Flughafen München nutzt Baudokumentation mit Laserscanning

Seit 2019 hat der Flughafen München die Baumaßnahmen für das Terminal-1-Pier per Laserscanning erfasst und dokumentiert. Gebäudedaten aus dem gesamten Bauprozess auf rund 100.000 Quadratmetern wurden mit der Dynamic-Laserscanning-Technologie von NavVis aufgezeichnet und verarbeitet und standen während der Bauzeit in NavVis Ivion als zentrale Informationsquelle zur Verfügung. Die Technologie kam dabei in drei Schlüsselphasen während der Erweiterungsbauarbeiten zum Einsatz: Scans vom Rohbau in den Jahren 2021 und 2022, Fortschritts-Scans im Jahr 2025 und die Abschluss-Scans im März 2026. Die Daten sollen nun darüber hinaus dem künftigen Betrieb, der Wartung und der weiteren Planung des Terminals dienen.
„Die digitale Dokumentation ist ein zentraler Baustein für die Zukunftssicherheit des Flughafens. Mit Hilfe der Gebäudedaten, die mit NavVis erfasst wurden, haben wir nicht nur ein Terminal erweitert, sondern auch unsere Fähigkeit gestärkt, die Infrastruktur langfristig effizient und transparent zu verwalten“, erklärt Jonas Lutz, Referent 3D-Laserscanning & Anwendungsadministrator beim Flughafen München.
Die Scans ermöglichten es dem Flughafen München, den Bauverlauf vom Rohbau bis zur Fertigstellung nachzuvollziehen und zu dokumentieren. Die Informationen stehen dabei als durchgängiger, navigierbarer Datensatz zur Verfügung. Damit haben technische Teams die Möglichkeit, verdeckte Installationen zu überprüfen, Bauphasen zu vergleichen und Abweichungen zwischen Planung und Ausführung direkt im System zu analysieren sowie im späteren Verlauf das fertiggestellte Terminal effizienter zu betreiben und zu warten. Der Flughafen München nutzt bereits seit 2015 die Lösungen von NavVis für die Planung, Umsetzung und Dokumentation von Gebäudeprojekten.

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