Die Fach
zeitschrift „Der Facility Manager“ hat fundierte Zahlen zum deutschen Markt für Gebäudereinigung erhoben. Von den 26 Unternehmen, die bei der Datenerhebung per Fragebogen im Juli Angaben zu Umsätzen, Mitarbeiteranzahl, Zertifizierungen und Portfolio gemacht haben, konnte der Großteil in 2010 das Vorkrisenniveau wieder erreichen. Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise sind die Umsätze der befragten Dienstleistungsunternehmen im Geschäftsfeld Reinigung in den vergangenen Jahren gewachsen. Verglichen mit den Umsätzen in 2008 (2,31 Mrd. Euro) stieg der Umsatz um 161 Mio. Euro bzw. 6,98 Prozent auf 2,57 Mrd. Euro in 2009. 2010 verzeichneten die Dienstleister mit 97 Mio. Euro ein Umsatzplus von 3,91 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der komplette Beitrag über Gebäudereinigungs-Dienstleister in Deutschland ist in der sechsseitigen Marktübersicht der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.

Die Zukunft der Energieversorgung ist regenerativ. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. Allerdings gilt es auf dem Weg in diese Zukunft ein großes Problem zu lösen: Die Speicherung der regenerativ gewonnenen Energie. Denn die Sonne scheint nur tagsüber und der Wind weht nicht immer gleich stark. Nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima und dem in Deutschland beschlossenen Atomausstieg arbeiten Ingenieure und Wissenschaftler an neuen Technologien zur Energiespeicherung. Doch nachdem nun endgültig feststehen dürfte, dass Atomkraft auch nicht als Brückentechnologie geeignet ist, nimmt die Forschung schnellere Fahrt auf. Die technischen Ansätze für die Speicherung von Energie sind vielfältig.
Die Fraport AG, die WISAG Facility Management Hessen GmbH & Co. KG und die STRABAG Property and Facility Services GmbH haben sich zur Arbeitsgemeinschaft „ARGE Facility Management @ The Squaire GbR“ zusammengeschlossen, um fünf von sechs Bauteile der Immobilie „The Squaire“ (dem überbauten Fernbahnhof) zu bewirtschaften. Innerhalb der ARGE hat die Fraport AG die Konsortialführerschaft übernommen. Der Vertrag zwischen der ARGE und der The Squaire GmbH & Co. KG hat eine Mindestlaufzeit von zehn Jahren.
EPM, Tochterunternehmen von Bilfinger Berger Facility Services, meldet drei Vertragsverlängerungen. So hat die DG Anlage Gesellschaft mbH nach einer Ausschreibung ihren Vertrag über das Property Management und die Facility Services mit EPM nunmehr als Generaldienstleister neu aufgesetzt. Das betreute Volumen umfasst 46 Immobilien mit 445.000 m². Die SEB hat EPM in 29 Objekten mit einer Fläche von rund 400.000 m² für weitere drei Jahre als Property Management-Dienstleister engagiert und in der City Galerie Aschaffenburg (s. Bild) mit ihren 54.000 m² gewerblicher Nutzfläche ist EPM für weitere sieben Jahre für das Center Management zuständig. Auftraggeber ist dort die Commerz Real Gruppe.

Die Immobiliengesellschaft Vivico wird von 1. Juli an unter der Marke „CA Immo“ auftreten. Das auf nachhaltige Quartiersentwicklung spezialisierte Unternehmen war Ende 2007 vom europäischen Immobilieninvestor
Die Düsseldorfer
Am 22. Juni ist die neue „Marktübersicht der Gebäudemanagement-Komplettanbieter 2011“ erschienen. Sie bietet detaillierte Informationen zu 31 operativen Gebäudemanagement-Dienstleistern in Deutschland und leistet wertvolle Hilfestellung bei der Suche nach dem geeigneten Dienstleistungspartner. Im Gegensatz zu den Marktanalysen und Rankings der Marktforschungsinstitute Lünendonk und Interconnection Consulting, die mit den Gesamtumsatzzahlen der Dienstleistungsanbieter arbeiten, konzentrieren sich makon und „Der Facility Manager“ in ihren Auswertungen auf die Umsatzzahlen im Bereich Gebäudemanagement der an der Marktübersicht teilnehmenden Unternehmen.
In unserer Serie Facility Manager im Portrait stellen wir Ihnen dieses Mal Rupert Mayr vor. Er ist Director Facility Management and Logistics beim Luftfahrt-Triebwerkshersteller MTU Aero Engines in München (s. Bild). Als Director Facility Management and Logistics verantwortet Mayr die Bereiche Neubauten, Gebäudemanagement und Logistik beim Luftfahrt-Triebwerkshersteller MTU Aero Engines in München. Zusammen mit 115 Mitarbeitern kümmert er sich um die Belange von 4.500 Mitarbeitern. Die größte Herausforderung dabei? – „Notwendiges von Überflüssigem zu unterscheiden…“
Die Frage nach der Zutrittskontrolle kann mechanisch, digital oder in Mischformen beantwortet werden. Die Kriterien für die Entscheidungsfindung hängen primär von den Anforderungen und Rahmenbedingungen des Einzelfalls ab. Dabei spielt die Größe der Anwendung eine zentrale Rolle. Trotz höherer Anschaffungskosten bieten elektronische Schließsysteme eine Vielzahl von Vorteilen, die sie im Vergleich zu den mechanischen Systemen besonders attraktiv machen. Richtig gehandhabt bergen sie auch in puncto Sicherheit große Potenziale.
Die Atomkatastrophe in Fukushima löste auch in Europa, insbesondere in Deutschland, ein weiteres Erdbeben aus. In der Energiepolitik und der Berichterstattung darüber haben sich in kürzester Zeit nahezu revolutionäre Veränderungen ergeben. In der allgemeinen Wahrnehmung beherrschte jedoch die Politik in Kombination mit den vier großen Energieversorgern die Gesamtdiskussion. Contractoren und Facility Services Anbieter üben in Zeiten revolutionärer Veränderungsprozesse eine nicht nachvollziehbare Zurückhaltung. Sie sind in der gesamten Diskussion abgetaucht. Dies ist umso verwunderlicher, als diese mehr als alle anderen Akteure am Markt, bezahlbare Lösungsansätze zu bieten haben. Das Geschäftsmodell Contracting hat den Vorteil, nicht nur vom Umsatz verkaufter Energie zu leben, sondern trägt sich auch durch Einspareffekte.
Am heutigen Montag hat das Marktforschungsunternehmen Lünendonk seine jährliche Liste der TOP 25-Facility Services Anbieter in Deutschland veröffentlicht. Demnach führt Bilfinger Berger Facility Services das Feld vor Strabag Property and Facility Services und DB Services an:
Knapp 100.000 Bäume in 11 Mio. m² Außenanlagen an rund 630 Standorten – das ist der stolze Baumbestand in den Wohnanlagen der Deutschen Annington (DAIG). Damit nicht genug: Hinzu kommen noch einmal rund 40.000 weitere Bäume. Sie stehen in direkt angrenzenden Grundstücken, in Brachflächen und Flächen mit Waldcharakter und vor allem in den sogenannten Mietergärten, den Schrebergartenkolonien, die zu zahlreichen Wohnanlagen gehören. „In Summe reden wir also über rund 140.000 Bäume. Um diese Dimensionen können und wollen wir uns nicht selbst kümmern“, berichtet Andreas Freres vom Dienstleistermanagement der DAIG. Deshalb hat die DAIG die Grünflächenmanager der Haus Vogelsang GmbH (HVG) mit der Verkehrssicherungspflicht im Rahmen der Baumkontrolle und der Baumpflege in allen Liegenschaften der Deutschen Annington bundesweit beauftragt.
Der Aufzug ist nicht der Energieverbraucher Nummer eins in Gebäuden, trotzdem birgt er großes Einsparpotenzial. Rund 60 Prozent der aufgewendeten Energie, sagen Experten, kann durch den Einsatz moderner Technologie eingespart werden. Das rechnet sich, ist doch davon auszugehen, dass Aufzüge auch in Zukunft nicht aus den Gebäuden verschwinden werden. Nicht zuletzt der demographische Wandel hin zu einer älteren Gesellschaft ruft neben Barrierefreiheit auch das Thema Effizienzmaßnahmen in der Aufzugstechnik auf den Plan.
Nach LEED und BREEAM hat das Deutsche Gütesiegel nachhaltiges Bauen der DGNB (Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) als jüngstes der drei hierzulande bekannten Nachhaltigkeitszertifikate einen beeindruckenden Start hingelegt. Obwohl es bereits über 170 DGNB-zertifizierte Immobilien gibt, sind der Aufbau und die Kriterien des Zertifikats für viele Facility Manager immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Doch spätestens seit der Existenz der Zertifikatsvariante für Bestandsimmobilien kommen sie nicht mehr darum herum, sich in die Systematik einzuarbeiten, wollen sie nicht Gefahr laufen, beruflich ins Abseits zu geraten.
Auf der am 11. April verschickten Einladung zur Bilanzpressekonferenz der Dussmann-Gruppe war noch Thomas Greiner als Vortragender des Zahlenwerks angekündigt. Am 20. April überraschte das Unternehmen mit der Mitteilung, dass der Stiftungsrat der Dussmann-Gruppe unter dem Vorsitz von Catherine von Fürstenberg-Dussmann (rechts im Bild) – der Ehefrau des im Oktober 2008 erkrankten Firmengründers – beschlossen habe, sich mit sofortiger Wirkung von dem noch von Peter Dussmann persönlich eingesetzten Vorstandsvorsitzenden zu trennen. Die bisherige Nummer Zwei, Dirk Brouwers (links im Bild), soll statt Greiner das Unternehmen in die Zukunft führen.
Johnson Controls Global WorkPlace Solutions konnte den bestehenden Vertrag mit der Royal Dutch Shell plc für das Management und die Wartung von 12.000 Shell-Tankstellen verlängern. Die Vereinbarung erstreckt sich auf Tankstellen in Deutschland sowie 26 weiteren Ländern Europas, im Nahen Osten und in Afrika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Amerika.
Die EPM, ein Unternehmen der Bilfinger Berger Facility Services, hat zum 1. April 2011 das Center Management des Einkaufscenters „daseinstein“ übernommen. EPM ist sowohl mit dem klassischen Center Management sowie mit dem Property- und Vermietungsmanagement beauftragt. Das Einkaufszentrum liegt im Münchener Stadtteil Haidhausen und hat eine Gesamtfläche von 36.000 m² mit einer Verkaufsfläche von circa 16.000 m². Auftraggeber ist Pramerica Real Estate Investors. Mit der DZ BANK AG konnte EPM im April den bestehenden Vertrag über die Property und Facility Management Leistungen im Kronenhochhaus im Frankfurter Westend sowie weiterer Immobilien in Frankfurt, Hannover und Berlin um weitere drei Jahre verlängern.
Der Stiftungsrat der Dussmann Gruppe hat gestern unter dem Vorsitz von Catherine von Fürstenberg-Dussmann beschlossen, sich vom Vorsitzenden des Vorstandes, Thomas Greiner, und vom Finanzvorstand, Dr. Christiane Jaap, zu trennen. Die Trennung erfolgte laut Aussagen des Unternehmens einvernehmlich.Das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernimmt mit sofortiger Wirkung der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Dirk Brouwers (s. Foto). Die Berufung eines neuen Finanzvorstands wird in Kürze erfolgen.
Der Begriff „Green Building“ wird vielfach nur mit einer rein energetischen Betrachtung in Verbindung gebracht. Nicht weniger entscheidend sind allerdings Faktoren wie das Gebäudekonzept, der Standort und gesundheitliche Aspekte. So können beispielsweise energiesparende Leuchtmittel zwar Strom sparen, aber als Nebeneffekt zugleich eine Belastung der Nutzer durch elektromagnetische Felder erzeugen oder bei der Entsorgung Probleme bereiten. Gerade das Thema elektromagnetische Strahlung wird im Zusammenhang mit dem nachhaltigen Bauen oft noch nicht ausreichend diskutiert. Und das, obwohl gerade die modernen Green Buildings über vergleichsweise viele gebäudetechnische Funkanwendungen verfügen und im gewerblichen Bereich beispielsweise der Internet-Zugang über W-LAN nicht mehr wegzudenken ist.