Chancen der KWK

Podiumsdiskussion KWK und KWKK – Potenziale und Geschäftsmodelle auf der Hannover Messe auf dem Gemeinschaftsstand Dezentrale Energieversorgung
Bild: Max Marketing Rüdiger Haake

“Die Kraft-Wärme-Kopplung ist in den Köpfen der Investoren, Fachplaner und Anlagenbauer noch viel zu wenig platziert!” Diese Aussage traf Henning Metz, Leiter Vertrieb RMB/Energie GmbH (im Bild links) auf der Hannover Messe anlässlich der Podiumsdiskussion “KWK und KWKK – Potenziale und Geschäftsmodelle”. Diese fand am 26. April auf dem Gemeinschaftsstand “Dezentrale Energieversorgung“ unter der Moderation von “Der Facility Manager”-Redakteur Detlef Hinderer statt. Im Bild v.li.: Henning Metz, Hagen Fuhl, Detlef Hinderer, Jörg Berens, Dr. Heidrun Schalle.

Hagen Fuhl, Vizepräsident des B.KWK e.V. forderte die Politik auf, die Rahmenbedingungen für innovative Technologien wie Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWK) verlässlich, klar und abgestimmt mit der EU zu gestalten.

Dr. Heidrun Schalle, tätig für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), wollte sich zu den laufenden Verhandlungen um die Zusammenführung von EnEV und EEG nicht äußern. Sie sieht in der KWK einen Lösungsweg neben Energieeinsparung und erneuerbaren Energien. Langfristig müsse allerdings auf fossile Brennstoffe verzichtet werden. Das Ziel ist schließlich, bis 2050 für die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität Klimaneutralität zu erreichen.

Jörg Berens, Referent für Planung und Technik des Verbands der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen und Bremen e.V., fordert die Sozialverträglichkeit bei der Gestaltung der Energiewende ein. Umlagen der Sanierungskosten seien für einige Mieter schlichtweg nicht finanziell tragbar. Im genossenschaftlich organisierten Wohnungsbau machen zudem steuerrechtliche Regelungen derzeit Mieterstrom-Modelle unmöglich.

Der ausführliche Beitrag zur Podiumsdiskussion folgt in der Juni-Ausgabe von “Der Facility Manager”, die am 30. Mai erscheint erscheint.
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