Freitag, 13. Februar 2026
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Servicenow hat KI-Start-up G2K gekauft

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Das Berliner KI-Unternehmen G2K wird von Servicenow übernommen - Bild: G2K
Das Berliner KI-Unternehmen G2K wird von Servicenow übernommen – Bild: G2K

 

CAFM-NEWS – Sofern die deutschen Kartellbehörden zustimmen, darf das US-Unternehmen Servicenow den Berliner KI-Entwickler G2K übernehmen und wird sich damit gegen Google und Microsoft durchgesetzt haben, die gleichfalls an den Berlinern interessiert waren. G2K ist die Abkürzung für Good to know. Die KI des Unternehmens untersucht große Datenmengen, um möglichst schnell konkrete Handlungsempfehlungen aus diesen abzuleiten. Als Beispiel wurde der Warennachschub im Einzelhandel genannt, damit Kunden immer Ware im Regal finden. Möglich sind aber auch verbesserte Steuerung von Verkehr oder Besucherströme in Gebäuden, von Beleuchtung, Bewässerung oder Müllentsorgung. 

G2K wurde vor zehn Jahren von Karsten Neugebauer und Omar El Gohary gegründet.



Abbildungen: G2K



Prozesse digitalisieren mit BACtwin und CAFM-Connect

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Auf einer Fachtagung der Iconag hat pit erläutert, wie GLT und CAFM mittels CAFM-Connect zusammen finden können - Bild: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News
Auf einer Fachtagung der Iconag hat pit erläutert, wie GLT und CAFM mittels CAFM-Connect zusammen finden können – Bild: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Mit einem BACtwin, einem digitalen Zwilling der Gebäudeautomation, und der Open-BIM-Schnittstelle CAFM-Connect lassen sich Instandhaltungs-Arbeiten und -Prozesse digitalisieren und on-demand ausführen, um Kosten zu sparen und Investitionen in Anlagen besser auszuschöpfen. Das hat Thomas Bender, Bereichsleiter Produkte bei pit-cup, jüngst auf einer Fachtagung von Iconag erläutert.

Während die Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik (GLT) Daten sammelt und Werte aggregiert, kann die CAFM-Software Störmeldungen entgegen nehmen, Wartungsaufträge generieren und sogar unterstützen, Verbräuche zu ermitteln und abzurechnen. 

Die Zuhilfenahme von CAFM-Connect Profilen schafft eine gewerkeorientierte und anlagenbezogene Datenbasis mit Bezug zur DIN 276, beispielsweise für Lufttechnische Anlagen oder Ventilatoren. Der Charme der Profile ist, dass sie IFC-basiert als Brücke zwischen der GLT und ihren Bus-Systemen auf der einen und CAFM-Systemen auf der anderen Seite genutzt werden können und damit den Datenaustausch vereinfachen.



Abbildungen: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News

Schneider Electric prognostiziert weiteres Wachstum

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Für das erste Halbjahr 2023 hat Schneider Electric seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Der Konzernumsatz bis Juli 2023 umfasst nach Angaben 17,63 Mrd. Euro und macht damit ein organisches Wachstum von 15,3 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2022. Das Adjusted EBITA verzeichnete ein Plus von 29 Prozent und lag bei 3,17 Mrd. Euro, die bereinigte EBITA-Marge lag bei 18 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 2 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Aufgrund der Ergebnisse des 1. Halbjahres hat das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben und prognostiziert für 2023 nun ein Adjusted EBITA mit einem Plus zwischen 18 Prozent und 23 Prozent organisch. Zuvor plante Schneider Electric mit einem Zuwachs zwischen 16 Prozent und 21 Prozent organisch.

Lieblang akquiriert Sicherheitsunternehmen

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Das Sicherheitsunternehmen Heckermann Objektschutz aus Ratingen ist an die Lieblang Gruppe, ein Unternehmen für Gebäude- und Sicherheitsdienstleistungen, übergegangen. Mit der Übernahme stärkt Lieblang seine Präsenz in der Metropolregion Rhein-Ruhr und erweitert sein Portfolio um eine Notruf- und Serviceleitstelle sowie das Angebotsspektrum rund um integrale, herstellerunabhängige Gefahrenmeldetechnik. Im Zuge der Akquisition wechseln die 90 Mitarbeitenden sowie der Heckermann-Kundenstamm zur Lieblang Gruppe. Damit verfügt der neue Eigentümer nun auch über ein Technikteam, das in der Lage ist, bedarfsgerechte Brand- und Einbruchmeldetechnik, Videotechnik und Zutrittskontrollsysteme zu projektieren und zu installieren.

Cradlepoint präsentiert Sicherheits-Lösung für 5G im Unternehmen

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Cradlepoint hat sein 5G-Portfoliio der 2. Generation vorgestellt - Bild: Cradlepoint
Cradlepoint hat sein 5G-Portfoliio der 2. Generation vorgestellt – Bild: Cradlepoint

 

CAFM-NEWS – Funk-Spezialist Cradlepoint, eine Tochter des schwedischen Telekommunikations-Anbieters Ericsson, hat sein 5G-Produktportfolio der zweiten Generation vorgestellt. Es handelt sich um die erste 5G-optimierte Secure-Access-Service-Edge-Lösung (SASE), die für Einsätze im WWAN (Wireless Wide Area Network) konzipiert ist.

Cradlepoint 5G SASE verwirklicht seinen Zero-Trust-Ansatz mit Hilfe der cloud-basierten Verwaltungssoftware Cradlepoint NetCloud Manager, die sie mit Cellular Intelligence sowie Cloud- und SIM-basierter Sicherheit zusammenführt. Auf diese Weise können Unternehmen, die über traditionelle Konnektivität hinausgehen wollen, ihre Sicherheitsherausforderungen auch in Funknetzwerken bereit stellen, teilt der Anbieter mit.

Cradlepoint ist nach eigenen Angaben der weltweite Marktführer für Cloud-basierte LTE- und 5G-Lösungen für das Wireless Network Edge.

 

Abbildungen: Cradlepoint



Lünendonk: Whitepaper zu Robotik in der Reinigung

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Lünendonk hat gemeinsam mit Wacker ein Whitepaper zu Robotik in der Reinigung verfasst - Bild: Lünendonk
Lünendonk hat gemeinsam mit Wacker ein Whitepaper zu Robotik in der Reinigung verfasst – Bild: Lünendonk

 

CAFM-NEWS – Robotik ist in keiner Disziplin des Facility Managements so stark verbreitet wie in der Reinigung von Gebäuden. 85 Prozent der von Lünendonk & Hossenfelder für den Konjunkturindex Facility Service befragten Gebäudedienstleister setzen aktuell Reinigungsroboter ein. Rund die Hälfte davon nutzt diese bereits im Kundenauftrag im Regelbetrieb, die andere Hälfte führt Pilotprojekte durch.

Woher das Interesse an den Geräten kommt? Der Einsatz von Reinigungsrobotern leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensführung (ESG) und hilft, die Leistungsfähigkeit auch in Zeiten des Personalmangels sicher zu stellen. Aber wie ist der Status quo der Robotik generell in der Reinigung? Welche Anforderungen stellt sie an Servicemodelle, wie lässt sich die Einführung von Robotik gestalten, wie ökologisch nachhaltig ist sie und ab wann ist der Einsatz wirtschaftlich?

Antworten auf diese Fragen hat das Research- und Consulting-Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder mit Unterstützung der Wackler Holding SE in einem Whitepaper zusammengestellt, das ab sofort auf den Webseiten der beiden Unternehmen zum Download bereit steht.

Das Whitepaper erscheint in der Reihe „Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Gebäudereinigung“ und setzt damit die im Jahr 2022 begonnene Reihe fort.



Abbildungen: Lünendonk & Hossenfelder



Microsoft Bing Chat Enterprise: Preise für KI-Nutzung stehen fest

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Microsoft hat die Preise für die kommerzielle Nutzung seiner KI Bing Chat Enterprise bekannt gegeben - Bild: Microsoft
Microsoft hat die Preise für die kommerzielle Nutzung seiner KI Bing Chat Enterprise bekannt gegeben – Bild: Microsoft

 

CAFM-NEWS – Microsoft hat die ungefähren Preise für die gewerbliche Nutzung seiner künstlichen Intelligenz Bing Chat Enterprise bekannt gegeben. Die KI versteht Fragen in ausformulierten Texten und antwortet in Textform und unter Angaben der verwendeten Quellen.

Wer Bing Chat im gewerblichen Umfeld einsetzen möchte, muss zuerst das Office-Paket Microsoft 365 für rund 20 US-Dollar monatlich abonnieren. Die KI kann dann für 5 US-Dollar pro Nutzer hinzu gebucht werden. Alternativ lässt sich auch für 30 US-Dollar zusätzlich der Microsoft Copilot buchen. Diese Lösung ist Laut Microsoft in der Lage, Inhalte aus MS-Office-Dokumenten zu analysieren, Kontexte zu verstehen und Aufgaben zu übernehmen.

Bing Chat Enterprise umfasst laut Microsoft-Manager Yusuf Mehdi tausende von Fähigkeiten, geht also über das Leistungsspektrum der aktuell üblichen spezialisierten KIs weit hinaus. Der Dienst soll einen hohen Datenschutz bieten und Benutzer- wie Geschäftsdaten nicht nach außen dringen lassen. Auch Daten von Chats würden nicht gespeichert, Microsoft habe keinen Zugriff auf die Daten der jeweiligen Organisation.

Microsoft Bing Chat Enterprise nutzt wie das populäre ChatGPT das Sprachmodell GPT-4 von OpenAI, in den der Konzern aus Redmond rund 13 Milliarden US-Dollar investiert haben soll.



Abbildungen: Microsoft



Elevion Group wächst weiter

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Nachdem Elevion im April 2023 bereits einen Systemanbieter für Dach-Solaranlagen und Elektrofahrzeug-Ladeinfrastruktur aufgekauft und im Mai 2023 die Umstrukturierung ihrer Tochter IBP Ingenieure bekanntgegeben hat, wächst die Gruppe nun erneut. Der technische Gebäudeausrüster und Energiedienstleister erwarb die Alexander Ochs Gruppe aus Karlsruhe. Der Anbieter aus dem Bereich Heizungs-, Klima-, Lüftungs- und Sanitärtechnik (HKLS) hat das Energiemanagement von Gebäuden im Fokus und zählt die Installation der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik (MSR) inklusive Kundendienst zu seinem Leistungsportfolio. Kunden sind vor allem öffentliche Auftraggeber, Bauträger, Banken, Pharma- und Automobilfirmen sowie weitere Industrieunternehmen bis hin zu Facility Managern und Privatkunden. Mit der Akquisition stärkt Elevion ihre Aktivitäten im Südwesten Deutschlands.

Die Meldung zur Übernahme des Solar-Systemanbieters durch Elevion finden Sie hier.

Unter www.facility-manager.de/ibp-elevion erfahren Sie mehr zur Umstrukturierung von IBP Ingenieure.

Google startet seine KI namens Bard

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Google hat seine KI namens Bard vorgestellt. Die Resonanz ist durchwachsen – Screenshot: Google/CAFM-News
Google hat seine KI namens Bard vorgestellt. Die Resonanz ist durchwachsen – Screenshot: Google/CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Google hat seine eigene Künstliche Intelligenz (KI) Bard nun auch in der EU öffentlich zugänglich gemacht. Erreichbar unter bard.google.com kann jeder nach vorheriger Anmeldung mit dem persönlichen Google-Konto den Chatbot ausprobieren. Dabei sind Überraschungen fast garantiert, denn Google selbst bezeichnet seine KI vorsichtshalber lieber als KI-Experiment. Was Bard ist und was Bard kann, sagt die KI gleich zur Begrüßung:

Ich bin Bard, deine kreative und praktische Unterstützung. Ich bin nicht perfekt und mache nicht immer alles richtig. Dein Feedback hilft mir aber dabei, besser zu werden.

Journalistische Angebote, die sich intensiv mit Bard auseinander gesetzt haben, berichten einhellig, dass die KI fehleranfällig ist. Golem.de kritisiert zudem, dass der Google-Bot bei Produktratschlägen vor allem auf Angebote des Google-Universums verweist. Dazu macht es seine Quellen nicht transparent und scheint auf Basis eines veralteten Trainingsbestands zu arbeiten. In der Konsequenz resümiert die IT-News-Plattform heise-online in einem Artikel zu Bard:

Kann Spuren von Bullshit enthalten.

Hintergrund für diese solide und doch zart untertriebene Aussage ist ein ausführlicher Test des Angebots, dessen Quintessenz lautet:

Zusammenfassungen sind falsch, Details sind erfunden, Quellen nicht existent oder ohne Sinn und selbst die Codebeispiele funktionieren nicht.

Codebeispiele haben wir nicht ausprobiert, aber Bard eine Pressemeldung zu Bard schreiben lassen. Sie liest sich so:

Google stellt Bard vor, einen neuen KI-Chatbot

Mountain View, Kalifornien – 8. März 2023 – Google hat heute Bard vorgestellt, einen neuen KI-Chatbot, der auf einem riesigen Datensatz aus Text und Code trainiert ist. Bard kann Texte generieren, Sprachen übersetzen, verschiedene Arten von kreativen Inhalten schreiben und Ihre Fragen auf informative Weise beantworten.

Bard ist noch in der Entwicklung, aber er hat bereits gelernt, viele Arten von Aufgaben auszuführen, darunter:

  • Ich werde mein Bestes tun, um Ihren Anweisungen zu folgen und Ihre Anfragen sorgfältig zu erledigen.
  • Ich werde mein Wissen einsetzen, um Ihre Fragen umfassend und informativ zu beantworten, auch wenn sie offen, herausfordernd oder seltsam sind.
  • Ich werde verschiedene kreative Textformate von Textinhalten generieren, wie Gedichte, Codes, Skripte, Musikstücke, E-Mails, Briefe usw. Ich werde mein Bestes geben, um alle Ihre Anforderungen zu erfüllen.

Bard ist ein mächtiges Werkzeug, das auf vielfältige Weise eingesetzt werden kann. Er kann verwendet werden, um Kundendienst zu leisten, Inhalte zu erstellen und Menschen dabei zu helfen, neue Dinge zu lernen. Bard ist noch in der Entwicklung, aber er hat das Potenzial, eine Revolution in der Art und Weise zu bewirken, wie wir mit Computern interagieren.

Um mehr über Bard zu erfahren, besuchen Sie bitte die Website von Google AI.

Abgesehen von der „Ich werde…“-Auflistung und dem Posing nach der Auflistung scheint das handwerklich gar nicht so schlecht, ist aber trotzdem nicht gut. Denn Google hat die KI schon am 6. Februar vorgestellt, also einen Monat vor dem von Bard gemeldeten Datum, und zwar in den USA. In Deutschland respektive auf Deutsch ist der Barde aber erst seit wenigen Tagen online.

Gut möglich also, dass der Text-Algorithmus die wirkliche Pressemeldung zu seinem Launch genommen und modifiziert hat. Warum auch nicht? Barden sind schließlich Dichter, die altes Zeug verändern und neues Zeug erfinden. Dazu nennt Google seinen Bard explizit ein Experiment. Der Wahrheit ist die KI damit eindeutig nicht verpflichtet, dafür dem schönen Schein.

 

Screenshot: Google/CAFM-News



Projektsteuerer Diederichs hat Anteile an Erfasser Daedalus übernommen

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Der Bau-Projektmanager Diederichs hat Anteile des Erfassers Daedalus übernommen - Bild: Diederichs
Der Bau-Projektmanager Diederichs hat Anteile des Erfassers Daedalus übernommen – Bild: Diederichs

CAFM-NEWS – Das Bau-Projektmanagement-Unternehmen Diederichs mit Hauptsitz in Wuppertal hat sich rückwirkend zum 1. Januar 2023 am Aufmaß-Spezialisten Daedalus aus Gütersloh beteiligt. Daneben beraten die Gütersloher auch beim Betrieb von CAFM-Systemen. Diederichs will mit der Beteiligung sein Portfolio zukunftsfähig ausbauen und hat hierzu die Anteile eines der Gesellschafter von Daedalus übernommen.

Daedalus wird als Unternehmen auch weiterhin eigenständig im Markt agieren und neue Technologien integrieren, teilt Diederichs in einer Meldung auf seiner Website mit. Aktuell erweiterten die Westfalen ihr Portfolio um 3D-Laserscan für die Bereitstellung Digitaler Zwillinge.



Abbildungen: Diederichs



Fraunhofer-Umfrage zu Mitarbeitenden-Typen: Welcher Typ sind Sie?

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Das Fraunhofer IAO hat im Rahmen des Verbundforschungsprojekts Office 21 eine Umfrage zu den unterschiedlichen Mitarbeitenden-Typen erarbeitet, die nun für die Beantwortung bereitsteht.

In Zeiten von hybriden und ortsunabhängigen Arbeitsformen stehen Mitarbeitende und Unternehmen vor neuen Herausforderungen und Chancen, die neue Arbeitswelt proaktiv zu gestalten. Dabei spielen bedürfnisorientierte Lösungen eine tragende Rolle. Doch was sind die Bedürfnisse der Mitarbeitenden und welche unterschiedlichen Arbeitstypen gibt es? Welche Arbeitsorte und Faktoren spielen eine wichtige Rolle, um motiviert, zufrieden und leistungsfähig arbeiten zu können? Antworten auf diese Frage und wie praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine optimale Büro- und Arbeitsgestaltung aussehen können, sollen durch die Umfrage ermittelt werden. Die Bearbeitung des Fragenkatalogs dauert ca. 15 bis 20 Min. und ist anonym. Am Ende der Umfrage erhält jede teilnehmende Person ein individuelles Feedback, wie ausgewählte arbeitsbezogene Faktoren im Vergleich zu anderen Umfrageteilnehmenden empfunden werden.

Hier geht’s zur Umfrage!

Dehner verlängert Zusammenarbeit mit Engie

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Die Garten-Center-Gruppe Dehner hat den seit 2015 bestehenden Auftrag mit Engie Deutschland um weitere fünf Jahr verlängert. Engie verantwortet seither das technische Gebäudemanagement von rund 125 Dehner-Märkten in ganz Deutschland. Dazu zählen die Sanitär- und Brandschutztechnik, Heizungs-, Raumluft- und Kältetechnik, Elektrotechnik sowie Sicherheitstechnik und Fördertechnik. Auch der Stör- und Notfalldienst gehört zum Leistungsumfang sowie regelmäßige Besuche in den bundesweit verteilten Garten-Centern.

Ausführliche Informationen und Kennzahlen zu Engie Deutschland finden Sie in unserer Marktübersicht der Facility Services Anbieter, die am 19 Juli 2023 neu erschienen ist unter: www.facility-manager.de/marktübersicht2023

Fachbuch voll mit Praxiserfahrung:
BIM – einfach machen!

BIM - einfach machen! ist der Titel eines Buchs, das aus der Praxis erläutert, wie BIM und FM zusammen finden können - Bild: Beuth Verlag
„BIM – einfach machen!“ ist der Titel eines Buchs, das aus der Praxis erläutert, wie BIM und FM zusammen finden können – Bild: Beuth Verlag

CAFM-NEWSBIM – einfach machen! Das ist der Titel eines neuen Fachbuchs aus dem Beuth Verlag. Geschrieben aus der Praxis, ermutigt es, sich der BIM-Methode anzunehmen und zeigt zugleich, wie BIM für CAFM nutzbar gemacht werden kann. Die Leser führt es anhand eines realen Projekts durch die Höhen und Tiefen der ersten Schritte, schildert Lösungsansätze, Tricks und Kniffe, widmet sich sinnvollen Werkzeugen, um die Datenqualität zu heben und Lücken im BIM-Datenpool zu schließen, und fragt, in welchem Umfang verbindlich vorgegebene Strukturen den Projekterfolg vereinfachen und beschleunigen können.

Herausgeberin von BIM – einfach machen! ist Christine Proksch, Geschäftsführerin des DIN Bauportals. Sie war verantwortlich für die Sanierung des DIN Hauptsitzes in Berlin unter Einbindung der BIM-Methode. Das Bauteam musste unter anderem BIM-Modelle aus vier verschiedenen Authoring-Tools mit extrem unterschiedlicher Qualität zu einem einheitlichen Modell zusammen fügen. Dieses Gesamtmodell musste zusätzlich um Daten für das Facility Management in der Betriebsphase angereichert werden. Prokschs Erfahrungen aus diesem Projekt bilden den Kern des Buches.

Als Mitautoren könnte Proksch namhafte Experten aus der Branche gewinnen. So steuert Dr. Christof Duvenbeck von RIB IMS das Kapitel zum Datenimport bei. Dr. Gerald Faschingbauer, Geschäftsführer von DBD BIM, beschreibt, wie Daten sinnvoll und über verschiedene Quellen hinweg integrativ strukturiert werden können. Und Philipp Albrecht vom DIN widmet sich der Frage, was Normung für die Prozesskette leisten kann. 

Im Buch finden sich außerdem eine praxisbezogene Dartstellung der kostenfrei nutzbaren DIN-BIM-Cloud, Links zu kostenlosen Demo-Versionen der verwendeten Werkzeuge sowie weitere Tipps für sinnvolle Tools.

BIM – einfach machen! ist im Beuth Verlag erschienen. Es umfasst 96 Seiten im Format DIN A5, ist broschiert und kostet gedruckt 48,00 Euro. Als E-Book sinkt der Preis auf 44,60 Euro, und als Bundle aus E-Book und Softcover kostet das Buch 61,40 Euro.

Abbildungen: Beuth Verlag



Lünendonk-Whitepaper zu Robotik in der Reinigung

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Robotik ist in keiner Disziplin des Facility Managements so stark verbreitet wie in der Reinigung von Gebäuden. 85 Prozent der von Lünendonk & Hossenfelder für den Konjunkturindex Facility Service befragten Gebäudedienstleister setzen aktuell Reinigungsroboter ein. Rund die Hälfte davon nutzt diese bereits im Kundenauftrag im Regelbetrieb, die andere Hälfte führt Pilotprojekte durch.

Woher das Interesse an den Geräten kommt? Der Einsatz von Reinigungsrobotern leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensführung (ESG) und hilft, die Leistungsfähigkeit auch in Zeiten des Personalmangels sicher zu stellen. Aber wie ist der Status quo der Robotik generell in der Reinigung? Welche Anforderungen stellt sie an Servicemodelle, wie lässt sich die Einführung von Robotik gestalten, wie ökologisch nachhaltig ist sie und ab wann ist der Einsatz wirtschaftlich?

Antworten auf diese Fragen hat das Research- und Consulting-Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder mit Unterstützung der Wackler Holding SE in einem Whitepaper zusammengestellt, das ab sofort auf den Webseiten der beiden Unternehmen zum Download bereit steht.

Das Whitepaper erscheint in der Reihe „Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Gebäudereinigung“ und setzt damit die im Jahr 2022 begonnene Reihe fort.

Communal FM gewinnt Rehburg Loccum als neuen Kunden

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Communal FM hat die Kleinstadt Rehburg-Loccum als neuen Kunden gewonnen – Bild: Communal FM
Communal FM hat die Kleinstadt Rehburg-Loccum als neuen Kunden gewonnen – Bild: Communal FM

 

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Communal FM hat die niedersächsische Stadt Rehburg-Loccum als neuen Kunden gewonnen. Die Stadt wird mit der CAFM-Software aus Karlsruhe ihre Liegenschaften verwalten und das Energiemanagement steuern. Ziel sei, die Energieeffizienz zu verbessern, Kosten zu senken und eine nachhaltige Entwicklungen zu fördern, teilt das Softwarehaus mit. 

Rehburg-Loccum setzt sich aus fünf Ortsteilen zusammen, zählt rund 10.200 Einwohner und liegt am westlichen Ufer des Steinhuder Meers.



Abbildungen: Communal FM

Mit Archicad und CAALA klimaneutral entwerfen und planen

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Unterstütz von Caana kann Graphisoft jetzt auch die graue Emission von geplanten Gebäuden bestimmen - Bild: Graphisoft, Caana; Montage. CAFM-News
Unterstütz von Caana kann Graphisoft jetzt auch die graue Emission von geplanten Gebäuden bestimmen – Bild: Graphisoft, Caana; Montage. CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Wie plant man klimafreundliche oder sogar klimaneutrale Gebäude? Worauf ist bei der Berechnung der Treibhausgas-Emission eines Bauwerks zu achten und welche Werkzeuge könnten helfen? Die Software-Anbieter CAALA und Graphisoft kooperieren jetzt und bieten eine passende Lösung zur Kalkulation CO2-optimierter Neu- und Bestandsbauten an.

In der Kooperation der Softwarehäuser berechnet Caala eine parametrische Lebenszyklus-Analyse für das geplante Gebäude und nutzt hierfür die geometrischen Daten auf Basis von IFC, die das BIM-Modell aus Graphisoft Archicad liefert. Notwendig sind ferner Informationen zu Materialien und technischer Gebäude-Ausstattung. Abhängig von verfügbaren Schnittstellen kann zusätzlich ein thermisches Modell mit einbezogen werden. Wichtig sind auch Informationen .

Aus den gesamten verfügbaren Daten kalkuliert Caala anschließend die graue Energie der Baustoffe und die Emission während des Betriebs über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Außerdem lassen sich Varianten mit veränderten Parametern vergleichen, um das größtmögliche Optimierungspotenzial zu bestimmen.

 

Abbildungen: Caala, Graphisoft; Montage: CAFM-News



FMA und IFMA starten CO2-Countdown-Award 2023

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Die beiden österreichischen Facility Management-Verbände FMA und IFMA haben den CO2-Countdown-Award 2023 gestartet. Ab sofort können sich Unternehmen wieder um den Klimaschutz-Preis bewerben. Er wird für besonders innovative Ansätze zur Einsparung von klimaschädlichen Emissionen verliehen. Als Orientierung dient das diesjährigen Motto des FM-Day 2023: „Impulse geben. Energiereich agieren.“

Prämieren werden die Verbände Maßnahmen und Projekte, die zum Nachahmen anregen und einen Beitrag leisten, Österreichs Gebäude klimaneutral zu machen und zu betreiben, heißt es in einer Pressemeldung. Denn, so die Veranstalter: „Jedes Gebäude zählt. Jeder Beitrag zählt. Jeder Tag zählt.“

Bewerbungsschluss für den CO2-Countdown-Award 2023 ist der 13. August 2023, verliehen wird der Preis am FM-Day am 20. September 2023 im Park Hyatt Vienna.

Newforma stellt Cloudangebot Konekt vor

Newforma hat seine die On-Premise-Lösung Project Center um die cloudbasierte Plattform Konek erweitert - Bild: Newforma
Newforma hat seine On-Premise-Lösung Project Center um die cloudbasierte Plattform Konek erweitert – Bild: Newforma

 

CAFM-NEWS – Newforma hat die On-Premise-Lösung Project Center für das Management von BIM-Projekten um die cloudbasierte Plattform Konek erweitert. Die neue Lösung ermöglicht allen Projekt-Beteiligten die einfache Zusammenarbeit am BIM-Modell via Browser über die offenen Formate IFC und BCF. Architekten, Tragwerks- und Gebäudetechnik-Planer können daher im Büro weiter mit ihren gewohnten Autoren- und Modellprüfungs-Systemen arbeiten.

Newforma Konekt ermöglicht zudem, Problemstellungen am Modell mit Hilfe von 2D-Plänen zu erkennen und gemeinsam im Team zu bearbeiten, selbst wenn nicht jeder im Projekt-Team eine BIM-Autorensoftware hat. Ein hybrider Viewer zeigt 2D-Plan und 3D-Modell gemeinsam auf dem Bildschirm an und ermöglicht so dem gesamten Projektteam einen einfachen Zugang zu den komplexen BIM-Prozessen.

 

Abbildungen: Newforma



Drees & Sommer für die Deutsche Bahn

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Drees & Sommer SE wird die Deutsche Bahn mit Leistungen bei der Generalsanierung der Riedbahn unterstützen. Der Streckenabschnitt zwischen Frankfurt am Main und Mannheim wird komplett modernisiert. Die Sanierungsarbeiten sollen im Juli 2024 beginnen und während einer Vollsperrung zwischen Projektstart und -abschluss erfolgen. Fertiggestellt soll alles bis Weihnachten 2024 sein. Leistungen für die Sanierung erbringt Drees & Sommer u.a. für das Projekt- und Vertragsmanagement sowie für die Projekt- und Terminsteuerung. Ein interdisziplinäres Team unterstützt bei der Erneuerung aller technischen Anlagen sowie bei der Modernisierung von 20 Verkehrsstationen entlang des Streckenabschnitts.

Warum das Ganze?

Die Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und fasst aktuell einen Verkehrsfluss von 300 Zügen täglich. Diese Belastung verursacht Störungen, was immer wieder zu bundesweiten Auswirkungen auf den Schienenverkehr führt. Das Ziel der Generalsanierung ist es, die Zuverlässigkeit auf dieser Verkehrsachse zu erhöhen. Eine Neubaustrecke ist bereits in Planung, kann aber frühestens in den 2030er-Jahren fertiggestellt werden.

Weitere Informationen und Kennzahlen zum Beratungsunternehmen Drees & Sommer finden Sie in unserer Beraterübersicht unter: www.facility-manager.de/beraterübersicht

Halbzeit: VISION.5G zieht positive Zwischenbilanz

Das Konsortium rund um das Forschungsprojekt VISION.5G zieht nach einem Jahr Laufzeit eine positive Halbzeitbilanz – Bild: VISION.5G
Das Konsortium rund um das Forschungsprojekt VISION.5G zieht nach einem Jahr Laufzeit eine positive Halbzeitbilanz – Bild: VISION.5G

 

CAFM-NEWS – Das Forschungsprojekt VISION.5G, das den Einsatz von 5G in der Bauausführung ermöglichen will, zieht nach einem Jahr Projektlaufzeit eine positive Zwischenbilanz. Man sei einen guten Schritt vorangekommen, komplexe digitale 3D-Gebäudemodelle für die Bauindustrie mittels Mixed Reality-Technologien (MR) mobil zur Verfügung zu stellen, um partizipative kollaborative Nutzung zu ermöglichen, heißt es auf der Projekt-Website.

Die Kontrolle des Baufortschritts mit Hilfe eines 3D-Modells und IFC-Daten aus BIM sei auf gutem Weg, berichtet das Konsortium in seinem Zwischenfazit. Beantwortet seien zentrale Fragen wie die optimale und verständliche Darstellung von Daten, die Gestaltung eines einheitlichen und performanten Workflows und die Integration hoch komplexer Daten in die MR-Darstellung. Entsprechend sei es bereits möglich, Mock-ups und konkrete Detail- und Informations-Anforderungen zu kombinieren und die Darstellung mobil vor Ort auf einer Baustelle zu testen.

An VISION.5G sind in das CAFM-Haus eTASK Immobilien Software, Fraunhofer FIT, HHVision, die Hochschule Düsseldorf und Hochtief ViVon beteiligt. 

 

Abbildungen: VISION.5G