Die CAFM-Lösung Waveware von Loy & Hutz ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – zum sechsten Mal in Folge – Bild: Loy & Hutz, GEFMA; Montage: CAFM-News
CAFM-NEWS – Die CAFM-Software Waveware von Loy & Hutz ist erneut nach den Kriterien der Richtlinie GEFMA 444 rezertifiziert worden. Damit ist die Lösung seit ihrer Markteinführung vor 12 Jahren durchgehend von den Prüfern in ihrer Leistungsfähigkeit für die vielfältigen Anforderungen im Facility Management bestätigt.
Die aktuelle Version von Waveware erfüllt alle aktuell 17 Kriterienkataloge der GEFMA 444. Dieses sind:
Basiskatalog
Budgetmanagement und Kostenverfolgung
Building Information Modeling
Energiecontrolling
Flächenmanagement
Help- und Service-Desk
Instandhaltungsmanagement
Inventarmanagement
Reinigungsmanagement
Reservierungsmanagement
Schließanlagenmanagement
Sicherheit und Arbeitsschutz
Umweltschutzmanagement
Umzugsmanagement
Vermietungsmanagement
Vertragsverwaltung
Workplace Management
Die in den Katalogen definierten Kernanforderungen in den jeweiligen Bereichen erfüllt Waveware somit zuverlässig.
Darüber hinaus bietet Waveware mit seinem modularen Aufbau und über 70 sofort einsetzbaren Anwendungen eine flexible Lösung, deren Oberflächen und Prozesse mit grafischen Entwickler-Werkzeugen leicht angepasst werden können.
Die Statik-software REFM 6 von Dlubal unterstützt bei der Berechnung von Verformungen und anderen Belastungen eines Baukörpers – Bild: Dlubal Software
CAFM-NEWS – Anbieter Dlubal Software hat mit RFEM 6 die neue Generation seiner Finite Elemente Software vorgestellt. Sie ermöglicht die schnelle und einfache Modellierung, statische und dynamische Berechnung sowie Bemessung von Modellen mit Stab-, Platten-, Scheiben-, Faltwerk-, Schalen- und Volumen-Elementen, so der Anbieter aus Tiefenbach.
Das Statik-Programm RFEM ist ein Werkzeug für Statiker und Berechnungsingenieure, das Baukörper in 3D darstellen kann. Es ist das Kernelement einer Programmfamilie. Mit ihm lassen sich Struktur, Materialien und Einwirkungen definieren. Auch die Berechnung räumlicher Platten-, Scheiben-, Schalen- und Stabtragwerke ist möglich. REFM kann Mischsysteme analysieren und ist auch für die Behandlung von Volumen- und Kontaktelementen geeignet.
Mit der Software lassen sich unterschiedlichste Belastungen und ihre möglichen folgen überprüfen. Hierzu zählen Windeinwirkung ebenso wie Schneelasten, Sohlspannungen, Lagerkräfte und vieles mehr. Durch Plug-ins können Analysen entsprechend verschiedener Normen präzise durchführen.
Neu in Version RFEM 6 sind unter anderem:
Definition von Linienschweißnähten zwischen Flächen
Steuerung von Risszuständen für Verformungs- und Rissbreitennachweise
Verbesserte Segmentierung für Verformungsnachweise
Animation der Verformungen
Direkteingaben zu geotechnische Analysen
Übernahme von Daten aus Bodenproben
Zusammenfassung von Bodenproben zu Bodenmassiven
Darstellung der Ergebnisse mittels Clippingebene
Autodesk CAD-Schnittstelle
Unterstützung von 3D-Mäusen
Eine vollständige Übersicht der Neuerungen in RFEM 6 mit ausführlichen Erläuterungen finden sich in der Feature-Liste auf der Dlubal-Webseite.
Equa Esbo 2.3 hilft, mit den Gesetzen der Physik ein Gebäude schon in der Planungsphase nach vielfältigen Kriterien zu durchleuchten – Bild: Equa
CAFM-NEWS – Das schwedische Software-Haus Equa hat die Version 2.3 seiner Gebäude-Simulation Esbo vorgestellt. Neu ist unter anderem ein TGA CAD-Import, erweiterte Tageslicht-Berechnungen, der neue Bericht für Verglasungen nach ISO-Normen, dazu neue Features für Fenster und Verschattung. Außerdem wurden Benutzerfreundlichkeit und Produktivität verbessert.
Esbo steht für Early Stage Building Optimization. Um solch eine frühzeitige Verbessrung eines Gebäudes schon während der Planung zu erreichen, wendet Equa die Gesetze der Physik an und berechnet auf Basis von CAD-Plänen und weiteren Daten, beispielsweise solchen von Baumaterialien, mögliche Effekte und Folgen von eingesetzten Werkstoffen und Ausstattungs-Elementen für die Kostenseite. Einbezogen werden auch Aspekte wie Erwärmung durch Sonneneinstrahlung und Effekte durch Glasbeschichtungen, Verschattung und anderes mehr. Die Analyse-Software macht auf diese Weise Investitions- und Betriebskosten über frei wählbare Zeitfenster fassbar und hilft in der Gegenüberstellung, die beste Material- und Produktauswahl für das jeweilige Gebäude zu finden.
Esbo 2.3 bietet Anwendern eine Reihe von neuen Funktionen. Dazu gehören:
TGA CAD-Integration für jedes CAD-Programm, das IFC-Dateien mit Spaces und Space Boundaries exportieren kann
Erweiterte Tageslichtberechnungen durch Anbindung an Lichts-Simulationsprogramm Radiance
Neuer Verglasungsbericht nach EN ISO 52022-3, EN 410 und ISO 15099
Mit dem neuen AGI-Arbeitsblatt K 40 unterstützt die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V. (AGI) Bauherren und Planer beim Korrosionsschutz in Stahlbau-Projekten.
Das Arbeitsblatt mit dem Untertitel „Arbeiten in kontaminierten Bereichen für den Korrosionsschutz von Stahlbauten“ gibt praktische Hinweise für die Organisation sowie den Arbeits- und Gesundheitsschutz. Wenn schadstoffhaltige Beschichtungsstoffe in kontaminierten Bereichen entfernt oder überarbeitet werden sollen, bestehen sowohl Gefahren für das eingesetzte Personal als auch für Umwelt und Natur. Beispiele für Schadstoffe in Beschichtungen sind z. B. Blei, PCB, PAK, Asbest usw. Dementsprechend müssen alle gesetzlichen und behördlichen Vorgaben eingehalten werden.
Das Arbeitsblatt gilt für den Korrosionsschutz von Stahlbauten, Rohrleitungen, Apparaten, Behältern und ähnlichen Teilen aus Stahl, die mit schadstoffhaltigen Beschichtungen versehen sind. Ausgehend von einer Charakterisierung von Gefahrstoffen, beschreibt es das Vorgehen bei Probenentnahme und Analytik von Altbeschichtungen und gibt umfangreiche Arbeitsschutzhinweise für Planung/Arbeitsvorbereitung, Arbeitsdurchführung sowie Abfallbehandlung und Entsorgung.
Herausgeber der AGI-Arbeitsblätter ist die Arbeitsgemeinschaft Industriebau e.V.. Im Verband industrieller Bauherren bündeln über 300 Experten ihr Know-how in Arbeitshilfen für die Praxis. AGI-Arbeitsblätter haben Normcharakter, sind Grundlage in Genehmigungsverfahren und beinhalten die aktuelle Industriebautechnik. Sie sorgen für größere Planungssicherheit und sind erstklassige Ausschreibungsgrundlagen.
Die Ausgaben für Handwerker in Deutschland steigen auch diese Jahr wieder, und annähernd flächendeckend. Das ist ein Ergebnis des „Preisatlas Handwerk“, der jetzt erstmals erschienen ist. Herausgegeben hat ihn eine Gruppe von Software-Anbietern für Handwerksbetriebe.
Nachdem im vergangenen Jahr mit 51% etwas mehr als die Hälfte aller Betriebe seine Preise erhöht hat, haben in den vergangenen Monaten mit 93% aller Betriebe fast alle Handwerker ihre Stundensätze angehoben. Und in beiden Jahren Aufschläge berechnet haben immerhin 30% der Betriebe, also fast ein Drittel.
Über die Gewerke betrachtet zeigen sich kaum Unterschiede: Tischler (94%), Heizung-Klima-Sanitär (93%) und Elektroinstallateure (88%) liegen annähernd gleichauf. Zu Dachdeckern, Zimmerleuten und Maurern veröffentlichte das Software-Konsortium unter dem Dach des Karlsruher Technologie-Investors LEA Partner in einer Pressemitteilung zu ihrem Preisatlas Handwerk nichts.
Aktuell liegen in Deutschland die durchschnittlichen Kosten je Meisterstunde bei 61 Euro, je Gesellenstunde bei 53 Euro, wobei es kräftige Unterschiede zwischen den Bundesländern gibt. Während in Hamburg ein Meister 70 Euro in Rechnung stellt, sind es in Sachsen im Schnitt nur 50 Euro. Für Gesellen berechnen Hamburger Handwerker 63 Euro, in Sachsen sind es 42. Global berechnet sind Betriebe in Westdeutschland bei Meisterstunden um 14%, bei Gesellenstunden um 13% teurer als Betriebe in Ostdeutschland.
Als Grund für die Kostensteigerungen gibt der Preisatlas die Inflation an. Die hierdurch gestiegenen Ausgaben für beispielsweise Material und Betriebsstoffe werden somit auch über die Stundensätze an die Kunden weiter gegeben.
Für den bundesweiten Preisatlas Handwerk haben die Software-Hersteller 680 deutsche Handwerksbetriebe befragt, die aus den Gewerken Sanitär-Heizung-Klima, Elektrotechnik, Dachdecker, Zimmerer, Tischler und Schreiner kommen. Die Antworten wurden zwischen dem 20. April und dem 12. Mai in einer Online-Befragung ermittelt.
Für das neue Innovationszentrum des Technologieunternehmens ABB AGE und die Fertigungshalle des Triebwerkanbieters MTU Aero Engines AG hat Caverion die Gebäudetechnikinstallationen übernommen. Das Gesamtvolumen der Aufträge umfasst 25 Mio. Euro.
Für den ABB Campus …
… erbringt Caverion die mechanischen Gewerke Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär, Sprinkler und die Druckluftversorgung. Dafür werden u. a. Lüftungsanlagen teils mit Wärmerückgewinnung und einer Leistung von 240.000 Kubikmetern pro Stunde sowie Kühldecken auf einer Fläche von insgesamt 5.600 qm installiert. In den beiden Rechenzentren des Gebäudes findet die Temperaturregelung mithilfe von acht Klimaschränken statt. Eine installierte Gaslöschanlage bietet dort im Brandfall Schutz für die IT-Infrastruktur. Die Fertigstellung des Gebäudes ist für März 2023 geplant.
Auf den neuen Produktionsflächen von MTU …
… verbaut Caverion ebenfalls bis März 2023 die Gebäudetechnik in den Gewerken Lüftung, Heizung, Kälte, Sanitär und Sprinkler. Der Produktionsbereich wird dafür mit zwei Kältemaschinen und drei Kühltürmen ausgestattet. Neue Lüftungsanlagen erbringen eine Leistung von rund 445.000 Kubikmetern pro Stunde. Über zwei Wärmetauscher wird die Wärmeleistung mit 4,2 Megawatt geregelt. Der Brandschutz mit 3.000 Sprinklern erfolgt gemäß Richtlinie VdS CEA 4001.
Mit Enscape lassen sich jetzt auch auf Mac-Computer wirklichkeitstreue Renderings aus CAD-Plänen und BIM-Modellen generieren – Bild: Enscape
CAFM-NEWS – Als Open-Beta ist das Visualisierungs-Tool Enscape jetzt auch für Computer aus dem Hause Apple verfügbar. Integriert als Plug-in rendert Enscape in Echtzeit auf Basis von CAD-Plänen und BIM-Modellen 3D-Modelle von Gebäuden und ihren Innenräumen mit verschiedensten Oberflächen. Datenquelle für Mac-Anwender ist das Programm Sketchup 2021.
Die Open-Beta-Version von Enscape für Mac ist kostenlos. Sie bietet Architekten, Designern und Studierenden die wichtigste Funktion des Real-Time-Visualisierungs-Plug-ins. Diese machen etwa 70 Prozent des Leistungsumfangs der Software-Version Enscape 3.1 aus, so der Hersteller aus Erfurt. Die aktuelle Windows-Version ist Enscape 3.3
Das bietet die Beta-Version von Enscape für Mac:
Einbindung in Sketchup 2021
Echtzeit-Visualisierung von Modellen in einem separaten Enscape-Fenster
Echtzeit-Ansicht in den Modi Gehen, Fliegen und Perspektive einschließlich Navigation im Modell
Exportoption als Standbild-Rendering, Panorama oder Web-Standalone
Ansichtseinstellungen, um verschiedene Lichtstimmungen und Atmosphären visualisieren zu können
Materialditor, um Texturen verändern und Effekte von Oberflächen direkt beurteilen zu können
Weitere Funktionen hat Hersteller Enscape für die nähre Zukunft ankündigt, darunter die Enscape Assist Library, zusätzliche Exportoptionen und die Möglichkeit, Videos zu erstellen.
Minimal-Voraussetzung für die Beta-Version von Enscape für Mac ist das Betriebssystem Mac OS 12.2.1 Monterey. Als Prozessor ist mindestens ein Intel Core i7 und ein AMD Radeon Pro 5300m Grafikprozessor mit 4 GB Speicher notwendig. Alternativ können auch die Apple-Chips M1 genutzt werden. Eine Übersicht der Systemvoraussetzungen hat Enscape online gestellt.
GEFMA bezieht Stellung: Die Inflation zeigt sich deutlich in allen Lebensbereichen und erreichte im Mai 2022 mit + 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat den höchsten Stand seit 1981. Von den steigenden Preisen ist auch das Facility Management betroffen. Darum sieht sich die Branche in der Verantwortung, die Antworten auf die wichtigsten Herausforderungen der Zeit mitzugestalten und Krisen wie Inflation, Energiekostenanstieg und Lieferkettenstörungen zu lösen.
GEFMA hat dazu vier Positionen für den Umgang mit der Inflation in Facility-Management-Verträgen verfasst.
Position 1: Partnerschaft statt Preiskampf – Keine preisgetriebenen Vertragsmodelle im FM, sondern langfristige Wertschöpfungspartnerschaften.
Auftraggeber sollen komplette Sekundärprozesse im Rahmen von Service-Level-Agreements ihrem Facility-Management-Partner übertragen.
Weg von reinen Auftraggeber-Dienstleister-Verhältnis, hin zu einer strategischen Partnerschaft auf Augenhöhe.
Permanenten Dienstleisterwechsel vermeiden, um Kosten zu sparen und Zusammenhalt zu stärken.
Position 2: Prozessoptimierung durch integriertes Facility Management – FM integrieren und Leistungen konsolidieren.
Kosteneinsparungen durch effizientere Prozesse und integrierte Facility-Management-Modelle.
Standardisierung von Prozessen, Harmonisierung von Service Level und Transparenz bei Kosten und weiteren Parametern.
Position 3: Mehr digitale Transparenz für mehr Effizienz und weniger Kosten.
Geschäftliche Partnerschaften mit engen Informationsbeziehungen für mehr Widerstandsfähigkeit gegen Krisen.
Transparenter Datenaustausch durch digitale Plattform zwischen Auftraggeber und Dienstleister.
Moderne CAFM-Systeme senken Aufwand und Kosten und steigern Transparenz.
Position 4: Auf flexiblere Verträge setzen und Inflationskosten gerecht verteilen.
Vertragsbestandteile prüfen: Welche Leistungen werden noch benötigt, welche kommen hinzu?
Facility-Management-Verträge flexibilisieren.
Mustervertrag und Standardleistungsverzeichnis von GEFMA als Basis; bei materialgetriebenen Leistungen wirtschaftliche Indizes für die Orientierung.
Für durch Inflation entstandene Belastungen eine Einigung außerhalb des eigentlichen FM-Vertrags finden.
Mit der App von iHaus kann ein smartes Gebäude überwacht und gesteuert werden – Bild: iHaus
CAFM-NEWS – iHaus hat auf der Fachmesse Digitalbau eine integrative Plattform für den vernetzten, automatisierten und effizienteren Gebäudebetrieb vorgestellt. Gemeinsam mit den Plattform-Partnern ChargeOne, Jung, Siemens, Theben und Zumtobel zielt die Plattform auf das Smart Building.
Laut Anbieter verbindet die IoT-Plattform gewerke-übergreifend Gebäudestandards von Marktführern und hebt diese in die Cloud. Verfügbare Gebäudedaten werden anschließend im iHaus Dashboard veranschaulicht. Je nach Gebäudenutzungsart ergeben sich vielfältige Lösungen, so iHaus in einer Pressemeldung.
Gesteuert werden die smarten Funktionen des jeweiligen Gebäudes mit der iHaus App. Sie läuft auf Basis von KNX, einem Feldbus-Standard, den Jung einsetzt.
Die App bietet eine vollständige Übersicht des vernetzten Gebäudes mit allen Stockwerken, Räumen sowie Sensoren, Geräten und Anwendungen. Mit ihr lassen sich unter anderem schaltbare Steckdosen, Jalousie- und Heizungsaktoren bedienen. Sensoren von Theben liefern Daten zu Personenströmen, der Personenanzahl und dem Aufenthaltsort im Gebäude. Ein mobiler CO2-Sensor gibt Aufschluss über die Luftqualität.
Auf Basis der erfassten Daten kann die iHaus-Plattform automatisiert eine Meldung an das Facility Management versenden oder weitere Services anstoßen. Sie trage so wesentlich zur optimalen Ressourcensteuerung und zur Energieeffizienz in einem Gebäude bei, erklärt der Hersteller.
Dormakaba EntriWorkX vernetzt Türsysteme untereinander und mit Software von Drittanbietern – Bild: Dormakaba
CAFM-NEWS – Mit EntriWorX hat Schließsystem-Hersteller Dormakaba eine smarte Lösung entwickelt, die Architekten, Planer, Verarbeiter und Betreiber zukünftig in jeder Phase des Gebäude-Entstehungsprozesses produktiver macht. Kombiniert mit dem Produkt- und Lösungsportfolio von Dormakaba unterstützt es Planungsprozesse, Installationsabläufe und den Betrieb eines Gebäudes.
Die übergreifende Entriworx-Lösung kombiniert umfassende Datenanalysen mit einer nutzerfreundlichen Handhabung der Türsysteme. Sie beinhaltet smarte Planungstools, eine Entriworx Unit, die alle Produkte verbindet, die Entriworx Setup App zur einfachen Inbetriebnahme und die Webapplikation Entriworx Insights.
Für verbesserten Austausch und bessere Zusammenarbeit über alle Gewerke und Partner stellt der Entriworx Planner eine umfangreiche Türbibliothek zur Verfügung, aus der die jeweilig benötigten Türmodelle ausgewählt werden können. Auch Anforderungen an Brandschutz, Barrierefreiheit oder Zugriffskontrolle können berücksichtigt werden. Das Ergebnis ist eine fertig geplante Tür, die dann in der Gebäudeplanung des Architekten oder Planers im Grundriss integriert werden kann. Für die Verarbeiter entstehen hier bereits detaillierte Installationspläne.
Die Entriworx Unit als Herzstück der Lösung vernetzt die Türtechnik-Komponenten durch einfaches Plug-&-Play und nimmt Türsystemen auf Basis einer einfachen App in Betrieb. Sie nutzt vorkonfigurierte Parameter und stellt alle für die Installation notwendigen Informationen zur Verfügung.
Ist das Gebäude im Betrieb, können die Daten der verbundenen Türkomponenten an ein übergeordnetes System zur Steuerung der Prozesse im Gebäude übergeben werden. Das kann ein vorhandenes System des Kunden sein oder Entriworx Insights. Damit gewinnen Facility Manager jederzeit einen Echtzeit-Überblick über den Zustand und die Leistung ihrer Zutrittsanlagen, können die Raumbelegung und -kapazität in Echtzeit überwachen oder die Performanz ihrer Zutrittslösungen analysieren.
Die Unternehmensgruppe Gegenbauer hat sich als Gesellschafter an der Innovation City Management GmbH (ICM) mit Sitz in Bottrop beteiligt. Das Unternehmen entwickelt smarte, digitale und klimagerechte Konzepte zur Quartiersentwicklung. Es realisiert mit einem interdisziplinären Ansatz zukunftsfähige und innovative Lösungen, mit denen Städte und Unternehmen den Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels begegnen können.
ICM hat sich unter anderem mit dem Projekt Projekt „InnovationCity Ruhr | Modellstadt Bottrop“ einen Namen gemacht. Mit ihm reduzierte die Stadt binnen zehn Jahren ihre CO2-Emissionen um 50 Prozent. Anfang dieses Jahres hat ICM im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Berlin die energetische Beratung von Immobilieneigentümern in Berlin übernommen.
ICM kann bundesweit auf vielfältige Erfahrungen verweisen. Dazu gehören Sanierungs- und Quartiersmanagement, Konzeptentwicklung sowie energetische Beratung. Mit der Beteiligung an ICM erhofft sich Gegenbauer, eine positive Entwicklung im Immobiliensektor mit anstoßen zu können:
„Der Gebäudesektor steht für fast 40 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes, insofern reden wir hier über einen schlafen Riesen bei der Bewältigung der Herausforderungen des Klimawandels. Dazu möchten auch wir als bundesweit tätiges Facility-Management-Unternehmen unseren Beitrag leisten. Die Beteiligung an der Innovation City Management ermöglicht uns den Zugang zu wertvollem Know-how und Erfahrungen“, erläutert Fabiola Fernandez, Co-Vorstandsvorsitzende der Gegenbauer Holding in Berlin.
Zielgruppen der Innovation City Management sind vornehmlich der öffentliche Sektor, die Wohnungswirtschaft sowie Unternehmen der Energieversorgung. Weitere ICM-Gesellschafter sind die Greenzero Beteiligungsgesellschaft als Mehrheitsgesellschafter, der Initiativkreis Ruhr, Betrem sowie die Stadt Bottrop.
Licht-Test in New York: 66 Hudson Boulevard, auch „The Spiral” genannt, ist ein New Yorker Wolkenkratzer aus der Feder der Bjarke Ingels Group. – Bild: Eclat Digital
CAFM-NEWS – Mit Ocean bietet Hersteller Eclat Digital Architekten, Ingenieurbüros und Bauplanern eine Virtual-Prototyping-Software an, die auf wissenschaftlicher Basis Materialauswahl-Prozesse vereinfacht und die Entwicklung von Produkten und auch Gebäuden beschleunigt. So lässt sich beispielsweise erkennen, wie sich Gebäude-Oberflächen bei unterschiedlichem Lichteinfall darstellen und welche Blendeffekte sie eventuell haben.
Der Raytracing-Algorithmus von Ocean nutzt das volle Lichtspektrum und ermöglicht so hochpräzise Beleuchtungs-Berechnungen und Simulationen für beliebige Materialien und Oberflächen. Die Software liefert dadurch physikalisch korrekte Abbilder, so der Hersteller. Die Ansichten ermöglichen eine detaillierte, realitätsgetreue Betrachtung unter beliebigen Beleuchtungssimulationen, ohne dass das Gebäude gebaut sein muss.
Hilfreich ist dies bei Material-Kombinationen wie beispielsweise Stahl und Stein in der Fassade, aber auch bei funktionsbeschichtetem Glas, denn jedes Produkt unterscheidet sich in der Farbneutralität oder Tönung sowie in der Reflexionsfarbe.
Für die realitätsnahe Darstellung verwendet Ocean die optischen Daten realer Materialien und die Datenbasis des planenden Architekten. Die Renderings berechnet die Software unter Berücksichtigung der Gesetze der Optik und Strahlungsphysik.
Um das Gebäude darstellen zu können, benötigt die Anwendung lediglich ein importierbares 3D-Modell in Form von SketchUp-Dateien oder andere Formate wie zum Beispiel Rhinoceros 3D oder SolidWorks. Exakte Daten zu eingesetzten Materialen führen zu einer optimalen Virtualisierung. Hierfür kann Ocean tabellarische Daten und Messdaten für Materialien, Lichtquellen und Umgebungen integrieren.
Ebenso ist es möglich, Materialien genau daraufhin zu untersuchen, wie das Licht mit ihnen interagiert, zum Beispiel durch Analysen der Sonnenkonzentration, Blendungsanalysen, Reflexionsmessungen. Auch Daten zu erwartbaren Verzerrungen, hervorgerufen zum Beispiel durch das thermische Vorspannen von Glas, unerwünschte Moiré-Effekte oder Anisotropien werden realitätsgetreu simuliert – das kann helfen, schon in der Planung geeignete, qualitativ hochwertige Materialien zu finden und Fehler zu vermeiden.
Eclat Digital ist ein französischer Hersteller von Prototyping Software mit Sitz in Nantes.
Ab September 2022 wird STRABAG Property and Facility Services (STRABAG PFS) als exklusiver Dienstleister das technische, kaufmännische und infrastrukturelle Facility Management für das gesamte Immobilienportfolio von O2 Telefónica in Deutschland übernehmen. Der Telefondienstleister vergab jetzt einen entsprechenden Auftrag an den FM-Dienstleister aus Frankfurt am Main.
Das betreute Portfolio umfasst 275 Shops, mehrere Rechenzentren und 15 Verwaltungsgebäude. Unter diesen ist auch der sogenannte O2-Tower, mit 37 Stockwerken das höchste Bürogebäude in München. Auch die dazugehörigen Flächen am Campusgelände wird Strabag PFS betreuen.
Zu den vereinbarten Leistungen gehören neben der technischen Instandhaltung und Wartung aller technischen Gewerke auch sämtliche infrastrukturellen Leistungen, Hausmeisterservices und das Konferenzmanagement, die Sicherstellung des störungsfreien Betriebs, eine 24/7 Kundenhotline, ein umfassendes Energie- und Sicherheitsmanagement sowie weitere optionale Leistungen.
In den kaufmännischen Leistungen liegt der Schwerpunkt in der Erfassung von Vertrags und Abrechnungsdaten der Objekte und Firmenwagen. Ein Großteil der Leistungen wird mit eigenem Personal erbracht.
Der neue Facility Management-Auftrag hat eine Laufzeit von drei, die Verlängerung des Property Management-Vertrags umfasst zwei Jahre. Über das Auftragsvolumen wurde Stillschweigen vereinbart. Strabag PFS ist bereits seit 2016 für O2 Telefónica tätig.
Das finnische Software-Haus MagiCAD hat in Köln eine GmbH gegründet – hier das Team bei einem Ausflug. – Bild: MagiCAD
CAFM-NEWS – Das finnische Softwarehaus MagiCAD hat eine deutsche GmbH gegründet. Mit der Niederlassung wollen die Skandinavier ihre Stellung im hiesigen Markt festigen und ausbauen. Unternehmenssitz ist Köln.
MagiCAD liefert seit über 30 Jahren ihre Gewerke übergreifende TGA-Planungssoftware MagiCAD für Revit sowie weitere TGA-Softwaredienstleistungen. Mit der GmbH verstärkt die nordische Softwareschmiede nun ihre lokale Kundenpräsenz im DACH-Raum sowie ihre Stellung auf dem deutschen Markt.
Ziel des neuen Standortes sei, durch landesübliche Bedingungen das Team vor Ort schneller auszubauen. Momentan besteht es aus elf so genannten MagiMakern. Zudem soll eine barrierefreie und höhere Ansprechbarkeit für Kunden und Interessenten geschaffen werden.
Das VRF-Kompendium mit dem Untertitel „Gebäude energieeffizient temperieren“ klärt Investoren über die Technik und Systemvorteile von VRF-Anlagen sowie die relevanten Verordnungen und Normen auf. Fundierte Beiträge und Experten-Statements bringen den Leser auf den neuesten Wissensstand. Überarbeitet und deutlich erweitert wurde die Anbieterübersicht. In der Neuauflage haben Unternehmen die Möglichkeit, sich und ihr Leistungsportfolio ausführlich auf zwei Seiten zu präsentieren.
Abonnenten erhalten dieses Kompendium im Rahmen ihres Abonnements als Print/ePaper-Ausgabe.
HSD hat die Nachfolge-Generation Nova FM 4 seiner CAFM-Lösung angekündigt – Bild: HSD
CAFM-NEWS – Der Bremer CAFM-Anbieter Händschke Software und Datentechnik, kurz HSD, hat die Version 4 seiner CAFM-Lösung Nova FM als „in Kürze verfügbar“ angekündigt. Nova 4 bringt eine Reihe von Neuerungen mit, die auch eine App betreffen.
Unter anderem wird Nova FM neben Deutsch, Englisch und Spanisch zukünftig auch Französisch unterstützen. Das Mietmanagement wird durch den Ausbau der Wirtschaftseinheiten, Mieteinheiten und Mietverträge erweitert..
Das Reinigungsmanagement erhält zusätzlich zum bisherigen Funktionsumfang Monatsintervalle und die Möglichkeit, Aufgaben nach verschiedenen Kriterien im Review-Planungsassistenten farblich zu markieren. Bei Verträgen können nun auch die Preise je Reinigungsklasse entsprechend den Positionen des Leistungsverzeichnisses hinterlegt werden.
Der Im- und Export von CAD-Dateien wird in Version 4 von Nova FM auf den Nova-Connector umgestellt, was laut HSD noch mehr Flexibilität bieten soll. Ein neues Objekt „Allgemeiner Standort“ macht die Arbeit im Flächenmanagement bei An- und Umbau leichter.
Schließlich kündigt HSD auch Verbesserungen für die Nova-Maintenance-App an. Sie bietet in der kommenden Version eine Foto-Anzeige und die Möglichkeit, Masken zu konfigurieren.
Zum genauen Release-Date von Nova 4 hat HSD noch keine Angaben gemacht. Mit der Veröffentlichung von Nova FM 4.0 wird zugleich die aktuelle Version Nova FM 3.3 eine so genannten Long-Term-Support Version, erhält also noch rund ein Jahr lang Service-Packs.
Trotz zweitem Pandemie-Jahr sowie anhaltenden Einschränkungen hat die Dorfner Gruppe einen Gesamtumsatz von 275,5 Mio. Euro verzeichnet und konnte das Jahr mit einem Plus von sieben Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr abschließen. „Das ist eine überaus erfreuliche Entwicklung – angesichts der riesigen Herausforderungen, vor die uns die Pandemie und auch die geopolitische Entwicklung stellt. Unsere starke Position im Gesundheitsmarkt und natürlich die hohe Identifikation sowie die Leistungsbereitschaft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren und sind die Garanten für dieses positive Ergebnis“, erklärte Gesamtgeschäftsführer Peter Engelbrecht.
Die einzelnen Sparten
Der Geschäftsbereich Gebäudereinigung erzielte mit Abstand den höchsten Umsatz und konnte um 12,6 Prozent gesteigert werden und liegt nun bei 233,0 Mio. Euro. Stabilisieren konnte sich die Sparte Gebäudemanagement mit 23,1 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau, während das Geschäftsfeld Catering von 38,2 Mio. Euro auf 32,1 Mio. Euro zurückging. Das begründet sich laut Engelbrecht auf den Lockdowns sowie dem anhaltenden Trend zu Homeoffice-Regelungen in den Unternehmen. Als stabile Komponente für Dorfner gilt jedoch die Patientenversorgung in Krankenhäusern und die Verpflegung in Alten- und Seniorenheimen. Auch das Auslandsgeschäft der Gruppe in Österreich und Tschechien entwickelte sich positiv, mit 13 Mio. Euro Umsatz, vergleichbar zum Vorjahr.
Nachhaltigkeit und Flüchtlingshilfe
Die Dorfner Gruppe engagiert sich außerdem im Zuge der aktuellen Geschehnisse und dem Wandel der Zeit zum Thema Nachhaltigkeit und arbeitet beispielsweise daran weniger Mikroplastik in Krankenhauswäsche zu produzieren oder beim Waschvorgang ins Wasser abzugeben. Auch im Catering-Bereich geht sie mit der Initiative „United against waste“ gegen Lebensmittelverschwendung vor. Außerdem will Dorfner mehr für seine 80 Nationen umfassende Belegschaft im Schulungsbereich tun und Seminare in acht Sprachen anbieten. Und auch im Zuge der Kriegsgeschehnisse in der Ukraine will die Gruppe handeln. Über 500 Flüchtlinge sollen bei Dorfner letztlich eine Arbeit finden können. Bislang sind bereits circa 50* Personen im Unternehmen beschäftigt. Zum Bewerbungsprozess zählt u. a. eine Hotline mit russisch und ukrainisch sprechenden Mitarbeitenden, die den Bewerbern bei den ersten Schritten helfen und wichtige Aspekte klären.
Trotz aller unsicheren Variablen zeigt sich Peter Engelbrecht mit Blick auf das aktuelle Geschäftsjahr optimistisch, auch wenn die weiteren Pandemieentwicklungen und der Ukraine-Krieg eine Prognose erschweren.
Einen ausführlichen Beitrag mit dem BR zur Flüchtlingshilfe der Dorfner Gruppe finden Sie unter: www.br.de/flüchtlingshilfe
*Die Zahl schwankt, da sich auch einige Geflüchtete dazu entschließen in ihr Heimatland zurückzukehren, oder häufig auf eine (ausbleibende) Arbeitserlaubnis warten und somit im Verlauf des Bewerbungsprozesses stagnieren bzw. auch wieder ausscheiden können.
Vattenfall wird im neuen EDGE Südkreuz in Berlin seine Deutschland-Zentrale eröffnen. Im Zuge der Übergabe der 22.000 qm Büromietfläche wurde nun auch die Fertigstellung des Gebäudes bekannt gegeben. Das vermietete Objekt gilt aktuell als das größte Holz-Hybridbürogebäude Deutschlands.
Das Edge Suedkreuz …
… ist DGNB Platin-zertifiziert und verfügt über den WELL Core Gold v2. Zudem ist das fertige Objekt das erste Bauprojekt, das in die Madaster-Datenbank aufgenommen wurde. Madaster erstellt für Gebäude einen Materialpass, der es den Nutzern ermöglicht, die ökologischen Auswirkungen von Materialien und die Nachhaltigkeitsleistung eines Projekts zu messen und zu vergleichen.
Im Edge Südkreuz erstellt ein gebäudeeigenes Konzept mit intelligenter Raumtechnik und -steuerung Heatmaps und Analysen zur Produktivität, der Luftqualität sowie zum Energiemanagement der einzelnen Räume. Mithilfe der MicroShade-Technologie hält eine dicke Metallfolie unerwünschte Wärme zurück. Dadurch werden Energieverbrauch und der Ausstoß von CO2-Emissionen durch die Kühlung reduziert.
Der FM-Dienstleister Dussmann und die Hochschule Albstadt-Sigmaringen kooperieren zukünftig im Rahmen des Bachelor-Studiengangs „Smart Building Engineering and Management“. Studierende im Raum Baden-Württemberg haben hierdurch die Möglichkeit, an abwechslungsreichen und zukunftsorientierten Projekten zu arbeiten. Werkstudierende können erlerntes Wissen im Tagesgeschäft eines weltweit erfolgreichen Unternehmens im Bereich Integriertes Facility Management vertiefen. Außerdem besteht die Möglichkeit, eine Bachelorarbeit in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister zu schreiben.
Der Studiengang „Smart Building Engineering and Management“ der Hochschule Albstadt-Sigmaringen bietet eine breite wissenschaftliche Ausbildung mit Modulen aus den Bereichen Natur-, Ingenieur-, IT-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie Architektur. Damit werden die Studierenden zu Allroundern an der Schnittstelle von Technik und Ökonomie für die dynamisch wachsende Facility Management-Branche. Nach einer Regelstudienzeit von sieben Semestern erfolgt der Abschluss als „Bachelor of Science“.
Kosten- und Lieferkettenprobleme im Bauwesen behindern nicht nur die Arbeitsauslastung, sondern hindern die Branche auch daran, in den Bereichen Innovation und nachhaltige Praxis Fortschritte zu machen und die ESG-Ziele zu erreichen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der ersten Studie zum Thema Digitalisierung im Bauwesen des RICS.
Steigende Materialkosten und Materialverfügbarkeiten als zunehmend hemmender Faktor gaben 91% der Befragten an. Das Wachstumstempo im Bauwesen werde daher in den nächsten zwölf Monaten etwas nachlassen. Während die Unternehmen versuchen, sich an die aktuellen weltweiten Herausforderungen einschließlich der Verringerung der Kohlenstoffemissionen im Bausektor um rund 40% anzupassen, beklagten 97% der Befragten an, dass die Kosten ein mittleres bis großes Hindernis für ihre Umsetzung darstellen.
Von den Befragten nennen in Europa 89% uneinheitliche Vorgehensweisen der Lieferkettenpartner als Grund, der die Implementierung von Daten und Technologien behindert. Ein Mangel an qualifizierten Fachkräften wurde von 87 % der Befragten als Hindernis genannt.
Ein positives Ergebnis ist, dass Unternehmen bereits in großem Umfang Daten nutzen. Mit ihnen überwachen Sie Fortschritte sowie Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden, um diese bei allen oder den meisten ihrer Projekte zu verbessern. 36 % der Befragten gaben an, dass dies eine der wichtigsten Möglichkeiten ist, Daten und Technologie im Bausektor zu nutzen.
Kostenschätzung, -vorhersage, -planung und -kontrolle sind die wichtigsten Bereiche, in denen Unternehmen Daten nutzen (40 %). Am anderen Ende der Skala gaben 21 % der Befragten an, dass sie Daten und Technologien zur Messung des CO2-Fußabdrucks, zum Benchmarking und zur Berichterstattung über alle oder die meisten ihrer Projekte nutzen. Und nur 20 % nutzen Daten zur Planung und Messung von sozialen Auswirkungen.
Der Daten- und Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Beteiligten über den gesamten Lebenszyklus ist ermutigend. Mehr als die Hälfte der Befragten tauschen ihre Daten zur Kostenschätzung aus.
Für den aktuellen Bericht „Digitalisierung im Bauwesen“ wurden weltweit über 2.500 RICS-Mitglieder befragt. Er untersucht zudem, wie zukunftsgerichtete Methoden wie BIM und digitale Zwillinge in den Unternehmen eingesetzt werden. Demnach erachten 28% der Befragten digitale Zwillinge und BIM als sehr hilfreich bei der Umsetzung von ESG-Zielen.