Die Münchenstift gGmbH hat ihr Gebäudemanagement 2006 komplett neu strukturiert. Neben dem Kerngeschäft bedarfsorientierter Wohn- und Pflegeformen für Senioren galt es auch den Betrieb der Häuser weiter zu professionalisieren. Ziel dabei war der Aufbau einer FM-Organisationseinheit ohne Mehraufwendungen während des laufenden Betriebes. In einem mehrjährigen Organisationsprojekt beschritt die Münchenstift nun neue Wege: Weg von der unternehmensinternen Reorganisation über die integrierte Gesamtvergabe der TGM-Leistungen zur kennzahlengesteuerten FM-Organisation.
Der komplette Beitrag über das Gebäudemanagement bei der Münchenstift ist in der Ausgabe 05/2011 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.

In Kooperation mit GEFMA, RealFM und der Bayern FM hat die Prof. Uwe Rotermund Ingenieurgesellschaft den fm.benchmarking Bericht 2010/2011 herausgegeben. Der Bericht analysiert die Nutzungs- und Lebenszykluskosten verschiedener Gebäude. Anhand der Ergebnisse lassen sich zahlreiche Thesen untermauern, aber auch einige, bislang als sicher geltende Annahmen in Frage stellen.
Beauftragung von Einzeldienstleistungen oder Komplettvergaben: Wie wird die Vergabepraxis bei Facility Services im Jahr 2020 aussehen? Dieser Frage ging das Marktforschungsinstitut Lünendonk GmbH, Kaufbeuren, in Kooperation mit der FutureManagementGroup AG (FMG), Eltville, in der Studie „Zukunft der Facility Management Dienstleistungen in Deutschland 2020“ nach.

Insbesondere kleinere Unternehmen wie Ingenieurbüros, FM-Berater, Energieberater und mittelständische Dienstleistungsbetriebe investieren oftmals unverhältnismäßig viel Zeit und Geld in den Aufbau und die Pflege individuell programmierter Webauftritte. Einfacher und kostengünstiger geht es mit vorkonfigurierten, branchenspezifischen Vorlagen. Der Telekommunikationskonzern 1&1 stellt beispielsweise in seinem Produkt „Do-It-Yourself Homepage“ vorgefertigte Inhaltsvorlagen für über 180 Branchen zur Auswahl, mit der auch absolute Computer-Laien in der Lage sind, innerhalb weniger Minuten eine professionelle Homepage zu erstellen.
Durch die Kopplung von CAFM und Gebäudeautomation lässt sich eine deutlich bessere Transparenz und Aktualität in der Darstellung der Kostensituation von Liegenschaften erreichen. Gleichzeitig können belastbare Aussagen für den laufenden Prozess der Entscheidungsfindung getroffen werden. Für das Vortragsmanuskript zur Kopplung von CAFM und Gebäudeautomation wurden die Autoren Gerhard Fetzer, Jörg Seitter und Hartmut Potreck mit dem Best Paper Award der FM-Messe 2011 ausgezeichnet. Prof. Gerhard Fetzer ist Dekan der Fakultät Versorgungstechnik und Umwelttechnik der Hochschule Esslingen, M. Sc. Jörg Seitter arbeitet am Steinbeis Transferzentrum Building Technology und Dipl.-Ing. Hartmut Potreck ist Vorstand der SMB AG, München, Hersteller des Software-Systems MORADA.
In unserer Serie „Facility Manager im Portrait“ haben wir in der Ausgabe 4 Matthias Grimm vorgestellt. Er ist Head of Global Facility Management der SAP AG und kann sich „keinen schöneren Beruf vorstellen“. Grimm trägt die organisatorische und finanzielle Gesamtverantwortung für den Bereich Global Facility Management mit einem Kosten- und Invest-Volumen von knapp 500 Mio. Euro jährlich. Zu seinen Aufgaben gehören die strategische und taktische Ausrichtung des Bereichs, die Einhaltung der Zielvorgaben der Abteilung und die Mitarbeiterentwicklung. Etwa 1,2 Mio. m² verteilt auf weltweit 160 Standorte mit knapp über 55.000 Arbeitsplätzen liegen in seiner Verantwortung.
Was heißt Nachhaltigkeit für den Immobilienbereich und insbesondere für die Immobilien der öffentlichen Hand? Wie kann man die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit fassbar machen, messen und in Bewertungen ausdrücken? Welche Instrumente stehen der öffentlichen Hand für die Umsetzung von Nachaltigkeit zur Verfügung? Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben, der bis 2012 schrittweise das Eigentum aller inländischen Liegenschaften des Bundes übertragen wird, treibt durch ihre Mitarbeit am Leitfaden Nachhaltigen Bauen, am Runden Tisch Nachhaltiges Bauen und am Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) aktiv die Entwicklung nachhaltiger Immobilien voran.
Der Berliner Multidienstleister Dussmann erweitert sein Geschäftsfeld um den Bereich Kinderbetreuung und betreibt künftig deutschlandweit betriebsnahe Kindertagesstätten. Diese sollen sich durch die längsten Öffnungszeiten in Deutschland sowie ihren kulturellen Schwerpunkt und bilingualen Ansatz auszeichnen. Die Einrichtungen nehmen Kinder ab drei Monaten bis sechs Jahren auf und werden gemeinsam mit Unternehmen realisiert. Der erste Dussmann KulturKindergarten, der mit dem Unfallkrankenhaus Berlin (ukb) geplant wurde, wird im Mai 2011 eröffnen.
Die EPM, ein Unternehmen der Bilfinger Berger Facility Services, übernimmt in Partnerschaft mit der Fraport AG das Property Management für „The Squaire“ (vormals Airrail Center) am Frankfurter Flughafen. Das Leistungsbild umfasst das kaufmännische und technische Property Management, sowie die Steuerung der Facility Services. Auftraggeber ist die THE SQUAIRE GmbH & Co. KG. EPM hatte bereits zuvor den Auftrag für das Center Management der Retail-Flächen des „The Squaire“ erhalten.
Die Immobilienbranche in Deutschland geht voller Zuversicht in das laufende Jahr. Während die Wirtschaftskrise 2008 und 2009 eine Talfahrt der Immobilienpreise und Mieten einläutete, haben die Investoren mit dem Aufschwung wieder Mut gefasst und sind anscheinend auch wieder besser bei Kasse. „Aufgrund der volkswirtschaftlich besseren Lage in Deutschland und den daraus resultierenden Folgen für die Vermietungsmärkte rechnen wir nach rund 20 Mrd. Euro im vergangenen Jahr für 2011 mit einem Anstieg des Transaktionsvolumens um 25 Prozent auf über 25 Mrd. Euro im gewerblichen Immobilienbereich,“ sagt Oliver Zucker, Sector Head of Building Construction & Real Estate bei KPMG. Seine Einschätzung stützt sich auf die Ergebnisse einer Befragung, die die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft unter 100 Investoren, Projektentwicklern, Finanzierern, Asset Managern, Wohnungsunternehmen und Maklern durchgeführt hat.
Die zu ALBA Facility Services gehörende ALBA Property Management GmbH wurde von den amerikanischen Eigentümern mit dem kaufmännischen und technischen Property Management sowie der Steuerung der Facility Services in dem 1912 von Hermann Muthesius entworfenen und mittlerweile denkmalgeschützten Tuteur-Haus in Berlin beauftragt.
Hochtief Facility Management hat vom Hessischen Immobilienmanagement, dem immobilienwirtschaftlichen Landesbetrieb, den Auftrag erhalten, zehn weitere öffentliche Gebäude zu betreiben. Damit ist der Dienstleister für das
Bilfinger Berger Facility Services hat aus der Industrie Aufträge mit einem Gesamtvolumen von rund 55 Mio. Euro erhalten. Für BASF, Carl Zeiss und Orange Communications erbringt das Unternehmen vor allem technisch geprägte Leistungen im Facility Management. Die Verträge haben eine Laufzeit von drei bis fünf Jahren.
Gerfried Walsers Aufgabe klingt eigentlich ganz einfach: Als Facility Manager der Burger King GmbH muss er Dienstleistungen rund um das Kerngeschäft der Systemgastronomie zu Marktpreisen mit einem hohen und einheitlichen Qualitätsstandard in allen Burger King Restaurants bundesweit zur Verfügung stellen. Doch spätestens beim Stichwort Standorte wird die erste Herausforderung in seiner Arbeit klar: Es gibt zahlreiche Neueröffnungen, Schließungen oder Company-Standorte werden an Franchisenehmer übergeben. Eine Gemeinsamkeit über alle Restaurants hinweg ist jedoch das Bestreben, möglichst viele Supportleistungen outzusourcen, da die Auftraggeber sich nur mehr auf das Kerngeschäft in der Systemgastronomie konzentrieren wollen. Erschwert wird dies jedoch durch den heterogenen Bestand.
Mach aus „Franzi“ den perfekten Facility Manager mit playFM. play FM heißt das Computerspiel für FM-Einsteiger und -Fortgeschrittene, das derzeit ein Forscherteam der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) entwickelt. Franz bzw. Franziska Meier (FM) ist der Hauptcharakter, der vom Spieler durch die verschiedenen Level gelenkt wird. Innovative IT-gestützte Lehr- und Lernkonzepte im Facility Management befinden sich mit Ausnahme von in Hochschulen eingesetzten e-Learning-Plattformen und vereinzelten betriebswirtschaftlichen Planspielen noch in den Kinderschuhen. Im Weiterbildungsbereich fehlen diese Ansätze fast vollständig. Dies war die Motivation für das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt „playFM“.
Das zum Jahreswechsel in Kraft getretene Haushaltsbegleitgesetz hat die bisherigen strom- und energiesteuerrechtlichen Entlastungen für Contractoren zu großen Teilen aufgehoben. Entlastet werden Contractoren nur noch, wenn sie ihre Nutzenenergie an Unternehmen des Produzierenden Gewerbes verkaufen. Für Contracting-Projekte in der Wohnungswirtschaft, im Gesundheitssektor oder in der Verwaltung gibt es seit Beginn des Jahres 2011 keine steuerlichen Entlastungen mehr. Um die Wärmepreise weiterhin wettbewerbsfähig zu halten und Contracting als attraktives Modell der Energieversorgung zu erhalten, stehen die Contracting-Anbieter nun unter dem Druck die weggefallenen Steuerentlastungen mit intelligenten Energieeinspar- und -effizienzkonzepten zu kompensieren.
Die FM-Berater können sich freuen. Im Jahr eins nach der Wirtschaftskrise wuchs der Beratungsmarkt im Facility Management wieder dynamisch: Um 11,7 Prozent konnten die FM-Beratungsunternehmen, die an der aktuellen Marktübersicht der FM-Beratungsunternehmen teilnahmen, ihr Geschäft im Jahr 2010 ausbauen. Zum Zeitpunkt der Befragung im November 2010 erwarteten die 17 FM-Beratungsunternehmen, die Angaben zur Geschäftsentwicklung machten, zusammengerechnet einen Jahresumsatz von insgesamt 45,38 Mio. Euro im Geschäftsfeld der FM-Beratung.
Die am 1. November 2010 gegründete RGM Holding GmbH, Dortmund, dient künftig als Führungsgesellschaft der drei unabhängig am Markt operierenden Gesellschaften RGM Facility Management GmbH, PropertyFirst GmbH und RGM Industrial Services GmbH. Die RGM Industrial Services GmbH vermeldet gleich einen Zukauf. Sie hat von der Habacker Holding GmbH & Co. KG, Düsseldorf, die ThyssenKrupp ExperSite GmbH, Kassel, erworben, die seit dem 1.November 2010 als RGM ExperSite GmbH firmiert. Das Unternehmen erbringt technische und infrastrukturelle Facility Services in den Industrieparks Kassel-Mittelfeld und Kassel-Rothenditmold und erwirtschaftete im Jahr 2009 mit 50 Mitarbeitern einen Umsatz von rund 8 Mio. Euro.