Das Urban Land Institute (ULI) Europe hat einen neuen Best-Practice-Leitfaden für Asset Sustainability Committees veröffentlich, um die Zusammenarbeit zwischen Eigentümern, Nutzern und Property Managern bei der Dekarbonisierung von vermieteten Gewerbeimmobilien zu verbessern.
„Mit steigenden regulatorischen und Reporting-Anforderungen rücken Property Manager zunehmend ins Zentrum der Koordination zwischen Eigentümern und Nutzern. Sie sind häufig die einzige Partei mit einem ganzheitlichen Blick auf die Gebäudeperformance sowie mit den täglichen Beziehungen, die für die Umsetzung notwendig sind“, sagte Sabine Georgi, Geschäftsführerin des ULI in Deutschland, Österreich und der Schweiz.
Basierend auf Interviews mit 12 führenden Immobilieneigentümern und Property Managern aus ganz Europa bietet der Leitfaden praxisnahe Empfehlungen dazu, wann Nachhaltigkeitsgremien den größten Mehrwert bieten, wie sie gestaltet und mit Ressourcen ausgestattet werden können und wie sie sich an unterschiedliche Assets und Organisationsmodelle anpassen lassen, teilte ULI Europe mit. Er zeigt auf, dass diese Gremien besonders wirksam sind, wenn Dekarbonisierungspläne auf Asset-Ebene vorliegen, durch Investitionsmittel unterstützt werden und mit weiteren Instrumenten wie Green Leases, Datenaustauschmechanismen und Ausbauleitfäden kombiniert sind, heißt es weiter aus Frankfurt am Main. Der Leitfaden enthält praxisnahe Fallstudien die zeigen, wie unterschiedliche Ansätze in der Praxis angewendet werden, um Datentransparenz, Peer-Learning und koordinierte Maßnahmen auf Gebäudeebene zu fördern. Zudem beinhaltet die Publikation eine praxisorientierte Umsetzungs-Checkliste, die einen Schritt-für-Schritt-Rahmen bietet, mit dem Eigentümer, Property Manager und Asset-Teams die Anwendbarkeit prüfen, eine wirksame Governance und Ressourcenausstattung etablieren, Engagement sichern und die Umsetzung langfristig aufrechterhalten können.
Der Best-Practice-Leitfaden für Asset Sustainability Committees ist hier verfügbar.

