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Wisag: ESG-Regularien als Hemmschuh

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Die Wisag Facility Service Holding hat die Ergebnisse ihres 13. Nachhaltigkeitsradars veröffentlicht, für den die Einschätzung von 326 Immobilienexperten eingeholt wurden. Die „wenig überraschende Quintessenz“ der diesjährigen Online-Studie ist laut Wisag: „ESG-Regularien können im Tagesgeschäft ein Hemmschuh sein“. Für 74 Prozent der Teilnehmenden ist die Nachhaltigkeitsregulatorik im Alltag spürbar beziehungsweise sehr stark spürbar, heißt es aus Frankfurt. Insgesamt 74 Prozent der Umfrageteilnehmenden stimmten eher beziehungsweise voll zu, dass FM-Dienstleister daher künftig stärker als Berater gefragt sind.

Für 83 Prozent der Teilnehmenden spielen digitale Technologien zunehmend eine Rolle, um ESG-Anforderungen zu bewältigen. Neben der Integration und Investition in digitale Tools gelten Fachkräfte, die intelligente Gebäude steuern können, als die Top-3-Herausforderungen, mit denen Facility-Service-Dienstleister bzw. ihre Auftraggeber beim Umsetzen der Nachhaltigkeitsanforderungen konfrontiert sind.

Die EU ist inzwischen bei der geplanten Nachhaltigkeitsregulierung zurückgerudert: Die im Omnibus-Paket vorgesehenen Berichtspflichten (CSRD) wurden verschoben und das geplante europäische Lieferkettengesetz (CSDDD) abgeschwächt. „Die kurze Atempause sollte dazu genutzt werden, Nachhaltigkeit eigenverantwortlich und gezielter voranzubringen und Innovationen zu fördern. Denn der Handlungsdruck, Verantwortung gegenüber der Umwelt und nachfolgenden Generationen zu übernehmen, bleibt unverändert hoch“, erklärte Jens Schmidt, Leiter Nachhaltigkeit bei der Wisag.

Gerolsteiner baut Biomasse-HKW mit E.ON

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Die Gerolsteiner Brunnen GmbH errichtet gemeinsam mit E.ON ein Biomasse-Heizkraftwerk am Standort Vulkanring in Gerolstein. E.ON Energy Infrastructure Solutions übernimmt Planung und Bau der Holzhackschnitzel-Feuerung mit 1,2 MW elektrischer und 5,5 MW thermischer Leistung, die Anfang 2027 in Betrieb gehen soll, teilten die Unternehmen mit. Damit will Gerolsteiner künftig bis zu 95 Prozent des Gesamtwärmebedarfs und 20 Prozent des Strombedarfs am Standort selbst erzeugen und den Ausstoß von rund 7.000 Tonnen Kohlendioxid vermeiden.

„Unser Energiemanagement ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie und setzt gleichermaßen auf Reduzierung und auf den Einsatz erneuerbarer Energien“, sagte Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik bei Gerolsteiner. Das Unternehmen hat sein Ziel, die Emissionen am Standort bis 2030 im Vergleich zu 2016 um 59 Prozent zu senken, nach eigenen Angaben bereits im vergangenen Jahr erreicht. Zu den bisher umgesetzten Projekten gehören der Bezug von Ökostrom, Photovoltaik zur Eigenstromerzeugung sowie Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs.

Hottgenroth und Plan4 kooperieren bei Digitalisierung kommunaler Gebäude

Die Hottgenroth Gruppe und die Plan4 Software GmbH wollen künftig in Kooperation Kommunen eine durchgängige und wirtschaftliche Lösung für die Digitalisierung und Modernisierung öffentlicher Gebäude an die Hand geben. So ermöglicht das Gebäudemodellierungswerkzeug der Hottgenroth Gruppe die digitale Erfassung und Darstellung von Bestandsgebäuden. Unterstützt durch KI und 3D-Scan-Technologie entsteht ein digitaler Zwilling, der die Grundlage für alle weiteren Planungs- und Sanierungsschritte bildet. Ergänzt wird das System durch den GebäudeCheck von Plan4. Die Software-Lösung ist speziell auf die Kosten- und Sanierungsschätzung kommunaler Liegenschaften ausgelegt. Dadurch lassen sich Budgets planen, Fördermöglichkeiten gezielt nutzen und Maßnahmen strategisch priorisieren.

Die kombinierten Lösungen sollen Kommunen und deren Dienstleistern neue Möglichkeiten eröffnen, ihre Gebäude wirtschaftlich, strukturiert und zukunftssicher zu verwalten. Auf der Basis einer durchgängigen Digitalisierung von der Grundrisserfassung bis hin zum vollständigen 3D-Gebäudemodell lassen sich Sanierungsmaßnahmen nicht nur gezielt planen, sondern auch transparent kalkulieren und priorisieren. Automatisierte Abläufe und die nahtlose Integration beider Systeme sollen zudem zu einer erheblichen Zeitersparnis in den Prozessen führen.

E-Ladeinfrastruktur für die BImA

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Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) hat auf knapp 300 Grundstücken etwa 1.900 neue Ladepunkte für Elektrofahrzeuge von Techem installieren lassen.

Der Ausbau der E-Ladeinfrastruktur ist Teil eines Klimaprogramms, das konkrete Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen vorsieht, damit die Bundesverwaltung bis 2030 klimaneutral wird, teilte die BImA mit. Dieser erfolgt in drei Abschnitten und die erste Tranche mit rund 1.900 Ladepunkten und 20.548 kW Gesamtleistung ist den Angaben zufolge nahezu abgeschlossen. „Damit bieten wir bundesweit den Beschäftigten unserer Kunden sowie Gästen die Möglichkeit, Dienst-, Flotten- und Privatfahrzeuge kostengünstig und umweltfreundlich zu laden“, sagte Brigitte Bourscheidt, Leiterin des Geschäftsbereichs Facility Management der BImA.

Zukünftig sollen neben Normalladesäulen und Wallboxen auch Schnellladesäulen mit höheren Leistungen aufgebaut werden. Die Installation der Ladeinfrastruktur erfolgte durch Techem. Der Energiedienstleiter übernimmt den technischen Betrieb und das Monitoring, führt regelmäßige Wartungen durch und stellt einen Kundenservice bereit.

Mit einem weiteren Rahmenvertrag mit E.ON sollen bis 2027 zusätzliche 7.000 Ladepunkte auf den Liegenschaften der BImA errichtet werden, heißt es aus Bonn. Langfristig wird angestrebt, alle Liegenschaften mit Ladeeinrichtungen auszustatten. Mehr über die Ziele und Ausbaupläne der BImA im Bereich der Elektromobilität – auch in Zusammenarbeit mit dem Energieversorger E.ON – können Sie im Interview mit Brigitte Bourscheidt in der Mai-Ausgabe von „Der Facility Manager“ nachlesen.

Lünendonk-Liste: Moderates Wachstum

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Nach zwei überdurchschnittlich starken Jahren wächst der deutsche Markt für Facility Services moderat. „Im Geschäftsjahr 2024 sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden Dienstleister im Mittel um 7,8 Prozent gewachsen. Im Vorjahr 2023 stand noch ein Plus von 11,8 Prozent in den Büchern“, sagte Jörg Hossenfelder, Geschäftsführer von Lünendonk & Hossenfelder und Autor der Studie „Facility Service in Deutschland“. Das Ranking steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenlosen Download bereit.

Als Hauptgrund für das moderate Wachstum gilt die konjunkturelle Lage: Kunden reagieren preissensibler und lukrative Sonderleistungen wurden punktuell verschoben oder nicht abgerufen, so Hossenfelder. Herausfordernd sehen die Facility-Service-Anbieter den Fachkräftemangel sowie die steigenden Digitalisierungsaufwände. „Kunden erwarten verlässliche Leistungserbringung. Daher spielt gerade in Zeiten des Fachkräftemangels das Personalkonzept eine wichtige Rolle“, ergänzte Hossenfelder In Summe erzielen die 25 führenden Dienstleister einen Inlandsumsatz von 18,7 Mrd. Euro. Sie decken damit mehr als 30 Prozent des Markts ab.

Das Ranking im Detail

Apleona ist mit 2,99 Mrd. Euro Inlandsumsatz weiterhin Marktführer. Die neu firmierte Spie Germany Switzerland Austria belegt mit geschätzten 2,65 Mrd. Euro in Deutschland den zweiten Rang. Wisag Facility Service wächst um 6,9 Prozent auf und hält mit knapp 1,73 Mrd. Euro weiterhin Rang drei der Lünendonk-Liste. Engie ist das vierte Unternehmen mit einem vierstelligen Millionenumsatz in Höhe von 1,13 Mrd. Euro. Piepenbrock ist weiterhin der fünftgrößte Anbieter und steht kurz davor, die Milliarden-Hürde zu überwinden. Die Strabag Property and Facility Services ist mit 935 Mio. Euro von Rang acht auf sechs gesprungen. Dussmann rangiert mit 911,0 Mio. Euro auf dem siebten Platz (+3,4 %). Die Compass Group legte mit 862,7 Mio. Euro Umsatz von Platz elf auf acht zu. Die ISS Facility Services belegt mit 772,7 Mio. Euro Position neun, danach komplettiert Kötter mit 722,0 Mio. Euro die Top 10 der Lünendonk-Liste.

Die detaillierte Marktstudie soll nach Lünendonk-Angaben Ende Juli erscheinen. Sie basiert auf einer Analyse von 73 Unternehmen und kann zum Preis von 2.500 Euro (zzgl. MwSt.) vorbestellt werden.

fm.benchmarking Bericht 2025 liegt vor

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Im Mai haben rotermund.ingenieure den neuen „fm.benchmarking Bericht 2025“ herausgegeben. Die aktuelle Ausgabe stellt auf insgesamt 324 Seiten Kennzahlen, Fakten und Analysen rund um das Facility- und Immobilienmanagement zur Verfügung. Der Bericht bietet Kennzahlen zu 16 Gebäudetypen: Bürogebäude, Industriegebäude, Laborgebäude, Unterrichtsgebäude, Kindertagesstätten, Sport- und Mehrzweckhallen, Krankenhäuser, Feuerwehrgebäude, Handelsimmobilien, Wohnimmobilien, Logistikgebäude, Bäder, Verpflegungseinrichtungen, Gemeindezentren, Rechenzentren und Veranstaltungsgebäude.

Je nach Gebäudetypen sind die Kennzahlen mit Blick auf fm.benchmarking, DIN 18960 und ÖNORM 1801-2 strukturiert. Damit sollen die Gebäudenutzungskosten und -verbräuche mit mittlerweile über 123 Mio. m² betrachteter BGF in Deutschlands größtem Datenpool für Nutzungskosten auf Vollkostenbasis vergleichbar werden. Schwerpunktthema in diesem Jahr ist: „IT-Systeme im Gebäudemanagement: CAFM als Schlüssel zur Effizienz?“

Kooperationspartner beim fm.benchmarking Bericht 2025 sind die Verbände DGNB, gefma, RealFM, IG Lebenszyklus Bau, IFMA Austria, FMA, SVIT FM und ZIA. Deren Mitglieder können den Bericht zum Vorteilspreis von 430 Euro (inkl. MwSt. und Versand innerhalb Deutschland) beziehen, regulär liegt der Preis bei 500 Euro. Die Bestellung ist direkt bei rotermund.ingenieure möglich.

Socotoc-Gesellschaften firmieren unter einer Marke

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Um die Stärken der einzelnen Einheiten weiter zu bündeln und unternehmensübergreifend auf dem Markt Präsenz zu zeigen, wurden drei zum deutschen Unternehmensverbund gehörende Unternehmen umfirmiert, gab Socotec Deutschland bekannt.

Die ZPP Ingenieure AG, die sich auf Planung, Prüfung und Beratung in den Geschäftsbereichen Infrastruktur, Energie und Industrie und Hochbau konzentriert, wurde zur Socotec Ingenieure AG. Die Canzler GmbH mit Kompetenzen in den Bereichen Architektur, Technische Gebäudeausrüstung, Generalplanung, Facility Management Consulting, Immobilienberatung und Projektsteuerung trägt nun den Namen Socotec Building Solutions GmbH.

Mit der Umfirmierung der Socotec Testing GmbH in die Socotec Kampfmittelbergung GmbH wurden gleichzeitig die Gesellschaften der Schollenberger Kampfmittelbergung in Deutschland und Österreich gebündelt, heißt es weiter aus Hamburg. Seit April sind Tanja Lange und Sven Bartholomäus neue Geschäftsführer der Schollenberger Kampfmittelbergung Deutschland GmbH.

„Mit der Einführung einer einheitlichen Marke innerhalb von Socotec Deutschland haben wir einen bedeutenden Schritt innerhalb unserer internationalen Gruppenstrategie vollzogen. Damit stärken wir die Sichtbarkeit, Effizienz und Anschlussfähigkeit einer unserer wichtigsten Länderplattformen sowohl in Bezug auf die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe als auch im internationalen Marktumfeld“, sagte Hervé Montjotin, CEO der Socotec Gruppe, die in 27 Ländern rund 14.000 Mitarbeitende beschäftigt, davon 1.400 in Deutschland.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zur Socotec Building Solutions GmbH finden Sie in unserer Datenbank der FM-Beratungsunternehmen oder in der gedruckten Ausgabe unserer Marktübersicht der FM-Beratungsunternehmen 2025. Dort jedoch jeweils noch unter dem alten Namen Canzler.

Wisag übernimmt Stampfli AG in der Schweiz

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Die Wisag Schweiz, eine Tochtergesellschaft der Wisag Gruppe, hat alle Anteile der auf Facility Services spezialisierten Stampfli AG von der Besitzerfamilie erworben. „Ziel der Akquisition ist, gemeinsam ein breites Leistungsportfolio rund um das integrierte Facility Management, also dem Gebäudeunterhalt, der Technik bis hin zur Bewirtschaftung aufzubauen, um sich zukünftig als führender FM-Dienstleister in der Schweiz zu etablieren“, teilte die Wisag Gruppe mit.

Stampfli mit Sitz in Subingen unweit von Solothurn ist nach eigenen Angaben ein Full-Service-Unternehmen für Immobiliendienste und Gebäudemanagement und beschäftigt aktuell mehr als 2.500 Mitarbeitende. In der Lünendonk-Liste 2023 der führenden Facility Management Provider in der Schweiz wurde das familiengeführte Unternehmen mit einem geschätzten Umsatz von umgerechnet knapp 75 Mio. Euro auf Platz neun eingeordnet.

„Stampfli bereichert unser Portfolio einerseits durch einen beeindruckenden Kundenstamm sowie qualitativ hochwertige Servicedienstleistungen. Zudem können wir mit Stampfli unsere Präsenz in der Schweiz deutlich ausbauen und unser gemeinsames Netzwerk stärken“, sagte Klaus-Rolf Vogt, Geschäftsführer der Wisag Schweiz. Die Gesellschaft, die dort unter Wisser Service Holding Schweiz firmiert, hatte 2022 Mehrheitsanteile an der Schweizer Reasco AG aus Neuhausen am Rheinfall übernommen, die mit rund 60 Mitarbeitenden in den Bereichen Facility Services, Safety und Immobilientreuhand aktiv ist.

Der bisherige Eigentümer und Geschäftsführer der Stampfli AG, Simon Stampfli, soll im Mai 2025 aus dem Unternehmen austreten und die operative Leitung an die Geschäftsführung der Wisag Schweiz übergeben.

Neue gefma-Leitfäden erschienen

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Der Deutsche Verband für Facility Management (gefma) hat die neuen Leitfäden GEFMA 969 „Generals“ und GEFMA 970 „Financial Schedule“ für international agierende Unternehmen herausgegeben.
Nach den ersten vier Veröffentlichungen der internationalen Leitfadenreihe – GEFMA 965 „International Service Agreement“, GEFMA 966 „Facility Management Business Models“, GEFMA 967 „Performance Measurement“ und GEFMA 968 „Specifications“ – wird die Reihe nun durch zwei weitere Publikationen vervollständigt, teilte der Verband mit.

Der Leitfaden GEFMA 969 „Generals“ widmet sich den allgemeinen Bedingungen, die in internationalen Verträgen über Facility Services berücksichtigt werden müssen. Die Publikation behandelt unter anderem rechtliche Anforderungen, ESG-Vorgaben, Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsstandards sowie Aspekte zu Vielfalt und Inklusion. „Unser White Paper hilft dabei, diese Anforderungen systematisch in Verträgen zu verankern“, erklärte Beatriz Soria León, Leiterin des gefma-Arbeitskreises International.

Mit dem Whitepaper GEFMA 970 „Financial Schedule“ steht darüber hinaus ein praxisnaher Leitfaden zur finanziellen Struktur internationaler FM-Verträge zur Verfügung. Neben einem Überblick über die zentralen Elemente eines Finanzplans stellt die Publikation gängige Preismodelle vor – darunter Pauschal- oder Festpreise, Open-Book-Konzepte und das Modell des garantierten Höchstpreises (GMP). Die Publikation soll dabei als Entscheidungshilfe für eine wirtschaftlich und strategisch passende Vertragsgestaltung im internationalen Umfeld dienen, heißt es aus Bonn.

Beide Richtlinien sind für gefma-Mitglieder kostenlos im gefma-Online-Shop erhältlich. Nicht-Mitglieder können die Whitepapers für 38 bzw. 29 Euro zzgl. MwSt. erwerben.

Spie betreibt weiteres Geothermie-Kraftwerk

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Spie hat die Betriebsführung des Geothermie-Kraftwerks im bayerischen Geretsried übernommen, das künftig ohne den Einsatz von Thermalwasser heißes Gestein zur Erzeugung von Fernwärme und Strom nutzen soll.

Spie berät die Eavor Erdwärme Geretsried GmbH bei der rechtssicheren Inverkehrssetzung und Inbetriebnahme einzelner Anlagenteile und sorgt im Anschluss für die technische Betriebsführung und Instandhaltung der oberirdischen Komponenten des Geothermie-Kraftwerks, teilte der Dienstleister mit. Ein 24/7-Bereitschaftsdienst soll zudem für maximale Anlagenverfügbarkeit sorgen. Den Angaben zufolge soll im Herbst zunächst der Verstromungsprozess in Betrieb gehen, die Fernwärme-Erzeugung befindet sich derzeit in der Planung. Sobald die Fernwärmestation fertiggestellt ist, soll Spie auch hier die Betriebsführung übernehmen.

„Um der Komplexität dieser hochinnovativen Anlage gerecht zu werden, ermöglichen wir unserem Kunden eine Anpassung des Leistungsumfangs, die sich stets an den aktuellen Bedürfnissen orientiert – und das über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg“, erklärte Aaron Eißner, Vertriebsmanager im Geschäftsbereich Efficient Facilities von Spie Germany Switzerland Austria. Die Anlage in Geretsried ist nach Dürrnhaar und Kirchstockach bereits die dritte Geothermieanlage, die Spie in Bayern betreut.

Dorfner wächst und startet ins Sicherheitsgeschäft

Zu ihrem 75-jährigen Jubiläum im Jahr 2024 hat die Dorfner Gruppe eine positive Entwicklung verzeichnet: Der Umsatz legte um 4,2 % auf 349,8 Mio. Euro zu (2023: 335,4 Mio. Euro). Angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bezeichnete Peter Engelbrecht, der Gesamtgeschäftsführer des Nürnberger Familienunternehmens, die erneute Umsatzsteigerung als großen Erfolg aller Beschäftigten, die „in allen Bereichen einen hervorragenden Job gemacht haben“. Zum Jahresende 2024 beschäftigte die Dienstleistungsgruppe 10.979 Mitarbeitende, das entspricht dem Niveau des Vorjahres. Hinzu kommen 34 Roboter, die bereits bei zahlreichen Kunden im täglichen Einsatz sind, wie Engelbrecht beim Bilanzpressegespräch am 14. Mai 2025 mitteilte.

Im Geschäftsbereich Gebäudereinigung erwirtschaftete Dorfner 281,7 Mio. Euro, gegenüber 271,1 Mio. Euro im Vergleichsjahr zuvor. Weitgehend stabil blieb der Geschäftsbereich Catering mit 38,4 Mio. Euro (2023: 38,7 Mio. Euro). Der Geschäftsbereich Gebäudemanagement konnte mit 29,6 Mio. Euro die Vorjahreszahl (25,6 Mio. Euro) spürbar steigern. Die beiden Auslandsgesellschaften in Tschechien und Österreich trugen zusammen 17,2 Mio. Euro zum Gesamtumsatz bei (2023: 15,5 Mio. Euro).

Dorfner Sicherheitsdienste gehen an den Start

Zur Jahresmitte etabliert die Dorfner Gruppe mit dem Geschäftsfeld Sicherheit einen neuen fünften Geschäftsbereich innerhalb der Dienstleistungsgruppe. Die Erweiterung der bisherigen Aktivitäten Gebäudemanagement, Gebäudereinigung, Catering und Servicemanagement um die Dorfner Sicherheitsdienste soll dem wachsenden Sicherheitsbedürfnis in Wirtschaft und Gesellschaft ebenso Rechnung tragen wie der zunehmenden Anzahl von Anfragen aus dem Kreis der Bestandskunden, erklärte Geschäftsführer Peter Engelbrecht gegenüber „Der Facility Manager“. Er sieht den Start ins neue Geschäftsfeld als Investition in eine wachsende Branche. So habe sich laut verschiedenen Marktstudien der Markt für Sicherheitsdienstleistungen in den letzten zehn Jahren fast verdoppelt und aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Lage werde sich dieser Trend fortsetzen, prognostiziert er.

Auch bisher gab es bei Dorfner schon Aktivitäten im Sicherheitsbereich, zum Beispiel bei umfassenden Aufträgen im Gebäudemanagement oder im Rahmen von Nachunternehmerbeauftragungen durch das Servicemanagement. „Jetzt führen wir unsere Mitarbeiter in diesem Bereich unter einem Dach und der eigenen Marke ‚Dorfner Sicherheitsdienste‘ zusammen und stellen neue Fachkräfte ein“, erklärt Engelbrecht. Das Angebotsspektrum wird Objekt- und Werksschutz, Revier- und Streifendienste, Bewachung, Schließ- und Pfortendienste sowie Veranstaltungsschutz umfassen. Digitale Systeme und Prozesse wie KI, Drohnen oder modernste Video-Technologie sollen dabei von Anfang an für hohe Effizienz sorgen.

Organisches Wachstum geplant

Zum Start vereint der neue Geschäftsbereich Dorfner Sicherheit rund 100 Mitarbeitende unter dem neuen Dach. Mit dem hohen Qualitätsanspruch des Familienunternehmens sollen sie das Geschäft von den bestehenden Kern-Regionen Bayern, Sachsen und Thüringen heraus bundesweit entwickeln und dabei in erster Linie organisches Wachstum bei Bestandskunden im Mittelstand, bei der öffentlichen Hand oder im Gesundheitswesen generieren. Chancen dafür gebe es laut Engelbrecht angesichts des wachsenden Sicherheitsbedürfnisses genug, wie das Beispiel des zunehmend notwendigen Veranstaltungsschutzes in Städten und Gemeinden zeige.

Dussmann wächst mit FM und Food Services

„The Dussmann Rocket steigt weiter nach oben.“ So brachte Catherine von Fürstenberg-Dussmann als Vorsitzende des Dussmann-Stiftungsrats das Geschäftsjahr 2024 beim Bilanz-Pressegespräch am 14. Mai 2025 auf den Punkt. Der Konzernumsatz der Dussmann Group stieg um 8,4 % auf 3,3 Mrd. Euro. Die EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz lag mit 4,6 % über dem Niveau des Vorjahres. „Das ist angesichts der vielen Herausforderungen unserer Zeit eine gute Entwicklung. Die diversifizierte und auf nachhaltiges Wachstum zielende Ausrichtung unseres Familienunternehmens hat sich in dem volatilen Umfeld als erfolgreich erwiesen“, sagte Wolf-Dieter Adlhoch, Vorstandsvorsitzender der Dussmann Group.

Das Umsatzwachstum stammt nach Unternehmensangaben im Wesentlichen aus der Geschäftsentwicklung im Facility Management- und Food Services-Geschäft, das vor allem in Italien sowie in Deutschland, Luxemburg und EMEA wuchs. Zudem trug Dussmann Technical Solutions, der Bereich für technischen Anlagenbau, zur Entwicklung mit einem „starken Ergebniswachstum“ bei. Die Zahl der weltweit tätigen Mitarbeitenden der Dussmann Group stieg zum Jahresende 2024 von 68.200 auf rund 70.000 in 21 Ländern.

Der Geschäftsbereich Dussmann, der Integriertes Facility Management (IFM), Food Services und Technical Solutions vereint, steigerte seinen Umsatz um 8,9 % auf 2,7 Mrd. € (2023: 2,5 Mrd. €). Dies entspricht einem Anteil von 82,3 % am Gesamtumsatz. Auf die Leistungsbereiche Dussmann Facility Management (FM) und Dussmann Food Services entfielen hierbei insgesamt 2,3 Mrd. €, was eine Umsatzsteigerung von 7,4 % bedeutet (2023: 2,1 Mrd. €). Auf den Leistungsbereich Dussmann Technical Solutions, in dem die Dussmann Group seit 2019 ihre Spezialisten für technischen Anlagenbau vereint, entfielen 441 Mio. € Umsatz (2023: 375 Mio. €).

Neuaufträge im FM

Das Facility Management-Geschäft konnte im Jahr 2024 eine Reihe von länderübergreifenden Großaufträgen gewinnen. So betreut Dussmann seit Anfang 2024 die Bosch-Gruppe europaweit im Integrierten Facility Management. Der Sechsjahres-Vertrag umfasst Leistungen der Gebäudereinigung, Sicherheitsdienste und Gebäudetechnik für 41 Liegenschaften in Österreich, Italien und der Schweiz. In Deutschland betreut Dussmann Bosch bereits seit 2022 mit Integriertem Facility Management in 50 Objekten.
Weitere Neuaufträge für Gebäudereinigung und Sicherheitsdienste stammen aus den Branchen Automobile und Antriebssysteme oder IT.

Dussmann Food Services gewann die europaweite Catering-Neuausschreibung des Deutschen Bundestags und betreibt seit Anfang 2024 für weitere fünf Jahre dessen Kantinen, wobei der Fokus auf einem nachhaltigen Speiseangebot liegt. Dussmann betreibt die Kantinen des Bundestags bereits seit 2001. Darüber hinaus gewann Dussmann 2024 einen Großauftrag für Catering-Dienstleistungen in Militärkantinen in Italien. Der Vertrag hat eine Laufzeit von vier Jahren.

Großprojekte bei Dussmann Technical Solutions

Im Bereich Dussmann Technical Solutions konnten Großprojekte umsatz- und ergebniswirksam in 2024 abgeschlossen werden. Im Herbst 2024 verschmolzen die beiden Kälte- und Klimatechnikunternehmen von Dussmann Technical Solutions, DKA und KED, zur Dussmann Kälte- und Klimatechnik GmbH. In diese wird auch der jüngste Zukauf Clausen Systemkühlung im zweiten Quartal 2025 integriert. So soll laut Adlhoch „ein Kältespezialist entstehen, der deutschlandweit über das größte Servicenetzwerk verfügt“. Dussmann will so das profitable Wachstum in den Bereichen Gewerbekälte, Industriekälte und Kälteservice auch künftig vorantreiben.

Mit der Konzernstrategie „Road to 2030“ sieht Adlhoch die Dussmann Group gut für die aktuellen volatilen Zeiten gerüstet. Beim Megatrend Dekarbonisierung von Gebäuden werde die Schlüsselrolle des Facility Managements besonders anschaulich, sagte Adlhoch: „Ihr trägt die Dussmann Group seit 2024 mit dem ‚Competence Center Energy Efficiency‘ Rechnung. Es analysiert und optimiert den Energieverbrauch von Immobilien und die Betriebsweise gebäudetechnischer Anlagen und unterstützt Kunden bei Energie-Audits, Inspektionen und mit weiteren Energiemanagementleistungen.“

Beim Thema Digitalisierung unterstützt die Dussmann Group ihre Mitarbeitenden durch Robotik, Sensorik oder KI. Beispiele dafür sind Cleaning on demand sowie Reinigungsroboter in der Gebäudereinigung, Drohnen und mobile Videotürme im Sicherheitsdienst. Auf die wachsende Bedrohung durch Cyberattacken und die spiegelbildliche Bedeutung von Cybersicherheit für Kunden hat die Dussmann Group in Deutschland mit dem 2023 gegründeten Joint Venture „Code Blue GmbH“ reagiert. Ende 2024 erfolgte nun die Gründung eines zweiten Joint Ventures in Italien. Zur Verbesserung der Prozesse im Einkauf, Vertrieb, im kaufmännischen Bereich sowie in den Dienstleistungen soll in den kommenden Jahren SAP S/4HANA eingeführt werden.

Entwicklung von Konzernumsatz und EBITDA-Marge

  2023 Umsatz-anteil 2024 Umsatz-
anteil
Veränderung
  Mio. € % Mio. € % Mio. € %
Konzernumsatz 3.029 100,0 3.283 100,0 254 8,4
Dussmann FM & Food Services 2.106 69,5 2.262 68,9 156 7,4
Dussmann Technical Solutions 375 12,4 441 13,4   66 17,6
Care & Kids 505 16,7 536 16,3   31 6,1
KulturKaufhaus 43   1,4 45 1,4    2 4,7
             
Deutschland 1.315 43,4 1.432 43,6 117 8,9
International 1.714 56,6 1.852 56,4 138 8,1
             
EBITDA-Marge auf den Konzernumsatz in %    4,4      4,6      

Summenabweichung aufgrund von Rundungsdifferenzen

 

Live-Online-Lehrgang: Gebäudeaufmaß in Bestandsimmobilien

So kommen Sie an die Bestandsdaten für Ihr CAFM- oder BIM-Projekt: In unserem neuen Live-Online-Lehrgang „Gebäudeaufmaß in Bestandsimmobilien“ am 3. und 4. Juni vermitteln wir Ihnen die Grundlagen der Vermessung mit Fokus auf die Anforderungen aus dem Facility Management. Erlernen Sie die fundamentalen Techniken der Bestandsvermessung von Gebäuden und Freiflächen. Verstehen Sie, wie Lage- und Höhenfestpunktnetze als Referenz für präzise Messungen dienen – ob per GPS (offene Gelände) oder tachymetrischer Vermessung (bei Baumbestand). Wir machen Sie fit für den Weg von der Präzisionsvermessung zur BIM-Datenbank. Ihre Themenschwerpunkte im Überblick:

  • Messgenauigkeiten & Systemaufbau
  • 3D-Scanning & Datenmanagement
  • Drohnenaufnahmen & Detailtiefe
  • BIM-Modellierung & Vorbereitung
  • Problemfälle & Lösungen

Weitere Informationen und das Anmeldeformular finden Sie auf:

www.facility-manager.de/aufmass

Canzler übernimmt TGA-Ingenieurgesellschaft

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Die Planungs- und Beratungsgesellschaft Canzler, ein Unternehmen der Socotec Gruppe, hat das auf Technische Gebäudeausrüstung (TGA) spezialisierte Unternehmen enco energie consulting (enco) erworben. Die Ingenieurgesellschaft entwickelt Energie- sowie technische Nutzungskonzepte und übernimmt Due Diligences, Gutachten sowie treuhänderische Übergaben, gab Socotec bekannt. Mit über 50 Mitarbeitern erwirtschaftet enco mit Standorten in Kassel, Frankfurt am Main und München einen durchschnittlichen Jahresumsatz von rund 5,5 Mio. Euro.

„Angesichts der steigenden Anforderungen an Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Digitalisierung in der Technischen Gebäudeausrüstung stärkt dieser Zuwachs unsere Marktposition in einem dynamisch wachsenden Segment“, erklärte Ludger Speier, CEO von Socotec Deutschland, mit Blick auf die Akquisition. „Enco passt hervorragend zu unserem TGA-Leistungsspektrum – insbesondere durch den starken Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit, der gerade bei Revitalisierungsprojekten eine wichtige Rolle spielt“, ergänzte Andreas Masiorek, Mitglied der Canzler-Geschäftsleitung.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Canzler finden Sie in unserer FM-Berater-Datenbank sowie in unserer Berater-Marktübersicht 2025.

Wisag kümmert sich um DFB-Campus

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Die Wisag Facility Management Holding GmbH hat zu Jahresbeginn den Auftrag für das technische und infrastrukturelle Facility Management des Campus des Deutschen Fußball-Bundes in Frankfurt am Main erhalten.

Neben der Betreuung des 15 Hektar großen Areals umfasst der Auftrag auch die Gebäudereinigung, die präventive Schädlingsbekämpfung sowie die Garten- und Landschaftspflege, teilte der Dienstleister mit. „Mit unserem Fachwissen, dem Einsatz intelligenter Technologien und effizienten Prozessen unterstützen wir den DFB dabei, den Campus nachhaltig und zukunftsorientiert zu betreiben“, sagte Wisag-Geschäftsführer Ralf Pilger.

Kreutzpointner Gruppe übernimmt EBCsoft

Zum 30. April hat die Kreutzpointner Gruppe den CAFM-Anbieter EBCsoft von der Ewerk Gruppe übernommen. Dies teilte EBCsoft-Geschäftsführer Claus Biedermann Anfang Mai auf LinkedIn mit. In den vergangenen gut fünf Jahren habe der Software-Anbieter seine professionellen Services unter dem Dach der Ewerk Gruppe ausbauen können. Nun biete die Allianz mit der Kreutzpointner Gruppe die Möglichkeit, die Expertise in der digitalen Immobilienwelt mit der neuen Softwareversion Vitricon 7 für das CAFM in den Gesamtlebenszyklus vom Planen bis zum Betreiben einzubringen und auf einer gemeinsam auszubauenden Cloud-Plattform in der Kreutzpointner Gruppe weiter zu entwickeln. Zu den Neuerungen von Vitricon 7 zählen beispielsweise eine neue benutzerfreundliche Oberfläche, ein Performance-Monitoring in Echtzeit, hohe Sicherheitsstandards nach BSI-Vorgaben oder die Möglichkeit zur Anbindung an jede Gebäudeautomation und IoT.

Die 2020 gegründete Kreutzpointner Business Software GmbH (KBS) mit Standorten in München und Burghausen digitalisiert nach eigenen Angaben den Bau und Betrieb von Gebäuden und Industrieanlagen. Mit dem Produkt Kenexos hat das Unternehmen eine mobile Softwarelösung für Projekt- und Asset-Management in der Bau- und Anlagenwirtschaft im Portfolio. Die Software ist erstmals auch in der aktuellen CAFM-Marktübersicht 2025 abgebildet.

Ausführliche Informationen zu EBCsoft und zu Kreutzpointner finden Sie in unserer Marktübersicht CAFM-Software 2025 und in unserer Datenbank der CAFM-Anbieter.

Real Estate Arena 2025 in Hannover

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Größer, digitaler, vernetzter – so präsentiert sich die Real Estate Arena am 14. und 15. Mai 2025 auf dem Messegelände Hannover.

Deutschlands Immobilienmesse und Zukunftskonferenz, die zum vierten Mal stattfindet und erstmals zwei Hallen nutzt, ist ausgebucht, teilte die Deutsche Messe AG mit. In Halle 4 werden sich rund 400 Unternehmen präsentieren. Als Grund für das Wachstum, wird die enge Kooperation mit der Real Future Conference sowie das steigende Interesse aus allen Bereichen der Immobilien-und Baubranche angegeben. „Getreu unserem Motto ‚Wir bauen Zukunft‘ freuen wir uns, dass immer mehr Unternehmen der Bau- und Immobilienwirtschaft Teil dieser Plattform werden wollen“, sagte Hartwig von Saß, Leiter Neue Messen und Events bei der Deutschen Messe AG. Unter den ausstellenden Unternehmen seien so viele Technologieunternehmen wie nie zuvor.

Die Real Estate Arena richtet sich als lösungsorientierte und zukunftsgerichtete Plattform an alle Beteiligten der Wertschöpfungskette, insbesondere an die mittelständische Immobilien- und Baubranche sowie an B- und C-Städte und Kommunen, heißt es aus Hannover. Parallel zur Ausstellung findet in Halle 3 die Real Future Conference statt. Die bereits 2017 initiierte Innovations- und Netzwerkplattform geht in diesem Jahr mit der Real Estate Arena zusammen und findet erstmalig in Hannover statt. Die Veranstaltung bietet Bühnenprogramme mit Keynotes, Impulsen und Panels sowie Mitmachformate und Matchmaking-Angebote.

Commerzbank verlängert erneut mit Spie

Spie hat den Auftrag erhalten, für weitere sechs Jahre das technische Facility Management des Dienstleistungszentrums (DLZ) der Commerzbank in Frankfurt am Main zu übernehmen. Der neue Vertrag führt die seit 23 Jahren bestehende Zusammenarbeit seit der Errichtung des Gebäudekomplexes fort, teilte der Multitechnik-Dienstleister mit.

Spie kümmert sich nach eigenen Angaben um den Betrieb und die Instandhaltung der komplexen Gebäudetechnik sowie um kontinuierliche Modernisierungen und Energieeffizienzprojekte. „Mit verschiedenen Maßnahmen konnten wir in den letzten vier Jahren bereits 1,8 Millionen Kilogramm Kohlendioxid einsparen und werden diesen Weg fortführen“, sagte Sandro Schmitz, Projektteamleiter der Region Süd des Geschäftsbereichs Efficient Facilities von Spie Germany Switzerland Austria. Die Einsparungen beruhen im Wesentlichen auf dem Austausch von fünf Ventilatorsystemen im Rechenzentrum, erklärte eine Unternehmenssprecherin auf Nachfrage. Im DLZ befinden sich etwa 2.500 Arbeitsplätze auf rund 105.000 qm Bruttogeschossfläche, ein Druckzentrum sowie Technik- und Sonderflächen.

FH Münster: Studie zur Zufriedenheit mit PM- und FM-Dienstleistern

„Wie zufrieden sind wir in der Branche mit PM-/FM-Leistungen wirklich?“ Dieser Frage widmet sich eine neue Studie der FH Münster, für die aktuell die Marktbefragung läuft. Unter dem Projektnamen GRECS (German Real Estate Customer Satisfaction) wollen Professor Dr. Torben Bernhold, Leiter Masterstudiengang Immobilienmanagement, und seine Studenten im Sommersemester 2025 herausfinden, wie Auftraggeber von Leistungen des Immobilienbetriebs ihre Dienstleister bewerten.

Wenn Sie also entsprechende Leistungen des Property- und Facility Managements mandatiert haben, sind Sie aufgerufen, an der Umfrage für diese Studie teilzunehmen. Gerne können Sie den Link zur Befragung auch an entsprechende Fachleute weiterleiten. Die Studie ist bis zum 22.05.2025 geöffnet und unter folgender Adresse erreichbar:
https://ww3.unipark.de/uc/GRECS/

Alle Ergebnisse sollen im Newsletter „FHundiert“ des Centers for Real Estate & Organization Dynamics (REO) im Herbst 2025 veröffentlicht werden.

Dorfner erhält Auftrag von Abus

Die Dorfner Gruppe übernimmt seit Dezember 2024 Reinigungsdienstleistungen am Standort der Abus Security Center GmbH im bayerischen Affing nahe Augsburg. Der Auftrag umfasst die laufende Unterhaltsreinigung in vier Gebäuden, teilte die Dorfner Gruppe mit.

Zu den betreuten Bereichen zählen Büros, Sanitäranlagen, Küchen, Produktions- und Infrastrukturräume, Präsentationsflächen sowie Besprechungszimmer. Darüber hinaus ist der Gebäudedienstleister für die Pflege der Außenanlagen, einschließlich Grünflächen, Parkplätzen und den Hausmeisterservice verantwortlich. Der Auftrag schließt zudem die Reinigung von Büro- und Sanitäreinrichtungen am Abus-Standort im nahegelegenen Sigma Technopark Augsburg ein. Ab Frühjahr 2025 kommt auch die Glasreinigung hinzu, heißt es weiter aus Nürnberg.