Der Energiesparkurs der EU macht auch vor der Beleuchtung nicht Halt – im Gegenteil. Was Glüh-, Halogen- und Energiesparlampen anbelangt, tritt im September die nächste Stufe der Ökodesign-Richtlinie in Kraft und beschert der Glühlampe ihr endgültiges Aus. Auch für gerichtete Lichtquellen (Lampen mit Reflektoren) und Leuchten soll künftig eine Verordnung formuliert werden. Energieeffiziente Beleuchtungslösungen sind daher gefragt wie nie.
Der komplette Beitrag über energieeffiziente Beleuchtung ist in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Um den Betrieb zu optimieren, sind an einem internationalen Flughafen im Mittleren Osten Service-Level-Agreements und Key-Performance-Indicators eingeführt und mit einem Bonus-/Malus-System gekoppelt worden. So lassen sich erbrachte Leistungen eindeutig bewerten und weitere Optimierungen anreizen. Bis zur Restrukturierung der Betreiberorganisation hat den Flughafen eine Behörde verwaltet. Innerhalb dieser waren die Leistungen auf diverse Abteilungen verteilt. Für den Betrieb waren überwiegend eigene Mitarbeiter in Spezialgewerken, aber auch Leiharbeiter von Fachfirmen zuständig. Wartung und Instandsetzung der Anlagen erledigten Nachunternehmer. Ähnliche und sogar gleiche Leistungen in verschiedenen Gebäuden wurden teils an unterschiedliche Unternehmen vergeben, vorbeugende Anlageninstandhaltung fand kaum statt. In puncto Facility Management bestand also viel Optimierungsbedarf – insbesondere im Hinblick auf Servicequalität und Störungsfreiheit. 2009 entschied die Behörde, dass die Leistungserbringung innerhalb ihrer eigenen Reihen neu organisiert und der operative Betrieb an ein Joint-Venture zwischen dem Kunden (Flughafen) und einem neuen Dienstleister vergeben werden soll.
Der komplette Beitrag über Leistungssteuerung am Flughafen ist in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Das Foto zeigt (v.l.): Barbara Kuhnen, techn. Leiterin, Frank Rordorf, Bereichsleiter, Anika Große-Ophoff, kaufm. Leiterin, RAG Deutsche Steinkohle mit Consultant Joachim Ohmen.
Im Rahmen der Fachmesse FACILITY MANAGEMENT in Frankfurt am Main hat die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ am 6. März 2012 die RAG Aktiengesellschaft mit dem FM-Anwenderpreis 2012 ausgezeichnet. Deutschlands traditionsreicher Steinkohlekonzern erhielt die Auszeichnung für sein Projekt „Nachhaltigkeitssicherung FM“, das er mit Unterstützung der Dr. Stürzl Unternehmensberatung durchgeführt hat. Der RAG ist es in dem Projekt gelungen, die Grundlagen zu entwickeln, um die Prozesse im Facility Management kontinuierlich an die Veränderungen im Kerngeschäft anzupassen.
Im Vorfeld des Projekts hatte die RAG im Jahr 2005 die dezentral organisierten Leistungen des Facility Managements gebündelt und unter die Leitung der neu gebildeten zentralen Organisationseinheit „DF“ gestellt. Diese fungiert seither als Ansprechpartner für die Nutzer der Liegenschaften, vergibt Leistungen und kontrolliert deren ordnungsgemäße Erbringung. Die Abteilung DF übernimmt dabei die Aufgaben des strategischen FM, während die operativen Leistungen fremd vergeben sind. Das komplette Projekt fand am 30. Juni 2011 seinen erfolgreichen Abschluss. Zu den von den Arbeitsgruppen neu entwickelten Kontrollinstrumenten gehören ein Reklamationsmanagement, ein Qualitätskontrollsystem sowie ein Satz aussagekräftiger Steuerungskennzahlen. Die entwickelten Werkzeuge helfen bei der Know-how-Sicherung und erzeugen Transparenz, was dazu führt, dass die Bewirtschaftungskosten bei gleichzeitigem Erhalt der Leistungsqualität nachhaltig gesenkt werden können. Zudem existiert nun eine rechtssichere, nach DIN ISO 9000 ff zertifizierte Betriebsorganisation, die den Anforderungen der Betreiberverantwortung gerecht wird.
Zweiter Platz für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen und Cofely Deutschland
Den Anerkennungspreis für den zweitplatzierten Wettbewerbsbeitrag erhielt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) zusammen mit dem Dienstleistungspartner Cofely Deutschland GmbH. Als preiswürdig erachtete die Jury die innovative Vorgehensweise des BLB NRW bei der Vergabe des Neubaus für das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV) in Düsseldorf. Bei diesem 2009 eröffneten Neubau wurde nicht, wie üblich, ein Architekt für den gestalterischen Entwurf gesucht, sondern ein Bauteam mit einem Gesamtkonzept für Architektur, Energie und Betrieb. Für den Neubau forderte der BLB NRW das Einhalten eines maximalen Primärenergieverbrauchswerts, was im Rahmen eines zweijährigen Energiemonitorings nachzuweisen war. Nach Abschluss dieser Monitoringphase steht heute fest, dass die Ziele nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen wurden. Statt der garantierten 110 kW/m² im Jahr braucht das Gebäude nur die Hälfte des geforderten Werts und punktet zusätzlich mit günstigen Wartungskosten.
Dritter Platz für die OMEGA Immobilien GmbH zusammen mit dem Partner BFM
Der Anerkennungspreis für den dritten Platz ging an die OMEGA Immobilien GmbH zusammen mit ihrem Software-Partner BFM Building + Facility Management GmbH. Der Wettbewerbsbeitrag zeigt auf, wie auch im heutigen fortgeschrittenen FM-Markt neue Player erfolgreich Fuß fassen können. So gründete die OMEGA Immobilien GmbH vor gut zwei Jahren die Tochtergesellschaft OMEGA Immobilien Service GmbH (OIS), um weitere Marktsegmente zu erschließen. Ausgehend vom ersten Auftrag im LuisenCenter in Wiesbaden akquirierte das anfangs nur fünfköpfige Team schnell weitere Projekte. Strategien und Werkzeuge für die Expansion waren deshalb gefragt. Nach der Festlegung der personellen Organisationsstruktur führte OMEGA umgehend das CAFM-System KeyLogic von BFM ein und erarbeitete parallel dazu ein Prozess- und Qualitätsmanagement, das nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert wurde. Damit zeigt sich das Dienstleistungsunternehmen bestens für das Servicegeschäft gerüstet.
Nachhaltigkeit geht mit dem Streben nach maximaler Energieeffizienz und Ressourcenschonung einher – regenerative Energieträger sollen dabei von fossilen Energieträgern unabhängig machen. Insofern spielt auch die solare Energiegewinnung eine immer bedeutendere Rolle. Während der Einsatz entsprechender Anlagen auf Dächern wenig Anlass zu Diskussionen liefert, scheiden sich hingegen die Geister über den Sinn oder Unsinn von Solarfassaden. „Der Facility Manager“ hat daher verschiedenste Vertreter der Branche nach ihrer Einschätzung gefragt.
Der komplette Beitrag zu Solarfassaden ist in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Betreiberverantwortung werden derzeit in unterschiedlichen Ausprägungen im Facilty Management diskutiert. Unternehmen greifen das Thema häufig insbesondere aus Sorge um Organisationsverschulden, Haftung oder ihr Image auf. Genauso bedeutsam ist es, dass verantwortungsvolles Handeln künftig auch unter Wettbewerbsgesichtspunkten immer stärker über unternehmerischen Erfolg mitbestimmen wird.
Der komplette Beitrag von RA Jörg Schielein über gesellschaftliche Verantwortung in Facility Services ist in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die Bielefelder Goldbeck Gebäudemanagement GmbH und die Procenter Immobilien-, Management- und Center- Verwaltungs- GmbH, Berlin, arbeiten ab sofort zusammen. Mit einer Geschäftsbeteiligung an Procenter stärkt Goldbeck sein Angebot in den Bereichen Centermanagement und Vermietung und vervollständigt das Dienstleistungsangebot von Procenter in den Bereichen technisches Gebäudemanagement und FM-Consulting. Procenter wird eigenständig weitergeführt. Mit 75 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern betreut das Unternehmen 140 Immobilien mit einem Asset under Management von rund. 3 Mrd. Euro. Goldbeck betreut derzeit über 1.000 Immobilien mit mehr als acht Mio. m² und über 2 Mrd. Assets under Management im In- und Ausland.
Die STEAG Power Saar GmbH und die STEAG New Energies GmbH haben ihre Verträge mit der RGM Facility Management GmbH, Saarbrücken, bis Ende 2015 verlängert. Die Verträge bestehen seit April 2002 und umfassen das technische und infrastrukturelle Facility Management von zwei Verwaltungsgebäuden in Saarbrücken mit insgesamt rund 16.000 m2 sowie die Kraftwerksstandorte Fenne, Weiher (s. Bild) und Bexbach.
Die RGM Facility Management Schweiz AG, Bern, eine Beteiligungsgesellschaft der Dortmunder RGM Facility Management GmbH, hat zum 31. Dezember 2011 im Zuge einer Ausgründung den Geschäftsbereich Facility Management Services von der Ascom (Schweiz) AG, Bern, übernommen. Alle 38 Mitarbeiter sowie der ehemalige Bereichsleiter und designierte Geschäftsführer Franz Stritt wurden übernommen. Für das laufende Geschäftsjahr 2012 erwartet RGM eine Gesamtleistung von rund 6 Mio. CHF. Dienstleistungsschwerpunkt der RGM Facility Management Schweiz AG ist das technische und infrastrukturelle Facility Management für ausgewählte Büro- und Technologieparks in den Großräumen Zürich und Bern, darunter das siebenstöckige Ascom-Gebäude in der Bodenweid mit 25 weiteren Mietern aus dem Technologie- und Dienstleistungssektor. Insgesamt betreut RGM an diesen Standorten eine Fläche von rund 150.000 m².
Die zum Geschäftsbereich Services der ALBA Group gehörende ALBA Property Management GmbH übernimmt ab dem 1. März 2012 das kaufmännische und technische Property Management für zwei Düsseldorfer Objekte mit über 6.000 m² Büro- und Gastronomiefläche im Medien-Hafen aus dem Portfolio der Schweizer Anlagestiftung AFIAA, Zürich. Bei den beiden Objekten handelt es sich um die historische Villa und das im Jahr 2002 modernisierte Speichergebäude (s. Bild) im Düsseldorfer Medien-Hafen, die insgesamt über 6.000 Quadratmeter Büro- und Gastrofläche verfügen.
Rechtsanwalt Klaus Forster, Rödl & Partner, Nürnberg, hat sich für die März-Ausgabe von „Der Facility Manager“ mit dem Thema „Haftung und Delegation von Betreiberpflichten bei Aufzugsanlagen auseinandergesetzt . Jeder zweite Aufzug in Deutschland weist Mängel auf, jeder zehnte stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Das ist das Ergebnis des kürzlich erschienenen Anlagen-Sicherheits-Reports 2011 den der Verband der Technischen Überwachungsvereine (VdTÜV) gemeinsam mit den Zugelassenen Überwachungsstellen (ZÜS) erstellt hat. Der Report erfasst, klassifiziert und bewertet Mängel an Aufzugsanlagen, die sich aus der laufenden Nutzung und dem Betrieb ergeben. Für den Report sind 469.421 Anlagen unter die Lupe genommen worden. Das Ergebnis: „Ohne Mängel“ waren in 2010 nur 48,69 Prozent (2009 waren es 55,38 Prozent), „geringfügige Mängel“ verzeichneten die Aufzugsprüfer bei 40,21 Prozent der Anlagen (2009: 39,88 Prozent), 10,86 Prozent wiesen „sicherheitserhebliche Mängel“ (2009: 4,46 Prozent) und 0,24 Prozent sogar „gefährliche Mängel“ (2009: 0,28 Prozent) auf. Besonders unerfreulich daran ist, dass die Mängel im Vergleich zum Vorjahr erneut zugenommen haben. Viele Betreiber sind sich nach wie vor über die großen Haftungsrisiken im Zusammenhang mit Aufzugsunfällen im Unklaren. Seit dem 1. Januar 2012 stellt die überarbeitete Euronorm 81-1 auch noch erhöhte Sicherheitsanforderungen an Aufzugskabinen.
Der komplette Beitrag über Haftung und Delegation von Betreiberpflichten bei Aufzugsanlagen ist in der Januar-Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Oberste Rechtsgrundlage für alle, die sich mit dem Bauen beschäftigen, sind die Landesbauordnungen. Wer allerdings einen Industriebau errichtet, kann in diesen lange suchen, denn dazu treffen die Landesbauordnungen keine explizite Aussage. Hier lässt sich ein Industriebau, in Abhängigkeit von seiner Größe, lediglich als Sonderbau einstufen. Deshalb wurde Ende der 90er Jahre die Muster-Industriebaurichtlinie (M IndBauRL) eingeführt. Sie regelt die Mindestanforderungen an den baulichen Brandschutz von Gebäuden bzw. Gebäudeteilen „im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion (Herstellung, Behandlung, Verwertung, Verteilung) oder Lagerung von Produkten oder Gütern dienen“. Die Industriebaurichtlinie definiert die Feuerwiderstandsdauer von Bauteilen, die Brennbarkeit der Baustoffe, die Brandabschnittsgrößen sowie Anordnung, Lage und Länge der Rettungswege. Bauten, die der Richtlinie entsprechen, erfüllen die Schutzziele der Landesbauordnungen.
Der komplette Beitrag zu Brandschutz im Industriebau ist in der Januar-Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Ohne FM kein ICE: Die Abwandlung eines Branchen-Werbeslogans bringt die Konstellation im Krefelder Werk für Schienenfahrzeuge der Siemens AG auf den Punkt. Hier, wo unter anderem ICE-Hochgeschwindigkeitszüge gefertigt werden, konzentriert sich die Siemens AG ausschließlich auf die technische Ausstattung ihres Werkes sowie die Produktion. Alle Produktionsanlagen müssen an 24 Stunden 365 Tage im Jahr produktionsbereit zur Verfügung stehen und rechtssicher nutzbar sein. Die dazu notwendigen Service-Leistungen sind nicht Kerngeschäft der Siemens AG und werden deshalb von einem Dienstleister erbracht. An sich ist dies zunächst keine außergewöhnliche Konstellation. So mancher Facility Services Anbieter ist bekanntermaßen auch in Bereichen der industriellen Instandhaltung tätig. Doch am Standort Krefeld hat das Segment Service Solutions der Hochtief Solutions AG den Schritt vom Facility Services Anbieter zum Facility Manager vollzogen. Der Grund dafür ist die besondere vertragliche Konstellation, die Hochtief komplett eigenverantwortlich mit dem Standortbetrieb und dem Erreichen der von Siemens definierten Zielvorgaben betraut.
Der komplette Beitrag über das Facility Management im Schienenfahrzeugwerk der Siemens AG ist in der Januar-Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die Rolle des Contractings in der Energiewende und die fehlende Bekanntheit der Chancen, die sich durch Contracting eröffnen – das waren die Kernthemen des Round-Table-Gesprächs, das „Der Facility Manager“ wenige Tage vor Weihnachten in München veranstaltete. Am Diskussionstisch saßen Dr. Jobst Klien, Sprecher der Geschäftsführung der Hochtief Energy Management GmbH und Vorstandsvorsitzender des ESCO Forum im ZVEI, Stefan Schwan, Bereichsleitung Facility Service der Cofely Deutschland GmbH, Dr. Ulrich Möhl, Leiter Energiedienstleistungen Deutschland und Zentraleuropa der YIT Germany GmbH, Bernhard Reith, Geschäftsführer der ESB Wärme GmbH, und Arthur Dornburg, Geschäftsführer der m+p Consulting Süd GmbH und Mitherausgeber der „Marktübersicht der Energiecontracting-Anbieter“ von „Der Facility Manager“.
Das komplette Round-Table-Gespräch zum Thema Contracting ist in der Januar-Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Rechtsanwältin Manja Schwien, Rödl & Partner, Nürnberg, nimmt in ihrem aktuellen Beitrag in der Rubrik Recht die Umlagefähigkeit des Center Managements bei Gewerbemietverträgen unter die Lupe. In seinen Urteil vom 3. August .2011, Az. XII ZR 205/09 hat sich der Bundesgerichtshof mit der Umlagefähigkeit der Kosten für das Center-Management befasst. In dem zugrunde liegenden Fall hatten die Parteien in einem formularmäßig geschlossenen Mietvertrag über ein in einem Einkaufszentrum belegenes Ladenlokal u.a. vereinbart, dass die Kosten für „Hausmeister, Betriebspersonal, Center-Manager und Verwaltung“ sowie „Raumkosten für Büro-, Verwaltungs- und Technikräume“ auf den Mieter umgelegt werden. Mit dieser Entscheidung setzt der BGH seine Rechtsprechung zur Umlage von nicht in § 2 Ziff. 1 bis 16 Betriebskostenverordnung (BetrKV) genannten Betriebskosten fort.
Der komplette Beitrag über die Umlagefähigkeit des Center-Managements in Gewerbemietverträgen ist in der Dezember-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
In unserer Serie Facility Manager im Portrait stellen wir Ihnen dieses Mal John Lenz vor. Er verantwortet seit 2007 den Gesamtbereich Real Estate und Facility Management von Microsoft in Deutschland. Zu seinen wichtigsten Projekten derzeit gehört der Umbau von 6.300 m² des Portfolios für ca. 650 Kollegen nach dem Bürokonzept „Workplace Advantage“. In der Hauptverwaltung in Unterschleißheim hat Microsoft Deutschland das Programm bereits implementiert und dafür gemeinsam mit dem Dienstleister Sasse Facility Management einen Anerkennungspreis beim FM-Anwenderpreis 2011 erhalten.
Die Abteilung RE&F Germany von Microsoft bewirtschaftet eine Fläche von ca. 57.800 m². Davon befinden sich 36.500 m² im Headquarter in Unterschleißheim bei München (siehe Bild). Die restliche Fläche verteilt sich auf neun weitere Standorte in wichtigen Industrie- und Wirtschaftsgebieten.
Das komplette Interview mit unserem Facility Manager im Portrait ist in der Dezember-Ausgabe 2011 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Das Projekt The Squaire am Frankfurter Flughafen (s. Luftaufnahme) ist in jeglicher Hinsicht außergewöhnlich. Nicht nur die Architektur und der Maßstab sprechen für sich, auch das Brandlöschsystem ist besonders. Die enormen Dimensionen des 660 m langen, 65 m breiten und 45 m hohen Gebäudes forderten auch ein Brandlöschsystem in großem Maßstab sowie eine komplexe Umsetzung und Detaillierung. „Wir haben rund 29.000 wassersparende EconAqua-Feinsprühsprinklerköpfe auf Niederdruckbasis verbaut“, sagt Thomas Gwenner, YIT Germany GmbH, Leiter Kompetenzcenter Sprinkler. Die Gesamtanzahl der Sprinkler liegt bei rund 41.000. Aufgrund der speziellen Anforderungen kam eine kombinierte Sprinkleranlage zum Einsatz. Zu berücksichtigen war auch das Sonderbrandschutzkonzept Ganzglasfassade, das einen verdichteten Sprinklerschutz an der Glasfassade, der einen Brandüberschlag von Geschoss zu Geschoss verhindern soll.
Der komplette Beitrag über das Brandlöschsystem in The Squaire ist in der Dezember-Ausgabe 2011 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die BBA – Akademie der Immobilienwirtschaft hat auf ihrer 14. Jahrestagung das Thema „Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft“ in den Fokus genommen. Verschiedene Beispiele aus der Praxis zeigen Möglichkeiten auf, wie Energie dezentral, ökologisch und effizient bereitgestellt werden kann.
Die Wohnbau Bergstraße EG aus dem Südhessischen illustriert beispielsweise, wie sich Wohnungsunternehmen mit Energie selbstversorgen können. Durch neue Heizungsanlagen und die energetische Modernisierung im Bestand hatte sich der Energieverbrauch in den Objekten (s. Bild) bereits merklich gesenkt. Mittlerweile hat sich die Wohnbau Bergstraße EG sogar komplett vom Gasmarkt verabschiedet und auf Biogas-Erzeugung im Blockheizkraftwerk umgestellt. Mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) 2012 wird es zukünftig auch möglich sein, den im BHKW erzeugten Strom direkt an die Mieter zu verkaufen.
Ein Modell, das auch ohne selbst erzeugte Biomasse auskommt, ist das Projekt Genossenschaftsstrom, das die BTB Blockheizkraftwerks-Träger- und Betreibergesellschaft mbH Berlin gemeinsam mit der Berliner Bau- und Wohnungsgenossenschaft von 1892 eG in Marienhöhe umsetzt. Die BTB versorgt rund 1.300 Wohnungen der Siedlung mit zwei BHKWs. Der Strom, den die Wärme erzeugt, wird ins Netz des Versorgers eingespeist.
Der komplette Beitrag über Energieeffizienz in der Wohnungswirtschaft ist in der Dezember-Ausgabe 2011 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die Volksbank Mittelhessen hat den FM-Anwenderpreis 2011 für ein umfassendes Organisationsprojekt im Facility Management erhalten. Mit Unterstützung der Berater der cgmunich GmbH hat das Finanzinstitut Transparenz und Wettbewerbsfähigkeit bei der Gestaltung seiner Sekundärprozesse geschaffen.
Zehn Fusionen in zehn Jahren, darunter der Zusammenschluss der Volksbanken Gießen (s. Bild), Wetterau, Marburg und Wetzlar-Weilburg, machten die Volksbank Mittelhessen eG zur heute drittgrößten Volks- und Raiffeisenbank Deutschlands. Was sich auf der einen Seite als Erfolgsgeschichte liest, hatte gleichzeitig aber auch Schattenseiten mit sich gebracht. Die Strukturen im Facility Management wurden nur ungenügend den Anforderungen der neuen Größenklasse angepasst. So fehlte es (fast) allerorts an Transparenz im Leistungsgeflecht bei der Unterstützung des Kerngeschäfts. Es gab eine sehr hohe Anzahl an Instandhaltungs- und Wartungsverträgen und dies bei der stattlichen Zahl von 123 Geschäftsstellen.
Der komplette Beitrag über die Neuorganisation des Facility Managements bei der Volksbank Mittelhessen ist in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.