Klüh: Umsatzrückgang wegen Corona

Die international tätige Klüh-Gruppe hat das Geschäftsjahr 2020 mit einem Gesamtumsatz von 807 Mio. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 5,2 Prozent zum Vorjahr, was aber vor dem Hintergrund der Pandemieentwicklungen ein, für die personalintensive Ausrichtung des Unternehmens sehr zufriedenstellendes, Ergebnis sei.

Die Einbußen sind insbesondere auf den durch Betriebsschließungen betroffenen Catering-Bereich sowie die fehlenden Security-Aktivitäten und den eingeschränkten Flughafenbetrieb zurückzuführen. Im internationalen Geschäft war aufgrund der Pandemie ein Umsatzrückgang von 12,3 Prozent auf 176 Mio. Euro zu verzeichnen. Die Zahl der Mitarbeiter ging um 3.257 auf 49.341 zurück.

Laut Frank Theobald, Sprecher der Geschäftsführung, nutzte Klüh das Jahr, um Geschäftsmodelle und Produktportfolios auf veränderte Marktbedingungen auszurichten, was durch Weiterentwicklungen und Implementierungen digitaler Tools und weiterer Innovationen unterstützt wurde. Ein Beispiel dafür sei das Angebot des „Cleaning-on-Demand“, ein Service nach Bedarf, der durch das Klüh-eigene Tool DigiClean in Echtzeit abgerufen werden kann.

Für das Jahr 2021 geht die Geschäftsführung davon aus, dass das Business in allen Geschäftsbereichen wieder an Fahrt aufnimmt. Mit dem Erreichen des Vorkrisenniveaus sei im Jahr 2022 zu rechnen.

Ausführliche Informationen zu den Kennzahlen und Tätigkeitsbereichen von Klüh Service Management finden Sie in unserer Marktübersicht der Facility Services Anbieter.