Sonntag, 15. Februar 2026
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Leadec Ltd. nach ISO 41001:2018 zertifiziert

Der britische Zweig des deutschen Industrieservice-Dienstleisters Leadec ist nach ISO 41001:2018 zertifiziert worden. Die Norm beschreibt ein Managementsystem für FM mit Anforderungen und Anleitungen für die Anwendung und hat zum Ziel, die Effizienz von Teams bei ihrer Arbeit zu optimieren. Hierfür muss ein effektives strategisches, taktisches und operatives FM-System implementiert werden. Nach eigenen Angaben gehört Leadec Ltd. zu den wenigen Unternehmen, die diese Zertifizierung aufweisen können.

Um die Zertifizierung zu erhalten, musste sich Leadec Ltd. einem sechstägigen Audit unterziehen. Untersucht wurden in den zweistufigen Verfahren vier Bereiche an drei Standorten. Neben dem Hauptsitz und einem Werk in Coventry waren dies auch Niederlassungen in Wolverhampton und Liverpool. Leadec erbringt hier unter anderem Dienstleistungen in Technischem Facility Management (TFM), Unterhaltsreinigung, Industriereinigung und Abfallmanagement.

Leadec ist internationaler Servicespezialist entlang des gesamten Lebenszyklus der Fabrik und der dazugehörigen Infrastruktur. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitern an über 300 Standorte auf vier Kontinenten begleitet das Unternehmen Kunden aus der Fertigungsindustrie von der Planung, Installation und Automatisierung bis zum Betrieb ihrer Fabriken und Gebäude.

Leadec feiert dieses Jahr sein 60-jähriges Bestehen. Seit 2016 gehört der Dienstleister dem Investor Triton. Hauptsitz des Unternehmens ist in Stuttgart.

 

Invester und RT² bauen Bürogebäude in Nürnberg

Gemeinsam mit der RT² Projektentwicklung plant die österreichische Invester United Benefits in Nürnberg ein siebengeschossiges Büro- und Technologiegebäude zu errichten. An der Adresse Nordostpark 2 bis 6 soll das Projekt nach Fertigstellung eine Fläche von rund 22.000 Quadratmetern bereitstellen. Zusätzlich hat das Joint Venture für Mitarbeiter und Besucher rund 300 Parkplätze in der Tiefgarage vorgesehen.

Das Joint Venture plant auf 22.000 Quadratmetern moderne Arbeitswelten mit einer einzigartigen Nutzungsmischung. Ein überhöhtes Erdgeschoss, das auch den überbauten Innenhof umfasst, soll als Makers-Space dienen. In den Obergeschossen wird an speziell an die Post-Covid-Zeit angepassten Bürolösungen gearbeitet, die die Zusammenarbeit der Mitarbeiter und damit den Erfolg der dort ansässigen Unternehmen fördern sollen.

Um den Charakter der umgebenden Parklandschaft und des alten Baumbestandes für die künftigen Büronutzer erlebbar zu machen, setzen die Investoren auf sogenanntes Biophilic Design. Hierfür sind im Baukörper eine Vielzahl an Terrassen, Balkonen und Loggien vorgesehen, die durch die Öffnung in die grüne Umgebung und den bewachsenen Innenhof den Bezug zur Natur herstellen.

Der Baubeginn des Objektes ist für das zweite Quartal des kommenden Jahres geplant. Als Bauzeit sind zwei Jahre veranschlagt, so dass die Fertigstellung im zweiten Quartal 2025 erfolgt sein sollte.

Invester und RT² haben sich darüber hinaus für das Nachbargrundstück Nordostpark 120 bis 124 eine Ankaufsoption bis 2025 gesichert. Diese Option verhindert ein unmittelbares Konkurrenzobjekt in der Nachbarschaft. Zugleich könne nach Fertigstellung des ersten Büroprojektes das nächste Objekt am Standort umgesetzt werden. Möglich wären hier weitere rund 25.000 Quadratmeter Bürofläche.

Der Nordostpark gilt als gefragter Wirtschaftsstandort in Nürnberg.

Zensus 2022 hat begonnen

Mit dem Zensus 2022 will das Statistische Bundesamt die Daten zu Bevölkerung, Gebäuden und Wohnungen auf den aktuellen Stand bringen - Bild: Statistisches Bundesamt
Mit dem Zensus 2022 will das Statistische Bundesamt die Daten zu Bevölkerung, Gebäuden und Wohnungen auf den aktuellen Stand bringen – Bild: Statistisches Bundesamt

CAFM-NEWS – Mit dem gestrigen Tag hat der Zensus 2022 begonnen, eine Erhebung der Bevölkerung, von Gebäuden und Wohnungen. Durchgeführt wird die faktische Volkszählung vom Statistischen Bundesamt.

Terminiert ist der Zensus 2022 für die kommenden drei Monate, sein Bezugsdatum ist der 15. Mai dieses Jahres. Befragt werden über 30 Millionen Menschen, ein gutes Drittel der Bevölkerung. Ziel ist, eine realitätsnahe Übersicht zu Bevölkerungszahl und -dichte sowie zur Wohnsituation zu erhalten.

Mit den Daten sollen zukünftige Entscheidungen der Politik unterfüttert werden, gemäß dem Motto der Erhebung:

Erfassen, was ist. Gestalten, was wird.

Dass aktuelle Zahlen notwendig sind, liegt nicht zuletzt auch daran, dass der letzte Zensus von 2011 datiert. Die Zahlen, auf deren Basis die Politiker in Bund, Ländern und Gemeinden planen, sind somit bereits 11 Jahre alt und spiegeln zentrale Aspekte wie die demografische Entwicklung, Besiedlungsdichte oder Staatsangehörigkeit nicht mehr korrekt wider.

Neben einzelnen Haushalten werden die Statistiker auch Vermieter und Unternehmen befragen, um den Datenpool zu aktualisieren. Da der Zensus 2022 gesetzlich vorgeschrieben ist, haben die angeschriebenen eine Mitwirkungspflicht.

Auf der Website des Zensus gibt es unter anderem auch ein Erklärvideo zu der Volkszählung.



Abbildungen: Statistisches Bundesamt




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HSD Nova FM GEFMA 444 rezertifiziert

HSD Nova FM ist zum dritten Mal nach GEFMA 444 rezertifiziert worden - Bild: GEFMA, HSD; Montage: CAFM-News
HSD Nova FM ist zum dritten Mal nach GEFMA 444 rezertifiziert worden – Bild: GEFMA, HSD; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Lösung Nova FM des Bremer Anbieters HSD ist zum dritten Mal in Folge nach den Anforderungen der Richtlinie GEFMA 444 rezertifiziert worden. HSD hat die CAFM-Software in 15 der insgesamt 17 Kriterien-Kataloge prüfen lassen. 

Neu eingebunden in die Prüfung hat HSD auch drei relativ junge Module:

  • Vermietungsmanagement
  • BIM-Datenvereinbarung
  • Vertragsmanagement

Neben der erfolgreich bestandenen Re-Zertifizierung gab es von den Prüfern der GEFMA außerdem ein positives Feedback zum Entwicklungsstand der CAFM-Software Nova, teilt HSD mit.



Abbildungen: GEFMA, HSD; Montage: CAFM-News




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Diese Schwachstellen nutzten Hacker 2021 besonders oft

Mehrere Geheimdienste haben die 15 häufigsten Angriffsziele von Hackern für 2021 zusammen getragen - Bild: BillionPhotos.com/stock.adobe.com
Mehrere Geheimdienste haben die 15 häufigsten Angriffsziele von Hackern für 2021 zusammen getragen – Bild: BillionPhotos.com/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Mehrere IT-Sicherheitsbehörden haben gemeinsam eine Liste der am häufigsten ausgenutzten Schwachstellen in der IT für das vergangene Jahr zusammengetragen. Veröffentlicht hat sie unter anderem das Portal CSO Online,

Dem Bericht zu Folge konzentrieren sich die Cyber-Kriminellen vor allem auf  Microsoft Exchange Server. Acht der Top-15 Angriffsziele kommt damit aus Redmond.

Auf Platz 1 steht allerdings ein Exploit des Apache Webservers. Ebenfalls in der Liste vertreten sind Atlassian Confluence Server und Data Center, Fortinet FortiOS, FortiProxy, Microsoft Netlogon Remote Protocol, Pulse Secure und Pulse Connect Secure, der VMware vSphere Client sowie Zoho ManageEngine AD SelfService Plus.

Für die Liste arbeiteten Sicherheitsbehörden aus den USA, Kanada, Australien, Neu Seeland und dem Vereinigten Königreich zusammen. Eingebunden waren unter anderem CISA, NSA, FBI, ACSC, CCCS, NZ und NCSCNCSC-UK. 

Generell zielen die Angreifer vornehmlich auf internet-basierte Systeme oder solche, die das Internet für die Bereitstellung ihrer Services umfassend einsetzen. Interessant an der Liste ist übrigens auch, dass einige der Angriffe auf Exploits zugreifen, die schon seit einigen Jahren bekannt sind – im Fall des Fortinet FortisOS und FortiProxy Angriffs bereits seit 2018. Entsprechend lautet eine zentrale Empfehlung, wo immer möglich stets die aktuellsten Patches und Updates einzuspielen.

Eine genauere Beschreibung der jeweiligen Angriffsziele finden Sie hier. RCE kürzt hierbei Remote Code Execution ab, also die Möglichkeit, fremden Code auszuführen:

  1. CVE-2021-44228: RCE vulnerability in Apache Log4j
  2. CVE-2021-40539: RCE vulnerability in Zoho ManageEngine AD SelfService Plus
  3. CVE-2021-34523: Elevation of privilege vulnerability in Microsoft Exchange Server
  4. CVE-2021-34473 : RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  5. CVE-2021-31207: Security feature bypass in Microsoft Exchange Server
  6. CVE-2021-27065: RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  7. CVE-2021-26858: RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  8. CVE-2021-26857: RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  9. CVE-2021-26855: RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  10. CVE-2021-26084: Arbitrary code execution vulnerability in Atlassian Confluence Server and Data Center
  11. CVE-2021-21972: RCE vulnerability in VMware vSphere Client
  12. CVE-2020-1472: Elevation of privilege vulnerability in Microsoft Netlogon Remote Protocol (MS-NRPC)
  13. CVE-2020-0688: RCE vulnerability in Microsoft Exchange Server
  14. CVE-2019-11510: Arbitrary file reading vulnerability in Pulse Secure Pulse Connect Secure
  15. CVE-2018-13379: Path traversal vulnerability in Fortinet FortiOS and FortiProxy

 



Abbildungen: BillionPhotos.com/stock.adobe.com




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Boston Dynamics erweitert Roboter Spot

Boston Dynamics hat seinem Roboter Spot mit neuen Sensoren und neue Zubehör leistungsfähiger gemacht - Bild: Boston Dynamics
Boston Dynamics hat seinem Roboter Spot mit neuen Sensoren und neue Zubehör leistungsfähiger gemacht – Bild: Boston Dynamics

CAFM-NEWS – Der beste Freund des Facility Managers könnte eines Tages ein hundeähnlicher Roboter sein: Spot von Boston Dynamics bietet immer mehr, was im FM-Alltag hilfreich sein kann. Jetzt hat der mobile Roboter einige Updates erhalten. 

Spot Kameras

Eine wesentliche Neuerung direkt am Roboter betrifft die eingebauten Kameras. Die Spot-Plattform hat leistungsfähigere Kameras bekommen. Sie liefern wesentlich schärfere Bilder liefern und diese nun auch in Farbe. In Verbindung mit dem neuen Tablet wird die Steuerung des Roboters einfacher und sicherer.

Spot Steuerung

Basis der neuen Steuerung ist ein Samsung-Tablet, das ruggetized ist, also besonders robust ausgeführt. Es kann mehrfache Stürze aus über 2 Metern unbeschadet überstehen. Dazu ist die Steuereinheit wetterfest und lässt sich auch direkt im Regen stehend bedienen. Der Tablet-Akku bietet mindestens acht Stunden Arbeitszeit, die Laufzeit lässt sich mit den Anschluss einer Powerbank noch deutlich verlängern.

Mit dem Update ist auch der Bildschirm der Steuerung größer geworden. Er bietet mehr Informationen und eine leichtere Navigation des Roboters. Die Inspektions- und Arbeitseinsätze des Roboters lassen sich zudem aufnehmen. Zusätzlich umfasst der Standard-Lieferumfang ein Hardcase mit richtigen Joysticks.

Spot Ladegerät

Die neue Ladeeinheit ist in einem Koffer untergebracht, der auch eine Batterie mit aufnehmen kann. Das erleichtert den Transport einer zweiten Batterie. Der Akku ist binnen einer Stunde wieder vollständig geladen, ist das Ladegerät direkt am Spot angeschlossen, ist auch ein Hot-Swap des Akkus möglich, ohne dass der Roboter seine Daten verliert. 

Spot WLAN-Mesh

Als neues Zubehör stellt Boston Dyamics zum einen ein Mesh-Set vor. Hierbei handelt es sich um drei WLAN-Sender und ein passendes WLAN-Element für den Spot. Die Kombination ist aufeinander eingestellt und kann damit direkt eingesetzt werden. Ihr Zweck ist, den Einsatzradius von Spot zu erhöhen. Boston Dynamics spricht von maximal 18.500 Quadratmetern, die abgedeckt werden können, also die Fläche von rund 26 Fußballfeldern.

Spot 5G-Zubehör

Mit Core I/O kann Spot um einen leistungsfähigen Computer mit 5G-Anbindung erweitert werden. Damit entfällt die Notwendigkeit, im Einsatzgebiet eine ein Funknetz aufspannen zu müssen, wenn dort Mobilfunk-Empfang gegeben ist. Außerdem können nun sehr leistungsfähige Sensoren, Kameras und andere Geräte an Sport angeschlossen werden. Die Einheit ist ebenfalls wetterfest und robust ausgeführt.

Verfügbarkeit

Die vorgestellten Neuerungen sind bereits in den USA verfügbar. Ob die neue Steuerung mit älteren Spots kompatibel ist, hat Boston Dynamics nicht angegeben. 



Abbildungen: Boston Dynamics




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Vertragsverlängerung für ISS bei Energieanbieter Vattenfall

ISS hat nach einer europaweiten Ausschreibung des Energieunternehmens Vattenfall erneut den Auftrag für das integrierte Facility Management in Deutschland erhalten. Damit setzen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit um mindestens fünf weitere Jahre fort. Ab dem 1. Januar 2023 wird ISS Energy Services dann u. a. Facility Services wie Flächenmanagement, technische Dienstleistungen, Instandhaltung, Reinigungs- und Sicherheitsdienste, Food Services, Fuhrparkmanagement sowie Support Services erbringen. Dafür plant der Dienstleister sämtliche Aktivitäten bis 2026 klimaneutral zu erbringen.

Im Zuge des aktuellen Auftrags sind bereits 650 Mitarbeitende von ISS an 100 Standorten in den Regionen um Hamburg, Berlin und den Pumpspeicherwerken in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt im Einsatz.

Zusammenschluss von 2G Energy und Prodeval

Die 2G Energy AG hat sich mit Prodeval zusammengetan, um die Biomethanproduktion effizienter zu gestalten. Da die Biomethanproduktion viel Strom und Wärme benötigt und sich das schlecht auf die Ökobilanz des Biomethans auswirkt, sollen die von Prodeval gebauten und verkauften Anlagen künftig mit der Energie der BHKWs von 2G betrieben werden.  Dafür integriert der Anlagenbauer die BHKWs in seine Anlagenkonzepte und bietet sie auch für die Nachrüstung von Bestandsanlagen an. Durch die Partnerschaft können u.a. Betreibern von bestehenden Biogasanlagen Optionen für den Weiterbetrieb ihrer Anlagen nach Beendigung von Förderzeiträumen angeboten werden. Gleichzeitig soll mit der künftigen Zusammenarbeit der CO2-Fußabdruck im Prozess reduziert werden, da ein 2G Biogas BHKW den Strom- und Wärmeverbrauch für den Herstellungsprozess von Biomethan zu 100 Prozent mit Eigenstrom decken kann.

Dussmann: Wachstumssprung mit dem „Next Level“

Die Dussmann Group hat das Geschäftsjahr 2021 mit einem Konzernumsatz von 2,31 Mrd. Euro abgeschlossen. Das entspricht einem Umsatzwachstum von 11,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2020: 2,08 Mrd. Euro). Gleichzeitig steigerte das Unternehmen seine EBITDA-Marge von 5,1 auf 6,4 Prozent. Catherine von Fürstenberg-Dussmann, die Vorsitzende des Stiftungsrats der Dussmann Group, sprach bei der Bilanzpressekonferenz angesichts des Wachstumssprungs von einem absoluten „Ausnahmejahr“. Für 2022 rechnet sie wieder mit einem „normalen Wachstum im Bereich von bis zu 5 Prozent“. Die Zahl der weltweit tätigen Mitarbeitenden der Dussmann Group stieg von 60.200 auf 64.600 (Stand Ende 2021).

Ein Grund für den Schub in 2021 war laut Wolf-Dieter Adlhoch, Vorsitzender des Vorstands, die 2018 verabschiedete „Next Level“-Strategie, die das Unternehmen auch während der andauernden Corona-Pandemie konsequent umgesetzt habe: „Zu den Zielen der Next-Level-Strategie zählt es ganz wesentlich, das operative Geschäft kontinuierlich zu optimieren – das haben wir 2021 in allen Märkten geschafft. Darüber hinaus haben wir über alle Geschäftsbereiche hinweg gezielte Initiativen für organisches Wachstum angestoßen. Dabei orientieren wir uns an den Megatrends unserer Zeit. Auch unsere strategische Entscheidung aus den Jahren 2017/2018, mit der Gründung von Dussmann Technical Solutions eine umfassende Technikkompetenz auf- und auszubauen, trägt inzwischen Früchte“, sagte er.

Ein wesentlicher Treiber für das Umsatz- und Ergebniswachstum war dabei organisches Wachstum. Dieses stammt aus gewonnenen Großaufträgen im Anlagenbau und bei technischen Dienstleistungen sowie aus Corona-bedingten Desinfektions- und Zusatzreinigungen für Krankenhäuser; ebenso trug eine gute Geschäftsentwicklung im Bereich Care & Kids dazu bei. Einen weiteren Beitrag leisteten Akquisitionen: Die 2021 erfolgten Unternehmenszukäufe bei Dussmann Service (NetService in Polen sowie die Janus Gruppe in Österreich) und bei Dussmann Technical Solutions (K.E.D. Kälte- und Klimatechnik GmbH) steuerten 57,9 Mio. Euro zum Rekordumsatz bei.

Blick in die Unternehmensbereiche

Auf den Unternehmensbereich Dussmann Service entfielen 1,57 Mrd. Euro des Konzernumsatzes; er wuchs gegenüber dem Vorjahr um 15,8 Prozent (2020: 1,36 Mrd. Euro). Ausschlaggebend für den Umsatzsprung war hier vor allem der Anstieg von Reinigungsdienstleistungen um 32 Prozent. Dussmann Technical Solutions (DTS), der 2019 gegründete Geschäftsbereich für Anlagenbau und technischen Service, steigerte seine Betriebsleistung um rund 27 Prozent. Aufgrund von jahresübergreifenden Großaufträgen wurde indes lediglich ein Umsatz nach HGB von 208 Mio. Euro (2020: 233 Mio. Euro) verbucht. Das Plus in der Betriebsleistung geht maßgeblich auf die Geschäftsentwicklung bei Kunden aus der Life-Science-Industrie und mit Rechenzentren zurück, schwerpunktmäßig in der Elektrotechnik (Business Unit STS). Auch in den anderen Geschäftsfeldern, Kälte- und Klimatechnik (DKA und K.E.D.) und Aufzugstechnik (HEBO), verbreiterte Dussmann Technical Solutions die Kundenbasis. Zum weiteren Ausbau des Leistungsangebots im Bereich der technischen Gebäudedienstleistungen will Dussmann in den nächsten Jahren gezielt zukaufen. „Im integrierten Facility-Management sehen wir ein wichtiges Wachstumsfeld für die nächsten Jahre. Dafür haben wir in den letzten Jahren unseren Technik-Footprint vergrößert. Wir wollen alle technischen und nicht-technischen Dienstleistungen rund ums Gebäude aus einer Hand anbieten“, sagte Adlhoch. Das KulturKaufhaus erholte sich von den Einschränkungen der Corona-Pandemie im Jahr 2020 und erzielte 2021 einen Umsatz von 30 Mio. Euro (2020: 25 Mio. Euro).

Neue Aufträge im In- und Ausland

Im laufenden Geschäftsjahr 2022 gewann die Dussmann Gruppe bereits mehrere Neukunden. So verpflegt Dussmann in Italien neuerdings die Beschäftigten von ENI und gewann eine Ausschreibung von Grandi Stazioni Rail Spa über die Unterhaltsreinigung in Bahnhofsgebäuden in vielen italienischen Regionen. Ein Unternehmen der Telekom Italia beauftragte Dussmann mit Bauleistungen und Lieferungen der Gebäude- und Anlagentechnik für den Bau neuer Rechenzentrumsräume. In der Region EMEA gewann Dussmann Aufträge über Integriertes Facility-Management von Mondelez und Via Outlet. Das Joint-Venture Dussmann Ajlan & Brothers LLC in Saudi-Arabien erhielt neue Aufträge im 80-stöckigen PIF Tower im King Abdullah Finance District und von der Landmark-Gruppe.

Veränderungen im Vorstand

Der Stiftungsrat der Dussmann Group hat Wolf-Dieter Adlhoch (46), bisher Sprecher des Vorstands der Dussmann Group, mit sofortiger Wirkung zum Vorsitzenden des Vorstands ernannt. Darüber hinaus wird Renato Spotti (59) zum 1. Juni 2022 in den Vorstand der Dussmann Group berufen und das Italien-Geschäft des weltweit tätigen Familienunternehmens verantworten. Spotti folgt auf Pietro Auletta, der nach 22 Jahren im Unternehmen und acht Jahren im Vorstand in den Ruhestand gehen und Ende Mai aus dem Vorstand der Dussmann Group ausscheiden wird.

Geiger FM reinigt Allgäu Airport Memmingen

Geiger Facility Management hat die Reinigung und verschiedene weitere Dienstleistungen am Flughafen Allgäu Airport Memmingen übernommen. Seit 1. März 2022 übernimmt das Unternehmen auch die Begleitung von mobilitätseingeschränkten Passagieren, belädt das Kofferband, transportiert Koffer-Trolleys zu den Stationen und bestückt den Terminal-Bereich. Ausschlaggebend für die Wahl von Geiger FM war untern anderem der Wunsch nach Innovationen und der Digitalisierung von FM-Prozessen. Das umfasst eine digitale Leistungs-Dokumentation und ein Feedback-System mit Frequenzmessung. Mit ihm können Flughafengäste und Mitarbeiter direkt die Sauberkeit der Sanitärbereiche bewerten und das Verbrauchsmaterial kann bedarfsgerecht aufgefüllt werden. Im nächsten Schritt der Zusammenarbeit soll eine Teil-Automatisierung von Prozessen erfolgen, unter anderem durch den Einsatz von Robotern.

Autodesk erleichtert Machbarkeits-Studien mit Spacemaker

Mit KI erleichtert Spacemaker von Autodesk vielfältige Machbarkeitsstudien  - Bild: Autodesk
Mit KI erleichtert Spacemaker von Autodesk vielfältige Machbarkeitsstudien – Bild: Autodesk

CAFM-NEWS – Die Software von Spacemaker ist jetzt ein Teil von Autodesk. Hierdurch sind Karten und 3D Umgebungsmodelle in Entwürfe leichter integriert, Entwurfsphsen und Machbarkeitsstudien können damit erheblich schneller und effizienter gestaltet werden.

Autodesk beschreibt Spacemaker als eine Spacemaker ist eine intuitive, kollaborative, cloudbasierte KI-Software, mit der Architekten, Stadtplaner und Immobilienentwickler qualitativ hochwertige Projektvorschläge erstellen können. Modelle lassen sich erstellen, testen und optimieren. Insgesamt sind es vier Punkte, die Autodesk als Vorteil der Integration hervorhebt:

  • Karten und 3D Umgebungsmodelle sind integriert. Stundenlanges entwerfen entfällt. 
  • Sie definieren die Kriterien, das Programm entwirft alternative Planungsentwürfe.
  • Integrierte Analysetools für beispielsweise Lärmpegel, Mikroklima, Lichtverhältnisse und Aussichten ermöglichen Machbarkeitsstudien. 
  • Das Programm ist intuitiv und schnell zu lernen

Hiermit lassen sich laut Autodesk Entscheidungen kompetent fällen, Baustellen sind schneller geplant und die Zusammenarbeit wird verbessert. Auch Machbarkeitsstudien seien schneller erstellt. 



Abbildungen: Autodesk




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PAUL hilft Vermietern, die CO2-Abgabe zu mindern

Mit der Plattform von Paul wird Energieeinsparung deutlich leichter - Foto: Paul GmbH
Mit der Plattform von Paul wird Energieeinsparung deutlich leichter – Foto: Paul GmbH

CAFM-NEWS – Damit Vermieter das kommende Stufenmodell für die Beteiligung an der CO2-Abgabe ihrer Mieter gewappnet sind, können sie auf PAUL setzen. Paul ist ein digitales Regelsystem, das mit „Prop Tech Germany Award 2022” ausgezeichnet wurde.

Paul ist eine  Smart Building-Plattform für vernetzte, digital gesteuerte Gebäudetechnik. Die offene Plattform, die mit Hilfe künstlicher Intelligenz Gebäudetechnik wie Sensoren, Aktoren, Filtersysteme, Wärmepumpen und Solarenergie im Verbund arbeiten lässt und so zur Energieeinsparung beiträgt. Hierfür sei es nicht notwendig, die Gebäuetechnik auszutauschen betont der Hersteller Paul GmbH. 

Das neue Stufenmodell der Bundesregierung sieht steigende Vermieteranteile für die Umweltabgabe vor: Je höher die CO2-Emission einer Immobilie ausfällen, desto höher ist die Beteiligung des Vermieters an den Kosten. Im schlechtesten Fall müssen Eigentümer dann 90% der CO2-Steuer übernehmen. Entspricht die Immobilie hingegen dem höchsten Energiestandard, zahlt der Vermieter keine CO2-Kosten mehr. Das ist jedoch die Ausnahme: 95% der Gebäude haben aktuell einen geringen oder sehr geringen Energiestandard.



Abbildungen: Paul GmbH




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Thinkproject veröffentlicht Desite BIM 3.0

Thinkproject hat jetzt Desite BIM 3.0 vorgestellt - Bild: Thinkproject
Thinkproject hat jetzt Desite BIM 3.0 vorgestellt – Bild: Thinkproject

CAFM-NEWS – Der Software-Hersteller Thinkproject veröffentlicht die neue Version 3.0 seiner Software Desite BIM mit einem überarbeiteten Modul für Issue Management und zusätzlichen Funktionen ein. Desite BIM arbeitet als SaaS-Lösung aus der Cloud. 

Zu den Neuerungen in Desite BIM 3.0 zählt das neue Issue-Management-Modul. Mit ihm können beispielsweise BIM-Koordinatoren Problemfälle als Ergebnis einer Kollisionsanalyse anlegen und diesen beliebig viele Ansichtspunkte und Informationen wie etwa Fälligkeiten, Attribute, Status oder Verantwortlichkeiten hinzufügen. Dadurch sind Konflikte eindeutig zuordenbar und sämtliche Daten werden übersichtlich dargestellt. Außerdem unterstützt das Modul die neuesten BFC-Standards und vereinfacht dadurch den Datenaustausch unter den Projektbeteiligten.

Überarbeitet wurde der Bereich der Modellprüfung. Um neue Regeln anlegen zu können, stellt Thinkproject eine Sammlung von Vorlagen bereit, die bei der Definition von neuen Regelsätzen helfen können. Die Integration der Basis-Attributprüfung in die Modellprüfung sowie eine Erweiterung mit Bedienungsprüfungsregeln erhöhen zusätzlich die Qualität des Prüfvorgangs.

Eine weitere Verbesserung stellt das Browser-Update für Webformulare dar. Die Chromium-basierte Technologie schafft die Grundlage für neue, datensichere Web-Anwendungen, die zudem je nach Anforderungen der Zielgruppe und des Projekts individuell gestaltet und programmiert werden können. Das asynchrone Arbeiten beim Ausführen eigener Formulare und Funktionen spart wiederum Zeit, während aktuelle Frameworks und Toolboxen mehr Flexibilität ermöglichen.

Weitere Funktionen schließen eine optimierte Planung von Infrastrukturprojekten durch eine vereinfachte Navigation und automatisierte Verknüpfungsregeln ein, die zusätzliche Einstellungsmöglichkeiten bieten. Desite BIM 3.0 ist als Release Candidate zum kostenfreien Test verfügbar.

Abbildungen: Thinkproject




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Tobias Rotermund ist Geschäftsführer von rotermund.ingenieure

Prof Uwe Rotermund (li.) hat Tobias Rotermund die Geschäftsführung von rotermund.ingenieure überantwortet - Foto: rotermund.ingenieure
Prof Uwe Rotermund (li.) hat Tobias Rotermund die Geschäftsführung von rotermund.ingenieure überantwortet – Foto: rotermund.ingenieure

CAFM-NEWS – Tobias Rotermund ist neuer Geschäftsführer der Prof. Uwe Rotermund Ingenieursgesellschaft, kurz rotermund.ingenieure. Tobias Rotermund ist bereits seit zehn Jahren für das Unternehmen tätig, zuerst studienbegleitend, anschließend in verantwortlicher Position, seit 2019 als Referent der Geschäftsführung.

Schwerpunkte der bisherigen Arbeit von Tobias Rotermund lagen in den Bereichen CREM- und FM-Organisation, der Ermittlung von Personalbedarf und Beratung im Kontext von FM-Leistungen und IT-Systemen.

Im Hinblick auf zukunftsweisende Themen, wie die Digitalisierung von Arbeitsprozessen und Nachhaltigkeit als Standardprämisse konnte der 29-Jährige bereits wichtige Meilensteine sowohl für die interne Unternehmensentwicklung wie auch für das  Projektgeschäft setzen.

Seinen neuen Posten als Geschäftsführer bekleidet Tobias Rotermund bereits seit dem 1. April 2022. 

 

Abbildungen: rotermund.ingenieure




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VertiGIS ist Teil des Open Telekom Cloud Circles

VertiGIS ist jetzt im Open Telekom Cloud Circle - Bild: Ar_TH/stock.adobe.com
VertiGIS ist jetzt im Open Telekom Cloud Circle – Bild: Ar_TH/stock.adobe.com

CAFM-NEWS –  VertiGIS konnte seine strategische Partnerschaft mit der T-Systems International festigen, in dem das Unternehmen jetzt in den Open Telecom Cloud Circle aufgenommen wurde.

Durch die Aufnahme ist es für Vertigis nun noch leichter, dem öffentlichen Sektor und künftig auch dem Markt der Ver- und Entsorger maßgeschneiderte Cloud-Lösungen mit höchsten Sicherheitsstandards anzubieten. Vertigis möchte diese Partnerschaft weiter vertiefen und bildet hierfür fortlaufend Mitarbeitende zum Open Telekom Cloud Architect aus. 

Seit August 2021 betreibt beispielsweise Berlin das AFIS-ALKIS-ATKIS-Verfahren (AAA-Verfahren) in der Open Telekom Cloud der T-Systems. VertiGIS setzt dafür als alleiniger Dienstleister das Hosting als Managed Service für die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen um.



Abbildungen: Ar_TH/stock.adobe.com




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Axxerion zum fünften Mal in Folge GEFMA 444 rezertifiziert

Incatec Solution, Exklusiv-Anbieter von Axxerion, gibt die Rezertifizierung der CAFM-Software aus dem Hause Spacewell bekannt - Bild: Incatec Solution, Spacewell, GEFMA
Incatec Solution, Exklusiv-Anbieter von Axxerion, gibt die Rezertifizierung der CAFM-Software aus dem Hause Spacewell bekannt – Bild: Incatec Solution, Spacewell, GEFMA

CAFM-NEWS – Die CAFM-Software Axxerion, die zu Spacewell gehört, ist zum fünften Mal in Folge nach GEFMA 444 rezertifiziert worden. Das gibt der Axxerion-Exklusivpartner Incatec Solution aus Münster bekannt.

Das modulare CAFM-System wurde von der GEFMA intensiv durchleuchtet. Neben den Basis-Katalogen und den bisher schon zertifizierten Modulen ist jetzt auch das Vertragsmanagement in Axxerion von der GEFMA geprüft und als den Vorgaben der Richtlinie 444 entsprechend gewürdigt worden.



Abbildungen: GEFMA




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GEFMA lädt ein

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Die zweite GEFMA-Lounge Bayern-Nürnberg im Jahr 2022 steht bald an und wird wieder digital stattfinden. Dieses Mal befasst sich der Referent Carsten Boell, Geschäftsführer Interboden Innovative Gewerbewelten, mit dem Thema „Nachhaltige Projektentwicklung – aber zu Ende gedacht!“. Am Donnerstag, den 19. Mai 2022 von 15.00 bis 16.30 Uhr ist es soweit. Anmeldeschluss ist der 17. Mai 2022. Nach dem fachlichen Input gibt es wieder Zeit für Fragen und Austausch mit dem Referenten und untereinander. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Zum Programm und zur Anmeldung

Incatec Solution führt CAFM-Lösung bei Waser Works ein

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InCaTec Solution hat jetzt bei der Schweizer Waser Works AG ein CAFM-System implementiert – Bild: Waser Works
InCaTec Solution hat jetzt bei der Schweizer Waser Works AG ein CAFM-System implementiert – Bild: Waser Works

CAFM-NEWS – Das Münsteraner Systemhaus Incatec Solution hat beim Schweizer Facility Management Anbieter Waser Works ein CAFM-System implementiert. Waser Works wurde 1982 gegründet und ist in der dritten Generation familiengeführt. Der Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Urdorf bei Zürich. 

Das Leistungs-Angebot von Waser Works umfasst sämtliche Dienstleistungen des Facility Managements, darunter Reinigung, Areal- und Flächenpflege, Hauswartungen, technische Dienste, technischer Gebäudebetrieb, Wartungs-Planung und -Ausführung sowie der Winterdienst.

Die Implementierung der CAFM-Lösung umfasst insgesamt sechs Module, es sind:

  • Gebäudemanagement
  • Ticketsystem
  • Wartungsplanung
  • Arbeitsaufträge und Kapazitätsplanung
  • Vertragsmanagement
  • Inventar-Management

Eingebunden in die Nutzung sind fünf Mitarbeitende im Backoffice und 45 Personen  im Außendienst. Zu diesen gehören Objektleitende, Reinigungspersonal und Mitarbeitende in der Gartenpflege. Perspektivisch soll die CAFM-Software auch als Grundlage für den weiteren Ausbau der bereits angebotenen Dienstleistungen dienen.

 

Abbildungen: Waser Works AG




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Apleona managt Gebäude der Trei Real Estate

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Die Trei Real Estate hat Apleona Real Estate Management beauftragt, für zwei ihrer noch im Bau befindlichen Berliner Wohn- und Geschäftshäuser das  kaufmännischen und technischen Property Management zu übernehmen. Der Auftrag umfasst insgesamt 304 Wohnungen sowie Ladengeschäfte mit einer Gesamtfläche von zirka 4.500 m². Auftragsbeginn ist voraussichtlich im Sommer 2022, jeweils sechs Monate vor Fertigstellung der Projekte und mit Beginn der Start-up-Phase. Es wurde vorerst eine Vertragslaufzeit für zwei Jahre vereinbart. Apleona wird die Objekte operativ von ihrem Standort Berlin aus betreuen.

Die beiden neu vergebenen Objekte liegen in Bestlagen Berlins. In der Winsstraße im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg realisiert die Trei bis Ende 2022 rund 187 Mietwohnungen mit 11.300 m² BGF auf sechs Stockwerken sowie eine rund 2.700 m² große Gewerbefläche im Erdgeschoss, die unter anderem einen modernen Supermarkt einschließt.

Das zweite Objekt in der Fürstenberger Straße 8 an der Grenze von Berlin-Mitte und Prenzlauer Berg wird über sechs Geschosse insgesamt 117 Ein- bis Vierzimmerwohnungen mit einer Gesamtwohnfläche von rund 7.400 m² haben. Dazu kommt eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen sowie im Erdgeschoss ein Verbrauchermarkt mit rund 1.800 m² Verkaufs-, Büro und Lagerfläche.

Trei hatte Apleona bereits Anfang 2020 mit dem Property Management für ein Portfolio aus 69 Einzelhandelsobjekten und einer Gesamtfläche von 155.000 m² in Berlin, Nordrhein-Westfalen und Süddeutschland beauftragt.

Spie-Auftrag am Flughafen Stuttgart

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Der Multitechnikdienstleister Spie hat den Auftrag zur Wartung und Reparatur der gebäudetechnischen Anlagen von 35 Gebäuden im Los 2 am Flughafen Stuttgart erhalten. Dazu zählen raumlufttechnische, Heizungs- und Kälte- sowie Rauchabzugsanlagen und die damit zusammenhängende Mess-, Steuer- und Regelungstechnik. Auftraggeber ist die Flughafen Stuttgart GmbH. Die Vertragslaufzeit beschränkt sich vorerst auf zwei Jahre, wobei der Auftraggeber den Vertrag jährlich bis 2030 verlängern kann. Der Dienstleister und die Flughafen Stuttgart GmbH arbeiten bereits seit 2008 zusammen. Der aktuelle Wartungsvertrag startete nach einer Neuausschreibung im Januar 2022.

Neben den Technik-Services erbringt das Spie-Team auch Leistungen aus dem Anlagenbau am Flughafen und verantwortet u. a. ein Projekt zur Trennung von Trinkwasser und Löschwasser in den Sicherheitsbereichen der DCA- und LH-Hangars. Zuvor hat der Dienstleister die Lüftungsanlagen der Raucherlounges in drei verschiedenen Terminals installiert.

Weitere Zahlen, Daten und Informationen zu Spie Deutschland & Zentraleuropa finden Sie unter: www.facility-manager.de/datenbank