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Deutsche Wohnen AG und LEG Immobilien AG fusionieren

21. September 2015 – 08:39

Deutsche Wohnen LEG LogoDie Deutsche Wohnen AG („Deutsche Wohnen“) und die LEG Immobilien AG („LEG“) schließen sich zusammen. Das kombinierte Unternehmen wird über ca. 250.000 Wohneinheiten und einen Portfoliowert in Höhe von ca. 17 Mrd. Euro verfügen. Die Deutsche Wohnen AG gab in diesem Zusammenhang am 20. September bekannt, ein freiwilliges öffentliches Umtauschangebot für alle ausstehenden Aktien der LEG Immobilien AG abzugeben. Die Gremien der LEG werden das Angebot unterstützen und, vorbehaltlich der Prüfung der Angebotsunterlage, ihren Aktionären die Annahme empfehlen.

Die Durchführung des Angebots steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Angebotsunterlage durch die BaFin, der im Angebot festgelegten Angebotsbedingungen und der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden. Die Angebotsunterlage wird nach Genehmigung im Internet unter ir.deutsche-wohnen.com zur Verfügung gestellt.

Die Deutsche Wohnen sichert den Mietern und Mitarbeitern der LEG  zudem die vollumfängliche Erfüllung der LEG-Sozialcharta zu.

Ausbau des Portfolios geplant

Das kombinierte Unternehmen plant weitere signifikante Investitionen in das aktuelle Portfolio. Ziel sei es, die Wachstumsregion Nordrhein-Westfalen zu stärken und neue Regionen zu erschließen. Der Standort Düsseldorf, derzeit Sitz der LEG Immobilien AG, soll neben Berlin als zweites wesentliches Standbein des gemeinsamen Unternehmens ausgebaut werden. Er soll künftig als Zentrum für die Region West die kombinierten Bestände von Norddeutschland bis zum Rhein-Main-Gebiet verwalten.

Michael Zahn, CEO der Deutsche Wohnen, sagte: „Beide Unternehmen setzen mit ihrer nachhaltigen Bestandsentwicklung und großen operativen Erfahrung Standards in der Branche. Das ist eine exzellente Basis, um gemeinsam weiter zu wachsen und unsere starke Position im europäischen Markt auszubauen.“

Thomas Hegel, CEO der LEG, sagte: „Der Zusammenschluss ist für uns ein logischer weiterer Schritt, da beide Unternehmen die gleiche Geschäftsphilosophie verfolgen und sich regional sehr gut ergänzen. Dies schafft ein starkes Fundament für eine erfolgreiche gemeinsame Zukunft. Wir sind überzeugt, dass wir künftig unter einem Dach erheblichen Mehrwert für unsere Aktionäre, Mitarbeiter und Mieter schaffen.“

Kombiniertes Immobilienportfolio mit mehr als 90 % in Core+– und Core-Regionen

Die Bestände der LEG befinden sich vornehmlich in dynamisch wachsenden (Core+) und stabilen (Core) Regionen mit Schwerpunkt in Nordrhein-Westfalen. Für das kombinierte Unternehmen ergibt sich eine Erweiterung des Core+-Bestands von rund 123.000 auf rund 157.000 Einheiten vornehmlich durch Zugänge im Rheinland und Münsterland. Der Core-Bestand steigt von rund 16.000 auf rund 58.000 Einheiten.

Erwartete Ergebniseffekte in Höhe von 55 Mio. Euro p.a.

Nach Überzeugung der Partner kann das kombinierte Unternehmen nach dem vollständigen Zusammenschluss Erlös- und Kostensynergien mit einem positiven Effekt auf den kombinierten FFO (ohne Verkauf) in Höhe von ca. EUR 35 Mio. vor Steuern pro Jahr realisieren. Diese würden sich durch effiziente Bewirtschaftung des Portfolios, Skaleneffekte im Einkauf sowie vereinheitlichte Unternehmensstrukturen und damit reduzierte Verwaltungskosten ergeben. Zudem geht die Deutsche Wohnen davon aus, dass sich durch den Zusammenschluss das nachhaltige Privatisierungspotenzial um ca. 1.500 Einheiten p.a. mit einem zusätzlichen Ergebnisbeitrag von ca. 20 Mio. Euro vor Steuern pro Jahr erhöht. Für den kombinierten FFO (inkl. Verkauf) wird ein zusätzlicher jährlicher Ergebnisbeitrag in Höhe von insgesamt ca. 55 Mio.Euro vor Steuern erwartet.

Die Partner gehen davon aus, dass die Synergien spätestens vier Jahre nach Vollzug des Zusammenschlusses in voller Höhe realisiert werden können und mit Integrationskosten von ca. 30 Mio. Euro vor Steuern verbunden sind. Durch die zu erwartenden Synergien und die attraktive FFO-Rendite der LEG geht die Deutsche Wohnen von einer Steigerung des FFO (ohne Verkauf) je Deutsche Wohnen-Aktie im niedrigen zweistelligen Bereich in Folge des Zusammenschlusses aus. Auf Standalone-Basis rechnet die Deutsche Wohnen für das Jahr 2016 mit rund EUR 330 Mio. FFO (ohne Verkauf, ohne weitere Akquisitionen.

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