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Sonderteil Job + Karriere 2025

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Berufsbild • Ausbildung und Studium • Chancen & Karriere

Studie: Digitale Transformation stagniert

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Die digitale Transformation der Immobilienbranche tritt auf der Stelle. Das ist ein Ergebnis der neuen Studie „Transform to Succeed“, die das Beratungsunternehmen Drees & Sommer gemeinsam mit dem Institut für Immobilienwirtschaft und -management (IIWM) der TH Aschaffenburg vorgelegt hat. Weitere zentralen Erkenntnisse: Die Branche schöpft ihre technologischen Möglichkeiten nicht aus, investiert weniger, bildet kaum weiter und verliert dadurch an Innovationskraft, heißt es aus Stuttgart.

Besonders bedenklich ist laut Drees & Sommer der Rückgang der Investitionsbereitschaft. Während im vergangenen Jahr noch 19 Prozent der Unternehmen mehr als 20 Prozent ihres Umsatzes in digitale Projekte investierten, seien es in diesem Jahr nur noch 7 Prozent. Auch beim Thema digitale Kompetenz zeige sich ein ernüchterndes Bild: Nur 35 Prozent der Befragten bewerten das digitale Fachwissen in ihrer Organisation als ausreichend – ein Rückgang um 10 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr. Rund ein Viertel der Unternehmen bietet laut der Analyse überhaupt keine digitalen Weiterbildungsformate an.

Für die Studie wurden 120 Fach- und Führungskräfte aus allen Segmenten der Immobilienbranche befragt. „Der Veränderungsdruck ist hoch, doch die Bereitschaft zum Handeln bleibt vielerorts gering“, sagte Dr. Chris Richter, Associate Partner bei Drees & Sommer und Leiter des Bereichs Strategy and Organisation. Zwar gebe es Vorreiter, doch viele Unternehmen würden weiterhin das enorme Potenzial digitaler Lösungen verkennen, um zentrale Herausforderungen wie den Fachkräftemangel, Effizienzanforderungen oder ESG-Vorgaben zu bewältigen.

Umsatzwachstum bei Gies

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Die Gies Unternehmensgruppe hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 8,75 Prozent auf 149,2 Mio. Euro erhöht. „Trotz gestiegener Anforderungen und wachsendem Kostendruck konnten wir unsere Auftraggeber durch individuelle, passgenaue Servicekonzepte überzeugen“, teilte der Anbieter infrastruktureller Facility-Services mit. Die Gies Unternehmensgruppe mit bundesweit 5.775 Mitarbeitenden hat sich nach eigenen Angaben besonders in den südlichen Regionen aber auch in West- und Ostdeutschland positiv entwickelt.

Das Angebot richtet sich insbesondere an Kliniken, Pflegeeinrichtungen, Industrie, Verwaltungen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen. Der größte Umsatzanteil entfällt mit über 60 Mio. Euro auf den Bereich Gesundheit und Pflege, gefolgt vom Bereich Industrie und Verwaltungen mir rund 38 Mio. Euro. Mit Universitäten, Forschungs- und Bildungseinrichtungen wurden knapp 25 Mio. Euro umgesetzt, etwa 19 Mio. Euro mit Managementdienstleistungen erwirtschaftet.

Strabag PFS punktet weiter in NRW

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Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen (BLB NRW) den Auftrag für das technische Facility Management der Justizvollzugsanstalt Bochum sowie der Fortbildungsakademie Mont Cenis in Herne erhalten.

Mit dem Auftrag der Niederlassung Dortmund setzt sich die erfolgreiche Partnerschaft zwischen Strabag PFS und dem BLB NRW fort, die bereits Liegenschaften in Münster, Duisburg und Köln umfasst, teilte die Unternehmensgruppe mit. Strabag PFS bewirtschaftet bereits die JVA Willich und ist in der JVA Bochum künftig für 14 Wirtschaftseinheiten mit rund 60.000 m² Fläche, darunter Hafthäuser, Verwaltungsbereiche, die Pforte und Mehrzweckgebäude zuständig. Die Fortbildungsakademie Mont Cenis des nordrhein-westfälischen Innenministeriums in Herne umfasst eine Fläche von rund 10.600 m² mit zahlreichen Veranstaltungs- und Seminarräumlichkeiten.

Deutsche Bank verlängert mit CBRE

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Der internationale Immobiliendienstleister CBRE und die Deutsche Bank haben ihre Vereinbarung über integrierte Dienstleistungen für das Immobilienportfolio in über 50 Ländern erneuert.
CBRE wird in den meisten Märkten außer Deutschland, Luxemburg und Italien integrierte Facility-Management-Dienstleistungen sowie Beratungs- und Transaktionsdienstleistungen für das Finanzinstitut erbringen, teilte das Unternehmen mit. CBRE wurde den Angaben zufolge bereits 2010 von der Deutsche Bank mit Facility-Management-Dienstleistungen in ausgewählten Märkten in der EMEA-Region beauftragt.

„Die Erweiterung unserer vertrauensvollen Partnerschaft mit CBRE ermöglicht es uns, die betriebliche Effizienz zu steigern und die Büroräume in unserem gesamten Portfolio intelligenter zu nutzen“, sagte Rebecca Short, Chief Operating Officer der Deutschen Bank. Bis 2050 will die Bank weltweit keine Kohlendioxidemissionen mehr verursachen und ein globales Arbeitsplatznutzungsprogramm umsetzen.

Adlhoch (gefma) und Saam (ZIA) diskutieren bei Nachhaltigkeit durch FM

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Funktioniert Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb nur durch strenge gesetzliche Auflagen oder benötigen Eigentümer und Betreiber größere Handlungsspielräume, um eigenverantwortlich das Ziel eines nachhaltigeren Gebäudebetriebs zu erreichen? Darüber diskutieren wir im Rahmen unserer Tagung „Nachhaltigkeit durch FM – ESG in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung“, die am 15./16. September in Berlin stattfindet, mit Vertretern aus Verbänden, Politik und Wirtschaft.

Zugesagt haben bereits Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender gefma und CEO der Dussmann Group, sowie Wolfgang Saam, Abteilungsleiter Klimaschutz-, Energiepolitik und Nachhaltigkeit, Zentraler Immobilien Ausschuss (ZIA) e.V.

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Neue ift- Richtlinie zum Schutz vor Vandalismus

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Das ift Rosenheim hat die neue Richtlinie EI-06/1 „Vandalismushemmende Bauelemente und Einrichtungen“ veröffentlicht. Das Institut für Fenstertechnik hat eine Arbeitsgruppe gegründet, bei der von Vandalismus Betroffene sowie Hersteller und beratende Gruppen vertreten waren. Die ift-Richtlinie EI-06/1 gilt für Türen, Tore, Fassaden sowie Fenster und Verglasungen. Es werden Prüfverfahren, Klassifizierung nach Tätergruppen, Schadensrisiko und Eintrittswahrscheinlichkeit beschrieben sowie Einsatzempfehlungen für geeignete Widerstandsklassen definiert, teilte das Institut mit.

Vandalismushemmende Bauelemente sind nach ift-Angaben widerstandsfähiger gegen einen Direktangriff als einbruchhemmende Bauteile. Ziel ist, teure Folgeschäden in Gebäuden zu minimieren und den Schutz der körperlichen Unversehrtheit der Gebäudenutzer zu verbessern. Geprüft wird der Widerstand gegen Vandalismus an einem betriebsfertig montierten Element mit allen erforderlichen Komponenten (Zarge, Verglasung, Füllung, Schlösser und Bänder sowie Verriegelungskomponenten). Varianten mit unterschiedlichen Öffnungsarten werden einzeln geprüft und bewertet. Mit der Richtlinie können geeignete Bauelemente geprüft, klassifiziert und ausgeschrieben werden, heißt es weiter aus Rosenheim.

Ein ausführlicher Beitrag zu diesem Thema ist für die DFM-Ausgabe 9/2025 vorgesehen, die Ende August erscheinen wird.

Stölting steigert den Umsatz

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Die Stölting Service Group hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 6,5 Prozent auf rund 365 Mio. Euro erhöht. „Der Rekordumsatz ist das Ergebnis unserer stabilen Marktposition in der Sparte Reinigung und dem erfolgreichen Wachstum im Bereich der Gleisbausicherung“, sagte Sebastian Mosbacher, CEO der Stölting Service Group, die bundesweit rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Mit einem Umsatzanteil von 53 Prozent behauptete sich die Sparte der Reinigung im Geschäftsjahr 2024 weiter als traditionell stabilste Säule des Unternehmens, heißt es aus Gelsenkirchen. Die Gleisbausicherung für die Deutsche Bahn AG und deren Tochterunternehmen erzielte den Angaben zufolge ein Umsatzwachstum von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In dieses Geschäftsfeld ist Stölting vor 13 Jahren eingestiegen. „Vom ursprünglichen Anbieter personeller Sicherungsleistungen haben wir uns schrittweise zu einem technischen Dienstleister mit Schwerpunkt auf moderne Sicherheitsanlagen und Warnsignalgeber entwickelt. Die geplanten Infrastrukturinvestitionen der Bundesregierung, insbesondere mit der Deutschen Bahn als Hauptauftraggeber, eröffnen uns auch künftig attraktive Wachstumsperspektiven“, erklärte Mosbacher die Entwicklung. Unabhängig davon legte der Umsatz im Eventgeschäft im Vorjahresvergleich von zehn auf rund 18 Mio. Euro zu.

Neue Geschäftsfelder erschließen

Laut Mosbacher sind „Expansionsziele, gezielte Unternehmenszukäufe und Investitionen in digitale Technologien zentrale Bausteine unserer Wachstums- und Zukunftsstrategie, mit denen wir als Full-Service-Anbieter unsere Marktposition stärken, neue Geschäftsfelder erschließen und unseren Kunden langfristig smarte und zukunftsorientierte Lösungen bieten“. Das Serviceangebot soll dabei zunehmend um technische Lösungen erweitert werden. Im April 2024 wurde der Bonner Gebäudedienstleisters Dirk Müller zugekauft, zum Jahresende das Sicherheitstechnikunternehmen DeichTec in Emden übernommen. Mit dem der Erwerb der Mehrheitsanteile an der Wagner RCP Security Holding in Wien, die inzwischen als Stölting Austria GmbH firmiert, ist der Facility Services Anbieter seit Januar 2025 auch auf dem österreichischen Markt aktiv.

Zudem hat Stölting neue Geschäftsfelder im Blick. Aktuell prüft das Unternehmen die Übernahme eines Schulungs- und IT-Spezialisten, der Virtual-Reality-Programme für die Qualifizierung von Mitarbeitenden in der Automobilindustrie entwickelt. Perspektivisch könnten solche Technologien den Angaben zufolge auch bei der Schulung von gewerblichen Stölting-Mitarbeitenden zum Einsatz kommen.

IWG und SmartLabs bieten gemeinsam Laborlösungen

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Die International Workplace Group (IWG) und SmartLabs, Anbieter von flexiblen Laborinfrastrukturlösungen, haben eine zehnjährige globale Partnerschaft zur Bereitstellung vollständig verwalteter Laborinfrastrukturen vereinbart.

Die Zusammenarbeit, die während der BIO International Convention 2025 in Boston vorgestellt wurde, soll die Laborlösungen von SmartLabs in das Markenportfolio der IWG bringen, teilten die Unternehmen mit. Zu dem Anbieter für flexible und hybride Arbeitsräume zählen Marken wie Regus, Spaces, Signature und HQ. Die Kooperation zielt mit dem „Lab-as-a-Service“-Modell von SmartLabs auf die weltweit steigende Nachfrage nach vollständig betreuten Laborumgebungen in aufstrebenden wie etablierten Life-Science-Zentren ab. Die integrierte Plattform soll alle Phasen, von der Standortwahl über Labordesign und Bau-Management bis hin zum täglichen Betrieb und kontinuierlicher wissenschaftlicher Betreuung, abdecken.

„Durch die Kombination unserer wissenschaftlichen und operativen Expertise mit der internationalen Reichweite von IWG können wir nun vollständig verwaltete, leistungsstarke F&E-Umgebungen direkt in unterversorgten Märkten in Europa, Asien und darüber hinaus anbieten“, sagte Brian Taylor, CEO von SmartLabs. Für IWG bedeutet dies den Einstieg in den Bereich der laborfähigen Immobilien und damit neue Möglichkeiten für Vermieter, Entwickler und Kapitalpartner, mit bewährten, risikoarmen und sofort einsatzbereiten Lösungen Zugang zu den wachstumsstarken Bereichen Life Sciences und Technologie zu erhalten, heißt es weiter aus München.
„Dieses neue Angebot bietet unseren Partnern eine hervorragende Möglichkeit, die wachsende Nachfrage nach spezialisierten Laborumgebungen zu bedienen – ohne die Komplexität, diese selbst aufbauen oder betreiben zu müssen. Gemeinsam ermöglichen wir eine schnellere und intelligentere Bereitstellung von forschungsfähigen Räumlichkeiten in wichtigen Innovationsmärkten weltweit“, erklärte Mark Dixon, Gründer und CEO von IWG.

Dr. Sasse Gruppe legt 2024 weiter zu

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Die Dr. Sasse Gruppe hat ihren Umsatz im Geschäftsjahr 2024 um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf rund 345 Mio. Euro gesteigert – inflationsbereinigt entspricht das einem realen Wachstum von 6 Prozent. „Unser Fokus auf nachhaltiges, integriertes Facility Management und die konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen unserer Kunden zahlt sich aus“, sagte Dr. Laura Sasse, die im Vorstand für Finanzen und Digitales verantwortlich ist, auf der Jahrespressekonferenz am 18. Juni im Munich Urban Colab. „Wir haben ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht, das Spielraum für die Zukunft lässt“, ergänzte sie, ohne weitere Zahlen zu nennen.

Das vergangene Geschäftsjahr war ihren Angaben zufolge „von wirtschaftlicher Unsicherheit, gesellschaftlichem Wandel und steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit geprägt“. Laut Clara Sasse, die im Vorstand für Sales und Marketing zuständig ist, ist die Firmengruppe „dort gewachsen, wo Expertise und Spezialisierung gefragt sind“. Im Reinraum-Segment konnten neue Biotech-Kunden gewonnen und bestehende Partnerschaften ausgebaut werden. Auch im Retailgeschäft wurde das Portfolio erweitert, unter anderem durch technische Gebäudedienstleistungen für das Modeunternehmen Zalando. Zudem übernahm die Unternehmensgruppe das Gepäckwagenmanagement am Flughafen Frankfurt.

Mehr Technikkompetenz und Marktpräsenz

„Mit strategischen Zukäufen haben wir unsere technologische Kompetenz und Marktpräsenz weiter gestärkt“, ergänzte Dr. Laura Sasse mit Blick auf die Übernahme der Dieter Auth Kälte- und Klimatechnik GmbH in Offenbach sowie der Capital Maintenance Ltd. in London. Auch in England werde damit die Entwicklung vom infrastrukturellen zum integrierten Facility-Management-Anbieter weiter vorangetrieben. Der strategische Kurs der Firmengruppe fokussiert neben dem technologischen Know-how auch auf Digitalisierung und ESG-orientierte Dienstleistungen, hieß es weiter in München. Dabei setzt das Unternehmen auf datengestützte Prozesssteuerung, bedarfsorientierte Services und nachhaltige Energieeinsparmaßnahmen. Beispielhaft dafür sei das zum Jahresanfang gestartete KI-Pilotprojekt zur bedarfsgerechten Reinigung am Flughafen München: In Kooperation mit dem Gründerzentrum UnternehmerTUM München und dem Flughafenbetreiber soll erforscht werden, wie KI-basierte Echtzeitdaten die Reinigungslogistik verbessern können.

Das 2023 neu ins Serviceportfolio aufgenommene System „SassTech“ wurde um ein viertes Modul, den neuen Energieeffizienz-Baukasten, erweitert. „Unsere Kunden wollen keine abstrakten Daten, sondern nachvollziehbare Einsparungen – etwa bei Energie und CO₂“, erklärte Katja Böhmer, Vorständin für Operations und Engineering. Erste Pilotprojekte mit Kunden zeigten, dass mit Hilfe von KI-gestützter Verbrauchsanalyse, IoT-basiertem Monitoring und intelligenter Steuerung technischer Anlagen im Schnitt rund 20 Prozent der Energiekosten eingespart werden können. „Wir bleiben nicht stehen, sondern denken voraus – gemeinsam mit unseren Kunden und mit einem Team, das Wandel nicht nur mitträgt, sondern aktiv gestaltet“, lautete der gemeinsame Tenor der vier Vorständinnen Dr. Laura Sasse, Clara Sasse, Dr. Christine Sasse und Katja Böhmer.

Branchenreport der Gebäudereiniger erschienen

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Der Bundesinnungsverband des Gebäudedreiniger-Handwerks (BIV) hat den „Branchenreport 2025“ veröffentlicht. Die neue, achtseitige Broschüre bietet aktualisierte Zahlen, unter anderem zu Tariflöhnen, Umsatz, Migrationsanteil oder sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung (SV), die „sich in vielen Bereichen markant weiterentwickelt haben“, teilte der Verband mit.

Das dynamische Wachstum in Deutschlands beschäftigungsstärkstem Handwerk hat sich laut BIV in den vergangenen Jahren fortgesetzt. Gerade der Trend zur SV-Beschäftigung sei auffällig: 70,9 Prozent beträgt der SV-Anteil in der Branche mittlerweile – ein Wachstum um 23,7 Prozent in den vergangenen zehn Jahren. Knapp 30 Prozent aller zusätzlich entstandenen SV-Arbeitsplätze im Handwerk stammen aus der Gebäudereinigung, heißt es weiter aus Berlin.

Auch das starke Tarifgefüge mit einem Einstiegs-Branchenmindestlohn von 15 Euro ab 2026 sowie die integrative Rolle des Gebäudereiniger-Handwerks stehen nach Verbandsangaben im Zentrum der Publikation: 47,4 Prozent der Beschäftigten haben keinen deutschen Pass – ein deutlicher Anstieg gegenüber den vergangenen Jahren (2021: 40,1 Prozent), hat der BIV ermittelt. Der Lohnkostenanteil in der Gebäudereinigung liege im Durchschnitt bei 85 Prozent. Bei sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen beträgt dieser Anteil laut Statistischem Bundesamt lediglich 31 Prozent.

Vebego Group wächst europaweit

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Die Vebego Group hat im Geschäftsjahr 2024 ihren Umsatz in Europa um 4 Prozent auf ein Rekordniveau von 1,54 Mrd. Euro gesteigert.

Den größten Anteil am Umsatz hatten die Reinigungsdienste mit rund 944 Mio. Euro, gefolgt von Healthcare Services (256 Mio. Euro), Facility Management (192 Mio. Euro) sowie Landscaping Services (94 Mio. Euro) und andere Facility Services (57 Mio. Euro), teilte das niederländische Unternehmen mit. „Trotz eines herausfordernden Marktumfelds ist es uns gelungen, das Ergebnis zu verbessern und neue Kunden an uns zu binden“, sagte Ton Goedmakers, CEO der Vebego Gruppe. Das Nettoergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr von 4,3 auf 7,6 Mio. Euro.

Die deutsche Vebego Facility Services erzielte einen Umsatz von rund 218 Mio. Euro, wobei auch hier die Reinigungsdienste mit etwa 200 Mio. Euro den größten Teil ausmachen, gefolgt von den Security Services mit rund 16 Mio. Euro. In Deutschland wurde das technische Serviceangebot mit der Übernahme der ehemaligen Caverion-Niederlassung in Dreieich bei Frankfurt am Main erweitert.

Goldbeck betreibt Bürohochhaus in Düsseldorf

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Goldbeck Facility Services hat von dem Hamburger Investment Manager Momeni den Auftrag für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement des Bürohochhauses Lyght in Düsseldorf erhalten.

Die Immobilie mit rund 21.000 m2 Bruttogrundfläche wurde hochwertig revitalisiert und soll im Sommer 2025 fertiggestellt werden, teilte Goldbeck mit. Das LEED-Gold und WiredScore-Platin zertifizierte Objekt verfügt über eine Tiefgarage mit 121 Parkplätzen, von denen etwa die Hälfte mit E-Ladepunkten ausgestattet sind. Die Immobilie bietet zudem eine über 1.500 m2 begrünte Terrassenflächen und wurde mit einer in die Fassade integrierten Photovoltaikanlage ausgestattet.

„Diese revitalisierte Bestandsimmobilie ist nicht nur aufgrund der zahlreichen Nachhaltigkeitszertifikate etwas ganz Besonderes, sondern auch wegen der außergewöhnlichen Architektur“, sagte Christian Ziemer, Geschäftsführer der Goldbeck Facility Services, mit Blick auf den Auftrag. In Bonn-Gronau bewirtschaften der Dienstleister für die Momeni-Gruppe bereits die Büroimmobilie Bonnjour.

Prof. Dr. Thomas Beyerle spricht bei Nachhaltigkeit durch FM

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Prof. Dr. Thomas Beyerle

Am 15./16. September laden Der Facility Manager und gefma zur Tagung „Nachhaltigkeit durch FM – ESG in Wirtschaft, Industrie und Verwaltung“ nach Berlin. Eröffnet wird die Tagung durch die Keynote“Das Ende naht? Nachhaltigkeit am Scheideweg – ESG-Anforderungen an Immobilien zwischen Sinnhaftigkeit, Planbarkeit und Kapitalmarkterwartung“ von Prof. Dr. Thomas Beyerle, Professor für Immobilienforschung an der Hochschule Biberach.

Thomas Beyerle ist Professor in der Fakultät BWL / Bau und Immobilien an der Hochschule Biberach. Er hat einen Lehrstuhl für Immobilienforschung inne. Der promovierte und diplomierte Geograph studierte Geografie und Betriebswirtschaft an den Universitäten Stuttgart und Mannheim. In den letzten 29 Jahren hatte er mehrere Managementpositionen in Immobilienunternehmen inne, darunter Dresdner Bank, DEGI, Aberdeen Property Investors, IVG Immobilien AG und Catella Property Valuations GmbH. Darüber hinaus ist er Referent auf renommierten Immobilienkongressen und Autor zahlreicher Artikel und Lehrbücher und Dozent an verschiedenen europäischen Hochschulen. Ehrenamtlich engagiert er sich bei gif Gesellschaft für immobilienwirtschaftliche Forschung, deren Präsident er bis April 2022 war, sowie beim ULI Urban Land Institute und beim ZIA Zentraler Immobilien Ausschuss.

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Flugsicherheitsbehörde setzt weiterhin auf Klüh

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Klüh hat von der Flugsicherheitsbehörde der Europäischen Union (EASA) mit Hauptsitz in Köln erneut den Auftrag für infrastrukturelle Dienstleistungen erhalten.

Ausschlaggebend für die Vertragsverlängerung war ein optimiertes Konzept für eine moderne, nachhaltige Gebäudebewirtschaftung, teilte der Multiservice-Anbieter mit. Klüh übernimmt am Standort der EASA seit 2016 die Unterhalts-, Glas- und Sonderreinigung sowie den Konferenzservice und infrastrukturelles Gebäudemanagement. Seit 2021 ist das Düsseldorfer Unternehmen zudem für Empfangsservice, Postbearbeitung, Aktenvernichtung sowie Objektschutz verantwortlich.

„Mit Klüh haben wir einen Partner an unserer Seite, der unsere hohen Anforderungen in den Bereichen Sicherheit, Service und Nachhaltigkeit zuverlässig erfüllt“, sagte Steffen Pohl, Real Estate und Facility Manager bei der EASA. Die EU-Behörde für zivile Luftfahrt beschäftigt in Köln nach eigenen Angaben rund 800 Mitarbeitende aus insgesamt 31 Mitgliedsstaaten.

Neuer Leitfaden verbindet BIM und Verwaltungsschalen für effizientes Gebäudemanagement

Ein neuer Leitfaden von buildingSMART Deutschland und der Industrial Digital Twin Association (IDTA) soll die Grundlage für einen ganzheitlichen digitalen Gebäudezwilling schaffen. Die beiden Organisationen haben dazu den Leitfaden „BIM-Gebäudemodell zur Integration von Maschinen, gebäudetechnischen Anlagen und externen Geräten mittels Verwaltungsschale“ veröffentlicht. Als Handlungsanweisung beschreibt er detailliert, wie die Integration von Building Information Modeling (BIM) und den Verwaltungsschalen (Asset Administration Shell, AAS) gelingen kann. Ziel sei die Schaffung eines umfassenden digitalen Zwillings, der den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes – von der Planung über den Bau und Betrieb bis zum Rückbau – abbildet und optimiert. Der Leitfaden steht ab sofort beim Verlag von buildingSMART Deutschland und im Contenthub der IDTA zum kostenfreien Download zur Verfügung. Er richtet sich an Planer, Bauherren, Betreiber und alle, die an der digitalen Transformation des Bauwesens beteiligt sind.

Die Verknüpfung der etablierten BIM-Methode, die primär statische Gebäudeinformationen (oft im IFC-Format) abbildet, mit den dynamischen Echtzeitdaten technischer Komponenten aus der Verwaltungsschale soll eine entscheidende Lücke im digitalen Gebäudemanagement schließen, wie buildingSMART mitteilt. Während BIM das Gebäude strukturell beschreibt, liefert die AAS detaillierte, aktuelle Informationen zu verbauten Anlagen, Maschinen und IoT-Geräten (Internet of Things). Diese Integration soll bereits die Planungsphase verbessern. Im Betrieb und in der Wartung seien dann vor allem die Dokumentationen und Updates zur Aufrechterhaltung des sicheren digitalen Betriebs von Vorteil. Online-Daten aus intelligenten IoT-Devices dienen der Echtzeitüberwachung und ermöglichen eine prädiktive Wartung.

Vom statischen Modell zum „lebenden“ Digitalen Zwilling

Während BIM-Modelle oft nur einen bestimmten Planungs- oder Bauzustand („as-built“) repräsentieren, bilden sie dynamische Betriebsdaten oder Änderungen an technischen Komponenten nicht ab. Die Verwaltungsschale, ein Kernkonzept von Industrie 4.0 (standardisiert in DIN EN IEC 63278), überwindet diese Limitation. Sie ermöglicht die Verwaltung von Typ-Informationen (vergleichbar mit digitalen Produktkatalogen) und instanzspezifischen Daten (zum Beispiel Seriennummer, Wartungshistorie, Echtzeit-Betriebsdaten) für jede einzelne Komponente über deren gesamten Lebenszyklus. Durch die im Leitfaden beschriebene Referenzierung zwischen BIM-Elementen und den entsprechenden Assets in der AAS entsteht ein „lebendes“ digitales Abbild des Gebäudes. Die Nutzung offener Standards wie IFC (DIN EN ISO 16739) für BIM und der von der IDTA vorangetriebenen AAS-Spezifikationen gewährleistet dabei Interoperabilität und Herstellerneutralität zwischen verschiedenen Systemen und Plattformen.

Gaia-X-Leuchtturmprojekt iECO erfolgreich abgeschlossen

Im Mai wurde das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Forschungsprojekts iECO (Intelligent Empowerment of the Construction Industry) erfolgreich abgeschlossen, wie die RIB Software GmbH als Konsortialführer mitteilt. Im Rahmen des Gaia-X-Leuchtturmprojekts wurde ein sicherer, interoperabler und Gaia-X-konformer Datenraum geschaffen, der praxisnahe Anwendungen entlang des gesamten Bauwerkslebenszyklus ermöglicht.

Ziel des Projekts war es, die Potenziale der europäischen Dateninfrastruktur innerhalb des Gaia-X-Ökosystems für die deutsche Bauindustrie nutzbar zu machen. Gemeinsam mit neun Partnern aus den Bereichen Bauindustrie, Softwareentwicklung, Wissenschaft und Lehre sowie öffentlicher Hand entwickelte die RIB Software GmbH insgesamt sechs sogenannte smarte Anwendungen, die konkrete Mehrwerte für Planung, Genehmigung, Bauausführung und Betrieb schaffen. Dazu gehören etwa ein Tool zur Unterstützung bei der Umweltplanung (ENPLAS), automatisierte Modellprüfungen (Conformity Checker), KI-gestützte Baufortschrittsdokumentation und Rechnungsprüfung (WInspector), Echtzeit-Tracking von Geräten und Materialien (Asset Insight), intelligente Verbrauchsüberwachung (Energy Watchdog) sowie smarte Steuerung im Gebäudebetrieb (Building Monitoring).

Die technische Umsetzung des iECO-Datenraums, in dem die Anwendungen angebunden wurden, erfolgte auf Basis der Gaia-X-Federation-Services und wurde durch von der Software AG neu entwickelte, projektspezifische Komponenten ergänzt. Unternehmen können mit iECO über ein zentrales Portal sicher eingebunden werden und ihre Services innerhalb des Gaia-X-Ökosystems anbieten. Die erfolgreiche Live-Demonstration des Onboardings und der Konformitätsprüfung von RIB bei der Abschlussveranstaltung in Dresden bestätigte die praktische Umsetzbarkeit und Regelkonformität des Gesamtsystems. „Mit iECO haben wir gezeigt, wie Technologien wie KI, Internet of Things (IoT) und föderierte Datenräume in der Bauwirtschaft wertschöpfend eingesetzt werden können“, erklärt Mamadou Ly, Konsortialleiter bei RIB Software GmbH. „Die entwickelten Services sind keine reinen Demonstratoren – sie bilden die Basis für zukünftige neue Serviceangebote und Folgeprojekte“, ergänzt Michael Brenner, Projektleiter beim 5D Institut.

Weitere Informationen zu RIB IMS finden Sie in unserer Datenbank der CAFM-Software-Anbieter oder in unserer Marktübersicht CAFM-Software 2025.

Energieverbrauch steigt wetterbedingt

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Der Energieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen unerwartet kräftigen Zuwachs. Nach vorläufigen Berechnungen erhöhte sich der inländische Primärenergieverbrauch im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um 5,5 Prozent auf 3.151 Petajoule (PJ), gab die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen bekannt.

Der Erdgasverbrauch verzeichnete im ersten Quartal des laufenden Jahres einen Zuwachs um 11,6 Prozent. Der Verbrauch an Steinkohle lag rund 5 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, der Einsatz von Braunkohle legte um 6,7 Prozent zu. Diese Entwicklung spiegelt vor allem den gestiegenen Einsatz in Kraftwerken der allgemeinen Versorgung wider, betont die AG Energiebilanzen. Hauptursache für den Anstieg sei die im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Erzeugung von Strom aus Wind und Wasser infolge ungünstiger Wetterverhältnisse gewesen, die durch den vermehrten Einsatz konventioneller Energieträger kompensiert werden musste, heißt es weiter aus Berlin. Die Steigerung des Einsatzes fossiler Brennstoffe in der Stromerzeugung und in der Wärmeversorgung führte nach überschlägigen Berechnungen der AG Energiebilanzen zu einer Erhöhung der energiebedingten CO₂-Emissionen um etwa 7 Prozent oder rund 11 Mio. t.

Der Beitrag der erneuerbaren Energien am Primärenergieverbrauch lag im ersten Quartal 2025 insgesamt 3,2 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Die windarme und trockene Witterung habe die Stromerzeugung aus Wind um 30 Prozent und die aus Wasser um 23 Prozent vermindert. Eine hohe Zahl von Sonnenstunden brachte der Photovoltaik einen Zuwachs um 24 Prozent. Witterungsbedingt nahm der Einsatz erneuerbarer Energien in der Wärmeerzeugung leicht zu.

Die AG Energiebilanzen weist darauf hin, dass die Entwicklung im ersten Quartal 2025 vor allem durch außergewöhnliche Wetterverhältnisse geprägt wurde und keine belastbaren Rückschlüsse auf den gesamten Jahresverlauf erlaubt. Um den Witterungseffekt bereinigt, wäre der Primärenergieverbrauch in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres nur um 3,5 Prozent gestiegen.

H&M setzt in Südeuropa auf Honeywell

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Honeywell hat von dem Modeunternehmen H&M den Auftrag erhalten den Energieverbrauch sowie die CO₂-Emissionen von über 90 Filialen in Spanien, Frankreich, Italien, Belgien und Portugal zu senken.

Im Rahmen der Verpflichtung von H&M, den Stromverbrauch in den Geschäften zu senken und bis 2040 keine Treibhausgasemissionen mehr zu verursachen, wird Honeywell digitale Gebäudemanagementlösungen und -dienstleistungen bereitstellen, gab der US-amerikanische Konzern in London bekannt. „Mit der Integration unserer fortschrittlichen Remote-Gebäudemanagement-Lösungen und Managed Services versetzen wir H&M in die Lage, den Energieverbrauch zu optimieren und die Wartungskosten zu senken, während wir gleichzeitig daran arbeiten, das Einkaufserlebnis in den Geschäften zu verbessern“, sagte Sudhakar Janakiraman, President, Building Solutions bei Honeywell Building Automation. Die zentrale Steuerung und vorausschauende Wartung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen sowie Beleuchtungs- und Energiesystemen soll die cloudbasierte Plattform Honeywell Forge ermöglichen.

Engie: Energiespar-Contracting für den Unstrut-Hainich-Kreis

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Der Unstrut-Hainich-Kreis hat mit Engie Deutschland ein Energiespar-Contracting für zwölf kommunale Liegenschaften abgeschlossen. Während der Vertragslaufzeit von zwölf Jahren soll der Landkreis im Nordwesten von Thüringen jährlich 440.000 Euro an Energiekosten und 1.596 Tonnen Kohlendioxid einsparen, teilte Engie Deutschland mit.

„Durch das Energiespar-Contracting erhält der Unstrut-Hainich-Kreis eine umfangreiche energetische Sanierung und somit eine zukunftssichere Infrastruktur in zentralen Gebäuden des Landkreises – und das komplett ohne Risiko, denn die Finanzierung und die Umsetzung verantworten wir“, sagte Michael Lange, der als Teamleiter Energieeffizienz in der Engie-Niederlassung Leipzig für das Projekt verantwortlich ist.

Engie Deutschland hat nach eigenen Angaben bereits die Feinanalyse im Unstrut-Hainich-Kreis abgeschlossen und befindet sich aktuell in der Umbauphase, die voraussichtlich bis Ende 2025 andauern soll. Der Contractor investiert rund 4,1 Mio. Euro in die energetische Sanierung von insgesamt 35 kommunalen Gebäuden, darunter 25 Schulen, neun Sporthallen sowie ein Kinderheim. Das Energiespar-Contracting ist Teil von „CO2ntracting: build the future!“, einem bundesweiten Modellvorhaben der Deutschen Energie-Agentur (dena), das die Energieeffizienz in öffentlichen Nichtwohngebäuden verbessern soll.