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Handelsblatt KI Summit: Einblicke und Perspektiven für Unternehmen

Am 22. November veranstaltet das Handelsblatt einen KI Summit in München - Bild: Handelsblatt
Am 22. November veranstaltet das Handelsblatt einen KI Summit in München – Bild: Handelsblatt

CAFM-NEWS – Es ist zwar noch ein Weilchen hin, aber der Handelsblatt KI Summit am 22. November 2023 in München verspricht, interessante und hilfreiche Einblicke und Perspektiven für den Einsatz von künstlicher Intelligenz in Unternehmen zu liefern. 

Auf das eintägige Event werden  KI-Strategen aus DAX-Unternehmen und Mittelstand ihre Visionen und Erfahrungen teilen, die Referenten werden hierbei tiefer gehende Inhalte zu den verschiedenen Phasen des KI-Einsatzes vermitteln, um Unternehmen zu befähigen, in einem disruptiven Umfeld zukunftsorientiert zu handeln, verspricht die Webpage des Summits.

Charmant ist das Angebot für KI-Start-ups: Sie können sich um einen von sechs Fünf-Minuten-Slots bewerben, um ihre Produkte, Leistungen und Visionen vorzustellen 

Aktuell ist das Programm der Veranstaltung noch nicht vollständig, erste Speaker und Themen sind aber schon fixiert. So wird Daniela Ritter von Capgemini einen KI-Impuls setzen, Dr. Philipp Hartmann von der appliedAI Initiative erläutert Elemente einer erfolgreichen KI-Strategie und Hendrik Reesse von PwC Deutschland beschreibt Digital Trust als Schlüssel für die KI Transformation und Skalierung.

Dazu sind Diskussionen zu zentralen Themen geplant:

  • Wie können wir im Unternehmen sicherstellen, dass wir den KI Entwicklungen standhalten?
  • KI-Regulierung und der EU AI-Act – Was kommt und wie muss man reagieren?
  • Generative KI hat das Spielfeld verändert – wie geht es weiter?

Und vier Breakout-Sessions stehen ebenfalls schon fest:

  • Die Auswahl des KI Use Cases entscheidet maßgeblich über den Erfolg und Return der KI Initiativen
  • KI als Treiber für neue Geschäftsmodelle – Das wahre Potenzial von KI liegt jenseits der Verbesserung bestehender Prozesse: KI ermöglicht Prozesse komplett neu zu denken und neue Produkte zu schaffen
  • Aufbau der KI Organisation – Um KI im Unternehmen zu etablieren braucht es ein KI Team – typischerweise ein AI CoE
  • Die Skalierung von KI in einem Unternehmen jenseits der ersten erfolgreichen Use Cases ist eine besondere Herausforderung – technisch, organisatorisch und auch kulturell

Die vollständigen Informationen zum KI Summit finden sich auf der Veranstaltungs-Website.



Abbildungen: Handelsblatt



Marina Sumic erweitert Geschäftsführung von Voxelgrid

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Marina Sumic erweitert die Geschäftsführung von digitalisierungs-Spezialist Voxelgrid - Bild: privat
Marina Sumic erweitert die Geschäftsführung von Digitalisierungs-Spezialist Voxelgrid – Bild: privat

 

CAFM-NEWS – Bereits seit 1. Juli 2023 erweitert Marina Sumic die Geschäftsführung von Voxelgrid. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Sumic ist seit September 2020 bei dem Münchner Spezialisten für die Digitalisierung von Immobilien beschäftigt. Dort startete die 23-Jährige im Vertrieb, dessen Leitung sie bald darauf übernahm. Seit Oktober 2022 war Sumic zudem Prokuristin bei Voxelgrid. 

Sumic hat an der Technischen Universität München (TUM) Management und Technology studiert und mit einem Master of Science abgeschlossen. Das Unternehmen Voxelgrid startete 2014 als epiqr in der bayerischen Landeshauptstadt, seit 2016 firmiert es als Voxelgrid GmbH.

Abbildungen: Privat



Framence: Strategische Partnerschaft mit Uptime aus der Slowakei

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Framence hat seinen neuen Partner Uptime aus der Slowakei vorgestellt (v.l.: Adrian Merkel, CEO Framence, 
Jaroslav Buchbauer, CEO Uptime, Oscar Martinez Royo, Partner Manager Framence) - Bild: Framence
Framence hat seinen neuen Partner Uptime aus der Slowakei vorgestellt (v.l.: Adrian Merkel, CEO Framence, Jaroslav Buchbauer, CEO Uptime, Oscar Martinez Royo, Partner Manager Framence) – Bild: Framence

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Framence hat eine strategische Partnerschaft mit Uptime aus der Slowakei bekannt gegeben. Die Unternehmen wollen innovative Lösungen für die Industrie 4.0 vorantreiben. Hierzu sollen die foto-basierten digitalen Zwillinge, die Framence erstellen kann, mit den smarten Predictive-Maintenance-Lösungen von Uptime kombiniert werden. Ziel sei, die Effizienz und Sicherheit industrieller Anlagen zu optimieren, teilt Framence in einem Pressetext mit.

Abbildungen: Framence



Steuerungskreis für Wasserstoff-Normungsroadmap gegründet

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Zur strategischen Begleitung der Arbeiten an der Normungsroadmap Technologien für Wasserstoff haben das Deutsche Institut für Normung e. V. (DIN), die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (DKE), der Deutsche Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), der Verein für die Normung und Weiterentwicklung des Bahnwesens e. V. (NWB), der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verein Deutscher Ingenieure e. V. (VDI) sowie der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) einen Steuerungskreis initiiert. Dieser umfasst 26 Mitglieder und wird von Dr. Kirsten Westphal, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) geleitet.

Zukunftsvision Wasserstoff

Ziel der Normungsroadmap und des Steuerungskreises ist es, durch eine abgestimmte Vorgehensweise für die technische Regelsetzung den Ausbau von Wasserstofftechnologien in Deutschland zu beschleunigen. Der Steuerungskreis hat dabei die Aufgabe, die Normungsroadmap beratend zu unterstützen und Sicherheits- und Qualitätsaspekte sowie den Umwelt- und Verbraucherschutz zu berücksichtigen. Dabei nimmt die Instanz die inhaltliche und strategische Ausrichtung des Projekts vor und gibt Impulse für die Arbeiten in den Arbeitsgruppen. Außerdem empfiehlt das Gremium priorisierte Normungs- und Standardisierungsprojekte. Die Roadmap wird in einem offenen und transparenten Prozess in insgesamt 39 Arbeitsgruppen erarbeitet. Alle Interessierten können sich daran beteiligen. Eine erste Version soll im Sommer 2024 veröffentlicht werden.

RIB IMS: Zehn neue Auszubildende in sechs Berufen gewonnen

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Bei RIB IMS sind diese Jahr zehn Auszubildende in sechs Ausbildungsberufen gestartet - Bild: RIB IMS
Bei RIB IMS sind diese Jahr zehn Auszubildende in sechs Ausbildungsberufen gestartet – Bild: RIB IMS

 

CAFM-NEWS – Das CAFM-Softwarehaus RIB IMS hat für das Ausbildungsjahr 2023 zehn Auszubildende gewinnen können. Es wird in insgesamt sechs verschiedenen Berufen ausgebildet, unter denen sich auch neue Ausbildungsberufe finden.

Luis Heyduk beginnt eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Daten- und Prozessanalyse. Robert Heußen und Tharsekka Kanagalingam haben die Ausbildung Kaufleute für Digitalisierungsmanagement gewählt. Melisa Erol, Mert Özer und David Sauerbier haben sich für eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung entschieden. Marie Krämer startet Ihre Ausbildung als Mediengestalterin Digital und Print. Phil Mons beginnt die Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration. Zudem ist noch eine Stelle als Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung und eine Stelle als Kauffrau für Büromanagement besetzt worden. 

RIB IMS setzt seit vielen Jahren einen starken Fokus auf  das Thema Ausbildung. Das Ausbildungsprogramm sei ein Fundament für die Zukunft des Unternehmens, sagt Volker Oldenburg, Geschäftsführer von RIB IMS. Das Ausbildungsangebot in neuen Berufen zeige, wie sehr das Unternehmen am Puls der Zeit agiere.

 

Abbildungen: RIB IMS



gefma Tag Bayern 2023 im Zeichen von ESG

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Der gefma Tag Bayern 2023 hat dieses Jahr am 20. Juli 2023 unter dem Motto „Wir betreiben Deutschland“ in der Konzernzentrale der BayWa AG in München stattgefunden. Alles stand im Zeichen der Nachhaltigkeit und drehte sich um das Thema „ESG Transformation im Facility Management. Herausforderungen und Lösungen in der Praxis“. Für den fachlichen Austausch kamen letztendlich 130 Verantwortliche zusammen, zehn Speaker stellten Innovationen und Best Practices zum Thema vor. Dabei spielten ein nachhaltiges Entsorgungsmanagement ebenfalls eine Rolle, wie auch die Energieoptimierung, Dekarbonisierungs-Strategien und ein ESG-konformes Facility Management für große Immobilienportfolios.

Im Rahmen der Begrüßung der Teilnehmenden wurde Wolfgang Inderwies, Geschäftsführer von IndeConsult, als Lounge Leiter Bayern-München (seit 2006) verabschiedet. Seine Nachfolge tritt Peter Hartmann, Leiter Vertrieb bei Wisag Facility Management Bayern, an. Außerdem konnte die bis dahin ausschließlich männlich besetzte gefma Lounge Leitung Bayern Julia Werner, Geschäftsführerin von Werner Companies GmbH, als weibliche Verstärkung gewinnen. Die Zeit zwischen den Impulsen bis zum Ausklang nutzten die Teilnehmenden für Gespräche und Networking. Die Lounge und Junior Lounge-Leiter Bayern hatten den Fachtag vorbereitet.

Referenten auf einen Blick

Anne Tischer in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Bild: gefma
Anne Tischer in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Bild: gefma

Neben dem Finanzvorstand der BayWa AG, Andreas Helber, der eine Präsentation zum Thema „100 Jahre BayWa – 100 Jahre Nachhaltigkeit“ vorstellte, befasste sich Anne Tischer, Geschäftsführerin von Karma She Said und Vorsitzende des Vereins Frauen !n Führung e. V., in ihrer Keynote mit dem S für „Social“ in ESG und dem steigenden Transformationsdruck auf Unternehmen. Sie stellte dabei auch die Top-S-Kriterien von Jobsuchenden an ihre Arbeitgeber dar und gab vier Empfehlungen mit auf den Weg:

  • Perspektivenvielfalt in Belegschaft und Teams zu fördern
  • Existierende Geschlechterklischees und Stereotype zu hinterfragen
  • Neue Dinge auszuprobieren und zu lernen
  • Ein neues Führungsverständnis zu entwickeln
Giulia Peretti stellte als Best-Practice-Beispiel die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Bild: gefma
Giulia Peretti stellte als Best-Practice-Beispiel die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Bild: gefma

Als Best-Practice-Beispiel stellte Giulia Peretti, Head of Sustainability, die ESG-Strategie für den eigenen Immobilienbestand der Real I.S. vor. Das Unternehmen verfolgt das Ziel der Klimaneutralität bzw. -konformität mit dem 1,5° Dekarbonisierungspfad. Ein Projekt stellte eine 2021 fertiggestellte Büroimmobilie dar, die 40 Prozent Wärme und 60 Prozent Strom durch Smart Data Technologie einspart. Ralf Pilger, Geschäftsführer der Wisag Facility Management Holding sprach über den Weg vom klassischen Energiemanagement zum Paris-konformen Immobilienbestand und stellte hervor, dass Daten die Grundlage darstellen, worauf eine nachhaltige Immobilie aufgebaut werden kann. Jedoch brauche es in dem allgemeinen Dschungel aus Gesetzen und Richtlinien Unterstützung.

In einer Diskussion bemängelte Günter Lammering, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt und zeigte in einer Präsentation, wie sein Unternehmen damit umgeht. Bild: gefma
In einer Diskussion bemängelte Günter Lammering, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt und zeigte in einer Präsentation, wie sein Unternehmen damit umgeht. Bild: gefma

In einer anschließenden Diskussion baute Günter Lammering, Head of Facility Management der alstria office REIT-AG, auf dem Vorgänger-Beitrag auf und bemängelte, dass der Branche ein einheitliches Datenmodell fehle, das den numerischen Datenaustausch unterstützt. Wie sein Unternehmen das macht, zeigte er mittels seiner Präsentation: „Änderungen der Immobilienstrategie in den letzten zehn Jahren und aktuelle ESG-Projekte im Facility Management“.

 

Dennis Sawin, Co-Gründer und Geschäftsführer der Clearago zeigte dann die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement auf. Ziel des 2017 gegründeten Unternehmens mit Sitz in Berlin war nicht nur die Etablierung transparenter und effizienter Prozesse, um Kosten zu sparen, sondern die Implementierung eines aktiven Controllings, um Optimierungsmaßnahmen Richtung Zero Waste und die Einhaltung von ESG und Compliance zu ermöglichen. Er flankierte das mit Praxisbeispielen aus Bereichen, wie Bau und Hotellerie. Auch der Head of Sales Manuel Gerlach von Recogizer hob die Optimierungspotentiale im Gebäudebetrieb mittels Digitalisierung bzw. KI in seinem Vortrag hervor. Anhand von Büro-Praxisbeispielen vermittelte er, dass bei Gebäuden mit Gebäudeautomation bis zu 30 Prozent CO2 reduziert werden können, ohne nur 15 Prozent.

Dennis Sawin demonstrierte die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement. Bild: gefma
Dennis Sawin demonstrierte die fünf Schritte vom Status Quo zum nachhaltigen Entsorgungsmanagement. Bild: gefma

Gemeinsam berichteten zudem die Leiter des gefma-Arbeitskreises „Ausschreibung und Vergabe im FM“, Klaus Forster, Rechtsanwalt und Associate Partner bei Rödl & Partner, und Wolfgang Inderwies, zu den „gefma Branchenstandards zum Betreiben im Spiegel der Nachhaltigkeit: Mustervertrag (gefma 510) und Leistungsbeschreibung (gefma 520)“. Zuletzt sprach Anette Weller, Mitglied des Vorstands (CSO) der Gegenbauer Holding, über „ESG als Treiber von Kulturwandel für operative FM-Unternehmen“ und erläuterte, dass ein Unternehmen nur dann glaubwürdig erscheint, wenn diese Glaubwürdigkeit im täglichen Handeln und der Kultur eines Unternehmens durch soziale Faktoren widerspiegelt. Dabei zeigte sie auf, dass die Wirkung einer offenen und von Nachhaltigkeit geprägten Unternehmenskultur viel stärker sei, wenn die Unternehmensleitung von oben her vorangeht.

SAP erhöht die Preise

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SAP erhöht zum zweiten Mal binnen zwei Jahren die Kosten für Wartung der Software-Lizenzen - Bild: weyo/stock.adobe.com
SAP erhöht zum zweiten Mal binnen zwei Jahren die Kosten für Wartung der Software-Lizenzen – Bild: weyo/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Bestandskunden von SAP stehen vor einer neuen Preiserhöhung: Der Konzern aus Waldorf macht die Wartung teurer. Ab 2024 sind für die Services rund um die Softwarelizenzen 5 Prozent mehr zu zahlen. Bereits vergangenes Jahr hatte SAP 3,3 Prozent auf die Wartungspreis aufgeschlagen, davor allerdings jahrelang das Niveau gehalten. Das berichtet das Handelsblatt.

Ursache für das erneute Plus in der Preisliste sei nach Konzernangaben die hohen Inflationsraten. In der Branche werde gemutmaßt, dass SAP die Preise auch zukünftig an die Inflationsratten anpassen wird, unter anderem mit dem Ziel, Kunden mittels Portemonnaie zu motivieren, von Lizenz- zu Cloud-Modellen zu wechseln.

Die SAP-Usergroup DSAG kritisiere derweil, dass die Erhöhungen nicht in Relation zum Mehrwert durch die erbrachten Leistungen stünden. 

 

Abbildungen: weyo/stock.adobe.com



Regelwerks-Sammlungen für die Betreiberverantwortung

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Es gibt verschiedene Datenbanken und Arbeitshilfen, die unterstützen, die Betreiberverantwortung wahrzunehmen - Bild: FotoArtist/stock.adobe.com
Es gibt verschiedene Datenbanken und Arbeitshilfen, die unterstützen, die Betreiberverantwortung wahrzunehmen – Bild: FotoArtist/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Theoretisch ist Betreiberverantwortung ein Dauerthema im Immobilienmanagement. Es betrifft vor allem die Geschäftsführung, umfasst hohe Anforderungen, droht mit hohen Strafen bei Unterlassung und wird trotzdem oft übersehen. Dabei lässt sich Betreiberverantwortung mit Unterstützung von CAFM-Software leicht wahrnehmen, insbesondere, wenn Datenbanken integriert sind, die Zugriff auf Normen, Gesetze und andere rechtlich relevante Inhalte bieten. Hier eine Übersicht der aktuell verfügbaren Angebote für ein Plus an Rechtssicherheit. Es sind in alphabetischer Reihenfolge:

 

Beuth Normen-Ticker

Der Beuth Normen-Ticker ist ein Angebot des Beuth Verlags. Der Fachverlag mit Sitz in Berlin ist auf Normen und Fachliteratur spezialisiert und gehört dem Deutschen Institut für Normung DIN. Um den Beuth Normen Ticker nutzen zu können, ist ein Abonnement abzuschließen. Dann haben Anwender Zugriff auf die ihnen wichtigen DIN-Normen und erhalten zeitnah jede Aktualisierung der abonnierten Normen. Gesetzestexte gehören dagegen nicht zum Angebot des Beuth Normen-Tickers. Ebenso fehlt eine Filterfunktion, da der Ticker ein reiner Informations-Dienst ohne Datenbank ist.

 

CAFM.One

Das Angebot CAFM.ONE beschreibt sich als Expertensystem und Compliance-Werkzeug für die rechtskonforme Übertragung von Betreiberpflichten und unterstützt beim Nachweis einer gerichtsfesten Organisation. Es ist nach Musteranlagen organisiert, denen die jeweils gültigen Betreiberpflichten zugeordnet sind. Aus diesen lassen sich rechtskonforme Checklisten generieren, die Mitarbeiter und Dienstleister als Webservice nutzen können, um notwendige Aufgaben und Prüfungen zu erledigen. Unterstützt werden laut Anbieter mit Organisations-, Ausführungs- und Umsetzungsverantwortung alle drei Verantwortungsebenen. Die Integration in CAFM-Systeme ist über Schnittstellen möglich. Rechtsbasis sind unter anderem allgemeine Gesetze, Vorordnungen von Bund und Ländern, Gefährdungsbeurteilungen und ferner Instandhaltungs-Vorgaben der Verbände AMEV, VDE, VDI oder VDMA. 

 

Maqsima myFM-Portal / Maqsima TMS

Software-Hersteller Maqsima aus Sulzbach hat für die Wahrnehmung von Betreiberpflichten das Maqsima myFM-Portal entwickelt. Das ist ein Nachschlagewerk für Betreiberpflichten im Facility Management und bietet eine laut Anbieter einfache und strukturierte Übersicht über die relevanten Prüfpflichten und Rechtsgrundlagen für den Betrieb von Immobilien und Liegenschaften. Maßnahmen für den Arbeitsschutz konkretisiert das Portal mit vorgefertigten Prüfplänen für jede Anlagenart. Orientiert sind diese an der Struktur der DIN 276:2017-12 Kosten im Bauwesen. Wer in der verarbeitenden Industrie tätig ist, kann ergänzend Maqsima TMS nutzen. Maqsima TMS arbeitet autark und bietet als reines Management-Unterstützungs-System (EHQS) Hilfen im Bezug zu Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG), Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und Gefahrstoffverordnung (GefStoffV).

 

Recht im Betrieb

Recht im Betrieb gibt es seit 1992, es ist damit das älteste Managementsystem für Rechtsfragen im Kontext der Betreiberverantwortung in Deutschland. Angeboten wird es von der Rechtsanwaltskanzlei Rack Rechtsanwälte aus Frankfurt am Main, die sich mit mehreren Juristen und Mitarbeitern um das System kümmert. Aktuell umfasst die Sammlung mehr als 15.000 Rechtsvorschriften aus EU, Bund und Ländern. Es bildet mehr als 40.000 Betreiberpflichten in 39 Musterbranchen ab und umfasst mehr als 52.000 Beiträge. Recht im Betrieb erfährt monatlich rund 450 Aktualisierungen.

 

Red-on-line

Die auf Betreiberpflichten abgestimmte Angebot gutwin Legal Compliance Software von Gutwinski aus Österreich ist kürzlich in Red-on-line der französischen Infopro Digital Group integriert worden. War gutwin Legal Compliance Software in Versionen für Österreich, Deutschland und die Schweiz verfügbar, wird Red-on-line in 85 Ländern bei über 2000 Unternehmen eingesetzt und ist in 17 Sprachen verfügbar. Das Angebot rund um Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz im Betrieb (HSE) enthält Gesetze und Verordnungen unter anderem aus der EU, den einzelnen Ländern, aus Bundesländern und Kantonen. Neben Rechtspflichten unterstützt Red-on-line auch bei Begehungen, Gefährdungsbeurteilung, Bewertung von Umweltrisiken, dem Management von Nachhaltigkeitskennzahlen und der Aktionsplanung.

 

REG-IS

Das in Deutschland prominenteste Hilfsmittel für Betreiberverantwortung im Facility Management ist sicher das Regelwerks-Informationssystem REG-IS. Angeboten von der Anwaltskanzlei Rödl & Partner aus Nürnberg umfasst die Software-Lösung inzwischen über 2000 Regelwerke. Enthalten sind Gesetze von Bund, Ländern und der EU, dazu Richtlinien, Normen sowie regionale und lokale Regelungen. Interessant ist, dass alle Texte kommentiert sind, so dass auch juristische Laien verstehen, welche Pflichten sich aus den Regelwerken für sie ergeben. Für CAFM-Systeme gibt es eine Schnittstelle, mit der sich REG-IS in die FM-Software einbinden lässt. Einige CAFM-Häuser nutzen dieses Angebot der tiefen Integration. Alternativ kann REG-IS auch autark genutzt werden.

 

Thürmer Legal-Compliance FM

Von den Thürmer Ingenieuren aus Niederkassel kommt Thürmer Legal-Compliance FM. Es ist eine Kombination aus Dienstleistung und Datensammlung. Dem Nutzer stellt es delegierbare digitale Arbeitskarten zur Verfügung, die angeben, welche Arbeiten wann zu erledigen sind. Da das Modul IT-gestützt arbeitet, kann es in ein CAFM-System eingebunden werden. Für notorische Haptiker lasse sich die Arbeitskarten auch ausdrucken und mit zur Anlage nehmen, um sie dort händisch auszufüllen und die erfassten Daten später in das digitale System einzugeben. Auch Thürmer aktualisiert die Arbeitskarten regelmäßig entsprechend erfolgter Novellen und Änderungen von Gesetzen, Richtlinien, Normen und sonstigen relevanten Vorgaben.

 

TUC Rechtskataster

Das Ingenieurbüros TUC aus Aldenhoven bietet als Unterstützung im Rahmen der Betreiberverantwortung ihr TUC Rechtskataster an. Es ist ein Excel-basiertes Werkzeug, das gängigen Management-Normen wie ISO 9001 oder ISO 27001 im Fokus hat. Die abgedeckten Themenfelder sind Energie, Umweltschutz, Informations- und Arbeitssicherheit sowie Qualität, jeweils angereichert um Vorgaben aus EU, Bund und den einzelnen Bundesländern. Filterfunktionen helfen beim Eingrenzen eines Themas, Links führen zu externe Quellen zum Download der jeweiligen Quelltexte. Ein To-Do-Check unterstützt im Arbeitsalltag.

 

Abbildungen: FotoArtist/stock.adobe.com




CBRE für M&G im Einsatz

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In einer EMEA-weiten Ausschreibung hat der globale Immobiliendienstleister CBRE den Auftrag der M&G Real Estate für sich gewinnen können. Damit übernimmt der Immobiliendienstleister nun das Property Management für das Deutschlandportfolio von M&G. Zu den Leistungen zählen das kaufmännische, technische und buchhalterische Property Management. Explizite Aufgaben sind dabei das Mieter- und Mietvertragsmanagement, die Dokumentation, Datenanalyse und das Reporting inklusive Monitoring der Betriebskosten sowie die Kontrolle der Dienstleistungsverträge hinsichtlich Leistungserfüllung und Überprüfung auf Optimierungsbedarf, das Sicherstellen und Überwachen der Instandsetzungs-, Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen, die Budgetierung und Budgetkontrolle, Objektbesichtigungen, Projektsteuerung, Miet- und Objektbuchhaltung inklusive Nebenkostenabrechnungen und -analysen sowie die Unterstützung bei der Umsetzung von ESG-Projekten. Der Auftrag umfasst 14 Büro-, Einzelhandels-, Logistik- und Hotelimmobilien sowie Kinos mit zusammen mehr als 200.000 m² vermietbarer Fläche.

Sauter betreut Mark München

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Zum 1. Juli 2023 hat Sauter Deutschland das technische und infrastrukturelle Facility Management für die Büroflächen im Mark München übernommen und unterstützt den Betreiber zudem bei der Umsetzung dessen Nachhaltigkeitsstrategie. Der geschlossene Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2025. Sauter stellt im Zuge des Auftrags das Haustechnikpersonal und unterstützt die Organisation des Betriebs mit einem eigenen CAFM-System. Zudem leistet der Dienstleister Sonderservices, die die Nachhaltigkeit in der Gebäudenutzung verbessern sollen. Dazu zählen u.a. ein E-Fahrrad-Verleih, ein Shuttle-Service sowie der Betrieb der regional ausgerichteten Erlebnisgastronomie.

Weitere Unternehmenskennzahlen und ein Firmenporträt zu Sauter FM erhalten Sie in unserer Facility-Services-Datenbank unter: www.facility-manager.de/fs-anbieter

BIM im Betrieb: VDI 2552 Blatt 6 im Entwurf vorgelegt

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Der VDI hat die Richtlinie 2552 Blatt 6 zu BIM im Betrieb als Entwurf veröffentlicht - Bild: VDI; Montage: CAFM-News
Der VDI hat die Richtlinie 2552 Blatt 6 zu BIM im Betrieb als Entwurf veröffentlicht – Bild: VDI; Montage: CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Der VDI hat seine Richtlinien-Reihe zu BIM erweitert: Die neue VDI 2552 Blatt 6 trägt den Titel „Building Information Modeling – Betrieb“. Der Entwurf umreißt auf 17 Seiten, wie sich die Autoren die Nutzung von BIM in der Betriebsphase vorstellen, und ist in 12 Kapitel unterteilt: 

  1. Anwendungsbereiche
  2. Normative Verweise
  3. Begriffe
  4. Informationsmodelle
  5. Anforderungskaskade
  6. Immobilien-Portfolio-Strategie
  7. Nutzungsziele
  8. Informationsmanagement
  9. Informationslieferungen
  10. Anwendungsfälle
  11. Datenkataloge und Informationsanforderungen
  12. Einbindung des Betriebs in Planung und Bau

Mitgearbeitet haben an der Richtlinie unter der Leitung von Stefanie Radek unter anderem Claus Biedermann (EBCsoft), Andreas Borgmann, Carsten Bäcker (FH Münster), Eduard Dischke, Christof Duvenbeck (RIB IMS), Ulrich Hartmann, Gunnar Jentzen (SBB CFF FFS (CH)), Sven Meyer, Matthias Pfeifer (RKW), Ulrich Pieper und Prof. Dr. Reinhard Wimmer (Hochschule Karlsruhe). Die Moderation oblag Frank Jansen.

Erhältlich ist die Richtlinie direkt beim VDI für 73,80 Euro brutto. Die Einspruchsfrist endet am 30. November 2023. 

 

Abbildungen: VDI



Nemetschek: Weiterhin Wachstum bei SaaS und Subskriptionen

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Trotz Umstellung auf Clouddienste wächst Nemetschek weiterhin - Bild: Nemetschek Group
Trotz Umstellung auf Clouddienste wächst Nemetschek weiterhin – Bild: Nemetschek Group

CAFM-NEWS – Die Nemetschek-Group kann auch im 2. Quartal dieses Jahres ein solides Wachstum vorweisen: Währungsbereinigt stieg die Marge bei den Clouddiensten mit Subskriptionen und Software-as-a-Service (Saas) um 46,7% auf 68,1 Millionen Euro. Das Wachstum der jährlich wiederkehrenden Umsätze (ARR) stieg um 24,2% auf 630,7 Millionen Euro.

Das Umsatzwachstum der Gruppe im zweiten Quartal dieses Jahres stieg in vergangenen Quartal um 3,3 Prozent oder 207,5 Millionen Euro, nach 4,2% oder 412,1 Millionen Euro in Quartal 1 dieses Jahres. Die EBITDA-Marge, also der Gewinn vor steuern, sank im vergangenen Quartal leicht auf 27% nach 28,4 % im ersten Quartal.

Nemetschek hatte die gedämpften Umsätze als Folge der Umstellung auf Clouddienste bereits angekündigt. Zudem drücke ein einmaliger gemeinsamer Messeauftritt aller Marken auf das Ergebnis, so der Konzern in einer Pressemitteilung. Den insgesamt positiven Ausblick auf das Gesamtjahr sehen die Münchner dennoch bestätigt.

Abbildungen: Nemetschek Group



Framence und Néphélé werden Partner

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Framence, ein Unternehmen, das fotorealistische digitale Zwillinge für technischen Anlagen und Industriestandorte erstellt, ist mit Néphélé Data Control eine strategische Partnerschaft eingegangen. Néphélé Data Control ist seit 20 Jahren im Bereich Data Center Information Management (DCIM) und der Implementierung von Rechenzentrums-Tools tätig. Das französische IT-Dienstleistungsunternehmen bietet Services an, die sich auf die Optimierung, den Betrieb und die Verlagerung von Rechenzentren konzentrieren. Mit der Framence-Partnerschaft erschließt das Unternehmen nun auch den Markt der Baufortschrittsdokumentation und des Betriebs von Industriegebäuden. Sowohl Framence als auch Néphélé Data Control sind langjährige Partner der Speedikon Unternehmensgruppe.

Neuer Datenschutz der Schweiz:
Auch jenseits der Grenzen wirksam

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Die Neuerungen im Schweizer Datenschutzrecht betreffen auch Unternehmen, deren Aktivitäten sich auf die Schweiz auswirken, auch wenn sie dort keine Niederlassung haben - Bild: allexxandarx/stock.adobe.com
Die Neuerungen im Schweizer Datenschutzrecht betreffen auch Unternehmen, deren Aktivitäten sich auf die Schweiz auswirken, auch wenn sie dort keine Niederlassung haben – Bild: allexxandarx/stock.adobe.com

 

CAFM-NEWS – Wenn am 1. September 2023 das neue Datenschutzschutzgesetz (DSG) der Schweiz in Kraft tritt, betrifft das wegen des Marktortprinzips im Gesetzestext auch Unternehmen außerhalb der Schweiz. Voraussetzung ist, dass sich deren Geschäftstätigkeit auf die Schweiz auswirkt. Darauf macht die Rechtsanwaltskanzlei WBS.Legal aufmerksam. 

Wegen des in Art. 3 Abs. 1 DSG vorgesehenen Marktortprinzips kommt es nicht mehr darauf an, ob ein Unternehmen einen Geschäftssitz in der Schweiz hat, um in den Einzugsbereich der eidgenössischen Rechtsprechung zu geraten. Es genügt bereits, Schweizer Kunden Waren und Dienstleistungen anzubieten. 

Die Novellierung des DSG war notwendig, weil die bisherige Fassung aus dem Jahr 1992 stammt. In der neuen Fassung ist eine Angleichung an internationale Standards, insbesondere auch an die DSGVO, das Ziel. Auch diese enthält das Marktortprinzip.



Abbildungen: allexxandarx/stock.adobe.com



Servicenow hat KI-Start-up G2K gekauft

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Das Berliner KI-Unternehmen G2K wird von Servicenow übernommen - Bild: G2K
Das Berliner KI-Unternehmen G2K wird von Servicenow übernommen – Bild: G2K

 

CAFM-NEWS – Sofern die deutschen Kartellbehörden zustimmen, darf das US-Unternehmen Servicenow den Berliner KI-Entwickler G2K übernehmen und wird sich damit gegen Google und Microsoft durchgesetzt haben, die gleichfalls an den Berlinern interessiert waren. G2K ist die Abkürzung für Good to know. Die KI des Unternehmens untersucht große Datenmengen, um möglichst schnell konkrete Handlungsempfehlungen aus diesen abzuleiten. Als Beispiel wurde der Warennachschub im Einzelhandel genannt, damit Kunden immer Ware im Regal finden. Möglich sind aber auch verbesserte Steuerung von Verkehr oder Besucherströme in Gebäuden, von Beleuchtung, Bewässerung oder Müllentsorgung. 

G2K wurde vor zehn Jahren von Karsten Neugebauer und Omar El Gohary gegründet.



Abbildungen: G2K



Prozesse digitalisieren mit BACtwin und CAFM-Connect

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Auf einer Fachtagung der Iconag hat pit erläutert, wie GLT und CAFM mittels CAFM-Connect zusammen finden können - Bild: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News
Auf einer Fachtagung der Iconag hat pit erläutert, wie GLT und CAFM mittels CAFM-Connect zusammen finden können – Bild: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News

 

CAFM-NEWS – Mit einem BACtwin, einem digitalen Zwilling der Gebäudeautomation, und der Open-BIM-Schnittstelle CAFM-Connect lassen sich Instandhaltungs-Arbeiten und -Prozesse digitalisieren und on-demand ausführen, um Kosten zu sparen und Investitionen in Anlagen besser auszuschöpfen. Das hat Thomas Bender, Bereichsleiter Produkte bei pit-cup, jüngst auf einer Fachtagung von Iconag erläutert.

Während die Gebäudeautomation und Gebäudeleittechnik (GLT) Daten sammelt und Werte aggregiert, kann die CAFM-Software Störmeldungen entgegen nehmen, Wartungsaufträge generieren und sogar unterstützen, Verbräuche zu ermitteln und abzurechnen. 

Die Zuhilfenahme von CAFM-Connect Profilen schafft eine gewerkeorientierte und anlagenbezogene Datenbasis mit Bezug zur DIN 276, beispielsweise für Lufttechnische Anlagen oder Ventilatoren. Der Charme der Profile ist, dass sie IFC-basiert als Brücke zwischen der GLT und ihren Bus-Systemen auf der einen und CAFM-Systemen auf der anderen Seite genutzt werden können und damit den Datenaustausch vereinfachen.



Abbildungen: Iconag; Bearbeitung: CAFM-News

Schneider Electric prognostiziert weiteres Wachstum

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Für das erste Halbjahr 2023 hat Schneider Electric seine Geschäftszahlen veröffentlicht. Der Konzernumsatz bis Juli 2023 umfasst nach Angaben 17,63 Mrd. Euro und macht damit ein organisches Wachstum von 15,3 Prozent gegenüber dem 1. Halbjahr 2022. Das Adjusted EBITA verzeichnete ein Plus von 29 Prozent und lag bei 3,17 Mrd. Euro, die bereinigte EBITA-Marge lag bei 18 Prozent. Der Nettogewinn lag bei 2 Mrd. Euro, was einem Anstieg von 33 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Aufgrund der Ergebnisse des 1. Halbjahres hat das Unternehmen seine Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr angehoben und prognostiziert für 2023 nun ein Adjusted EBITA mit einem Plus zwischen 18 Prozent und 23 Prozent organisch. Zuvor plante Schneider Electric mit einem Zuwachs zwischen 16 Prozent und 21 Prozent organisch.

Lieblang akquiriert Sicherheitsunternehmen

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Das Sicherheitsunternehmen Heckermann Objektschutz aus Ratingen ist an die Lieblang Gruppe, ein Unternehmen für Gebäude- und Sicherheitsdienstleistungen, übergegangen. Mit der Übernahme stärkt Lieblang seine Präsenz in der Metropolregion Rhein-Ruhr und erweitert sein Portfolio um eine Notruf- und Serviceleitstelle sowie das Angebotsspektrum rund um integrale, herstellerunabhängige Gefahrenmeldetechnik. Im Zuge der Akquisition wechseln die 90 Mitarbeitenden sowie der Heckermann-Kundenstamm zur Lieblang Gruppe. Damit verfügt der neue Eigentümer nun auch über ein Technikteam, das in der Lage ist, bedarfsgerechte Brand- und Einbruchmeldetechnik, Videotechnik und Zutrittskontrollsysteme zu projektieren und zu installieren.

Cradlepoint präsentiert Sicherheits-Lösung für 5G im Unternehmen

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Cradlepoint hat sein 5G-Portfoliio der 2. Generation vorgestellt - Bild: Cradlepoint
Cradlepoint hat sein 5G-Portfoliio der 2. Generation vorgestellt – Bild: Cradlepoint

 

CAFM-NEWS – Funk-Spezialist Cradlepoint, eine Tochter des schwedischen Telekommunikations-Anbieters Ericsson, hat sein 5G-Produktportfolio der zweiten Generation vorgestellt. Es handelt sich um die erste 5G-optimierte Secure-Access-Service-Edge-Lösung (SASE), die für Einsätze im WWAN (Wireless Wide Area Network) konzipiert ist.

Cradlepoint 5G SASE verwirklicht seinen Zero-Trust-Ansatz mit Hilfe der cloud-basierten Verwaltungssoftware Cradlepoint NetCloud Manager, die sie mit Cellular Intelligence sowie Cloud- und SIM-basierter Sicherheit zusammenführt. Auf diese Weise können Unternehmen, die über traditionelle Konnektivität hinausgehen wollen, ihre Sicherheitsherausforderungen auch in Funknetzwerken bereit stellen, teilt der Anbieter mit.

Cradlepoint ist nach eigenen Angaben der weltweite Marktführer für Cloud-basierte LTE- und 5G-Lösungen für das Wireless Network Edge.

 

Abbildungen: Cradlepoint



Lünendonk: Whitepaper zu Robotik in der Reinigung

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Lünendonk hat gemeinsam mit Wacker ein Whitepaper zu Robotik in der Reinigung verfasst - Bild: Lünendonk
Lünendonk hat gemeinsam mit Wacker ein Whitepaper zu Robotik in der Reinigung verfasst – Bild: Lünendonk

 

CAFM-NEWS – Robotik ist in keiner Disziplin des Facility Managements so stark verbreitet wie in der Reinigung von Gebäuden. 85 Prozent der von Lünendonk & Hossenfelder für den Konjunkturindex Facility Service befragten Gebäudedienstleister setzen aktuell Reinigungsroboter ein. Rund die Hälfte davon nutzt diese bereits im Kundenauftrag im Regelbetrieb, die andere Hälfte führt Pilotprojekte durch.

Woher das Interesse an den Geräten kommt? Der Einsatz von Reinigungsrobotern leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Unternehmensführung (ESG) und hilft, die Leistungsfähigkeit auch in Zeiten des Personalmangels sicher zu stellen. Aber wie ist der Status quo der Robotik generell in der Reinigung? Welche Anforderungen stellt sie an Servicemodelle, wie lässt sich die Einführung von Robotik gestalten, wie ökologisch nachhaltig ist sie und ab wann ist der Einsatz wirtschaftlich?

Antworten auf diese Fragen hat das Research- und Consulting-Unternehmen Lünendonk & Hossenfelder mit Unterstützung der Wackler Holding SE in einem Whitepaper zusammengestellt, das ab sofort auf den Webseiten der beiden Unternehmen zum Download bereit steht.

Das Whitepaper erscheint in der Reihe „Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung in der Gebäudereinigung“ und setzt damit die im Jahr 2022 begonnene Reihe fort.



Abbildungen: Lünendonk & Hossenfelder