Sonntag, 15. Februar 2026
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Talkpool macht Gebäude sparsamer

Der Schweizer Anbieter Talkpool verspricht, Gebäude mit Software sparsamer zu machen - Bild: Talkpool
Der Schweizer Anbieter Talkpool verspricht, Gebäude mit Software sparsamer zu machen – Bild: Talkpool

CAFM-NEWS – Mit Sensoren in Kombination mit künstlicher Intelligenz (KI) will Talkpool den Energieverbrauch von Gebäuden um 15 bis 25 Prozent senken. Unter anderem lassen sich mit den Sensoren Raumluft und Raumklima automatisch steuern und optimieren. 

Um die angestrebten Einsparungen zu erzielen, überwachen drahtlose Sensoren in Echtzeit Parameter wie Raumwärme und Luftqualität. Ein selbst lernender Steuerungs-Algorithmus nutzt die übermittelten Daten und regelt die Einstelllungen von Heizung und Klimaanlage entsprechend. Hierfür beziehe die KI auch externe Daten wie Wetterlage oder aktuelle Energietarife mit ein, so der Anbieter. KI-gesteuert können so ein besseres Raumklima und geringere Energiekosten erzielt werden.

Talkpool hat das System bereits in Gebäuden mit einer Fläche von insgesamt mehr als einer Million Quadratmeter installiert. Ein Beispiel ist ein Hotel- und Büroprojekt in Schweden mit einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern. Dieses habe seine Ausgaben durch die erzielten Einsparungen in weniger als einem Jahr amortisiert gehabt, so Talkpool

Talkpool hat seinen Sitz in Chur in der Schweiz.

 



Abbildungen: Talkpool




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Gies blickt positiv auf 2021 zurück

Gies Dienstleistungen hat seinen Geschäftsbericht für das Jahr 2021 veröffentlicht. Trotz besonderer Herausforderungen im Zuge der Covid-19-Pandemie blickt der Dienstleister positiv auf das vergangene Jahr zurück. Neben der Sicherung der wirtschaftlichen Situation, lag der Fokus auf der Bewältigung der Auswirkungen und Folgen der Pandemie und der Stabilisierung der FM-Prozesse in den Aufträgen. Nach einem Umsatzrückgang von 2 Mio. Euro (-3,2 %) im Jahr 2020 konnten die Erlöse 2021 um mehr als 3 Mio. Euro auf insgesamt 63 Mio. Euro gesteigert werden (plus 5 %). In Servicegesellschaften erzielte Gies einen Umsatz von knapp 25,5 Mio. Euro, aus Managementaufträgen stammten knapp 15 Mio. Euro. Insgesamt erreichte die Gruppe damit ein Umsatzvolumen von circa 103,5 Mio. Euro.

Für die 4.400 Mitarbeitenden konnten die Arbeitsplätze gesichert werden und es musste nur teils auf Kurzarbeit zurückgegriffen werden.

BIMKIT schickt Roboter zum digitalen Gebäudeaufmaß

Der Spot von Boston Dynamics heißt bei BIMKIT RUBY und trägt einen LiDAR-Handscanner von Leica - Bild: IIB-RUB
Der Roboter Spot von Boston Dynamics heißt bei BIMKIT RUBy und trägt einen LiDAR-Handscanner von Leica in verwinkelte Gebäudeteile – Bild: IIB-RUB

CAFM-NEWS – Das Forschungsprojekt BIMKIT hat jüngst einen Roboter für das Aufmaß eines Bestandsgebäudes eingesetzt. Der Boston Dynamics Spot trug hierfür als Scanaufsatz den Leica BLK2GO, der eigentlich als tragbarer LiDAR-Handscanner für die Aufnahme eines digitalen 3D-Zwillings gedacht ist.

Die Kombination aus Spot und Scanner ergänzte einen weiteren Lidar-Scanner, den Leica RTC360. Mit diesem nahm das Team Punktwolken großflächiger Bereiche auf, während der Roboter ferngesteuert seinen Handscanner in verwinkelte Bereiche trug und so die Daten ergänzte.

Die digitalen Daten werden benötigt, um eine künstliche Intelligenz zu trainieren. Ziel ist, später einen vollständig digitalen Workflow zu erhalten, in dem digitale Aufnahmen von Computern automatisch analysiert und in valide digitale Zwillinge von Bestandsgebäuden überführt werden. Auf dieses Fernziel verweist auch der Untertitel von BIMKIT: Bestandsmodellierung von Gebäuden und Infrastrukturbauwerken Mittels KI zur Generierung von Digital Twins.

Für ihr jüngstes KI-Training haben die Forscher des Lehrstuhls Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum (IIB-RUB) zwei Gebäude in Berlin aufgenommen: die ehemalige Dienststelle des Bundesministeriums des Innern und für Heimat sowie die Berliner Dienststelle des Fraunhofer Heinrich-Hertz-Instituts (HHI).

Unterstützung erhielten Sie bei ihrer Arbeit von Mitarbeitern der ebenfalls in BIMKIT engagierten Unternehmen eTASK Immobilien Software, Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut (HHI), Hottgenroth Software sowie planen-bauen 4.0.

Auf der BIMKIT-Website findet sich ein Interview zu der Datenaufnahme.

 

Abbildungen: IIB-RUB




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Vertigis und Thüga Energienetze schließen Kooperations-Vereinbarung

Vertigis und Thüga Energienetze haben eine Zusammenarbeit vereinbart - Foto: urbans78/stock.adobe.com
Vertigis und Thüga Energienetze haben eine Zusammenarbeit vereinbart – Foto: urbans78/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Der Energie-Dienstleister Thüga Energienetze und Softwarehaus VertiGIS haben eine Kooperations- und Vertriebspartnerschaft geschlossen. Ziel der gemeinsamen Aktivitäten ist der Ausbau des Servicegeschäftes bei kleinen und mittleren Unternehmen der Energieversorgung und bei Kommunen

Durch die Kombination von Branchenwissen und Markterfahrung der Thüga mit dem modernen Software- und Serviceangebote im Infrastruktur-Management seitens der Vertigis kommen künftig praxiserprobte Prozess- und Ablauf-Unterstützungen aus einer Hand. Dies helfe Kunden bei der Umsetzung ihrer digitalen Strategie, so die Unternehmen.

Vertigis ist ein führender Lösungsanbieter für geografische Informationssysteme. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf der Entwicklung von Softwarelösungen und Dienstleistungen, die Kunden aus den Bereichen Energieversorgung und Wasserwirtschaft, Landmanagement, Telekommunikation sowie Behörden und Industrie helfen, ihre Geschäftsprozesse mit raumbezogenen Technologien zu verbinden.



Abbildungen: urbans78/stock.adobe.com




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HSD Nova FM unterstützt bei der Auditierung von Reinigung

HSD unterstützt mit der CAFM-Software Nova FM auch die Auditierung von Reinigungsprozessen - Bild: HSD
HSD unterstützt mit der CAFM-Software Nova FM auch die Auditierung von Reinigungs-Leistungen – Bild: HSD

CAFM-NEWS – Das CAFM-System HSD Nova FM unterstützt Anwendende bei der Auditierung von Reinigungs-Arbeiten. Hierfür gibt es im Modul Reinigung eine entsprechende Einstellung, die neben automatisierten Auditaufträgen jetzt auch manuelle Audits einschließt.

Innerhalb dieser Reinigungsaudit-Einstellung kann für jedes Reinigungsprojekt separat eine minimale Anzahl von Audits innerhalb eines bestimmten Zeitraums und die prozentuale Stichprobenmenge je Audit-Auftrag bestimmt werden.

Zusätzlich zu den automatisierten Reinigungsaudit-Aufträgen lassen sich jetzt auch manuell Audit-Aufträge erzeugen. Von der Auftragsdetailmaske und der Auftragsübersicht heraus können für einen oder mehrere selektierte Aufträge ein oder mehrere Audit-Aufträge angelegt werden. Beim Anlegen eines Audit-Auftrags wird die interne Auftragsart „Audit“ herangezogen.

Sofern zu der Auftragsart Audit eine Prüfvorschrift hinterlegt wurde, wird im Auditauftrag im Tab-Reiter Prüfungen auch die entsprechende Prüfung für das hauptbetroffene Objekt hinterlegt.

 

Abbildungen: HSD




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Synavision optimiert LEED-Platin-zertifiziertes Gebäude von Schöck

KI-Spezialist Synavision hat das LEED-Platin-zertifizierten Neubau der Schöck optimiert - Bild: Herzog Architekten
KI-Spezialist Synavision hat das LEED-Platin-zertifizierten Neubau der Schöck optimiert – Bild: Herzog Architekten

CAFM-NEWS – Synavision, spezialisiert auf KI-gestützte Qualitätssicherung der Gebäudetechnik, hat die Energieeffizienz eines neu errichteten Multifunktionsgebäudes des Unternehmens Schöck Bauteile  in Baden-Baden optimiert. Die Synavision-Software identifizierte hierzu datenbasiert Optimierungspotenziale anhand eines digitalen Zwillings der Automationsfunktionen des Gebäudes.

Zum einen unterstützte Synavision  den Errichter der Gebäudeautomation. Aspekte waren hier, den Wirkungsgrads der Wärmepumpen zu optimieren und den Klimakomfort in den Räumen zu steigern.

Dem Betreiber ermöglicht Synavision mit einem intelligentes Monitoring, einen effizienten Betrieb und den langfristigen Werterhalts der Anlagen sicher zu stellen.

Durch umfangreiche Maßnahmen bereits in der Planungs- und Errichtungsphase haben bei der Inbetriebnahme allein durch verbesserte Parametrierung der Anlagensteuerung Einsparungen von rund 20 Tonnen CO2-Emmissionen pro Jahr erreicht werden können, erklärt Synavision in einer Pressemitteilung.

Schöck hat das Multifunktionsgebäude nach dem Passivhausstandard gebaut und nutzt es seit 2020. Es eine Tiefgarage, Produktion sowie zahlreiche Büroarbeitsplätze. In der oberen Etage steht zusätzlich ein Besucher- und Tagungszentrum mit Ausstellungs-Möglichkeiten zur Verfügung.

Das Gebäude von Schöck ist LEED Platin-zertifiziert.



Abbildungen: Herzog Architekten




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Bewerbungsfrist für Green BIM Award 2022 gestartet

Die Bewerbungsfrist für die Green BIM wards 2022 hat begonnen - Bild: BIM-Tage Deutschland
Die Bewerbungsfrist für die Green BIM wards 2022 hat begonnen – Bild: BIM-Tage Deutschland

CAFM-NEWS – Zum zweiten Mal in Folge werden anlässlich der BIM-TAGE Deutschland (BTD) auch dieses Jahr wieder die Green-BIM Awards ausgelobt. Unternehmen, Verwaltungen und Institutionen mit Sitz oder Niederlassung in Deutschland können sich mit ihren vorbildhaften Projekten, Tools und Methoden bis zum 15. Juli 2022 bewerben. Die Schirmherrschaft trägt die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen.

Insgesamt gibt es drei Kategorien, in denen sich Interessierte mit ihren Beiträgen zu Klimaschutz mit Immobilien durch den Einsatz von BIM bewerben können. Es sind:

  1. Realisierte Projekte in Neu- oder Umbau
  2. Innovative Tools und Produkte
  3. Forschung, Entwicklung und neue Konzepte

Als mögliche Blickwinkel auf die eigenen Leistungen bietet der Veranstalter auch gleich eine Reihe von Vorschlägen an, nämlich:

  • Abfallvermeidung
  • Materialreduzierung
  • Wiederverwendung
  • Integration digitaler Methoden
  • Innovationsgrad
  • Skalierbarkeit
  • Vorbildcharakter
  • CO2-Einsparung

Diese Ansätze können einzeln oder im Verbund für die eigene Bewerbung berücksichtigt werden.

Nach dem Abgabeschluss am 15. Juli 2022 wählt eine elfköpfige Jury drei Nominierte für jede der drei Hauptkategorien aus. Zur Jury gehören unter anderem die GEFMA-Vorsitzende Annelie Casper, Thomas Kirmayr, Leiter Mittelstand 4.0 Kompetenzzentrum Planen und Bauen, Matthias Mosig, Head of Digital Transformation TÜV Süd, Carl von Stechow, Vorsitzender der German PropTech Initiative, sowie Martin Gräber von Forum Zeitschriften und Spezialmedien.

Auch das Publikum kann mit entscheiden, und zwar am ersten Tag der BIM-Tage Deutschland am 16. September per Online-Voting. Nominierte und Gewinner werden im Rahmen der BIM-Gala am 19. September im Allianz-Forum am Brandenburger Tor ausgezeichnet.

Die BIM-Tage Deutschland finden am16., 19. und 20. September 2022 im Allianz Forum in Berlin statt. Der erste Tag ist ein Warm-up, Tag 2 bietet die BIM-Jahreskongress und die BIM-Gala Night und Tag 3 ist als Building-Life Digital tituliert. 

Interessierte können sich online für die Green BIM-Awards bewerben. Allerdings erhebt der Veranstalter eine Schutzgebühr von 490 Euro für jede Bewerbung.

 

Abbildungen: BIM-Tage Deutschland




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CAFM: Karriere-Chancen mit Software für Facility Management

Grund zur Freude: Die Job-Perspektiven mit CAFM sind ausgesprochen positiv - Bild: Seventyfour/stock.adobe.com
Grund zur Freude: Die Job-Perspektiven mit CAFM sind ausgesprochen positiv – Bild: Seventyfour/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Facility Management ist nicht bloß Schrauben, Schrubben und Servieren. Ohne leistungsfähige Software, flankiert von cleveren Apps, sind Aufgaben wie Energie-, Instandhaltungs- und Workplace-Management kaum professionell und nachhaltig zu lösen. Entsprechend finden sich aktuell über 50 Software-Häuser in Deutschland, die CAFM-Lösungen anbieten. Doch haben Sie auch Perspektiven für Berufseinsteiger? Wir haben die Anbieter angeschrieben, von denen diese elf geantwortet haben:

  • AED Synergis, Bonn
  • Axians Infoma, Ulm
  • byron, Basel (CH)
  • Facility Consultants, Nufringen
  • Keßler Real Estate Solutions, Leipzig
  • Loy & Hutz, Freiburg
  • N+P Informationssysteme, Meerane
  • pit – cup, Heidelberg
  • Planon, Duisburg + Nijmegen (NL)
  • RIB IMS, Dinslaken
  • Speedikon FM, Bensheim

Insgesamt haben wir acht wesentliche Fragen gestellt. Geantwortet haben uns Geschäftsführer, Bereichsleiter, Human Ressource-Managerinnen und Marketer zu Berufschancen mit CAFM in ihren jeweiligen Unternehmen.

Ihre Antworten geben Einblick in die aktuelle Situation im Markt für Computer gestütztes Facility Management, in Entwicklungs-Chancen im Markt und in den jeweiligen Unternehmen, in Anforderungen und in das Leistungs-Spektrum mit Bezug auf aktuelle und kommende Technologien. 

Alle Fragen und Antworten sind auf den folgenden Seiten zu finden. Sie müssen lediglich auf die Ziffern unterhalb dieses Textes klicken. Wer sich für eine Frage ganz besonders interessiert, kann die Passage auch direkt aus der Liste auswählen:

  1. Welche Entwicklungschancen bietet der CAFM-Markt allgemein?
  2. Und welche Möglichkeiten für eine Karriere bietet Ihr Unternehmen?
  3. Hat Ihr Unternehmen aktuell offene Stellen und in welchen Bereichen suchen Sie?
  4. Bilden Sie auch aus und falls „Ja“, in welche Ausbildungsberufen?
  5. Welche Kenntnisse und Fähigkeiten sollten Interessierte mitbringen, um Software für den CAFM-Markt entwickeln zu können?
  6. Welche Bereiche deckt Ihre Software-Entwicklung ab?
  7. Mit welchen Technologien arbeiten Sie im CAFM aktuell und perspektivisch?
  8. Wie sind die Chancen, langfristig in Ihrem Unternehmen angestellt zu bleiben?
  9. Tabellen zum Download

Viel Spaß beim Lesen und viele neue Einblicke in Unternehmen und in das Themenfeld CAFM allgemein!

Abbildungen: Seventyfour/stock.adobe.com

Christin Karst neue Geschäftsführerin von Deutschland baut!

Christin Karst wird neue Geschäftsführerin von Deutschland baut! - Bild: Deutschland baut! e.V.
Christin Karst wird neue Geschäftsführerin von Deutschland baut! – Bild: Deutschland baut! e.V.

CAFM-NEWS – Christin Karst wird die neue Geschäftsführerin von Deutschland baut! Sie folgt Karsten Wischhof nach, der im Sommer sein Amt niederlegen wird.

Karst hat als Projektmanagerin bereits wichtige Akzente in der Arbeit des Vereins gesetzt, der seit zehn Jahren für Kooperation, den Austausch von Know-how und für Recruiting und Personalmarketing entlang der Wertschöpfungskette Bau steht.

Für die kommenden Monate wird der Verein mit einer Doppelspitze agieren, bis Wischhof im Juli seinen Ruhestand antritt.



Abbildungen: Deutschland baut! e.V.




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Michael Müns neuer Director DACH bei Catenda

Michael Müns wird neuer Director DACH bei BIM-Softwarehaus Catenda - Foto: Catenda AS
Michael Müns wird neuer Director DACH bei BIM-Softwarehaus Catenda – Foto: Catenda AS

CAFM-NEWS – Michael Müns wird neuer Director für die DACH-Region bei Catenda. Er wechselt vom Bausoftwarehaus Softtech zu dem BIM-Software Anbieter aus Norwegen, der mit Bimsync Arena und Catenda BOS zwei Produkte anbietet, die durchgängig auf offene Standards setzen. 

Der gelernte Bauzeichner und studierte Architekt Müns war bei Softtech für 20 Jahre tätig und leitete zuletzt den Bereichs Business Development. Zuvor hatte er dort Stationen im Produkt- und Projektmanagement, Marketing und Vertrieb durchlaufen. Dazu ist er zertifizierter Systemcoach und hat sich während seiner Coachings schon oft mit der kollaborativen Zusammenarbeit am Bau, insbesondere bei BIM-Projekten, aktiv auseinandergesetzt und diese zum Erfolg geführt.

Dieses umfassende Wissen wird Müns jetzt für seine neuen Aufgaben bei Catenda nutzen. Seine Kenntnisse des Bausoftware-Marktes in Deutschland, Österreich und die Schweiz werden ihm dabei zusätzlich helfen, so das Unternehmen in einer Pressemeldung.

Abbildungen: Catenda AS




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Sasse: Stabilität durch Vertrauen

Mit einem konsolidierten Umsatz von rund 250 Mio. Euro hat die Dr. Sasse Gruppe 2021 trotz widriger Marktbedingungen ihren Vorjahresumsatz leicht erhöht. Der gleiche Trend sei beim Gruppenumsatz zu verzeichnen, der 280 Mio. Euro erreichte. Diese Zahlen gab das Familienunternehmen am 23. Mai 2022 bei der Bilanzpressekonferenz in München bekannt. Aktuell beschäftigt die Dr. Sasse Gruppe ca. 5.000 Menschen in Deutschland und knapp 7.000 Menschen an allen Standorten.

Die stabile Entwicklung basiere teils auf deutlichen Verschiebungen im Inneren der Auftragslage. Beispiele dafür seien umfassende Hygienekonzepte, die direkt auf die Bedürfnisse der jeweiligen Kunden angepasst werden, sowie erweiterte Dienstleistungen im Bereich der Klimatechnik. Hier haben sich nach Unternehmensangaben die Akquisitionen in den Bereichen Wasser- und Luftqualität als positiv erwiesen. Auch entstünden im FM permanent neue Services etwa rund um die Themen mobiles Arbeiten und Homeoffice. „Hier stellen wir uns immer die Frage, wie wir das unterstützen können und wie wir mit unseren Daten die Prozesse optimieren oder Innovationen daraus ableiten können“, sagt Clara Sasse, im Vorstand verantwortlich für Sales & Marketing.

Die Strategie der Dr. Sasse Gruppe gegenüber Kunden ziele dabei darauf ab, Vertrauen in Servicequalität und Leistungsfähigkeit zu schaffen und immer wieder aufs Neue zu bekräftigen. „Je länger eine Partnerschaft besteht, umso größer sind die Chancen einer gemeinsamen Evolution. Denn Zeit, Kontinuität und laufender Dialog führen auf beiden Seiten zu Verständnis und Vertrauen“, erklärt Clara Sasse. „Wir wollen in Kundenbeziehungen mit Vertrauen gefordert werden“, ergänzt der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Eberhard Sasse und erteilt Dumping-Angeboten und reinen Vergaben über den Preis eine klare Absage. Als ganzheitlicher Dienstleister für integrierte FM-Services und als Partner, der in der Krise seine Zuverlässigkeit bestätigt habe, sieht die Dr. Sasse Gruppe in „New Work“ und dem damit einhergehenden Wandel daher mehr Chancen für die Erweiterung ihrer Dienstleistungen als Risiken für Geschäftsverluste. So gebe das familiengeführte Unternehmen den eigenen Mitarbeitenden auch die Sicherheit fester Arbeitsplätze.

Angesichts der mitunter angespannten Finanzlage bei vielen Kunden ist nach Überzeugung des Dr. Sasse-Vorstands ein Ausgleich rückgängiger Aufträge und ein künftiges Wachstum nur durch die Erweiterung der Dienstleistungen und durch innovative Angebote möglich. Dem Kostendruck in Aufträgen begegnet der Dienstleister deshalb mit einer kontinuierlichen Qualifizierung der Mitarbeitenden auf allen Ebenen und der Digitalisierung von Prozessen. Der Fokus liegt dabei insbesondere im Bereich der Ressourceneffizienz und der transparenten Kommunikation. Gegenüber dem Kunden erfolge diese beispielsweise durch Dashboards. „Die Tatsache, dass wir schon vor der Krise damit begonnen hatten, unsere Leistungen digital und transparent mit den Kunden zu kommunizieren, hat sich unter diesen Umständen als harte Währung erwiesen“, berichtet Dr. Laura Sasse, Vorständin Finance & Digital. Für die interne Kommunikation und Schulung setzt Sasse unter anderem auf eine eigene Plattform und App.

Neue Aufträge und Engagements im Jahr 2021 der Dr. Sasse Gruppe bestätigen nach Einschätzung des Unternehmens den Trend zum verstärkt ganzheitlichen FM. Zudem konnte der Bereich Aviation durch eine Erweiterung des Dienstleistungsportfolios bei der Fraport wachsen: Das gemeinsame Unternehmen „Frasec Luftsicherheits GmbH“ wird an jetzt drei Flughäfen, u.a. am Rhein-Main-Flughafen, als Sicherheitsdienstleister für Passagierkontrollen agieren. Der Bereich Transport in Großbritannien wuchs ebenfalls durch eine Ausdehnung des Leistungsumfangs. So gehören jetzt auch die technischen Services für eine große Londoner Busflotte zum Sasse-Portfolio in UK.

Die Suche und Integration von Fachkräften bleibt laut Dr. Christine Sasse, im Vorstand zuständig für Human Resources & Organisation, branchenweit eine der größten Herausforderungen. Sie wünscht sich den Abbau bürokratischer Hemmnisse insbesondere bei der Personalgewinnung aus Nicht-EU-Staaten wie den Ländern am Westbalkan.

Corona-Arbeitsschutzverordnung läuft aus

Das war’s dann erstmal mit der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzverordnung: Angesichts des Abklingens der Infektionszahlen sieht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales keinen Anlass mehr, die Corona-Arbeitsschutzverordnung über den 25. Mai 2022 hinaus zu verlängern.

Arbeitgeber bleiben jedoch aufgefordert, das Infektionsgeschehen weiter zu beobachten und bei Bedarf das betriebliche Hygienekonzept an das Infektionsgeschehen anzupassen, da regionale und betriebliche Infektionsausbrüche auch danach nicht ausgeschlossen werden können.

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales will dazu Empfehlungen in Form von Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) bereitstellen, die den betrieblichen Akteuren Orientierung und Hinweise zur Verhinderung und Eingrenzung betrieblicher Ausbrüche geben sollen. Darin soll vor allem auf solche Maßnahmen des betrieblichen Infektionsschutzes eingegangen werden, die sich im Verlauf der Pandemie besonders bewährt haben. Im Falle eines kritischen bundesweiten Wiederanstiegs will das Ministerium rechtzeitig die notwendigen Maßnahmen ergreifen und bekannt machen. Zuletzt galten seit 20. März noch Basismaßnahmen für den Infektionsschutz am Arbeitsplatz.

Archibus und eFM kooperieren

Christian Kaiser (li.), Geschäftsführer des Archibus Solution Centers Germany, und Daniele di Fausto, CEO von eFM, planen mit dem Merger ihrer Unternehmen einen großen Digitalisierungs-Schritt. - Fotos: Archibus, eFM
Christian Kaiser (li.), Geschäftsführer des Archibus Solution Centers Germany, und Daniele di Fausto, CEO von eFM, planen mit dem Merger ihrer Unternehmen einen großen Digitalisierungs-Schritt. – Fotos: Archibus, eFM

CAFM-NEWS – Das deutsche CAFM-Haus Archibus Solution Center Germany und der italienische Software-Anbieter eFM haben einen Zusammenschluss vereinbart. Den Merger will eFM für den Marktstart in Deutschland nutzen. Die Ziele der beiden Unternehmen für Deutschland sind ambitioniert: In den kommenden rund 18 Monaten wollen sie die Kundenzahl verdoppeln und die Zahl der Mitarbeiter um 30 Prozent steigern.

eFM mit Hauptsitz in Rom ist ein international tätiges Softwarehaus, das digitale Lösungen rund um Immobilien anbietet, bei denen Eigentümer, Dienstleister, Nutzer, Designer und Entwickler mit dem selben Daten-Plattform arbeiten. Archibus Solution Center ist der deutsche Exklusiv-Partner des US-CAFM-Anbieters Archibus und als Software-Integrator tätig. 

Archibus und eFM planen ein gemeinsames Produkt namens Hubquarter. Es soll Gebäude mit der urbanen Umgebung vernetzen. Ebenfalls geplant ist, den Zyklus von BIM-Gebäudeplanung bis zur technisch-kaufmännischen Bewirtschaftung für Vermieter und Mieter vollständig digital abzubilden. 



Abbildungen: Archibus Solution Center Germany, eFM




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Archibus Solution Center und eFM vereinbaren Merger

Das deutsche CAFM-Haus Archibus Solution Center Germany und der italienische Software-Anbieter eFM haben einen Zusammenschluss vereinbart. Mit ihm will eFM den Markteintritt in Deutschland schaffen. Das gemeinsame Produkt Hubquarter soll Gebäude mit der urbanen Umgebung vernetzen. Auch den Zyklus von BIM-Gebäudeplanung bis zur technisch-kaufmännischen Bewirtschaftung für Vermieter und Mieter vollständig digital abzubilden ist geplant. Die Ziele der beiden Unternehmen Archibus und eFM für Deutschland sind ambitioniert: Bis 2024 wollen sie die Kundenzahl verdoppeln und die Zahl der Mitarbeiter um 30 Prozent steigern.

Auch CAFM- und Bau-Software Anbieter an Forschungs-Projekt GAIA-X beteiligt

Auch Anbieter von CAFM- und Bau-Software sind am Forschungsprojekt GAIA-X beteiligt – Bild: Gaia-X
Auch Anbieter von CAFM- und Bau-Software sind am Forschungsprojekt GAIA-X beteiligt – Bild: Gaia-X

CAFM-NEWS – Auch CAFM-Anbieter sind an dem salopp als europäische Cloud bezeichneten Forschungsprojekt GAIA X beteiligt, das zur Aufgabe hat, eine leistungsstarke und wettbewerbsfähige sichere Daten-Infrastruktur für Europa zu schaffen. Beteiligt sind an Gaia-X Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Vertreter der Verwaltung und Unternehmen. 

Aktuell gibt es 16 Konsortien, die zu verschiedenen Fragestellungen forschen. In einigen von diesen sind auch Anbieter von Software für CAFM und Bauprozesse sowie eine Initiative von Verbänden rund um das Thema Bauen beteiligt:

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Die insgesamt 16 Konsortien von Gaia-X befassen sich mit vielfältigen Themen, die von der Vernetzung von Daten und plattform-basierten Cloud-angeboten profitieren könnten. Zu den gelisteten Anwendungs-Domänen gehören neben Bau und Energie auch Projekte in den Bereichen Agrar, Bildung, Finanzwesen, Gesundheitswesen, Industrie 4.0, Luft- und Raumfahrt, Mobilität, Recht, im maritimen Sektor, im öffentlichen Sektor sowie zwei themenübergreifende Projekte.

Gaia-X ist ein europäisches Forschungsprojekt. In Deutschland ist es beim Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz angesiedelt.



Abbildungen: GAIA-X




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Communal FM bekommt Fördergelder für LoRaWAN in CAFM-Lösung

Communal FM hat Forschungsgelder für die Integration von LoRaWAN in ein Cloud-basiertes CAFM-System eingeworben - Bild: Communal FM
Communal FM hat Forschungsgelder für die Integration von LoRaWAN in ein Cloud-basiertes CAFM-System eingeworben – Bild: Communal FM

CAFM-NEWS – CAFM-Anbieter Communal FM hat Fördergelder für die Erforschung, den Entwurf und die Entwicklung von Mehrwerten für kommunale Verwaltungen durch die Integration der LoRaWAN-Technologie in eine CAFM-aaS-Anwendung bekommen. LoRaWAN kürzt Long Range Wide Area Networks ab und meint großflächig abdeckende Netze für den funkbasierten Datenverkehr.

Das Forschungsvorhaben zielt auf  das Liegenschafts- und Gebäudemanagement öffentlicher Verwaltungen. Sie sollen unterstützt werden, mit einer zentralen Plattform – in diesem Fall einem CAFM-System aus der Cloud – digitale Datenbestände gewinnen, übertragen, konsolidieren, analysieren und visualisieren zu können, und zwar mit Objektbeständen, die dezentral und heterogen sind. 

Im Forschungs-Deutsch besteht das Ergebnis

in der Einbettung einer existenten Technologie (LoRaWAN) in ein kontextuell plausibilisierendes und prozessinitiierendes Arbeitswerkzeug (CAFM-Software) im Sinne digitaler Verwaltungsmodernisierung.

Zahlreiche Kommunen haben laut Communal FM schon ihr Interesse an dieser neuartigen Lösung angemeldet. Der Startschuss für erste Pilotprojekte sei bereits gefallen.

Die Fördergelder, deren Summe nicht kommuniziert wurde, werden von der Bescheinigungsstelle Forschungszulagen (BSZF) im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung genehmigt. 

 



Abbildungen: Communal FM




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BTGA ehrt Absolvierende auf TGA-Forum

Im Zuge des dritten TGA-Wirtschaftsforums am 4. und 5. Mai 2022 in Berlin hat der BTGA – Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. die Absolvierenden des Studiengangs „Zertifizierter TGA-Manager“ geehrt. Im Februar 2022 schlossen die Studierenden des Jahrgangs 2021/2022 erfolgreich ab. Premiere feierte das Forum im Jahr 2017.

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Ehrung finden Sie unter www.facility-stellenangebote.de/tga.

Immofrauen-Nachwuchsförderpreis 2022 geht ins Rennen

Es ist wieder soweit: Zum neunten Mal werden die Immofrauen des Frauen in der Immobilienwirtschaft e.V. besondere Abschlussarbeiten von Absolventinnen immobilienwirtschaftlicher Studiengänge mit dem Ingeborg-Warschke-Nachwuchsförderpreis auszeichnen.

Weitere Informationen zum Preis und zur Einreichung der Arbeiten finden Sie unter www.facility-stellenangebote.de/förderpreis2022

Klüh Security positioniert sich neu

Die Klüh-Tochter Klüh Security hat sich mit einem überarbeiteten Leitbild am Markt neu positioniert und will damit die Sicherheitssparte der Gruppe schärfen und als kundennaher Sicherheitsarchitekt für zukunftsfähige Lösungen in allen sensiblen Bereichen gelten. Deshalb lautet der neue Slogan des Unternehmens: „Wir geben Sicherheit. Mit zukunftsfähigen Lösungen.“ Um dabei der zunehmenden Digitalisierung gerecht zu werden, treibt das Unternehmen die Digitalisierung der Prozesse voran, um einen bestmöglichen operativen Support zu gewährleisten. Zudem bildet der Anbieter Fachkräfte für die Entwicklung individueller Sicherheitskonzepte aus. So ist die Klüh Sicherheitsschule deutschlandweit die einzige Bildungseinrichtung, die den Lehrgang „Geprüfte Schutz- und Sicherheitskraft“ anbietet. Dieser Ausbildungsgang ist von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht (ZFU) zertifiziert. Mit der E-Learning-Plattform DigiLearn bietet Klüh Security seit 2015 zudem ein breit gefächertes Lernangebot an, das unabhängig von Zeit und Ort ist. Im Jahr 2021 wurde das Unternehmen deshalb bereits zum fünften Mal in Folge mit dem begehrten Comenius-EduMedia-Award ausgezeichnet. Gleichzeitig nutzt Klüh Security Netzwerkpartnerschaften zur Ergänzung des eigenen Leistungsportfolios. Dazu gehören u.a. Unternehmen für Sicherheitstechnik, Verbände und Arbeitskreise. 2022 feiert die Klüh-Gruppe zudem ihr 111. Jahr des Bestehens.