Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat für 2025 eine durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate für alle Anlagentypen inklusive Havarien von 1,0 Prozent ermittelt – nach einem Wert von 3,2 Prozent im Jahr 2017.
„Dies ist ein beachtlicher Erfolg der gesamten Kälte-/Klimabranche – Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber legen immer größeren Wert auf die Dichtheit von Anlagen“, teilte der VDKF im Juni mit. Über die Software „VDKF-LEC“ wurden nach Verbandsangaben anonymisierte Daten von knapp 67.000 Anlagenbetreibern und rund 307.000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Software dient laut VDKF als Werkzeug für Anlagen, bei denen eine gesetzliche Pflicht zur regelmäßigen Dichtheitskontrolle besteht. Kleinanlagen werden daher nur begrenzt erfasst.
Die Auswertung habe ergeben, dass Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 Prozent) die höchsten Leckageraten aufweisen, während Geräte im Bereich Splitklima (0,4 Prozent) die niedrigsten Kältemittel-Emissionen verursachen. Gründe für den Rückgang der durchschnittlichen Kältemittel-Leckagerate sind aus Sicht des VDKF:
• ein gestiegenes Bewusstsein bei Betreibern und Fachbetrieben für die Umweltauswirkungen der direkten Emissionen von fluorierten Kältemitteln
• schärfere Vorgaben der novellierten F-Gase-Verordnung
• erweiterte Pflichten für Dichtheitskontrollen
• dichtere Bauweise von Anlagen
• gestiegene Kältemittelpreise
Eine ausführliche Auswertung der „VDKF LEC“-Daten finden Sie in den Ausgaben 5-6 und 7-8 der Verbandszeitschrift „VDKF Information“ zum kostenlosen Download.

