Raumtrennung für mehr Konzentration

Verschiedene Konzepte der Raumtrennung und -aufteilung gehören in modernen Arbeitslandschaften zum festen Inventar. Besonders großflächige Büros greifen auf praktische Lösungen zurück. So lassen sich Ruhezonen schaffen oder ein kreatives Arbeitsumfeld – je nach Anforderung. Welche Lösung brauchen Sie? Wir zeigen Ihnen eine Auswahl an Möglichkeiten.

Belüftete, geschlossene oder offene Raumlösungen?

Geschlossene Raum-in-Raum-Systeme werden klassisch für Besprechungen oder ungestörte Telefonate genutzt. So werden Rückzugsorte und zeitgleich Privatsphäre geschaffen. Meist sind die Kuben modular und flexibel in die Bürolandschaft integrierbar. Einige sind sogar mit einer individuell steuerbaren LED-Beleuchtung und Luftzirkulation völlig autark. Über eine Lüfterbox wird verbrauchte und erwärmte Luft abgezogen, während eine bodennahe Nachströmöffnung für Luftnachschub sorgt. Auch ein integrierter Ionisator ist auf dem Markt für Raum-in-Raum-Systeme erhältlich. Dieser gibt Minus-Ionen ab, welche die Konzentrationsfähigkeit und das Wohlbefinden der Mitarbeiter steigern sollen. Zeitgleich werden Viren inaktiviert und Bakterien neutralisiert. Letzteres hat gerade in den letzten beiden Jahren coronabedingt an Bedeutung gewonnen.

Als alternative Raumtrennung kann auf offene Inseln gesetzt werden. Auch mit Lösungen, die nicht komplett in sich geschlossen sind, kann Einfluss auf die Akustik genommen werden. Beispielsweise fördert schallabsorbierender Gipsschaum, der den Arbeitsplatz nur teilweise umgibt, die Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter. Auch hohe Rückenlehnen können einen ruhigen Raum schaffen. So entstehen ebenfalls Ruhezonen ohne vollständige Abkapselung wie bei geschlossenen Systemen.

Auch akustische Vorhänge eignen sich zur Raumtrennung und -aufteilung.
Akustische Vorhänge an roten Stahlkonstruktionen zonieren den Spielfeld Digital Hub in Berlin.
Bild: www.ishootbuildings.com

Vorhänge als Raumtrennung

Eine flexible und situativ anpassbare Lösung zur Raumtrennung bieten Vorhänge. Je nach Bedarf können sie Zonen separieren oder verbinden. Beispielsweise entstand damit eine innovative Arbeitsumgebung im ehemaligen Postgebäude in Berlin. In dem Co-Working- und Event-Space trennen die an roten Stahlschienen herabhängenden Stoffe einzelne Arbeitsbereiche ab. Zudem verbessern die Vorhänge durch ihre textile Haptik – quasi nebenbei – die Akustik.

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