Caverion mit leichtem Plus im Servicegeschäft

Die Caverion Group hat im Geschäftsjahr 2021 einen Umsatz von 2.139,5 Mio. Euro erzielt, das entspricht einem Rückgang von 0,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2.154,9 Mio. Euro). Ursache dafür war ein Umsatzrückgang von 6,7 Prozent im Projektgeschäft. Der Umsatz im Service-Bereich stieg dagegen um 2,7 Prozent. Das EBITDA ohne Sondereffekte verbesserte sich auf 142,1 Mio. Euro oder 6,6 Prozent des Umsatzes (2020: 116,5 Mio. Euro/5,4 Prozent). Der Anteil des Servicegeschäfts am Konzernumsatz betrug im Jahr 2021 bei 65,5 Prozent (63,3 Prozent). Der Auftragsbestand liegt bei 1.863,8 Mio. EUR (1.609,1 Mio. EUR), ein Plus von 15,8 Prozent. Bei den Services stieg er um 14,1 Prozent, bei den Projekten um 18,0 Prozent. Caverion beschäftigt mehr als 14.000 Mitarbeitende.

Jacob Götzsche, Präsident und CEO der Caverion Group, zeigte sich zufrieden mit dem verbesserten Ergebnis sowie den Zuwächsen im Auftragsbestand und rechnet mit einer insgesamt positiven Marktnachfrage in 2022. Dies gelte insbesondere für das Service-Geschäft von Caverion, das von Natur aus stabiler und widerstandsfähiger gegenüber Konjunkturzyklen sei als das Projekt-Geschäft.

EU-Taxonomie

Als Anbieter von technischen Services und Projekten für Gebäude, Infrastruktur sowie Industrieanlagen und -prozesse sieht sich Caverion als Teil der Lösung zu einem grünen, CO2-armen Übergang. Im Jahr 2021 wurden 33,0 Prozent des Konzernumsatzes von Caverion als förderfähig im Sinne der EU-Taxonomie eingestuft. Aktivitäten, die nach der EU-Taxonomie nicht als förderfähig gelten, machten im Jahr 2021 67,0 Prozent des Konzernumsatzes aus. Sie bestehen einerseits aus technischen Gebäudedienstleistungen, die nicht zur Reduzierung von Kohlenstoffemissionen beitragen, und andererseits aus industriellen Dienstleistungen außerhalb des Sektors der erneuerbaren Energien.

Nachhaltigkeitsstrategie

Im Zuge seiner Nachhaltigkeitsstrategie will Caverion bis 2025 eine positive CO2-Bilanz erzielen, die fünfmal größer ist, als der eigene CO2-Fußabdruck. Längerfristig möchte das Unternehmen bis 2030 mit seinen Lösungen eine nachhaltige Wirkung erzielen, die zehnmal größer ist als der eigene CO2-Fußabdruck (Scope 1-2).

Ausführliche Informationen zur Caverion Group in Deutschland und ihrem Service-Bereich finden Sie in unserer Marktübersicht der Facility Services Anbieter.