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Klüh erneut „Begehrtester Arbeitgeber“ im Facility Management

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Der Multiservice-Anbieter Klüh zählt auch in diesem Jahr wieder zu den gefragtesten Arbeitgebern. In der Studie „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber 2024“ belegt das Düsseldorfer Familienunternehmen Platz 1 in der deutschen Facility Management-Branche. Die Auszeichnung ‚begehrtester Arbeitgeber‘ hat Klüh zum fünften Mal in Folge erhalten.

Besonders punkten kann der FM-Dienstleister nach eigenen Angaben mit beruflichen Weiterbildungsmöglichkeiten in der unternehmenseigenen TÜV-zertifizierten Klüh Akademie. Ferner ermöglicht das Unternehmen Meister-Ausbildungen und Fernstudien-Lehrgänge, von denen viele über ein eigenes E-Learning-Tool vermittelt werden, das schon mehrfach mit dem Comenius-EduMedia-Award ausgezeichnet wurde.

Zu einem attraktiven Gehalt und einem sicheren Arbeitsplatz mit flexiblen Arbeitszeitmodellen kommen Benefits wie JobRad, mobiles Arbeiten und ein betriebliches Gesundheitsmanagement. Als Unterzeichner der Charta der Vielfalt fördert Klüh zudem eine Unternehmenskultur, in der Vielfalt, Respekt und Wertschätzung gelebt werden.

Für die Studie „Deutschlands begehrteste Arbeitgeber“ des F.A.Z.-Instituts und des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden umfangreiche Analysen von etwa 13.300 Unternehmen in Deutschland durchgeführt. Die Untersuchung erfolgte im Wege eines zweistufigen Social Listenings sowie einer Online-Befragung. Dabei wurden verschiedene Kriterien wie Wirtschaftlichkeit, Produkte & Services, Familienfreundlichkeit, Nachhaltigkeit und Management berücksichtigt. Weitere wichtige Aspekte, die in der Studie untersucht wurden, umfassten Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitszeiten, Gehaltsstruktur, Entwicklungs- & Weiterbildungsmöglichkeiten, Kommunikation sowie Zusatzleistungen im Bereich der Arbeitgeberqualitäten.

PMRE und HTW: Umfrage zu neuem Real Estate Management-Ansatz

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„Frugal Real Estate: Mit weniger mehr!“ – Unter diesem Motto startet das Competence Center Process Management Real Estate (CC PMRE) gemeinsam mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), der cctm real estate & infrastructure AG in Basel und der Tongji Universität Shanghai eine neue Studie zur Zukunft des Immobilien-Managements. In der Marktanalyse werden Experten der deutschsprachigen Immobilienwirtschaft (DACH-Region) befragt. Zudem liegt ein Fokus auf der Immobilienbranche in China.

Das Ergebnis der Studie soll ein Leitfaden sein, der ein frugales, also schlichtes, karges, reduziertes Vorgehen greifbar machen soll und der folgende Fragen beantwortet:

  • Wie erzeugt ein Weniger in Immobilien mehr Attraktivität, Ertrag und Wertstabilität?
  • Wie ermöglicht ein Weniger in Immobilienunternehmen mehr Effizienz, Arbeitszufriedenheit und finanziellen Erfolg?

Mit dem „PMRE Marktanalyse 2025 Frugal Real Estate: Mit weniger mehr!“ wollen die Studienmacher Chancen aufzeigen, die sich aus einer Vereinfachung von Immobilien einer Reduktion von Komplexität in Immobilienunternehmen ergibt. In einem sechsseitigen Dokument zum Download ist das Forschungskonzept beschrieben.

Die Umfrage zur Erhebung startet heute und erfolgt über ein Online-Formular. Es sind knapp 60 Fragen zu beantworten, wobei das in der weit überwiegenden Zahl durch schlichte Auswahl eines Zustimmungsgrades erfolgt („stimme gar nicht zu“ bis „stimme voll und ganz zu“). Die Umfrage endet am 8. Oktober 2024, die Ergebnisse werden im Frühjahr 2025 zur Verfügung stehen.

Als Autoren der Studie zeichnen Prof. Regina Zeitner (HTW Berlin) sowie Prof. Marion Peyinghaus und Ann-Kathrin Kempter (beide CC PMRE) verantwortlich.

BSI arbeitet an Maßnahmen gegen Systemausfälle nach Software-Updates

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Nach dem weltweiten Ausfall von Computer-Systemen nach einem Update einer Sicherheits-Software arbeitet das BIS mit Microsoft, Crowdstrike und weiteren Anbietern an einer resilienteren System-Architektur. - Bild: 4AXY/stock.adobe.com
Das BIS arbeitet mit Microsoft, Crowdstrike und weiteren Anbietern an einer resilienteren IT-System-Architektur. – Bild: 4AXY/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Das Update einer Sicherheitssoftware legte vor rund einem Monat zahlreiche Computer und Server-Systeme lahm. Jetzt hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) Maßnahmen für eine höhere Betriebsstabilität der IT angeregt. 

In einem ersten Schritt hat die Behörde mit Microsoft und Crowdstrike, dem Hersteller des fehlerhaften Updates, erste Maßnahmen entwickelt. Jetzt sollen schrittweise Gespräche mit weiteren Software-Anbietern geführt werden. 

Neben mehr Einblick in die jeweiligen Updates und der Möglichkeit, Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen, zielt das BSI auch darauf, dass das jeweilige Betriebssystem auch bei schwerwiegenden Fehlern immer mindestens in einem abgesicherten Modus gestartet werden kann. Damit soll eine etwaige Fehlerbehebung für die Betroffenen künftig erleichtert werden.

Das langfristige Ziel des BSI ist, neue und resiliente Komponenten konzipieren und umsetzen zu lassen, die die gleiche Funktionalität und Schutzwirkung entfalten wie bisher. Sie sollen allerdings weniger tiefgreifende Eingriffsrechte in die Betriebssysteme benötigen. Damit sollen die Auswirkungen etwaiger Softwarefehler minimiert werden.


Abbildungen: 4AXY/stock.adobe.com

Allianz Arena bekommt 1.500 neue WiFi-6-Access-Points

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Cisco stattet die Allianz Arena des FC Bayern München zum Saisonstart mit 1.500 neuen WiFi-6-Access-Points aus - Bild: Cisco
Cisco stattet die Allianz Arena des FC Bayern München zum Saisonstart mit 1.500 neuen WiFi-6-Access-Points aus – Bild: Cisco

CAFM-NEWS – Die Allianz Arena, das Stadion des FC Bayern München, hat zum Saisonstart 2024/2025 insgesamt 1.500 neue WLAN-6-Accesspoints bekommen. Ihr maximales Datenvolumen beträgt aktuell 4,5 Gbit/s. Mit ihnen haben bis zu 15.000 Besucher der Arena gleichzeitig Zugang zum Funknetzwerk. Das Stadion fasst insgesamt bis zu 75.000 Personen.

Das WLAN wird allerdings auch von Sensoren und anderer Technik im Stadion verwendet. Beispielsweise kommunizieren Sensoren an den Zufahrten zu den Parkflächen mit der Steuerungszentrale, um den Verkehrsfluss besser zu kanalisieren. Auch Kamerabilder werden per Funk in die Leitstelle übertragen. Über Sensoren in den Drehkreuzen wird der Personenfluss überwacht. Die 400 Kassen der Shops für Essen, Getränke und Fanartikel sind ebenfalls über Funk angebunden.

WiFi 6 ist seit 2020 der Standard für schnelles und leistungsfähiges WLAN. Allerdings steht der Nachfolger WiFi 7 bereits in den Startlöchern, ein Upgrade könne in die jetzt verbauten Router eingespielt werden, versichert Hersteller Cisco. 

 

Abbildungen: Cisco

Redevco und Goldbeck Services erweitern Zusammenarbeit

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Die Goldbeck Services GmbH hat im Auftrag der niederländischen Immobilien-Investment-Gesellschaft Redevco das Property Management für mehrere Einzelhandelsobjekte in ganz Deutschland übernommen.

Stufenweise wird Goldbeck Services insgesamt 30 Objekte mit einer Gesamtmietfläche von rund 300.000 m2 bewirtschaften, gab der Dienstleister am 22. August bekannt. Zu den Immobilien gehören 13 C&A-Filialen sowie weitere Einzelhandelsimmobilien mit insgesamt 133 Mietparteien. Im Rahmen der vertraglich vereinbarten Bewirtschaftung wurden zu Beginn der Zusammenarbeit fünf Objekte in Berlin, Stuttgart und München übertragen. Eine Übertragung weiterer Liegenschaften ist geplant, heißt es aus Bielefeld. Bis Ende September soll Goldbeck Services für Redevco zudem für über 30 Objekte ESG-Bestandsanalysen durchführen. Die daraus resultierenden ESG-Maßnahmen soll der Dienstleister im laufenden Betrieb umsetzen.

Goldbeck Services hat nach eigenen Angaben für die auf Einzelhandel spezialisierte Investment-Gesellschaft Redevco in den vergangen 15 Jahren neben dem kaufmännischen und technischen Property Management auch die Nachhaltigkeitsberatung, das Facility Management sowie Sanierungs-, Um- und Ausbaumaßnahmen übernommen.

Cybersecurity: Vinci Energies übernimmt Fernao Group

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Vinci Energies hat eine Vereinbarung zur Übernahme der Fernao Group GmbH, einem führenden Anbieter von Cybersecurity-Dienstleistungen in Deutschland und der Schweiz, unterzeichnet.

Fernao hat den Hauptsitz in Köln und weitere 26 Standorte in Deutschland und der Schweiz. Die Gruppe ist seit über 35 Jahren als Anbieter von IT-Sicherheitsdienstleistungen und IT-Lösungen aktiv. Als solcher identifiziert sie Risiken und Bedrohungen für ihre Kunden, um deren Unternehmen und Daten zu schützen.

Zusätzlich bietet das Unternehmen Dienstleistungen und Managed Services im Bereich der Überwachung von IT- und OT-Infrastrukturen sowie Application-Management an. Schließlich ist Fernao qualifiziert, die europäische Netz- und Informationssicherheitsrichtlinie zum Schutz von Industrieanlagen und kritischen Infrastrukturen umzusetzen (NIS2-Anforderungen).

Mit der Übernahme stärkt Vinci Energies die Kapazitäten der eigenen ICT-Marke Axians in beiden Ländern in den Bereichen Cybersecurity, IT- und Cloud-Services. Die Übernahme bedarf noch der Genehmigung durch die Wettbewerbshüter.

Was ist wichtig bei einem BIM-Aufmaß im Bestand?

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Mit dem BIM-Modell eines Bestandsgebäudes ist vieles möglich, zum Beispiel ein Soll-Ist-Vergleich von Einbauten - Bild: bim-Plat
Mit dem BIM-Modell eines Bestandsgebäudes ist vieles möglich, zum Beispiel ein Soll-Ist-Vergleich von Einbauten – Bild: bim-Plat

CAFM-NEWS – Mit dem langsam wachsenden Wissen um die Möglichkeiten von BIM wird die Methode auch für erste Bauherren interessant, die im Bestand Veränderungen vornehmen möchten und dafür ein BIM-Modell benötigen. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Aufnahme des Gebäudes als 3D-Modell. Im Interview erläutert BIM-Experte Michael Plat, worauf bei der Datenaufnahme für BIM zu achten ist.

CAFM-NEWS: Herr Plat, was versteht man unter BIM-Datenaufnahme im Bestand?

Michael Plat: Unter BIM-Datenaufnahme im Bestand versteht man das Sammeln von unterschiedlichen Gebäudedaten wie Gebäudegeometrie, Materialien, Rauminformationen usw., um daraus eine geometrische Datenbank zu erstellen. Die Quelle dafür können alte Zeichnungen, Berechnungen, Dokumente und moderne 3D-Laserscans, so genannte Punktwolken, sein.

Ist die Aufnahme von BIM-Daten Bestand nur wichtig, wenn ein Umbau oder eine Sanierung geplant sind?

Plat: Der Hauptanwendungsfall für den Aufbau eines BIM-Bestandsmodells ist die Notwendigkeit, weitere Planungen für Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen anzugehen. Aber eine Anwendung im Gebäudebetrieb und Facility Management ist auch denkbar. Ich bin mir sicher, dass die Nutzung eines BIM-Bestandmodells im Gebäudebetrieb immer wichtiger werden wird.

Welche Technologien empfehlen sich für die Aufnahme von BIM-Daten im Bestand?

Plat: Die richtige Vorgehenswese beim Aufbau eines BIM-Bestandsmodells wäre, mehrere Informationsquellen einzubeziehen wie 3D-Laserscans sowie verschiedene Bestandunterlagen. Alte Zeichnungen repräsentieren oft nicht den tatsächlich gebauten Zustand. Hier würde eine Punktwolke helfen, eine Aussage über die aktuelle Gebäudegeometrie zu treffen. Aber eine Punktwolke gibt auch nur das wieder, was ein menschliches Auge wahrnehmen kann. Mit der Punktwolke alleine kann man also  nicht in die Bauteile hinein oder hinter Verkleidungen schauen. Es ist folglich nicht möglich, Aussagen über z.B. Wand- und Bodenaufbau oder Brand- und Schallschutzeigenschaften zu treffen. Die Antworten auf solche Fragen kann man in alten Dokumenten und Zeichnungen finden.

Welche weiteren Dokumente und Datenquellen wären unter diesem Aspekt sinnvoll mit einzubeziehen?

Plat: Grundsätzlich gilt die Aussage: Je mehr Informationen zum Bestandobjekt vorliegen, desto genauer kann ein BIM-Bestandsmodell aufgebaut werden. Aus alten Unterlagen kann man ersehen, welche Bauteile tragend und nicht tragend sind, wo welche Materialien wie z.B. Stahlbeton oder Mauerwerk damals angedacht waren. Aus einem alten Brandschutzkonzept kann man die Brandschutzanforderungen und aus einem Tragwerksnachweis Betonqualitäten und Stahlgüten entnehmen, usw. Solche Teilinformationen ergeben ein Gesamtbild über das Bauwerk, lassen sich gut miteinander vergleichen und in ein BIM-Modell ergänzend einpflegen.

Lohnt sich eine Datenaufnahme auch mit Blick auf den Betrieb und das Facility Management und was wäre hier besonders zu bedenken?

Plat: Ich bin der Meinung, dass genau beim Gebäudebetrieb und Facility Management die BIM-Vorgehensweise immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Der Grund ist, dass die BIM-Methode den Aufbau einer geometrischen Datenbank beschreibt, in der alle Informationen zum Gebäude in einer einzigen Quelle gebündelt werden und somit eine so genannte Single source of truth bilden.

Besonders zu bedenken wäre hier Folgendes: Ein Gebäude lebt weiter, seine Nutzung und somit Raumaufteilung kann sich ändern, bei neuen technischen Anforderungen kann auch Gebäudetechnik angepasst werden. All diese Anpassungen müssen natürlich immer wieder in das BIM-Bestandmodell eingepflegt werden. Hierzu braucht man eine klare Strategie, die die Umsetzung und Pflege von BIM-Modellen eindeutig beschreibt.

Die Daten einer Punktwolke lassen sich von Grundrissen über Gebäudemodelle bis zu Aufmaßen für vielfältige Zwecke einsetzen. - Bild: bim-Plat
Die Daten einer Punktwolke lassen sich von Grundrissen über Gebäudemodelle bis zu Aufmaßen für vielfältige Zwecke einsetzen. – Bild: bim-Plat

Gibt es ein spezifisches Vorgehen, wenn im Bestand Daten aufgenommen werden sollen?

Plat: Jedes Projekt ist individuell zu betrachten. Wir analysieren bei solchen Aufträgen zuerst die Aufgabenstellung und die Datenlage. Erst danach geben wir unsere Empfehlung zu der weiteren Vorgehensweise ab. Es gibt z.B. Projekte, in denen das Gebäude komplett umgebaut und entkernt wird. In solchen Fällen empfehlen wir unserem Auftraggeber, ein BIM-Modell zuerst nach den Bestandszeichnungen aufzubauen und die 3D-Laserscans erst nach der Entkernung durchzuführen. Wir weisen unsere Auftraggeber auch darauf hin, dass sich aus dem 3D-Laserscan neue Erkenntnisse ergeben können, die in die Planung einfließen müssen und in solchen Fällen die Zeitplanung entsprechend angepasst werden muss.

An welchen Kriterien orientiert sich die notwendige Auflösung der Aufnahme und wie hoch ist sie in den jeweiligen Fällen?

Plat: Die notwendige Auflösung einer 3D-Laserscanaufnahme orientiert sich hauptsächlich an der Genauigkeit und Detailtreue, die für das jeweilige Anwendungsgebiet erforderlich ist. Wir versuchen hier eine Balance zwischen ausreichender Qualität und zeitlichem Aufwand zu finden. Bei kleineren Raumtiefen reicht uns die niedrigste Auflösung vollkommen. Bei größeren Abständen wie z.B. bei einer Fabrik oder bei einer Außenaufnahme setzen wir auf die mittlere Auflösungsstufe. Bis jetzt sahen wir keine Notwendigkeit, mit der höchsten Auflösung unsere Objekte aufzunehmen. Man muss bedenken, dass bei solchen hochauflösenden 3D-Laserscans sehr große Datenmengen entstehen, die spezielle technische Infrastruktur und entsprechende Aufnahme- und Bearbeitungszeit benötigen. 

Woran erkenne ich ein seriöses Angebot für die Datenaufnahme für BIM?

Plat: Ein seriöses Angebot für die BIM-Datenaufnahme erkennt man, wenn der Auftragnehmer:

  • seine Referenzen, Projekte und Auftraggeber vorweisen bzw. benennen kann,
  • fachlich aufklärt, und offen auf Risiken und Möglichkeiten hinweist,
  • ausreichend Personal mit entsprechenden Qualifikationen vorhält,
  • notwendige Zertifizierungen besitzt,
  • einen Vertrag mit ausreichendem Versicherungsschutz vorlegen kann 
  • und dann können natürlich Hinweise aus Netzwerken die Seriosität des Auftragnehmers bestätigen

Gibt es branchenübliche Quadratmeter-Preise oder andere Orientierungsgrößen?

Plat: Durch viele umgesetzte Projekte haben wir gewisse Erfahrungswerte für unsere Kalkulationsbasis gesammelt. Trotzdem variieren Projekte oft ziemlich stark, so dass wir unseren Arbeitsaufwand individuell einschätzen müssen. Zum Beispiel ist ein leerstehendes Großraumbüro viel einfacher aufzunehmen, als ein medizinisches Objekt im Vollbetrieb. Trotzdem kann ich für ein mittelschweres Projekt ein paar Richtwerte von uns nennen:

  • 3D-Laserscan mit Leica RTC360 Scanner – zwischen 1.000 und 1.500 m² pro Arbeitstag.
  • Aufbau eines BIM-Modells mit Autodesk-Revit – 1 Stunde für 10 m² BGF.

Diese Angaben beziehen sich nur auf die Kostengruppe 300 aus der DIN 276.

Herr Plat, vielen Dank für das informative Gespräch.

Michael Plat ist studierter Architekt und hat als Geschäftsführer von bim-Plat langjährige Erfahrung in der Erfassung von Gebäuden für BIM-Projekte.

Abbildungen: bim-plat

CBRE verwaltet deutschlandweites Metro-Portfolio

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Der internationale Immobiliendienstleister CBRE hat ein Mandat für das kaufmännische und technische Property- und Asset-Management für ein Immobilienportfolio der Metro Properties GmbH gewonnen. Im Rahmen der Vereinbarung erbringt CBRE zudem Vermietungsleistungen.

Bei dem deutschlandweiten Portfolio handelt es sich um 21 gemischt genutzte Objekte mit einer Gesamtfläche von rund 200.000 m2. Mehr als 50 Prozent entfallen auf Retail-Immobilien, teilte das Unternehmen mit.

Hintergrund der Vereinbarung ist die mittelfristige Veräußerung der Immobilien, bei der CBRE ebenfalls unterstützend tätig werden soll, heißt es weiter aus Düsseldorf. Die Zusammenarbeit soll am 1. Oktober 2024 beginnen, vereinbart wurde eine Festlaufzeit von drei Jahren.

Vergabeplattform iTWO Tender feiert 10-jähriges Bestehen

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Die Vergabeplattform iTWO Tender von RIB feiert ihr 10-jähriges Bestehen - Bild: RIB
Die Vergabeplattform iTWO Tender von RIB feiert ihr 10-jähriges Bestehen – Bild: RIB

CAFM-NEWS – Die Vergabeplattform iTWO Tender der RIB SE feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Marktbestehen. Über 160.000 Bieterfirmen aus den unterschiedlichsten Gewerken haben sich in dieser Zeitspanne online registriert.

Das Spektrum der Nutzer reicht von mittelständischen und großen bauausführenden Unternehmen bis  zu kleineren Handwerksbetrieben. Zusätzlich sind auch Planungs-, Architektur- und Ingenieursgesellschaften vertreten.

Außerhalb des Baubereichs sind viele Lieferfirmen und Dienstleistungs-Anbieter auf der Plattform zu finden. Mit diesem breiten Portfolio an registrierten Firmen wird der gesamte Bereich des deutschen Vergabewesens abgedeckt.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die RIB-Plattform mehr als neun Milliarden vergebene Aufträge. Insbesondere die Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind auf iTWO Tender stark vertreten.

Abbildungen: RIB SE

specter automation ist jetzt auch in Japan aktiv

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Der japanische Baukonzern Kajima Corperation hat sich für die Bausoftware von specter automation entschieden - Bild: Kajima Corperation
Der japanische Baukonzern Kajima Corperation hat sich für die Bausoftware von specter automation entschieden – Bild: Kajima Corperation

CAFM-NEWS – Das Start-up Specter Automation hat seine intuitiv zu bedienende Baustellensoftware jetzt auch im japanischen Markt eingeführt. Mit der Kajima Corperation haben die Kölner dabei einen weiteren international tätigen Baukonzern für ihre Lösung gewinnen können. Mit der Implementierung seiner Software zur Baustellensteuerung in 3D bei dem renommierten Unternehmen unterstreiche Specter seine internationale Wachstumsstrategie und seine Position als weltweiter Anbieter innovativer Lösungen für die Bauindustrie, schreibt das IT-Haus ein einer begleitenden Pressemeldung. 

Das Tokyoter Unternehmen organisierte seine Projektinformationen bisher mit einer standardisierten Kombination aus Excel-Tabellen, handschriftlichen Notizen und bearbeiteten 2D-Zeichnungen. Mit der neuen Software erfolgen Tätigkeiten wie Wochenplanung, Kommunikation und Fortschrittsdokumentation auf Basis von 3D-Modellen.

Auf Specter Automation aufmerksam geworden ist Kajima übrigens 2022 im Silicon Valley bei einer Veranstaltung des Wagniskapitalgebers Plug and Play. Der japanische Konzern unterhält in Kalifornien ein Büro, dass die neuesten technologischen Trends verfolgt und schaut, welche hiervon sich positiv für das Geschäft von Kajima einsetzen lassen.


Abbildungen: Kajima Corperatio

Dekarbonisierungsberatung: Verdantix-Bericht lobt Schneider Electric

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Schneider Electric wurde in einem aktuellen Bericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Verdantix mit einer Führungsposition ausgezeichnet. Schneider Electric wird darin mit seinem ganzheitlichen Beratungsansatz zur Dekarbonisierung hervorgehoben. Insbesondere die Expertise des Tech-Konzerns bei der Optimierung von Gebäudesystemen, der Modellierung des Energieverbrauchs sowie die Beratungsleistung hinsichtlich der Beschaffung und des Einsatzes erneuerbarer Energien wurde dabei gelobt, teilte das Unternehmen am 15. August mit.

„Um die Energieeffizienz und den CO2-Fußabdruck von Gebäuden zu verbessern, ist es wichtig, den gesamten Lebenszyklus zu betrachten – vom Bau bis zur Stilllegung“, sagte Connor Taylor, Senior Analyst bei Verdantix. „Schneider Electric bietet für diesen Bereich ein breites Portfolio an Lösungen und Dienstleistungen an. Zudem hat das Unternehmen in den letzten Jahren viel in die eigenen Beratungskompetenzen und spezifische digitale Dienstleistungen investiert, um sein Angebot zu erweitern“, ergänzte Taylor.

Der Verdantix-Bericht bewertet Beratungsdienstleistungen von Unternehmen, mit denen sich das Energiemanagement in Bestandsgebäuden verbessern sowie die Dekarbonisierung des Sektors vorantreiben lässt.

BIMcollab Twin als zentrale Datenplattform nutzbar

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BIMcollab Twin will Nutzer als zentrale Datenplattform bei Asset- und Dokumenten-Management unterstützen - Bild: BIMcollab
BIMcollab Twin will Nutzer als zentrale Datenplattform bei Asset- und Dokumenten-Management unterstützen – Bild: BIMcollab

CAFM-NEWS – Mit BIMcollab Twin bietet das Softwarehaus BIMcollab eine zentrale Datenplattform an, um Gebäude- und Infrastrukturdaten in einem modellbasiertes Dokumenten- und Asset-Management speichern, verwalten und nutzen zu können.

Die Anwendung umfasst hierbei auch Kommunikations-Kanäle, so dass neben den regulären Gebäudedaten auch im Projekt geführte Diskussionen und gefällte Entscheidungen direkt mit den Objekten verbunden dokumentiert sind.

Beliebige Dokumenten-Typen können direkt mit Objekten verknüpft werden. Die Anwendung verwaltet automatisch den Versionsverlauf und kann auch zeigen, wer wann welche Unterlagen eingesehen oder bearbeitet hat.

Die Datensammlung ist rollenbasiert organisiert und bietet Teammitgliedern abgestufte Zugriffsrecht. Der Zugriff ist am Desktop und unterwegs auch auf mobilen Endgeräten möglich, was beispielsweise auf der Baustelle den Blick in aktuelle Daten ermöglicht.

 

Abbildungen: BIMcollab

KfW: Heizungsförderung nun auch für Unternehmen und Contractoren

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Ab dem 27. August können auch für gewerblich genutzte Wohnungen und Nichtwohngebäude Förderanträge im Rahmen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG EM) für Heizung und Sanierung gestellt werden.

Die neue Richtlinie BEG EM für Heizung und Sanierung gilt seit dem 1. Januar 2024. Ab dem 27. August sind nun auch Unternehmen und Contractoren erstmals förderfähige Antragsteller.

Werden Investitionsmaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland durchgeführt, erhalten Unternehmen, Contractoren und andere Investoren einen Zuschuss bis maximal 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Gefördert wird der Kauf und Einbau von effizienten Heizungsanlagen und Anlagen der Heizungsunterstützung sowie der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Förderfähig sind bestehende Gebäude, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Voraussetzungen für die Förderung ist zudem, dass die Maßnahme die Energieeffizienz bzw. den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Gebäudes erhöht.

Weiterführende Informationen der KfW zur Heizungsförderung für Unternehmen in den Bereichen Wohngebäude und Nichtwohngebäude finden Sie hier und hier.

net+ Entremont setzt für Netzausbau auf VertiGIS

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Der Netzbetreiber net+ Entremont wird sein FTTx-Netz künftig mit VertiGIS betreiben - Bild: VertiGIS
Der Netzbetreiber net+ Entremont wird sein FTTx-Netz künftig mit VertiGIS betreiben – Bild: VertiGIS

CAFM-NEWS – Nicht jeder CAFM-Anbieter hat bloß CAFM im Portfolio: VertiGIS hat jetzt den Schweizer Netzbetreiber net+ Entremont als Kunden gewinnen können, der Software für die Verwaltung und den Ausbau seiner FTTx-Netzes suchte. Eingesetzt werden wird noch in diesem Jahr die Lösung ConnectMaster. Mit ihr wird das Netz geplant, gemanagt und dokumentiert.

net+ Entremont betreibt ein lokales FTTx-Netz in der Schweiz und möchte dieses in naher Zukunft ausbauen. Um den
zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt das Unternehmen ein professionell geplantes und dokumentiertes Netzinventar. In diesem Projekt soll auch eine Schnittstelle zwischen dem GIS-System und der Netzverwaltung geschaffen werden.

 
Abbildungen: VertiGIS

KI, BIM und digitale Ökosysteme Themen beim SAP Immobilien-Forum

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Das Programm des 26. Kongresses Immobilien- und Facility Management mit SAP steht - Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com
Das Programm des 26. Kongresses Immobilien- und Facility Management mit SAP steht – Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Langsam nähern wir uns dem Start des SAP Immobilien-Forums, offiziell 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit  SAP von TAC Insights. Aufgeteilt in Keynotes, drei Foren und mit Workshops zum Start ist das Programm wie gewohnt vielfältig und umfassend.  Es geht unter anderem um KI, BIM, digitale Ökosysteme, Neuheiten bei SAP und den Partner, dem Stand der Partnerschaft von SAP und Planon und weitere Themen.

 

Tag 1, 19. September

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Tag 2, 20. September

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Statt findet das SAP Immobilien-Forum am 19. und 20. September geht es im Pullmann Berlin Schweizerhof. Das detaillierte Programm gibt es auf der Veranstaltungs-Website. Dort ist auch die Anmeldung möglich.

 

Abbildungen: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

CAFM und Software nur marginal auf der Expo Real

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Auch dieses Jahr hebt die Expo Real nicht das Potenzial, das Asset-Manager durch CAFM-Software nutzen können - Bild: Expo Real
Auch dieses Jahr hebt die Expo Real nicht das Potenzial, das Asset-Manager durch CAFM-Software nutzen können – Bild: Expo Real

CAFM-NEWS – Sie sei eine der wichtigsten Immobilienmessen Europas und biete „einen vollumfänglichen Überblick über Entwicklungen, Themen, Innovationen und Lösungen in der Immobilienwirtschaft“, wirbt die Expo Real für sich auf ihrer aktuellen Website. Doch vom 7. bis 9. Oktober wird ein Bereich – man möchte fast sagen: traditionell – unterrepräsentiert sein: Software. 

Unter den rund 1.620 Aussteller finden sich unter dem Suchbegriff

  • Software – 1 Aussteller
  • Softwarelösungen für die Bauwirtschaft und Immobilienprojekte – 7 Aussteller
  • Kaufmännische Immobilienverwaltungssoftware – 9 Aussteller
  • Standardsoftware für Portfolio- und Assetmanagement – 14 Aussteller

CAFM und BIM bleiben ohne Ergebnis. Natürlich lässt sich einwenden, dass die Expo Real eine Messe für Immobilien als Assets und Wirtschaftsgut ist und nicht für den profanen Alltagsbetrieb. Und das ist auch nicht falsch. Interessant wird es aber, wenn sich in der Ausstellerliste Arcadis findet und ebenso Planon. 

Auch in anderen Bereichen sind IT und Betrieb durchaus gesetzt, beispielsweise durch aedifion und die Aufzughelden, Hexagon und Planradar. Es wird offenbar Bedarf  für digitale Unterstützung erwartet. Und mit Blick auf ESG und das zunehmende Interesse von Finanzierern und Inverstoren an nachhaltigen Assets könnte es schon irritieren, dass der Bereich, der maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit einer Immobilie beitragen und diese auch belegen kann, konsequent vor der Tür bleibt. 

Es gab auch schon Zeiten, da war das anders und es fanden sich namhafte CAFM-Häuser auf dem Münchner Messegelände ein. Gut möglich, dass sie eines Tages wieder auf dem Messeparkett einen Stand buchen – wohl spätestens dann, wenn das Wissen, was CAFM im Verbund mit BIM an Einsparpotenzialen und Transparenz bietet, und zwar von der Planung über Prognosen, den Betrieb bis zum Rückbau. Wenn also die Besucher erkannt haben, welches Potenzial im Wissen um ihre Immobilien steckt, und sie diesen Schatz heben wollen. Oder müssen.


Abbildungen: Expo Real

Caverion stattet Energiezentrale für Gewerbegebiet in Bochum aus

Die Stadtwerke Bochum haben Caverion Deutschland damit beauftragt, eine Energiezentrale für das Gewerbegebiet Mark 51°7 mit Heizungs- und Kältetechnik auszustatten. Die Maßnahmen umfassen ein Blockheizkraftwerk samt Kälte- und Wärmepumpen. Für die Wärme- und Kälteversorgung des 70 ha großen Areals wird Geothermie genutzt. Als Energiequelle ist Grubenwasser aus unterschiedlichen Tiefen ehemaliger Bergwerksstollen vorgesehen. Grundlage ist ein Konzept der Stadtwerke Bochum und der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG. Die Fertigstellung ist bis Ende 2025 vereinbart.

Geothermie aus Grubenwasser

Das in den 1950er Jahren geschlossene Bergwerk der Zeche Dannenbaum liegt unterhalb des Gewerbegebiets Mark 51°7 und ist mit Grubenwasser gefüllt. In 340 m Tiefe hat das Wasser eine Temperatur von ca. 17 °C. In einem tiefer gelegenen Stollen in rund 800 m Tiefe liegt die Wassertemperatur bei 28 °C. Per Bohrungen an die Oberfläche befördert, bringen Wärmepumpen das 28 °C warme Wasser auf das Temperaturniveau, das für die Beheizung der angeschlossenen Gebäude erforderlich ist. Caverion wird dafür drei Wärmepumpen mit je 1 MW Heizleistung und 900 kW Kälteleistung installieren. Sie erzeugen die Grundlast der Wärme und Kälte, womit ungefähr 80 Prozent des jährlichen Gesamtbedarfs abgedeckt werden können. Über die Energiezentrale Ost und das Nahwärme- und Nahkältenetz lassen sich die unterschiedlichen Gebäude im östlichen Bereich des Areals beheizen oder kühlen. Für die Kühlung der angeschlossenen Gebäude im Sommerbetrieb werden von Caverion vier Kompressionskältemaschinen mit einer Leistung von je 1,1 MW installiert. Sie kühlen das 17 °C warme Wasser auf das zur Kälteversorgung erforderliche Temperaturniveau. Die hierfür benötigte elektrische Energie liefert das ebenfalls zu errichtende neue Blockheizkraftwerk.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzung, erste Anschlussnehmer vor Ort werden bereits mit Wärme und Kälte versorgt. Vorläufig erfolgt dies noch mittels Fernwärme und Kompressionskälte, bis Ende 2025 soll das gesamte Netz inklusive Grubenwasserkreislauf vollständig in Betrieb gehen. Zwei als Übergangslösung aufgestellte Kompressionskältemaschinen wird der Dienstleister nach Inbetriebnahme der Anlagen an den finalen Platz versetzen und in das System integrieren.

Das neue Gewerbegebiet Mark 51°7 befindet sich auf dem Gelände des vormaligen Opelwerks im Stadtteil Bochum-Laer. „Wissen schafft Wirtschaft“, lautet der Slogan für die Neunutzung des Areals als Innovationsquartier. Auf knapp 70 ha werden Tech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt. Die Bochum Perspektive GmbH saniert das Gelände und vermarktet es als Gewerbestandort für etablierte Unternehmen und Start-Ups.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Caverion finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

BIM und CAFM – Grundlagen in neuem Online-Lehrgang

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Der Lehrgang BIM und CAFM vermittelt, wie sich Daten aus BIM-Modellen in CAFM-Software überführen und nutzen lassen- Bild: Margo Alexa/stock.adobe.com
Der Lehrgang BIM und CAFM vermittelt, wie sich Daten aus BIM-Modellen in CAFM-Software überführen und nutzen lassen- Bild: Margo Alexa/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – BIM-Daten sind nicht bloß in der Bauphase von Bedeutung, sie können auch die Betriebsphase deutlich bereichern. Wie das geht und in welcher Weise das gilt, vermitteln sechs Experten im aktuellen Online-Lehrgang BIM und CAFM unserer Der Facility Manager Online-Akademie

Der Lehrgang folgt dem bewährten Format der Online-Akademie mit jeweils dreistündigen Einheiten in drei aufeinander folgenden Wochen. Sachkundige Referenten vermitteln auf Basis ihrer reichen Praxiserfahrung wesentliche Grundlagen und geben umfassenden Einblick in Planung und Umsetzung. Die Inhalte und Referenten sind folgende:

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Gedacht ist der Lehrgang für alle, die BIM und CAFM zusammenbringen müssen, ob BIM- und Facility Manager, Bauherr, Immobilienbetreiber, Consultant oder aus anderen Gründen Interessierter.

Weiterführende Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungs-Website

Abbildungen: Margo Alexa/Stock.adobe.com

BG Bau: Sieben „Lebenswichtige Regeln“ für die Gebäudereinigung

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) will vor dem Hintergrund von 26 tödlichen Ab- und Durchsturzunfällen im Jahr 2023 für mehr Sicherheit im Gebäudereiniger-Handwerk sensibilisieren. Mit den sogenannten „Lebenswichtigen Regeln“ gibt die BG Bau konkrete Hinweise für sicheres Arbeiten bei Reinigungsarbeiten auf Dächern und an hochgelegenen Arbeitsplätzen.

„In den vergangenen Jahren haben im Reinigungsgewerbe Durchsturzunfälle deutlich zugenommen. Hier müssen wir dringend gegensteuern. Mit den ‚Lebenswichtigen Regeln‘ wollen wir das Bewusstsein für Risiken bei der Arbeit und insbesondere in der Höhe schärfen – vom Helfer bis zum Meister. Wichtig ist, bei zu hohem Risiko Stopp zu sagen und die Arbeiten zu unterbrechen, bis sicher gearbeitet werden kann, um sich selbst und seine Kolleginnen und Kollegen nicht in gefährliche Situationen zu bringen“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG Bau.

Ab- und Durchsturzunfälle vermeiden

Um Durchstürze auf Dächern zu verhindern, müssen Beschäftigte bei Reinigungsarbeiten von Lichtbändern zum Beispiel eine sichere Standposition haben. Sind Teile nicht durchtrittssicher, muss ein Mindestabstand von zwei Metern, der abgesperrt und gekennzeichnet werden muss, eingehalten werden. Maschinen müssen vor Reinigungsarbeiten immer ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Teleskopstangensystemen sollten soweit möglich stets als Leiteralternative verwendet werden und Leitern nur dann zum Einsatz kommen, wenn es keine sichere Alternative gibt. So stellen laut der BG Bau Stürze von Treppen und Leitern mit 22 Prozent die zweihäufigste Ursache für kostenintensive Unfälle dar.

Das sind die sieben „Lebenswichtigen Regeln“ für die Gebäudereinigung im Überblick:

  1. Wir führen Reinigungsarbeiten außerhalb des Gefahrenbereichs aus. Nicht durchtrittsichere Dachbauteile erfordern Schutzmaßnahmen.
  2. Wir sichern Maschinen gegen Wiedereinschalten. Wir arbeiten mit sicheren Zugängen und Standplätzen.
  3. Wir sichern uns an Absturzkanten.
  4. Wir verwenden Leitern nur, wenn es keine sichere Alternative gibt. Wir sichern Leitern gegen Wegrutschen und Umkippen.
  5. Wir sichern uns bei Lichtkuppeln, Öffnungen und nicht durchbruchsicheren Glasdächern gegen Absturz.
  6. Wir sorgen für sichere Verkehrswege und kennzeichnen Bereiche, auf denen Stolper-, Rutsch- oder Sturzgefahr besteht.
  7. Wir vermeiden direkten Kontakt mit Reinigungs- sowie Pflegemitteln und achten auf die richtige Dosierung.

Die „Lebenswichtigen Regeln“ sind Teil des Präventionsprogramms der BG Bau „Bau auf Sicherheit. Bau auf dich.“ Für 14 verschiedene Gewerke liefern sie auf einen Blick Hinweise und Tipps zum sicheren und gesunden Arbeiten. Unternehmen können die „Lebenswichtigen Regeln“ als Grundlage für Unterweisungen, als Aushänge und für ein gemeinsames betriebliches Bekenntnis von Belegschaft und Arbeitgebenden für das Ziel, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vorzubeugen, nutzen.

Klüh erhält Reinigungsauftrag von Hugendubel

Die Buchhandelskette Hugendubel hat die Cleaning-Sparte des Facility-Service-Anbieters Klüh erneut mit verschiedenen Reinigungsleistungen in Berlin, Hamburg, Hannover, Dortmund, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart beauftragt. Den Zuschlag für den Auftrag mit nun unbestimmter Laufzeit erhielt Klüh Cleaning im Zuge einer Neuausschreibung. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit 2020. Im Rahmen des Auftrags reinigt Klüh Cleaning mit rund 100 Mitarbeitenden an 87 Standorten Filialen, Büro- und Lagerflächen mit insgesamt rund 73.300 Quadratmetern. Zum Leistungsspektrum gehören umfangreiche Aufgabengebiete wie Unterhaltsreinigung und Glasreinigung sowie Winterdienst und Schmutzfangmatten-Service in der kalten Jahreszeit. Hugendubel hat bei Klüh einen „Single Point of Contact“, also ein einziges Key-Account-Management zur Kundenbetreuung: Abrechnung, Dokumentation, Mängelverfolgung und Reporting laufen zentralisiert.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Klüh Service Management finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.