Das sind Deutschlands beste Property Manager

Die Anforderungen an Qualität und Leistungsfähigkeit im Property Management steigen weiter. Das ist die Kernaussage des „Property Management Report 2026“ von Bell Management Consultants (BMC), der bereits zum 18. Mal die Entwicklungen deutschlandweit analysiert. Gleichzeitig gewinnt die Digitalisierung in der Branche weiter an Bedeutung und unterstützt Unternehmen dabei, Prozesse effizienter und qualitativ hochwertiger zu gestalten, lautet eine weitere Erkenntnis.

Qualitätsorientierter Wettbewerb

Nach dem Rückgang im Vorjahr erwarten in diesem Jahr 73 Prozent der befragten Property Manager wieder eine stärkere Bereitschaft der Auftraggeber, qualitativ hochwertige Leistungen angemessen zu vergüten. Qualität entwickelt sich damit zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor. „Wir beobachten eine klare Rückkehr zu einem qualitätsorientierten Wettbewerb. Entscheidend sind heute messbare Leistungen, kompetente Teams und verlässliche Prozesse“, konstatiert Dr. Markus G. Bell, Geschäftsführer Bell Management Consultants.

Digitalisierung als Entlastung

Künstliche Intelligenz wächst im Property Management aus der Experimentierphase raus. Bereits 70 Prozent der befragten Unternehmen setzen entsprechende Anwendungen aktiv ein – insbesondere bei standardisierten Prozessen wie der Dokumentenanalyse, der Rechnungsbearbeitung oder weiteren administrativen Routinetätigkeiten. Ziel ist vor allem eine höhere Effizienz sowie eine bessere Datenqualität. Gleichzeitig zeigt die Studie deutlich: Der Mensch bleibt der entscheidende Erfolgsfaktor. Beratungskompetenz, Objektkenntnis sowie die persönliche Kundenbeziehung lassen sich nicht automatisieren und gewinnen im Wettbewerb sogar weiter an Bedeutung.

Auftraggeber messen insbesondere Zuverlässigkeit, Datenqualität, Objektkenntnis und der Kontinuität der Mitarbeitenden eine hohe Bedeutung bei. Gleichzeitig nehmen die Qualitätsunterschiede zwischen den Property Managern weiter zu – Unternehmensgröße allein ist – wie schon die Analysen der letzten Jahre zeigten – dabei kein Garant für Spitzenleistungen.

Das PM-Quality-Ranking 2026

Im diesjährigen Quality-Ranking aus Sicht der Kunden führen Apleona (Büro groß; Umsatz größer 25 Mio. Euro) mit 1.345 Punkten, B&L (Büro mittel, Umsatz 10 – 25 Mio. Euro) mit 1.441 Punkten, Haspa HanseGrund (Büro klein; Umsatz kleiner 10 Mio. Euro) mit 1.452 Punkten und Capera (Wohnen) mit 1.288 Punkten in ihren jeweiligen Marktsegmenten an. Die maximale Punktezahl im Kompetenz-Ranking beträgt 1.700. An zweiter Stelle in den vier Kategorien stehen Tectareal mit 1.290 Punkten, Goldbeck mit 1.379 Punkten, Momeni mit 1.418 Punkten, Wentzel Dr. mit 1.284 Punkten; Platz 3 nehmen Strabag PFS mit 1.273 Punkten, Savills mit 1.177 Punkten, GGM mit 1.303 Punkten und MVGM mit 1.151 Punkten ein.

Ergänzt wird der Report durch Analysen zu Markenstärke, Markttrends sowie Unternehmensdaten der führenden Property Manager. Eine Zusammenfassung der Trends aus dem letzten Report lesen Sie hier.

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