Spartacus FM von N+P ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – Bild: N+P, GEFMA; Montage CAFM News
CAFM-NEWS – Die CAFM-Software Spartacus Facility Management der N+P Informationssysteme GmbH ist nach der Richtlinie GEFMA 444 rezertifiziert worden. Zu den geprüften Katalogen zählen unter anderem Flächenmanagement, Instandhaltungsmanagement, Energiecontrolling, BIM-Datenverarbeitung sowie Help- und Service-Desk. Zertifiziert ist Spartacus FM in 15 der insgesamt 18 Kriterienkataloge. Die Evaluation der Software fand am 9. Januar 2025 statt, teilt das Unternehmen mit. Erstmalig wurde Spartacus FM im Jahr 2010 von der GEFMA gegen die Kriterien der GEFMA 444-Kataloge geprüft.
Der Industriedienstleister Leadec, Servicespezialist für Fabriken und die dazugehörige Infrastruktur, hat die Unternehmen Manteniments Industrials Servycat 2017, S.L.U. und Electro Servycat, S.L. zum 2. Januar 2025 erworben. Mit den Dienstleistungsunternehmen in Spanien ergänzt Leadec seine technische Kompetenz und baut die Kundenbasis in der Lebensmittelbranche weiter aus.
Servycat wurde 2007 gegründet und hat 330 Mitarbeitende. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen wie Instandhaltung, mechanische und elektrische Installationen, Anlagenaufstellung und -aufrüstung sowie Metallarbeiten für Industrieunternehmen an. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Vic in der Region Barcelona und ist derzeit für rund 50 Industriekunden in Katalonien tätig.
In Spanien ist die Leadec-Gruppe seit Anfang 2024 aktiv. Startpunkt war ein mehrjähriger Auftrag für Integriertes Facility Management bei einem internationalen Technologie- und Dienstleistungsunternehmen. Laut Georgi Tschumburidse, Senior Vice President Kontinentaleuropa und UK bei Leadec, sei Katalonien eine der stärksten Industrieregionen Spaniens mit zahlreichen Unternehmen aus der Lebensmittel- und Pharmaindustrie.
digiplan hilft, mit einem cleveren Stift, die Maße für Arbeiten in und an Gebäuden von Papierpläne korrekten zu erfassen – Bild: digiplan
CAFM-NEWS – Eigentlich für Handwerker gedacht, kann die Messtechnik von digiplan aus Österreich auch für Facility Manager interessant sein, besonders dann, wenn sie mit Papierplänen und PDFs arbeiten. Denn die Messlösung besteht aus einem Stift und einem radiergummigroßen Empfänger. Dieser wird mit einem Clip an dem PDF-Ausdruck oder einem alten Papierplan befestigt und ist in der Lage, den Stift zu lokalisieren. Tippt man mit diesem an die zwei Endpunkte einer Wand und gibt anschließend die tatsächliche Länge an, ermittelt digiplan den Maßstab und kann so einen ganzen Grundriss präzise erfassen, um im Anschluss daraus Berechnungen für benötigte Materialmengen zu erstellen. Alternativ kann ein Aufmaß auch digital auf Plänen und sogar perspektivisch verzerrten Fotos im Monitor erfolgen. Das fotografische Verfahren soll sich laut Anbieter besonders für die Sanierung von Fassaden eignen.
Mit simplebim ermöglicht es Hersteller Datacubist, verschiedene IFC-Modelle zu vereinfachen und zu vereinheitlichen. – Bild: Datacubist
CAFM-NEWS – Das finnische Unternehmen Datacubist hat mit simplebim eine Software im Angebot, mit der sich IFC-Daten verschiedenster Quellen vereinfachen und vereinheitlichen lassen. Sie bereinigt Rohdaten nicht nur und reduziert sie auf die tatsächlich notwendigen Angaben, sie ist auch in der Lage, fehlende Daten in einer Quelle durch vorhandene Daten zu ergänzen, so dass die Informationen jeder Fachschale und jedes Handwerks identisch referenziert werden und Kollisionen und andere Fehler unterbunden werden können. Gedacht ist simplebim für Architekten, Fachplaner, Bauherren und –Bauunternehmer sowie BIM- und Facility Manager. In Deutschland wird die Software unter anderem vom Systemhaus Cycot vertrieben, das sie derzeit auf der Fachmesse BAU vorstellt.
Planon ist im Verdantix Green Quadrant 2025 wieder als Leader gelistet – Bild: Planon
CAFM-NEWS – Der CAFM-Anbieter Planon ist erneut im Verdantix Green Quadrant für Connected Portfolio Intelligence Platforms (CPIP) and Integrated Workplace Management Systems (IWMS) in der Gruppe der Leader aufgenommen worden. Der Bericht 2025 hebe die überragende Leistung von Planon in allen wichtigen Kategorien hervor, darunter Konfigurierbarkeit, ESG-Management sowie Gesundheits- und Sicherheitsfunktionen für Nutzer, berichtet der Hersteller. Seit der Einführung des IWMS Green Quadrant im Jahr 2017 ist Planon in ihm jedes Jahr als Leader geführt worden.
Im aktuellen Bosch Tech Compass sind die deutschen Befragten zwar KI gegenüber positiver eingestellt als im Vorjahr, hinken aber in vielen Bereichen weiterhin hinter anderen Ländern her. – Bild: Bosch
CAFM-NEWS – 72 Prozent der Menschen in Deutschland halten künstliche Intelligenz für die einflussreichste Technologie im eigenen Land in den kommenden zehn Jahren. Das ist ein Ergebnis der aktuellen Ausgabe der Studie Bosch Tech Compass.
Die Bedeutung von künstlicher Intelligenz wird von den Befragten in Deutschland weitaus größer eingeschätzt als die von jeder anderen Technologie. Auf dem zweiten Platz sehen 25 Prozent der Befragten hierzulande Industrieroboter, 23 Prozent nennen Wasserstoff/Brennstoffzelle. Weltweit sehen 32 Prozent die 5G-Technologie auf dem zweiten Platz, das automatisierte Fahren wird von 24 Prozent der Befragten genannt.
Für den Bosch Tech Compass hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung (GIM) im Herbst 2024 insgesamt mehr als 11.000 Personen über 18 Jahren in sieben Ländern befragt. In Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich nahmen jeweils 1.000 Personen teil, in Brasilien, China, Indien und den USA jeweils 2.000 Personen. Bosch ist zu keinem Zeitpunkt der Befragung als Auftraggeber genannt worden.
Interessant sind dabei auch die Unterschiede in den verschiedenen Ländern. Beispielsweise gibt jeder dritte Deutsche an, sich keine KI-Skills aneignen zu wollen. Im Durchschnitt der untersuchten Länder liegt der Anteil derjenigen, die sich nicht in Bezug auf KI weiterbilden wollen, nur bei 18 Prozent, in Indien, China und Brasilien ist er sogar nur einstellig.
Auch der Optimismus ist mit Blick auf KI in Deutschland noch gedämpft: 34 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass KI einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft haben wird. Das ist zwar ein Plus gegenüber den 26 Prozent im Vorjahr, allerdings ist die Einstellung in anderen Ländern deutlich euphorischer – in China erwarten sogar 66 Prozent der Befragten einen positiven Einfluss.
Enger zusammen liegen die Befragten dagegen bei der Antwort auf die Frage, ob KI ein Schulfach werden soll. Das befürworten 57 Prozent der Befragten in Deutschland, weltweit stimmen 63 Prozent der Befragten der Aussage zu.
Der TÜV Nord nutzt jetzt Spracherkennung mit KI-Unterstützung, um Aufzug-Prüfungen zu beschleunigen. – Bild: Henning Scheffen/TÜV Nord AG
CAFM-NEWS – Die ersten Aufzugsprüfer des TÜV Nord nutzen jetzt künstliche Intelligenz bei ihren Prüfgängen, teilt das Unternehmen mit. Die Mitarbeiter dokumentieren demnach ab sofort Mängel noch während der Prüfung per Spracheingabe und nicht mehr wie bisher am Rechner. Vorteile seien Zeitgewinn und eine noch höhere Genauigkeit.
Die wiederkehrende Aufzugsprüfung läuft nach TÜV-Angabe genauso ab wie bisher. Ihre Ergebnisse schreiben die Prüfer allerdings nicht mehr auf, sondern geben sie direkt während des Prüfganges in gesprochener Sprache in eine App ein. Die schriftliche Dokumentation der Prüfung erledigt nun die KI, sie ordnet festgestellte Mängel den jeweiligen Kategorien zu. Nach der Prüfung können sich die Mitarbeiter auf Qualitätssicherung und ihren Bericht konzentrieren, da die festgestellten Mängel schon erfasst sind.
Vor der Einführung wurde die KI-unterstützten Spracherkennungssoftware voize lange trainiert, lässt der TÜV Nord wissen. Zunächst mussten die relevanten Mängel sowie häufig vorkommende Hinweise zur Beschreibung von Mängeln erfasst werden.
Anschließend musste die KI lernen, eingesprochene Begriffe und Mängeleinstufungen zu erkennen, zu interpretieren und richtig zuzuordnen.
Der Vorteil des hohen Zeitaufwandes ist, dass die Prüfer keinen Begriffskatalog auswendig lernen müssen und auch Bezeichnungen verwenden können, die novelliert wurden, wie zum Beispiel der Begriff Rohrbruchsicherung, der im Begriffskatalog nun als Leitungsbruchventil definiert ist.
Aktuell wird die KI noch darauf trainiert, individuelle Begriffe und Abkürzungen der Sachverständigen richtig zu interpretieren.
Auf der CAFM-Messe 2025 werden wieder zahlreiche Aussteller dem Fachpublikum Rede und Antwort stehen – Bild: T. Semmler/FZS
CAFM-NEWS – Ab sofort sind Early-Bird Tickets für die CAFM-Messe 2025 erhältlich. Die Veranstaltung von Der Facility Manager ist die wesentliche Fachmesse rund um CAFM, BIM, CAD und begleitende Themen. Als Kombination aus Kongress und Ausstellung bietet sie umfassende Einblicke in Softwarethemen rund um das Facility Management.
Wer sich jetzt für ein Messeticket entscheidet, kann bis zu 100 Euro auf den regulären Messepreis sparen. Die vergünstigten Angebote sind vom Einzelticket bis zum zwei-Tages-Ticket mit Abendevent für alle Kategorien verfügbar.
Das Vortragsprogramm liefert Inhalte zur CAFM-Einführung, zu CAFM und Cybersecurity, zu BIM und CAFM, zu KI im FM und zur Digitalisierung der öffentlichen Hand. Außerdem wird der dann neue CAFM-Trendreport vorgestellt.
Bereits jetzt haben sich 28 namhafter Aussteller für einen Stand auf der Messe entschieden. Neben den Verbänden gefma und CAFM Ring haben die Software Hersteller axians, Basic Facility Management, CAFM-Systems, Dalux, EBCsoft, Facility Consultants, HSD, iffm, Incatec Solution, Loy & Hutz, N+P Spartacus, Planon, pit – cup, RIB IMS, sMotive, scanmetrix, SeDoMo, sMotive, Solreco, speedikonFM und VertiGIS sowie die Berater von AdvisoRE, BayernFM Consult, Maqsima, Metrika 360 und Rödl & Partner ihren Stand gebucht.
Ebenfalls für Gespräche zur Verfügung stehen die Berater von AdvisoRE, Basic Facility Management, BayernFM Consult, die Digitalisierungs-Spezialisten von Metrika360 und Scan Metrix, die Rechtsexperten von Rödl & Partner und natürlich unser Team der Der Facility Manager Online Akademie.
Die CAFM-Messe findet am 26. und 27. Juni 2025 im Kongresshotel Esperanto in Fulda statt und gilt als die wichtigste Fachmesse zu Computer gestütztem Facility Management in der DACH-Region. Weitere Informationen und die Early-Bird-Tickets finden Sie unter www.cafm-messe.de.
Die Geiger Facility Management Gruppe hat zum Jahreswechsel 2024/2025 Umstrukturierungen vorgenommen: So firmieren nun die Tochterunternehmen Buck Hausmeisterservice GmbH aus Filderstadt, Gebäudereinigung Troost GmbH aus Schongau und Bremer Gebäudereinigung GmbH aus Waiblingen unter der gemeinsamen Dachmarke Geiger Facility Management. Die Zusammenführung unter einer Marke solle die regionalen Stärken und die Kompetenz vor Ort weiter ausbauen und eine einheitliche Identität schaffen, erklärt Felix Holzwarth, Geschäftsführer des Bereiches Gebäudeservice. Gleichzeitig will die Gruppe so das Leistungsspektrum – von infrastrukturellen Services, wie Gebäudereinigung, Hausmeisterservice und Grünpflege, über technische Dienstleistungen im Bereich Wartung und Betrieb bis hin zu spezialisierten Branchenlösungen – besser koordinieren und für die Kunden sichtbar machen. Darüber hinaus solle der Schritt laut Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter der Geiger FM, das Gefühl der Zusammengehörigkeit für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärken.
Geschäftsbereich Engineering
Ebenfalls zum neuen Jahr hat die Geiger FM Gruppe das Planungsbüro Strobel für Haustechnik und Bauphysik sowie das Ingenieurbüro für Elektrotechnik Kettner & Baur an einem Standort in Augsburg zusammengeführt. Die beiden Tochterfirmen mit insgesamt zwanzig Mitarbeitenden – darunter Architekten, TGA-Planer, Bauleiter und Projektleiter – erbringen Leistungen wie die Planung der technischen Gebäudeausrüstung (TGA), Bauphysik, Elektroplanung sowie DGNB-Zertifizierungen und Nachhaltigkeitsanalysen. Neben den Standorten Berlin, München, Memmingen und Dietmannsried, wo weitere Firmen aus dem Bereich Engineering der Geiger FM Dienstleistungsgruppe ansässig sind, soll am Standort Augsburg auch die enge Zusammenarbeit mit der Hochschule Augsburg vorangetrieben werden. Zum Bereich Engineering bei Geiger FM zählen zudem noch das Ingenieurbüro Schötz und die gfp real estate concepts.
Nvidia hat auf der CES einen KI-Computer zu erschwinglichen Preisen angekündigt – Bild: Nvidia
CAFM-NEWS – Chip-Hersteller Nvidia hat auf der Messe CES in Las Vegas (USA) angekündigt, im Mai 2025 einen Computer auf den Markt zu bringen, der speziell für die Anforderungen von künstlicher Intelligenz ausgelegt ist. Entwickelt unter dem Namen Project Digits soll es die Einstiegshürden zu professioneller Arbeit mit KI senken. Gedacht ist die Hardware für Datenwissenschaftler und Studenten, die an KI forschen.
Für Project Digits hat Nvidia einen neuen Grace Blackwell Superchip mit der Bezeichnung GB10 entwickelt. Dieser hat 20 Kerne und soll es ermöglichen, mit aufwändigen KI-Modellen zu arbeiten. Nvidia nennt als Bezugsgröße in einem Online-Beitrag 200B-Parameter Modelle, also Large Language Modelle (LLM) mit über 200 Billionen Parametern.
Eingebaut in einen von Nvidia Supercomputer genannten Desktop-Rechner soll die KI-Lösung zu Preisen ab etwa 3.000 US-Dollar angeboten werden, was rund 2.800 Euro entspräche.
Die Peter Gross Facility Management GmbH hat zum Jahresanfang 2025 das Facility Management für das Alleen Center in Trier übernommen. Das Alleen Center, ein Einkaufscenter in unmittelbarer Nähe des Trierer Hauptbahnhofs, vereint auf einer Mietfläche von über 24.000 m² Büroflächen, Einzelhandel, Freizeiteinrichtungen sowie Gastronomie. Die Peter Gross Facility Management GmbH erbringt im Rahmen des technischen Facility Managements das Objektmanagement rund um die Uhr vor Ort, einschließlich der Objektdokumentation, die technische Betriebsführung sowie im infrastrukturellen Facility Management die Unterhaltsreinigung, die Außenreinigung und den Sicherheitsdienst, teilte das Unternehmen mit.
„Mit dem Alleen Center in Trier stellen wir unsere Kompetenz in der Betreuung von Einkaufszentren unter Beweis und sehen eine gute Ausgangslage zur Akquisition weiterer Kunden in der Region Trier“, sagte Rainer Vollmer, Geschäftsführer der Peter Gross Facility Management GmbH.
Auch für die kommenden drei Jahre wird Spie die Instandhaltung des Schienenfahrzeugwerks von Siemens Mobility in Krefeld verantworten. Damit führen die Unternehmen die seit 24 Jahren bestehende Zusammenarbeit fort. Zum Leistungsumfang gehören die Instandhaltung aller Gebäudesysteme, der Produktions-, Fertigungs- und Lackieranlagen sowie die Instandhaltung sämtlicher Straßen, Gleisanlagen und Fahrzeuge. Des Weiteren beinhaltet die Beauftragung den Vorrichtungsbau, die Beschaffung von Betriebsmitteln, die Entsorgung und interne Servicedienste wie eine 24/7-Hotline für Störungen.
Gemeinsam arbeiten Siemens Mobility und Spie außerdem an der Dekarbonisierung des Werks, das bis 2029 CO2-neutral sein soll. Dafür sind unterschiedliche Maßnahmen bereits in der Umsetzung – etwa der Umbau der Wärmeversorgung: „Wir richten so genannte Hoch- und Tieftemperaturbereiche ein und schaffen alle Voraussetzungen, damit der Kunde mittelfristig auf Fernwärme umstellen kann“, erklärt Dirk Lorenz, Leiter der Niederlassung West im Geschäftsbereich Efficient Facilities von SPIE Germany Switzerland Austria.
Fresenius führt das bislang zur Vamed gehörende Krankenhaus-Dienstleistungsgeschäft ab 1. Januar 2025 unter dem Namen Fresenius Health Services (FHS) als Tochtergesellschaft weiter. CEO wird Enrico Jensch, der zuvor über viele Jahre Chief Operating Officer in der Geschäftsführung von Helios Deutschland war. Auf Vorstandsebene liegt FHS im Verantwortungsbereich von Robert Möller, zuständig für das Krankenhausgeschäft Fresenius Helios.
Fresenius Health Services unterstützt Gesundheitseinrichtungen beim Betrieb einer effizienten und bedarfsgerechten technischen Infrastruktur. Das Unternehmen bietet Dienstleistungen und Beratungen rund um die Medizin-, Betriebstechnik und Sterilgutversorgung. Es ist in neun europäischen Ländern tätig, betreut mehr als 800 Gesundheitseinrichtungen und beschäftigt rund 4.400 Mitarbeitende.
Die neue Richtlinie VDI 6211 „Aufzugsanlagen – Be- und Entlüftungseinrichtungen sowie Einrichtungen zur Rauchableitung von Aufzugsanlagen und Aufzugsschächten“ liefert Informationen, um Aufzüge sicher zu planen, errichten und zu betreiben. Neben dem Schutz der Nutzenden und der Gebäudesicherheit stehen auch die Einhaltung rechtlicher Vorgaben und die Optimierung des technischen Betriebs im Fokus.
Mit der gestiegenen Dichtheit aufgrund einer höheren Energieeffizienz von Gebäuden haben sich die Herausforderungen für die Lüftung und Rauchableitung von Aufzügen und Aufzugsschächten verändert. VDI 6211 legt die Anforderungen an die Lüftungs- und Rauchabzugsanlagen in Aufzugsschächten und Fahrkörben fest und unterstützt Planer, Betreibende sowie Wartungspersonal dabei, die Luftqualität und Sicherheit auch in modernen, dichten Gebäuden sicherzustellen.
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Belüftung und Entlüftung von Fahrkörben und Aufzugsschächten sowie auf der Ableitung von Rauchgasen ins Freie. Die Richtlinie bietet zu den daraus entstehenden Fragestellungen Unterstützung und Lösungsansätze an. Zudem werden Anforderungen an die Kontrolle und Wartung von Lüftungsanlagen definiert.
VDI 6211 „Aufzugsanlagen – Be- und Entlüftungseinrichtungen sowie Einrichtungen zur Rauchableitung von Aufzugsanlagen und Aufzugsschächten“ ist im Oktober 2024 erschienen und für 113,17 Euro bei DIN Media erhältlich.
Der Schweizer IoT-Spezialist akenza.io hat seine Plattform jetzt mit Building Management Systemen zusammengeführt – Bild: akenza.io
CAFM-NEWS – Der Schweizer IoT-Spezialist akenza.io hat seine Plattform jetzt mit Building Management Systemen (BMS) zusammengeführt. Mit dem Produkt akenza Building Edge wird es möglich, BMS-Daten nahtlos mit der akenza IoT-Plattform zu verbinden, wodurch sich neue Möglichkeiten für die Cloud-Konnektivität in Echtzeit und datengesteuertes Gebäudemanagement eröffnen sollen, erklärt der Hersteller in einer Ankündigung des Produktes.
akenza Building Edge bietet Cloud-Anbindung über das MQTT-Protokoll, eine definierte Auswahl der zu übertragenden Datenpunkte, Anbindung an gängige Netzwerkprotokolle wie BACnet, KNX und Modbus und das Niagara-Framework als Basis, eine Software-Struktur speziell für IoT-Anwendungen. Auch drahtlose wie beispielsweise LPWAN-Geräte können integriert werden.
Durch die Integration von akenza Building Edge können Gebäudebetreiber von isolierten Systemen und fragmentierten Daten zu einer umfassenden, zusammenhängenden Sicht auf ihre Liegenschaften übergehen, schreibt der Anbieter. Diese Umstellung vereinfache nicht nur das Gebäudemanagement, sondern ermögliche auch eine nachhaltige und effiziente Entscheidungsfindung.
Die ungarische B+N Referencia Zrt. hat von der Investmentgesellschaft Gimv die Mehrheitsbeteiligung an der Köberl Group, einem süddeutschen Anbieter von Gebäudemanagement- und Gebäudetechnik-Dienstleistungen, übernommen. Die Mitgesellschafter und Geschäftsführer Armin und Karl Köberl bleiben weiterhin in der Geschäftsführung tätig und am Unternehmen beteiligt. Zur Köberl Group gehören die Marken Fink Gebäudetechnik, Gema Gebäudemanagement, SGM Süddeutsche Gebäudemanagement, 089 Immobilienmanagement, Kriotec Kälte- und Klimatechnik, THG Abwassertechnik und Rohrreinigungs-Service RRS. Sie bieten mit rund 600 Mitarbeitenden alle Leistungen aus Gebäudetechnik, Gebäudemanagement, Hausmeisterservice und Life-Cycle-Management schwerpunktmäßig in Süddeutschland an.
Die Entwicklung von B+N
B+N ist nach eigenen Angaben der „marktführende Facility-Services-Anbieter in Mittel- und Osteuropa (CEE)“. Neben Ungarn ist das Unternehmen in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Rumänien und Slowenien vertreten. Rund 12.000 Mitarbeitende erwirtschaften dort einen Umsatz von 330 Mio. Euro. 2021 übernahm B+N die ISS-Unternehmen in Mittel- und Osteuropa, 2022 folgten die Zukäufe der Firmen Inwemer in Polen und i-Facility Ecod in Bulgarien. 2023 vollzog B+N mit der Übernahme der italienischen Sagad den ersten Schritt Richtung Westeuropa. Zu den Kunden von B+N zählen namhafte Vertreter des ungarischen Unternehmenssektors sowie öffentliche Einrichtungen.
Stimmen zur Übernahme
Die Investmentgesellschaft Gimv hatte sich im März 2020 an der Köberl Group beteiligt und gemeinsam mit Armin und Karl Köberl die Expansion und strategische Weiterentwicklung des Unternehmens sowie die Digitalisierung vorangetrieben. Neben signifikantem organischen Wachstum, besonders im Gebäudemanagement und in weiteren Regionen, wurde auch das Serviceportfolio mit gezielten Zukäufen erweitert und der Fokus auf wiederkehrende Kunden und Aufträge verstärkt. Die beiden Geschäftsführer und Mitgesellschafter freuen deshalb sich darauf die „Erfolgsgeschichte mit B+N fortzusetzen, neue Potenziale für unsere Kunden zu erschließen und unseren Mitarbeitern noch mehr Perspektiven zu bieten“. Ferenc Kis-Szölgyémi, Geschäftsführer und Eigentümer von B+N, will die Köberl Group „in der nächsten Wachstumsphase unterstützen, insbesondere bei der weiteren, auch internationalen Expansion sowie der Vertiefung der Eigenleistung, speziell im infrastrukturellen Facility Management“.
Die Telekom macht das Sprachmodell Teuken-7B zugänglich, das 50 Prozent nicht-englischen Trainingstext enthält – Bild: Frauhofer IAIS
CAFM-NEWS – Die Deutsche Telekom bietet nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen einen kommerziellen Zugang zu einem in Deutschland entwickelten KI-Sprachmodell an. Mit dem Teuken-7B genannten Modell können Behörden und Unternehmen nun eine leistungsstarke, vertrauenswürdige und quelloffene Alternative zu den großen gängigen Modellen nutzen, versichert die Telekom in einer Pressemeldung.
Teuken-7B basiert auf OpenGPT-X, einem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) geförderten EU-Projekt. Auf seiner Basis entwickelte ein Konsortium unter Leitung der Fraunhofer-Institute IAIS und IIS mit weiteren Partnern wie der TU Dresden, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH (DFKI) und dem Forschungszentrum Jülich das Sprachmodell Teuken-7B.
Das Sprachmodell wurde auf dem Jülicher Supercomputer JUWELS von Grund auf multilingual trainiert und bietet dank eines speziell entwickelten Tokenizers eine hohe Energie- und Kosteneffizienz bei Anwendungen in allen 24 europäischen Amtssprachen, lässt die Telekom wissen.
Das Sprachmodell ist seit dem 26. November unter einer Open-Source-Lizenz verfügbar. Außerdem ist es direkt in das standardisierte Telekom-Produkt Business GPT integriert.
Bosch hat das gesamte Produktgeschäft für Sicherheits- und Kommunikationstechnik des Geschäftsbereichs Building Technologies an die europäische Beteiligungsgesellschaft Triton veräußert. Die Transaktion beinhaltet die drei Produktbereiche Videosysteme, Zutrittskontrollsysteme und Einbruchmeldeanlagen sowie Kommunikationssysteme. Die an weltweit mehr als 90 Standorten beschäftigten 4.300 Mitarbeitenden werden übernommen. Entsprechende Verträge haben die beiden Parteien am 12. Dezember 2024 unterzeichnet. Über den Kaufpreis sowie die weiteren Einzelheiten des Kaufvertrages wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt behördlicher und weiterer üblicher Abschlussbedingungen. Mit ihrem Abschluss wird zum Ende des ersten Halbjahres 2025 gerechnet.
Bosch hatte bereits im Oktober 2023 angekündigt, den Geschäftsbereich Building Technologies neu auszurichten und dazu den Großteil von dessen Produktgeschäft zu verkaufen. Im Zuge seiner Neuausrichtung wird sich der Bosch-Geschäftsbereich Building Technologies künftig auf das regionale Systemintegrationsgeschäft mit Lösungen und Dienstleistungen für Gebäudesicherheit, Energieeffizienz und Gebäudeautomation konzentrieren. Das Produktgeschäft mit Brandmeldesystemen wird aufgrund seiner Bedeutung für die Systemintegration in den Bereich eingegliedert und fortgeführt werden.
Mit seinen Beteiligungen fokussiert sich Triton auf europäische Unternehmen in den Sektoren Industrie, Gesundheitswesen und Unternehmensdienstleistungen. Mit dem Erwerb wird Triton weltweit alle dem Produktgeschäft zugehörigen Standorte und Mitarbeitenden übernehmen. In Deutschland hat sich die Beteiligungsgesellschaft zudem verpflichtet, die im Zuge des Verkaufs getroffene Überleitungsvereinbarung einzuhalten, die eine Absicherung bestimmter Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden vorsieht.
Das Yearbook of Transformation präsentiert 19 Best Practice Cases für ESG – Bild: ESG-Solution Partners
CAFM-NEWS – Die ESG-Solution Partners, ein Zusammenschluss von 14 Dienstleistern rund um ESG, haben heute die erste Ausgabe des Yearbook of Transformation veröffentlicht. Die Publikation präsentiert 19 Best Practice Cases, die konkrete und wirtschaftlich sinnvolle Lösungen für die nachhaltige Transformation von Immobilien aufzeigen.
Ziel der Publikation sei, Bestandshaltern und Investoren praxisnahe Orientierung zu bieten und so das aktive Asset Management zu erleichtern, schreiben die Herausgeber in einer begleitenden Pressemeldung. Hierzu zeige die Erstausgabe wirtschaftlich umsetzbare Wege auf, um Immobilien zukunftsfähig zu machen. Der thematische Schwerpunkt liege auf effizientem Datenmanagement, der Vereinfachung von Reportingpflichten sowie der Optimierung von Energie- und Emissionsströmen, um einen effektiven Gebäudebetrieb zu gewährleisten.
Die ESG-Solution Partners wurden von Bell Management Consultants ins Leben gerufen und bestehen aus 14 Teilnehmern, darunter Aareon, APOprojekt, Argentus oder Brunata Metrona. Das Yearbook of Transformation 2024 ist online zum kostenlosen Download erhältlich.
Sechs private Bildungseinrichtungen wurden im Dezember 2024 erneut mit dem Prädikat „gefma-zertifizierter Bildungsträger“ des Deutschen Verbands für Facility Management ausgezeichnet. Die zertifizierten Bildungsträger sind:
Bayerische Akademie für Außenwirtschaft e.V.
Bauakademie Professional Development GmbH
KG Protektor GmbH & Co.
Technische Akademie Esslingen e.V.
Technische Akademie Wuppertal e.V.
TÜV SÜD Akademie GmbH
Die Rezertifizierung nach dem Standard GEFMA 604 garantiert für weitere drei Jahre die hohe Qualität der Fortbildungen zum „Fachwirt Facility Management (gefma)“ und zur „Servicekraft Facility Management (gefma)“, heißt es aus Bonn. Prof. Markus Lehmann, im gefma-Vorstand für Bildung und Wissen zuständig, ergänzte: „Die Rezertifizierung ist ein entscheidender Baustein, um zukunftsorientierte Bildungsstandards in hochwertigen Fachlehrgängen zu sichern.“
Ergänzt wurden die diesjährigen Rezertifizierungs-Audits um einen Workshop, bei dem mit den Bildungsträgern Lehr- und Lernmethoden diskutiert wurden. Besondere Aufmerksamkeit galt nach gefma-Angaben den Erfahrungen mit synchronen und asynchronen Lehrformaten