Freitag, 13. Februar 2026
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MapEdit liefert Kommunen wichtige Infrastruktur-Daten

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Mit MapEdit hilft Contelos Kommunen, Überblick über ihre Infrastrukturdaten zu bekommen - Bild: Contelos
Mit MapEdit hilft Contelos Kommunen, Überblick über ihre Infrastrukturdaten zu bekommen – Bild: Contelos

 

CAFM-NEWS – Gas, Wasser, Strom, Kanal, Kataster – um all diese Geodaten digital zu dokumentieren, zu verwalten und zu analysieren brauchen Akteure wie Städte, Gemeinden, Energieversorger, Entsorgungsbetriebe und Industrieunternehmen ein geeignetes Tool. Das niedersächsische CAD-Systemhaus Contelos stellt mit MapEdit eine passende Lösung für Infrastrukturdaten vor. Mit dem Werkzeug lassen sich diese dokumentieren, planen und visualisieren. Dazu ist MapEdit ein Auskunftssystem zum Mitnehmen, weil es auch auf mobilen Endgeräten läuft, teilt der Anbieter mit.

 

Abbildungen: Contelos



Neues Werk für Wilo

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In Kesurdi im Westen von Indien hat die Wilo Gruppe auf einem 94.000 m² großen Areal einen Hightech-Produktionsstandort eröffnet. Hier fertigt der Technologiekonzern Pumpensysteme für die Wasserwirtschaft in Indien, im Mittleren Osten, in Afrika und in Südostasien. Damit zählt Wilo nun 16 Hauptproduktionsstandorte auf der ganzen Welt. Durch die Eröffnung schafft Wilo rund 1.500 direkte und indirekte Arbeitsplätze. Für den Bau setzte Wilo auf umweltfreundliche Fertigbauteile und CO2-sparende Energiemanagement- und Wasseraufbereitungssysteme. Eine auf dem Fabrikdach installierte PV-Anlage vermeidet zudem 1.200 t CO2.

In Kesurdi entstehen die bis zu 42 m hohen Vertical Turbine Pumps. Sie kommen etwa in der Trinkwasserversorgung, der Landwirtschaft und im Hochwasserschutz zum Einsatz. Um sie zu testen, baute Wilo im neuen Werk das größte Prüfbecken Asiens, wie die Gruppe angibt.

Dussmann übernimmt neogramm-Anteile

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Dussmann hat in neogramm, ein Unternehmen für industrielle Digitalisierung, investiert und ist nun zu 25 Prozent daran beteiligt. Damit stärkt das Geschäftsfeld Dussmann Technical Solutions sein Angebot im Bereich Automatisierung. Über 35 Mitarbeitende entwickeln bei neogramm Softwarelösungen in den Bereichen IoT, Automatisierungstechnik und KI-gestützte Bildverarbeitung für Industriekunden. Die Kunden stammen aus den Branchen Automotive, Elektronikfertigung, Holz- und Metallverarbeitung, Pharma sowie Maschinen- und Anlagenbau. Neben den Anteilen an neogramm hat Dussmann bereits im März 2023 die Businesseinheit Dussmann Industrial Automation gegründet und das Unternehmen automatic Klein akquiriert, um damit sein Automatisierungsgeschäft auszubauen.

BIM-Tage Deutschland 2023: Programm steht fest

Das Programm der BIM-Tage Deutschland steht jetzt fest. Bild: Bim-Tage Deutschland/Axica
Das Programm der BIM-Tage Deutschland steht jetzt fest. Bild: Bim-Tage Deutschland/Axica

CAFM-NEWS – Das Programm der BIM-Tage Deutschland 2023, die vom 9. bis 12. Oktober an verschiedenen Orten stattfinden, steht fest. Unter dem Motto Let’s build together sprechen 150 Repräsentanten aus Regierung, Verwaltung, Verbänden und Wirtschaft zur Lage, den Notwendigkeiten und Lösungen für BIM in Deutschland. Höhepunkt ist der BIM-Hauptstadtkongress mit Abendempfang und Verleihung des Green-BIM Awards 2023 am 12. Oktober im AXICA am Brandenburger Tor.

Das Programm der vier Tage verteilt sich auf insgesamt zwölf Stages. Die Angebote des ersten Tages, Montag, 9. Oktober, finden als Online-Veranstaltung mit vier Slots zu spezifischen Themen statt: 

  • Stage 1: Innovativ und erfolgreich: Lernen von RealDigitalLeaders und den BIM-Favoriten in Deutschland
  • Stage 2: BIM Aus- und Weiterbildung: Kampfansage an den Fachkräftemangel
  • Stage 3: CDE-Summit
  • Stage 4: Start-ups auf der Fährte der BIM-Löwen und Vorbilder für die Green-BIM Awards

Dienstag, 10. Oktober,  und Mittwoch, 11. Oktober, bieten auf dem Messe Intergeo in Berlin auf zwei weitere Stages Programm-Inhalte:

  • Stage 5: Scan2BIM. Best BIM-Practice bei Scan2BIM(Lidar Technologien
  • Stage 6: InfraBIM. Best BIM-Practice bei Straße, Schiene, Tunnel und Brücken

Der Schlusstag, Donnerstag, 12. Oktober, ist zweigeteilt. Zum einen gibt es dem BIM-Hauptstadtkongress im Axica in Berlin, der zusätzlich fünf Stages bietet:

  • Stage 7: ESG-Summit: Von der Kür zur Pflicht
  • Stage 8: BIM-Summit: Vom 3D-Modell zum Digitalen Zwilling
  • Stage 9: Digitalisierung im Gebäudelebenszyklus: Wie können wir trotz aktueller Herausforderungen die Klimaziele verfolgen?
  • Stage 10: Silodenken überwinden! Mehr Effizienz mit einheitlicher Datenstruktur; Seriell/Modular: Zurück zum Plattenbau?
  • Stage 11: IPA, Lean, BIM: Gemeinsam besser bauen?; Smarte Datenmanagement = Smartes Gebäudemanagement?

Parallel hierzu findet am Donnerstag, 12. Oktober, im Partnerland Nordrhein Westfalen die BIM-Konferenz West in Bochum statt. Hier gibt es drei Fokus-Themen auf einer Bühne:

  • Stage 12: BIM-Standort NRW – weiter als gedacht; BIM-Innovation und Fortschritt; Raus aus dem Silodenken: Let’s buid together!

Weitere Informationen zum Programm, zu Preisen und Veranstaltungsorten finden sich auf der Veranstaltungs-Website.

Abbildungen: BIM-Tage Deutschland/Axica



Framence und Néphélé Data Control wollen kooperieren

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Der französische IT-Dienstleister Néphéle ist ein neuer Partner von Framence - Bild: Néphéle
Der französische IT-Dienstleister Néphéle Data Control ist ein neuer Partner von Framence – Bild: Néphéle Data Control

CAFM-NEWS – Framence, Spezialist für die Erstellung fotorealistischer digitaler Zwillinge, arbeitet zukünftig mit der französischen Néphélé Data Control zusammen. Die Franzosen sind auf die Optimierung, den Betrieb und die Verlagerung von Rechenzentren spezialisiert und haben langjährige Erfahrung im Bereich Data Center Information Management (DCIM) & Implementierung von Rechenzentrums-Tools. Gemeinsam mit Framence will sich Néphélé jetzt den Markt der Baufortschritts-Dokumentation und des Betriebs von Industriegebäuden erschließen.

Abbildungen: Néphélé Data Control



HSD integrierte jüngste Generation von Gossen Metrawatt Geräten

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HSD hat die Gossen-Geräte Seculife ST Base, ST Base25  und ST Pro in das CAFM-System Nova-FM integriert _ Bild: HSD
HSD hat die Gossen-Geräte Seculife ST Base, ST Base25 und ST Pro in das CAFM-System Nova-FM integriert – Bild: HSD

CAFM-NEWS – Die Bremer  HSD Händschke Software & Datentechnik unterstützt jetzt neue Prüfsysteme von Gossen Metrawatt und integriert sie in das hauseigene CAFM-System NOVA-FM. Konkret handelt es sich um die Geräte Seculife ST Base, Seculife ST Base25 und Seculife ST PRO, die vor allem im Gesundheitswesen Verwendung finden. 

Das Seculife ST Base prüft die elektrische Sicherheit von Geräten nach Reparatur, das Seculife ST Base25 und das Seculife ST PRO prüfen die elektrische Sicherheit von Medizinprodukten in normgerechten Prüfabläufen und haben zugleich antimikrobakterielle Wirksamkeit. 

Abbildungen: HSD



Handelsblatt KI Summit: Einblicke und Perspektiven für Unternehmen

Am 22. November veranstaltet das Handelsblatt einen KI Summit in München - Bild: Handelsblatt
Am 22. November veranstaltet das Handelsblatt einen KI Summit in München – Bild: Handelsblatt

CAFM-NEWS – Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber der Handelsblatt KI Summit am 22. November 2023 in München verspricht, interessante und hilfreiche Einblicke und Perspektiven für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen zu liefern. 

Auf das eintägige Event werden  KI-Strategen aus DAX-Unternehmen und Mittelstand ihre Visionen und Erfahrungen teilen, die Referenten werden hierbei tiefer gehende Inhalte zu den verschiedenen Phasen des KI-Einsatzes vermitteln, um Unternehmen zu befähigen, in einem disruptiven Umfeld zukunftsorientiert zu handeln, verspricht die Webpage des Summits.

Charmant ist das Angebot für KI-Start-ups: Sie können sich um einen von sechs Fünf-Minuten-Slots bewerben, um ihre Produkte, Leistungen und Visionen vorzustellen 

Aktuell ist das Programm der Veranstaltung noch nicht vollständig, erste Speaker und Themen sind aber schon fixiert. So wird Daniela Ritter von Capgemini einen KI-Impuls setzen, Dr. Philipp Hartmann von der appliedAI Initiative erläutert Elemente einer erfolgreichen KI-Strategie und Hendrik Reesse von PwC Deutschland beschreibt Digital Trust als Schlüssel für die KI Transformation und Skalierung.

Dazu sind Diskussionen zu zentralen Themen geplant:

  • Wie können wir im Unternehmen sicherstellen, dass wir den KI Entwicklungen standhalten?
  • KI-Regulierung und der EU AI-Act – Was kommt und wie muss man reagieren?
  • Generative KI hat das Spielfeld verändert – wie geht es weiter?

Und vier Breakout-Sessions stehen ebenfalls schon fest:

  • Die Auswahl des KI Use Cases entscheidet maßgeblich über den Erfolg und Return der KI Initiativen
  • KI als Treiber für neue Geschäftsmodelle – Das wahre Potenzial von KI liegt jenseits der Verbesserung bestehender Prozesse: KI ermöglicht Prozesse komplett neu zu denken und neue Produkte zu schaffen
  • Aufbau der KI Organisation – Um KI im Unternehmen zu etablieren braucht es ein KI Team – typischerweise ein AI CoE
  • Die Skalierung von KI in einem Unternehmen jenseits der ersten erfolgreichen Use Cases ist eine besondere Herausforderung – technisch, organisatorisch und auch kulturell

Die vollständigen Informationen zum KI Summit finden sich auf der Veranstaltungs-Website.



Abbildungen: Handelsblatt



Marina Sumic erweitert Geschäftsführung von Voxelgrid

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Marina Sumic erweitert die Geschäftsführung von digitalisierungs-Spezialist Voxelgrid - Bild: privat
Marina Sumic erweitert die Geschäftsführung von Digitalisierungs-Spezialist Voxelgrid – Bild: privat

 

CAFM-NEWS – Bereits seit 1. Juli 2023 erweitert Marina Sumic die Geschäftsführung von Voxelgrid. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Sumic ist seit September 2020 bei dem Münchner Spezialisten für die Digitalisierung von Immobilien beschäftigt. Dort startete die 23-Jährige im Vertrieb, dessen Leitung sie bald darauf übernahm. Seit Oktober 2022 war Sumic zudem Prokuristin bei Voxelgrid. 

Sumic hat an der Technischen Universität München (TUM) Management und Technology studiert und mit einem Master of Science abgeschlossen. Das Unternehmen Voxelgrid startete 2014 als epiqr in der bayerischen Landeshauptstadt, seit 2016 firmiert es als Voxelgrid GmbH.

Abbildungen: Privat



Framence: Strategische Partnerschaft mit Uptime aus der Slowakei

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Framence hat seinen neuen Partner Uptime aus der Slowakei vorgestellt (v.l.: Adrian Merkel, CEO Framence, 
Jaroslav Buchbauer, CEO Uptime, Oscar Martinez Royo, Partner Manager Framence) - Bild: Framence
Framence hat seinen neuen Partner Uptime aus der Slowakei vorgestellt (v.l.: Adrian Merkel, CEO Framence, Jaroslav Buchbauer, CEO Uptime, Oscar Martinez Royo, Partner Manager Framence) – Bild: Framence

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Framence hat eine strategische Partnerschaft mit Uptime aus der Slowakei bekannt gegeben. Die Unternehmen wollen innovative Lösungen für die Industrie 4.0 vorantreiben. Hierzu sollen die foto-basierten digitalen Zwillinge, die Framence erstellen kann, mit den smarten Predictive-Maintenance-Lösungen von Uptime kombiniert werden. Ziel sei, die Effizienz und Sicherheit industrieller Anlagen zu optimieren, teilt Framence in einem Pressetext mit.

Abbildungen: Framence



Steuerungskreis für Wasserstoff-Normungsroadmap gegründet

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Zur strategischen Begleitung der Arbeiten an der Normungsroadmap Technologien für Wasserstoff haben das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), der Verein für die Normung und Weiterentwicklung des Bahnwesens e. V. (NWB), der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) sowie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) einen Steuerungskreis initiiert. Dieser umfasst 26 Mitglieder und wird von Dr. Kirsten Westphal, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geleitet.

Zukunftsvision Wasserstoff

Ziel der Normungsroadmap und des Steuerungskreises ist es, durch eine abgestimmte Vorgehensweise für die technische Regelsetzung den Ausbau von Wasserstofftechnologien in Deutschland zu beschleunigen. Der Steuerungskreis hat dabei die Aufgabe, die Normungsroadmap beratend zu unterstützen und Sicherheits- und Qualitätsaspekte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz zu berücksichtigen. Dabei nimmt die Instanz die inhaltliche und strategische Ausrichtung des Projekts vor und gibt Impulse für die Arbeiten in den Arbeitsgruppen. Außerdem empfiehlt das Gremium priorisierte Normungs- und Standardisierungsprojekte. Die Roadmap wird in einem offenen und transparenten Prozess in insgesamt 39 Arbeitsgruppen erarbeitet. Alle Interessierten können sich daran beteiligen. Eine erste Version soll im Sommer 2024 veröffentlicht werden.

RIB IMS: Zehn neue Auszubildende in sechs Berufen gewonnen

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Bei RIB IMS sind diese Jahr zehn Auszubildende in sechs Ausbildungsberufen gestartet - Bild: RIB IMS
Bei RIB IMS sind diese Jahr zehn Auszubildende in sechs Ausbildungsberufen gestartet – Bild: RIB IMS

 

CAFM-NEWS – Das CAFM-Softwarehaus RIB IMS hat für das Ausbildungsjahr 2023 zehn Auszubildende gewinnen können. Es wird in insgesamt sechs verschiedenen Berufen ausgebildet, unter denen sich auch neue Ausbildungsberufe finden.

Luis Heyduk beginnt eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse. Robert Heußen und Tharsekka Kanagalingam haben die Ausbildung Kaufleute für Digitalisierungsmanagement gewählt. Melisa Erol, Mert Özer und David Sauerbier haben sich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entschieden. Marie Krämer startet Ihre Ausbildung als Mediengestalterin Digital und Print. Phil Mons beginnt die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Zudem ist noch eine Stelle als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und eine Stelle als Kauffrau für Büromanagement besetzt worden. 

RIB IMS setzt seit vielen Jahren einen starken Fokus auf  das Thema Ausbildung. Das Ausbildungsprogramm sei ein Fundament für die Zukunft des Unternehmens, sagt Volker Oldenburg, Geschäftsführer von RIB IMS. Das Ausbildungsangebot in neuen Berufen zeige, wie sehr das Unternehmen am Puls der Zeit agiere.

 

Abbildungen: RIB IMS



gefma Tag Bayern 2023 im Zeichen von ESG

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Der gefma Tag Bayern 2023 hat dieses Jahr am 20. Juli 2023 unter dem Motto „Wir betreiben Deutschland“ in der Konzernzentrale der BayWa AG in München stattgefunden. Alles stand im Zeichen der Nachhaltigkeit und drehte sich um das Thema „ESG Transformation im Facility Management. Herausforderungen und Lösungen in der Praxis“. Für den fachlichen Austausch kamen letztendlich 130 Verantwortliche zusammen, zehn Speaker stellten Innovationen und Best Practices zum Thema vor. Dabei spielten ein nachhaltiges Entsorgungsmanagement ebenfalls eine Rolle, wie auch die Energieoptimierung, Dekarbonisierungs-Strategien und ein ESG-konformes Facility Management für große Immobilienportfolios.

Im Rahmen der Begrüßung der Teilnehmenden wurde Wolfgang Inderwies, Geschäftsführer von IndeConsult, als Lounge Leiter Bayern-München (seit 2006) verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Peter Hartmann, Leiter Vertrieb bei Wisag Facility Management Bayern, an. Außerdem konnte die bis dahin ausschließlich männlich besetzte gefma Lounge Leitung Bayern Julia Werner, Geschäftsführerin von Werner Companies GmbH, als weibliche Verstärkung gewinnen. Die Zeit zwischen den Impulsen bis zum Ausklang nutzten die Teilnehmenden für Gespräche und Networking. Die Lounge und Junior Lounge-Leiter Bayern hatten den Fachtag vorbereitet.

Referenten auf einen Blick

Anne Tischer in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Bild: gefma
Anne Tischer in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Bild: gefma

Neben dem Finanzvorstand der BayWa AG, Andreas Helber, der eine Präsentation zum Thema „100 Jahre BayWa – 100 Jahre Nachhaltigkeit“ vorstellte, befasste sich Anne Tischer, Geschäftsführerin von Karma She Said und Vorsitzende des Vereins Frauen !n Führung e. V., in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Sie stellte dabei auch die Top-S-Kriterien von Jobsuchenden an ihre Arbeitgeber dar und gab vier Empfehlungen mit auf den Weg:

  • Perspektivenvielfalt in Belegschaft und Teams zu fördern
  • Existierende Geschlechterklischees und Stereotype zu hinterfragen
  • Neue Dinge auszuprobieren und zu lernen
  • Ein neues Führungsverständnis zu entwickeln
Giulia Peretti stellte als Best-Practice-Beispiel die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Bild: gefma
Giulia Peretti stellte als Best-Practice-Beispiel die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Bild: gefma

Als Best-Practice-Beispiel stellte Giulia Peretti, Head of Sustainability, die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Das Unternehmen verfolgt das Ziel der Klimaneutralität bzw. -konformität mit dem 1,5° Dekarbonisierungspfad. Ein Projekt stellte eine 2021 fertiggestellte Büroimmobilie dar, die 40 Prozent Wärme und 60 Prozent Strom durch Smart Data Technologie einspart. Ralf Pilger, Geschäftsführer der Wisag Facility Management Holding sprach über den Weg vom klassischen Energiemanagement zum Paris-konformen Immobilienbestand und stellte hervor, dass Daten die Grundlage darstellen, worauf eine nachhaltige Immobilie aufgebaut werden kann. Jedoch brauche es in dem allgemeinen Dschungel aus Gesetzen und Richtlinien Unterstützung.

In einer Diskussion bemängelte Günter Lammering, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt und zeigte in einer Präsentation, wie sein Unternehmen damit umgeht. Bild: gefma
In einer Diskussion bemängelte Günter Lammering, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt und zeigte in einer Präsentation, wie sein Unternehmen damit umgeht. Bild: gefma

In einer anschließenden Diskussion baute Günter Lammering, Head of Facility Management der alstria office REIT-AG, auf dem Vorgänger-Beitrag auf und bemängelte, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt. Wie sein Unternehmen das macht, zeigte er mittels seiner Präsentation: „Änderungen der Immobilienstrategie in den letzten zehn Jahren und aktuelle ESG-Projekte im Facility Management“.

 

Dennis Sawin, Co-Gründer und Geschäftsführer der Clearago zeigte dann die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement auf. Ziel des 2017 gegründeten Unternehmens mit Sitz in Berlin war nicht nur die Etablierung transparenter und effizienter Prozesse, um Kosten zu sparen, sondern die Implementierung eines aktiven Controllings, um Optimierungsmaßnahmen Richtung Zero Waste und die Einhaltung von ESG und Compliance zu ermöglichen. Er flankierte das mit Praxisbeispielen aus Bereichen, wie Bau und Hotellerie. Auch der Head of Sales Manuel Gerlach von Recogizer hob die Optimierungspotentiale im Gebäudebetrieb mittels Digitalisierung bzw. KI in seinem Vortrag hervor. Anhand von Büro-Praxisbeispielen vermittelte er, dass bei Gebäuden mit Gebäudeautomation bis zu 30 Prozent CO2 reduziert werden können, ohne nur 15 Prozent.

Dennis Sawin demonstrierte die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement. Bild: gefma
Dennis Sawin demonstrierte die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement. Bild: gefma

Gemeinsam berichteten zudem die Leiter des gefma-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe im FM“, Klaus Forster, Rechtsanwalt und Associate Partner bei Rödl & Partner, und Wolfgang Inderwies, zu den „gefma Branchenstandards zum Betreiben im Spiegel der Nachhaltigkeit: Mustervertrag (gefma 510) und Leistungsbeschreibung (gefma 520)“. Zuletzt sprach Anette Weller, Mitglied des Vorstands (CSO) der Gegenbauer Holding, über „ESG als Treiber von Kulturwandel für operative FM-Unternehmen“ und erläuterte, dass ein Unternehmen nur dann glaubwürdig erscheint, wenn diese Glaubwürdigkeit im täglichen Handeln und der Kultur eines Unternehmens durch soziale Faktoren widerspiegelt. Dabei zeigte sie auf, dass die Wirkung einer offenen und von Nachhaltigkeit geprägten Unternehmenskultur viel stärker sei, wenn die Unternehmensleitung von oben her vorangeht.

SAP erhöht die Preise

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SAP erhöht zum zweiten Mal binnen zwei Jahren die Kosten für Wartung der Software-Lizenzen - Bild: weyo/stock.adobe.com
SAP erhöht zum zweiten Mal binnen zwei Jahren die Kosten für Wartung der Software-Lizenzen – Bild: weyo/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Bestandskunden von SAP stehen vor einer neuen Preiserhöhung: Der Konzern aus Waldorf macht die Wartung teurer. Ab 2024 sind für die Services rund um die Softwarelizenzen 5 Prozent mehr zu zahlen. Bereits vergangenes Jahr hatte SAP 3,3 Prozent auf die Wartungspreis aufgeschlagen, davor allerdings jahrelang das Niveau gehalten. Das berichtet das Handelsblatt.

Ursache für das erneute Plus in der Preisliste sei nach Konzernangaben die hohen Inflationsraten. In der Branche werde gemutmaßt, dass SAP die Preise auch zukünftig an die Inflationsratten anpassen wird, unter anderem mit dem Ziel, Kunden mittels Portemonnaie zu motivieren, von Lizenz- zu Cloud-Modellen zu wechseln.

Die SAP-Usergroup DSAG kritisiere derweil, dass die Erhöhungen nicht in Relation zum Mehrwert durch die erbrachten Leistungen stünden. 

 

Abbildungen: weyo/stock.adobe.com



Regelwerks-Sammlungen für die Betreiberverantwortung

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Es gibt verschiedene Datenbanken und Arbeitshilfen, die unterstützen, die Betreiberverantwortung wahrzunehmen - Bild: FotoArtist/stock.adobe.com
Es gibt verschiedene Datenbanken und Arbeitshilfen, die unterstützen, die Betreiberverantwortung wahrzunehmen – Bild: FotoArtist/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Theoretisch ist Betreiberverantwortung ein Dauerthema im Immobilienmanagement. Es betrifft vor allem die Geschäftsführung, umfasst hohe Anforderungen, droht mit hohen Strafen bei Unterlassung und wird trotzdem oft übersehen. Dabei lässt sich Betreiberverantwortung mit Unterstützung von CAFM-Software leicht wahrnehmen, insbesondere, wenn Datenbanken integriert sind, die Zugriff auf Normen, Gesetze und andere rechtlich relevante Inhalte bieten. Hier eine Übersicht der aktuell verfügbaren Angebote für ein Plus an Rechtssicherheit. Es sind in alphabetischer Reihenfolge:

 

Beuth Normen-Ticker

Der Beuth Normen-Ticker ist ein Angebot des Beuth Verlags. Der Fachverlag mit Sitz in Berlin ist auf Normen und Fachliteratur spezialisiert und gehört dem Deutschen Institut für Normung DIN. Um den Beuth Normen Ticker nutzen zu können, ist ein Abonnement abzuschließen. Dann haben Anwender Zugriff auf die ihnen wichtigen DIN-Normen und erhalten zeitnah jede Aktualisierung der abonnierten Normen. Gesetzestexte gehören dagegen nicht zum Angebot des Beuth Normen-Tickers. Ebenso fehlt eine Filterfunktion, da der Ticker ein reiner Informations-Dienst ohne Datenbank ist.

 

CAFM.One

Das Angebot CAFM.ONE beschreibt sich als Expertensystem und Compliance-Werkzeug für die rechtskonforme Übertragung von Betreiberpflichten und unterstützt beim Nachweis einer gerichtsfesten Organisation. Es ist nach Musteranlagen organisiert, denen die jeweils gültigen Betreiberpflichten zugeordnet sind. Aus diesen lassen sich rechtskonforme Checklisten generieren, die Mitarbeiter und Dienstleister als Webservice nutzen können, um notwendige Aufgaben und Prüfungen zu erledigen. Unterstützt werden laut Anbieter mit Organisations-, Ausführungs- und Umsetzungsverantwortung alle drei Verantwortungsebenen. Die Integration in CAFM-Systeme ist über Schnittstellen möglich. Rechtsbasis sind unter anderem allgemeine Gesetze, Vorordnungen von Bund und Ländern, Gefährdungsbeurteilungen und ferner Instandhaltungs-Vorgaben der Verbände AMEV, VDE, VDI oder VDMA. 

 

Maqsima myFM-Portal / Maqsima TMS

Software-Hersteller Maqsima aus Sulzbach hat für die Wahrnehmung von Betreiberpflichten das Maqsima myFM-Portal entwickelt. Das ist ein Nachschlagewerk für Betreiberpflichten im Facility Management und bietet eine laut Anbieter einfache und strukturierte Übersicht über die relevanten Prüfpflichten und Rechtsgrundlagen für den Betrieb von Immobilien und Liegenschaften. Maßnahmen für den Arbeitsschutz konkretisiert das Portal mit vorgefertigten Prüfplänen für jede Anlagenart. Orientiert sind diese an der Struktur der DIN 276:2017-12 Kosten im Bauwesen. Wer in der verarbeitenden Industrie tätig ist, kann ergänzend Maqsima TMS nutzen. Maqsima TMS arbeitet autark und bietet als reines Management-Unterstützungs-System (EHQS) Hilfen im Bezug zu Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).

 

Recht im Betrieb

Recht im Betrieb gibt es seit 1992, es ist damit das älteste Managementsystem für Rechtsfragen im Kontext der Betreiberverantwortung in Deutschland. Angeboten wird es von der Rechtsanwaltskanzlei Rack Rechtsanwälte aus Frankfurt am Main, die sich mit mehreren Juristen und Mitarbeitern um das System kümmert. Aktuell umfasst die Sammlung mehr als 15.000 Rechtsvorschriften aus EU, Bund und Ländern. Es bildet mehr als 40.000 Betreiberpflichten in 39 Musterbranchen ab und umfasst mehr als 52.000 Beiträge. Recht im Betrieb erfährt monatlich rund 450 Aktualisierungen.

 

Red-on-line

Die auf Betreiberpflichten abgestimmte Angebot gutwin Legal Compliance Software von Gutwinski aus Österreich ist kürzlich in Red-on-line der französischen Infopro Digital Group integriert worden. War gutwin Legal Compliance Software in Versionen für Österreich, Deutschland und die Schweiz verfügbar, wird Red-on-line in 85 Ländern bei über 2000 Unternehmen eingesetzt und ist in 17 Sprachen verfügbar. Das Angebot rund um Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz im Betrieb (HSE) enthält Gesetze und Verordnungen unter anderem aus der EU, den einzelnen Ländern, aus Bundesländern und Kantonen. Neben Rechtspflichten unterstützt Red-on-line auch bei Begehungen, Gefährdungsbeurteilung, Bewertung von Umweltrisiken, dem Management von Nachhaltigkeitskennzahlen und der Aktionsplanung.

 

REG-IS

Das in Deutschland prominenteste Hilfsmittel für Betreiberverantwortung im Facility Management ist sicher das Regelwerks-Informationssystem REG-IS. Angeboten von der Anwaltskanzlei Rödl & Partner aus Nürnberg umfasst die Software-Lösung inzwischen über 2000 Regelwerke. Enthalten sind Gesetze von Bund, Ländern und der EU, dazu Richtlinien, Normen sowie regionale und lokale Regelungen. Interessant ist, dass alle Texte kommentiert sind, so dass auch juristische Laien verstehen, welche Pflichten sich aus den Regelwerken für sie ergeben. Für CAFM-Systeme gibt es eine Schnittstelle, mit der sich REG-IS in die FM-Software einbinden lässt. Einige CAFM-Häuser nutzen dieses Angebot der tiefen Integration. Alternativ kann REG-IS auch autark genutzt werden.

 

Thürmer Legal-Compliance FM

Von den Thürmer Ingenieuren aus Niederkassel kommt Thürmer Legal-Compliance FM. Es ist eine Kombination aus Dienstleistung und Datensammlung. Dem Nutzer stellt es delegierbare digitale Arbeitskarten zur Verfügung, die angeben, welche Arbeiten wann zu erledigen sind. Da das Modul IT-gestützt arbeitet, kann es in ein CAFM-System eingebunden werden. Für notorische Haptiker lasse sich die Arbeitskarten auch ausdrucken und mit zur Anlage nehmen, um sie dort händisch auszufüllen und die erfassten Daten später in das digitale System einzugeben. Auch Thürmer aktualisiert die Arbeitskarten regelmäßig entsprechend erfolgter Novellen und Änderungen von Gesetzen, Richtlinien, Normen und sonstigen relevanten Vorgaben.

 

TUC Rechtskataster

Das Ingenieurbüros TUC aus Aldenhoven bietet als Unterstützung im Rahmen der Betreiberverantwortung ihr TUC Rechtskataster an. Es ist ein Excel-basiertes Werkzeug, das gängigen Management-Normen wie ISO 9001 oder ISO 27001 im Fokus hat. Die abgedeckten Themenfelder sind Energie, Umweltschutz, Informations- und Arbeitssicherheit sowie Qualität, jeweils angereichert um Vorgaben aus EU, Bund und den einzelnen Bundesländern. Filterfunktionen helfen beim Eingrenzen eines Themas, Links führen zu externe Quellen zum Download der jeweiligen Quelltexte. Ein To-Do-Check unterstützt im Arbeitsalltag.

 

Abbildungen: FotoArtist/stock.adobe.com




CBRE für M&G im Einsatz

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In einer EMEA-weiten Ausschreibung hat der globale Immobiliendienstleister CBRE den Auftrag der M&G Real Estate für sich gewinnen können. Damit übernimmt der Immobiliendienstleister nun das Property Management für das Deutschlandportfolio von M&G. Zu den Leistungen zählen das kaufmännische, technische und buchhalterische Property Management. Explizite Aufgaben sind dabei das Mieter- und Mietvertragsmanagement, die Dokumentation, Datenanalyse und das Reporting inklusive Monitoring der Betriebskosten sowie die Kontrolle der Dienstleistungsverträge hinsichtlich Leistungserfüllung und Überprüfung auf Optimierungsbedarf, das Sicherstellen und Überwachen der Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die Budgetierung und Budgetkontrolle, Objektbesichtigungen, Projektsteuerung, Miet- und Objektbuchhaltung inklusive Nebenkostenabrechnungen und -analysen sowie die Unterstützung bei der Umsetzung von ESG-Projekten. Der Auftrag umfasst 14 Büro-, Einzelhandels-, Logistik- und Hotelimmobilien sowie Kinos mit zusammen mehr als 200.000 m² vermietbarer Fläche.

Sauter betreut Mark München

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Zum 1. Juli 2023 hat Sauter Deutschland das technische und infrastrukturelle Facility Management für die Büroflächen im Mark München übernommen und unterstützt den Betreiber zudem bei der Umsetzung dessen Nachhaltigkeitsstrategie. Der geschlossene Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2025. Sauter stellt im Zuge des Auftrags das Haustechnikpersonal und unterstützt die Organisation des Betriebs mit einem eigenen CAFM-System. Zudem leistet der Dienstleister Sonderservices, die die Nachhaltigkeit in der Gebäudenutzung verbessern sollen. Dazu zählen u.a. ein E-Fahrrad-Verleih, ein Shuttle-Service sowie der Betrieb der regional ausgerichteten Erlebnisgastronomie.

Weitere Unternehmenskennzahlen und ein Firmenporträt zu Sauter FM erhalten Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-anbieter

BIM im Betrieb: VDI 2552 Blatt 6 im Entwurf vorgelegt

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Der VDI hat die Richtlinie 2552 Blatt 6 zu BIM im Betrieb als Entwurf veröffentlicht - Bild: VDI; Montage: CAFM-News
Der VDI hat die Richtlinie 2552 Blatt 6 zu BIM im Betrieb als Entwurf veröffentlicht – Bild: VDI; Montage: CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Der VDI hat seine Richtlinien-Reihe zu BIM erweitert: Die neue VDI 2552 Blatt 6 trägt den Titel „Building Information Modeling – Betrieb“. Der Entwurf umreißt auf 17 Seiten, wie sich die Autoren die Nutzung von BIM in der Betriebsphase vorstellen, und ist in 12 Kapitel unterteilt: 

  1. Anwendungsbereiche
  2. Normative Verweise
  3. Begriffe
  4. Informationsmodelle
  5. Anforderungskaskade
  6. Immobilien-Portfolio-Strategie
  7. Nutzungsziele
  8. Informationsmanagement
  9. Informationslieferungen
  10. Anwendungsfälle
  11. Datenkataloge und Informationsanforderungen
  12. Einbindung des Betriebs in Planung und Bau

Mitgearbeitet haben an der Richtlinie unter der Leitung von Stefanie Radek unter anderem Claus Biedermann (EBCsoft), Andreas Borgmann, Carsten Bäcker (FH Münster), Eduard Dischke, Christof Duvenbeck (RIB IMS), Ulrich Hartmann, Gunnar Jentzen (SBB CFF FFS (CH)), Sven Meyer, Matthias Pfeifer (RKW), Ulrich Pieper und Prof. Dr. Reinhard Wimmer (Hochschule Karlsruhe). Die Moderation oblag Frank Jansen.

Erhältlich ist die Richtlinie direkt beim VDI für 73,80 Euro brutto. Die Einspruchsfrist endet am 30. November 2023. 

 

Abbildungen: VDI



Nemetschek: Weiterhin Wachstum bei SaaS und Subskriptionen

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Trotz Umstellung auf Clouddienste wächst Nemetschek weiterhin - Bild: Nemetschek Group
Trotz Umstellung auf Clouddienste wächst Nemetschek weiterhin – Bild: Nemetschek Group

CAFM-NEWS – Die Nemetschek-Group kann auch im 2. Quartal dieses Jahres ein solides Wachstum vorweisen: Währungsbereinigt stieg die Marge bei den Clouddiensten mit Subskriptionen und Software-as-a-Service (Saas) um 46,7% auf 68,1 Millionen Euro. Das Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) stieg um 24,2% auf 630,7 Millionen Euro.

Das Umsatzwachstum der Gruppe im zweiten Quartal dieses Jahres stieg in vergangenen Quartal um 3,3 Prozent oder 207,5 Millionen Euro, nach 4,2% oder 412,1 Millionen Euro in Quartal 1 dieses Jahres. Die EBITDA-Marge, also der Gewinn vor steuern, sank im vergangenen Quartal leicht auf 27% nach 28,4 % im ersten Quartal.

Nemetschek hatte die gedämpften Umsätze als Folge der Umstellung auf Clouddienste bereits angekündigt. Zudem drücke ein einmaliger gemeinsamer Messeauftritt aller Marken auf das Ergebnis, so der Konzern in einer Pressemitteilung. Den insgesamt positiven Ausblick auf das Gesamtjahr sehen die Münchner dennoch bestätigt.

Abbildungen: Nemetschek Group



Framence und Néphélé werden Partner

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Framence, ein Unternehmen, das fotorealistische digitale Zwillinge für technischen Anlagen und Industriestandorte erstellt, ist mit Néphélé Data Control eine strategische Partnerschaft eingegangen. Néphélé Data Control ist seit 20 Jahren im Bereich Data Center Information Management (DCIM) und der Implementierung von Rechenzentrums-Tools tätig. Das französische IT-Dienstleistungsunternehmen bietet Services an, die sich auf die Optimierung, den Betrieb und die Verlagerung von Rechenzentren konzentrieren. Mit der Framence-Partnerschaft erschließt das Unternehmen nun auch den Markt der Baufortschrittsdokumentation und des Betriebs von Industriegebäuden. Sowohl Framence als auch Néphélé Data Control sind langjährige Partner der Speedikon Unternehmensgruppe.

Neuer Datenschutz der Schweiz:
Auch jenseits der Grenzen wirksam

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Die Neuerungen im Schweizer Datenschutzrecht betreffen auch Unternehmen, deren Aktivitäten sich auf die Schweiz auswirken, auch wenn sie dort keine Niederlassung haben - Bild: allexxandarx/stock.adobe.com
Die Neuerungen im Schweizer Datenschutzrecht betreffen auch Unternehmen, deren Aktivitäten sich auf die Schweiz auswirken, auch wenn sie dort keine Niederlassung haben – Bild: allexxandarx/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Wenn am 1. September 2023 das neue Datenschutzschutzgesetz (DSG) der Schweiz in Kraft tritt, betrifft das wegen des Marktortprinzips im Gesetzestext auch Unternehmen außerhalb der Schweiz. Voraussetzung ist, dass sich deren Geschäftstätigkeit auf die Schweiz auswirkt. Darauf macht die Rechtsanwaltskanzlei WBS.Legal aufmerksam. 

Wegen des in Art. 3 Abs. 1 DSG vorgesehenen Marktortprinzips kommt es nicht mehr darauf an, ob ein Unternehmen einen Geschäftssitz in der Schweiz hat, um in den Einzugsbereich der eidgenössischen Rechtsprechung zu geraten. Es genügt bereits, Schweizer Kunden Waren und Dienstleistungen anzubieten. 

Die Novellierung des DSG war notwendig, weil die bisherige Fassung aus dem Jahr 1992 stammt. In der neuen Fassung ist eine Angleichung an internationale Standards, insbesondere auch an die DSGVO, das Ziel. Auch diese enthält das Marktortprinzip.



Abbildungen: allexxandarx/stock.adobe.com