Dienstag, 5. Mai 2026
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Holzke ist neuer CEO von Spie

Markus Holzke ist seit dem 30. April 2026 neuer CEO des französischen Multitechnik-Dienstleister Spie.

Holzke übernimmt die Position von Gauthier Louette, der die Firmengruppe nach über zwei Jahrzehnten verlassen hat, teilte Spie Ende April mit. Holzke leitete seit 2013 Spie Germany Switzerland Austria und hat die Geschäftsführung der Tochtergesellschaft an Rainer Hollang übergeben, der zuvor für den Geschäftsbereich Efficient Facilities verantwortlich war.

Spie Germany Switzerland Austria hat sich den Angaben zufolge seit 2013, zunächst unter dem Namen Spie GmbH, später Spie Deutschland & Zentraleuropa, „mit einem stetig wachsenden Leistungsportfolio zum führenden Multitechnik-Dienstleister für Gebäude, Anlagen und Infrastrukturen entwickelt und das Dienstleistungsportfolio durch resilientes organisches Wachstum und 39 Akquisitionen konsequent ausgebaut“.

Hörmann: (Betriebs-)Sicherheit ist kein Zufall

Warum Service im KRITIS-Umfeld Managementaufgabe ist

Kritische Infrastruktur wird oft mit großen Systemen assoziiert: mit Energieerzeugung, IT‑Netzen oder der Wasser- und Lebensmittelversorgung. Innerhalb dieser Systeme sind es aber oft vermeintlich kleine Komponenten, die entscheidend zur Betriebssicherheit beitragen. Türen, Tore und auch Zufahrtskontrollsysteme sind fester Bestandteil nahezu aller KRITIS‑Anwendungen – und können im Extremfall eine zentrale Rolle spielen.

Auch Zufahrtskontrollsysteme sichern kritische Infrastruktur und müssen regelmäßig gewartet werden

Selbstverständlichkeit kann Risiken bergen – zum Beispiel bei Türen, Toren und Zufahrtskontrollsystemen. Sie funktionieren unauffällig im Hintergrund, oft hundertfach am Tag. Erst im Störungsfall wird ihre Bedeutung sichtbar: Prozesse stehen still, Sicherheitszonen lassen sich nicht mehr kontrollieren, Flucht‑ und Rettungswege sind eingeschränkt. Ist kritische Infrastruktur betroffen, vervielfachen sich die negativen Folgen, oft mit immensen Schäden für die Bevölkerung. Für Betreiber kritischer Infrastruktur sind solche Situationen zudem haftungsrelevant.

Mit steigenden regulatorischen Anforderungen – aktuell insbesondere durch das KRITIS‑Dachgesetz – rückt der physische Zustand von Gebäuden und Anlagen stärker in den Fokus. Betreiber kritischer Infrastruktur sind gefordert, definierte Maßnahmen zur Sicherstellung von Resilienz zu ergreifen und diese auch nachvollziehbar zu dokumentieren. Der zuverlässige Betrieb wird damit zu einem zentralen Element der Gesamtverantwortung. Service ist in diesem Kontext strategischer Bestandteil vorausschauender Betriebsführung.

Zustandsorientierter Service als Schlüssel zur Resilienz

Traditionelle Wartungsmodelle stoßen hier zunehmend an Grenzen. Sie nutzen feste Intervalle und orientieren sich am Kalender, nicht an der tatsächlichen Nutzung einer Anlage. Ein Tor mit wenigen Öffnungszyklen wird genauso behandelt wie ein hochfrequentiertes System im 24/7‑Betrieb. Für sicherheitskritische Anwendungen ist das weder effizient noch risikoadäquat. Entscheidend ist nicht das Alter einer Anlage, sondern ihr Zustand.

Das zustandsorientierte Servicekonzept von Hörmann setzt genau hier an. Prüf‑ und Wartungsmaßnahmen berücksichtigen reale Belastungen, Verschleißbilder und Nutzungsintensitäten. Statt pauschaler Eingriffe entstehen differenzierte Bewertungen: Welche Komponenten sind sicherheitsrelevant? Wo besteht kurzfristiger Handlungsbedarf? Welche Maßnahmen lassen sich planen, ohne den Betrieb zu beeinträchtigen? Für Betreiber bedeutet das mehr Transparenz und bessere Entscheidungsgrundlagen bei höherer Betriebssicherheit.

Belastbare Entscheidungsgrundlagen

Besonders wichtig im KRITIS-Umfeld: Prüfungen müssen nachvollziehbar, normgerecht und revisionssicher dokumen-tiert sein.

Ebenso wichtig wie die technische Leistung ist die Dokumentation. Besonders im KRITIS‑Umfeld reicht es nicht aus, Prüfungen durchzuführen – sie müssen nachvollziehbar, normgerecht und revisionssicher dokumentiert sein. Prüfberichte, Zustandsbewertungen und Empfehlungen bilden dann die Basis für interne Audits, externe Prüfungen und strategische Investitionsentscheidungen.

Der Hörmann Service ist auf diese Anforderungen ausgerichtet. Prüf‑, Wartungs‑ und Instandsetzungsleistungen erfolgen strukturiert, herstellerübergreifend und entlang klar definierter Standards. Eigene Servicetechniker, digitale Unterstützung und die systematische Auswertung von Betriebs‑ und Wartungsdaten schaffen Transparenz über den Zustand der Anlagen. Risiken werden frühzeitig erkannt, Maßnahmen gezielt abgeleitet. Eingriffe erfolgen bedarfsgerecht.

Besonders im Kontext kritischer Infrastruktur zeigt sich so: Türen und Tore sind Teil der Sicherheitsarchitektur. Wer sie verlässlich betreibt, reduziert Risiken an einer oft unterschätzten Stelle.

Für Betreiber bedeutet das einen Perspektivwechsel. Service ist keine reine Pflichtaufgabe, sondern ein wirksames Instrument zur Sicherung von Prozessen, zur Erfüllung regulatorischer Anforderungen und zur Stabilität des gesamten Systems. Betriebssicherheit entsteht nicht zufällig – sie ist das Ergebnis konsequenter, zustandsorientierter Betreuung über den gesamten Lebenszyklus hinweg und damit eine klare Managementaufgabe.

PlanRadar: Reaktiv war gestern: Automatisierung im Facility Management

In vielen Organisationen arbeitet Facility Management noch immer im Reaktionsmodus: Störungen werden gemeldet, Aufgaben verteilt, Maßnahmen nachgelagert umgesetzt. Dieses Vorgehen ist ineffizient, fehleranfällig und verhindert eine strategische Steuerung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen – von Kostendruck über regulatorische Vorgaben bis hin zur Sicherstellung der Betriebsverfügbarkeit.

Der Wandel beginnt bei der Automatisierung zentraler Prozesse. Digitale Plattformen schaffen die Grundlage, um Abläufe zu standardisieren, zu beschleunigen und skalierbar zu machen.

Vom Einzelfall zur Systematik

Automatisierte Workflows ersetzen fragmentierte Kommunikation durch klare, nachvollziehbare Prozesse. Mängel werden direkt vor Ort digital erfasst, Aufgaben automatisch zugewiesen und Fristen systemseitig überwacht. Der Status ist jederzeit transparent, Verantwortlichkeiten sind eindeutig definiert.

So entsteht eine konsistente Datenbasis über alle Beteiligten hinweg – intern wie extern. Informationsverluste werden minimiert, Abstimmungsaufwände reduziert und Prozesse unabhängig von Standort oder Objektgröße vergleichbar.

Techniker planen Wartungstermine und bearbeiten Tickets direkt auf dem Tablet mit der PlanRadar Facility-Management-Software vor Ort.

Dokumentation wird zur Datenquelle

Automatisierung verändert nicht nur Abläufe, sondern auch den Umgang mit Informationen. Dokumentation erfolgt integrativ im Prozess: Fotos, Protokolle und Freigaben werden in Echtzeit erfasst und stehen unmittelbar zur Verfügung.

Ergänzend erweitern visuelle Technologien wie SiteView die Datentiefe: 360°-Aufnahmen werden automatisch räumlich verortet und bilden den Zustand von Gebäuden und Anlagen vollständig ab. So entsteht ein visuelles Abbild des Betriebs – kontinuierlich fortgeschrieben und jederzeit abrufbar.

Facility Manager nutzen PlanRadar und 360°-Gebäudedokumentation, um Baustellen und Bestandsgebäude digital zu erfassen und zentral zu verwalten.

Parallel dazu wird die Künstliche Intelligenz zur entscheidenden Auswertungsebene. KI-gestützte Funktionen analysieren große Datenmengen in Echtzeit, erkennen Muster und machen Zusammenhänge sichtbar. Informationen lassen sich per natürlicher Sprache abrufen, strukturieren und kontextbezogen auswerten.

Ein integrierter KI-Assistent identifiziert relevante Datenpunkte, fasst Inhalte zusammen und liefert aktuelle Statusübersichten – ohne manuelle Recherche. Gleichzeitig wird die Datenerfassung beschleunigt: Beobachtungen vor Ort können per Sprache erfasst und direkt in strukturierte Abläufe überführt werden.

Darüber hinaus ermöglichen KI-basierte Analysen eine vorausschauende Steuerung: Wiederkehrende Mängel, Verzögerungen oder Wartungszyklen werden frühzeitig erkannt, priorisiert und mit konkreten Handlungsempfehlungen verknüpft.

Vom Reagieren zur Steuerung

Der eigentliche Mehrwert liegt in der Fähigkeit, Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und gezielt zu steuern. Kennzahlen zu Reaktionszeiten, Prozessqualität oder Mängelhäufigkeit liefern eine belastbare Entscheidungsgrundlage – nicht rückblickend, sondern in Echtzeit.

Maßnahmen können geplant werden, bevor Störungen entstehen. Ressourcen werden effizienter eingesetzt, Risiken reduziert und die Betriebsstabilität nachhaltig verbessert.

Fokus auf Wertschöpfung

Automatisierung ersetzt keine Expertise, sondern verschiebt den Fokus. Administrative Tätigkeiten treten in den Hintergrund, strategische Aufgaben gewinnen an Bedeutung. Facility Manager steuern nicht mehr nur Abläufe – sie optimieren Systeme.

Der Übergang zu einem vorausschauend gesteuerten Facility Management ist damit kein technologisches Upgrade, sondern ein struktureller Wandel. Prozesse werden konsequent digital unterstützt, Daten systematisch genutzt und Entscheidungen fundierter getroffen.

So wird Facility Management zu einem zentralen Hebel für Effizienz, Transparenz und Werterhalt – und zu einer Disziplin, die aktiv zur Zukunftsfähigkeit von Immobilien beiträgt.

Erneutes Umsatzplus für Klüh

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Der Multiservice-Dienstleister Klüh hat 2025 seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 3,6 Prozent auf 1,108 Mrd. Euro gesteigert – nach einem Umsatzwachstum von 4,5 Prozent im Geschäftsjahr 2024.

„Das Ergebnis spiegelt die stabile Entwicklung der Geschäftsbereiche im In- und Ausland in einem anspruchsvollen Marktumfeld wider“, teilte die Klüh-Gruppe Ende April mit. Nach Unternehmensangaben trug das Auslandsgeschäft mit einem Umsatz von 340,7 Mio. Euro einen stabilen Anteil von 30,7 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Mit Blick auf die Umsatzverteilung zeigten sich erneut die Dienstleistungsbereiche Cleaning (35,0 %), Security (21,3 %), Catering (18,0 %) und Clinic Service (16,3 %) als tragende Säulen, gefolgt von Personal Service (6,1 %) sowie integrierten Serviceleistungen (3,3 %).

Als „Meilenstein des vergangenen Geschäftsjahres“ bezeichnete die Unternehmensgruppe die Inbetriebnahme der eigenen Alarmempfangs- sowie Notruf- und Serviceleitstelle, mit der die Tochtergesellschaft Klüh Security bereits erste Partner und Kunden gewinnen konnte. „Unser Anspruch ist es, Dienstleistungen konsequent weiterzuentwickeln und dabei Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Servicequalität miteinander zu verbinden. So schaffen wir Lösungen, die für unsere Kunden wirtschaftlich sinnvoll sind und gleichzeitig Ressourcen schonen“, sagte Frank Theobald, CEO der Klüh-Unternehmensgruppe.

Aareon bietet Cloud-Lösung für KI

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Die Mainzer Aareon AG erweitert ihr Portfolio im Bereich Immobilienverwaltungen um die Cloud-Lösung easimo, die als Grundlage zur Integration Künstlicher Intelligenz dienen soll.

Die vollständig cloudbasierte All-in-One-Lösung, bildet den gesamten Workflow der Immobilienverwaltung in einer Plattform durchgängig ab – von der Objektbetreuung über Buchhaltung inklusive Zahlungsverkehr und automatisierte Abrechnung von Zusatzleistungen bis hin zu Dokumentenmanagement, Eigentümerversammlungen sowie Kommunikation, Ticketing und Reporting, teilte der Anbieter von SaaS-Lösungen Ende April mit.

Das Unternehmen entwickelt eine KI-Technologie, die sich aktuell in der finalen Pilotphase befinden soll und gezielt auf die Anforderungen von Immobilienverwaltungen ausgerichtet ist. Kunden können ihre heutigen Lösungen je nach Anforderungen weiter nutzen oder sich zu einem passenden Zeitpunkt für eine cloudbasierte Lösung entscheiden, heißt es aus Mainz. „Künstliche Intelligenz wird die Arbeit von Immobilienverwaltungen nachhaltig verändern. Mit easimo und unserer KI-Technologie KIAAN schaffen wir die Basis, entsprechende Funktionen effizient in den Arbeitsalltag zu integrieren“, sagt Franz-Josef Minch, Managing Director für das Segment Immobilienverwaltungen bei Aareon.

VKIG und FKT weitere Partner der CAFM-MESSE & KONGRESS

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Der VKIG – Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaften e. V. und die FKT – Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. sind neben dem gefma – Deutscher Verband für Facility Management und dem CAFMRING – Verband für die Digitalisierung im Immobilienbetrieb weitere Partner der CAFM-MESSE & KONGRESS 2026. Diese wird am 29./30. Juni von der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ im Esperanto Kongress- & Kulturzentrum Fulda veranstaltet.
Programm und Anmeldung: www.cafm-messe.de
Mitglieder des VKIG und der FKT können über die Verbände ein Kontingent an Gratis-Messetickets beziehen!

Mirja Montag, Betriebsleiterin beim Gebäudemanagement der Stadt Wuppertal und Mitglied im VKIG, sowie FKT-Präsident Horst Träger werden sich an der Diskussionsrunde „Digitalisierung im Facility Management der Öffentlichen Hand und im kommunalen Umfeld“ beteiligen, die am zweiten Tag der Messe stattfindet.

Der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaften e. V. (VKIG) mit seinen 77 Mitgliedern vertritt die Belange der kommunalen Gebäudewirtschaften in Deutschland. Die als Ämter, Fachbereiche, Eigenbetriebe u. a. organisierten VKIG-Mitglieder verantworten den Bau, die Sanierung und den Unterhalt aller kommunalen Gebäude. Sie repräsentieren Kommunen mit insgesamt ca. 12,7 Millionen Einwohnern in 7 Landeshauptstädten, 66 Städten und 4 Landkreisen aus 13 Bundesländern.

Die Fachvereinigung Krankenhaustechnik e.V. (FKT) ist der größte deutsche Berufsverband für leitendes Technisches Personal in Gesundheitseinrichtungen. Sie besteht seit 1974 und eint Ingenieure, Architekten, Planer, Techniker und andere technische Berufe, Industrie sowie Dienstleister in dem gemeinsamen Ansinnen, Krankenhäusern und anderen Gesundheitseinrichtungen eine bestmögliche, zukunftsorientierte technische Infrastruktur zur Verfügung zu stellen.

Caverion rüstet Klinik-Neubau in Lüneburg aus

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Caverion Deutschland hat den Auftrag erhalten, den Neubau für das Eltern-Kind-Zentrum am Städtischen Klinikum Lüneburg mit den Gewerken Heizung, Kälte, Sanitär und Lüftung auszustatten.

„Personalstärke, technisches Know-how und die Erfahrung bei Klinikprojekten sprechen für Caverion“, sagte Ralph Wirth, Bauherrenvertreter des Klinikums, Ende April. Der Auftrag mit einem Wert von rund 7,8 Mio. Euro umfasst nach Angaben von Caverion unter anderem den Anschluss an das Fernwärmenetz, den Einbau von mehr als 23 km Rohrleitungen sowie 273 Sanitär-Objekten. Darüber hinaus werden zahlreiche Lüftungsanlagen und Brandschutzklappen installiert.

Die Arbeiten durch Caverion laufen seit April dieses Jahres und sollen im September 2028 abgeschlossen sein. Das 5-geschossige-Gebäude mit 17.000 qm Bruttogeschossfläche ist für eine Kinder-Notfall-Ambulanz, eine Frühgeborenen- und Kinderintensivstation, die Geburtshilfe sowie eine Frauenklinik konzipiert. Am Städtischen Klinikum Lüneburg entstehen zudem insgesamt sieben Kreissäle sowie ein Sectio-Saal.

Westbahn verlängert mit Strabag PFS

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Die Westbahn hat den bestehenden Vertrag mit Strabag Property and Facility Services Österreich (Strabag PFS) erneut verlängert.

Gleichzeitig hat der private, österreichische Fernzuganbieter den Dienstleister nun auch mit den Leistungen für die neue Expansion auf der Südstrecke zwischen Wien und Villach beauftragt, teilte Strabag PFS im April mit. Die Leistungen umfassen den Angaben zufolge die Reinigung der 22 Zuggarnituren im erweiterten Streckennetz in 365 Nächten pro Jahr. Dazu zählen die Innenreinigung aller Waggons, Frontscheibenreinigungen sowie bedarfsgerechte Zwischenreinigungen. Darüber hinaus werden auch Shops und Büros an allen Standorten der Westbahn entlang der Hauptverkehrsachsen – darunter Wien, Linz, Salzburg, Innsbruck, Bregenz, München und Stuttgart – gesäubert.

Strabag PFS ist seit Aufnahme des Fahrbetriebs zwischen Österreich und Deutschland im Jahr 2011 exklusiver IFM-Dienstleister der Westbahn.

Umsatzplus für Treureal

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Die Treureal Gebäude-Service GmbH (TGS) hat im Geschäftsjahr 2025 erstmals die Umsatzmarke von 20 Mio. Euro überschritten.

„Das Jahr 2025 war für uns ein voller Erfolg. Wir haben nicht nur unsere wirtschaftlichen Ziele erreicht, sondern auch unsere Marktposition nachhaltig gestärkt“, sagte TGS-Geschäftsführer Uwe Lippmann Mitte April. Im Jahr zuvor setzte das Unternehmen 18,5 Mio. Euro um. Auch beim Ergebnis habe man 2025 deutlich zulegen können, teilte TGS mit, ohne Zahlen zu nennen.

Die aktuellen Ergebnisse lassen sich aufgrund geänderter interner und externer Rahmenbedingungen, wie beispielsweise neuer Rahmenverträge mit Dienstleistern, aber nicht mit dem Vorjahr vergleichen, teilte das Unternehmen auf Anfrage von Der Facility Manager mit. Neben bestehenden Kundenbeziehungen konnte TGS nach eigenen Angaben neue Aufträge im Retail- und Gewerbesegment gewinnen.

Goldbeck bewirtschaftet MLP-Büros

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Die Goldbeck Facility Services übernehmen das Facility Management für einen neuen Bürostandort des Finanz- und Versicherungsberaters MLP in Reutlingen.

Der Auftrag umfasst das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement für zwei Büros mit sechs bzw. sieben Geschossen und 6.200 qm Gesamtgeschossfläche sowie einer Tiefgarage, teilte der Dienstleister im April mit. Die Immobilien hatte die Muttergesellschaft Goldbeck zuvor als Generalunternehmer schlüsselfertig errichtet. Ein Gebäude wurde 2025 fertiggestellt, das zweite Objekt wurde im Februar an MLP übergeben.

„Damit setzen wir unseren ganzheitlichen Ansatz konsequent um – von der Planung über die Realisierung bis in die Betriebsphase“, sagte Nils Lueken, Geschäftsführer von Goldbeck Facility Services.

Vebego stellt Geschäftsleitung neu auf

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Jörg Tobollik, bis 2022 langjähriger Geschäftsführer der Wisag Gebäudereinigung Holding GmbH, hat Mitte April interimsweise die Rolle des Chief Operating Officer (COO) bei Vebego Facility Services übernommen.

Darüber hinaus führt Vebego Facility Services künftig die Funktion des Chief Commercial Officer (CCO) ein, die die bisherige Rolle des Chief Sales Officer (CSO) ablöst, gab das Unternehmen bekannt. In dieser Position sollen Vertrieb, Marketing, Kundenbeziehungen sowie die strategische Weiterentwicklung von Markt- und Wachstumsansätzen gebündelt werden. Die Verantwortung als CCO soll Rethar Schmidt zum 1. Juli 2026 übernehmen, der den Angaben zufolge über langjährige Führungserfahrung im Vertrieb und Key Account Management verfügt. Bis dahin ist Ramon Maas, Managing Director von Vebego Facility Services, interimsweise für diesen Bereich zuständig. „Mit der neuen Führungsstruktur richten wir die Vebego in Deutschland konsequent auf die nächsten Entwicklungsschritte aus“, sagte Maas.

Im Zuge des Personalumbaus scheiden Diederik Barten (COO), Felix Grönwaldt (COO) und Frank Keuper (CSO) aus der Geschäftsleitung aus. Mit Barten befindet sich die Vebego Group derzeit in Gesprächen über eine neue Funktion innerhalb der Unternehmensgruppe, heißt es weiter aus Wuppertal.

Leadec wächst weiter

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Die Leadec-Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2025 gegenüber dem Vorjahr um rund 5 Prozent auf über 1,35 Mrd. Euro erhöht.

Ein konsequentes Kostenmanagement, der kontinuierliche Ausbau der Digitalisierung sowie umfassende Produktivitätsprogramme waren wesentliche Faktoren für die positive Ergebnisentwicklung, teilte der Industrieservice-Anbieter im April mit. „2025 konnten wir unseren Umsatzanteil in neuen Kundensegmenten wie industrielle Technologien und Warenverteilzentren ausbauen. Gleichzeitig bleibt die Automobilindustrie ein wichtiger Kernmarkt, in dem wir unsere langjährige Erfahrung und technische Kompetenz einbringen“, sagte Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.

Europa und Amerika sorgten den Angaben zufolge für stabile Umsätze. Im europäischen Markt lagen die Umsätze laut Leadec leicht über dem Vorjahresniveau. Ursache sei das starke Geschäft in Osteuropa sowie die neu erworbenen Gesellschaften in Spanien. Hervorragend sei die Geschäftsentwicklung in Amerika gewesen, insbesondere in den USA und Brasilien. Während sich das Geschäft in Indien im vergangenen Jahr vielversprechend entwickelte, bleibt der Markt in China den Angaben zufolge schwierig. „Die Geschäftstätigkeit in 16 Ländern und unterschiedlichen Branchen ermöglicht es uns, Schwankungen in einzelnen Märkten gezielt auszugleichen“, erklärte Glaser-Gallion.

Der Leadec-CEO erwartet „perspektivisch einen steigenden Outsourcing-Bedarf – sowohl durch neue Marktteilnehmer aus China als auch durch europäische Hersteller, die ihre Wertschöpfungsstrukturen weiter flexibilisieren“. Weiter an Bedeutung gewinnen Lösungen für Dekarbonisierung und Kreislaufwirtschaft mit denen das Unternehmen 2025 einen Umsatz von rund 140 Mio. Euro erzielte, heißt es aus Stuttgart.

Strabag PFS: Technische Services für zwei DLR-Standorte

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat den Auftrag für die technische Betriebsführung an den Standorten Oberpfaffenhofen und Augsburg des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) erhalten.

Der Dienstleister verantwortet den störungsfreien Betrieb der komplexen Anlagen und setzt dabei auf moderne, digital unterstützte Wartungs‑ und Steuerungstechnik, teilte das Unternehmen Mitte April mit. Mit der Serviceline eco2state soll eine integrierte Gesamtlösung zum Einsatz kommen, die energetische Bestandaufnahme der Gebäude, datenbasierte KI-Lösungen im laufenden Gebäudebetrieb und die Ausarbeitung sowie Umsetzung von baulichen Optimierungen der Gebäudetechnik berücksichtigt.

Der DLR-Standort Oberpfaffenhofen zählt zu den größten Forschungszentren in Deutschland – mit Schwerpunkten in den Bereichen Luftfahrt, Raumfahrt, Robotik, Erdbeobachtung, Digitalisierung und Sicherheit. In Augsburg befindet sich das DLR-Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie.

Nordmark Pharma GmbH sucht: Haustechniker mit Schwerpunkt Elektrotechnik (m/w/d) in Uetersen

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Nordmark Pharma GmbH sucht: Haustechniker mit Schwerpunkt Elektrotechnik (m/w/d) in Uetersen

Update für BACtwin verfügbar

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Eine neue Version von BACtwin, der standardisierten Datenbasis („digitaler Zwilling“) für BACnet-Gebäudeautomation, hat der Arbeitskreis Maschinen- und Elektrotechnik staatlicher und kommunaler Verwaltungen (AMEV) Anfang April veröffentlicht.

Das BACtwin-Konzept soll die Transparenz und Funktionalität der Gebäudeautomation in GA-Projekten und im GA-Betrieb erhöhen. BACtwin nutzt das weltweit angewendete BACnet-Protokoll und schließt laut AMEV wichtige Standardisierungslücken bei der GA-Planung und Implementierung. BACtwin ermöglicht durchgängige, herstellerneutrale Systemintegration und systemübergreifende Energieeffizienz gemäß Gebäudeenergiegesetz (§ 71a).

Das Update BACtwin 2026 enthält den Angaben zufolge folgende Verbesserungen:
• Erweiterung des BACtwin-BAS (Benutzeradressierungsschlüssel) um Standard-Aggregate für Förderanlagen (z.B. Aufzug, Fahrtreppe, Hebebühne) und Sanitäranlagen (z.B. Urinal, Hygienespülung).
• Praxisgerechte Standardisierungen von Value-Objekten ermöglichen vereinfachte Anwendungen dieser komplexen Objekte des BACnet-Standards.
• Empfehlungen für gewerkeübergreifend konsistente Adressierungen unterstützen die reibungslose Kooperation der Projektbeteiligten in
Bauprojekten und vermeiden parallele Adressierungssysteme im Gebäudebetrieb.

Das modulare Baukastensystem des BACtwin stößt laut AMEV in der Fachwelt auf breite Akzeptanz. Bauherren und Betreiber überarbeiten vorhandene GA-Konzepte im Sinne BACtwin-fähiger Bedarfsplanungen. Hersteller von Planungssoftware für Gebäudeautomation im D-A-CH-Bereich integrieren das BACtwin-Datenmodell in ihre Planungstools. Hersteller von Automationsstationen implementieren aktuell die neuen BACtwin-fähigen AMEV-Profile AS-C bzw. AS-D.

Das Update BACtwin 2026 finden Sie hier.

FM3 beanstanden ESG-Berichterstattung

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Eine klare Fokussierung auf relevante, wirkungsvolle und praktikable Anforderungen an die ESG-Berichterstattung fordern die drei Facility Management-Verbände RealFM, Facility Management Austria (FMA) und SVIT FM Schweiz in einem Positionspapier zur Nachhaltigkeitsberichterstattung.

„Die FM3-Verbände erkennen den Nutzen strukturierter Nachhaltigkeitsberichterstattung an, warnen jedoch vor Überregulierung und einer überhöhten Bürokratie, die weder Unternehmen noch Nachhaltigkeitszielen dient“, heißt es Ende März in einer gemeinsamen Mitteilung.

Die Kernforderungen der FM3-Verbände lauten:
• Relevanz vor Vollständigkeit: Berichtspflichten müssen sich auf Themen konzentrieren, die für die Unternehmen eine messbare Wirkung entfalten.
• Pragmatische Datenerhebung: Maximale Nutzung vorhandener Datenquellen und Vermeidung redundanter Prozesse.
• Standardisierung und Digitalisierung: Einheitliche Schnittstellen und automatisierte Datenbereitstellung aus CAFM-, Gebäudeautomations- und Energiesystemen.
• Wirkungsorientierung: ESG-Berichte sollen echte Steuerungsimpulse liefern – nicht administrativen Ballast.

Die Verbände appellieren an Politik und Regulatoren, die FM-Praxis frühzeitig in regulatorische Entwicklungen einzubinden und Anforderungen so zu gestalten, dass sie ökonomisch umsetzbar und fachlich sinnvoll sind. Eine Ausweitung der Berichtspflichten ohne klare Relevanz lehnen sie ab.

Laut FM3 ist ein Leitfaden geplant, der Unternehmen bei der Identifikation relevanter ESG-Themen und einer effizienten Datenerfassung unterstützen soll. Zudem betonen die Verbände, „dass neben Environmental auch die Aspekte Social und Governance stärker berücksichtigt werden müssen, um eine ganzheitliche und werteorientierte Nachhaltigkeitskultur zu fördern“.

Das Positionspapier zur Nachhaltigkeitsberichterstattung finden Sie hier.

Auftragsrückgänge und Personalabbau in der Gebäudereinigung sorgen für Frust

Das pessimistischste Stimmungsbild der Gebäudereinigungsbranche seit Beginn seiner halbjährlichen Konjunkturerhebungen im Jahr 2019 verzeichnet der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) im Frühjahr 2026. Im April gaben demnach nur 16 Prozent der befragten Unternehmen (Herbst: 19,4 Prozent) eine positive Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr ab. Die Hälfte (Herbst: 41,7 Prozent) geht von gleichbleibenden Geschäften aus. Und mit 34 Prozent (Herbst: 38,9 Prozent) rechnen gut ein Drittel der Unternehmen mit einer negativen Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr. Eine zusätzliche Belastung resultiere aus den aktuell stark gestiegenen Mobilitätskosten. Auch der Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2027 sei kritisch.
Vor allem Kunden aus Industrie sowie Büro/Verwaltung (je 26 Prozent), aber auch der Handel/Einzelhandel (21 Prozent) sparen in der Wirtschaftskrise an der Reinigung, teilt der BIV mit. Knapp die Hälfte der Unternehmen (49 Prozent) beklagen deshalb aktuell einen spürbaren Rückgang von Kunden bzw. Kundenaufträgen. Knapp zwei Drittel (65 Prozent) berichten parallel von Leistungsreduktion durch die Kunden.

Beschäftigungsrückgang

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schlagen nach BIV-Angaben auch auf das Thema Beschäftigung in der Gebäudereinigung durch: So ist die Zahl der Mitarbeitenden in der Branche im Vergleich zum Hoch im Jahr 2023 (696.444 Beschäftigte) bis 2025 (667.489) um 4,2 Prozent zurückgegangen. 29 Prozent der Unternehmen haben 2025/2026 Personal betriebsbedingt entlassen. Für 2026/2027 gehen sogar 41 Prozent von einem solchen Schritt aus. Dass knapp drei Viertel der Unternehmen (74 Prozent) dennoch auf Personalsuche seien, liege an der typisch hohen Fluktuation in der Branche sowie einer zunehmend wachsenden demografischen Personallücke. Aber: 26 Prozent der befragten Unternehmen suchen aktuell keine Mitarbeitenden. Dies ist gegenüber den jüngsten Vergleichszahlen (Frühjahr 2024: 10,9 Prozent) mehr als eine Verdoppelung.
An der Online-Umfrage des BIV haben sich im Zeitraum vom 24. März bis 10. April 2026 bundesweit 250 Mitgliedsunternehmen beteiligt.

Widerspruch zum Konjunkturindex Facility Service

Die Zahlen des BIV stehen damit zumindest teilweise im Widerspruch zum Konjunkturindex Facility Service, den das auf Real Estate Services spezialisierte Research- und Beratungsunternehmen Lünendonk & Hossenfelder vierteljährlich erhebt. Laut dessen Zahlen vom März blicken die deutschen Facility Services Anbieter trotz konjunktureller Herausforderungen optimistisch auf das Geschäftsjahr 2026 und erwarten ein Umsatzwachstum von 6,6 Prozent. Allein für das erste Quartal 2026 prognostizieren die Dienstleister bereits ein Plus von 5,5 Prozent. Die Lünendonk-Ergebnisse basieren auf den Angaben von 22 Facility-Service-Unternehmen. Die stark unter Druck stehende Gebäudereinigung steht rechnerisch mit 27,55 Mrd. Euro Umsatz (BIV-Angaben für 2025) erfahrungsgemäß allein für einen Anteil von gut 41 Prozent des Gesamtvolumens der Facility Services Branche, das Lünendonk für das Jahr 2024 mit 66,9 Mrd. Euro beziffert.

MazeMap: Catering und Meetings effizient in Outlook organisieren

In vielen Großunternehmen ist die Organisation von Meetings mit Catering noch immer von parallelen Prozessen geprägt: Räume werden in Outlook gebucht, Verpflegung per E-Mail abgestimmt, Rückfragen telefonisch geklärt und zur Absicherung Excel-Listen geführt. Das führt nicht nur zu hohem Abstimmungsaufwand, sondern auch zu Fehlern und fehlender Transparenz für alle Beteiligten – vom Mitarbeitenden bis zum Caterer.

Vergleich paralleler Systeme mit integrierter Outlook-Lösung für Meetingorganisation und Catering-Management
Ohne vs. mit der neuen Outlook Integration: Statt vieler Systeme, zentrales Arbeiten in Outlook ohne zusätzlichen Abstimmungsaufwand.

Mit der zunehmenden Nutzung von Microsoft 365 stellt sich daher die Frage, wie sich solche alltäglichen Abläufe direkt in der bestehenden Infrastruktur abbilden lassen. Ein Ansatz ist die Integration des Catering-Managements in Outlook selbst. Genau hier setzt MazeMap Workplace an und verbindet Raumbuchung und Catering-Bestellung in einem durchgängigen Prozess – wie er sich in einem integrierten Catering-Management direkt in Microsoft 365 abbilden lässt.

Outlook Add-In von MazeMap Workplace mit integrierter Raumbuchung und Catering-Bestellung in Microsoft 365
Outlook + Catering Add-In: Raum- und Cateringbuchung direkt in Outlook.

Kernstück ist ein Outlook Add-In, das vollständig in Microsoft 365 eingebettet ist. Mitarbeitende planen wie gewohnt den Termin, laden Teilnehmer ein und öffnen anschließend innerhalb des Outlook Termins den Planungsassistenten – das Add-In. Hierüber suchen, filtern und buchen sie den gewünschten Raum und wählen anschließend das passende Catering und Ausstattung aus und können zusätzlich noch Hinweise für den Caterer hinzufügen – alles in einem Tool ohne Systemwechsel oder separate Bestelllisten. Systemseitig werden zudem automatisch Mindestbestellmengen, Vorlaufzeiten und Stornierungsfristen berücksichtigt.

Auch positiv hervorzuheben ist, dass Teilnehmende nur den eigentlichen Meetingtermin in ihrem Kalender haben, während der Raum im Hintergrund zusätzlich für erforderliche Vor- und Nachbereitungszeiten blockiert wird.

Catering-Shop und Raumfilter im MazeMap Workplace: Produkte wählen, Mindestmengen und Ausstattung für Meetings definieren
Catering Shop: Intuitive Catering-Auswahl im System.

Neben dem Outlook Add-In gibt es einen integrierten Catering-Shop sowie ein Dashboard für Caterer oder das Facility Management. Dort können Produkte und Ausstattung (wie z.B. Flipchart oder Bestuhlung) eingepflegt, Preise definiert und Regeln wie Lieferzeiten oder Mindestmengen hinterlegt werden. Bestellungen und Änderungen werden automatisch übermittelt und sind jederzeit transparent nachvollziehbar. Für Caterer entsteht so eine verlässliche Planungsgrundlage, während interne Teams von klaren Prozessen und reduzierten Rückfragen profitieren.

Geschäftsmeeting mit passender Verpflegung dank effizient geplanter Raumbuchung und Catering-Bestellung
Reibungslose Meetings mit passender Verpflegung.

Ein zentraler Unterschied zu vielen marktüblichen Lösungen liegt in der echten Integration in Microsoft 365. Häufig handelt es sich lediglich um angebundene Drittsysteme, bei denen Räume technisch als „Teilnehmer“ eingeladen werden. Die Folge: parallele Ressourcenverwaltungen und fehlende Synchronisation. Räume erscheinen verfügbar, obwohl sie bereits belegt sind – Doppelbuchungen und Abstimmungsprobleme sind vorprogrammiert.

Bei MazeMap Workplace verbleibt die Ressourcenverwaltung hingegen vollständig in Microsoft Exchange. Dadurch bleiben Buchungen konsistent und in Echtzeit synchronisiert. Gleichzeitig ist die Lösung vollständig kompatibel mit Microsoft Teams Rooms, was Unternehmen maximale Flexibilität bei der eingesetzten Raumhardware ermöglicht.

Durch die konsequente Einbindung in Microsoft 365 entsteht ein durchgängiger digitaler Ablauf, der bestehende Tools sinnvoll erweitert, anstatt zusätzliche Systeme einzuführen. Das reduziert Komplexität, minimiert Fehlerquellen und erleichtert die Organisation im Arbeitsalltag spürbar.

Mitarbeiterin profitiert von transparenter Catering-Bestellübersicht und klaren Prozessen im MazeMap Workplace Dashboard
Alle Bestellungen zentral gebündelt und übersichtlich geplant.

Wie sich ein solcher Ansatz konkret in der Praxis auswirkt, zeigt sich vor allem im täglichen Einsatz: weniger Abstimmung, klarere Prozesse und eine deutlich effizientere Meetingorganisation.

Kostenloses Webinar

Wer sich ein konkretes Bild von der Umsetzung in der Praxis machen möchte, kann die Lösung im Rahmen eines kompakten, kostenlosen Webinars kennenlernen: „Effiziente Meetingorganisation: Nahtlose Integration von Catering-Management in Microsoft 365”

  • Deutsch: 29.04., 11:00–11:30 Uhr (CET)
  • Englisch: 08.05., 11:00–11:30 Uhr (CET)

In 30 Minuten wird gezeigt, wie sich Raumbuchung und Catering direkt in Outlook abbilden lassen und welche Auswirkungen dies auf Prozesse im Arbeitsalltag hat. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, individuelle Fragen zu Use Cases aus der eigenen Praxis zu stellen.

Berlin: Mehr Ladestellen an Landesliegenschaften

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Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe will E-Mobilität auf Landesliegenschaften gemeinsam mit der Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), der Agentur für Elektromobilität eMO sowie den Berliner Stadtwerken weiter vorantreiben.

„Mit 61 realisierten Ladepunkten an fünf landeseigenen Liegenschaften hat die BIM bewiesen, dass Ladeinfrastruktur in wenigen Monaten selbst in komplexen Bestandsliegenschaften zügig umgesetzt werden kann“, sagte BIM-Geschäftsführer Dr. Matthias Hardinghaus, Mitte März. Die fünf bislang umgesetzten Projekte sollen den Auftakt für die Öffnung landeseigener Standorte für Drittanbieter bilden. „Mit diesem Pilotprojekt setzen wir die Gesamtstrategie Ladeinfrastruktur um und schaffen Ladepunkte dort, wo sie gebraucht werden: an Bezirksämtern, Kfz-Zulassungsstellen und in der Nähe von Wohnungen“, betonte der zuständige Staatssekretär Dr. Severin Fischer.

Gleichzeitig werden laut Fischer Wohnungsunternehmen und -genossenschaften über das Förderprogramm WELMO dabei unterstützt, Ladepunkte aufzubauen, um E-Mobilität direkt an die Haustür der Mieter zu bringen. Die Berliner Senatswirtschaftsverwaltung hat für das Pilotprojekt nach eigenen Angaben eine Vollfinanzierung in Höhe von 1,4 Mio. Euro bereitgestellt. Die Ladeinfrastruktur in Berlin umfasst mehr als 39.000 Ladepunkte, davon sind 7.100 öffentlich zugänglich.

Neue Förderung für Ladeinfrastruktur

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Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) unterstützt mit einem neuen Förderprogramm den Aufbau von Ladeinfrastruktur in und an Mehrparteienhäusern.

„In Deutschland lebt ein Großteil der Menschen in Mehrparteienhäusern – doch die zugehörigen Stellplätze sind bislang nur unzureichend mit Ladeinfrastruktur ausgestattet. Das ändern wir mit unserer Förderung in Höhe von 500 Millionen Euro. Wir machen Investitionen in private Lademöglichkeiten deutlich attraktiver und bringen die Infrastruktur dorthin, wo sie gebraucht wird“, erklärte Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder Ende März.

Gefördert werden die Anschaffung und Errichtung von privater Ladeinfrastruktur mit maximal 22 kW Leistung pro Ladepunkt, beispielsweise Wallboxen in Verbindung mit technischer Ausrüstung. Auch der Netzanschluss oder notwendige Baumaßnahmen sind den Angaben zufolge förderfähig. Bedingung für den Erhalt der Förderung ist, dass mindestens 20 Prozent der vorhandenen Stellplätze vorverkabelt werden müssen. Zudem müssen dort immer mindestens sechs Stellplätze elektrifiziert werden.

Das Programm ist unterteilt in drei zeitgleich laufende Förderaufrufe für unterschiedliche Antragsberechtigte:
• Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG),
• kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Privateigentümer von Wohneigentum zur Vermietung und
• Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienunternehmen mit einem größeren Wohnungsbestand.

Die Anträge für die ersten beiden Empfängergruppen werden direkt nach Eingang bearbeitet. Wird der Antrag bewilligt, wird die Förderung in Form eines Festbetrags beschieden. Eine Antragstellung ist bis zum 10. November 2026 möglich. Die Vergabe der Fördermittel für Unternehmen mit einem großen Wohnungsbestand erfolgt auf Grundlage eines wettbewerblichen Verfahrens. Hier ist eine Antragstellung bis zum 15. Oktober 2026 möglich. Eine Bewilligung erfolgt nach Abschluss des wettbewerblichen Verfahrens, heißt es aus Berlin.

Der Förderbetrag je zu elektrifizierendem Stellplatz beträgt:
• maximal 1.300 Euro ohne installierte Wallbox,
• maximal 1.500 Euro mit Wallbox oder
• maximal 2.000 Euro mit einem Ladepunkt, der bidirektionales Laden unterstützt.

Die Antragstellung erfolgt über den Projektträger PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Interessierte können ihren Antrag auf Förderung ab dem 15. April einreichen.

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