Samstag, 24. Januar 2026

Partnerschaft für CO2-freie Energie

Google und Engie haben ihre Partnerschaft für CO₂-freie Energie (Carbon-Free Energy – CFE) bis 2030 verlängert und erweitert. Durch die Integration von Batteriespeichern und zusätzlichen PPAs aus erneuerbaren Energien wollen sie einen Beitrag zu den deutschen Dekarbonisierungszielen leisten. Googles deutsche Standorte sollen so bis 2026 einen Anteil von 85 Prozent CO₂-freier Energie erreichen. Dies teilten die beiden Unternehmen Mitte Januar mit.

Engie ist seit 2021 als deutscher CFE-Manager für Google tätig. Ziel der Partnerschaft ist es, stündlich grüne Energie aus neuen Onshore-Wind- und Solarprojekten bereitzustellen, ergänzt durch Speicherlösungen. Zusätzlich zur fluktuierenden Einspeisung aus erneuerbaren Energien wird Engie dafür Batteriespeichersysteme (BESS) und Pumpspeicher in Deutschland nutzen. Dieser Ansatz soll die notwendige Flexibilität schaffen, um Angebot und Nachfrage präzise auszugleichen. Die Erweiterung der Partnerschaft stehe im Zusammenhang mit Googles Ankündigung, zwischen 2026 und 2029 rund 5,5 Milliarden Euro in KI-Infrastruktur und in Bürostandorte in Deutschland zu investieren, heißt es weiter in der Pressemitteilung.

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