Freitag, 23. Januar 2026

Warum smarte Gebäude Facility Manager bremsen

Fast 75 % aller Facility Manager arbeiten in IoT-gestützten Umgebungen, mit Gebäuden, die zunehmend von vernetzten Sensoren und Geräten angetrieben werden. Trotzdem sind smarte Gebäude oft von manuellen und fragmentierten Arbeitsabläufen abhängig.

Die Lücke liegt nicht in der Hardware, sondern im Fehlen einer einheitlichen, benutzerorientierten Managementebene, die bestehende Systeme zur operativen Einheit vernetzt.

Smarte Gebäude ≠ operative Effizienz
Bild: Merixstudio

Wenn Daten und Dashboards Entscheidungen bremsen, statt zu unterstützen

Ein hartnäckiger Mythos der Softwareentwicklung für technische Kunden ist die Annahme, Experten würden kein durchdachtes Design benötigen. Verwirrende Benutzeroberflächen, zu komplexe Architekturen und schlecht gewählte Technologien erhöhen die kognitive Last und verlangsamen tägliche Abläufe.

So schaffen viele Plattformen nur eine Illusion der Automatisierung – während solche Funktionen wie Fernsteuerung, spezifisch auf Arbeitsabläufe abgestimmte Automatisierung oder prädiktive Instandhaltung fehlen, die tatsächlich darauf ausgerichtet sind, wie Facilitymanager über diverse Gebäude und Rollen hinweg arbeiten.

Was Anlagenabläufe verlangsamt? Schwaches Systemdesign
Bild: Merixstudio

RP-Group: IoT-Betrieb in sicherheitskritischer Infrastruktur

Diese Herausforderungen wurden in dem von der RP-Group, einem deutschen Anbieter sicherheitskritischer Infrastrukturlösungen, entwickelten CC24-Notbeleuchtungssystem deutlich. Die CC24-Steuerung selbst ermöglicht bereits effizientere Inspektion und Überwachung der Notbeleuchtungssysteme – was eine essenzielle Verbesserung in Umgebungen ist, in denen die Einhaltung regulatorischer Anforderungen und Systemzuverlässigkeit keinen Spielraum kennen.

Von Geräten bis hin zu einer benutzerorientierten IoT-Facilitymanagement-Plattform

Um tägliche Facilitymanagement-Abläufe voll zu unterstützen, hat die RP-Group sich entschieden, ihr Fachwissen zur Hardware durch eine dedizierte Softwareebene zu ergänzen. Während das Unternehmen die regulatorischen Anforderungen und Bedürfnisse der Installateure und Facility Manager kennt, erfordert die Planung einer skalierbaren, intuitiven Weboberfläche ganz andere Kompetenzen.

Das Ergebnis ist eine benutzerorientierte IoT-Facilitymanagement-Plattform. Sie ersetzt fragmentierte Dashboards durch eine zentrale operative Ebene, die das Systemverhalten in klare, für Menschen lesbare, an tägliche Aufgaben und Sicherheitsanforderungen angepasste Informationen übersetzt.

Was sich in der Praxis änderte

Dieser Ansatz brachte messbare, operative Ergebnisse. Dank Ferninspektionen und automatisierten Testroutinen hat die RP-Group die traditionellen, manuellen Inspektionszeiten um 60–70 % reduziert. Facility Manager greifen schneller auf den Systemstatus zu, identifizieren Abweichungen schneller und haben mehr Vertrauen in die mit Konformität verbundenen Prozesse.

Warum benutzerorientierte IoT-Plattformen mehr als nur Dashboards sind

Eine ganzheitliche, IoT-basierte Facilitymanagement-App geht über die Überwachung hinaus und dient als operativer Hub, einschließlich:

  • Fernfunktionen – Inspektionen, Konfiguration, Systemsteuerung
  • Intelligente Automatisierung – weniger manuelle Routinen, mehr Effizienz
  • Klare Datenvisualisierung – schnellere Analyse, weniger kognitive Last
  • Prädiktive Instandhaltung – proaktiv statt reaktiv
  • Rollenbasierte Nutzbarkeit – Benutzeroberfläche, die den Aufgaben entspricht

Nicht nur smarte Geräte: Wie Gebrauchstauglichkeit den echten IoT-Wert bestimmt

Die Zukunft des Facilitymanagements wird nicht durch die Zahl der vernetzten Geräte definiert, sondern dadurch, wie effektiv die Menschen damit arbeiten können. Smarte Gebäude liefern nur dann echten Wert, wenn eine kohärente, benutzerorientierte Managementebene sie unterstützt, die Komplexes in Klares und Daten in gute Entscheidungen verwandelt.

Probleme beim Umwandeln von IoT-Daten in echte operative Werte?

Entdecken Sie, wie benutzerorientierte Apps die Lücke zwischen smarten Gebäuden und täglichem Anlagenbetrieb schließen (Inhalt auf Englisch verfügbar)

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