Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe will E-Mobilität auf Landesliegenschaften gemeinsam mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), der Agentur für Elektromobilität eMO sowie den Berliner Stadtwerken weiter vorantreiben.
„Mit 61 realisierten Ladepunkten an fünf landeseigenen Liegenschaften hat die BIM bewiesen, dass Ladeinfrastruktur in wenigen Monaten selbst in komplexen Bestandsliegenschaften zügig umgesetzt werden kann“, sagte BIM-Geschäftsführer Dr. Matthias Hardinghaus, Mitte März. Die fünf bislang umgesetzten Projekte sollen den Auftakt für die Öffnung landeseigener Standorte für Drittanbieter bilden. „Mit diesem Pilotprojekt setzen wir die Gesamtstrategie Ladeinfrastruktur um und schaffen Ladepunkte dort, wo sie gebraucht werden: an Bezirksämtern, Kfz-Zulassungsstellen und in der Nähe von Wohnungen“, betonte der zuständige Staatssekretär Dr. Severin Fischer.
Gleichzeitig werden laut Fischer Wohnungsunternehmen und -genossenschaften über das Förderprogramm WELMO dabei unterstützt, Ladepunkte aufzubauen, um E-Mobilität direkt an die Haustür der Mieter zu bringen. Die Berliner Senatswirtschaftsverwaltung hat für das Pilotprojekt nach eigenen Angaben eine Vollfinanzierung in Höhe von 1,4 Mio. Euro bereitgestellt. Die Ladeinfrastruktur in Berlin umfasst mehr als 39.000 Ladepunkte, davon sind 7.100 öffentlich zugänglich.

