Drees & Sommer: Jahresrückblick 2020

Drees & Sommer SE hat 2020 sowohl den Umsatz als auch das Ergebnis leicht gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Beim Umsatz legte das international tätige Planungs- und Beratungsunternehmen um 3,4 Prozent auf 517,2 Mio. Euro zu, das operative Ergebnis ist mit 57,2 Mio. Euro ebenfalls leicht über dem Niveau von 2019 (56,7 Mio.). Als Faktoren dafür nennt das Unternehmen seine zukunftsorientierte Strategie mit dem Schwerpunkt auf nachhaltigen und digitalen Methoden und der Anspruch an die ökologische und gesellschaftliche Verantwortung.

Nachhaltigkeits-Projekt

Anstelle von Feierlichkeiten zum 50-jährigen Unternehmensjubiläum setzte Drees & Sommer im vergangenen Jahr 50 ökologische und soziale Projekte um. Ein weiteres Projekt von Drees & Sommer, das für Nachhaltigkeit und Digitalisierung steht, ist der Neubau des Bürogebäudes „Obere Waldplätze 12“ (OWP12) für den Eigenbedarf in Stuttgart. Das Plusenergiehaus verfügt über eine mit der FKN-Gruppe entwickelte Elementfassade. Die Gebäudehülle ist platzsparend und wiederverwertbar, reduziert den Energieverbrauch, erzeugt selbst Energie und sorgt für Schallschutz. Gemeinsam mit Würth hat Drees & Sommer außerdem ein Modul für die technische Gebäudeausrüstung entworfen, um Zeit und Kosten zu sparen.

Beteiligungen als Mehrwert

Neue Unternehmensbeteiligungen aus dem Jahr 2020 sollen den Digitalisierungskurs des Planungs- und Beratungsunternehmens voranbringen: Mit dem Berliner Proptech Architrave will Drees & Sommer eine digitale Plattform für das Bauwesen entwickeln, mit Digitales Bauen Architekturentwürfe modularisieren und mit dem niederländischen Beratungs- und Projektmanagementbüro Boag soll die internationale Präsenz in den Niederlanden und verschiedenen Branchen gestärkt werden.