Am 22./23. April 2024 findet bereits zum zwölften Mal die Bundesfachtagung Betreiberverantwortung statt. Austragungsort ist wie in den Jahren zuvor das Esperanto Kongress und Kulturzentrum in Fulda. Das bewährte Team von Rödl & Partner unter Leitung von Ulrich Glauche arbeitet dafür derzeit das Programm aus. Sie können sich jedoch schon jetzt zum Early-Bird-Tarif anmelden und sich so frühzeitig ihren Platz und auch Ihr Hotelzimmer im Esperanto zu Sonderkonditionen sichern.
Sauter und MeteoViva haben gemeinsam die Plattform Amanteia für Dekarbonisierung vorgestellt – Bild: Sauter/MeteoViva
CAFM-NEWS – Mit der Software amanteia haben Sauter und MeteoViva auf der Expo Real eine gemeinsam entwickelte Lösung vorgestellt, mit der Unternehmen ihre Maßnahmen zur Nachhaltigkeit leichter planen und Entscheidungen einfacher treffen können. Amanteia bietet Immobilien-Entscheidern einen schnellen Überblick über den Dekarbonisierungspfad ihres gesamten Portfolios und berechnet die optimale Abfolge der Maßnahmen, die notwendig sind.
smartvatten überwacht Wasserzähler mit einer Kombination aus Kamera, Funkanbindung und Software – Bild: Frasers Property
CAFM-NEWS – Auf der Expo Real zeigte das finnische Unternehmen smartvatten eine einfach zu implementierende Lösung, um den Wasserverbrauch in Gebäuden in Echtzeit im Blick zu haben. Die Lösung besteht aus drei Bausteinen. Kern ist eine Kamera, die in einem konischen Gefäß ähnlich einem Hut über die Skala des Wasserzählers gestülpt wird. Dort nimmt sie in vorher festgelegten Intervallen Fotos der Zählerstände auf und sendet diese mittels ihres Funkmoduls an einen Empfänger, der die Daten dann der smartvatten-Software zuleitet. Diese kann Verbrauchsverläufe darstellen, aber auch Überschreitungen von Grenzwerten erkennen und Techniker benachrichtigen.
Der Industrieimmobilienentwickler und -Betreiber Goodman hat im Rahmen seiner GreenSpace+ Nachhaltigkeitsstrategie einen Prototyp für neue Logistikzentren entwickelt, der darauf abzielt das Platin-Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zu erhalten. Das erste Projekt nach dem neuen Konzept soll bis Sommer 2024 in der Metropolregion Bremen entstehen und Goodman dabei helfen, die von der Science Based Targets Initiative genehmigten Ziele zur Reduzierung der Scope-3-Emissionen im Einklang mit dem 1,5-Grad Klimaziel zu erreichen.
Da ein Großteil der CO2-Emissionen eines Gebäudes in den verbauten Materialien liegt, beabsichtigt Goodman, diese durch den Einsatz spezieller kohlenstoffarmer Materialien um 30 Prozent zu senken. Beton soll beispielsweise entweder aus der vorigen Bebauung des Standorts recycelt werden, oder genau wie Stahl und Aluminium kohlenstoffreduziert hergestellt werden. In Ergänzung dazu sollen möglichst viel Holz sowie Kohlenstoff-absorbierende Farbe verwendet werden.
Auch im Betrieb wird das Bremen GreenSpace+ One Logistics Centre erstmals alle Designmerkmale ihrer Nachhaltigkeitsstrategie in einem Entwicklungsprojekt umsetzen. Über eine vollflächige Photovoltaik-Dachanlage mit einer Leistung von 300kWp und bis zu sieben Windturbinen soll unter anderem das vollständig fossilfreie Heiz- und Kühlsystem mit Luft-Wasser-Wärmepumpensystem betrieben werden. Dachoberlichter und LED-Beleuchtung mit Tageslicht- und Bewegungssensoren sorgen für ausreichende und energiesparende Lichtversorgung, während Regenwasser sowohl für die Sekundärnutzung in Büroflächen, als auch die Bewässerung von Grünflächen genutzt werden soll. Zudem seien an 50 Prozent der Pkw-Parkplätze bereits Ladegeräte für Elektrofahrzeige installiert und der Rest, sowie Lkw-Parkplätze dafür vorbereitet.
Diese Nachhaltigkeitsstrategien konnten schon vor Fertigstellung die Pilous Packaging GmbH überzeugen, die bereits einen Mietvertrag im Bremer Logistikzentrum unterschrieben hat. Die Firma sieht Vorteile des Zentrums in der Unterstützung ihrer eigenen Nachhaltigkeitsziele.
Für die nächste Bundesfachtagung Betreiberverantwortung, die am 22. und 23. April 2024 in Fulda stattfinden wird, haben die Initiatoren Ulrich Glauche und Jörg Schielein von Rödl & Partner nun den Call for Papers gestartet. Kernthemen der Veranstaltung sind:
Erfahrungsberichte von Anwendern über Projekte,
Vorstellung von neuartigen/innovativen Lösungsansätzen zur Betreiberverantwortung,
Trinkwasserhygiene,
Klimaschutz & Nachhaltigkeit in Verbindung mit Betreiberverantwortung,
Cybersicherheit für gebäudetechnische Anlagen.
Den hohen Praxisbezug der Bundesfachtagung Betreiberverantwortung sichern fundierte und anwendungsorientierte Vorträge aus den genannten Themenfeldern. Interessierte Experten und Praktiker können ab sofort ihre Themenvorschläge per E-Mail bei Ulrich Glauche einreichen:
Im Hanauer Industriepark Wolfgang hat Google sein erstes eigenes Rechenzentrum in Deutschland eröffnet – Bild: Google
CAFM-NEWS – Google hat gestern sein erstes eigenes Cloud-Rechenzentrum in Deutschland eröffnet. Im Industriepark Wolfgang im hessischen Hanau hostet der Internet-Riese in seinem vierstöckigen Neubau ausschließlich Daten von gewerblichen Kunden. Als Referenzen nennt Google die Commerzbank, die Lufthansa und Fehrer, ein Zulieferer der Automobilindustrie. Mit dem neuen Rechenzentrum will Google die wachsende Nachfrage nach Cloud-Diensten in Deutschland besser bedienen. Insgesamt plant Google bis 2030 hierzulande eine Milliarde Euro zu investieren.
SAP hat seine generative KI Joule vorgestellt – Bild: SAP
CAFM-NEWS – Das Software-Haus SAP hat eine eigene künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt. Der Joule genannte Bot soll ein digitaler Assistent auf Basis von generativer KI sein und schrittweise in das gesamte Cloudangebot des Konzerns ausgerollt werden.
Als „KI-Copilot, der Ihr Unternehmen wirklich versteht“, wie die Walldorfer vollmundig ankündigen, soll Joule jeden Touchpoint und jede Aufgabe einfacher machen und die Art und Weise, wie Anwender mit ihren Geschäftssystemen interagieren, revolutionieren.
Die generative KI soll sich mit natürlicher Sprache nutzen lassen und proaktiv kontextbezogene Erkenntnisse aus den umfangreichen Lösungen von SAP sowie aus Quellen von Drittanbietern bieten. Das soll schnellere Arbeit, intelligentere Einblicke, volle Kontrolle und bessere Geschäftsergebnisse ermöglichen. Die KI ist hierfür direkt in die Lösungen für geschäftskritische Prozesse von Unternehmen integriert.
Joule, lässt der Software-Konzern wissen, zeige die große Erfahrung des Unternehmens bei der Entwicklung revolutionärer Technologie, die konkrete Ergebnisse liefern. Ob das stimmt, können Anwender Ende dieses Jahres mit dem SuccessFactors-Lösungen und SAP Start sowie Anfang nächsten Jahres mit der Public Edition der S/4HANA Cloud probieren.
Vorab zeigt der ERP-Spezialist seine neue KI Joule auf drei eigenen Veranstaltungen: vom 9. bis 11. Oktober auf den SpendConnect LIVE, am 25. Oktober auf der Customer Experience LIVE und vom 2. bis 3. November auf der TechEd.
Schneider Electric hat in einer Untersuchung heraus gefunden, dass Bürogebäude mittels Retrofit bis zu 70% Energie einsparen können – Bild: Schneider Electric
CAFM-NEWS – Dass die Digitalisierung den Energieverbrauch von Gebäuden deutlich senken kann, ist bekannt. Dass sie bis zu 70 Prozent Energie einzusparen helfen kann, ist dagegen neu. Dargelegt hat das der Elektronik-Konzerns Schneider Electric in einem Whitepaper.
Die Betrachtung von Schneider hat sich auf Bürogebäude beschränkt. Die Kernfrage war, wie Bestandsgebäude für den Klimawandel und im Sinne reduzierter CO2-Emissionen ertüchtigt werden können. Ein wichtiger Schlüssel hierbei sind elektronische Komponenten, die im Retrofit-Verfahren aktuell eingesetzte Technik ergänzen oder ersetzen.
Die Einsparpotenziale, die sich auf der Strom durchflossenen Seite bieten, finden sich von Licht über Heizung bis zu Anlagen in vielen Bereichen eines Gebäudes. Neben dem Austausch energiehungriger Komponenten geht es vor allem um das Power-Management, also die präzise und effiziente Steuerung von Energieverbräuchen am notwendigen Minimum in allen Bereichen des Gebäudes.
Gleichfalls wichtig ist die konstante Überwachung des Energieverbrauchs. Hierdurch erhalten Anwender nicht nur einen genauen und gut verständlichen Einblick in das, was im Gebäude aktuell passiert. Es lassen sich hierdurch auch frühzeitig Fehlfunktionen, Ausfälle und vermeidbare Verschwendungen sichtbar machen – und entsprechend schnell abstellen.
Welche Stellschrauben es im Bürogebäude gibt und wie diese für ein möglichst großes Plus an Effektivitätsgewinn gedreht werden müssen, hat Schneider Electric in einem Whitepaper mit dem Titel Decarbonizing the office: Unleash the power of digital solutions for building renovations zusammengefasst. Verfasst ist es auf Englisch, erhältlich ist es auf der Website des Konzerns.
Startups sind auch in Deutschland weiterhin Innovationstreiber – Bild: Startup Verband/PwC
CAFM-NEWS – Der gerade erschienene Startup-Monitor von Startup-Verband und PwC Deutschland diagnostiziert, dass Startups weiterhin ein Innovationsmotor sind. Allerdings kühlt sich das Startup-Geschäftsklima in Deutschland weiter ab.
Mit 58 % positiven Bewertungen liegt die Beurteilung der Geschäftslage durch die Startup-Leitungen zehn Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auch Wagniskapitalgeber zeigen sich zurückhaltend, so dass Investitionen nicht mehr so leicht und in hohen Summen fließen. Dennoch, so die Autoren, bleibt die große Mehrheit der Startups auf Wachstumskurs und verfolgt ehrgeizige Ziele.
Hotspots der Gründerszene sind aktuell Berlin und München. Die Top-3 Gründerhochschulen sind die RWTH Aachen, die TU München und die WHU Otto-Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz.
Für die Zahlen und Aussagen befragten die Studienmacher rund 2.000 Personen.
Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat pünktlich zur Expo Real das neue Whitepaper „Nachhaltigkeit im FM – in wenigen Schritten zum Erfolg“ veröffentlicht. Darin wird aufgearbeitet, wie nachhaltige FM-Lösungen, -Strategien und -Services in den Lebenszyklus von Immobilien integriert werden können. Außerdem vermittelt er Grundlagenwissen und stellt Organisationsprozesse eines nachhaltigen Immobilienbetriebs auf ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Ebene dar. Das Whitepaper und die zugehörige filterbare Übersicht an Maßnahmen sollen durch Wissenstransfer den Austausch zwischen Investoren, Asset-, Property- und Facility-Managern verbessern. Beide Unterlagen sind kostenlos im gefma-Webshop erhältlich.
Vertigis hat in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit Demolösung auf dem Intergeo-Stand – Bild: Intergeo; Montage. CAFM-News
CAFM-NEWS – Auf der kommenden Intergeo 2023 vom 10. bis 12. Oktober in Berlin ist die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am Stand der VertiGIS zu Gast. Das Münchener Softwarehaus zeigt auf Stand G27.40 zudem live den VertiGIS Managed Service für das AFIS-ALKIS-ATKIS Verfahren in der Open Telekom Cloud. Insgesamt umspannt die Messepräsenz die Bereiche Cloud & SaaS, Landmanagement, Raumplanung, Management von Netzinfrastrukturen, Facility und Asset Management sowie smarte Lösungen für digitale Zwillinge. Zusätzlich steuern die GIS-Spezialisten fünf Beiträge zum Kongressprogramm bei.
Dr. Asbjörn Gärtner kehrt für die Forschung zu KI und IoT im FM zurück an die RPTU in Kaiserslautern – Bild: RPTU
CAFM-NEWS – Dr. Asbjörn Gärtner wechselt zurück an seine alte Alma mater, die Rheinland Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau (RPTU). Dort ist er seit dem 1. Oktober als Post-Doc-Forscher im Fachgebiet Immobilienökonomie tätig. Für den Wechsel gibt Gärtner seine Stelle als Professor an der IU Internationale Hochschule in Erfurt auf.
An der RPTU wird Gärtner im Bereich Digitalisierung im Immobilien- und Facility Management forschen. Inhalte seiner kommenden Forschungsarbeit sind die Integration von Sensorik und IoT für verschiedenste Anwendungsbereiche im FM. Der Fokus wird auf Anlagen- und Instandhaltungs-Management, Gebäudetechnik und Gebäudeautomation liegen, verknüpft mit digitalen Gebäudemodellen, ferner auf maschinellem Lernen und Möglichkeiten der Integration von KI.
Damit kehrt Gärtner nicht nur zu der Hochschule zurück, an der er mit summa com laude am Fachgebiet Bauinformatik promovierte. Er greift dort auch das Themenfeld seiner Dissertation „Entwicklung eines Standards für innovative IT-Schnittstellen im Facility Management zur Kopplung webbasierter CAFM-Systeme mit neuen Gebäudeautomationstechnologien“ wieder auf.
In seiner Dissertation befasste sich Gärtner mit der Entwicklung eines Schnittstellen-Standards zur Kopplung webbasierter CAFM-Systeme mit neuen Gebäude-Automations-Technologien, dem FMA.Codex.
Investor Ookam Software ist jetzt bei KeyLogic eingestiegen – Bild: Ookam Software/Keylogic; Montage. CAFM-News
CAFM-NEWS – Mit der Ookam Software GmbH hat CAFM-Anbieter KeyLogic diesen September den Kreis seiner Investoren erweitert. Das teilt das Unternehmen in einem aktuellen Online-Beitrag auf seiner Website mit.
Georg Wachter, der bei Ookam die Beteiligungen im Bau- und Immobiliengeschäft betreut, zieht in die Geschäftsführung von Keylogic ein. Zugleich rückt der langjährige Partner Walter Liesinger in die operative Geschäftsführung auf. Er leitet bereits seit 2004 die Keylogic Niederlassung in Österreich und wird jetzt gemeinsam mit Keylogic-Gründer Rudolf Brendel die Geschicke des CAFM-Anbieters.
Ookam Software beteiligt sich an Software-Unternehmen, deren Lösungen ihren Kunden nachhaltigen Mehrwert liefern. Konzernmutter der Ookam Software ist die börsengelistete Chapters Group AG. Sie erwirtschaftete 2022 mit etwa 900 Mitarbeitern einem Umsatz von rund 67,1 Millionen Euro.
VDI hat aufgrund der dichten Bebauung in Städten und Metropolregionen und dem damit einhergehenden Wärmeinseleffekt die Richtlinie VDI 3785 Blatt 2 „Umweltmeteorologie – Methoden bodengebundener Stadt- und Standortklimamessungen mit mobilen Messsystemen“ für Städte, Kommunen, (Stadt-)Planer, (Umwelt-)Ingenieurbüros, Behörden und Messtechniker veröffentlicht. Sie behandelt die Methoden zur Ermittlung des Standortklimas oder des Klimas in kleinräumigen Gebieten mit hoher räumlicher Differenziertheit mittels mobiler Messgeräteträger. Die Berücksichtigung lokalklimatischer Verhältnisse und die Prognose möglicher lokaler Klimaänderungen aufgrund von Planungen oder Eingriffen sind bei Fachplanungen durch Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften geregelt. Mobile Messsysteme können zu Fuß, per Fahrrad oder Kraftfahrzeug eingesetzt werden. Die Richtlinie enthält die Grundlagen, um mithilfe mobiler Messsysteme planungsgerecht und methodisch abgesichert lokalklimatische Daten zu erheben, auszuwerten und darzustellen.
Die VDI 3785 Blatt 2 ist im Juli 2023 erschienen und kann beim Beuth Verlag bestellt werden.
Nachhaltig und flexibel müssen Büroimmobilien heute sein. Auf unserem diesjährigen workplace-Kongress, der sich mit der Gestaltung moderner Büroarbeitsplätze befasst und am 18. Oktober in Frankfurt stattfindet, präsentieren wir Ihnen dazu unter anderem den: UN Klimaturm, Bonn
Volker Butzbach von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird dieses Musterbeispiel für eine nachhaltige Büroimmobilie modernster Bauweise vorstellen. Der unter Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung im Februar 2022 fertiggestellte Klimaturm der Vereinten Nationen in Bonn bietet auf 17 Stockwerken und 13.500 m² Fläche Platz für rund 330 Mitarbeitende des Klimasekretariats der UN. Er verfügt über eine geothermische Brunnenanlage mit Grundwasserwärmepumpe für Heizung und Kühlung, Betonkernaktivierung der Decken sowie hocheffiziente Wärmerückgewinnungssysteme. Das Brunnenwasser für Heiz- und Kühlsystem wird in den Rhein zurückgeführt.
Am 28. November 2023 wird in Berlin der zweite Berliner Bauherrentag der Fördergemeinschaft Bauwesen e.V. stattfinden. Schirmherr der Veranstaltung ist die Berliner Immobilienmanagement (BIM) GmbH. Der Event richtet sich an öffentliche und private Bauherren und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Aktuelle Herausforderungen für Bauherren, Architekten und Betreiber – Sanierung, Rückbau und Recycling sowie CO2-neutrales Bauen und Betreiben“. Auch der diesjährige BauWerke-Exzellenzpreis wird dort wieder vergeben. Sanierung, Rückbau und Recycling sind die Kernthemen der Veranstaltung, da der Bedarf Bestandsbauten um- und weiterzunutzen stark zunimmt. Die Fähigkeit diesem Trend zu begegnen, wird zu einer notwendigen Kernkompetenz für Bauherren. Wie der materielle Fußabdruck beim Bauen und Betreiben reduziert werden kann, wie Ressourcen geschont werden können, welche Regelungen und Gesetze zu beachten sind und welche Handlungs- und Lösungswege es gibt, wird die Veranstaltung u.a. an Praxisbeispielen darstellen.
InCaTec Solution unterstützt mit CAFM auch beim Reinigungsmanagement – Bild: stock.adobe.com/Small365
CAFM-NEWS – Wie sich Reinigungsprozesse mit CAFM-Software verbessern lassen, ist aktuelles Thema bei InCaTec Solution. Das Systemhaus, das exklusiv Axxerion vertreibt, nennt auf Kostenoptimierung bei Material und Arbeit. Reinigungseinsätze können ergänzend zur regulären Planung durch Help-Desk Meldungen organisiert werden. Die Software unterstützt unter anderem Checklisten, Planungstafelnd, Kontrollen und das Qualitätsmanagement. Per Webzugriff können Mitarbeiter, Kunden und Dienstleister gleichermaßen die Software nutzen.
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich die Contracting-Branche im Jahr 2022 weiterhin positiv entwickelt. Dieses Fazit zieht der Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. (vedec) auf der Basis seiner jährlichen Markterhebung, deren Ergebnisse im September vorgestellt wurden. Demnach sind bei den Kunden der Contractoren die Wünsche nach klimaneutraler Wärme und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen größer als je zuvor.
Die Branche verzeichnete laut vedec einen Umsatzanstieg von rund 7 Prozent. Der Vertragszuwachs hingegen fiel im Jahr 2022 mit 5,5 Prozent verhaltener aus als im Jahr 2021 mit 11,9 Prozent. Positiv habe sich die steigende Anzahl von Contractingprojekten in den Bereichen Photovoltaik, grünem Strom und Mieterstrom ausgewirkt. Auch die Nachfrage nach E-Ladesäulen sei von Kundenseite sehr hoch. Die Verlangsamung bei der Entwicklung der Vertragszahlen sei dagegen auf Unsicherheiten durch wechselnde Rahmenbedingungen beim Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Gasmangellage im Winter 2022 zurückzuführen.
Wärmelieferung im Fokus
Das Hauptgeschäft der Contracting-Branche ist die Wärmelieferung. Sie steht für einen Anteil von 89 Prozent bei den gelieferten Energiearten. Weitere 8 Prozent entfallen auf die Stromlieferung. Die Lieferung von Dampf, Kälte, Licht oder Druckluft spielen praktisch kaum eine Rolle. Das mit Abstand größte Kundensegment ist dabei die Wohnungswirtschaft mit einem Anteil von 67 Prozent an den Projekten. Bei den eingesetzten Energieträgern dominiert immer noch Erdgas mit einem Anteil von 59 Prozent. Hier ist die Tendenz allerdings spürbar rückläufig: 2021 lag der Erdgasanteil noch bei 70 Prozent. Bei den eingesetzten erneuerbaren Energieträgern liegen Pellets/Hackschnitzel und Biogas/Biomethan mit je 27 Prozent gleichauf. Hier sind jedoch Luft-Wärmepumpen mit 19 Prozent auf dem Vormarsch. Neben der Wärme- bzw. Nutzenergielieferung setzt die Branche auch verstärkt auf digitale Energiedienstleistungen wie Monitoring und Lastmanagement oder die die digitale Bereitstellung der Nebenkostenabrechnung.
Die 20 führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland sind 2022 um 8,5 Prozent gewachsen. Dies resultierte laut der neuen Lünendonk-Liste und -Studie zum Markt für Industrieservices in Deutschland aus Aufhol- und Preiseffekten sowie höheren Materialpreisen. Gleichzeitig reduzierten die Top 20 ihre Stammbelegschaft um durchschnittlich 0,9 Prozent. Angesichts des großen Personalmangels und der unsicheren Wirtschaftslage sind die Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von flexiblem Personal aus Zeitarbeit und Freelancern angewiesen. Für die kommenden Jahre erwartet die Branche ein weiteres Umsatzwachstum von 6,5 bis 7,5 Prozent pro Jahr. Das Ranking der Industrieservice-Unternehmen steht kostenfrei unter www.luenendonk.de zum Download bereit, dort ist auch die umfassende Marktstudie kostenpflichtig erhältlich.
Lünendonk-Liste 2023: Top-5-Industrieservice-Unternehmen in Deutschland