Corona: 16 Bundesländer, 16 Hilfspakete

Die Bundesländer haben verschiedene Maßnahmen auf den Weg gebracht, um Firmen finanziell zu unterstützen, die Folgen der sogenannten Corona-Krise zu bewältigen. Denn die Umsatzrückgänge – und im schlimmsten Fall sogar die vorübergehende Schließung von Unternehmen – bringen viele Betriebe in Existenznot. Neue Regelungen zu Liquiditätshilfen und Bürgschaften, die von Bundesland zu Bundesland variieren, sollen Firmen dabei helfen, nach dem Shut-down wieder mit dem normalen Betrieb zu beginnen.

Die neuen Regularien bringen aber auch Probleme mit sich. So erläutert Tina Froböse, Gründerin von Select Hotel Advisory Services: „Die Haftung von 80 oder 90 Prozent bei den KfW-Mitteln lösen trotz der 10 Prozent verbleibenden Haftung und durch die Beantragung über die Hausbank einen enormen Verwaltungsaufwand aus, was zu einer Verzögerung der Bearbeitung bis in den Juni hinein führen könnte. Dies kann für viele Unternehmen zum Verhängnis werden.“ Die deutsche Politik sei sich zwar einig, dass der Staat auch eine Haftung von 100 Prozent übernehmen würde, das habe die Europäische Kommission bislang aber noch nicht genehmigt, führt Froböse weiter aus. Entscheidend wird sein, wie lange die Krise andauern und dementsprechend auch der Liquiditätsbedarf bestehen wird.

Eine Übersicht darüber, welches Bundesland welche konkreten Liquiditätshilfen und Bürgschaften für Unternehmen bereitstellt, finden Sie kostenlos in unserem Downloadbereich.