ZIA-Ausschuss Facility Management konstituiert sich

Besser spät als nie: Am 30. März hat sich der Ausschuss Facility Management des Zentralen Immobilien Ausschusses ZIA konstituiert. Er soll sich den Themen des Facility Managements widmen und den branchenübergreifenden Austausch ermöglichen – insbesondere zu Gebäudedigitalisierung, Automatisierung, BIM und ESG.

Der Spitzenverband der Immobilienwirtschaft will damit seinem Anspruch gerecht werden, die ganze Wertschöpfungskette der Branche abzubilden. „Von den 645 Mrd. Euro Bruttowertschöpfung in der Immobilienwirtschaft entfällt etwa ein Fünftel auf das Facility Management“, rechnet Aygül Özkan, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin des ZIA, die Bedeutung des FM vor.

Lange genug hat es gedauert, bis diese Wahrnehmung nun einsetzte. GEFMA als FM-Verband mit rund 1.000 Mitgliedern gibt es bekanntermaßen ja schon über 30 Jahre. Dennoch spielte das Facility Management innerhalb der ZIA-Aktivitäten bislang bestenfalls eine kleine Statistenrolle auf der großen Bühne der Immobilienwelt.

Den Vorsitz des Ausschusses übernimmt Fabíola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Unternehmensgruppe Gegenbauer und Vorsitzende des Geschäftsbereichs Integriertes Facility Management. „Der Ausschuss soll die führenden Branchenunternehmen vereinen, um gemeinsam an den vielfältigen Herausforderungen unserer Branche zu arbeiten. Dazu gehört neben der Digitalisierung und der Fachkräftegewinnung insbesondere der Weg hin zu einem klimaneutralen Gebäudebestand. Denn ohne unsere Branche ist ein Klimawandel nicht zu schaffen“, sagt Fernandez.