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BIM übernimmt Geschäfte des Liegenschaftsfonds Berlin

11. März 2015 – 09:03

BIM LogoDie BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) hat zum 1. März 2015 die operativen Aufgaben zur Verwaltung und Verwertung des Immobilienvermögens der Liegenschaftsfonds Berlin GmbH & Co. KG übernommen. Im Auftrag des Landes Berlin ist die Gesellschaft damit für Vermietung, Bewirtschaftung, Optimierung und Verkauf von insgesamt ca. 4.500 landeseigenen Immobilien verantwortlich.

Die Zusammenführung von BIM und Liegenschaftsfonds geht zurück auf einen Beschluss des Abgeordnetenhauses im Oktober 2013 mit dem Ziel, Grundstücke künftig zur Unterstützung des schnellen Wohnungsneubaus und bezahlbaren Wohnens zu vergeben.

Liegenschaftsfondsmitarbeiter wechseln zur BIM

Neben BIM-Geschäftsführer Sven Lemiss ist Birgit Möhring in die Geschäftsführung der BIM eingetreten. Die 52-Jährige war Ende 2013 an die Spitze des Liegenschaftsfonds gerückt. Von dort wird sie auch weiterhin die Geschäfte der Liegenschaften lenken, die beim Liegenschaftsfonds verbleiben, während das operative Geschäft zur BIM übergeht.

Alle Stellen des Liegenschaftsfonds bleiben bei Geschäftsübergang erhalten. 118 Mitarbeiter wechseln somit zur BIM. Die insgesamt rund 400 Mitarbeiter der BIM sind künftig an drei Standorten untergebracht: am Hauptsitz in der Keibelstraße 36 in Berlin-Mitte (ca. 200 Mitarbeiter), im benachbarten Dienstgebäude Parochialstraße 1-3 (ca. 50 Mitarbeiter) sowie in den ehemaligen Räumen des Liegenschaftsfonds in der Warschauer Straße 41/42 in Berlin-Kreuzberg (ca. 150 Mitarbeiter).

Bestandsaufnahme und Bewertung

„Die Entscheidung, die Bewirtschaftung und Vermarktung von Immobilien des Landes Berlin in eine Richtung zu entwickeln und in eine Hand zu geben, ist absolut folgerichtig“, sagt Staatssekretärin Dr. Margaretha Sudhof, Aufsichtsratsvorsitzende von BIM und Liegenschaftsfonds. „Der Liegenschaftsfonds hat seit seiner Gründung 2001 hervorragende Arbeit bei der Verwertung landeseigener Grundstücke geleistet und insgesamt rund 2,6 Mrd. Euro für das Land Berlin eingenommen. Nun widmet er sich ganz den neuen Zielen der transparenten Liegenschaftspolitik.“

„Mit der Zusammenführung setzt die BIM die Immobilienkompetenz beider Unternehmen künftig gebündelt für stadtentwicklungs-, wirtschafts-, wohnungs- und kulturpolitische Belange Berlins ein“, erklärt Sven Lemiss. Die BIM vermietet und verkauft landeseigene Immobilien, darüber hinaus sichert sie Grundstücke für den Eigenbedarf der wachsenden Stadt. „Eine große Rolle wird in Zukunft die Bestandsaufnahme und Bewertung aller Immobilien des Landes Berlin spielen als Grundlage für eine nachhaltige Stadtentwicklung“, erläutert Birgit Möhring zu den zukünftigen Aufgaben der Gesellschaft.

 

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