Die erste Million ist immer die schwerste. Was für Unternehmer gilt, trifft erst recht für die Elektromobilität zu. Angesichts von derzeit rund 4.500 zugelassenen Elektrofahrzeugen, die auf deutschen Straßen unterwegs sind, hat sich selbst der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier vorsichtig von den hochtrabenden Plänen bis ins Jahr 2020 verabschiedet. Eine Million Elektrofahrzeuge, die bevorzugt aus regenerativen Stromquellen gespeist werden, sollten bis dahin einen spürbaren Baustein im Zuge der Energiewende bilden und Deutschland unabhängiger von fossilen Brennstoffen machen. Tatsächlich ist die Entwicklung weit von diesen Zielen entfernt. Es fehlt an Fahrzeugen im Markt, an der Infrastruktur und an einheitlichen Standards, die eine rasche Marktdurchdringung ermöglichen würden.
Lesen Sie den kompletten Beitrag über Elektromobilität in der September-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.
In unserer Serie „Facility Manager im Portrait“ stellen wir Ihnen dieses Mal Ferdinand Räthling vor. Er ist Leiter Allgemeine Verwaltung beim Spiegel-Verlag in Hamburg und verantwortet sämtliche Gebäude der Spiegel-Gruppe weltweit inklusive TV und manager magazin. Insgesamt ergibt das ca. 46.000 m². Der neue Hauptsitz der Spiegel-Gruppe in der Hamburger HafenCity wurde kürzlich mit dem HafenCity-Umweltzeichen für nachhaltiges Bauen ausgezeichnet. Bereits vor Fertigstellung im Herbst 2011 erhielt das Mediengebäude an der Ericusspitze das Vorzertifikat. In vier von fünf möglichen Kategorien erfüllt es nun auch im Gebäudebetrieb die Anforderungen des Gold-Standards.
Lesen Sie den kompletten Beitrag über das Facility Management im Spiegel-Verlagsgebäude in der September- Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.
Funktionale und damit erfolgsbezogene Leistungsbeschreibungen und eine pauschalierte Vergütung wählen Auftraggeber häufig, um sich Arbeit bei der Erstellung von Leistungsverzeichnissen zu ersparen und um das Risiko der Vollständigkeit der Beschreibung auf den Auftragnehmer zu übertragen und dadurch Nachträge zu vermeiden. Das Thema ist so wenig neu, wie diese Motivation zu kurz greift, und ist deshalb immer wieder Gegenstand der Rechtsprechung von Oberlandesgerichten und dem Bundesgerichtshof. Der Leistungsinhalt eines Vertrages bestimmt sich bei einer funktionalen Leistungsbeschreibung genauso wie bei einem Leistungsverzeichnis immer danach, was die Parteien tatsächlich vereinbart haben.
Lesen Sie den kompletten Beitrag von Tanja Nein, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Bau- und Architektenrecht bei Rödl & Partner in Nürnberg, über funktionale Leistungsbeschreibung in der September-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.
Die Finanzanleger Ontario Teachers‘ Pension Plan und Kirkbi Invest A/S werden sich mit 500 Mio. Euro an dem dänischen Facility Services Anbieter ISS beteiligen. Teachers‘ will ungefähr 350 Mio. Euro und KIRKBI ungefähr 150 Mio. Euro beisteuern. Die neuen Anleger werden ungefähr 26 Prozent der endgültigen ISS-Holdinggesellschaft besitzen. Haupteigner von ISS bleiben EQT Partners und Goldman Sachs Capital Partners, die im Rahmen der Transaktion keine Anteile verkaufen. Die Einkünfte aus der Investition sollen dazu dienen, ISS zu entschulden, indem 11 Prozent der vorrangigen Anleihen, die nach dem Stichtag Dezember 2012 bis 2014 fällig sind, zurückgezahlt werden.
ISS beschäftigt derzeit weltweit rund 530.000 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2011 einen Umsatz von rund 10,4 Mrd. Euro. Im letzten Jahr hatte der britische Sicherheitsdienstleister G4S versucht, ISS zu übernehmen, war dabei jedoch am Widerstand der eigenen Aktionäre gescheitert.
Der Facility Management Kongress 2013 ist Deutschlands einziger rein auf FM fokussierter Kongress mit parallel stattfindender Messe. Er bietet eine Plattform, um neue Trends, FM-Lösungen und -Konzepte anwendungsorientiert zu präsentieren. Die Fachbeiträge für den Facility Management Kongress vom 26. bis 28. Februar 2013 können noch bis zum 1. August 2012 eingereicht werden. Beiträge in denen Praxiserfahrungen und verallgemeinerbare Problemlösungen zu aktuellen Themen im Vordergrund stehen, werden bevorzugt ausgewählt.
Am 17. Oktober 2012 findet in Hannover die Kongressmesse „GebäudeEffizienz 2012“ statt. Am 24. Oktober gibt es einen zweiten Termin in Köln. „GebäudeEffizienz 2012” ist eine Kongressmesse zur Anwendung intelligenter Gebäudetechnik und Nutzung moderner Energy Services Modelle. Anwender geben Erfahrungsbericht über nachhaltiges Planen, Bauen und Betreiben energieeffizienter Immobilien. In der begleitenden Ausstellung präsentieren System- und Serviceanbieter zukunftssichere Lösungen.
ISS wird der künftige Facility Services-Dienstleister für Novartis-Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Slowenien. Novartis, ein internationaler Anbieter im Gesundheitsbereich mit Sitz in Basel, Schweiz, hat ISS beauftragt, ab dem 1. Januar 2013 in den vier Ländern für 22 Niederlassungen, einschließlich Produktionsbetrieben und anderen Einrichtungen, Integrated Facility Services zu erbringen. Wenn die Partnerschaft vollständig umgesetzt ist, wird Novartis weltweit einer der größten Kunden von ISS.
Die Ausschreibung der GEFMA-Förderpreise 2013 für herausragende Hochschul-Abschlussarbeiten hat begonnen. Interessierte Absolventen und Wissenschaftler können sich mit ihren Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeiten sowie Dissertationen zum Thema Facility Management (FM) an diesem Wettbewerb beteiligen. Einsendeschluss ist der 23. November 2012. Die Preisverleihung findet in Medien-Kooperation mit der Immobilien Zeitung am 28. Februar 2013 im Forum der Messe „Facility Management“ in Frankfurt a. Main statt. Auf die Gewinner warten Preisgelder in einer Gesamthöhe von 8.000 Euro. Der Deutsche Facility Management Verband GEFMA richtet diesen Wettbewerb bereits zum 16. Mal aus.
Der Facility Services Anbieter ISS hat heute eine neue Partnerschaft mit Barclays Bank bekanntgegeben. ISS wird für Barclays Facility Management-Leistungen erbringen und Niederlassungen in Großbritannien, Europa, Amerika, im asiatisch-pazifischen Raum und dem Nahen Osten betreuen. Die neue Partnerschaft soll eine Plattform für Integriertes Facility Management für alle Barclays Niederlassungen schaffen. Um diese zu unterstützen, wird ISS ein neues Management Informationssystem aufbauen und einsetzen. Das System soll Informationen weltweit bündeln, überprüfen und analysieren, um Management-Entscheidungen zu unterstützen. Barclays wird einer der weltweit größten Kunden von ISS.
Die HYPO NOE Gruppe hat die 100%-Tochter der EVN „first facility“ erworben. Die NÖ Hypo-Beteiligungsholding GmbH (100% Tochter der HYPO NOE Gruppe Bank AG) hat die Verträge am 2. Juli 2012 unterzeichnet. Die HYPO NOE setzt bereits einen starken Fokus auf das Immobilienfinanzierungsgeschäft sowohl im gewerblichen als auch im privaten Bereich und ist in der Projektentwicklung sowie beim Immobilienservice aktiv. Mit der first facility will die HYPO NOE in Zukunft den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie abdecken.
Als das erste Facility Management Unternehmen Österreichs verfügt first facility über mehr als 25 Jahre Erfahrung als Komplettanbieter für Facility Management Dienstleistungen. first facility betreut derzeit rund 215 Immobilienobjekte in Österreich und weitere 44 in den CEE-Ländern. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien und neun Tochter- und Beteiligungsunternehmen in Österreich und den CEE/SEE-Ländern erwirtschaftete 2011 einen Gewinn von 1,4 Mio. Euro. In Österreich beschäftigt die first facility rund 180, in den CEE/SEE-Ländern rund 100 Mitarbeiter. Die first facility bleibt innerhalb des HYPO-Konzerns weiterhin als eigenständiges Unternehmen am Markt bestehen.
Eine klare und einheitliche Definition von nachhaltigen Reinigungsverfahren gibt es derzeit noch nicht. Green Cleaning – darin sind sich die Gebäudedienstleister einig – umfasst mehr als den bloßen Einsatz von ökologischen Reinigungsmitteln. Nimmt man die Angebote der Dienstleister unter die Lupe, kristallisieren sich einige Punkte heraus, die Green Cleaning Angebote ausmachen. Die Reduktion von Reinigungsmitteln und Chemie steht bei Green Cleaning Anbietern in allen Gebäudeteilen weit oben auf der Prioritätenliste. Bei Reinigungs- und Pflegemitteln ist 10 bis 25 Prozent Einsparung realistisch. Der Anteil an Chemie kann sogar um bis zu 100 Prozent reduziert werden.
Der komplette Beitrag über die Green Cleaning Angebote der Dienstleister ist in der Juli-August-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die Kosten für Photovoltaik-Systeme (PV) sind in den vergangenen Monaten drastisch gesunken. Damit nähern sich die Stromgestehungskosten für Strom aus PV-Anlagen immer weiter den Strombezugskosten an. Das zukünftige Potenzial dieser Entwicklung liegt aber nicht mehr ausschließlich in der reinen Stromerzeugung, sondern ebenfalls in der Speicherung und der aktiven Steuerung von Stromverbrauch. Interessant für das Facility Management könnte die Einbindung des Wechselrichters als Dienstleister für das aktive Energiemanagement sein.
Der komplette Beitrag Ralf Ott, Consultant bei Rödl & Partner in Nürnberg, über Photovoltaik-Wechselrichter als zukünftige Energiemanage rist in der Juli-August-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Nur eine Handvoll deutscher Facility Services Anbieter erzielt derzeit nennenswerte Umsätze im Ausland. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen „Marktübersicht der Facility Services Anbieter Deutschland 2012“. Die „Marktübersicht der Facility Services Anbieter Deutschland 2012“ von „Der Facility Manager“ und Valteq listet insgesamt 33 Dienstleister. 28 davon sind Inländer. Von diesen sind 11 auch im Ausland aktiv. Jedoch erzielen nur fünf davon – Dussmann, Bilfinger Berger Facility Services, Klüh sowie Strabag Property and Facility Services – außerhalb Deutschlands mit Facility Services Umsätze von über 50 Mio. Euro.
Der komplette Beitrag über Deutsche Facility Services Anbieter im Ausland ist in der Juli-August-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen. Die „Marktübersicht der Facility Services Anbieter Deutschland 2012“ informiert umfassend zu diesem Thema.
Versiegelte, Wasser undurchlässige Flächen, wie Dächer und Straßen, verschlechtern das Mikroklima durch die Änderung der Strahlungs- bzw. Energiebilanz. Eine Folge ist die Erhöhung der Temperaturen im engeren Gebäudeumfeld und ein unbehagliches Raumklima bzw. die Erhöhung des Energiebedarfs bei der Gebäudeklimatisierung. Wird Regenwasser gespeichert und zur Kühlung genutzt, kann dieser Effekt kompensiert werden. In der Gebäudekühlung bietet Regenwasser im Vergleich zur Kühlung mit Trinkwasser mehrfach Vorteile. Die Gebühr für das Trinkwasser und für die Ableitung von Niederschlagswasser entfällt. Außerdem muss Regenwasser nicht enthärtet bzw. entsalzt werden und spart so weitere Betriebskosten für Aufbereitung und für Ableitung von Abwasser.
Der komplette Beitrag über Regenwasser in der Klimatechnik ist in der Juli-August-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Leichtes Wachstum im Inland und punktuelle Einbußen im Ausland bescheren dem Multi-Services Anbieter Klüh insgesamt einen leichten Umsatzrückgang in 2011. Die Strategie der konsequenten Internationalisierung soll aber fortgesetzt werden.
Während der Düsseldorfer Facility Services Anbieter Klüh Service Management nach Angaben von Andreas Heinze, Vorsitzender der Geschäftsführung, (rechts im Bild mit Alleingesellschafter Josef Klüh zu seiner Linken) mit neuen zweistelligen Millionenaufträgen gut ins Geschäftsjahr 2012 gestartet ist, fiel die Bilanz für 2011 eher durchwachsen aus. So lag der Gruppenumsatz 2011 mit 623,85 Mio. Euro unter Vorjahr (633,31 Mio. Euro). Im Heimatmarkt Deutschland verzeichnete die Klüh-Gruppe laut Heinze 2011 ein Umsatzwachstum um 2,1 Prozent von 424,6 Mio. Euro auf 433,5 Mio. Euro. Im Auslandsgeschäft musste das Unternehmen dagegen einen Umsatzrückgang in Höhe von 8,8 Prozent von 208,8 Mio. Euro (2010) auf 190,4 Mio. Euro hinnehmen. Ursache dafür war einerseits die wirtschaftliche Lage in Griechenland und Spanien. „Die angespannte Liquidität unserer Kunden im öffentlichen und privaten Sektor zwingt uns hier zum Umsatzabbau aus Gründen der Risikominimierung“, sagt Heinze. Andererseits habe es in der Türkei eine komplette Neustrukturierung der dortigen Aktivitäten gegeben, die zwar zunächst für Umsatzeinbußen sorgte, aber wichtig sei, um die „enormen Wachstumschancen am Bosporus auszuschöpfen“.
Das Auslandsgeschäft hat es der Klüh-Gruppe ohnehin angetan: Mit Aktivitäten in allen wichtigen Wachstumsmärkten in Europa, Asien und im arabischen Raum habe das Unternehmen einen klaren Wettbewerbsvorsprung, sagte Heinze. Der Auslandsanteil am Umsatz liegt bei 30 Prozent. International sorgten im letzten Jahr die Klüh-Unternehmen in China und den Emiraten für das stärkste Wachstum. Allein in China stieg der Umsatz um 25 Prozent auf 24,54 Mio. Euro. Von den Vereinigten Arabischen Emiraten aus, wo Klüh bereits im Burj Khalifa tätig ist, soll im zweiten Halbjahr 2012 der Schritt nach Katar unternommen werden. Bei der Entwicklung des Auslandsgeschäfts komme Klüh entgegen, dass die Zielmärkte reifer und die angefragten Leistungen komplexer würden. „Wir sehen in diesen Märkten signifikante Expansionschancen und zudem eine bemerkenswerte Differenzierung für länderübergreifende Rahmenverträge“, erklärte Heinze. Entsprechend sei es ein bedeutendes strategisches Ziel, das komplette Leistungsportfolio international auszurollen.
Wachstumsimpulse und Preisdruck
Im Binnenmarkt verzeichnete Klüh Service Management im letzten Geschäftsjahr „starke Wachstumsimpulse in den Sektoren Security, Personal Services und Facility Management, während das Catering- und Cleaning-Geschäft leicht rückläufig war“. Hier dominiert laut Heinze ein aggressiver Preiswettbewerb, der in dieser Form von den Marktteilnehmern nicht mehr fortgesetzt werden könne. Zudem hätten sich die Rahmendaten mit Lohnsteigerungen und einem verschärften gesetzlichen Regelwerk verschlechtert. Klüh wolle hier nicht „um jeden Preis wachsen“, sondern verzichte bewusst auf margenschwache Lose bzw. Umsatz, betonte Heinze. Stattdessen stelle das Unternehmen die wesentlich wichtigeren Aspekte wie Qualität und Nachhaltigkeit in der wettbewerblichen Auseinandersetzung in den Vordergrund. In diesem Kontext ist auch der erste Nachhaltigkeitsbericht zu sehen, der im Rahmen des Bilanzpressegesprächs am 19. Juni in Düsseldorf vorgestellt wurde.
Für das laufende Geschäftsjahr 2012 informierte Heinze über Neuaufträge in zweistelliger Millionenhöhe. So hat Klüh in München das Management aller Kantinen für die 5.000 Mitarbeiter der Stadtwerke München übernommen und in Düsseldorf den Zuschlag in siebenstelliger Höhe für die Betreuung der Sana-Kliniken erhalten. In Abu Dhabi wurde ein 5-Jahresvertrag mit einem Gesamtvolumen in zweistelliger Millionenhöhe für das Cleaning der staatlichen Universität der Vereinigten Arabischen Emirate, der Al-Ain University, gewonnen und in der Türkei gelang der Abschluss eines Multiservices-Vertrages mit der Kale-Group, Istanbul, einem bedeutenden türkischen Industrie-Konglomerat.
Laut Ralf Hempel wird sich das in der Immobilienwelt vorherrschende Modell aus Asset Management – Property Management – Facility Management grundlegend verändern. Diese Prognose äußerte der Wisag-Geschäftsführer anlässlich der Jahrespressekonferenz der Wisag Facility Service Holding am 15. Juni in Frankfurt. Die strategischen Aufgaben des Property Managements würden in das Asset Management wandern, die operativen Aufgaben in das Facility Management. Die Property Management-Unternehmen seien rein Cash flow getrieben, sagte er. Verbesserungsvorschläge seitens der Facility Services Anbieter würden erst gehört, wenn die ersten Mieter kündigten. „Das Facility Management ist in der Nahrungskette ganz unten angesiedelt. Wenn etwas schief läuft, ist im Zweifelsfall immer das Facility Management schuld.“
Produktivität und Preise am Limit
Den Preisdruck der mittlerweile auf seiner Branche laste bezeichnet Hempel als extrem: „Viele Kunden sind sich bewusst, dass hinsichtlich der Produktivität ein Maximum und bei den Preisen ein Minimum erreicht ist.“ Weitere Einsparungen könnten nur noch durch die Reduzierung der beauftragten Leistungen erreicht werden. Dies gehe jedoch zu Lasten des Werterhalts der Immobilien.
Zukauf von Schubert prägt 2012
Trotz der angespannten Marktsituation konnte die Wisag Facility Service Holding auch in 2011 ihren Wachstumskurs fortsetzen. Der Umsatz stieg um 7,8 Prozent auf 656,9 Mio. Euro. Das EBIT bewegte sich wie im Vorjahr in einem Korridor zwischen drei und fünf Prozent. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich um 1.400 auf 24.655. Das laufende Jahr wird hauptsächlich durch die Integration der Düsseldorfer Schubert Unternehmensgruppe geprägt, die die Wisag zum 1. Januar 2012 übernommen hat. Schubert generierte in 2011 mit 5.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 120. Mio. Euro. Laut Wisag-Gründer Claus Wisser waren drei Faktoren für die Akquisition ausschlaggebend: Die Stärkung der Präsenz in Nordrhein-Westfalen, die gute Positionierung von Schubert im Gesundheitsmarkt und die Stärkung der Catering-Sparte. Durch den Zukauf von Schubert, betonte Hempel, sei man in Deutschland unter die Top 10 der Caterer aufgerückt.
Martin Gräber
Anmerkung: Einen Bericht über die Jahrespressekonferenz der Dr. Sasse AG finden Sie in der Printausgabe Juni/Juli 2012 von „Der Facility Manager“. Ein kostenloses Probeheft erhalten Sie unter www.facility-manager.de/testabo/.
Die Deloitte-Studie „Compliance-Management in der Bau- und Immobilienwirtschaft“, die Aussagen von 85 Branchenunternehmen ausgewertet hat, zeigt: Compliance hat in der Bau- und Immobilienwirtschaft aufgrund branchenspezifischer Risiken einen sehr hohen Stellenwert. Der Einsatz von Compliance-Management-Systemen (CMS) steigt, vor allem, weil sie Ethik und Integrität der Unternehmenskultur signalisieren. Entsprechend gut aufgestellt sind die einzelnen Unternehmen, wobei Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern noch Aufholbedarf haben. Knapp zwei Drittel aller Unternehmen haben bereits eine oder mehrere Compliance-Risikoanalysen durchgeführt, die höchste Relevanz besitzen die Themen Immobilienankauf und Auftragsvergabe. Ein Fünftel der Unternehmen hat eine eigene Abteilung für das Compliance-Management. „Die Studie bestätigt die Zustimmung zu einem umfassenden Compliance-Management, dennoch sehen viele Befragte die Relevanz eher branchen- als unternehmensspezifisch“, kommentiert Michael Müller, Partner und Leiter Real Estate bei Deloitte.
Die RGM Holding GmbH, Dortmund, und der weltweit agierende Baukonzern Alpine Bau GmbH, mit Sitz in Wals bei Salzburg, haben die AFM GmbH – Austrian Facility Management, Linz, gegründet. An dem Joint Venture, das alle österreichischen Facility Management-Aktivitäten beider Joint Venture Partner bündelt, sind beide Unternehmen zu je 50 Prozent beteiligt. Dienstleistungsschwerpunkt des Joint Ventures ist das integrierte Facility Management für Gewerbeobjekte und komplexe Liegenschaften vornehmlich in Österreich. RGM sieht mit der Gründung der AFM eine Plattform zur Ausweitung der RGM-Kernkompetenz in die benachbarten Märkten der Central and Eastern Europe (CEE) Region sowie für öffentlich-private Partnerschaften, sogenannte PPP-Modelle. Im Ausland beschäftigt RGM mittlerweile 120 Mitarbeiter, die eine Bruttogeschossfläche von mehr als 500.000 m² betreuen.
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