FM-Qualität: Neues Siegel in Österreich

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Schulterschluss der österreichischen Verbände. Bild: FMA/IFMA AT/ÖGNI

Ein neues FM-Qualitätssiegel ergänzt nun das Zertifizierungsangebot der ÖGNI (Österreichische Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft). Entstanden ist es in Kooperation mit den Verbänden FMA und IFMA Austria.

Die beiden österreichischen Fachverbände für Facility Management haben dafür ihr langjähriges FM-Know-how in Form eines umfangreichen Kriterienkataloges zur optimalen Gestaltung der längsten und ressourcenintensivsten Lebenszyklusphase, des Betriebs, eingebracht.

Das FM-Qualitätssiegel dient zur Auszeichnung von Projekten bzw. Immobilien. Die Optimierung von Planung und Bau aus Sicht von Nutzung und Betrieb stehen im Fokus. Dazu umfasst es Kriterien und Vorgaben für den Prozess und Inhalt für alle Lebenszyklusphasen, insbesondere für die frühen Phasen und für die Phase der Übergabe an den Betrieb und der Inbetriebnahme, wie beispielsweise Nutzerorientierung, Betriebskonzepte und -prozesse, Dokumentation und Digitalisierung.

Die Kooperation bzw. das FM-Qualitätssiegel soll damit folgende Mehrwerte für alle Beteiligten bewirken:

  • Gestärkte Verknüpfung der Lebenszyklusphasen Planung – Errichtung – Nutzung
  • Effiziente Betriebsprozesse
  • Positive Veränderung der Prozesse im Facility Management
  • Klare Formulierung der Anforderungen für Nutzung und Betrieb
  • Erhöhte Nutzungsqualität und Nutzerzufriedenheit
  • Direkter monetärer Nutzen durch optimierte Lebenszykluskosten bzw. Nutzungskosten
  • Auszeichnung von Immobilien und Projektbeteiligten