Um die ökonomische und ökologische Qualität von Schulbauten zu verbessern, hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie das Forschungsprojekt „Energieeffiziente Schulen“ ins Leben gerufen. Im Rahmen dieses Projekts fördert das BMWi Vorhaben, die sehr wenig Energie benötigen oder Überschüsse erzeugen. Mitte Juni ist in Hohen Neuendorf die erste Plusenergieschule in Betrieb gegangen. Die Stadt hatte den Neubau einer dreizügigen Grundschule (4.300 m² BGF) und einer Dreifach-Sporthalle (2.200 m² BGF) ausgeschrieben und eine konsequent auf die Entwicklung eines ressourcenschonenden, energieoptimierten Gebäudekomplexes ausgerichtete Planung gefordert.
Der komplette Beitrag über die erste Plusenergieschule in Deutschland ist in der November-Ausgabe der Fachzeitschrift „Der Facility Manager“ erschienen.

In unserer Serie Facility Manager im Portrait stellen wir Ihnen dieses Mal André Schnitzler vor. André Schnitzler ist als Leiter Immobilienmanagement bei der Gruner +Jahr AG Co. KG für 88.000 m² im Stammhaus in Hamburg (s. Bild) verantwortlich. Dazu kommen weitere 32.000 m² in Berlin, Frankfurt am Main, München, Düsseldorf, Hannover, Köln, Stuttgart und Schwerin. Für ihn besteht die größte Herausforderung in seinem Beruf darin, Kundenwünsche im klassischen Dreieck aus Kosten, Terminen und Qualitäten im Sinne des Gesamtunternehmens umzusetzen.
Die Novellierung des Erneuerbaren Energie Wärme Gesetz (EEWärmeG) bietet alternativen Kühlverfahren eine Chance zur deutlichen Weiterentwicklung. Bis zum Jahr 2020 muss bei Neubauten oder grundlegenden Renovierungen ein Pflichtanteil aus Erneuerbaren Energien gedeckt werden. Darunter fallen die thermisch angetriebene Kühlung und speziell die „solare Kühlung“. Bei der thermisch angetriebenen Kühlung wird nicht Strom zum Antrieb einer elektrisch angetriebenen Kompressionskältemaschine verwendet, sondern Wärme, die einen thermischen Kälteprozess antreibt.
zeitschrift „Der Facility Manager“ hat fundierte Zahlen zum deutschen Markt für Gebäudereinigung erhoben. Von den 26 Unternehmen, die bei der Datenerhebung per Fragebogen im Juli Angaben zu Umsätzen, Mitarbeiteranzahl, Zertifizierungen und Portfolio gemacht haben, konnte der Großteil in 2010 das Vorkrisenniveau wieder erreichen. Trotz der allgemeinen Wirtschaftskrise sind die Umsätze der befragten Dienstleistungsunternehmen im Geschäftsfeld Reinigung in den vergangenen Jahren gewachsen. Verglichen mit den Umsätzen in 2008 (2,31 Mrd. Euro) stieg der Umsatz um 161 Mio. Euro bzw. 6,98 Prozent auf 2,57 Mrd. Euro in 2009. 2010 verzeichneten die Dienstleister mit 97 Mio. Euro ein Umsatzplus von 3,91 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Die Zukunft der Energieversorgung ist regenerativ. Das ist nur noch eine Frage der Zeit. Allerdings gilt es auf dem Weg in diese Zukunft ein großes Problem zu lösen: Die Speicherung der regenerativ gewonnenen Energie. Denn die Sonne scheint nur tagsüber und der Wind weht nicht immer gleich stark. Nicht erst seit der Katastrophe von Fukushima und dem in Deutschland beschlossenen Atomausstieg arbeiten Ingenieure und Wissenschaftler an neuen Technologien zur Energiespeicherung. Doch nachdem nun endgültig feststehen dürfte, dass Atomkraft auch nicht als Brückentechnologie geeignet ist, nimmt die Forschung schnellere Fahrt auf. Die technischen Ansätze für die Speicherung von Energie sind vielfältig.

Die Immobiliengesellschaft Vivico wird von 1. Juli an unter der Marke „CA Immo“ auftreten. Das auf nachhaltige Quartiersentwicklung spezialisierte Unternehmen war Ende 2007 vom europäischen Immobilieninvestor
Die Düsseldorfer
In unserer Serie Facility Manager im Portrait stellen wir Ihnen dieses Mal Rupert Mayr vor. Er ist Director Facility Management and Logistics beim Luftfahrt-Triebwerkshersteller MTU Aero Engines in München (s. Bild). Als Director Facility Management and Logistics verantwortet Mayr die Bereiche Neubauten, Gebäudemanagement und Logistik beim Luftfahrt-Triebwerkshersteller MTU Aero Engines in München. Zusammen mit 115 Mitarbeitern kümmert er sich um die Belange von 4.500 Mitarbeitern. Die größte Herausforderung dabei? – „Notwendiges von Überflüssigem zu unterscheiden…“
Die Frage nach der Zutrittskontrolle kann mechanisch, digital oder in Mischformen beantwortet werden. Die Kriterien für die Entscheidungsfindung hängen primär von den Anforderungen und Rahmenbedingungen des Einzelfalls ab. Dabei spielt die Größe der Anwendung eine zentrale Rolle. Trotz höherer Anschaffungskosten bieten elektronische Schließsysteme eine Vielzahl von Vorteilen, die sie im Vergleich zu den mechanischen Systemen besonders attraktiv machen. Richtig gehandhabt bergen sie auch in puncto Sicherheit große Potenziale.
Die Atomkatastrophe in Fukushima löste auch in Europa, insbesondere in Deutschland, ein weiteres Erdbeben aus. In der Energiepolitik und der Berichterstattung darüber haben sich in kürzester Zeit nahezu revolutionäre Veränderungen ergeben. In der allgemeinen Wahrnehmung beherrschte jedoch die Politik in Kombination mit den vier großen Energieversorgern die Gesamtdiskussion. Contractoren und Facility Services Anbieter üben in Zeiten revolutionärer Veränderungsprozesse eine nicht nachvollziehbare Zurückhaltung. Sie sind in der gesamten Diskussion abgetaucht. Dies ist umso verwunderlicher, als diese mehr als alle anderen Akteure am Markt, bezahlbare Lösungsansätze zu bieten haben. Das Geschäftsmodell Contracting hat den Vorteil, nicht nur vom Umsatz verkaufter Energie zu leben, sondern trägt sich auch durch Einspareffekte.
Knapp 100.000 Bäume in 11 Mio. m² Außenanlagen an rund 630 Standorten – das ist der stolze Baumbestand in den Wohnanlagen der Deutschen Annington (DAIG). Damit nicht genug: Hinzu kommen noch einmal rund 40.000 weitere Bäume. Sie stehen in direkt angrenzenden Grundstücken, in Brachflächen und Flächen mit Waldcharakter und vor allem in den sogenannten Mietergärten, den Schrebergartenkolonien, die zu zahlreichen Wohnanlagen gehören. „In Summe reden wir also über rund 140.000 Bäume. Um diese Dimensionen können und wollen wir uns nicht selbst kümmern“, berichtet Andreas Freres vom Dienstleistermanagement der DAIG. Deshalb hat die DAIG die Grünflächenmanager der Haus Vogelsang GmbH (HVG) mit der Verkehrssicherungspflicht im Rahmen der Baumkontrolle und der Baumpflege in allen Liegenschaften der Deutschen Annington bundesweit beauftragt.
Der Aufzug ist nicht der Energieverbraucher Nummer eins in Gebäuden, trotzdem birgt er großes Einsparpotenzial. Rund 60 Prozent der aufgewendeten Energie, sagen Experten, kann durch den Einsatz moderner Technologie eingespart werden. Das rechnet sich, ist doch davon auszugehen, dass Aufzüge auch in Zukunft nicht aus den Gebäuden verschwinden werden. Nicht zuletzt der demographische Wandel hin zu einer älteren Gesellschaft ruft neben Barrierefreiheit auch das Thema Effizienzmaßnahmen in der Aufzugstechnik auf den Plan.
Nach LEED und BREEAM hat das Deutsche Gütesiegel nachhaltiges Bauen der DGNB (Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bauen) als jüngstes der drei hierzulande bekannten Nachhaltigkeitszertifikate einen beeindruckenden Start hingelegt. Obwohl es bereits über 170 DGNB-zertifizierte Immobilien gibt, sind der Aufbau und die Kriterien des Zertifikats für viele Facility Manager immer noch ein Buch mit sieben Siegeln. Doch spätestens seit der Existenz der Zertifikatsvariante für Bestandsimmobilien kommen sie nicht mehr darum herum, sich in die Systematik einzuarbeiten, wollen sie nicht Gefahr laufen, beruflich ins Abseits zu geraten.
Auf der am 11. April verschickten Einladung zur Bilanzpressekonferenz der Dussmann-Gruppe war noch Thomas Greiner als Vortragender des Zahlenwerks angekündigt. Am 20. April überraschte das Unternehmen mit der Mitteilung, dass der Stiftungsrat der Dussmann-Gruppe unter dem Vorsitz von Catherine von Fürstenberg-Dussmann (rechts im Bild) – der Ehefrau des im Oktober 2008 erkrankten Firmengründers – beschlossen habe, sich mit sofortiger Wirkung von dem noch von Peter Dussmann persönlich eingesetzten Vorstandsvorsitzenden zu trennen. Die bisherige Nummer Zwei, Dirk Brouwers (links im Bild), soll statt Greiner das Unternehmen in die Zukunft führen.
Der Stiftungsrat der Dussmann Gruppe hat gestern unter dem Vorsitz von Catherine von Fürstenberg-Dussmann beschlossen, sich vom Vorsitzenden des Vorstandes, Thomas Greiner, und vom Finanzvorstand, Dr. Christiane Jaap, zu trennen. Die Trennung erfolgte laut Aussagen des Unternehmens einvernehmlich.Das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernimmt mit sofortiger Wirkung der bisherige stellvertretende Vorstandsvorsitzende, Dirk Brouwers (s. Foto). Die Berufung eines neuen Finanzvorstands wird in Kürze erfolgen.
Der Begriff „Green Building“ wird vielfach nur mit einer rein energetischen Betrachtung in Verbindung gebracht. Nicht weniger entscheidend sind allerdings Faktoren wie das Gebäudekonzept, der Standort und gesundheitliche Aspekte. So können beispielsweise energiesparende Leuchtmittel zwar Strom sparen, aber als Nebeneffekt zugleich eine Belastung der Nutzer durch elektromagnetische Felder erzeugen oder bei der Entsorgung Probleme bereiten. Gerade das Thema elektromagnetische Strahlung wird im Zusammenhang mit dem nachhaltigen Bauen oft noch nicht ausreichend diskutiert. Und das, obwohl gerade die modernen Green Buildings über vergleichsweise viele gebäudetechnische Funkanwendungen verfügen und im gewerblichen Bereich beispielsweise der Internet-Zugang über W-LAN nicht mehr wegzudenken ist.
Seit Juli 2010 ist die aktualisierte europäische Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU) in Kraft. Sie fordert unter anderem, dass ab 2021 alle neu zu errichtenden Gebäude in der Europäischen Union Niedrigstenergiegebäude sind. Gleichwohl der energetische Standard „Niedrigstenergiegebäude“ erst noch auf nationaler Ebene definiert werden muss, steht bereits heute fest, dass die zukünftigen Neubauten ihren Energiebedarf weiterhin senken müssen und diesen minimierten Energiebedarf dann vorrangig durch erneuerbare Energien decken werden.
Die Münchenstift gGmbH hat ihr Gebäudemanagement 2006 komplett neu strukturiert. Neben dem Kerngeschäft bedarfsorientierter Wohn- und Pflegeformen für Senioren galt es auch den Betrieb der Häuser weiter zu professionalisieren. Ziel dabei war der Aufbau einer FM-Organisationseinheit ohne Mehraufwendungen während des laufenden Betriebes. In einem mehrjährigen Organisationsprojekt beschritt die Münchenstift nun neue Wege: Weg von der unternehmensinternen Reorganisation über die integrierte Gesamtvergabe der TGM-Leistungen zur kennzahlengesteuerten FM-Organisation.
Insbesondere kleinere Unternehmen wie Ingenieurbüros, FM-Berater, Energieberater und mittelständische Dienstleistungsbetriebe investieren oftmals unverhältnismäßig viel Zeit und Geld in den Aufbau und die Pflege individuell programmierter Webauftritte. Einfacher und kostengünstiger geht es mit vorkonfigurierten, branchenspezifischen Vorlagen. Der Telekommunikationskonzern 1&1 stellt beispielsweise in seinem Produkt „Do-It-Yourself Homepage“ vorgefertigte Inhaltsvorlagen für über 180 Branchen zur Auswahl, mit der auch absolute Computer-Laien in der Lage sind, innerhalb weniger Minuten eine professionelle Homepage zu erstellen.