Dienstag, 10. Februar 2026
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Was ist wichtig bei einem BIM-Aufmaß im Bestand?

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Mit dem BIM-Modell eines Bestandsgebäudes ist vieles möglich, zum Beispiel ein Soll-Ist-Vergleich von Einbauten - Bild: bim-Plat
Mit dem BIM-Modell eines Bestandsgebäudes ist vieles möglich, zum Beispiel ein Soll-Ist-Vergleich von Einbauten – Bild: bim-Plat

CAFM-NEWS – Mit dem langsam wachsenden Wissen um die Möglichkeiten von BIM wird die Methode auch für erste Bauherren interessant, die im Bestand Veränderungen vornehmen möchten und dafür ein BIM-Modell benötigen. Eine wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Aufnahme des Gebäudes als 3D-Modell. Im Interview erläutert BIM-Experte Michael Plat, worauf bei der Datenaufnahme für BIM zu achten ist.

CAFM-NEWS: Herr Plat, was versteht man unter BIM-Datenaufnahme im Bestand?

Michael Plat: Unter BIM-Datenaufnahme im Bestand versteht man das Sammeln von unterschiedlichen Gebäudedaten wie Gebäudegeometrie, Materialien, Rauminformationen usw., um daraus eine geometrische Datenbank zu erstellen. Die Quelle dafür können alte Zeichnungen, Berechnungen, Dokumente und moderne 3D-Laserscans, so genannte Punktwolken, sein.

Ist die Aufnahme von BIM-Daten Bestand nur wichtig, wenn ein Umbau oder eine Sanierung geplant sind?

Plat: Der Hauptanwendungsfall für den Aufbau eines BIM-Bestandsmodells ist die Notwendigkeit, weitere Planungen für Umbau- oder Sanierungsmaßnahmen anzugehen. Aber eine Anwendung im Gebäudebetrieb und Facility Management ist auch denkbar. Ich bin mir sicher, dass die Nutzung eines BIM-Bestandmodells im Gebäudebetrieb immer wichtiger werden wird.

Welche Technologien empfehlen sich für die Aufnahme von BIM-Daten im Bestand?

Plat: Die richtige Vorgehenswese beim Aufbau eines BIM-Bestandsmodells wäre, mehrere Informationsquellen einzubeziehen wie 3D-Laserscans sowie verschiedene Bestandunterlagen. Alte Zeichnungen repräsentieren oft nicht den tatsächlich gebauten Zustand. Hier würde eine Punktwolke helfen, eine Aussage über die aktuelle Gebäudegeometrie zu treffen. Aber eine Punktwolke gibt auch nur das wieder, was ein menschliches Auge wahrnehmen kann. Mit der Punktwolke alleine kann man also  nicht in die Bauteile hinein oder hinter Verkleidungen schauen. Es ist folglich nicht möglich, Aussagen über z.B. Wand- und Bodenaufbau oder Brand- und Schallschutzeigenschaften zu treffen. Die Antworten auf solche Fragen kann man in alten Dokumenten und Zeichnungen finden.

Welche weiteren Dokumente und Datenquellen wären unter diesem Aspekt sinnvoll mit einzubeziehen?

Plat: Grundsätzlich gilt die Aussage: Je mehr Informationen zum Bestandobjekt vorliegen, desto genauer kann ein BIM-Bestandsmodell aufgebaut werden. Aus alten Unterlagen kann man ersehen, welche Bauteile tragend und nicht tragend sind, wo welche Materialien wie z.B. Stahlbeton oder Mauerwerk damals angedacht waren. Aus einem alten Brandschutzkonzept kann man die Brandschutzanforderungen und aus einem Tragwerksnachweis Betonqualitäten und Stahlgüten entnehmen, usw. Solche Teilinformationen ergeben ein Gesamtbild über das Bauwerk, lassen sich gut miteinander vergleichen und in ein BIM-Modell ergänzend einpflegen.

Lohnt sich eine Datenaufnahme auch mit Blick auf den Betrieb und das Facility Management und was wäre hier besonders zu bedenken?

Plat: Ich bin der Meinung, dass genau beim Gebäudebetrieb und Facility Management die BIM-Vorgehensweise immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Der Grund ist, dass die BIM-Methode den Aufbau einer geometrischen Datenbank beschreibt, in der alle Informationen zum Gebäude in einer einzigen Quelle gebündelt werden und somit eine so genannte Single source of truth bilden.

Besonders zu bedenken wäre hier Folgendes: Ein Gebäude lebt weiter, seine Nutzung und somit Raumaufteilung kann sich ändern, bei neuen technischen Anforderungen kann auch Gebäudetechnik angepasst werden. All diese Anpassungen müssen natürlich immer wieder in das BIM-Bestandmodell eingepflegt werden. Hierzu braucht man eine klare Strategie, die die Umsetzung und Pflege von BIM-Modellen eindeutig beschreibt.

Die Daten einer Punktwolke lassen sich von Grundrissen über Gebäudemodelle bis zu Aufmaßen für vielfältige Zwecke einsetzen. - Bild: bim-Plat
Die Daten einer Punktwolke lassen sich von Grundrissen über Gebäudemodelle bis zu Aufmaßen für vielfältige Zwecke einsetzen. – Bild: bim-Plat

Gibt es ein spezifisches Vorgehen, wenn im Bestand Daten aufgenommen werden sollen?

Plat: Jedes Projekt ist individuell zu betrachten. Wir analysieren bei solchen Aufträgen zuerst die Aufgabenstellung und die Datenlage. Erst danach geben wir unsere Empfehlung zu der weiteren Vorgehensweise ab. Es gibt z.B. Projekte, in denen das Gebäude komplett umgebaut und entkernt wird. In solchen Fällen empfehlen wir unserem Auftraggeber, ein BIM-Modell zuerst nach den Bestandszeichnungen aufzubauen und die 3D-Laserscans erst nach der Entkernung durchzuführen. Wir weisen unsere Auftraggeber auch darauf hin, dass sich aus dem 3D-Laserscan neue Erkenntnisse ergeben können, die in die Planung einfließen müssen und in solchen Fällen die Zeitplanung entsprechend angepasst werden muss.

An welchen Kriterien orientiert sich die notwendige Auflösung der Aufnahme und wie hoch ist sie in den jeweiligen Fällen?

Plat: Die notwendige Auflösung einer 3D-Laserscanaufnahme orientiert sich hauptsächlich an der Genauigkeit und Detailtreue, die für das jeweilige Anwendungsgebiet erforderlich ist. Wir versuchen hier eine Balance zwischen ausreichender Qualität und zeitlichem Aufwand zu finden. Bei kleineren Raumtiefen reicht uns die niedrigste Auflösung vollkommen. Bei größeren Abständen wie z.B. bei einer Fabrik oder bei einer Außenaufnahme setzen wir auf die mittlere Auflösungsstufe. Bis jetzt sahen wir keine Notwendigkeit, mit der höchsten Auflösung unsere Objekte aufzunehmen. Man muss bedenken, dass bei solchen hochauflösenden 3D-Laserscans sehr große Datenmengen entstehen, die spezielle technische Infrastruktur und entsprechende Aufnahme- und Bearbeitungszeit benötigen. 

Woran erkenne ich ein seriöses Angebot für die Datenaufnahme für BIM?

Plat: Ein seriöses Angebot für die BIM-Datenaufnahme erkennt man, wenn der Auftragnehmer:

  • seine Referenzen, Projekte und Auftraggeber vorweisen bzw. benennen kann,
  • fachlich aufklärt, und offen auf Risiken und Möglichkeiten hinweist,
  • ausreichend Personal mit entsprechenden Qualifikationen vorhält,
  • notwendige Zertifizierungen besitzt,
  • einen Vertrag mit ausreichendem Versicherungsschutz vorlegen kann 
  • und dann können natürlich Hinweise aus Netzwerken die Seriosität des Auftragnehmers bestätigen

Gibt es branchenübliche Quadratmeter-Preise oder andere Orientierungsgrößen?

Plat: Durch viele umgesetzte Projekte haben wir gewisse Erfahrungswerte für unsere Kalkulationsbasis gesammelt. Trotzdem variieren Projekte oft ziemlich stark, so dass wir unseren Arbeitsaufwand individuell einschätzen müssen. Zum Beispiel ist ein leerstehendes Großraumbüro viel einfacher aufzunehmen, als ein medizinisches Objekt im Vollbetrieb. Trotzdem kann ich für ein mittelschweres Projekt ein paar Richtwerte von uns nennen:

  • 3D-Laserscan mit Leica RTC360 Scanner – zwischen 1.000 und 1.500 m² pro Arbeitstag.
  • Aufbau eines BIM-Modells mit Autodesk-Revit – 1 Stunde für 10 m² BGF.

Diese Angaben beziehen sich nur auf die Kostengruppe 300 aus der DIN 276.

Herr Plat, vielen Dank für das informative Gespräch.

Michael Plat ist studierter Architekt und hat als Geschäftsführer von bim-Plat langjährige Erfahrung in der Erfassung von Gebäuden für BIM-Projekte.

Abbildungen: bim-plat

CBRE verwaltet deutschlandweites Metro-Portfolio

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Der internationale Immobiliendienstleister CBRE hat ein Mandat für das kaufmännische und technische Property- und Asset-Management für ein Immobilienportfolio der Metro Properties GmbH gewonnen. Im Rahmen der Vereinbarung erbringt CBRE zudem Vermietungsleistungen.

Bei dem deutschlandweiten Portfolio handelt es sich um 21 gemischt genutzte Objekte mit einer Gesamtfläche von rund 200.000 m2. Mehr als 50 Prozent entfallen auf Retail-Immobilien, teilte das Unternehmen mit.

Hintergrund der Vereinbarung ist die mittelfristige Veräußerung der Immobilien, bei der CBRE ebenfalls unterstützend tätig werden soll, heißt es weiter aus Düsseldorf. Die Zusammenarbeit soll am 1. Oktober 2024 beginnen, vereinbart wurde eine Festlaufzeit von drei Jahren.

Vergabeplattform iTWO Tender feiert 10-jähriges Bestehen

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Die Vergabeplattform iTWO Tender von RIB feiert ihr 10-jähriges Bestehen - Bild: RIB
Die Vergabeplattform iTWO Tender von RIB feiert ihr 10-jähriges Bestehen – Bild: RIB

CAFM-NEWS – Die Vergabeplattform iTWO Tender der RIB SE feiert in diesem Jahr ihr zehnjähriges Marktbestehen. Über 160.000 Bieterfirmen aus den unterschiedlichsten Gewerken haben sich in dieser Zeitspanne online registriert.

Das Spektrum der Nutzer reicht von mittelständischen und großen bauausführenden Unternehmen bis  zu kleineren Handwerksbetrieben. Zusätzlich sind auch Planungs-, Architektur- und Ingenieursgesellschaften vertreten.

Außerhalb des Baubereichs sind viele Lieferfirmen und Dienstleistungs-Anbieter auf der Plattform zu finden. Mit diesem breiten Portfolio an registrierten Firmen wird der gesamte Bereich des deutschen Vergabewesens abgedeckt.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die RIB-Plattform mehr als neun Milliarden vergebene Aufträge. Insbesondere die Bundesländer Bayern, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern sind auf iTWO Tender stark vertreten.

Abbildungen: RIB SE

specter automation ist jetzt auch in Japan aktiv

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Der japanische Baukonzern Kajima Corperation hat sich für die Bausoftware von specter automation entschieden - Bild: Kajima Corperation
Der japanische Baukonzern Kajima Corperation hat sich für die Bausoftware von specter automation entschieden – Bild: Kajima Corperation

CAFM-NEWS – Das Start-up Specter Automation hat seine intuitiv zu bedienende Baustellensoftware jetzt auch im japanischen Markt eingeführt. Mit der Kajima Corperation haben die Kölner dabei einen weiteren international tätigen Baukonzern für ihre Lösung gewinnen können. Mit der Implementierung seiner Software zur Baustellensteuerung in 3D bei dem renommierten Unternehmen unterstreiche Specter seine internationale Wachstumsstrategie und seine Position als weltweiter Anbieter innovativer Lösungen für die Bauindustrie, schreibt das IT-Haus ein einer begleitenden Pressemeldung. 

Das Tokyoter Unternehmen organisierte seine Projektinformationen bisher mit einer standardisierten Kombination aus Excel-Tabellen, handschriftlichen Notizen und bearbeiteten 2D-Zeichnungen. Mit der neuen Software erfolgen Tätigkeiten wie Wochenplanung, Kommunikation und Fortschrittsdokumentation auf Basis von 3D-Modellen.

Auf Specter Automation aufmerksam geworden ist Kajima übrigens 2022 im Silicon Valley bei einer Veranstaltung des Wagniskapitalgebers Plug and Play. Der japanische Konzern unterhält in Kalifornien ein Büro, dass die neuesten technologischen Trends verfolgt und schaut, welche hiervon sich positiv für das Geschäft von Kajima einsetzen lassen.


Abbildungen: Kajima Corperatio

Dekarbonisierungsberatung: Verdantix-Bericht lobt Schneider Electric

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Schneider Electric wurde in einem aktuellen Bericht des Forschungs- und Beratungsunternehmens Verdantix mit einer Führungsposition ausgezeichnet. Schneider Electric wird darin mit seinem ganzheitlichen Beratungsansatz zur Dekarbonisierung hervorgehoben. Insbesondere die Expertise des Tech-Konzerns bei der Optimierung von Gebäudesystemen, der Modellierung des Energieverbrauchs sowie die Beratungsleistung hinsichtlich der Beschaffung und des Einsatzes erneuerbarer Energien wurde dabei gelobt, teilte das Unternehmen am 15. August mit.

„Um die Energieeffizienz und den CO2-Fußabdruck von Gebäuden zu verbessern, ist es wichtig, den gesamten Lebenszyklus zu betrachten – vom Bau bis zur Stilllegung“, sagte Connor Taylor, Senior Analyst bei Verdantix. „Schneider Electric bietet für diesen Bereich ein breites Portfolio an Lösungen und Dienstleistungen an. Zudem hat das Unternehmen in den letzten Jahren viel in die eigenen Beratungskompetenzen und spezifische digitale Dienstleistungen investiert, um sein Angebot zu erweitern“, ergänzte Taylor.

Der Verdantix-Bericht bewertet Beratungsdienstleistungen von Unternehmen, mit denen sich das Energiemanagement in Bestandsgebäuden verbessern sowie die Dekarbonisierung des Sektors vorantreiben lässt.

BIMcollab Twin als zentrale Datenplattform nutzbar

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BIMcollab Twin will Nutzer als zentrale Datenplattform bei Asset- und Dokumenten-Management unterstützen - Bild: BIMcollab
BIMcollab Twin will Nutzer als zentrale Datenplattform bei Asset- und Dokumenten-Management unterstützen – Bild: BIMcollab

CAFM-NEWS – Mit BIMcollab Twin bietet das Softwarehaus BIMcollab eine zentrale Datenplattform an, um Gebäude- und Infrastrukturdaten in einem modellbasiertes Dokumenten- und Asset-Management speichern, verwalten und nutzen zu können.

Die Anwendung umfasst hierbei auch Kommunikations-Kanäle, so dass neben den regulären Gebäudedaten auch im Projekt geführte Diskussionen und gefällte Entscheidungen direkt mit den Objekten verbunden dokumentiert sind.

Beliebige Dokumenten-Typen können direkt mit Objekten verknüpft werden. Die Anwendung verwaltet automatisch den Versionsverlauf und kann auch zeigen, wer wann welche Unterlagen eingesehen oder bearbeitet hat.

Die Datensammlung ist rollenbasiert organisiert und bietet Teammitgliedern abgestufte Zugriffsrecht. Der Zugriff ist am Desktop und unterwegs auch auf mobilen Endgeräten möglich, was beispielsweise auf der Baustelle den Blick in aktuelle Daten ermöglicht.

 

Abbildungen: BIMcollab

KfW: Heizungsförderung nun auch für Unternehmen und Contractoren

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Ab dem 27. August können auch für gewerblich genutzte Wohnungen und Nichtwohngebäude Förderanträge im Rahmen der „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen“ (BEG EM) für Heizung und Sanierung gestellt werden.

Die neue Richtlinie BEG EM für Heizung und Sanierung gilt seit dem 1. Januar 2024. Ab dem 27. August sind nun auch Unternehmen und Contractoren erstmals förderfähige Antragsteller.

Werden Investitionsmaßnahmen in bestehenden Wohn- und Nichtwohngebäuden in Deutschland durchgeführt, erhalten Unternehmen, Contractoren und andere Investoren einen Zuschuss bis maximal 35 Prozent der förderfähigen Kosten. Gefördert wird der Kauf und Einbau von effizienten Heizungsanlagen und Anlagen der Heizungsunterstützung sowie der Anschluss an ein Gebäude- oder Wärmenetz. Förderfähig sind bestehende Gebäude, deren Bauantrag beziehungsweise Bauanzeige zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens fünf Jahre zurückliegt. Voraussetzungen für die Förderung ist zudem, dass die Maßnahme die Energieeffizienz bzw. den Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch des Gebäudes erhöht.

Weiterführende Informationen der KfW zur Heizungsförderung für Unternehmen in den Bereichen Wohngebäude und Nichtwohngebäude finden Sie hier und hier.

net+ Entremont setzt für Netzausbau auf VertiGIS

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Der Netzbetreiber net+ Entremont wird sein FTTx-Netz künftig mit VertiGIS betreiben - Bild: VertiGIS
Der Netzbetreiber net+ Entremont wird sein FTTx-Netz künftig mit VertiGIS betreiben – Bild: VertiGIS

CAFM-NEWS – Nicht jeder CAFM-Anbieter hat bloß CAFM im Portfolio: VertiGIS hat jetzt den Schweizer Netzbetreiber net+ Entremont als Kunden gewinnen können, der Software für die Verwaltung und den Ausbau seiner FTTx-Netzes suchte. Eingesetzt werden wird noch in diesem Jahr die Lösung ConnectMaster. Mit ihr wird das Netz geplant, gemanagt und dokumentiert.

net+ Entremont betreibt ein lokales FTTx-Netz in der Schweiz und möchte dieses in naher Zukunft ausbauen. Um den
zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, benötigt das Unternehmen ein professionell geplantes und dokumentiertes Netzinventar. In diesem Projekt soll auch eine Schnittstelle zwischen dem GIS-System und der Netzverwaltung geschaffen werden.

 
Abbildungen: VertiGIS

KI, BIM und digitale Ökosysteme Themen beim SAP Immobilien-Forum

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Das Programm des 26. Kongresses Immobilien- und Facility Management mit SAP steht - Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com
Das Programm des 26. Kongresses Immobilien- und Facility Management mit SAP steht – Bild: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Langsam nähern wir uns dem Start des SAP Immobilien-Forums, offiziell 26. Kongress Immobilien- und Facility Management mit  SAP von TAC Insights. Aufgeteilt in Keynotes, drei Foren und mit Workshops zum Start ist das Programm wie gewohnt vielfältig und umfassend.  Es geht unter anderem um KI, BIM, digitale Ökosysteme, Neuheiten bei SAP und den Partner, dem Stand der Partnerschaft von SAP und Planon und weitere Themen.

 

Tag 1, 19. September

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Tag 2, 20. September

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Statt findet das SAP Immobilien-Forum am 19. und 20. September geht es im Pullmann Berlin Schweizerhof. Das detaillierte Programm gibt es auf der Veranstaltungs-Website. Dort ist auch die Anmeldung möglich.

 

Abbildungen: TAC Insights; best stock/stock.adobe.com

CAFM und Software nur marginal auf der Expo Real

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Auch dieses Jahr hebt die Expo Real nicht das Potenzial, das Asset-Manager durch CAFM-Software nutzen können - Bild: Expo Real
Auch dieses Jahr hebt die Expo Real nicht das Potenzial, das Asset-Manager durch CAFM-Software nutzen können – Bild: Expo Real

CAFM-NEWS – Sie sei eine der wichtigsten Immobilienmessen Europas und biete „einen vollumfänglichen Überblick über Entwicklungen, Themen, Innovationen und Lösungen in der Immobilienwirtschaft“, wirbt die Expo Real für sich auf ihrer aktuellen Website. Doch vom 7. bis 9. Oktober wird ein Bereich – man möchte fast sagen: traditionell – unterrepräsentiert sein: Software. 

Unter den rund 1.620 Aussteller finden sich unter dem Suchbegriff

  • Software – 1 Aussteller
  • Softwarelösungen für die Bauwirtschaft und Immobilienprojekte – 7 Aussteller
  • Kaufmännische Immobilienverwaltungssoftware – 9 Aussteller
  • Standardsoftware für Portfolio- und Assetmanagement – 14 Aussteller

CAFM und BIM bleiben ohne Ergebnis. Natürlich lässt sich einwenden, dass die Expo Real eine Messe für Immobilien als Assets und Wirtschaftsgut ist und nicht für den profanen Alltagsbetrieb. Und das ist auch nicht falsch. Interessant wird es aber, wenn sich in der Ausstellerliste Arcadis findet und ebenso Planon. 

Auch in anderen Bereichen sind IT und Betrieb durchaus gesetzt, beispielsweise durch aedifion und die Aufzughelden, Hexagon und Planradar. Es wird offenbar Bedarf  für digitale Unterstützung erwartet. Und mit Blick auf ESG und das zunehmende Interesse von Finanzierern und Inverstoren an nachhaltigen Assets könnte es schon irritieren, dass der Bereich, der maßgeblich zur Wirtschaftlichkeit einer Immobilie beitragen und diese auch belegen kann, konsequent vor der Tür bleibt. 

Es gab auch schon Zeiten, da war das anders und es fanden sich namhafte CAFM-Häuser auf dem Münchner Messegelände ein. Gut möglich, dass sie eines Tages wieder auf dem Messeparkett einen Stand buchen – wohl spätestens dann, wenn das Wissen, was CAFM im Verbund mit BIM an Einsparpotenzialen und Transparenz bietet, und zwar von der Planung über Prognosen, den Betrieb bis zum Rückbau. Wenn also die Besucher erkannt haben, welches Potenzial im Wissen um ihre Immobilien steckt, und sie diesen Schatz heben wollen. Oder müssen.


Abbildungen: Expo Real

Caverion stattet Energiezentrale für Gewerbegebiet in Bochum aus

Die Stadtwerke Bochum haben Caverion Deutschland damit beauftragt, eine Energiezentrale für das Gewerbegebiet Mark 51°7 mit Heizungs- und Kältetechnik auszustatten. Die Maßnahmen umfassen ein Blockheizkraftwerk samt Kälte- und Wärmepumpen. Für die Wärme- und Kälteversorgung des 70 ha großen Areals wird Geothermie genutzt. Als Energiequelle ist Grubenwasser aus unterschiedlichen Tiefen ehemaliger Bergwerksstollen vorgesehen. Grundlage ist ein Konzept der Stadtwerke Bochum und der Fraunhofer Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG. Die Fertigstellung ist bis Ende 2025 vereinbart.

Geothermie aus Grubenwasser

Das in den 1950er Jahren geschlossene Bergwerk der Zeche Dannenbaum liegt unterhalb des Gewerbegebiets Mark 51°7 und ist mit Grubenwasser gefüllt. In 340 m Tiefe hat das Wasser eine Temperatur von ca. 17 °C. In einem tiefer gelegenen Stollen in rund 800 m Tiefe liegt die Wassertemperatur bei 28 °C. Per Bohrungen an die Oberfläche befördert, bringen Wärmepumpen das 28 °C warme Wasser auf das Temperaturniveau, das für die Beheizung der angeschlossenen Gebäude erforderlich ist. Caverion wird dafür drei Wärmepumpen mit je 1 MW Heizleistung und 900 kW Kälteleistung installieren. Sie erzeugen die Grundlast der Wärme und Kälte, womit ungefähr 80 Prozent des jährlichen Gesamtbedarfs abgedeckt werden können. Über die Energiezentrale Ost und das Nahwärme- und Nahkältenetz lassen sich die unterschiedlichen Gebäude im östlichen Bereich des Areals beheizen oder kühlen. Für die Kühlung der angeschlossenen Gebäude im Sommerbetrieb werden von Caverion vier Kompressionskältemaschinen mit einer Leistung von je 1,1 MW installiert. Sie kühlen das 17 °C warme Wasser auf das zur Kälteversorgung erforderliche Temperaturniveau. Die hierfür benötigte elektrische Energie liefert das ebenfalls zu errichtende neue Blockheizkraftwerk.

Das Projekt befindet sich aktuell in der Umsetzung, erste Anschlussnehmer vor Ort werden bereits mit Wärme und Kälte versorgt. Vorläufig erfolgt dies noch mittels Fernwärme und Kompressionskälte, bis Ende 2025 soll das gesamte Netz inklusive Grubenwasserkreislauf vollständig in Betrieb gehen. Zwei als Übergangslösung aufgestellte Kompressionskältemaschinen wird der Dienstleister nach Inbetriebnahme der Anlagen an den finalen Platz versetzen und in das System integrieren.

Das neue Gewerbegebiet Mark 51°7 befindet sich auf dem Gelände des vormaligen Opelwerks im Stadtteil Bochum-Laer. „Wissen schafft Wirtschaft“, lautet der Slogan für die Neunutzung des Areals als Innovationsquartier. Auf knapp 70 ha werden Tech-Unternehmen und Forschungseinrichtungen angesiedelt. Die Bochum Perspektive GmbH saniert das Gelände und vermarktet es als Gewerbestandort für etablierte Unternehmen und Start-Ups.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Caverion finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

BIM und CAFM – Grundlagen in neuem Online-Lehrgang

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Der Lehrgang BIM und CAFM vermittelt, wie sich Daten aus BIM-Modellen in CAFM-Software überführen und nutzen lassen- Bild: Margo Alexa/stock.adobe.com
Der Lehrgang BIM und CAFM vermittelt, wie sich Daten aus BIM-Modellen in CAFM-Software überführen und nutzen lassen- Bild: Margo Alexa/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – BIM-Daten sind nicht bloß in der Bauphase von Bedeutung, sie können auch die Betriebsphase deutlich bereichern. Wie das geht und in welcher Weise das gilt, vermitteln sechs Experten im aktuellen Online-Lehrgang BIM und CAFM unserer Der Facility Manager Online-Akademie

Der Lehrgang folgt dem bewährten Format der Online-Akademie mit jeweils dreistündigen Einheiten in drei aufeinander folgenden Wochen. Sachkundige Referenten vermitteln auf Basis ihrer reichen Praxiserfahrung wesentliche Grundlagen und geben umfassenden Einblick in Planung und Umsetzung. Die Inhalte und Referenten sind folgende:

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Gedacht ist der Lehrgang für alle, die BIM und CAFM zusammenbringen müssen, ob BIM- und Facility Manager, Bauherr, Immobilienbetreiber, Consultant oder aus anderen Gründen Interessierter.

Weiterführende Informationen und die Anmeldung finden sich auf der Veranstaltungs-Website

Abbildungen: Margo Alexa/Stock.adobe.com

BG Bau: Sieben „Lebenswichtige Regeln“ für die Gebäudereinigung

Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) will vor dem Hintergrund von 26 tödlichen Ab- und Durchsturzunfällen im Jahr 2023 für mehr Sicherheit im Gebäudereiniger-Handwerk sensibilisieren. Mit den sogenannten „Lebenswichtigen Regeln“ gibt die BG Bau konkrete Hinweise für sicheres Arbeiten bei Reinigungsarbeiten auf Dächern und an hochgelegenen Arbeitsplätzen.

„In den vergangenen Jahren haben im Reinigungsgewerbe Durchsturzunfälle deutlich zugenommen. Hier müssen wir dringend gegensteuern. Mit den ‚Lebenswichtigen Regeln‘ wollen wir das Bewusstsein für Risiken bei der Arbeit und insbesondere in der Höhe schärfen – vom Helfer bis zum Meister. Wichtig ist, bei zu hohem Risiko Stopp zu sagen und die Arbeiten zu unterbrechen, bis sicher gearbeitet werden kann, um sich selbst und seine Kolleginnen und Kollegen nicht in gefährliche Situationen zu bringen“, sagt Bernhard Arenz, Leiter der Hauptabteilung Prävention der BG Bau.

Ab- und Durchsturzunfälle vermeiden

Um Durchstürze auf Dächern zu verhindern, müssen Beschäftigte bei Reinigungsarbeiten von Lichtbändern zum Beispiel eine sichere Standposition haben. Sind Teile nicht durchtrittssicher, muss ein Mindestabstand von zwei Metern, der abgesperrt und gekennzeichnet werden muss, eingehalten werden. Maschinen müssen vor Reinigungsarbeiten immer ausgeschaltet und gegen Wiedereinschalten gesichert werden. Teleskopstangensystemen sollten soweit möglich stets als Leiteralternative verwendet werden und Leitern nur dann zum Einsatz kommen, wenn es keine sichere Alternative gibt. So stellen laut der BG Bau Stürze von Treppen und Leitern mit 22 Prozent die zweihäufigste Ursache für kostenintensive Unfälle dar.

Das sind die sieben „Lebenswichtigen Regeln“ für die Gebäudereinigung im Überblick:

  1. Wir führen Reinigungsarbeiten außerhalb des Gefahrenbereichs aus. Nicht durchtrittsichere Dachbauteile erfordern Schutzmaßnahmen.
  2. Wir sichern Maschinen gegen Wiedereinschalten. Wir arbeiten mit sicheren Zugängen und Standplätzen.
  3. Wir sichern uns an Absturzkanten.
  4. Wir verwenden Leitern nur, wenn es keine sichere Alternative gibt. Wir sichern Leitern gegen Wegrutschen und Umkippen.
  5. Wir sichern uns bei Lichtkuppeln, Öffnungen und nicht durchbruchsicheren Glasdächern gegen Absturz.
  6. Wir sorgen für sichere Verkehrswege und kennzeichnen Bereiche, auf denen Stolper-, Rutsch- oder Sturzgefahr besteht.
  7. Wir vermeiden direkten Kontakt mit Reinigungs- sowie Pflegemitteln und achten auf die richtige Dosierung.

Die „Lebenswichtigen Regeln“ sind Teil des Präventionsprogramms der BG Bau „Bau auf Sicherheit. Bau auf dich.“ Für 14 verschiedene Gewerke liefern sie auf einen Blick Hinweise und Tipps zum sicheren und gesunden Arbeiten. Unternehmen können die „Lebenswichtigen Regeln“ als Grundlage für Unterweisungen, als Aushänge und für ein gemeinsames betriebliches Bekenntnis von Belegschaft und Arbeitgebenden für das Ziel, Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten vorzubeugen, nutzen.

Klüh erhält Reinigungsauftrag von Hugendubel

Die Buchhandelskette Hugendubel hat die Cleaning-Sparte des Facility-Service-Anbieters Klüh erneut mit verschiedenen Reinigungsleistungen in Berlin, Hamburg, Hannover, Dortmund, Köln, Frankfurt, München und Stuttgart beauftragt. Den Zuschlag für den Auftrag mit nun unbestimmter Laufzeit erhielt Klüh Cleaning im Zuge einer Neuausschreibung. Die Zusammenarbeit besteht bereits seit 2020. Im Rahmen des Auftrags reinigt Klüh Cleaning mit rund 100 Mitarbeitenden an 87 Standorten Filialen, Büro- und Lagerflächen mit insgesamt rund 73.300 Quadratmetern. Zum Leistungsspektrum gehören umfangreiche Aufgabengebiete wie Unterhaltsreinigung und Glasreinigung sowie Winterdienst und Schmutzfangmatten-Service in der kalten Jahreszeit. Hugendubel hat bei Klüh einen „Single Point of Contact“, also ein einziges Key-Account-Management zur Kundenbetreuung: Abrechnung, Dokumentation, Mängelverfolgung und Reporting laufen zentralisiert.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Klüh Service Management finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2024.

Korasoft integriert Dokumentenbrowser in seine CAFM-Lösung für SAP

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Korasoft hat einen Dokumentenbrowser für sein CAFM in SAP vorgestellt - Bilder: Korasoft; Montage: CAFM-News
Korasoft hat einen Dokumentenbrowser für sein CAFM in SAP vorgestellt – Bilder: Korasoft; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Korasoft, Anbieter von CAFM-Lösungen in SAP, hat einen Dokumentenbrowser vorgestellt. Mit ihm lassen sich laut Anbieter vielfältige Dokumente deutlich einfacher ablegen und vor allem strukturieren. Beispielsweise können so von Handbüchern über Schriftverkehr bis zu Wartungsplänen und Rechnungen sämtliche Dokumente, die sich auf eine Anlage beziehen, dieser direkt zugeordnet werden. Gleiches gilt für sämtliche Unterlagen zu Räumen, Gebäuden und Ausstattung.

Der Korasoft Dokumentenbrowser unterstützt eine breite Palette an Dateitypen. Diese schließen auch Foto-, Video- und Plandateien mit ein. Neben Dateien, die über eine Korasoft-Anwendung in SAP geladen wurden, sind auch Dateien aus anderen SAP-Anwendungen nutzbar.

Alle Dateien stehen stationär und mobil zur Verfügung, sodass auch direkt vor Ort an einer Anlage oder Baustelle die aktuellen Daten für Besprechungen herangezogen werden können. 

Abbildungen: Korasoft

Ab 2025 ist die E-Rechnung Pflicht im B2B

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Ab 1. Januar 2025 ist die E-Rechnung nicht allein gegenüber der öffentlichen Hand, sondern auch im B2B-Geschäftsverkehr verpflichtend. – Bild: Bundesministerium des Innern und für Heimat
Ab 1. Januar 2025 ist die E-Rechnung nicht allein gegenüber der öffentlichen Hand, sondern auch im B2B-Geschäftsverkehr verpflichtend. – Bild: Bundesministerium des Innern und für Heimat

CAFM-NEWS – Nachdem die digitale Rechnungsstellung an die öffentlichen Hand schon seit vier Jahren verpflichtend ist, wird sie in nicht einmal einem halben Jahr auf den Bereich der geschäftlichen Abrechnungen erweitert. Unternehmen, die anderen Unternehmen eine Rechnung stellen, müssen dieses ab 1. Januar 2025 gleichfalls digital tun. Allerdings heißt „elektronische Rechnung“ nicht gleichbedeutend mit einem PDF- oder Word-Dokument.

Ale E-Rechnung akzeptiert werden solche Format, die eine maschinenlesbare Komponente einschließen, also ein XML-File mit zusätzlichen Informationen sind. Diese Anforderung erfüllt unter anderem die X-Rechnung, alternativ das EDI-Format (Electronic Date Interchange), das schon seit den 1970-er Jahren zwischen großen Unternehmen Anwendung findet, und auch ZUGFeRD-Dateien, die vornehmlich von der öffentlichen Hand eingefordert werden und die annähernd identisch mit der französischen Factur-X sind. Die Abkürzung ZUGFeRD steht übrigens für Zentraler User Guide des Forums elektronische Rechnung Deutschland.

Basis für die zwingende Nutzung der E-Rechnung ist die Richtlinie 2010/45/EU der Europäischen Union, ergänzt um die Richtlinie 2014/55/EU. Das Format soll zum einen die Zustellung von Rechnungen beschleunigen, mutmaßlich aber auch die automatisierte Kontrolle einer Buchhaltung durch Wirtschaftsprüfer und Finanzämter.

Facility Manager betrifft die E-Rechnung vornehmlich als Rechnungs-Empfänger. Moderne CAFM-Lösungen sind bereits in der Lage, mit diesem Formaten zu arbeiten und es zu erstellen, wenn das gefordert ist, beispielsweise weil das FM-Team in einem größeren Unternehmen als separate Einheit Leistungen an andere Abteilungen in Rechnung stellt.


Abbildungen: Bundesministerium des Innern und für Heimat



Microsoft beendet Unterstützung für Adobe PostScript Type 1-Schriften

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Microsoft unterstützt in zukünftigen Windows-Versionen keine  PostScript Type 1-Schriften mehr - Bild: Wikipedia; Bearbeitung: CAFM-News
Microsoft unterstützt in zukünftigen Windows-Versionen keine PostScript Type 1-Schriften mehr – Bild: Wikipedia; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Microsoft hat angekündigt, in kommenden Windows-Versionen Schrifttypen vom Format Adobe PostSciprt Type 1 nicht mehr zu unterstützen. Das Format wurde bereits 1984 von Adobe eingeführt. Der Anbieter selbst hatte das Supportende für die Schriften schon im Juli 2023 angekündigt und sie in neuen Produkten nicht mehr weitergeführt.

Microsoft wird sich stattdessen auf das OpenType-Format fokussieren, das der Konzern gemeinsam mit Adobe entwickelt hat. Schuldig bleibt er dagegen die Information, welche Betriebssystem-Versionen betroffen sein werden und für wann das Supportende terminiert ist.

Abbildungen: Wikipedia; Bearbeitung: CAFM-News

Intel produziert erste Chips in 18A-Architektur

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Die Produktion der neuen Intel-Prozessoren mit 18A-Architektur ist im Testbetrieb angelaufen.  - Bild: Intel
Die Produktion der neuen Intel-Prozessoren mit 18A-Architektur ist im Testbetrieb angelaufen. – Bild: Intel

CAFM-NEWS – Chiphersteller Intel hat die ersten Chips seiner neuen 18A-Architektur gefertigt. Die kommenden Flaggschiffe des Konzerns sind noch feiner, haben eine neue Stromversorgung namens Backside Power Delivery und verwenden GAA-Transistoren. Deren Kürzel steht für Gate All Around, ein spezielles Konstruktionsverfahren, das den Transistoren höhere Geschwindigkeiten bei geringerem Stromverbrauch ermöglicht. 

Intel meldete, erste Prozessoren seien aus der Fertigung in den Betrieb gegangen. Der ist allerdings noch im Vorlauf, die reguläre Massenproduktion will der Hersteller erst 2025 aufnehmen, die ersten Nutzer werden die Chips im Verlauf des ersten Halbjahrs 2025 verwenden können.

Geplant hat Intel zwei Linien der neuen Top-Chips. Die Panther Lake genannten Prozessoren sind für künstliche Intelligenz und Anwender-PCs vorgesehen, die Clearwater Forest-Prozessoren für Server. 


Abbildungen: Intel

Gemeinsame Verbändeinformation zu Trinkwasserinstallationen

In einer gemeinsamen Initiative informieren fünf Fachverbände erstmals über gesetzliche Vorgaben und technische Grundanforderungen, die bei der Trinkwasserinstallation in Gebäuden einzuhalten sind. Hintergrund der Kooperation ist, dass sich gesetzliche Rahmenbedingungen, die von Herstellern, SHK-Fachplanern, Sanitär-Installateuren und Gebäudebetreibern berücksichtigt werden müssen in den vergangenen Jahren in erheblichem Maße erweitert haben. Parallel dazu hat sich auch das technische Regelwerk für die Planung, die Errichtung und den Betrieb von Trinkwasserinstallationen in Gebäuden auf nationaler wie europäischer Ebene weiterentwickelt. Die gemeinsame Fachpublikation soll es SHK-Fachplanern, Sanitär-Installateuren und Gebäudebetreibern ermöglichen, die in der Trinkwasserverordnung formulierten Mindestanforderungen zu erfüllen.

Die tabellarische Auflistung gibt dazu Auskunft über:
– die verbindlich zu berücksichtigenden gesetzlichen Vorgaben (Kategorie A1) und Empfehlungen (Kategorie A2),
– die allgemein anerkannten Regeln der Technik zu den technischen und hygienischen Grundanforderungen (Kategorie B) und
– ergänzende Informationen und sonstige Empfehlungen (Kategorie C).

Die kostenlose Fachpublikation „Umsetzungshinweise zur Erfüllung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung in Bezug auf Planung, Errichtung und Betrieb von Trinkwasserinstallationen in Gebäuden (Stand: 17. Juli 2024)“ soll in regelmäßigen Abständen aktualisiert und auf den Internetseiten der Verbände veröffentlicht werden. Bei allen Dokumenten gilt die jeweils aktuelle Fassung. Eine Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit schließen die Verbände jedoch ausdrücklich aus.

Die beteiligten Verbände sind: Bundesindustrieverband Technische Gebäudeausrüstung e.V. (BTGA), Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V. (DVGW), figawa e.V. (figawa), Deutscher Verband für Facility Management e.V. (gefma) und Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK).

IT-Budgets steigen wegen KI und Cybersecurity

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CIOs benötigen zunehmend Kenntnisse in KI und müssen diese unternehmensweit implementieren, zeigt eine aktuelle Untersuchung - Bild: wladimir1804/stock.adobe.com
CIOs benötigen zunehmend Kenntnisse in KI und müssen diese unternehmensweit implementieren, zeigt eine aktuelle Untersuchung – Bild: wladimir1804/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Bei mehr als der Hälfte aller Unternehmen in den USA steigen dieses Jahr die IT-Budgets, bei einem Drittel bleiben sie auf dem aktuellen Niveau. Das zeigt die Untersuchung State of the CIO 2024, die allerdings nur die Situation in den USA betrachtet.

Die Befragung von 875 IT-Führungskräften zeigt, dass 88 Prozent der CIOs in ihrer Funktion mehr auf Innovationen fokussieren müssen und intensiver in die digitale Transformation ihres Unternehmens eingebunden sind (87%). Um die Geschäftsprozesse verbessern zu können, sind von CIOs mehr KI-Kenntnisse gefordert (79%). Interessanterweise geben sie dennoch an, mehr Zeit mit Sicherheits-Management zu verbringen und damit, die Performance ihrer Systeme zu verbessern. Diese Aussagen sind leider nicht mit Prozentwerten versehen.

Die Untersuchung förderte auch zu Tage, dass 89 Prozent der Unternehmen ihr IT-Budget erhöht haben. Gründe waren unter anderem die Erhöhung der IT-Sicherheit (35%) und Investitionen in neue Technologien, allen voran KI (31%).

 

Abbildungen: wladimir1804/stock.adobe.com