse im Umweltmanagement zur Umweltverträglichkeit eines Unternehmens.
ISO 31000
Internationale Norm für Risikomanagement in einer Organisation.
ISO 41001
Internationale Norm für Facility Management-Systeme. Die Norm stellt Anforderungen an ein FM-System, wenn dadurch effiziente und konsistente Leistung erbracht werden soll und die zuständige Organisation Nachhaltigkeit anstrebt.
ISO 45000
Internationale Norm für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit.
ISO 50001
Internationale Norm zur Unterstützung und Zertifizierung von Systemen zum Energiemanagement in einem Unternehmen.
ISO 9000
Normenreihe, die die Grundlagen und Begriffe für Qualitätsmanagementsysteme in Unternehmen und Organisationen regelt.
Kalkulation
Berechnung der Kosten eines Projekts oder eines Prozesses in FM.
Key Performance Indicator (KPI)
Messbare Kennzahlen zur Bewertung und Steuerung von FM-Prozessen und Rückmeldung über deren Leistung. Mögliche KPIs im Facility Management sind z.B. Reparaturzeiten, Wartungskosten, Anlagenverfügbarkeit oder der Energieverbrauch.
Kostenmanagement
Systematische Erfassung, Analyse und Steuerung der Kosten im Facility Management. Dabei werden sowohl Nutzungskosten und Lebenszykluskosten berücksichtigt sowie indirekte Aufwände wie Verwaltung und Raumleerstände.
Lebenszykluskosten
Gesamtkosten über die gesamte Lebensdauer eines Gebäudes oder Anlage. Das Facility Management ist hierbei für die langfristige und kontinuierliche Überwachung und Steuerung der Aufwendungen aufgrund der verfügbaren Informationen verantwortlich. Dabei werden kosten aus verschiedenen Bereichen berücksichtigt:
• Planung
• Bau
• Betrieb
• Sanierung
• Modernisierung
• Umnutzung
• Rückbau
Somit können über die gesamte Nutzungsdauer einer Immobilie die wirtschaftlich besten Entscheidungen kalkuliert werden.
LEED (Leadership in Energy and Design)
Zertifizierungssystem des U.S. Green Building Council (USGBC) zur Bewertung einer Immobilie in Bezug auf Standort, Ressourcen, Nachhaltigkeit, Qualität und Innovation, das sich insbesondere auf die Designphase, aber auch auf bereits bestehende Gebäude anwenden lässt.
Leistungsverzeichnis
Zusammenstellung der vom Dienstleister zu erbringenden Leistungen im Rahmen von Ausschreibungen. Als Referenz dient das von gefma und RealFM herausgegebene Standardleistungsverzeichnis Facility Services.
Maintenance
Englischer Begriff für Instandhaltung, Wartung und Pflege im technischen Betrieb.
Mandantenfähigkeit
Fähigkeit einer Software, Daten getrennt für verschiedene Nutzergruppen zu verwalten, während alle Parteien innerhalb derselben IT-Infrastruktur agieren, z.B. bei Cloud-basierten Anwendungen.
Mietmanagement
Verwaltung von Mietverträgen und -objekten im Immobilienportfolio.
Mietvertragsmanagement
Systematische Verwaltung und Dokumentation von Mietverträgen.
Nachhaltigkeit
Umsetzung ökologischer, ökonomischer und sozialer Prinzipien im Gebäudebetrieb, um den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes von Bau bis Rückbau ressourcenschonend und kostensenkend zu gestalten. Ökologische Maßnahmen zur Nachhaltigkeit beinhalten Energieeffizienz, Abfallmanagement und Wasserverbrauch. Ökonomisch wird eine Senkung der Lebenszykluskosten sowie eine langfristige Wirtschaftlichkeit angestrebt, sozial die Nutzerzufriedenheit. Leitlinien finden sich bei Organisationen wie IFMA, nachhaltiges Vorgehen im FM-Betrieb kann beispielsweise über die ISO 41001 zertifiziert werden.
Nutzungsmanagement
Planung und Steuerung der Nutzung von Räumen und Flächen.
On premise
Betreibermodell einer Softwarelösung, die in der eigenen IT-Umgebung umgesetzt ist.
Open BIM
Offener Standard für den herstellerneutralen Austausch von BIM-Daten, die in verschiedenen Softwareprodukten generiert und zwischen ihnen geteilt werden. Genutzt wird hier üblicherweise das Dateiformat Industry Foundation Classes (*.ifc), das hersteller- und plattformneutral Objekte und deren Attribute in einem Modell übermittelt.
Outsourcing
Auslagerung bzw. Vergabe von FM-Dienstleistungen an externe Dienstleister/Firmen.
Platform as a Service (PaaS)
Bereitstellung von digitaler Infrastruktur zur Nutzung eigener Software-Anwendungen, z.B. in einer Cloud.
Projektmanagement
Planung, Steuerung und Kontrolle von Projekten im Facility Management. Die Projektlandschaft selbst ist im FM vielfältig und umfasst anfängliche Prozesse wie Gebäudekonzeption und Raumplanung ebenso wie Umzüge und Sanierungen im laufenden Betrieb.
Prozessmanagement
Identifikation, Gestaltung und Optimierung von FM-Prozessen.
Prüfmanagement
Organisation und Dokumentation vorgeschriebener Prüfungen und Inspektionen.
Prüfungspflichten
Gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen im Betrieb von Immobilien und Anlagen, um die sichere, rechtskonforme und zuverlässige Nutzung zu gewährleisten. Zu prüfende Objekte und Anlagen sind zum Beispiel:
• Gebäudeinfrastruktur
• Technische Ausstattung
• Sicherheitssysteme
• Versorgung
• Produktionsunterstützende Einrichtungen
Qualitätsmanagement
Sicherstellung und Optimierung von Qualität in FM-Prozessen und Dienstleistungen auf den Ebenen Struktur, Prozess und Ergebnis.
Raummanagement
Verwaltung, Planung und Optimierung von Räumen und deren Nutzungen unter Berücksichtigung physischer (Größe, Ausstattung, Gestaltung) und funktionaler (Arbeitsabläufe, multifunktionale Räume) Anforderungen.
RealFM
Berufsverband für Real Estate und Facility Management. RealFM e.V. setzt sich mit branchenübergreifenden Veranstaltungen, Projekten und Facharbeit für Professionalisierung, Vernetzung und Leitfäden im Feld Real Estate und Facility Management ein. Mit dem Strategiekonzept Corporate RealFM (CoReFM) sollen Unternehmen in Zeiten rasanter Entwicklungen in der Immobilienwirtschaft zukunftssicher gestärkt werden.
Ressourcenmanagement
Effiziente Planung und Nutzung von personellen, technischen und organisatorischen Ressourcen. Datenanalysen, IoT und ähnliche Technologien verbessern hierbei Prozesse und Entscheidungen. Ein effektives Ressourcenmanagement trägt maßgeblich zur Förderung der Nachhaltigkeit und Kostensenkung bei.
Risikoanalyse
Systematische Erfassung und Bewertung von Risiken im FM-Betrieb. Als Richtlinien zur Feststellung von Risiken dienen z.B. GEFMA 192 und ISO 31000.
Risikomanagement
Identifikation, Bewertung und Steuerung von Risiken bei FM-Prozessen. Als Richtlinien im Umgang mit Risiken dienen z.B. GEFMA 192 und ISO 31000.
Safety Certificate Contractors (SCC)
Zertifizierung für Hersteller und Dienstleister besonders in großen Werken, die bei Zusammenarbeit mit externen Auftragnehmern sicherstellt, dass Standards für Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz eingehalten werden.
Service Level Agreement (SLA)
Vereinbarung über Leistung und Qualität von FM-Dienstleistungen. Ein SLA enthält eine Beschreibung der Dienstleistungen, Service-Ziele (z.B. in Form von KPIs) und eine Übersicht über alle beteiligten Parteien sowie die vertragliche Festlegung von Konsequenzen bei Nichterreichung der zugesagten Leistung oder Qualität.
Servicemanagement
Koordination und Verbesserung der Dienstleistungen eines Betriebs.
Sicherheit
Gesamtheit technischer und organisatorischer Maßnahmen zur Gewährleistung von Gebäudesicherheit. Datengrundlage für die Notwendigkeit solcher Maßnahmen bieten das Risikomanagement, Compliance mit bestehenden Vorschriften sowie aus KPIs generierte Informationen.
Sicherheitsmanagement
Konzeption, Steuerung und Kontrolle aller sicherheitsrelevanten Aufgaben im FM. Überwacht wird die Sicherheit von Gebäude und Technik, aber auch von Aufbau und Abläufen im Gebäudebetrieb.
Smart Building
Smart Buildings (auch intelligente Gebäude) sind eine Variante des Digitalen Zwillings. Sie beschreiben Strukturen, in denen gebäudetechnische Systeme miteinander verbunden sind und im automatischen Austausch miteinander stehen. Die Komponenten sind dabei im Gebäudemodell korrekt lokalisiert und kommunizieren über das Internet of Things. Dem FM-Anwender geben die Daten so Einblick in Messwerte, Störungsmeldungen oder Bedarfs- und Auslastungsinformationen, die im Gebäudemodell visualisiert werden. Auf dieser Basis können in Folge Entscheidungen und Maßnahmen getroffen werden.
Software as a Service (SaaS)
Bereitstellung und vollständige Nutzung einer Softwareanwendung über das Internet, im FM-Kontext vor allem die Nutzung eines CAFM-Systems.
SVIT
Schweizerischer Verband der Immobilienwirtschaft, der als Interessensvertretung agiert, Qualitätsstandards, Nachhaltigkeit und Weiterbildung in Unternehmen unterstützt und in der Facharbeit mit zahlreichen Publikationen tätig ist.
Systemarchitektur
Struktur des Aufbaus eines IT-Systems.
Technische Gebäudeausrüstung (TGA)
Gesamtheit aller gebäudetechnischen Einrichtungen, darunter:
• Heizung, Lüftung, Klima (HLK-Anlagen)
• Sanitärtechnik
• Informationstechnik
• Elektrotechnik
• Sicherheitstechnik
• Energieversorgung
• Gebäudeautomation
Die TGA dient nicht nur der effizienten Nutzung eines Gebäudes, sondern auch der Erfüllung verschiedener Sicherheitsaufgaben.
Umzugsmanagement
Planung, Durchführung und Dokumentation von Umzügen im Unternehmen.
Unterweisungsmanagement
Organisation und Dokumentation von Schulungen für Mitarbeitende.
Versorgungstechnik
Teilbereich der TGA, z.B. Wasser-, Strom-, Heizungsversorgung.
Vertragsmanagement
Systematische Verwaltung von Verträgen (Dienstleistung, Mietverträge usw.) im FM.
Visualisierung
Grafische Darstellung von FM-Daten (Gebäude, Prozesse, Kennzahlen).
Wartung
Maßnahmen zur Erhaltung und Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit von Anlagen als Teil der Instandhaltung.
Wartungsmanagement
Organisation, Planung und Dokumentation von Wartungsvorgängen als Teilaspekt des Instandhaltungsmanagements.
Workflow
Arbeitsteiliger Prozess, der in einer Software abgebildet ist und für nachfolgende Arbeitsschritte den aktuellen Status erfassen und automatisierte Handlungsschritte ausführen kann.
Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA)
Ordnungs- und wirtschaftspolitische Interessensvertretung der deutschen Immobilienwirtschaft mit zahlreichen Fachausschüssen für Unternehmen in der gesamten Wertschöpfungskette der Immobilienbranche. Der ZIA vertritt auf nationaler und europäischer Ebene rund 37.000 Branchenunternehmen für alle Immobilienarten und bietet zudem ein breites nationales Netzwerk für Betriebe sowie Engagement auf großen Fachtagungen.
Zustandsbewertung
Inspektion des Gesamtzustands durch Analyse und Beurteilung des baulichen und technischen Zustands von Anlagen/Gebäuden. Die Zustandsbewertung unterstützt die Instandhaltungsplanung und Priorisierung von Maßnahmen und wird entweder in regelmäßigen Abständen oder anlässlich bestimmter Situationen oder Ereignisse durchgeführt.
Zutrittskontrolle/Zutrittssteuerung
Organisation und Sicherstellung des kontrollierten Zutritts zu Gebäuden und Räumen.

