Facility Service-Anbieter engagiert in Ukraine-Hilfe

Gelder, Sachspenden und Unterkünfte – einige Facility Service-Anbieter hierzulande sind angesichts des Kriegs in der Ukraine-Hilfe aktiv geworden und unterstützen mit Geldspenden, mit Unterkünften für Flüchtlinge oder mit medizinischem Material für Krankenhäuser des angegriffenen Landes.

Piepenbrock hat bereits Anfang März 50.000 Euro an die Aktion Deutschland Hilft überreicht. Dieses Bündnis deutscher Hilfsorganisationen erhält die Versorgung der Zivil-Bevölkerung mit dem Nötigsten aufrecht.

Kötter Services hält es lokaler und unterstützt die Stiftung Universitätsmedizin Essen, ebenfalls mit 50.000 Euro. Diese verwendet das Geld für medizinische Nothilfe in ukrainischen Krankenhäusern sowie die Behandlung krebskranker Kinder aus der Ukraine, die mit ihren Angehörigen zurzeit unter anderem durch das Universitätsklinikum Essen betreut werden.

Im Kursana Domizil Oststeinbek, einem Seniorenheim der Dussmann Gruppe, wurden große Mengen an Hilfsgütern für die vom Krieg betroffenen Menschen gesammelt. Angeregt von Direktorin Monika Schmidt trugen die Mitarbeiter die Idee in die Breite, so dass zahlreiche Menschen aus der Nachbarschaft Sachspenden ins Haus brachten. Die erste LKW-Ladung an Hilfsgütern konnte bereits an die polnisch-ukrainische Grenze gebracht werden.

Die Wisag hat dagegen in Frankfurt am Main ein sechsstöckiges Hotel gemietet. In dem haben seit dem 15. März rund 150 Familien aus der Ukraine eine sichere Unterkunft gefunden. Gemeinsam mit Partner wie dem Deutschen Roten Kreuz Frankfurt sorgt die Wisag neben der Versorgung der Frauen und Kinder auch für Begleitangebote, um den Geflüchteten ein herzliches Umfeld zu schaffen und ihnen das Ankommen zu erleichtern. Insgesamt sind 292 Personen untergebracht, darunter 148 Kinder. Familien aus der Nachbarschaft des Hotels unterstützen die Aktivitäten ebenfalls.