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Letzte Anmeldemöglichkeit

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Am 29. und 30 Juni findet im im Esperanto in Fulda die CAFM-MESSE & KONGRESS 2026 statt. Noch können Sie sich dafür anmelden!

Veranstalter ist die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“. Partner sind der deutsche Verband für Facility Management gefma, der Verband für Digitalisierung im Facility Management CAFMRING, der Verband kommunaler Immobilien- und Gebäudewirtschaften VKIG sowie die Fachvereinigung Krankenhaustechnik e. V. FKT.

Die CAFM-MESSE & KONGRESS bietet CAFM-Anwendern und Neu-Interessenten eine direkte Vergleichsmöglichkeit der angebotenen Systeme und erleichtert somit die Produktauswahl bzw. den Systemwechsel. Das Ausstellerspektrum umfasst zudem Datenerfasser & Implementierer, Anbieter von Energiemanagement- und GIS-Systemen, auf CAFM spezialisierte Berater sowie Anbieter von Speziallösungen. Damit deckt die CAFM-MESSE & KONGRESS die gesamte Prozesskette des digitalen Facility Managements ab. Das komplette Ausstellerverzeichnis und die Vorträge des Kongresses finden Sie auf der Programmseite.

>>Programm und Anmeldung

AGI-Arbeitsblatt S 10-4: Ausführungsdetails für den Säureschutzbau

Mit Ausgabedatum Mai 2026 hat der AGI-Arbeitskreis Säureschutzbau das überarbeitete AGI-Arbeitsblatt S 10-4 veröffentlicht. Die insgesamt vierteilige AGI-Arbeitsblatt-Reihe S 10 „Schutz von Baukonstruktionen mit kombinierten Auskleidungen gegen chemische, thermische und mechanische Einwirkungen (Säureschutzbau)“ behandelt umfassend den Schutz von Baukonstruktionen aus Beton, Stahlbeton, Estrich oder Mauerwerk durch kombinierte Auskleidungen (bestehend aus Dichtschicht und Plattenlage), die chemisch, chemisch-mechanisch oder chemisch-mechanisch-thermisch beansprucht werden können. Der nun neu vorgelegte Teil 4 des Arbeitsblattes enthält alle wichtigen Detailausführungen für Planer und Hersteller von Baukonstruktionen, die mit kombinierten Auskleidungen vor chemischen Angriffen geschützt werden müssen. 30 Zeichnungen stellen so direkt nutzbares Praxiswissen für die Ausführung bereit.

Bestellen Sie hier gleich Ihr Exemplar!

Herausgeber der AGI-Arbeitsblätter ist die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI). Im Verband industrieller Bauherren bündeln über 300 Experten aus der Praxis ihr Know-how in Arbeitshilfen für die Praxis. AGI-Arbeitsblätter haben Normcharakter, sind Grundlage in Genehmigungsverfahren und beinhalten die aktuelle Industriebautechnik. Sie sorgen für größere Planungssicherheit und sind erstklassige Ausschreibungsgrundlagen.

Neuer RealFM-Leitfaden zu New Work und Workplace Services

Der Verband RealFM e.V. hat seinen neuen Leitfaden „New Work und Workplace Services“ veröffentlicht. Auf 147 Seiten tragen darin die Autoren aus dem gleichnamigen Arbeitskreis Erkenntnisse und Erfahrungen aus der Praxis zusammen.
Der Leitfaden richtet sich an Facility Manager, Real Estate Manager und Projektmanager in New-Work-Projekten und soll eine Grundlage für die Annäherung und Lösung schaffen. Anhand von Thesen, inhaltlichen Zielstellungen und differenzierten Leitfragen behandelt das Autorenteam zehn Schlüsselthemen sowie drei übergeordnete Themen zur Hilfestellung bei der Einführung von neuen Zusammenarbeitsmodellen und bei der Umsetzung von New-Work-Projekten. Entscheidungsträger im Facility Management und im Real Estate Management sollen so dabei unterstützt werden, sich den Leitfragen der Schlüsselthemen zu widmen, aber auch der strategischen Herangehensweise kritisch zu begegnen.
Gleichzeitig wendet sich der Leitfaden nach Verbandsangaben auch an ausführende Dienstleister, damit diese den Zusammenhang zwischen der zu erbringenden Dienstleistung und der notwenigen Flexibilität durch hybrides Arbeiten verstehen und in ihrem Handeln berücksichtigen.
Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen zudem, wie Unternehmen sich diesen Fragestellungen widmen. So werden unterschiedliche Blickwinkel und Lösungsansätze bearbeitet, da es die eine „One Size Fits All“-Lösung aufgrund individueller Unternehmenskulturen, der strategischen Ausrichtung von New-Work-Projekten und der jeweiligen Aufgabenstellung nicht gibt.
Preise und Verfügbarkeit
Der Leitfaden „New Work und Workplace Services“ ist ausschließlich als elektronische Version (PDF-Datei/Nutzungsrechte) erhältlich.
RealFM-Mitglieder erhalten die Publikation zu einem dauerhaft vergünstigten Preis von
• 449 Euro (Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitenden)
• 669 Euro (Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitenden)
Nicht-Mitglieder erhalten diese Publikation für 898 Euro respektive 1.349 Euro (alle Preise zzgl. MwSt.).
Weitere Informationen und Bestellungen unter www.realfm.de (Publikationen & Produkte).

VDKF: Kältemittel-Emissionen weiter gesunken

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Der Verband Deutscher Kälte-Klima-Fachbetriebe (VDKF) hat für 2025 eine durchschnittliche Kältemittel-Leckagerate für alle Anlagentypen inklusive Havarien von 1,0 Prozent ermittelt – nach einem Wert von 3,2 Prozent im Jahr 2017.

„Dies ist ein beachtlicher Erfolg der gesamten Kälte-/Klimabranche – Hersteller, Anlagenbauer und Betreiber legen immer größeren Wert auf die Dichtheit von Anlagen“, teilte der VDKF im Juni mit. Über die Software „VDKF-LEC“ wurden nach Verbandsangaben anonymisierte Daten von knapp 67.000 Anlagenbetreibern und rund 307.000 Kälte- und Klimaanlagen erhoben. Die Software dient laut VDKF als Werkzeug für Anlagen, bei denen eine gesetzliche Pflicht zur regelmäßigen Dichtheitskontrolle besteht. Kleinanlagen werden daher nur begrenzt erfasst.

Die Auswertung habe ergeben, dass Anwendungen in der Gewerbekälte (1,7 Prozent) die höchsten Leckageraten aufweisen, während Geräte im Bereich Splitklima (0,4 Prozent) die niedrigsten Kältemittel-Emissionen verursachen. Gründe für den Rückgang der durchschnittlichen Kältemittel-Leckagerate sind aus Sicht des VDKF:

• ein gestiegenes Bewusstsein bei Betreibern und Fachbetrieben für die Umweltauswirkungen der direkten Emissionen von fluorierten Kältemitteln
• schärfere Vorgaben der novellierten F-Gase-Verordnung
• erweiterte Pflichten für Dichtheitskontrollen
• dichtere Bauweise von Anlagen
• gestiegene Kältemittelpreise

Eine ausführliche Auswertung der „VDKF LEC“-Daten finden Sie in den Ausgaben 5-6 und 7-8 der Verbandszeitschrift „VDKF Information“ zum kostenlosen Download.

Leadec übernimmt Services für Audi Sport

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Der Industriedienstleister Leadec hat im Mai den Auftrag für das technische Facility Management der Audi Sport Produktionsstätte im Industriepark Böllinger Höfe bei Heilbronn erhalten. In der dortigen Manufaktur stellt die Audi Sport GmbH unter anderem den Audi e-tron GT her.

Das Mandat mit einer Laufzeit von drei Jahren umfasst die Instandhaltung der technischen Gebäudeausrüstung, die Betreuung der Versorgungsmedien sowie die Wartung zahlreicher technischer Anlagen auf dem 300.000 qm großen Areal, teilte Leadec im Juni mit. „Dieser Auftrag bestätigt die Bedeutung unseres technischen Know-hows und unserer langjährigen Erfahrung in der Automobilindustrie“, sagte Markus Glaser-Gallion, CEO der Leadec-Gruppe.

Im Industriepark Böllinger Höfe wurden rund 4.500 Anlagen für den Aufbau einer vollständigen digitalen Dokumentation erfasst. Leadec ist den weiteren Angaben zufolge für Audi bereits seit 2017 am Standort Neckarsulm tätig und betreut dort Sicherheits- und Kommunikationssysteme.

TÜV-Verband mahnt wegen zunehmender Sicherheitsmängel in der Gebäudetechnik

Die sicherheits- und brandschutzrelevante Gebäudetechnik in Deutschland weist zunehmend gravierende Mängel auf. Das ergab der aktuelle „TÜV Baurechtsreport 2026“. Demnach hatte im vergangenen Jahr gut jede dritte der wiederkehrend geprüften Anlagen „wesentliche Mängel“ (35,9 %), ein deutlicher Anstieg von 9 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr (2024: 26,9 %). Weitere 37,2 % der Anlagen wiesen geringfügige Mängel auf. Nur noch jede vierte Anlage war mängelfrei (26,9 %). Besonders hohe Mängelquoten zeigen sich bei Lüftungsanlagen, Feuerlöschanlagen und Sicherheitsstrom- und Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Mehrere zentrale Sicherheitssysteme erreichen inzwischen Mängelquoten von deutlich über 30 %. Gleichzeitig sinkt der Anteil mängelfreier Systeme in vielen Bereichen.

Auffällig ist zudem die Entwicklung bei den erstmaligen Prüfungen vor Inbetriebnahme. Dort erhöhte sich der Anteil wesentlicher Mängel im Jahr 2025 auf 26,3 %. „Der deutliche Anstieg zeigt, dass viele Probleme schon in der Planungs- und Errichtungsphase entstehen“, sagt Dr. Joachim Bühler, Geschäftsführer des TÜV-Verbands. „Die Ergebnisse des aktuellen Baurechtsreports verdeutlichen eine systemische Verschlechterung der technischen Gebäudesicherheit und des Brandschutzes. Besonders in Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur ist eine funktionierende Gebäudetechnik im Ernstfall entscheidend.“

Zunehmende Mängel bei Lüftungs- und Feuerlöschanlagen

Besonders kritisch ist die Entwicklung bei Lüftungsanlagen. Bei fast jeder zweiten geprüften Anlage (44,2 %) stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Damit erreichen Lüftungsanlagen im Jahr 2025 den höchsten Anteil erheblicher Mängel unter allen geprüften Anlagentypen. „Die hohen Mängelquoten zeigen, dass Defizite bei der Wartung, Instandhaltung und Abstimmung sicherheitsrelevanter Anlagen erhebliche Auswirkungen haben können“, sagt Bühler. „Gerade zentrale Brandschutzsysteme müssen im Ernstfall zuverlässig funktionieren. Fallen Lüftungs- oder Feuerlöschanlagen aus, kann sich ein Brand schneller ausbreiten und Flucht- und Rettungswege beeinträchtigen.“ Auch Feuerlöschanlagen entwickelten sich auffällig negativ. Bei 40,6 % der geprüften Anlagen stellten die Sachverständigen wesentliche Mängel fest. Damit stieg die Quote innerhalb eines Jahres um mehr als 10 Prozentpunkte (2024: 30,4 %).

Zuverlässigkeit zentraler Sicherheitssysteme sinkt

Aus Sicht des TÜV-Verbands wird die Resilienz von Gebäuden angesichts hybrider Bedrohungen immer wichtiger. „Sicherheitsrelevante Anlagen müssen auch unter außergewöhnlichen Bedingungen zuverlässig funktionieren“, betont Bühler. Wie anfällig zentrale Sicherheitssysteme schon heute sind, zeigen auch die hohen Mängelquoten bei Anlagen für die Bereitstellung von Sicherheitsstrom und Sicherheitsbeleuchtung. Bei Sicherheitsstromversorgungsanlagen stieg der Anteil wesentlicher Mängel innerhalb eines Jahres von 30,0 auf 35,2 %. Gleichzeitig war nur noch knapp jede fünfte Anlage mängelfrei (18,2 %), während fast jede zweite Anlage geringfügige Mängel aufwies (46,6 %). „Wie wichtig eine verlässliche Notstromversorgung ist, hat der Stromausfall in Berlin gezeigt“, sagt Bühler. „Hier sind die Betreiber gefordert, in die Wartung und Pflege der Anlagen zu investieren.“ Besonders deutlich verschlechtert hat sich auch die Situation der Sicherheitsbeleuchtungsanlagen. Hier blieben gerade mal 19,9 % mängelfrei. Bühler: „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die technische Resilienz vieler Gebäude nicht mit den wachsenden Anforderungen Schritt hält. Wenn zentrale Systeme im Ernstfall nicht zuverlässig arbeiten, stoßen Sicherheitskonzepte schnell an ihre Grenzen.“

Ursachensuche und Handlungsempfehlungen

Die steigenden Mängelquoten haben aus Sicht des TÜV-Verbands mehrere Ursachen. Moderne Gebäude werden technisch immer komplexer, gleichzeitig geraten Wartung und Instandhaltung vielerorts unter Kostendruck. Hinzu kommt, dass der Betrieb sicherheitstechnischer Anlagen zunehmend spezialisiertes Fachwissen erfordert. Daher leitet der TÜV-Verband aus den Ergebnissen des diesjährigen Baurechtsreports drei zentrale Handlungsempfehlungen ab:

  • Prüfung und Wartung verbindlich stärken: Sicherheitsrelevante Anlagen müssen bundesweit nach einheitlichen Standards geprüft, gewartet und dokumentiert werden.
  • Mängel konsequent beseitigen: Festgestellte erhebliche Mängel dürfen nicht folgenlos bleiben. Betreiber müssen sicherstellen, dass sie zeitnah behoben und anschließend unabhängig nachgeprüft werden.
  • Gebäude besser auf Krisen vorbereiten: Betreiber müssen die Resilienz ihrer Gebäude stärker in den Blick nehmen. Dazu gehören funktionierende Notstromsysteme, klare Zuständigkeiten für den Ernstfall und regelmäßig überprüfte Notfall- und Betriebskonzepte.

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sucht: Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter in der Wohnraum­entwicklung (w/m/d) in Berlin

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Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sucht: Sachbearbeiterin / Sachbearbeiter in der Wohnraum­entwicklung (w/m/d) in Berlin

Flughafen München nutzt Baudokumentation mit Laserscanning

Seit 2019 hat der Flughafen München die Baumaßnahmen für das Terminal-1-Pier per Laserscanning erfasst und dokumentiert. Gebäudedaten aus dem gesamten Bauprozess auf rund 100.000 Quadratmetern wurden mit der Dynamic-Laserscanning-Technologie von NavVis aufgezeichnet und verarbeitet und standen während der Bauzeit in NavVis Ivion als zentrale Informationsquelle zur Verfügung. Die Technologie kam dabei in drei Schlüsselphasen während der Erweiterungsbauarbeiten zum Einsatz: Scans vom Rohbau in den Jahren 2021 und 2022, Fortschritts-Scans im Jahr 2025 und die Abschluss-Scans im März 2026. Die Daten sollen nun darüber hinaus dem künftigen Betrieb, der Wartung und der weiteren Planung des Terminals dienen.
„Die digitale Dokumentation ist ein zentraler Baustein für die Zukunftssicherheit des Flughafens. Mit Hilfe der Gebäudedaten, die mit NavVis erfasst wurden, haben wir nicht nur ein Terminal erweitert, sondern auch unsere Fähigkeit gestärkt, die Infrastruktur langfristig effizient und transparent zu verwalten“, erklärt Jonas Lutz, Referent 3D-Laserscanning & Anwendungsadministrator beim Flughafen München.
Die Scans ermöglichten es dem Flughafen München, den Bauverlauf vom Rohbau bis zur Fertigstellung nachzuvollziehen und zu dokumentieren. Die Informationen stehen dabei als durchgängiger, navigierbarer Datensatz zur Verfügung. Damit haben technische Teams die Möglichkeit, verdeckte Installationen zu überprüfen, Bauphasen zu vergleichen und Abweichungen zwischen Planung und Ausführung direkt im System zu analysieren sowie im späteren Verlauf das fertiggestellte Terminal effizienter zu betreiben und zu warten. Der Flughafen München nutzt bereits seit 2015 die Lösungen von NavVis für die Planung, Umsetzung und Dokumentation von Gebäudeprojekten.

Bilanz der Vebego Gruppe: Integrationsmaßnahmen greifen

Das niederländische Familienunternehmen Vebego hat seinen Umsatz 2025 um 5,6 Prozent auf 1,63 Mrd. Euro gesteigert (2024: 1,54 Mrd. Euro). Das Nettoergebnis erhöhte sich auf 33,9 Mio. Euro (2024: 7,6 Mio. Euro). Ursache für die positive Entwicklung seien die in mehreren Ländern umgesetzten Integrationsmaßnahmen der vergangenen Jahre, die sich deutlich ausgezahlt hätten, teilte das Unternehmen am 8. Juni 2026 mit. Insbesondere das Kerngeschäft Reinigungsleistungen habe mit 985 Mio. Euro zu dem guten Umsatz beigetragen und mache 61 Prozent des Umsatzes der Gruppe aus. Darüber hinaus konnte Vebego nach eigenen Angaben bestehende Partnerschaften verlängern und ausbauen sowie neue Aufträge an großen und komplexen Standorten, darunter auch Flughäfen, gewinnen. Group CEO Ton Goedmakers sagt: „Das positive Ergebnis bestätigt unseren strategischen Kurs der vergangenen Jahre. Wir haben die Organisation neu aufgestellt und mehr als achtzig Einzelunternehmen zu acht Kernunternehmen zusammengeführt.“ Mit dem Abschluss der Integrationsphase hat die Vebego Gruppe die Grundlage für die nächsten Entwicklungsschritte gelegt. Für 2026 und die kommenden Jahre soll der Fokus darauf liegen, die Position in den vier Kernmärkten Niederlande, Belgien, Schweiz und Deutschland weiter zu stärken und Leistungen gezielt auszubauen.

Deutsche Vebego Facility Services weitgehend stabil

Die deutsche Vebego Facility Services erzielte einen Umsatz von rund 217 Mio. Euro (2024: 218 Mio. Euro). „Unser Fokus lag im vergangenen Jahr auf der Weiterentwicklung und Integration der Organisation. Diese Transformationsschritte sowie ein herausforderndes Marktumfeld haben sich vorübergehend auf die wirtschaftliche Entwicklung ausgewirkt, die insgesamt stabil gehalten werden konnte“, berichtet Ramon Maas, Managing Director von Vebego in Deutschland. Nun wolle Vebego Deutschland die geschaffene Basis nutzen und gemeinsam mit Kunden sowie den Teams vor Ort weiter wachsen.

Techem verkauft Contracting-Geschäft an Elevion

Die Eschborner Techem Gruppe hat mit der Elevion Group B.V., Amsterdam, einen Kaufvertrag über die Veräußerung der Techem Solutions GmbH abgeschlossen. Der Energiedienstleister war bislang als eigenständiges Tochterunternehmen innerhalb der Gruppe als Anbieter für Wärme-Contracting im deutschen Gebäudesektor tätig und betreibt rund 2.600 dezentrale Energieerzeugungsanlagen für seine Kunden.

Für Jaroslav Macek, CEO der Elevion Group, ist die Übernahmen eine Stärkung der Elevion Group in Deutschland durch „erprobte Contracting-Kompetenzen, langjährige Betriebserfahrung und umfassendes Know-how im Management von Energiesystemen in der Immobilienwirtschaft“. Damit sie die Wachstumsmöglichkeiten in einem attraktiven Umfeld voll ausschöpfen können, wollen Elevion und Techem Solutions nun „ihre Kompetenzen bündeln, um eine skalierbare europäische Plattform aufzubauen“, teilte Techem Anfang Juni 2026 mit. Eine langfristige strategische Partnerschaft soll gezielte Investitionen in Innovation, Digitalisierung sowie Expansion ermöglichen, Wachstumschancen erschließen und die Energiewende in Europa vorantreiben. Gleichzeitig will sich Techem nach Angaben von CEO Matthias Hartmann auf das Kerngeschäft im Bereich smarte Energiedatenlösung für Gebäude fokussieren. „Dadurch können wir Kapital und Ressourcen noch gezielter einsetzen und unsere langfristige Wachstumsdynamik weiter beschleunigen”, erklärt er.

Mitarbeitende, die dem veräußerten Geschäftsbereich Techem Solutions zugeordnet sind, wechseln im Zuge der Transaktion in die neue Eigentümerstruktur über. Der Abschluss der Transaktion wird für das zweite Halbjahr 2026 erwartet und steht unter dem Vorbehalt der üblichen Vollzugsbedingungen sowie der erforderlichen behördlichen Genehmigungen.

Lünendonk-Liste 2026: Rückkehr zu moderatem Wachstum

Die 25 größten Anbieter von Facility Services in Deutschland haben ihren Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um durchschnittlich 6,3 Prozent gesteigert und erwarten auch in den nächsten Jahren nur geringfügig höhere Zuwachsraten. Mit einem Plus von 9,6 Prozent habe insbesondere das technische Gebäudemanagement eine starke Dynamik gezeigt. Dies sind erste Ergebnisse der neuen Lünendonk-Studie „Facility Service in Deutschland“, die im Juli 2026 erscheinen soll. Jörg Hossenfelder, geschäftsführender Gesellschafter des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk & Hossenfelder, sprach bei einem Pressegespräch anlässlich der Vorstellung der neuen „Lünendonk-Liste der führenden Facility-Service-Unternehmen in Deutschland“ am 8. Juni 2026 deshalb von einem „ganz normalen Wachstum ohne Sondereffekte“.

Für alle 76 in der Studie berücksichtigten Unternehmen ermittelten die Marktforscher ein gewichtetes Umsatzwachstum von 5,7 Prozent. In den Vorjahren hatten beispielsweise inflationsbedingte Lohneffekte zu deutlich höheren Wachstumsraten in der Facility-Services-Branche geführt. Fast 90 Prozent der befragten Anbieter zeigen sich dennoch mit Blick auf die Zukunft positiv gestimmt und sehen sich als gut aufgestellt, um den kommenden Herausforderungen zu begegnen. Das Marktvolumen für extern erbrachte Facility Services bezifferte Hossenfelder auf rund 70 Mrd. Euro. Auffällig an den Zahlen für 2025 sei laut den Studienergebnissen, dass sich das Umsatzwachstum signifikant vom Wachstum der Mitarbeiterzahlen entkoppelt habe, die nur um 2,3 Prozent gestiegen sind. Ob sich dies zu einem Trend für die nächsten Jahre entwickle, bleibe jedoch noch abzuwarten.

Gleichzeitig sei laut Hossenfelder zu beobachten, dass Dienstleister, die vorrangig in der Industrie tätig sind, die anhaltende wirtschaftliche Schwäche in diesem Segment zu spüren bekämen. Branchenübergreifend belasten zudem die angespannte Konjunktur, die damit verbundene Investitionszurückhaltung bei Sonderprojekten sowie ein steigender Preisdruck in Vergabeverfahren die Facility-Services-Anbieter. Neue Wachstumsimpulse erwarten die Dienstleister aus der verschärften Regulatorik für kritische Infrastrukturen und dem damit verbundenen Bedarf an professionellen und auf Resilienz zielenden Facility Services.

Bezug

Die neue Lünendonk-Liste „Führende Facility-Service-Unternehmen in Deutschland“ steht zum kostenfreien Download unter www.luenendonk.de bereit. Die umfassende Lünendonk-Studie über den Markt und die führenden Unternehmen erscheint im Juli 2026 und enthält zahlreiche Langzeit- sowie Segmentauswertungen. Die detaillierte Studie basiert auf den Angaben von 76 Unternehmen und kann zum Preis von 2.500 Euro (zzgl. MwSt.) unter www.luenendonk.de vorbestellt werden.

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sucht: Mitarbeiterin / Mitarbeiter im Baumanagement (w/m/d) in Berlin

Bundesanstalt für Immobilienaufgaben sucht: Mitarbeiterin / Mitarbeiter im Baumanagement (w/m/d) in Berlin

Piepenbrock reinigt für Entega

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Die Piepenbrock Unternehmensgruppe hat von dem Energieversorger Entega den Auftrag zur Reinigung des Müllheizkraftwerks und des Zentralklärwerks in Darmstadt sowie weiterer kleinerer Gebäude erhalten.

„Seit dem 1. Oktober 2025 sind rund 15 Mitarbeiter der Niederlassung Dieburg für den Energieanbieter im Einsatz“, teilte Piepenbrock Anfang Juni mit. Im Zentralklärwerk werden Technikräume und Allgemeinflächen gesäubert, im Müllheizkraftwerk unter anderem auch Verwaltungsräume. Weitere Einsatzorte sind den Angaben zufolge kleinere Objekte in einem Umkreis von 50 km.

Stadt Euskirchen sucht: Technische Abteilungsleitung (m/w/d) des Stadtbetriebes Zentrales Immobilienmanagement (zugleich stellvertretende Betriebsleitung)

Stadt Euskirchen sucht: Technische Abteilungsleitung (m/w/d) des Stadtbetriebes Zentrales Immobilienmanagement (zugleich stellvertretende Betriebsleitung)

Stadt Euskirchen sucht: Betriebsleitung (m/w/d) im Stadtbetrieb Zentrales Immobilienmanagement

Stadt Euskirchen sucht: Betriebsleitung (m/w/d) im Stadtbetrieb Zentrales Immobilienmanagement

Bauakademie: Zunehmende Betriebskosten für Logistikimmobilien

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Der NEO Logistics Impact Report 2025/2026 der Bauakademie Unternehmensgruppe zeigt die wachsenden Betriebskosten von bundesweit rund 250 Logistikimmobilien sowie ihre Zusammensetzung. Darüber hinaus deckt die Analyse erhebliche Lücken in der nachhaltigen Wärme- und Stromversorgung, dem Ausbau von Photovoltaik sowie der Reduktion von Emissionen auf.

Mit dem aktuellen Report hat die Bauakademie zum zweiten Mal ihre Analyse der Kosten- und Energiekennzahlen moderner Logistikimmobilien in Deutschland vorgelegt. Dafür wurden nach eigenen Angaben 250 Logistikhallen mit insgesamt rund 9 Mio. m² Brutto-Grundfläche von 30 verschiedenen Datenlieferanten analysiert. Die Daten stammen aus dem Jahr 2024, darüber hinaus wurden indexgestützte Hochrechnungen für 2025 ermittelt. Der Schwerpunkt liegt auf Investoren, die 187 Hallen (7,3 Mio. m² BGF) halten, teilte die Bauakademie im Mai mit.

Der Marktbericht zeigt eine kontinuierliche Steigerung der Betriebskosten. Bei den Hallen von Investoren sind sie von 2023 bis 2024 um 4,7 % auf durchschnittlich 11,50 Euro/m² BGF pro Jahr angestiegen. Die davon nicht umlagefähigen Betriebskosten, die zu Lasten der Rendite der Investoren gehen, liegen bei 1,80 Euro/m² BGF pro Jahr. Bei 87 % der Immobilien, die sowohl dieses als auch vergangenes Jahr Teil der Erhebung waren, sind die Kosten moderat oder stark gestiegen, bei 13 % wurden sie durch aktives Gegensteuern reduziert. Von 2024 auf 2025 kalkulieren die Autoren einen erneuten Anstieg der Betriebskosten für die Investorenhallen um 4,1 % bzw. auf jährlich 11,97 Euro/m² BGF.

Steigende Kosten für Instandsetzung

Innerhalb der Betriebskosten entfällt der größte Anstieg auf die Ausgaben für die Instandsetzung, die von 2023 auf 2024 um rund 9 % gewachsen sind. Mögliche Ursachen dafür sind unter anderem die mit der Inflation steigenden Material- und Lohnkosten. die Ausgaben für Versicherungen haben um etwa 8 % zugenommen.

Hinsichtlich nachhaltiger Wärme- und Stromversorgung sehen die Autoren erhebliche Ausbaupotenziale:
– 94 % der Datenlieferanten erzeugen ihre Wärme mit fossilen Brennstoffen
– Im Investorensegment setzen 60 % auf den konventionellen deutschen Strommix, 15 % beziehen Ökostrom
– Im Investorensegment nutzen nur 13 % selbsterzeugten Strom aus erneuerbaren Quellen
– 60 % der Investorenhallen sind nicht mit Photovoltaikanlagen ausgestattet. 39 % der Objekte in diesem Anteil sind jünger als fünf Jahre

Die CO2-Emissionen der betrachteten Immobilien betragen durchschnittlich 14 kg/m² BGF pro Jahr. Ein Fazit des Reports laut daher: Sowohl dieser Mittelwert als auch 48 % der einzelnen Hallen liegen über den Zielwerten des CRREM-Pfads (Carbon Risk Real Estate Monitor), der beschreibt, welche maximalen Emissionswerte Gebäude einhalten sollten, um die Klimaziele des Pariser Abkommens zu erreichen. „Der Bestand ist damit ein zentraler Schauplatz der Energiewende in der Logistik“, sagte Andreas Kühne, Sprecher der Geschäftsführung der Bauakademie Unternehmensgruppe.

Conet ist neuer Planon-Partner

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Der auf Organisationen und Behörden spezialisierte IT-Dienstleister Conet hat eine Partnerschaft mit Planon vereinbart, um den Softwareanbieter bei der Vermarktung und Implementierung der Integrated Workplace Management Solution (IWMS) im SAP-Ökosystem zu begleiten.

„SAP hat jüngst angekündigt, man werde die eigenen FM-Bordmittel mittelfristig nicht mehr unterstützen und Planon IWMS aktiv als zukunftssichere und leistungsfähige Nachfolgelösung positioniert“, begründete Christian Beine, Vice President SAP Lines of Business bei Conet, die Entscheidung. Das Bonner Unternehmen mit rund 2.000 Mitarbeitern an über 20 Standorten ist zertifizierter SAP-Dienstleister mit Gold-Partner-Status.

„Mit conet gewinnen wir einen Partner mit tiefem SAP-Know-how und einem exzellenten Zugang zum Public Sector, der die regulatorischen Rahmenbedingungen genau kennt und die Projekte souverän steuern kann. Gemeinsam sind wir hervorragend aufgestellt, um Behörden und öffentliche Einrichtungen ganzheitlich bei der Umsetzung moderner IWMS-Strategien zu unterstützen“, sagte Bernd Auer, Senior Partner Manager Central Europe bei Planon, Ende Mai.