Treffen gegen illegalen Kältemittel-Handel

Große Mengen HFKW-Mittel auf dem europäischen Markt, trotz Kontrollen. Bild: EFCTC
Große Mengen HFKW-Mittel auf dem europäischen Markt, trotz Kontrollen. Bild: EFCTC

Am 23. November haben sich politische Entscheidungsträger aus den Institutionen der Europäischen Union (EU) und den Mitgliedstaaten sowie führende Vertreter der Industrie unter dem Titel „Illegaler Kältemittel-Handel: Best Practices aus EU-Mitgliedsstaaten“ zusammengefunden und darüber gesprochen, wie der illegale Handel mit teilhalogenierten Fluorkohlenwasserstoffen (HFKW) unterbunden werden kann. Die Veranstaltung wurde von Christian-Silviu Busoi, Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender des Ausschusses für Industrie, Forschung und Energie (ITRE), moderiert und vom Europäischen Technischen Ausschuss für Fluorkohlenwasserstoffe (EFCTC) organisiert.

Die Teilnehmer nutzten die Veranstaltung für den Austausch über Erfahrungen und wirksame Maßnahmen, die den Schwarzmarkt stoppen können. Zu den diskutierten Maßnahmen gehörten u. a. die Ausstattung der Zollbehörden mit den richtigen Instrumenten, um die Einfuhr von Kältemitteln kontrollieren zu können, sowie der Informationsaustausch zwischen den Behörden der Mitgliedstaaten. Dadurch können Informationen künftig in einem Pool gebündelt und Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt, um den illegalen Handel mit HFKW in der EU besser zu durchschauen und zu bekämpfen.

Cristian-Silviu Bușoi rief die Mitglieder des Parlaments in seinen Schlussworten dazu auf, in ihren jeweiligen Ländern ein Bewusstsein für das Problem zu schaffen.