Barrierefreiheit wird in Gebäuden häufig nur baulich gedacht: breite Türen, Rampen, Bewegungsflächen. Doch Inklusion entscheidet sich im Detail: Können Menschen auch den Waschraum selbstbestimmt, diskret und nach ihren individuellen Erfordernissen nutzen? Rentokil Initial zeigt mit seiner Hygienemarke Initial, wie moderne Waschraumplanung unterschiedliche Bedürfnisse berücksichtigt – von berührungsarmen Lösungen über Periodenprodukte bis zu diskreten Entsorgungsmöglichkeiten in der Toilettenkabine.
Die Tür ist breit genug, die Kabine nach DIN-Norm geplant. Baulich ist damit viel erreicht. Und trotzdem können solche Räume Menschen ausschließen. Denn in Sanitärräumen kommen viele sehr persönliche Bedarfe unmittelbar zusammen: Menstruation, Inkontinenz, eingeschränkte Beweglichkeit, Sehbeeinträchtigung oder einfach der Wunsch nach einer berührungsarmen Nutzung.
Wer einen inklusiven Waschraum plant oder betreibt, muss deshalb über Raumgröße und Zugänglichkeit hinausdenken. Es geht um Ausstattung, die gut erreichbar ist, sich einfach bedienen lässt und die überall dort verfügbar ist, wo sie gebraucht wird – nicht nur dort, wo sie vorgeschrieben ist. „Viele Waschräume sind formal korrekt angelegt“, sagt Enzo Fisauli, Category Director Hygiene & Wellbeing bei Rentokil Initial. „Fehlen Entsorgungsmöglichkeiten, hängen die Spender ungünstig oder ist eine einfache Bedienung schlicht nicht möglich, wird der Raum trotzdem nicht als inklusiv wahrgenommen.“

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Die richtigen Lösungen am richtigen Ort
Was inklusive Waschraumausstattung bedeutet, hängt zudem stark vom Standort ab. Ein Bürogebäude braucht andere Lösungen als eine Schule, ein Hotel andere als eine Pflegeeinrichtung. Selbst innerhalb eines Gebäudes können die Anforderungen variieren: in Damen-, Herren-, Unisex- oder barrierefreien Toiletten, in engen Kabinen oder stark frequentierten Waschräumen.
Initial plant Waschraumhygiene deshalb nicht nach festem Schema, sondern immer nach Nutzung. Zum Portfolio gehören berührungsarme Seifen- und Desinfektionsspender, kindgerechte Lösungen, Periodenproduktespender und diskrete Entsorgungsmöglichkeiten für Hygieneartikel aller Art. „Entscheidend für einen guten Waschraum ist, den Bedarf vor Ort wahrzunehmen und die passende Lösung dann zuverlässig verfügbar zu machen“, rät Fisauli allen Betreibern.
Diskret entsorgen, einfach nutzen
Seit Oktober ergänzt der neue Signature Inclusive Sanitary Bin das Angebot von Initial. Der kompakte Hygienebehälter fasst 17,5 Liter, hat eine großzügige Öffnung und eignet sich damit auch für größere Hygieneartikel wie Inkontinenzprodukte. Er kann berührungslos, manuell oder per Fußpedal bedient werden. Damit berücksichtigt Initial, dass Menschen unterschiedliche Einschränkungen oder Vorlieben haben: Nicht jede Person kann oder möchte einen Hygienebehälter mit der Hand öffnen, nicht jede kann einen Sensor gut wahrnehmen, und nicht jede kann das Pedal problemlos mit dem Fuß betätigen. Zudem erleichtern verdeckte Abfallbeutel, integrierte Geruchskontrolle und die Möglichkeit zur Wandmontage die Reinigung und den Service.
Initial gehört bei Rentokil Initial zum Geschäftsfeld Hygiene & Wellbeing und ist auf professionelle Waschraumhygiene spezialisiert. Der Bereich unterstützt Unternehmen und Einrichtungen dabei, Sanitärräume passend auszustatten und zuverlässig zu betreuen – von der Beratung über die Produktauswahl bis zum regelmäßigen Service.
„Der Waschraum wird in der Planung oft sehr technisch betrachtet“, sagt Fisauli. „Dabei geht es am Ende doch um ganz konkrete, menschliche Nutzungssituationen. Wer hier genauer hinschaut und die Perspektive wechselt, kann schon mit kleinen Anpassungen viel verbessern.“

