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SAP stellt generative KI Joule vor

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SAP hat seine generative KI Joule vorgestellt - Bild: SAP
SAP hat seine generative KI Joule vorgestellt – Bild: SAP

CAFM-NEWS – Das Software-Haus SAP hat eine eigene künstliche Intelligenz (KI) vorgestellt. Der Joule genannte Bot soll ein digitaler Assistent auf Basis von generativer KI sein und schrittweise in das gesamte Cloudangebot des Konzerns ausgerollt werden.

Als „KI-Copilot, der Ihr Unternehmen wirklich versteht“, wie die Walldorfer vollmundig ankündigen, soll Joule jeden Touchpoint und jede Aufgabe einfacher machen und die Art und Weise, wie Anwender mit ihren Geschäftssystemen interagieren, revolutionieren.

Die generative KI soll sich mit natürlicher Sprache nutzen lassen und proaktiv kontextbezogene Erkenntnisse aus den umfangreichen Lösungen von SAP sowie aus Quellen von Drittanbietern bieten. Das soll schnellere Arbeit, intelligentere Einblicke, volle Kontrolle und bessere Geschäftsergebnisse ermöglichen. Die KI ist hierfür direkt in die Lösungen für geschäftskritische Prozesse von Unternehmen integriert.

Joule, lässt der Software-Konzern wissen, zeige die große Erfahrung des Unternehmens bei der Entwicklung revolutionärer Technologie, die konkrete Ergebnisse liefern. Ob das stimmt, können Anwender Ende dieses Jahres mit dem SuccessFactors-Lösungen und SAP Start sowie Anfang nächsten Jahres mit der Public Edition der S/4HANA Cloud probieren.

Vorab zeigt der ERP-Spezialist seine neue KI Joule auf drei eigenen Veranstaltungen: vom 9. bis 11. Oktober auf den SpendConnect LIVE, am 25. Oktober auf der Customer Experience LIVE und vom 2. bis 3. November auf der TechEd.

Abbildungen: SAP

Whitepaper: Digitale Renovierung kann Energieverbrauch massiv senken

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Schneider Electric hat in einer Untersuchung heraus gefunden, dass Bürogebäude mittels Retrofit bis zu 70% Energie einsparen können - Bild: Schneider Electric
Schneider Electric hat in einer Untersuchung heraus gefunden, dass Bürogebäude mittels Retrofit bis zu 70% Energie einsparen können – Bild: Schneider Electric

 

CAFM-NEWS – Dass die Digitalisierung den Energieverbrauch von Gebäuden deutlich senken kann, ist bekannt. Dass sie bis zu 70 Prozent Energie einzusparen helfen kann, ist dagegen neu. Dargelegt hat das der Elektronik-Konzerns Schneider Electric in einem Whitepaper.

Die Betrachtung von Schneider hat sich auf Bürogebäude beschränkt. Die Kernfrage war, wie Bestandsgebäude für den Klimawandel und im Sinne reduzierter CO2-Emissionen ertüchtigt werden können. Ein wichtiger Schlüssel hierbei sind elektronische Komponenten, die im Retrofit-Verfahren aktuell eingesetzte Technik ergänzen oder ersetzen.

Die Einsparpotenziale, die sich auf der Strom durchflossenen Seite bieten, finden sich von Licht über Heizung bis zu Anlagen in vielen Bereichen eines Gebäudes. Neben dem Austausch energiehungriger Komponenten geht es vor allem um das Power-Management, also die präzise und effiziente Steuerung von Energieverbräuchen am notwendigen Minimum in allen Bereichen des Gebäudes.

Gleichfalls wichtig ist die konstante Überwachung des Energieverbrauchs. Hierdurch erhalten Anwender nicht nur einen genauen und gut verständlichen Einblick in das, was im Gebäude aktuell passiert. Es lassen sich hierdurch auch frühzeitig Fehlfunktionen, Ausfälle und vermeidbare Verschwendungen sichtbar machen – und entsprechend schnell abstellen.

Welche Stellschrauben es im Bürogebäude gibt und wie diese für ein möglichst großes Plus an Effektivitätsgewinn gedreht werden müssen, hat Schneider Electric in einem Whitepaper mit dem Titel Decarbonizing the office: Unleash the power of digital solutions for building renovations zusammengefasst. Verfasst ist es auf Englisch, erhältlich ist es auf der Website des Konzerns.

 

Abbildungen: Schneider Electric

Startup-Monitor 2023: Startups sind Innovationsmotor

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Startups sind auch in Deutschland weiterhin Innovationstreiber - Bild: Startup Verband/PwC
Startups sind auch in Deutschland weiterhin Innovationstreiber – Bild: Startup Verband/PwC

 

CAFM-NEWS – Der gerade erschienene Startup-Monitor von Startup-Verband und PwC Deutschland diagnostiziert, dass Startups weiterhin ein Innovationsmotor sind. Allerdings kühlt sich das Startup-Geschäftsklima in Deutschland weiter ab.

Mit 58 % positiven Bewertungen liegt die Beurteilung der Geschäftslage durch die Startup-Leitungen zehn Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Auch Wagniskapitalgeber zeigen sich zurückhaltend, so dass Investitionen nicht mehr so leicht und in hohen Summen fließen. Dennoch, so die Autoren, bleibt die große Mehrheit der Startups auf Wachstumskurs und verfolgt ehrgeizige Ziele. 

Hotspots der Gründerszene sind aktuell Berlin und München. Die Top-3 Gründerhochschulen sind die RWTH Aachen, die TU München und die WHU Otto-Beisheim School of Management in Vallendar bei Koblenz.

Für die Zahlen und Aussagen befragten die Studienmacher rund 2.000 Personen.



Abbildungen: Deutscher Startup Monitor

gefma veröffentlicht Whitepaper „Nachhaltigkeit im FM“

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat pünktlich zur Expo Real das neue Whitepaper „Nachhaltigkeit im FM – in wenigen Schritten zum Erfolg“ veröffentlicht. Darin wird aufgearbeitet, wie nachhaltige FM-Lösungen, -Strategien und -Services in den Lebenszyklus von Immobilien integriert werden können. Außerdem vermittelt er Grundlagenwissen und stellt Organisationsprozesse eines nachhaltigen Immobilienbetriebs auf ökologischer, ökonomischer und soziokultureller Ebene dar. Das Whitepaper und die zugehörige filterbare Übersicht an Maßnahmen sollen durch Wissenstransfer den Austausch zwischen Investoren, Asset-, Property- und Facility-Managern verbessern. Beide Unterlagen sind kostenlos im gefma-Webshop erhältlich.

Intergeo 2023: Vertigis kommt mit Projekt der Berliner Senatsverwaltung

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Vertigis hat in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit Demolösung auf dem Intergeo-Stand - Bild: Intergeo; Montage. CAFM-News
Vertigis hat in diesem Jahr die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mit Demolösung auf dem Intergeo-Stand – Bild: Intergeo; Montage. CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Auf der kommenden Intergeo 2023 vom 10. bis 12. Oktober in Berlin ist die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am Stand der VertiGIS zu Gast. Das Münchener Softwarehaus zeigt auf Stand G27.40 zudem live den VertiGIS Managed Service für das AFIS-ALKIS-ATKIS Verfahren in der Open Telekom Cloud. Insgesamt umspannt die Messepräsenz die Bereiche Cloud & SaaS, Landmanagement, Raumplanung, Management von Netzinfrastrukturen, Facility und Asset Management sowie smarte Lösungen für digitale Zwillinge. Zusätzlich steuern die GIS-Spezialisten fünf Beiträge zum Kongressprogramm bei.

 

Abbildungen: Intergeo; Montage. CAFM-News

FUMA Hauszubehör GmbH

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FUMA Hauszubehör GmbH

Technische Gebäudeausrüstung
Gebäudeautomation/Gebäudeleittechnik
FUMA Hauszubehör GmbH

  • Reutäckerstraße 9
  • 76307 Karlsbad
  • Deutschland

Ansprechpartner: Fabienne Koch
Telefon: 02748 450730
Fax: 07248 4507360
E-Mail: info@fuma.com
Web: https://www.fuma.com/

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Dr. Asbjörn Gärtner wechselt zurück zur RPTU

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Dr. Asbjörn Gärtner kehrt für die Forschung zu KI und IoT im FM zurück an die RPTU in Kaiserslautern - Bild: RPTU
Dr. Asbjörn Gärtner kehrt für die Forschung zu KI und IoT im FM zurück an die RPTU in Kaiserslautern – Bild: RPTU

CAFM-NEWS – Dr. Asbjörn Gärtner wechselt zurück an seine alte Alma mater, die Rheinland Pfälzische Technische Universität Kaiserslautern Landau (RPTU). Dort ist er seit dem 1. Oktober als Post-Doc-Forscher im Fachgebiet Immobilienökonomie tätig. Für den Wechsel gibt Gärtner seine Stelle als Professor an der IU Internationale Hochschule in Erfurt auf.

An der RPTU wird Gärtner im Bereich Digitalisierung im Immobilien- und Facility Management forschen. Inhalte seiner kommenden Forschungsarbeit sind die Integration von Sensorik und IoT für verschiedenste Anwendungsbereiche im FM. Der Fokus wird auf Anlagen- und Instandhaltungs-Management, Gebäudetechnik und Gebäudeautomation liegen, verknüpft mit digitalen Gebäudemodellen, ferner auf maschinellem Lernen und Möglichkeiten der Integration von KI.

Damit kehrt Gärtner nicht nur zu der Hochschule zurück, an der er mit summa com laude am Fachgebiet Bauinformatik promovierte. Er greift dort auch das Themenfeld seiner Dissertation „Entwicklung eines Standards für innovative IT-Schnittstellen im Facility Management zur Kopplung webbasierter CAFM-Systeme mit neuen Gebäudeautomationstechnologien“ wieder auf.

In seiner Dissertation befasste sich Gärtner mit der Entwicklung eines Schnittstellen-Standards zur Kopplung webbasierter CAFM-Systeme mit neuen Gebäude-Automations-Technologien, dem FMA.Codex.


Abbildungen: RPTU


Keylogic erweitert Geschäftsführung

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Ookam Software ist jetzt bei KeyLogic eingestiegen - Bild: Ookam Software/Keylogic; Montage. CAFM-News
Investor Ookam Software ist jetzt bei KeyLogic eingestiegen – Bild: Ookam Software/Keylogic; Montage. CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Mit der Ookam Software GmbH hat CAFM-Anbieter KeyLogic diesen September den Kreis seiner Investoren erweitert. Das teilt das Unternehmen in einem aktuellen Online-Beitrag auf seiner Website mit.

Georg Wachter, der bei Ookam die Beteiligungen im Bau- und Immobiliengeschäft betreut, zieht in die Geschäftsführung von Keylogic ein. Zugleich rückt der langjährige Partner Walter Liesinger in die operative Geschäftsführung auf. Er leitet bereits seit 2004 die Keylogic Niederlassung in Österreich und wird jetzt gemeinsam mit Keylogic-Gründer Rudolf Brendel die Geschicke des CAFM-Anbieters.

Ookam Software beteiligt sich an Software-Unternehmen, deren Lösungen ihren Kunden nachhaltigen Mehrwert liefern. Konzernmutter der Ookam Software ist die börsengelistete Chapters Group AG. Sie erwirtschaftete 2022 mit etwa 900 Mitarbeitern einem Umsatz von rund 67,1 Millionen Euro.

 

Abbildungen: Ookam Software/Keylogic; Montage. CAFM-News

VDI für Klimamessungen mit mobilen Messsystemen

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VDI hat aufgrund der dichten Bebauung in Städten und Metropolregionen und dem damit einhergehenden Wärmeinseleffekt die Richtlinie VDI 3785 Blatt 2 „Umweltmeteorologie – Methoden bodengebundener Stadt- und Standortklimamessungen mit mobilen Messsystemen“ für Städte, Kommunen, (Stadt-)Planer, (Umwelt-)Ingenieurbüros, Behörden und Messtechniker veröffentlicht. Sie behandelt die Methoden zur Ermittlung des Standortklimas oder des Klimas in kleinräumigen Gebieten mit hoher räumlicher Differenziertheit mittels mobiler Messgeräteträger. Die Berücksichtigung lokalklimatischer Verhältnisse und die Prognose möglicher lokaler Klimaänderungen aufgrund von Planungen oder Eingriffen sind bei Fachplanungen durch Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften geregelt. Mobile Messsysteme können zu Fuß, per Fahrrad oder Kraftfahrzeug eingesetzt werden. Die Richtlinie enthält die Grundlagen, um mithilfe mobiler Messsysteme planungsgerecht und methodisch abgesichert lokalklimatische Daten zu erheben, auszuwerten und darzustellen.

Die VDI 3785 Blatt 2 ist im Juli 2023 erschienen und kann beim Beuth Verlag bestellt werden.

UN Klimaturm am 18. Oktober auf dem workplace Kongress

Nachhaltig und flexibel müssen Büroimmobilien heute sein. Auf unserem diesjährigen workplace-Kongress, der sich mit der Gestaltung moderner Büroarbeitsplätze befasst und am 18. Oktober in Frankfurt stattfindet, präsentieren wir Ihnen dazu unter anderem den:
UN Klimaturm, Bonn
Volker Butzbach von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben wird dieses Musterbeispiel für eine nachhaltige Büroimmobilie modernster Bauweise vorstellen. Der unter Leitung des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung im Februar 2022 fertiggestellte Klimaturm der Vereinten Nationen in Bonn bietet auf 17 Stockwerken und 13.500 m² Fläche Platz für rund 330 Mitarbeitende des Klimasekretariats der UN. Er verfügt über eine geothermische Brunnenanlage mit Grundwasserwärmepumpe für Heizung und Kühlung, Betonkernaktivierung der Decken sowie hocheffiziente Wärmerückgewinnungssysteme. Das Brunnenwasser für Heiz- und Kühlsystem wird in den Rhein zurückgeführt.

Was Sie sonst noch auf dem diesjährigen workplace-Kongress erwartet, erfahren Sie unter:
facility-manager.de/workplace2023/

Zweiter Berliner Bauherrentag: CO2-neutrales Bauen und Betreiben

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Am 28. November 2023 wird in Berlin der zweite Berliner Bauherrentag der Fördergemeinschaft Bauwesen e.V. stattfinden. Schirmherr der Veranstaltung ist die Berliner Immobilienmanagement (BIM) GmbH. Der Event richtet sich an öffentliche und private Bauherren und steht in diesem Jahr unter dem Motto „Aktuelle Herausforderungen für Bauherren, Architekten und Betreiber – Sanierung, Rückbau und Recycling sowie CO2-neutrales Bauen und Betreiben“. Auch der diesjährige BauWerke-Exzellenzpreis wird dort wieder vergeben. Sanierung, Rückbau und Recycling sind die Kernthemen der Veranstaltung, da der Bedarf Bestandsbauten um- und weiterzunutzen stark zunimmt. Die Fähigkeit diesem Trend zu begegnen, wird zu einer notwendigen Kernkompetenz für Bauherren. Wie der materielle Fußabdruck beim Bauen und Betreiben reduziert werden kann, wie Ressourcen geschont werden können, welche Regelungen und Gesetze zu beachten sind und welche Handlungs- und Lösungswege es gibt, wird die Veranstaltung u.a. an Praxisbeispielen darstellen.

Zur Anmeldung

InCaTec Solution stellt Reinigungsmanagement vor

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InCaTec Solution unterstützt mit CAFM auch beim Reinigungsmanagement - Bild: stock.adobe.com/Small365
InCaTec Solution unterstützt mit CAFM auch beim Reinigungsmanagement – Bild: stock.adobe.com/Small365

 

CAFM-NEWS – Wie sich Reinigungsprozesse mit CAFM-Software verbessern lassen, ist aktuelles Thema bei InCaTec Solution. Das Systemhaus, das exklusiv Axxerion vertreibt, nennt auf Kostenoptimierung bei Material und Arbeit. Reinigungseinsätze können ergänzend zur regulären Planung durch Help-Desk Meldungen organisiert werden. Die Software unterstützt unter anderem Checklisten, Planungstafelnd, Kontrollen und das Qualitätsmanagement. Per Webzugriff können Mitarbeiter, Kunden und Dienstleister gleichermaßen die Software nutzen.

 

Abbildungen: stock.adobe.com/Small365

Contracting: Wunsch nach klimaneutraler Wärme wächst

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Trotz schwieriger Rahmenbedingungen hat sich die Contracting-Branche im Jahr 2022 weiterhin positiv entwickelt. Dieses Fazit zieht der Verband für Energiedienstleistungen, Effizienz und Contracting e.V. (vedec) auf der Basis seiner jährlichen Markterhebung, deren Ergebnisse im September vorgestellt wurden. Demnach sind bei den Kunden der Contractoren die Wünsche nach klimaneutraler Wärme und die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen größer als je zuvor.

Die Branche verzeichnete laut vedec einen Umsatzanstieg von rund 7 Prozent. Der Vertragszuwachs hingegen fiel im Jahr 2022 mit 5,5 Prozent verhaltener aus als im Jahr 2021 mit 11,9 Prozent. Positiv habe sich die steigende Anzahl von Contractingprojekten in den Bereichen Photovoltaik, grünem Strom und Mieterstrom ausgewirkt. Auch die Nachfrage nach E-Ladesäulen sei von Kundenseite sehr hoch. Die Verlangsamung bei der Entwicklung der Vertragszahlen sei dagegen auf Unsicherheiten durch wechselnde Rahmenbedingungen beim Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die Gasmangellage im Winter 2022 zurückzuführen.

Wärmelieferung im Fokus

Das Hauptgeschäft der Contracting-Branche ist die Wärmelieferung. Sie steht für einen Anteil von 89 Prozent bei den gelieferten Energiearten. Weitere 8 Prozent entfallen auf die Stromlieferung. Die Lieferung von Dampf, Kälte, Licht oder Druckluft spielen praktisch kaum eine Rolle. Das mit Abstand größte Kundensegment ist dabei die Wohnungswirtschaft mit einem Anteil von 67 Prozent an den Projekten. Bei den eingesetzten Energieträgern dominiert immer noch Erdgas mit einem Anteil von 59 Prozent. Hier ist die Tendenz allerdings spürbar rückläufig: 2021 lag der Erdgasanteil noch bei 70 Prozent. Bei den eingesetzten erneuerbaren Energieträgern liegen Pellets/Hackschnitzel und Biogas/Biomethan mit je 27 Prozent gleichauf. Hier sind jedoch Luft-Wärmepumpen mit 19 Prozent auf dem Vormarsch. Neben der Wärme- bzw. Nutzenergielieferung setzt die Branche auch verstärkt auf digitale Energiedienstleistungen wie Monitoring und Lastmanagement oder die die digitale Bereitstellung der Nebenkostenabrechnung.

Industrieservices: Wachstum mit weniger Personal

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Die 20 führenden Industrieservice-Unternehmen in Deutschland sind 2022 um 8,5 Prozent gewachsen. Dies resultierte laut der neuen Lünendonk-Liste und -Studie zum Markt für Industrieservices in Deutschland aus Aufhol- und Preiseffekten sowie höheren Materialpreisen. Gleichzeitig reduzierten die Top 20 ihre Stammbelegschaft um durchschnittlich 0,9 Prozent. Angesichts des großen Personalmangels und der unsicheren Wirtschaftslage sind die Unternehmen verstärkt auf den Einsatz von flexiblem Personal aus Zeitarbeit und Freelancern angewiesen. Für die kommenden Jahre erwartet die Branche ein weiteres Umsatzwachstum von 6,5 bis 7,5 Prozent pro Jahr. Das Ranking der Industrieservice-Unternehmen steht kostenfrei unter www.luenendonk.de zum Download bereit, dort ist auch die umfassende Marktstudie kostenpflichtig erhältlich.

Lünendonk-Liste 2023: Top-5-Industrieservice-Unternehmen in Deutschland
Unternehmen Umsatz in Deutschland in Mio. Euro Gesamtumsatz in Mio. Euro Mitarbeitende in Deutschland
  2022 2021 2022 2021 2022 2021
Bilfinger Engineering & Maintenance GmbH, Oberhausen 1.002,8 1.019,0 4.312,0 3.737,0 6.333 6.425
Wisag Industrie Service Holding SE, Frankfurt am Main 996,0 900,3 996,0 900,3 14.080 13.431
Remondis Maintenance & Services GmbH & Co. KG, Köln1 850,0 750,0 1.300,0 1.100,0 5.500 5.500
Leadec Holding BV & Co. KG, Stuttgart 419,2 392,2 1.120,9 941,7 5.800 6.300
Weber Unternehmensgruppe GmbH & Co. KG, Pulheim 371,8 355,0 390,8 375,0 1.989 1.978

1 Teil der Remondis-Gruppe und Gesellschafter der Unternehmensverbunde Buchen und Xervon

 

Die 12 Nominierten des Green BIM Awards stehen fest

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CAFM-NEWS – Die 12 Nominierten für die Green BIM Awards 2023 stehen jetzt fest. Die Jury hat sie aus insgesamt 23 Bewerbungen zum Thema ESG-Umweltziele ausgewählt. In die finale Ausscheidung ziehen in den insgesamt vier Kategorien ein:

  • Angelegt: Planung Hoch- und Tiefbau
    • Technische Hochschule Köln
    • MTS Schrode AG
    • WGA ZT GmbH
  • Messbar: Gebäudebestand und Infrastruktur
    • BPS International GmbH
    • ORIS Germany
    • ReCoTech GmbH
  • Eingesetzt: Building Information Modeling, Digitale Tools oder Plattformen
    • DIEfabrik Architekten BDA/Strömer Murphy and Partners/Jim Bögershausen
    • Leaftech GmbH
    • TEAM – BIM Summer School
  • Bedacht: Forschung und innovative Konzepte
    • HOCHTIEF Data Center Partner GmbH
    • elavit GmbH mit Hitzler Ingenieure
    • Ed. Züblin AG

Im Rahmen der BIM Tage Deutschland 2023 wird am Montag, 9. Oktober, online noch ein Publikums-Voting statt finden, im Zuge dessen die vier Gewinner der diesjährigen Auszeichnungen bestimmt werden.

Übergeben werden die Green BIM Awards 2023 am Donnerstag, 12. Oktober, im Rahmen des BIM Hauptstadtkongresses im Axica am Brandenburger Tor in Berlin. 

 

Abbildungen: BIM Events

Cluster-Bauprojekt an RWTH geht in die nächste Runde

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Mit dem RWTH Aachen Campus entsteht auf zwei Flächen – Campus Melaten und Campus West – mit insgesamt 800.000 m² und 2 Mrd. Euro Investitionsvolumen einer der größten technologie-orientierten Campusbereiche Europas. Der Campus Melaten stellt die erste Ausbaustufe des RWTH Aachen Campus dar. Seit 2009 werden sechs Startcluster auf dem Campus Melaten realisiert: für Biomedizintechnik, Nachhaltige Energie, Photonik, Produktionstechnik, Schwerlastantriebe und Smart Logistik (Bild). Am 26. September 2023 wurde der Grundstein für den dritten Bauabschnitt des Clusters Smart Logistik gelegt. Das Gebäude bietet künftig auf 13.000 m² Bruttogeschossfläche Laborflächen, Werkstattbereiche, Büros, Meetingräume und Eventflächen. Das Gebäude ist der letzte Entwicklungsabschnitt des Clusters Smart Logistik, das damit als erstes Cluster auf dem Campus komplettiert wird. Das Center Smart Commercial Building im Cluster Smart Logistik betreibt im Erdgeschoss einen 800 m² großen Demonstrator für die Prüfung und Präsentation von neuen Technologien im Bereich Smart Building. Das smarte Gebäude wurde komplett in BIM (Building Information Modeling) geplant.

Worqs und Tink Tank schließen sich zusammen

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Die beiden deutschen Coworking-Anbieter Worqs Coworking und Tink Tank Coworking haben sich zusammengeschlossen, um ihr Netzwerk zu erweitern und diverse Synergien bei Vermarktung, Kundenansprache, Verwaltung, Stabsstellen und Infrastruktur zu nutzen. Damit wächst das Netzwerk, zu dem auch der Worqs-Kooperationspartner Work Inn gehört, um zwei weitere Coworking Spaces. Die Gruppe bietet damit deutschlandweit über 1.000 Arbeitsplätze an 24 Standorten an. Das Angebot erstreckt sich auf die Regionen Ruhrgebiet mit Aachen und Köln, Hannover, Berlin, Rhein-Main und Bayern. Weitere Standorte sind in Planung. In ihrem Außenauftritt werden die beiden Marken weiterbestehen und die Standorte eigenständig bleiben.

Wenn Sie mehr über den Wandel der Arbeitswelt erfahren wollen, dann melden Sie sich für unseren workplace-Kongress am 18. Oktober 2023 im Crowne Plaza Frankfurt an unter: www.facility-manager.de/workplace-2023

Hoyer beteiligt sich an Paul Nutzfahrzeuge

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Hoyer Visselhövede hat sich zu 25,1 Prozent am Sonderfahrzeugbau-Unternehmen Paul Nutzfahrzeuge beteiligt. Diese Beteiligung bietet Paul Nutzfahrzeuge eine Kapitalerhöhung und damit die Möglichkeit schneller zu wachsen. Das will das Unternehmen vor allem im Fahrzeugbau, bei der Entwicklung alternativer Antriebslösungen sowie der Serienfertigung von batterieelektrischen und Wasserstoffbrennstoffzellen-Lkw nutzen. Zudem ermöglicht die strategische Partnerschaft den Ausbau von Kapazitäten bei Personal, Fertigung, Einkauf, Lagerhaltung und Service-Units. Ihre Synergien wollen die neuen Partner in der Fahrzeugherstellung, bei Energiepartnerschaften und für die Angebotsausweitung bei Logistik- und Transportkunden nutzen. Die Geschäftsführung der Paul Nutzfahrzeuge bleibt weiterhin eigenständig und in der Verantwortung von Bernhard Wasner, dem CEO der Paul Group Holding. Hoyer wird jedoch ein Beiratsmitglied in die Entwicklung von Paul Nutzfahrzeuge entsenden. Der Vertrag unterliegt der vorbehaltlichen Prüfung und Bestätigung durch das Kartellamt.

Jugendstil-Klinikum in Barcelona spart mit Spacewell deutlich Energie ein

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Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private in Barcelona hat mit Spacewell binnen 6 Monaten 76.000 Euro Energiekosten eingespart - Bild: Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private Stiftung
Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private in Barcelona hat mit Spacewell binnen 6 Monaten 76.000 Euro Energiekosten eingespart – Bild: Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private Stiftung

 

CAFM-NEWS – Die 15 denkmalgeschützten Jugendstil-Gebäude des Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private in Barcelona haben mit Spacewell Energy binnen sechs Monaten ihre Energiekosten um 28% oder 76.000 Euro senken können. Das teilt das Softwarehaus mit.

Insgesamt wurden über 140 Verbrauchszähler für Strom, Wärmefluss und Wasser in den Häusern neu eingebaut, um den ursprünglichen Energieverbrauch von 2.308.705 kWh zu bändigen. Über die Zähler erfasst die Spacewell-Lösung die Energieverbräuche in Echtzeit und stellt sie direkt dar.

Diese Transparenz ermöglicht den Betreibern, die Nutzung der Gebäude zu optimieren, um den Energieeinsatz zu mindern. Auch Defekte und Leckagen an Anlagen und Zuleitungen können jetzt schneller erkannt und behoben werden.

 

Abbildungen: Hospital de la Santa Creu i Sant Pau Private Stiftung (Screenshot aus Video für die Presse)