Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben die Wartung und Instandhaltung ihrer rund 1.200 Transport- sowie Förderanlagen neu ausgeschrieben. Kone hat nun den Auftrag für 60 Prozent der Aufzüge und Rolltreppen erhalten – doppelt so viel wie bisher.
Zwei Drittel der 700 Anlagen, die Kone für die SBB überwacht und wartet, wurden von anderen Herstellern produziert. Insgesamt 250 Aufzüge und Rolltreppen gelten als systemkritisch für den Betrieb, teilte der Anbieter von Aufzugs- und Fahrtreppentechnik im Juli mit. „Wir freuen uns, die SBB dabei zu unterstützen, ihre moderne, inklusive und nachhaltige Mobilitätsinfrastruktur weiter auszubauen. Der Großauftrag zeigt, dass wir mit unserer Strategie auf dem richtigen Weg sind“, sagte Alexander Vitt, Geschäftsführer von Kone DACH.
Das Unternehmen setzt dabei auf ein digitales Servicekonzept. Die systemkritischen Aufzüge und Rolltreppen der SBB werden den Angaben zufolge vollständig vernetzt und in Echtzeit überwacht. Mit einer Vielzahl an Sensoren sollen potenzielle Störungen frühzeitig erkannt werden, um die Verfügbarkeit der Anlagen zu maximieren und den barrierefreien Zugang für Reisende sicherzustellen. Ziel ist laut Kone, Stillstandszeiten zu reduzieren und Wartungseinsätze zu optimieren, um die Betriebskosten zu senken.

