VKIG-Award 2022: Beispielhafte Gebäude mit Low-Tech-Ansatz gesucht

Dem kommunalen Bauen kommt im Rahmen der Klimaschutzziele eine große Bedeutung zu. Der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaftsunternehmen e.V. (VKIG), der mit seinen 40 Mitgliedern als spezialisierte Interessensvertretung die Belange der kommunalen Gebäudewirtschaften vertritt, will deshalb mit dem VKIG-Award gute und nachahmenswerte Beispiele prämieren, die diesen Klimazielen gerecht werden. In diesem Jahr ist das Thema „Low Tech“.

Nachhaltige Gebäude mit geringem Technikeinsatz

Low-Tech Gebäude zeichnen sich durch ein nachhaltiges Gebäudekonzept mit geringem Technikeinsatz aus. Bei ihrer Planung wird der vollständige Lebenszyklus des Gebäudes betrachtet, was zu einer langlebigen und ressourcenschonenden Bauweise führt. Low-Tech Gebäude nutzen passive, bauphysikalische Strategien und verfügen somit über eine Gebäudehülle, mit der es möglich ist, Technik und Energiebedarfe zu minimieren bei gleichzeitig hohem thermischem Komfort, Luftqualität und Tageslichtverfügbarkeit. Die auf das notwendige reduzierte, aktive Gebäudetechnik nutzt erneuerbare Energien, ist einfach zu warten, reparabel und intuitiv bedienbar.

Teilnahmeberechtigt am VKIG-Award sind alle Bauherren, Planer und ausführende Unternehmen mit Projekten von öffentlichen Gebäuden im Sinne der Auslobung. Eingereicht werden können Projekte (Neubau und Bestand), die innerhalb der letzten fünf Jahre fertiggestellt wurden bzw. in Planung befindliche Projekte mit abgeschlossener Leistungsphase 8 der Honorarordnung für Architekten- und Ingenieure (HOAI). Für die Teilnahme ist eine Beschreibung des Projektes auf höchstens vier DIN-A4-Seiten als PDF-Datei mit Fotos einzureichen. Optional kann eine maximal fünfminütige digitale Präsentation beigefügt werden.

Ansprechpartner beim VKIG ist Geschäftsführer Uwe Rohde (uwe.rohde@vkig.de) Teilnahmeschluss für den Wettbewerb ist im Februar.