Spie optimiert die Energieversorgung der Charité

Neubau der Energiezentrale in der Charité
Bild: Spie

Am Campus Virchow-Klinikum in Wedding – einem von vier Standorten der Charité – hat Spie Energie Solutions nach rund zweijähriger Planungs- und Bauzeit die neue Energiezentrale an die Klinikleitung übergeben. Der Multitechnik-Dienstleiter hält die Kraft-Wärme-Kälte-Kopplungs-Anlage über eine Laufzeit von 15 Jahren intakt. Die Versorgungsleistung liegt bei rund 55.000 MWh pro Jahr. Das neue Gebäude auf dem Klinikgelände liefert Strom, Wärme, Kälte und nun auch Dampf für die Sterilisation von OP-Instrumenten und Räumen. Die CO2-Emmissionen der Charité verringern sich durch die neue Zentrale um etwa 8.800 t/a.

Spie errichtete die Anlage im laufenden Klinikbetrieb, wird sie weiter betreuen und den Betrieb der Aggregate kontinuierlich an den Bedarf anpassen. Ein Energie-Controllingsystem dokumentiert dabei die geforderten Effizienzkriterien. Vorgabe der Charité bei dieser EU-weiten Ausschreibung war es, dass die Einsparungen langfristig die Kosten für den Bau und Betrieb der Anlage überkompensieren.