Der Anbieter für integriertes Facility Management Apleona hat im Juli 2023 die JCW Group Limited (JCW) mit Sitz in Royston (Cambridgeshire) aufgekauft. Das Closing fand am 1. September 2023 statt.
JCW …
… ist ein auf technisches FM spezialisiertes Unternehmen und besteht in seiner heutigen Rechtsform seit dem Jahr 2014. Seine Ursprünge im Bereich der technischen Dienstleistungen gehen jedoch bis ins Jahr 1903 zurück. Heute beschäftigt das Unternehmen 250 Personen, einen Großteil davon machen qualifizierte Techniker aus. Sämtliche technische Dienstleistungen erbringt JCW in Eigenleistung und verfügt dafür über sechs operative Niederlassungen in UK. Der Kundenstamm kommt hauptsächlich aus den Bereichen Einzelhandel, Bildung, Gewerbe, Freizeiteinrichtungen und dem öffentlichen Sektor.
Hinsichtlich der Übernahme-Details wurde Stillschweigen vereinbart.
Mit BIMDeX von SrinSoft bringt Contelos diverse 3D-Modellier-Werkzeuge zusammen – Bild: SrinSoft
CAFM-NEWS – Wie kommt die BIM-konform geplante Maschine in das BIM-Gebäudemodell? Helfen kann die Plattform BIMDeX von SrinSoft, die einen intelligenteren 3D-Datenaustausch von Konstruktionsdaten zwischen verschiedenen CAD-, Design- und BIM-Softwarelösungen ermöglicht. Eingebunden werden können beispielsweise SolidWorks, Creo, Inventor, Revit, SketchUp, Rhino, AutoCAD, AutoCAD Plant 3D, AutoCAD MEP und AutoCAD Civil 3D.
BIMDeX basiert auf dem proprietären BXF-Dateiformat und überträgt alle Daten über Schnittstellen zwischen verschiedenen Tools. Die Lösung ist dabei nicht eine weitere Schnittstellengeneration, stattdessen wurde ein nativer Aufbau entwickelt: Mit BXF kann der Datenaustausch bauteilorientiert in nativen Modellen mit höchster Genauigkeit erfolgen.
Angeboten wird die Lösung unter anderem vom Auto-CAD Systemhaus Contelos als einem von drei BIMDeX-Anbietern im DACH-Raum.
Der Facility-Services-Anbieter Kötter will seine strategische Ausrichtung für Smart Service Solutions weiter voranbringen. Dafür hat die Kötter Akademie den Aus- und Weiterbildungsanbieter MedGravity aus Hannover übernommen. Die Transaktion wurde rückwirkend zum 1. Januar 2023 geschlossen. Damit baut das Unternehmen sein Schulungsangebot um Spezialschulungen für Unternehmen, Rettungs- und Sanitätsdienste aus. Der Schwerpunkt liegt auf der Aus- und Weiterbildung von Ersthelfern sowie von Betriebs-, Rettungs- und Notfallsanitätern. MedGravity bietet u.a. eine eLearning-Ausbildung für Rettungs- sowie eine Teilzeitausbildung für Notfallsanitäter.
Weitere Informationen und Kennzahlen zu Kötter Services sowie einen Ansprechpartner finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
Der Logistik- und Industrieimmobilienentwickler Baytree Logistics Properties hat den Auftrag für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement von drei Logistikimmobilien an Goldbeck Facility Services vergeben. Die Liegenschaften befinden sich an den Standorten Bremen, Leipzig und Philippsburg und umfassen eine Gesamtfläche von rund 248.500 m². Goldbeck hatte für die Immobilien in Leipzig und Bremen bereits als Generalübernehmer fungiert und die Errichtung übernommen.
Mehr zu den Baytree-Immobilien
Die Logistikimmobilie in Bremen mit einer Mietfläche von 88.500 m² ist mit der größten in Deutschland auf einem Gebäude verbauten Photovoltaikanlage ausgestattet, die eine Leistung von 9,3 MW erbringt. Die Logistikhalle in Leipzig ist DGNB Gold zertifiziert und verfügt über ein Solar-Luft-System an der Fassade, zwei 7 MW starke PV-Anlagen mit einer Gesamtgröße von 112.000 m² sowie Lösungen für Elektromobilität. Die aus drei Distributionszentren bestehenden Logistikhallen in Philippsburg umfassen eine Gesamtmietfläche von rund 55.000 m² und sind an vier internationale Flughäfen, den Rheinhafen in Philippsburg sowie das überregionale Schienennetz angebunden.
Weitere Informationen und Kennzahlen zu Goldbeck Services erhalten Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter www.facility-manager.de/fs-datenbank
Das erste Halbjahr 2023 hat die Nemetschek SE positiv abgeschlossen – Bild: Nemetschek SE
CAFM-NEWS – Die Nemetschek-Gruppe hat das erste Halbjahr 2023 erfolgreich abgeschlossen. Das belegen die jetzt vorgelegten Wirtschaftszahlen aus München. So hat der Umsatz im zweiten Quartal um 3,3% zugenommen, nach 4,2% im ersten Quartal.
Bei den jährlich wiederkehrenden Umsätzen gab es zwischen April und Juni einen Zuwachs von 24,2%. Das währungsbereinigte Wachstum bei den Cloud-Services stieg im selben Zeitraum sogar um 46,7%, womit die Umstellung von klassischen Lizenz- zu Cloud-Modellen erfolgreich verläuft.
Im Summe liegt die EBITDA-Marge im ersten Halbjahr 2023 bei 28,4 %und bestätigt den Ausblick für das Gesamtjahr, teilt der Konzern mit.
Die beiden Verbände gefma und CAFM Ring haben eine langfristige Kooperation mit der BIM World Munich vereinbart. Das Engagement steht unter dem Leitausdruck “BIM4FM” und wird das Programm der Fachmesse mit eigenen Formaten bereichern.
Auf der kommenden BIM World Munich präsentieren die beiden Verbände mit dem „BIM4FM Congress“ eine Veranstaltung, die umfassende Einblicke in sämtliche Aspekte des Facility Managements im Kontext von Building Information Modeling (BIM) bietet. Sie befasst sich mit den neuesten Entwicklungen und Trends im Bereich des digitalen Facility Managements, die von namhaften Vertretern der Branche präsentiert werden. Als Programmpunkte sind unter anderem folgende Themen geplant:
Optimierung von Betriebskosten durch digitales Facility Management
Smart Building und IoT-Integration im Facility Management
Der Kongress verfolgt das Ziel, nicht nur über relevante Betreiber-Themen zu informieren, sondern auch eine Plattform zum Networking zu bieten. Unterstützt wird der Kongress auch von der Facility Management Association (FMA) aus Österreich.
BIM World Munich, CAFM Ring und Gefma haben eine langfristige Zusammenarbeit vereinbart – Bild: CAFM Ring
CAFM-NEWS – Die beiden Verbände gefma und CAFM Ring haben unter dem Schlagwort BIM4FM eine langfristige Kooperation mit der Fachmesse BIM World Munich vereinbart. Die Verbände haben Fokus auf die Betriebsphase von Gebäuden, die auch mit Daten aus BIM-Modellen gestützt werden kann.
Auf der BIM World Munich präsentiert die Verbände den BIM4FM Congress. Die Veranstaltung soll umfassende Einblicke in sämtliche Aspekte des Facility Managements im Kontext von BIM bietet. Sie informiert über relevante Betreiber-Themen und schafft eine Networking-Plattform. Unterstützt wird der BIM4FM Congress auch von der Facility Management Association Österreich (FMA).
Die BIM World Munich findet vom 28. und 29. November 2023 im ICM – International Congress Center München statt.
GIS-Software-Anbieter VertiGIS hat das Location-Intelligence-Unternehmen ibR übernommen – Bild: VertiGIS
CAFM-NEWS – VertiGIS, Spezialist für geografische Informations-Systeme und Geodaten-Management, hat die ibR Geoinformation übernommen. Die ibR mit Sitz in Bonn ist spezialisiert auf GIS-Systeme für Kataster und Vermessung. Gemeinsam mit Vertigis verfolgt ibR die Vision einer Weiterentwicklung des Landmanagements durch die Bereitstellung moderner GIS-Software. Durch die Übernahme kann Vertigis das eigene Leistungsportfolio entsprechend erweitern.
Zeitgleich mit der Übernahmen kündigt Vertigis eine neue Geschäftseinheit für Landmanagement an, in der die entsprechende Expertise in der DACH-Region gebündelt werden wird. Parallel gründet Vertigis in Berlin außerdem ein Innovation Center für die SaaS-/Cloud-Entwicklung.
BIM ist im Bund angekommen und weiter, als mancher ahnt – Bild: Saulo Collado/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – Auch wenn es nicht offensichtlich scheint: BIM ist im Bund angekommen. Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und das Bundesministerium der Verteidigung (BMVg) haben sich als Vorreiter etabliert. Was sie tun und wohin die Reise geht? Wir haben bei Michael Zibell, Abteilungsleiter digitale Werkzeuge der BImA, und Antje Grande, Referentin für die Prozesse der Infrastruktur und deren Digitalisierung beim BMVg und Leiterin der Lenkungsgruppe BIM im Bundesbau, nachgefragt.
CAFM-NEWS: Seit Juli gilt verpflichtend: Ab 6 Mio. Euro hat die öffentliche Hand mit BIM zu bauen. Ist das jetzt der Startschuss oder gibt es bereits Projekte über und auch unterhalb dieser Summe, die mit BIM gebaut werden?
Zibell: Die Verpflichtung zu BIM im Bundesbau orientiert sich nur indirekt am Kostenziel der Baumaßnahme von 6 Mio. Euro. Die Anwendung der Methode BIM wird dann verpflichtend, wenn die Baumaßnahme als Bauprojekt nach der neuen RBBau Abschnitt E durchgeführt wird. Das ist ab einem Kostenziel von 6 Mio. Euro verpflichtend, kann aber auch bereits früher vom Projektteam vereinbart werden. Zum Beispiel, um der Komplexität der baulichen Maßnahme gerecht zu werden. Mit der Durchführung als Bauprojekt greifen nach neuer RBBau qualitative Anforderungen an die Projektsteuerung. Ähnlich den Zielen, die man mit der Anwendung von BIM – z.B. durch die intensive Kollaboration – verfolgt.
Michael Zibell, BImA
Für diese verpflichtende Anwendung nach den Ausarbeitungen der Geschäftsstelle BIM ist das der Startschuss und wir erreichen damit sicherlich eine völlig neue Qualität und flächendeckende Anwendung der Methode. Es laufen aber auch bereits Pilotprojekte, in denen seit mehreren Jahren die Leitplanken für die heutige Umsetzungsstrategie und die drumherum angesiedelten Leitfäden und Anwendungshilfen erprobt wurden und werden. Darüber hinaus arbeiten wir im Bundesbau bei vielen Tätigkeiten auf Basis objektorientierter Datensätze, mit kollaborativen Plattformen oder anderen Bausteinen, die man als Bestandteile von BIM kennt, wenngleich sie i.d.R. unter der Methode BIM geringfügig anders ausprägt würden. Der Übergang ist hier m.E. fließend.
Grande: Die Frage ist differenziert zu beantworten: BIM ist – insbesondere in der Anfangsphase – nicht gleich BIM. Was ich damit sagen möchte ist, dass wir BIM in ganz vielen Bauprojekten unter und oberhalb der von Ihnen angesprochenen Wertgrenze bereits anwenden, allerdings jeweils noch in unterschiedlichen Ausprägungen.
Ein wesentlicher Anteil von BIM ist das kollaborative Arbeiten in einem digitalen Projektraum – dies ist z.B. im GB BMVg für alle Baumaßnahmen angewiesen, unabhängig davon, ob in dem Projekt weitere BIM-Anwendungsfälle umgesetzt werden. Gleichzeitig haben wir für den Bundesbau mit Veröffentlichung der Umsetzungsstrategie deutlich gemacht, dass die von Ihnen genannten Vorgaben das Pflichtprogramm darstellen, alle Beteiligten aber eingeladen sind, BIM auch in anderen Baumaßnahmen – insbesondere auch kleineren –anzuwenden.
CAFM-NEWS: Wie empfehlenswert ist in Ihren Augen der Einsatz der BIM-Methode generell für öffentliche Bauvorhaben? Gibt es eine Bausumme, unterhalb derer sich BIM nicht lohnt?
Grande: Ganz klare Aussage aus Sicht „BIM für Bundesbauten“: Es lohnt sich immer! Einen pauschalen Schwellenwert gibt es aus unserer Sicht nicht. Wir versprechen uns von einer systematischen und konsequenten Anwendung der Methode BIM eine transparente Standardisierung der Infrastrukturverfahren und eine wesentliche Verbesserung für den Betrieb – das funktioniert nur, wenn wir immer BIM anwenden.
Je nach Art und Umfang der Baumaßnahme wird es wahrscheinlich Unterschiede hinsichtlich der konkret eingesetzten BIM-Anwendungsfälle geben. Hier werden wir in den nächsten Jahren aus der gelebten Praxis kontinuierlich lernen müssen, was in welchem Kontext und Umfang sinnvoll und wirtschaftlich ist.
Zibell: Dem stimme ich zu. Wie eben bereits angedeutet, variiert der Umfang von BIM in den Anwendungsfällen und deren Ausprägung in den Projekten der BImA und anderswo. Es geht aus unserer Sicht daher nicht darum, ob sich BIM lohnt, sondern welche Bestandteile von BIM in einer baulichen Maßnahme einen Mehrwert bringen. Digitales kollaboratives Arbeiten sehe ich immer als Mehrwert in einem Projekt an.
CAFM-NEWS: Gefordert ist im Masterplan BIM auch eine Umsetzungsstrategie der öffentlichen Hand. Wie weit ist diese schon gediehen?
Grande: Nach unserem Verständnis ist die Forderung im Masterplan BIM mit der Veröffentlichung der Umsetzungsstrategie BIM für Bundesbauten im März 2023 erfüllt. Damit werden die zur Umsetzung erforderlichen nächsten Schritte für alle Beteiligten beschrieben – also GB BMVg, BImA, GS BIM und den Bauverwaltungen der Länder bzw. dem BBR.
Antje Grande, BMVg
Hinzufügen möchte ich noch, dass wir bei der Umsetzungsstrategie und dem Angebot der GS BIM eine kontinuierliche Weiterentwicklung sehen. Auch im allgemeineren Bereich der Digitalisierung arbeiten BImA und BMVg eng zusammen. In allen diesen Bereichen verfolgen wir agile Ansätze. Das heißt für uns, dass wir auf Grundlage unseres heutigen Wissens konkrete Pläne aufstellen und diese umsetzen. Das haben wir mit der Umsetzungsstrategie bezogen auf den Masterplan BIM erreicht.
Zugleich sind wir uns aber auch bewusst, dass man nie aufhört zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Neuen Erkenntnissen und Herausforderungen werden wir mit der gleichen hohen Qualität begegnen und unsere Festlegungen und Angebote fortschreiben.
CAFM-NEWS: Welche Erfahrungen gibt es mit BIM bereits innerhalb der öffentlichen Hand und was lässt sich aus diesen ableiten?
Zibell: Im gesamten Bundesbau gibt es unterschiedlichste Erfahrungen aus den Pilotprojekten und darüber hinaus. Aus Sicht der BImA nehmen wir mit, dass die flächendeckende Einführung und Anwendung eine umfassende Change-Begleitung erfordert. Die Baumaßnahmen werden von Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen und Erfahrungen umgesetzt und begleitet.
Es muss ein Austausch in den Projekten, zwischen den Projekten und zwischen unseren Organisationen ermöglicht werden, über den sich Wissen und Klarheit zu alltäglichen Fragestellungen verbreitet und damit den Raum für Unsicherheiten und Zurückhaltung verkleinert. Diesen Austausch können und sollten wir für die BImA noch verbessern.
Grande: Wir haben gelernt, dass BIM als Methode einzuführen ein grundlegendes Umdenken bei der Art der Zusammenarbeit erfordert – weniger Sparten und Abgrenzungen zwischen den Projektbeteiligten, dafür mehr Miteinander. Außerdem haben wir festgestellt, dass wir tatsächlich – also technisch konkret im Sinne eines Level of Information Need (LOIN) – nicht immer sagen konnten, was wir für den Betrieb an Informationen benötigen.
Aus dem GB BMVg werden in der zweiten Jahreshälfte 2023 erste anschauliche Vorschläge für BIM Betriebs-Anwendungsfälle vorliegen und dann über die etablierten Gremien im Bereich BIM für Bundesbauten selbstverständlich mit BImA, BBR und den Bauverwaltungen zur weiteren Abstimmung geteilt.
CAFM-NEWS: Wie lange wird es Ihrer Ansicht nach dauern, bis BIM tatsächlich als feste Größe im Bau von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlichen Bauträgern etabliert ist?
Zibell: Ich denke, dass BIM bereits heute für viele Beteiligte von Bauprojekten der öffentlichen Hand eine feste Größe ist. Nur, weil beispielsweise die Genehmigung nicht auf Basis von Modellen erfolgt, heißt das ja nicht, dass die Planer nicht bereits ihre Gewerke über Kollisionsprüfungen abgleichen.
Für uns als Immobilienverwalter und Bauherr verstehe ich unter fester Größe für das Bauen insbesondere auch die Anwendung von BIM bei Erhaltungsmaßnahmen im Bestand sowie der Übernahme der Modelle in den Betrieb. Dies setzt insbesondere voraus, dass wir Bauwerksinformationsmodelle unserer Liegenschaften und Gebäude bereitstellen, auf deren Basis mit Mehrwert geplant werden kann. Den Prozess dafür können wir in den nächsten fünf Jahren technisch ermöglichen. Wie viele Bestandsmodelle dann sinnvoller Weise vorliegen könnten, vermag ich nicht zu prognostizieren.
Grande: Eine feste Größe im Sinne von „BIM ist im Bundesbau anzuwenden“– zumindest im Rahmen der oben genannten Einschränkungen während der Einführungsphase – wird BIM aus meiner Sicht schon bald sein. Ich kann mir vorstellen, dass mit Blick auf die Meilensteine des Masterplans BIM im Bundesbau und den ersten Rückläufern von den Beteiligten dies schon im Jahr 2028 so weit sein wird.
Darüber hinaus hat der Bund hier eine große Signalwirkung und Vorbildfunktion für andere öffentliche Bauträger. Übergreifend erwarte ich BIM als feste Größe im Bau von Bund, Ländern, Gemeinden und anderen öffentlichen Bauträgern bis allerspätestens 2040.
CAFM-NEWS: Große Industriekonzerne sind teilweise schon seit vielen Jahren mit BIM aktiv. Warum dauert es so lange, bis beim Bund Bewegung in die Sache kommt?
Zibell: Ich selber habe die Entwicklungen lange Zeit von außen verfolgt und mir diese Frage gestellt. Inzwischen durfte ich über meine Position aber lernen, was es bedeutet, dass für einen funktionierenden Bundesbau eine Vielzahl von Organisationen auf Bundes- und Landesebene nach dem Prinzip unserer föderalen Gesellschaft zusammenwirken muss.
Generell müssen in dem Umfeld bei Digitalisierungsprojekten die unterschiedlichen vorhandenen Systeme und Begebenheiten der Organisationen berücksichtigt werden. Das sind immer wieder Abhängigkeiten und Details in Prozessen, an denen festgehalten wird oder werden muss. Insbesondere mit der Reform Bundesbau nehme ich eine Interessenverschiebung wahr. Das Gemeinsame und Kollaborative steht absolut im Fokus. Das ist die richtige Grundlage für BIM und ermöglicht uns viel mehr Bewegung in die Sache zu bringen als bisher.
Grande: Selbst sehr große Industriekonzerne kann man im Hinblick auf die von ihnen zu betreibende und zu bauende Infrastruktur nur schwer mit dem Bundesbau vergleichen. Vor allem sind sie nicht so komplex organisiert.
Auf Bundesebene sind allein für den Bundeshochbau drei Ressorts mit unterschiedlichen Dienststellen betroffen und wollen berücksichtigt werden. Beim Mengengerüst der Infrastruktur sprechen wir allein für die Bundeswehr von rd. 1.500 Liegenschaften bundesweit mit einer Gesamtfläche etwa so groß wie das Saarland, rund 33.000 Gebäuden und Hunderttausenden von technischen Anlagen und Ingenieurbauwerken.
Jedes Jahr beschäftigen wir uns mit rund 2.000 Baumaßnahmen in unterschiedlicher Größe und unterschiedlichen Stadien. Für die BImA können sie nochmal etwa die Hälfte davon oben draufschlagen. Dazu kommen weitere Rahmenbedingungen, wie z.B. die der Vergabe – (Stichwort open BIM vs. closed BIM. Das soll gar keine Rechtfertigung sein, sondern eher eine Feststellung. Und glauben Sie mir: Gemessen an Laufzeiten im Bundeskontext insbesondere bei ressortübergreifenden Abstimmungen sind wir schnell!
CAFM-NEWS: Wird BIM dabei helfen, die immer wieder überbordenden Baukosten im öffentlichen Sektor zu bändigen und endlich verlässliche Prognosen zu erhalten? Oder werden dem Steuerzahler auch zukünftige Fehlkalkulationen wie beim Flughafen Berlin-Brandenburg, der Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 nicht erspart bleiben?
Zibell: Die Arbeitsmethode kann die Qualität von Kostenberechnungen verbessern, wenn sie klug eingesetzt wird. Daraus den Umkehrschluss zu ziehen, dass wir mit BIM alle Ursachen für gravierende Baukostensteigerungen während der Projektlaufzeit unterbinden, halte ich für falsch. Viele Ursachen lassen sich z.B. auch durch eine umfassende Risikobetrachtung im Auge behalten, welches keine Besonderheit von BIM ist, aber verpflichtender Bestandteil der neuen RBBau für Bauprojekte nach Abschnitt E. Wir sollten derartige Ziele nicht alleine mit BIM angehen und machen das auch nicht, wie das genannte Beispiel zeigt.
Grande: BIM ist kein Allheilmittel gegen Fehlplanungen oder Fehler in der Projektkoordinierung. BIM hilft uns, Anforderungen früh im Planungsprozess greifbar zu machen und besser als bisher Kollisionen in Gewerken zu erkennen und behandeln zu können. Also ja: Helfen wird es, definitiv.
Gleichzeitig müssen wir aber unsere Bauprozesse auch mit einem guten Forderungscontrolling begleiten. So ist es möglich, dass sehr spät im Bauprozess eingebrachte Änderungen in den Anforderungen begrenzt werden. Dazu wird auch die neue RBBau mit ihrem Prozessablauf beitragen.
Wenn Sie ein Auto bestellen, ist Ihnen völlig klar, dass Sie die Konfiguration mit Abschluss des Bestellvorgangs nicht mehr ändern können. Beim Bauen muss das genauso sein. Wir haben es bisher nur häufig anders gehandhabt.
CAFM-NEWS: Sind die BImA-Geschäftsstellen und die Kompetenzzentren Baumanagement des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr (BAIUDBw), die konkrete Bauprojekte künftig mit BIM abwickeln, auf die Arbeit nach der BIM-Methodik hinsichtlich entsprechender Software und IT-Hardware vorbereitet und sind die zuständigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geschult?
Grande: Da sind wir dabei. Der Masterplan BIM sieht ja ein schrittweises Hochfahren vor. Über die Geschäftsstelle BIM Bundesbau (GS BIM) in Rheinland-Pfalz laufen bereits seit über einem Jahr Schulungen für die Beteiligten aus BImA, Bundeswehr und den Bauverwaltungen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die konkret betroffen sind, sind entsprechend ausgestattet und geschult. Wesentliche Anteile bei BIM lassen sich allerdings nur bedingt schulen – hier sind der Erfahrungsaustausch und Best- Practice-Ansätze wesentlich. Auch dies ist über die GS BIM für den Bundesbau etabliert.
CAFM-NEWS: Und wie schaut es generell bei Bauträgern der öffentlichen Hand bei den Aspekten Soft- und Hardware aus? Ist die öffentliche Hand in Breite überhaupt BIM-fähig?
Grande: Aus meiner Sicht ein ganz klares „ja“ – die größten Hürden bestehen in den Köpfen und im Festhalten an teilweise liebgewonnen Verfahrensweisen. Diese Hürden lassen sich aber überwinden, wie ich in verschiedenen Großprojekten in der Bundeswehr erfreulicherweise feststellen konnte.
CAFM-NEWS: Wie geht es nach der Planungs- und Bauphase weiter: Werden aus den BIM-Daten die notwendigen Informationen für den Betrieb frühzeitig definiert und an das Betreiberteam übergeben?
Grande: Ja, genau so: Über die LOIN-Dokumente bringen wir schon mit Beauftragung der Baumaßnahme die betriebsspezifischen Informationsanforderungen ein und die werden zu definierten Zeitpunkten – auch schon während das Projekt noch läuft – sog. Drop-Points aus dem Projekt in die Betriebsführungssysteme von BImA und Bundeswehr übernommen. Das erfolgt maschinenlesbar, also keine Abtipplösung oder ein „Ich suche in den gelieferten PDF-Dateien“.
CAFM-NEWS: Welche Rolle spielt das nationale Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens in diesem Konstrukt? Und welche Rolle spielen BImA und BMVg?
Zibell: BImA und BMVg stehen für die beiden größten Bauherren und Betreiber von Infrastruktur im Bundeshochbau. Die zu Beginn durch das Bundesbauministerium wahrgenommene Federführung für das Thema BIM im Bundesbau ist mit der Reform Bundesbau auf das BMVg übergegangen und wesentliche inhaltliche Aufgaben auf die BImA.
Seit Herbst 2022 sind BImA und BMVg damit gemeinsam die treibende Kraft für BIM im Bundesbau und gleichzeitig für die Einbindung dieser Ansätze in eine schlüssige Digitalisierung im Bundesbau – inklusive Betrieb. Hierzu wird derzeit die Digitalisierungsstrategie Bundesbau gemeinsam erarbeitet. Sie soll Ende dieses, Anfang nächsten Jahres veröffentlicht werden.
CAFM-NEWS: Neben BImA und BMVg bieten auch das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) und das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) mit „BIM Deutschland“ – so ihre Eigenwerbung – „die zentrale Anlaufstelle rund um das Thema BIM“. Ist das eine Ergänzung, eine alternative Anlaufstelle oder ein Konkurrenzunternehmen um die Deutungshoheit von Begriffen und Inhalten mit dem Potenzial für neue Verwirrung?
Grande: Das Nebeneinander des Masterplans BIM und seiner Umsetzung auf der einen und BIM Deutschland, das sich auch als „nationales Zentrum für die Digitalisierung des Bauwesens“ bezeichnet, auf der anderen Seite ist in der Tat verwirrend.
Der Ansatz von BIM Deutschland ist ein anderer und viel größerer. Hier steht das baupolitische Ziel dahinter, weit über den Bundesbau hinaus auch Ländern, Kommunen, Vereinigungen und Betrieben eine Plattform und Unterstützung zu bieten. Der Masterplan BIM hat hingegen konkret die Umsetzung von BIM im Bundesbau zum Ziel.
Zibell: Nach außen ist die Unterscheidung zugegebenermaßen schwierig und auch heute noch nicht wirklich klar. Wir sind seit Ende letzten Jahres hierzu verstärkt mit dem BMWSD im Austausch, um Synergien zu nutzen und die Schnittstellen transparent zu machen. Ich bin zuversichtlich, dass wir innerhalb der kommenden Monate eine Verbesserung erreichen.
CAFM-NEWS: In Anlage A der Umsetzungsstrategie BIM sind viele Begriffe aus bereits etablierten Unterlagen wie ISO 19650-20:2028, VDI 2552 Blatt 7 oder der buildingSmart Schriftenreihe AIA neu und quasi Bund-Deutsch definiert. Hätte es nicht auch ein verbindlicher Verweis auf eine dieser Unterlagen getan, um einen einheitlichen Sprachgebrauch zu gewährleisten?
Zibell: Nein, das war leider nicht möglich. Das liegt daran, dass die Festlegungen des Bundes allen öffentlich und kostenfrei zugänglich sein sollen und müssen. Für einen Großteil der Referenzen gilt dies aber leider nicht. So entstehen dann – in Anlehnung an die jeweils schon vorliegende Definition – entsprechende Bund-Deutsch-Festlegungen.
CAFM-NEWS: Im Masterplan Bundesbau gibt es die Position „BIM-Multiplikation“. Was verbirgt sich dahinter, was genau leistet sie und wen soll sie adressieren?
Grande: Die BIM-Multiplikation stellt in der Etablierung von BIM im Bundesbau einen wesentlichen Faktor dar: Die BIM-Multiplikatoren werden in jeder beteiligten Organisation eingerichtet und bilden dort sozusagen die Keimzelle für BIM-Wissen und sind gleichzeitig Ansprechpartner und Brücke zu den übrigen Beteiligten – dort wieder über die BIM-Multiplikatoren. Ihre Aufgabe ist es jeweils in ihrer eigenen Organisation BIM-Wissen weiterzutragen, als „Botschafter“ dafür zu werben und für Fragen als erste Ansprechstelle zur Verfügung zu stehen.
In größeren Organisationen wird ein Netzwerk an BIM-Multiplikatoren entstehen, worüber Wissen und Erfahrungswerte sich immer weiter ausbreiten. Quer zu hierarchischen Organisationsstrukturen wollen wir so möglichst schnell eine möglichst breite Basis für BIM schaffen.
CAFM-NEWS: Frau Grande, Herr Zibell, vielen Dank für das informative Gespräch.
Um sein grünes Serviceportfolio Green Factory Solutions in Deutschland weiter ausbauen zu können und seine Kompetenzen zu bündeln, wird Leadec insgesamt sieben „Green Hubs“ an verschiedenen Standorten errichten. Die Green Hubs dienen als Zentren für Fachleute und Vertriebspersonal und entstehen an den Standorten Hoyerswerda (Automatisierung für die grüne Industrie, Batteriereparatur), Ingolstadt (Intelligente Beleuchtung), Stuttgart (Nachhaltiges Facility Management), Sindelfingen (Zero-Waste-Dienstleistungen), Kölleda/Arnstadt (Energieeffizienz-Lösungen) sowie Hannover (Lösungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen). Die sogenannten Green Factory Solutions richten sich an Fabriken und umfassen Dienstleistungen rund um Zero Waste, Automatisierung, Beleuchtung, Klimawandel, nachhaltiges Facility Management, Energieeffizienz sowie Lösungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen.
Netgo hat jetzt ein Workplace-as-a-Service Angebot gestartet – Bild: Netgo
CAFM-NEWS – Der IT-Dienstleister netgo startet jetzt ein neues, herstellerunabhängiges Workplace-as-a-Service-Angebot. Mit dem nutzungsbasierten Modell zahlen Unternehmen künftig nur für die Geräte, solange sie diese tatsächlich nutzen. Kunden sind nicht an starre Leasingzeiten von einzelnen Geräten und Laufzeiten von Software-Lizenzen gebunden. Stattdessen ist die variable Nutzung oder Rückgabe möglich.
Vitricon ovn EBCsoft ist als erste Anwendung nach der neuen Richtlinie GEFMA 445 für Energiemanagement-Anwendungen zertifiziert worden – Bild: EBCsoft
CAFM-NEWS – Die CAFM-Software Vitricon von EBCsoft ist als erste Software-Lösung nach der neuen Richtlinie GEFMA 445 zertifiziert worden. Die GEFMA 445 zielt auf Speziallösungen für eng umrissene Aufgabenfelder im Facility Management und prüft diese tiefer gehend als die eher generalisiert ausgerichtete Richtlinie Richtlinie GEFMA 444 für CAFM-Software. Vitricon wurde im Themenfeld Energiemanagement zertifiziert
Die anspruchsvolle Prüfung von Vitricon umfasste neben einigen allgemeinen IT-Fragen die Aspekte Funktionen zur Datenerfassung, Datenverarbeitung und Datenauswertung, Benchmarking, Einsparmaßnahmen, Schnittstellen sowie Berechnungen und Simulationen. Die Lösung aus Leipzig überzeugte durch Qualität, Stabilität, Anwenderfreundlichkeit und technologischer Innovationskraft, teilt Hersteller EBCsoft mit.
Zvoove hat für seine Cloud-Lösung eine Forschungs-Förderung erhalten – Bild: Zvoove
CAFM-NEWS – Die Zvoove Group, Anbieter von Software für Personal- und Gebäude-Dienstleistungen, hat das BSZF-Siegel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung erhalten. Damit kann Zvoove Förderungen im Rahmen einer Forschungszulage in Anspruch nehmen.
Mit dem Siegel ausgezeichnet wurde ein Projekt, das die Überführung der technologischen Basis von Zvoove in eine modernen Cloud-Architektur.realisiert. Hierfür mussten neuartige Verfahren und Lösungsansätze entwickelt werden.
Aus technischer Sicht handelt es sich dabei um die schrittweise Modernisierung, die einen Software-Monolithen aus einer On-Premise-Lösung in eine skalierbare Cloud-Architektur auf Basis von Wine überführt. Anwender profitieren hierdurch von einer leicht zugänglichen Lösung auf dem neuesten Stand der Technik.
Im Juli 2023 haben Dussmann und die Schultz Gruppe das Gebäudemanagement der Hamburger Sparkasse AG (Haspa) übernommen. Als betreibende Dienstleister sind die beiden großen Full-Service-Dienstleistungsunternehmen damit für die rund 200 Haspa-Standorte zuständig. Im Zuge der Neustrukturierung ihres Gebäudemanagements hat die Haspa entschieden, künftig alle FM-Dienstleistungen auszugliedern und nur noch ihre kerngeschäftsnahen Bereiche in Eigenregie zu steuern. Die Gebäudetechnik und -reinigung geht damit in den Auftragsumfang der Mitarbeitenden der Schultz Gruppe und Dussmann über.
Um Partner für die infrastrukturellen und technischen Gebäudemanagement-Leistungen zu finden, ging der Entscheidung ein Vergabeverfahren voraus. Ziel war es, zwei Dienstleister zu finden, die bereit sind, harmonisiert zusammenzuarbeiten und gleichzeitig ihre Prozesse mit denen der Haspa zu synchronisieren.
Weitere Informationen und Kennzahlen zu Dussmann Service Deutschland finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
Kessler Solutions ist jetzt Mitglied im AiF InnovatorsNet – Bild: Keßler Solutions, AiF FTK; Montage: CAFM-News
CAFM-NEWS– Das Leipziger CAFM-Softwarehaus Keßler Solutions ist seit kurzem Mitglied im AiF InnovatorsNet. Die Leipziger wollen die Arbeit des Forschungs-Netzwerks mit Inhalten rund um nachhaltiges Gebäudemanagement durch CAFM bereichern. Zugleich suchen sie nach Partnern für mögliche Pilotprojekte im Bereich des ESG-konformen Immobilienbetriebs.
Das AiF InnovatorsNet richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen, die den Wunsch haben, sich mit interessanten Innovations-Akteuren branchenübergreifender und industrienah zu vernetzen. Es verbindet nach eigenen Angaben über 51.000 Vertreter und Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft. Außerdem initiiert und begleitet es Forschungsprojekte in unterschiedlichsten Branchen und Technologien.
Für das zum Campus gehörende Bürogebäude in der Melli-Beese-Straße 1-5 im Toni Park Augsburg hat die Goldbeck Facility Services den Facility-Managment-Auftrag übernommen. Zu den Leistungen zählen das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement. Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck hat das entsprechende Gebäude zudem bereits gebaut und zu Beginn dieses Jahres fertiggestellt.
Das Bürogebäude …
… umfasst fünf Stockwerke mit einer Gesamtmietfläche von 16.300 m² und ist neben einem Parkhaus und einem weiteren Verwaltungsbau, das dritte Projekt, das Goldbeck für die Toni GmbH & Co. KG im Toni Park errichtet hat. Alle errichteten Gebäude werden von Goldbeck Facility Services bewirtschaftet.
Weitere Informationen und Kennzahlen inklusive Firmenporträt von Goldbeck Service finden Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
In drei Schritten verspricht Zenesis, mit KI Unterlagen für die Baup
lanung zu generieren – Bild: Zenesis
CAFM-NEWS – Wie sich Gebäude mit Hilfe künstlicher Intelligenz leichter planen lassen, will Zenesis mit seiner Software zeigen. Das Vorgehen ist denkbar simpel:
Im ersten Schritt wird ein Gebäudemodell als IFC-Datei importiert oder das Architekturmodell via Schnittstelle mit der Plattform verknüpft.
Im Anschluss geben die Anwender mittels Fragenkatalog Informationen wie die gewünschte Heizungsart und benötigte Leistungen ein.
Im dritten Schnitt analysiert die Anwendung die Angaben, gleicht sie mir dem IFC-Plan ab und generiert die Planungsunterlagen. Anschließend genügt ein Mausklick, um die fertigen Unterlagen herunterzuladen.
Entwickelt wurde die Anwendung gemeinsam mit TGA-Partner, teilt Zenesis mit. Pilotprojekte hätten gezeigt, dass rund 70% Zeitersparnis möglich sind, da sich 60% der Arbeiten automatisieren lassen. Die Rentabilität verzeichne hierdurch ein Plus von 35%.
Insgesamt sieben Module bietet das Softwarehaus aus Leipzig an, mit denen sich die Kunden-Anforderungen abbilden lassen. Abbildungen: Zenesis
Spie hat zu 75,1 Prozent die Mehrheitsbeteiligung an der BridgingIT erworben. Das derzeitige Managementteam bleibt Gesellschafter und wird die Geschäftsentwicklung weiter vorantreiben. BridgingIT ist ein Beratungs- und Dienstleistungsunternehmen für digitale Transformation und bietet Leistungen von der strategischen Beratung zu digitalen Geschäftsmodellen und Innovationen über IT-Beratung und Umsetzungen – wie digitale Plattformen und Architekturen, Software-Engineering oder Analytics und datengetriebene Lösungen – bis hin zu Managed Services. Das Unternehmen mit Sitz in Mannheim beschäftigt an zehn Standorten in Deutschland rund 700 Mitarbeitende.
Der erwartete Umsatz in diesem Jahr liegt bei rund 140 Mio. Euro und einer hohen einstelligen EBITA-Marge.
Informationen und Kennzahlen zu Spie Deutschland & Zentraleuropa erhalten Sie über unsere Datenbank für Facility-Services-Anbieter unter: www.facility-manager.de/fs-datenbank
RIB IMS hat das neue Modul Workplace Management für die CAFM-Software RIB FM vorgestellt – Bild: RIB IMS
CAFM-NEWS – Mit dem neuen Modul Workplace Management für die CAFM-Software RIB FM adressiert RIB IMS die Anforderungen moderner Arbeitswelten. Es paart intuitive Bedienung mit hoher Flexibilität und optimiert die Flächennutzung, was Einsparungen erleichtert, verspricht das Unternehmen. Das neue Modul hilft Anwendern, Arbeitsplätze effektiv und effizient zu nutzen.
Das Buchungswerkzeug ist online verfügbar und bietet eine klar strukturierte und leicht zu nutzende Eingabemaske. Abgefragt werden Datum, Zeitraum, Gebäude, Geschoss und notwendige Ausstattungsdetails. Verfügbare Arbeitsplätze können tabellarisch oder auf einer Karte angezeigt und ausgewählt werden. Die Funktion „Find-my-Colleague“ hilft, mit Kollegen zusammen zu sitzen. Möglich sind Einzel-, Serien- und Dauerbuchungen ebenso wie Buchungen über einen bestimmten Zeitraum. Die Buchungsbestätigung erfolgt per E-Mail mit ics-File für den Import in Outlook, iCal oder andere Kalender.
Die Planon Workplace App bietet Arbeitsplatznutzern eine mobile Lösung, um Einrichtungen und Dienstleistungen innerhalb der Arbeitsumgebung auf einfache, effektive und effiziente Weise zu erkunden, zu steuern und zu nutzen.
Einige Funktionen der Planon Workplace App:
Räume, Schreibtische und andere Einrichtungen buchen
Relevante, buchbare Einrichtungen für die richtigen Arbeitsplatznutzer anbieten
Arbeitsplatzdienste anfordern und Probleme melden
Rauminformationen mit Hilfe von interaktiven Grundrissen anzeigen
Kollegen finden
Effiziente, persönliche Nutzererfahrung bieten
Planon Workplace App
Kosten: kostenlose Testversion
Art:Workplace Management Einbindung:Teil einer Software-Lösung