Hochtief hat von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) nicht nur den Auftrag erhalten, den Neubau des Max Rubner-Instituts (MRI) in Kiel zu planen und zu übernehmen, sondern das Gebäude auch für 30 Jahre zu betreiben.
„Mit diesem Projekt stärken wir unsere Position im strategisch wichtigen Wachstumsmarkt Gesundheit/Biopharma und leisten einen Beitrag zur weiteren Stärkung des Forschungsstandorts Deutschland. Durch die Verbindung von Planung, Bau und Betrieb konnten wir das Gebäude über den gesamten Lebenszyklus optimieren“, sagte Juan Santamaría, Vorstandsvorsitzender von Hochtief, Mitte Februar. Das Gesamtvertragsvolumen für Planung und Bau sowie Betrieb und Instandsetzung für das MRI beträgt den Angaben zufolge rund 230 Mio. Euro. Das Projekt wurde von der BImA als Öffentlich-Private-Partnerschaft (ÖPP) ausgeschrieben.
Das neue Gebäude für Forschung im Bereich Ernährung und Lebensmittel mit rund 6.250 qm Nutzfläche soll in direkter Nachbarschaft zur Christian-Albrechts-Universität errichtet werden und bisherige Standorte in Kiel und Hamburg zusammenfassen. Die Fertigstellung ist im Herbst 2028 vorgesehen.

