Fraport und MeteoViva gewinnen dena-Award

Die Fraport AG und MeteoViva haben gemeinsam den renommierten Energy Efficiency Award der Deutschen Energie-Agentur (dena) gewonnen. In der Kategorie „Energieeffizienz: von clever bis digital“ überzeugten sie mit einer Digitallösung, die in der Unternehmenszentrale der Fraport AG

zu 19 Prozent Einsparung bei den Energiekosten geführt hat. Innerhalb von zwei Betriebsjahren gingen auch die CO2-Emissionen um 20 Prozent zurück.

Einsparpotenzial in Platin-zertifizierten Gebäude

Die Unternehmenszentrale der Fraport AG ist ein junges Gebäude mit moderner Technik und nicht zuletzt DGNB-Platin-zertifiziert. Fraport konnte mit Unterstützung von MeteoViva hier noch einmal 25 Prozent Wärme sowie 19 Prozent Strom einsparen. Hierfür wurden Belüftung, Heizung, Klimatisierung und Gebäudeleittechnik sowie Wetterdaten digital simuliert und optimiert. „Das prämierte Projekt zeigt eindrucksvoll, wie digitale Simulation und geringe Investitionen in die bestehende Technik bei einem Gebäude mit höchstem Energiestandard immer noch große Einsparpotenziale eröffnen“, sagte Ole Møller-Jensen, Geschäftsführer der Danfoss GmbH und Präsident von Danfoss Central Europe, in seiner Laudatio. Besonders begeistert habe die Jury das hohe „Mitmach- und Nachmach-Potenzial“.

„Dass wir selbst in einem nach ausgezeichneten ökologischen Standards errichteten Gebäude so hohe Einsparwerte erzielen können, zeigt das Potenzial unseres vorausschauenden Ansatzes“, freute Dr. Stefan Hardt, Geschäftsführer von MeteoViva. Für Fraport bestätigt der Award ihr Nachhaltigkeitsengagement. Bis 2030 will das Unternehmen die konzernweiten CO2-Emissionen annähernd halbieren. „Dieses Ziel spiegelt unsere Verantwortung wider und stellt einen bedeutsamen Teil unseres Beitrags zum Klimaschutz dar“, erklärt Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. „Die Kooperation mit MeteoViva ist deshalb ein wichtiger Meilenstein auf unserem Weg, die Energieeffizienz unserer Gebäude, Anlagen und Prozesse zu verbessern.“ Die Unternehmen planen bereits, das MeteoViva-Verfahren in weiteren Gebäuden einzusetzen.