Das Projekt The Squaire am Frankfurter Flughafen (s. Luftaufnahme) ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Nicht nur die Architektur und der Maßstab sprechen für sich, auch das Brandlöschsystem ist besonders. Die enormen Dimensionen des 660 m langen, 65 m breiten und 45 m hohen Gebäudes forderten auch ein Brandlöschsystem in großem Maßstab sowie eine komplexe Umsetzung und Detaillierung. „Wir haben rund 29.000 wassersparende EconAqua-Feinsprühsprinklerköpfe auf Niederdruckbasis verbaut“, sagt Thomas Gwenner, YIT Germany GmbH, Leiter Kompetenzcenter Sprinkler. Die Gesamtanzahl der Sprinkler liegt bei rund 41.000. Aufgrund der speziellen Anforderungen kam eine kombinierte Sprinkleranlage zum Einsatz. Zu berücksichtigen war auch das Sonderbrandschutzkonzept Ganzglasfassade, das einen verdichteten Sprinklerschutz an der Glasfassade, der einen Brandüberschlag von Geschoss zu Geschoss verhindern soll.
Der komplette Beitrag über das Brandlöschsystem in The Squaire ist in der Dezember-Ausgabe 2011 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.

Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft hat auf ihrer 14. Jahrestagung das Thema „Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft“ in den Fokus genommen. Verschiedene Beispiele aus der Praxis zeigen Möglichkeiten auf, wie Energie dezentral, ökologisch und effizient bereitgestellt werden kann.
Pünktlich zum Jahresendspurt hat die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ noch eine besondere Aufgabe für seine Leser parat: Bis zum 20. Januar läuft die Bewerbungsfrist für den FM-Anwenderpreis 2012, der nach 17 Jahren auf der Expo Real in München erstmals auf der FM-Messe in Frankfurt verliehen wird. Innovative Konzepte und erfolgreiche Realisierungen im Facility stehen im Mittelpunkt des Wettbewerbs. Das Branchenevent findet vom 6. bis 8. März 2012 statt. Derzeit läuft eine Vielzahl von Gesprächen mit dem Messeveranstalter, den Sponsoren des FM-Anwenderpreises und Ausstellern, um die Preisverleihung optimal ins Messegeschehen zu integrieren.
Hochtief hat für Deka Immobilien das Property Management für 35.000 m² Büro- und Einzelhandelsflächen im Friedrich Carré in Berlin Mitte übernommen. Das Objekt wurde in den bestehenden Property-Management-Vertrag integriert. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. Hochtief Property Management verantwortet unter anderem das Mietmanagement und das Steuern von Dienstleistern.
Anfang November hat die in den Niederlanden ansässige, international agierende Beratungs-, Projektmanagement- und Ingenieurgesellschaft Arcadis den britischen Immobilien-Beratungs- und Managementdienstleister EC Harris übernommen. 99,5 Prozent der 183 Partner von EC Harris hatten der Fusion zugestimmt. Teil des Fusionsvertrages bildete die Übertragung von 3,0 Mio. Arcadis-Aktien und eines nicht benannten Geldbetrages an die Partner von EC Harris. Durch die Fusion ist Arcadis zu einem Unternehmen mit rund 19.000 Mitarbeitern und 2,3 Mrd. Euro Umsatz gewachsen.
Der britische Sicherheitskonzern G4S wird das dänische Reinigungs- und Serviceunternehmen ISS nun doch nicht übernehmen. Im offiziellen Wortlaut der am 2. November 2011 von ISS herausgegebenen Pressemitteilung heißt es dazu: „Die G4S plc und FS Invest II S.à.r.l., die indirekt im Besitz von durch EQT Partners und GS Capital Partners beratenen Fonds sind, haben gemeinsam beschlossen, ihr Share Purchase Agreement zur Übernahme von ISS durch G4S für 5,2 Mrd. GBP aufzulösen.“ Ole Andersen, Vorstandsvorsitzender von ISS erklärte: „Nach Bekanntgabe des möglichen Zusammenschlusses stellte sich heraus, dass die Aktionäre von G4S den Kauf wegen der Größe und Komplexität des Abkommens und vor dem Hintergrund der derzeitigen Weltwirtschaftslage nicht unterstützen. Infolgedessen hat unser Eigner mit G4S vereinbart, dass das Abkommen nicht durchgeführt wird und wir unsere Unternehmen weiterhin getrennt führen und unsere jeweiligen Ziele verfolgen.“ Mit der Übernahme wäre ein in über 130 Ländern aktiver Dienstleistungskonzern mit über einer Million Beschäftigten und einem Umsatz von rund 19 Mrd. Euro entstanden.
Die Volksbank Mittelhessen hat den FM-Anwenderpreis 2011 für ein umfassendes Organisationsprojekt im Facility Management erhalten. Mit Unterstützung der Berater der cgmunich GmbH hat das Finanzinstitut Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit bei der Gestaltung seiner Sekundärprozesse geschaffen.





Geothermie – Gefahr aus der Tiefe? Wer im Sommer vor allem in Baden-Württemberg Zeitung gelesen hat, könnte diesen Eindruck bekommen haben. Die Medien berichteten über teils erhebliche Schäden an Gebäuden, die sich Ende Juli nach Geothermie-Bohrungen in Leonberg ereignet hatten. Wahr ist, dass Leonberg kein Einzelfall war. Im Zusammenhang mit Problemen nach Geothermie-Bohrungen finden sich in den Medien Schlagworte wie Renningen, Staufen, Wiesbaden oder Basel. Wahr ist auch, dass Baden-Württemberg nach Leonberg eine Tiefenbegrenzung für Geothermie-Bohrungen erlassen hat und die Branche um die Zukunft einer Zukunftstechnologie kämpft. Ist sie aber tatsächlich eine Gefahr, diese Zukunftstechnologie? „Der Facility Manager“ hat nachgefragt bei Franz Untersteller, Umweltminister von Baden-Württemberg, und Stefan Schiessl, Sprecher der Sektion Oberflächennahe Geothermie des GtV-Bundesverbands Geothermie.
Facility Services Anbieter leiden unter einem großen Kostendruck. Auftraggeber konzentrieren sich oft vorrangig auf kurzfristige Einsparpotenziale. Der „FM+Vertrag“, ein Vertragskonstrukt aus Gebäudemanagement und Contracting, zeigt Möglichkeiten auf, diesem Teufelskreis zu entkommen. Er mündet sogar in einer Win-win-Situation: Der Auftraggeber erhält 20-30 Prozent Kostenvorteile. Der Dienstleister realisiert die Kostenvorteile jedoch nicht mit einem einfachen Nachlass. An Stelle des gewünschten Nachlasses wird der FM+Vertrag angeboten, bei dem sich der Dienstleister zusätzlich zur angebotenen Betreiberleistung verstärkt zur Energieeffizienz verpflichtet. Der Facility Services Anbieter verpflichtet sich im Rahmen des Gesamtvertrages zur Identifizierung, Umsetzung und Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen. Die Kombination aus Gebäudemanagement und Contracting bildet für Facility Services Anbieter den Schlüssel, um aus der Preisdruckspirale herauszukommen.
Die Nebenkosten in Deutschlands Büros sind in diesem Jahr nahezu unverändert hoch. Dies geht aus der jährlich von Jones Lang LaSalle erstellten Nebenkostenanalyse „OSCAR“ (Office Service Charge Analysis Report) hervor. Der Durchschnittswert über alle Gebäude hinweg von 3,41 Euro/m² pro Monat ist allerdings gleichbedeutend mit dem jemals höchsten gemessenen Wert. Bei klimatisierten Gebäuden wurde ein Anstieg des Gesamtdurchschnitts im Vergleich zum Vorjahr um 2 Prozent registriert. Demgegenüber sank der Wert bei unklimatisierten Objekten um 2 Prozent. Die Kostenentwicklung der einzelnen Kategorien zeigt ein differenziertes Bild. Den größten Nebenkostenanteil verbuchte auch 2010 die Preiskategorie „Heizung“.
Rechtsanwalt Klaus Forster, Rödl & Partner, Nürnberg, hat in der Oktober-Ausgabe von „Der Faciilty Manager“ die Auswikung der geänderten Trinkwasserverordnung auf die Betreiberpflichten beleuchtet. Am 1. November 2011 ist die vom Bundesministerium für Gesundheit verabschiedete Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung (TrinkwV) in Kraft getreten. Sie soll bundesweit die Wasserqualität sicherstellen und verbessern, sowie den Schutz vor Infektionen mit Legionellen gewährleisten. Bei unsachgemäßem Betrieb stellen vor allem zentrale Warmwasseranlagen einen perfekten Nährboden für die Vermehrung der Legionellen dar, die zu schweren Erkrankungen bis hin zum Tod führen können. Seit dem genannten Zeitpunkt haben viele Unternehmer, Betreiber, Vermieter und sonstige Inhaber von Trinkwasserversorgungsanlagen nach Maßgabe der komplexen Regelungen der TrinkwV erhöhte Betreiberpflichten. Insbesondere besteht unter bestimmten Voraussetzungen eine Pflicht zur jährlichen Untersuchung ihrer Anlagen auf Legionellen-Befall.
Die Lahn-Dill-Kliniken GmbH und die Dussmann Gruppe haben eine Kindertagesstätte mit 50 Plätzen am Klinikum Wetzlar (s.Bild) eröffnet. Für den Dussmann KulturKindergarten wurde das Sockelgeschoss im Schwesternwohnheim am Klinikum kindergerecht umgebaut. Eine Analyse im Vorfeld hatte bei den Klinikangestellten einen großen Bedarf nach betriebsnaher Kinderbetreuung mit langen Öffnungszeiten ergeben.
Die YIT Germany meldet zwei neue Aufträge: Das Bernhard-Nocht-Institut (BNI; s. Bild) in Hamburg hat sich nach dem Bau auch beim Betrieb seiner BSL 3 und BSL 4 Labore für das Gebäudetechnik- und Facility Services-Unternehmen entschieden. Für die Infineon Technologies Austria AG rüstet YIT einen Reinraum in Villach, Österreich, mit Gebäudetechnik aus.
Im Rahmen der Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien Expo Real in München hat die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ am 5. Oktober die Volksbank Mittelhessen eG mit dem FM-Anwenderpreis 2011 ausgezeichnet. Deutschlands drittgrößte Genossenschaftsbank erhielt die Auszeichnung für ein umfassendes Organisationsprojekt im Facility Management. Mit Unterstützung der Berater von der cgmunich GmbH hatte das Finanzinstitut Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit bei der Gestaltung seiner Sekundärprozesse geschaffen.
Bauliche und technische Möglichkeiten zur Verbesserung der Gebäudekühlung gibt es viele. In einer aktuellen Studie hat das Beratungsunternehmen Ecofys untersucht, welche Maßnahmen für verschiedene Arten von Bestandsimmobilien sinnvoll sind. In ihrer 195-seitigen Studie „Klimaschutz durch Reduzierung des Energiebedarfs für Gebäudekühlung“ haben die Energieberater unter anderem folgende, wenig überraschende Erkenntnis gewonnen: Der Kühlenergiebedarf für Nichtwohngebäude ist etwa 100-mal höher als der für Wohngebäude. Allerdings, so schätzen sie, wird sich in Wohngebäuden der Energieverbrauch für Kühlzwecke in den nächsten 20 Jahren verdoppeln. Bei geschäftlich und öffentlich genutzten Gebäuden rechnen sie mit einem Anstieg um 25 Prozent.
Eine außergewöhnliche Konstellation: Die drei Unternehmen Fraport AG, Wisag Facility Management Hessen GmbH & Co. KG und Strabag Property and Facility Services GmbH haben sich zur Arbeitsgemeinschaft „ARGE Facility Management @ THE SQUAIRE GbR“ zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Ziel: Sie wollen fünf von sechs Bauteilen der Immobilie „The Squaire“ am Frankfurter Flughafen für die nächsten zehn Jahre bewirtschaften. Eine gewichtige Herausforderung stellen die Qualitätsansprüche dar, die die Auftraggeber bzw. Mieter an die ARGE stellen.
Im Vorfeld der Expo Real werden Immobilienfachleute das nicht gerne lesen: Das Immobilienklima in Deutschland ist laut einer Umfrage von King Sturge deutlich schlechter geworden. Das Immobilienklima fungiert als Stimmungsindikator für den Immobilienmarkt und ist im August um 6,2 Prozent auf 135,0 Zählerpunkte (Vormonat: 143,9) gesunken. Das ist das Ergebnis der monatlich von dem zu Jones Lang LaSalle gehörenden Immobilien-Beratungsunternehmen King Sturge präsentierten Befragung von 1.000 Marktteilnehmern. Die Stimmung liege damit wieder auf dem Niveau von Dezember 2010.
Um die ökonomische und ökologische Qualität von Schulbauten zu verbessern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Forschungsprojekt „Energieeffiziente Schulen“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts fördert das BMWi Vorhaben, die sehr wenig Energie benötigen oder Überschüsse erzeugen. Mitte Juni ist in Hohen Neuendorf die erste Plusenergieschule in Betrieb gegangen. Die Stadt hatte den Neubau einer dreizügigen Grundschule (4.300 m² BGF) und einer Dreifach-Sporthalle (2.200 m² BGF) ausgeschrieben und eine konsequent auf die Entwicklung eines ressourcenschonenden, energieoptimierten Gebäudekomplexes ausgerichtete Planung gefordert.
Mitte September hat Piepenbrock die Unterhaltsreinigung sowie die veranstaltungsbezogene Reinigung der O2 World Berlin übernommen. Die O2 World, eine von Europas modernsten Multifunktions-Arenen, steht im Herzen des neuen Viertels in der Nähe des Berliner Ostbahnhofs. Mit bis zu 17.000 Sitz- und Stehplätzen, 59 Entertainment-Suiten, sowie Konferenz- und Party-Suiten bietet die O2 World Berlin die Möglichkeit, gehobene Events zu veranstalten. Bauherr und Eigentümer der Multifunktions-Arena ist die Anschutz Entertainment Group. Neben der O2 World betreut Piepenbrock weitere Veranstaltungs- und Sportstätten wie etwa die LANXESS arena Köln, BMW Welt und BMW Museum München, Friedrichsstadtpalast Berlin, Messe Frankfurt und die Semperoper Dresden.
Mit der dritten, brandaktuellen Ausgabe der 