Der dänische Dienstleistungskonzern ISS hat seine vertraglichen Differenzen mit der Deutschen Telekom AG beigelegt und den seit 2019 bestehenden Vertrag für integrierte Facility-Services bis Ende 2035 verlängert.
„Diese Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt für unsere Zusammenarbeit. Die Deutsche Telekom ist ein Schlüsselkunde und strategischer Partner für ISS. Die Einigung und die Verlängerung unserer Partnerschaft unterstreichen unser anhaltendes Engagement, die Beziehung weiter zu festigen und auszubauen“, sagte Kasper Fangel, Group-CEO von ISS im Mai. Laut Rainer Hoff, Senior Vice President Group Real Estate der Deutschen Telekom AG, schafft die Vergleichsvereinbarung „eine erneuerte Basis, um unsere Partnerschaft weiter zu stärken und künftige Chancen zu verfolgen, die beiden Parteien zugutekommen“.
Der ursprünglich im Juli 2019 auf 10,5 Jahre angelegte Vertrag umfasst den Angaben zufolge Facility-Services für mehr als 8.000 Telekom-Standorte in ganz Deutschland. „In der Anfangsphase des Vertrags wurde die finanzielle Performance durch eine komplizierte IT-Migration und operative Herausforderungen beeinträchtigt, was zu einer erheblichen Kostenüberschreitung führte“, teilte ISS im Geschäftsbericht 2025 mit. Im Dezember 2022 hatte ISS daher die Einrichtung eines Schiedsgerichts beim Deutschen Institut für Schiedsgerichtsbarkeit (DIS) initiiert, um über „gewisse vertragliche Meinungsverschiedenheiten“ zu entscheiden. Die abschließende mündliche Verhandlung im Schiedsverfahren fand Mitte Juli 2025 statt und mündete in einer Vergleichsvereinbarung.

