Wie auch heute noch ein junges Unternehmen im Bereich des Facility und Center Managements schnell Fuß fassen kann, zeigt das Beispiel der OMEGA Immobilien Service. Im Jahr 2009 hat die OMEGA Immobilien GmbH die Tochtergesellschaft OMEGA Immobilien Service GmbH (OIS) gegründet, um weitere Marktsegmente zu erschließen. Den Startpunkt dafür markierte das Shopping-Center LuisenForum in Wiesbaden (Bild) als erstes Projekt für das Startup-Unternehmen. Das Erfolgsgeheimnis der OMEGA Immobilien Service für eine rasche Unternehmensentwicklung ist das Beherrschen der Prozesse im Sinne der Betreiberverantwortung und die konsequente IT-Unterstützung des operativen Tagesgeschäfts mit CAFM-Software. Beim FM-Anwenderpreis 2012 wurde das Unternehmen mit dem Anerkennungspreis für den dritten Platz ausgezeichnet.
Der komplette Beitrag über OMEGA Immobilien Service ist in der Juni-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Immer weniger Personal wird in Zukunft immer komplexere Anlagen betreiben und instandhalten müssen. Da tut eine auf das Gebäude und die einzelnen Bauteile angepasste Instandhaltungsstrategie Not. Im „Leitfaden Instandhaltung 2011“ gibt der Arbeitskreis „Betrieb und Instandhaltung“ des RealFM e.V. einen Überblick über verschiedene Instandhaltungsstrategien und nimmt die jeweiligen Vor- und Nachteile unter die Lupe. Welche Strategie die optimale ist, darüber entscheidet nicht die Instandhaltung des gesamten Gebäudes; für jedes einzelne Bauteil oder jede Bauteilgruppe sollte unter Beachtung der Kriterien Werterhaltung, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit die jeweils optimale Strategie bestimmt werden. In der Praxis gibt es aufgrund technischer und wirtschaftlicher Kriterien sowie Sicherheitsrestriktionen Mischformen. Teil 2 der Serie „Instandhaltung“ stellt diese Strategien vor.
Der komplette Beitrag über Instandhaltungsstrategien ist in der Juni-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Die Einführung eines Energiemanagements ist auch in heterogenen großen Immobilienbeständen nach einheitlichen Richtlinien umsetzbar. Dies zeigt das Beispiel der Bundeswehr. Der reguläre Aufwand, Energiedaten zu erfassen, zu pflegen und zu verarbeiten benötigt allerdings eine vorausschauende Strategie zur Reduzierung und Archivierung von großen Datenmengen, ein hierfür ausgelegtes IT-System und einen langen Atem. Mit einem Bestand von weit über 40.000 Immobilien betreibt die Bundeswehr eines der größten Portfolios in Europa. Die Betriebskosten, und hier insbesondere die Energiekosten, liegen im dreistelligen Millionenbereich. Bereits zu Beginn der 2000er Jahre wurden deshalb in der Bundeswehr die Grundlagen für ein zentrales Erfassen und Auswerten von Energieverbrauchsdaten geschaffen.
Das komplette Interview über Energiemanagement bei der Bundeswehr ist in der Juni-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Den Prüfungsvoraussetzungen des AGB-Rechts kann im unternehmerischen Verkehr kaum ein Unternehmen in Deutschland entkommen. Die Unternehmen sind im Rahmen von unternehmerischen Entscheidungen und Vertragsgestaltungen nach Maßgabe des AGB-Rechts in entscheidenden Fragen rechtlich gebunden. Die AGB-Problematik des deutschen Rechts ist im Vergleich zu anderen Rechtsordnungen von besonderer Brisanz, da die selbstbestimmte unternehmerische Entscheidungsfreiheit durch die strenge Rechtsprechung und bestehende Gesetzeslage stark beschnitten ist. Und das obwohl in der Gesetzesbegründung zum AGB-Gesetz der Maßstab einer „selbstverantwortlichen Prüfung, Abwägung und möglichen Einflussnahme beider Vertragsparteien“ enthalten war. Damit sollte der Grundgedanke – die unternehmerische Eigenverantwortlichkeit – und eben nicht eine richterliche bzw. staatliche Inhalts- und Wirksamkeitskontrolle im Vordergrund stehen. Die derzeitige Kontrolle von unternehmerischen Verträgen wird in der Praxis deshalb zu Recht als zu weitgehend und einschränkend empfunden. Dies gilt sowohl für klassische FM-Verträge aber auch für Betreiber, Miet-, Service- und alle sonstigen Verträge zwischen Unternehmen.
Der komplette Beitrag von Rechtsanwalt Klaus Forster, Rödl & Partner GbR in Nürnberg, über AGBs und Individualvereinbarungen ist in der Juni-Ausgabe 2012 der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Seit dem 1. April 2012 hat die All Service Sicherheitsdienste im sogenannten Ruhrturm in Essen die Bewachung der Räumlichkeiten übernommen und verantwortet die Kontrollgänge, die Aufzugsbefreiungen, den Pfortendienst und die Einlasskontrollen. Der Ruhrturm ist die ehemalige Konzernzentrale der E.ON Ruhrgas AG und wurde 2011 von der Essener Fakt AG gekauft.
Die Infrasite Monheim GmbH, eine Tochtergesellschaft von Infraserv Höchst, hat Anfang April den Betrieb des Creative Campus Monheim (Bild) für das biopharmazeutische Unternehmen UCB übernommen. An dem Standort arbeiten zehn Unternehmen mit mehr als 900 Mitarbeitern im Life-Science-Bereich. Standorteigentümer UCB beschäftigt dort selbst rund 550 Mitarbeiter. Infrasite Monheim ist verantwortlich für das technische und kaufmännische Gebäudemanagement, den Bereich Sicherheit sowie das Abfallmanagement, die Grün- und Außenflächen des Standortes, für logistische FM-Leistungen und für Services aus den Bereichen Umweltschutz und Gesundheit.
Stehend von links: Thomas Knoepfle, Cassidian; Dr. Herbert Grebenc, BMW; Mahmut Tümkaya, Piepenbrock; sitzend von links: Markus Breithaupt, Hectas; Ralf Schürmann, MAN Truck & Bus; Doris Lewalski, Hochtief Property Management, Holger Knuf, i²fm. Bild: Der Facility Manager
Die vom englischen Sprachgebrauch geprägte Immobilienwelt hat eine bunte Vielfalt an Berufsbildern hervorgebracht: Vom Asset Manager, über den Property Manager, den Corporate Real Estate Manager bis hin zum Facility Manager und dem Objektmanager. Was genau sind die Aufgaben eines Objektmanagers in Abgrenzung zum Facility Manager? Und: Welche Rolle spielt er im Gebäudebetrieb? Der Objektmanager bestimmt vor Ort maßgeblich die Zufriedenheit des Kunden mit den erbrachten Facility Services. Trotzdem, oder gerade deswegen, ist es schwierig, qualifizierte Objektmanager zu bekommen. Darüber sind sich die Nutzer und Anbieter einig, die sich Ende März auf Initiative von i²fm zum Round-Table-Gespräch bei „Der Facility Manager“ in Merching trafen.
Das Round Table Gespräch über die Rolle des Objektmanagers ist in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Zack, Stillstand – ein Alptraum: Eingesperrt sein im Aufzug und keiner hört einen. Dass dieser Alptraum nicht Wirklichkeit wird, müssen Betreiber von Aufzügen gewährleisten. So legt es die Betriebssicherheitsverordnung fest, zu der auch das Notrufmanagement gehört. Die VDI-Gesellschaft Bauen und Gebäudetechnik (GBG) hat das Thema Notrufmanagement nun gemeinsam mit dem VDMA genauer unter die Lupe genommen und eine Richtlinie erarbeitet. Der Entwurf der neuen Richtlinie VDI/VDMA 4705 „Aufzüge; Notrufmanagement“ zeigt auf, wie Verantwortliche sicherstellen, dass in Aufzügen eingeschlossene Personen nicht durch organisatorische und technische Schwächen zu Schaden kommen.
Der komplette Beitrag über Notrufmanagement von Aufzügen ist in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
„Sie haben jede Chance, zu den Gewinnern der Energiewende zu werden, wenn Sie als Partner und Gestalter auftreten“, attestierte Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer in seiner Keynote auf der diesjährigen FM-Messe in Frankfurt den zahlreich anwesenden Anbietern von Facility Services. Wer würde da widersprechen? Dazu ist die Aussage schlichtweg zu allgemein. Falsch ist sie aber deshalb noch lange nicht. Ganz im Gegenteil. Das Beratungsunternehmen Roland Berger hat in seiner Studie „Risiken der Energiewende: Lösungsansätze im Bereich Facility Management“ Eigentümer gewerblicher Immobilien befragt und kommt auf der Basis von Zahlen und Fakten annähernd zu demselben Schluss wie Fischer. Um die Herausforderungen der Energiewende zu meistern, benötigen Unternehmen Facility Services Anbieter als Partner, die mit Kompetenzen in der Mess-Steuer-Regeltechnik und im technischen Anlagenbau überzeugen.
Das Interview über Facility Services Anbieter als Gestalter der Energiewende ist in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Heizkosten dürfen gegenüber Mietern nicht nach dem Abflussprinzip abgerechnet werden, sondern müssen unter Ansatz des im Abrechnungszeitraum tatsächlich verbrauchten Brennstoffs auf die Mieter umgelegt werden. Der 8. Senat des BGH hat dies kürzlich mit Urteil vom 01.02.2012 – Az. VIII ZR 156/11 entschieden. Auch zum Wohnungseigentum ist eine entsprechende Entscheidung ergangen: Der WEG-Verwalter muss laut Urteil vom 17.02.2012 – Az. V ZR 251/10 in der Jahresabrechnung die Heizkosten nach Verbrauch auf die Wohnungseigentümer umlegen. Mit diesen beiden Urteilen ist klargestellt, dass Heizkostenabrechnungen sowohl im Mietverhältnis als auch bei der Jahresabrechnung von Wohnungseigentümergemeinschaften nicht auf der Basis von Abschlagszahlungen, die an den Energieversorger geleistet werden, abgerechnet werden können.
Der Beitrag von Manja Schwien, Rödl & Partner GbR in Nürnberg, über die korrekte Abrechnung von Heizkosten ist in der Mai-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Eine aktuelle Umfrage von Cree und „Der Facility Manager“ untersucht den Einsatz von LED-Technologie in deutschen Unternehmen. Stimmen Sie ab und gewinnen Sie eines von zehn Cree LED-Paketen!
LED-Technologie ist bei den Lebenszykluskosten meist unschlagbar.
In Nutzungsbereichen mit langer Betriebsdauer ist LED-Technologie eine wirtschaftliche Pflicht.
LED-Technologie ist zweifelsohne auf dem Vormarsch und aktuell die effektivste und umweltfreundlichste Beleuchtungslösung. Unternehmen können durch den Einsatz von LED Beleuchtungssystemen Wartungszeiten minimieren, die Anzahl der Leuchtmittel reduzieren und langfristig Energie und Kosten sparen. So weit die Theorie.
Aber hat sich der Trend in deutschen Unternehmen überhaupt schon durchgesetzt? Belegt die Praxis die Theorie? Dem möchten der LED-Hersteller Cree und „Der Facility Manager“ gerne auf den Grund gehen. Mit einer Umfrage unter Mitarbeitern deutscher Unternehmen aus allen Branchen wollen wir ermitteln, wo LED-Technologie heute schon zum Einsatz kommt und welche Erfahrungen die Mitarbeiter mit dieser Technologie gemacht haben.
Nehmen Sie an unserer Umfrage Teil und beantworten Sie zehn Fragen zum Thema LEDs. Unter den Teilnehmern werden zehn hochwertige Cree LED Beleuchtungspakete verlost, bestehend aus:
Gewinner 1-5: jeweils 3x Cree Lamp LRP38-230V + 1x Cree LED-Taschenlampe; Gewinner 6-10: jeweils 1x Cree LED-Taschenlampe.
Cree LED Lamp LRP38-230V
Cree LED-Taschenlampe
Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Setzen Sie bereits LED-Technologie in Ihrem Unternehmen ein?
Was sind für Sie Gründe für oder gegen den Einsatz von LED-Technologie?
Besuchen Sie www.facility-manager.de/LED-Umfrage und stimmen Sie ab!
Die Umfrageergebnisse sowie die Gewinner der Beleuchtungssysteme geben wir am Ende auch unter dieser Webadresse bekannt.
Facility Management ist wie jedes unternehmerische Handeln mit Chancen und Risiken verbunden. Aufgrund der Komplexität vieler Arbeitsprozesse im Facility Management, der oftmals differenzierten Arbeitsteilung zwischen Nutzern, Auftraggebern, Auftragnehmern und ggf. mehreren Nachunternehmern mit entsprechenden Schnittstellen und nicht zuletzt aufgrund des hohen Maßes an (Betreiber-)Verantwortung im Facility Management ist es unumgänglich, dass Facility Management-Organisationen die Gesamtheit ihrer versicherbaren und nicht versicherbaren Risiken kennen und entsprechend handhaben. Risikomanagement wird dadurch zu einer elementaren und unverzichtbaren Führungsaufgabe innerhalb jeder Facility Management-Organisation.
Der komplette Beitrag von Ulrich Glauche und Henning Wündisch, Rödl & Partner GbR in Nürnberg, über Risikoübertragung im Facility Management ist in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Mehr als 40 Prozent der in Europa eingesetzten Endenergie entfallen auf den Gebäudebereich. Rund 85 Prozent davon sind dem Heizwärmebedarf und der Warmwasseraufbereitung zuzurechnen. Die Europäische Union geht davon aus, dass sich rund 50 Prozent der Energie einsparen ließen, wenn die Gebäude auf den Stand der Technik gebracht würden. Der Facility Manager hat mit Andreas Lücke, Hauptgeschäftsführer des Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik e.V., BDH, über Brennstoffe und Heiztechnologien der Zukunft gesprochen.
Lesen Sie das komplette Interview über die Heiztechnik der Zukunft in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“.
Der Energiesparkurs der EU macht auch vor der Beleuchtung nicht Halt – im Gegenteil. Was Glüh-, Halogen- und Energiesparlampen anbelangt, tritt im September die nächste Stufe der Ökodesign-Richtlinie in Kraft und beschert der Glühlampe ihr endgültiges Aus. Auch für gerichtete Lichtquellen (Lampen mit Reflektoren) und Leuchten soll künftig eine Verordnung formuliert werden. Energieeffiziente Beleuchtungslösungen sind daher gefragt wie nie.
Der komplette Beitrag über energieeffiziente Beleuchtung ist in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Um den Betrieb zu optimieren, sind an einem internationalen Flughafen im Mittleren Osten Service-Level-Agreements und Key-Performance-Indicators eingeführt und mit einem Bonus-/Malus-System gekoppelt worden. So lassen sich erbrachte Leistungen eindeutig bewerten und weitere Optimierungen anreizen. Bis zur Restrukturierung der Betreiberorganisation hat den Flughafen eine Behörde verwaltet. Innerhalb dieser waren die Leistungen auf diverse Abteilungen verteilt. Für den Betrieb waren überwiegend eigene Mitarbeiter in Spezialgewerken, aber auch Leiharbeiter von Fachfirmen zuständig. Wartung und Instandsetzung der Anlagen erledigten Nachunternehmer. Ähnliche und sogar gleiche Leistungen in verschiedenen Gebäuden wurden teils an unterschiedliche Unternehmen vergeben, vorbeugende Anlageninstandhaltung fand kaum statt. In puncto Facility Management bestand also viel Optimierungsbedarf – insbesondere im Hinblick auf Servicequalität und Störungsfreiheit. 2009 entschied die Behörde, dass die Leistungserbringung innerhalb ihrer eigenen Reihen neu organisiert und der operative Betrieb an ein Joint-Venture zwischen dem Kunden (Flughafen) und einem neuen Dienstleister vergeben werden soll.
Der komplette Beitrag über Leistungssteuerung am Flughafen ist in der April-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Das Foto zeigt (v.l.): Barbara Kuhnen, techn. Leiterin, Frank Rordorf, Bereichsleiter, Anika Große-Ophoff, kaufm. Leiterin, RAG Deutsche Steinkohle mit Consultant Joachim Ohmen.
Im Rahmen der Fachmesse FACILITY MANAGEMENT in Frankfurt am Main hat die Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ am 6. März 2012 die RAG Aktiengesellschaft mit dem FM-Anwenderpreis 2012 ausgezeichnet. Deutschlands traditionsreicher Steinkohlekonzern erhielt die Auszeichnung für sein Projekt „Nachhaltigkeitssicherung FM“, das er mit Unterstützung der Dr. Stürzl Unternehmensberatung durchgeführt hat. Der RAG ist es in dem Projekt gelungen, die Grundlagen zu entwickeln, um die Prozesse im Facility Management kontinuierlich an die Veränderungen im Kerngeschäft anzupassen.
Im Vorfeld des Projekts hatte die RAG im Jahr 2005 die dezentral organisierten Leistungen des Facility Managements gebündelt und unter die Leitung der neu gebildeten zentralen Organisationseinheit „DF“ gestellt. Diese fungiert seither als Ansprechpartner für die Nutzer der Liegenschaften, vergibt Leistungen und kontrolliert deren ordnungsgemäße Erbringung. Die Abteilung DF übernimmt dabei die Aufgaben des strategischen FM, während die operativen Leistungen fremd vergeben sind. Das komplette Projekt fand am 30. Juni 2011 seinen erfolgreichen Abschluss. Zu den von den Arbeitsgruppen neu entwickelten Kontrollinstrumenten gehören ein Reklamationsmanagement, ein Qualitätskontrollsystem sowie ein Satz aussagekräftiger Steuerungskennzahlen. Die entwickelten Werkzeuge helfen bei der Know-how-Sicherung und erzeugen Transparenz, was dazu führt, dass die Bewirtschaftungskosten bei gleichzeitigem Erhalt der Leistungsqualität nachhaltig gesenkt werden können. Zudem existiert nun eine rechtssichere, nach DIN ISO 9000 ff zertifizierte Betriebsorganisation, die den Anforderungen der Betreiberverantwortung gerecht wird.
Zweiter Platz für den Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen und Cofely Deutschland
Den Anerkennungspreis für den zweitplatzierten Wettbewerbsbeitrag erhielt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) zusammen mit dem Dienstleistungspartner Cofely Deutschland GmbH. Als preiswürdig erachtete die Jury die innovative Vorgehensweise des BLB NRW bei der Vergabe des Neubaus für das Landesamt für Besoldung und Versorgung NRW (LBV) in Düsseldorf. Bei diesem 2009 eröffneten Neubau wurde nicht, wie üblich, ein Architekt für den gestalterischen Entwurf gesucht, sondern ein Bauteam mit einem Gesamtkonzept für Architektur, Energie und Betrieb. Für den Neubau forderte der BLB NRW das Einhalten eines maximalen Primärenergieverbrauchswerts, was im Rahmen eines zweijährigen Energiemonitorings nachzuweisen war. Nach Abschluss dieser Monitoringphase steht heute fest, dass die Ziele nicht nur erfüllt, sondern deutlich übertroffen wurden. Statt der garantierten 110 kW/m² im Jahr braucht das Gebäude nur die Hälfte des geforderten Werts und punktet zusätzlich mit günstigen Wartungskosten.
Dritter Platz für die OMEGA Immobilien GmbH zusammen mit dem Partner BFM
Der Anerkennungspreis für den dritten Platz ging an die OMEGA Immobilien GmbH zusammen mit ihrem Software-Partner BFM Building + Facility Management GmbH. Der Wettbewerbsbeitrag zeigt auf, wie auch im heutigen fortgeschrittenen FM-Markt neue Player erfolgreich Fuß fassen können. So gründete die OMEGA Immobilien GmbH vor gut zwei Jahren die Tochtergesellschaft OMEGA Immobilien Service GmbH (OIS), um weitere Marktsegmente zu erschließen. Ausgehend vom ersten Auftrag im LuisenCenter in Wiesbaden akquirierte das anfangs nur fünfköpfige Team schnell weitere Projekte. Strategien und Werkzeuge für die Expansion waren deshalb gefragt. Nach der Festlegung der personellen Organisationsstruktur führte OMEGA umgehend das CAFM-System KeyLogic von BFM ein und erarbeitete parallel dazu ein Prozess- und Qualitätsmanagement, das nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert wurde. Damit zeigt sich das Dienstleistungsunternehmen bestens für das Servicegeschäft gerüstet.
Nachhaltigkeit geht mit dem Streben nach maximaler Energieeffizienz und Ressourcenschonung einher – regenerative Energieträger sollen dabei von fossilen Energieträgern unabhängig machen. Insofern spielt auch die solare Energiegewinnung eine immer bedeutendere Rolle. Während der Einsatz entsprechender Anlagen auf Dächern wenig Anlass zu Diskussionen liefert, scheiden sich hingegen die Geister über den Sinn oder Unsinn von Solarfassaden. „Der Facility Manager“ hat daher verschiedenste Vertreter der Branche nach ihrer Einschätzung gefragt.
Der komplette Beitrag zu Solarfassaden ist in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.
Gesellschaftliche Rahmenbedingungen der Betreiberverantwortung werden derzeit in unterschiedlichen Ausprägungen im Facilty Management diskutiert. Unternehmen greifen das Thema häufig insbesondere aus Sorge um Organisationsverschulden, Haftung oder ihr Image auf. Genauso bedeutsam ist es, dass verantwortungsvolles Handeln künftig auch unter Wettbewerbsgesichtspunkten immer stärker über unternehmerischen Erfolg mitbestimmen wird.
Der komplette Beitrag von RA Jörg Schielein über gesellschaftliche Verantwortung in Facility Services ist in der März-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.