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IKK Südwest beauftragt Peter Gross FM

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Den Hauptsitz der IKK Südwest im Quartier Eurobahnhof in Saarbrücken wird ab 2025 die Peter Gross Facility Management GmbH betreuen. Planung, Organisation und Durchführung der technischen Wartungen und Inspektionen der 22.000 m² großen Büroimmobilie sowie die digitale Dokumentation fallen in das Aufgabengebiet des FM-Dienstleisters.

„Gründe für den Zuschlag für die europaweit ausgeschriebenen Dienstleistungen waren das nachhaltige und proaktive Wartungs- und Inspektionskonzept einschließlich strukturierter Personaleinsatzplanung, die hohe Qualifikation und langjährige Erfahrung der Projektleitung sowie die eingesetzte CAFM-Software mit einem hohen Grad der Digitalisierung“, erklären die Vorstände der IKK Südwest, Prof. Dr. Jörg Loth und Daniel Schilling.

Archicad gewinnt Architect’s Darling Award

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Insgesamt 36 Gewinner gab es beim Architect's Darling Award 2024 - Bild: Marcus Jabocs
Insgesamt 36 Gewinner gab es beim Architect’s Darling Award 2024 – Bild: Marcus Jabocs

CAFM-NEWS – Graphisoft hat mit seiner Planungs-Software Archicad den diesjährigen Architect’s Darling Award in der Kategorie Architektursoftware gewonnen. Vorausgegangen war eine deutschlandweite Umfrage bei über 2.000 Architekten und Fachplanern durch die Heinze Marktforschung. Insgesamt hatten sich mehr als 20 Hersteller mit ihren Marken und Produkten um eine der insgesamt 36 Auszeichnungen beworben. Es gab 22 Brand-Awards und 14 Jury-Awards, die jeweils mit einer goldenen Phönix-Trophäe honoriert wurden.

Der Architect’s Darling Award wird seit 2011 jährlich verliehen. Die diesjährige Verleihung fand im Rahmen der Celler Werktages statt, einer jährlich stattfindenden Veranstaltung mit den Schwerpunktthemen Architektur, Bauwesen und Energieeffizienz. Sie findet in der niedersächsischen Stadt Celle statt.



Abbildungen: Marcus Jacobs

FM-Dienstleister Tamimi Global setzt auf Planon-Software

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Der Facility Management-Dienstleister Tamimi Global hat sich für die CAFM-Software Planon Field Services entschieden, um die Tätigkeiten seiner 17.000 Mitarbeiter zu unterstützen. Tamimi wird laut Hersteller Planon die Facility Services Business Solution implementieren. Sie soll die Tätigkeiten im Außendienst unterstützen, die zahlreiche Aufgaben im Flächen- und Immobilien-Management umfassen.

Tamimi bietet eine breite Palette von Dienstleistungen an, neben Facility Management unter anderem auch Catering, und Industrie-Dienstleistungen. Das Unternehmen ist im mittleren Osten aktiv.

Neue Luft-Wasser-Großwärmepumpen von S-Klima

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S-Klima erweitert mit der Baureihe Say sein Kaltwasser-Portfolio um Luft-Wasser-Großwärmepumpen für hohe Leistungsanforderungen.
Die neuen Außengeräte mit einer Kühlleistung bis 233 kW sowie einer Heizleistung bis 268 kW sind für den Einsatz in Produktions-, EDV- und Gewerbeflächen konzipiert, teilte der Hersteller mit. Insgesamt stehen zwei Baugrößen mit je vier beziehungsweise fünf Modellen zur Auswahl. Im Verbund lassen sich bis zu acht Außengeräte mit einer Gesamtleistung bis 1.864 kW betreiben.

Laut S-Klima erreichen die Say-Außengeräte mit DC-Invertertechnologie einen SCOP (Seasonal Coefficient of Performance) von 4,22 sowie einem SEER (Seasonal Energy Efficiency Ratio) von 4,51. Die Großwärmepumpen können mit verschiedenen Hydraulikgruppen bestückt und somit flexibel an die individuellen hydraulischen Anforderungen vor Ort angepasst werden.

Studie: Fast alle Angriffe auf generative KI sind erfolgreich

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Eine Studie von Pillar Security hat anhand von aktiven Systemen gezeigt, das 90% aller GenAI-Anwendungen leicht zu hacken sind. Bild: Pillar Security
Eine Studie von Pillar Security hat anhand von aktiven Systemen gezeigt, das 90 Prozent aller GenAI-Anwendungen leicht zu hacken sind. – Bild: Pillar Security

CAFM-NEWS – Pillar Security ist ein Anbieter von Sicherheitslösungen für generative künstliche Intelligenz wie beispielsweise ChatGPT und hat die Studie The State of Attacks on GenAI zur Sicherheit von deren Large Language Models durchgeführt – mit eindeutigem Ergebnis:

Von den mehr als 2.000 GenAI-Anwendungen hatten die meisten große Schwachstellen, denn 90 Prozent der Angriffe führen zu Datendiebstahl und 20 Prozent umgingen dabei einfach die Schutzmaßnahmen.

Zum Erfolg führten die Hacker verschiedene Techniken, zum Beispiel:

  • Ein Prompt mit dem Inhalt Ignore Previous Instructions setzte direkt die Sicherheits-Vorgaben der KI-Systeme außer Kraft.
  • Mit Base64Encoding wurden kompromittierende Eingaben verschlüsselt und so Inhaltsfilter umgangen.
  • Methoden wie Admin Override, also das Umgehen des Admin-Passworts, kamen ebenfalls zu Einsatz, um das System dazu zu bringen, sensible Daten zugänglich zu machen.

Die Studienautoren bemängeln, dass bei KI-Sprachmodellen der Fokus zu sehr auf Features und nicht auf Sicherheit liege. Besonders schwerwiegend sei, dass die Daten nicht auf Basis von Umfragen und damit theoretischer Natur seien, sondern aus tatsächlich aktiven Systemen gewonnen wurden.

 

Abbildungen: Pillar Security

BIM World Munich: DIN SPEC 91555 nähert sich der Zielgeraden

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Knapp 30 Software-Anbieter, Beratungshäuser, Verbände und eine Hochschule engagieren sich, um einen gemeinsamen Standard für den Datentransfer von BIM zu CAFM zu definieren - Bild: Christof Duvenbeck
Knapp 30 Software-Anbieter, Beratungshäuser, Verbände und eine Hochschule engagieren sich, um einen gemeinsamen Standard für den Datentransfer von BIM zu CAFM zu definieren – Bild: Christof Duvenbeck

CAFM-NEWS – Die DIN SPEC 91555, die den Datenaustausch von BIM und CAFM standardisieren soll, nähert sich der Zielgeraden. Auf der BIM World Munich gibt es kommenden Dienstag, 26.11.2024, ab 14 Uhr einen Vortrag zum aktuellen Stand.

Wie zu erfahren war, zielt der Ansatz der Arbeitsgruppe darauf, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu formulieren, um den diversifizierten Ausgangs- und Grundlagen der zu berücksichtigen Stakeholder gerecht zu werden. Gemeint sind damit insbesondere die Attribute der verschiedenen Klassen wie Gebäude, Geschoss, Raum, Türen und Tore, Fenster sowie technische Objekte.

Die Spalten der gerade entstehenden 91555-Matrix werden als Beleg für die Sinnhaftigkeit der Klassenattribute zu verstehen sein, heißt es aus unterrichteten Kreisen. Zugrunde liegen ihnen Fragen wie „Für welche Services werden diese  Attribute benötigt?“ und „Welche Informationen werden für den Austausch von Komponenten benötigt?“

Mit der DIN SPEC 91555 sollen  die Hersteller von Autorensystemen in die Lage versetzt werden, ein Standard-CAFM-Exportprofil zu schreiben, das dann von CAFM-Herstellern und FM-Dienstleistern standardmäßig importiert werden kann. Dieses Standard-Profil sollte dann durch eigene Ergänzungsprofile erweiterbar sein, so dass weiterhin individuelle Geschäftsmodelle ermöglicht werden.

Abbildungen: Dr. Christof Duvenbeck

Infrareal übernimmt Pharma-Park in Niederösterreich

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Die Infrareal Holding GmbH plant, den Pharma- und Biotech-Standort von Takeda im niederösterreichischen Orth zu erwerben. Einen Übernahmevertrag über das 24 ha große Grundstück samt Gebäuden, Infrastruktureinrichtungen und einigen pharmazeutischen Produktionsanlagen, das sich rund 30 km östlich von Wien befindet, haben die beiden Unternehmen bereits unterzeichnet, teilte Infrareal mit.

Infrareal hat sich nach eigenen Angaben auf den Betrieb und die Entwicklung von Industrie- und Gewerbeparks mit Schwerpunkt auf Pharma und Life-Science spezialisiert. Das Unternehmen verfügt bereits über derartige Standorte in Marburg und Jena und will nun in Orth zukaufen. „Mit unserer Expertise werden wir den Standort weiter ausbauen und planen die Ansiedlung weiterer Unternehmen aus diesen Branchen“, erklärt Dr. Martin Egger, CEO und Sprecher der Geschäftsführung von Infrareal. Der Betreiber soll über seine Tochtergesellschaft PharmaparkOrth Management GmbH für alle Dienstleistungen an dem niederösterreichischen Standort zuständig sein. Dazu gehören die Medienversorgung, die Entsorgung sowie weitere Infrastruktur- und Engineering-Leistungen wie die Standortentwicklung.

FaMe-App dokumentiert die Reinigung von Sanitärräumen

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FaMe hat eine App für Reinigung und Hygienedokumentation von Sanitärräumen im Programm - Bild: FaMe; Bearbeitung: CAFM-News
FaMe hat eine App für Reinigung und Hygienedokumentation von Sanitärräumen im Programm – Bild: FaMe; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Der CAFM-Hersteller FaMe aus Oyten bei Bremen hat eine Smartphone basierende Reinigungs- und Hygienemaßnahmen-Dokumentation für Sanitärräume vorgestellt. Die App nutzt QR Codes um die Lokalitäten zu identifizieren und protokolliert die Reinigungsausführung automatisch mit Uhrzeit, Reinigungsmittel und ausgeführter Tätigkeit.

Neben der Dokumentation der Reinigungs- und Hygienemaßnahme wird auch der Verbrauch und die Beschaffung über eine integrierte Warenwirtschaft unterstützt. Die Lösung ist unter anderem geeignet für Flughäfen, Einkaufszentren, Schulen und öffentliche oder private Bürogebäude.



Abbildungen: Fame

Softech mit neuen Produkten auf der BAU 2025

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Auf der BAU 2025 zeigt Softtech Praxisprojekte und Anwendungen für kleinere Büros - Bild: Softtech
Auf der BAU 2025 zeigt Softtech Praxisprojekte und Anwendungen für kleinere Büros – Bild: Softtech

CAFM-NEWS – Auf der Fachmesse BAU 2025 zeigt das Softwarehaus Softtech neue und überarbeitete Produkte und Anwendungen für kleinere Planungs- und Architekturbüros. Auch Praxisbeispiele werden auf Stand 437/B in Halle C3 zu vorgestellt.

Neu ist die Anwendung Grava connect. Mit der webbasierten Anwendung soll es möglich sein, ortsunabhängig an Zeichnungen zu arbeiten, ohne großen Aufwand 2D-Aufmaße zu erstellen und in der Arbeitsgruppe gemeinsam Mengen zu ermitteln.

Spirit lite adressiert kleinere Planungsbüros und ist ein auf die wesentlichen Funktionalitäten heruntergebrochenes, klassisches 2D-CAD-System.

Die AVA-Software Avanti ist auf die neuen Formate für E-Rechnungen angepasst und ermöglicht es Planungsbüros auch, für Auftraggeber eine Rechnungsprüfung im Rahmen der Objektüberwachung durchzuführen. Mit der Anbindung an Datenbanken wie die Ökobaudat sollen Nachhaltigkeitskriterien zukünftig durchgängig in den AVA-Prozess integriert werden. 



Abbildungen: Softtech

waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode

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Die CAFM-Anwendung waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode - Bild: Loy & Hutz
Die CAFM-Anwendung waveware von Loy & Hutz bietet auch einen Dark Mode – Bild: Loy & Hutz

CAFM-NEWS – Der Windows Client der CAFM-Software waveware von Loy & Hutz bietet neben der Standard-Darstellung auch den teilweise populären Dark Mode. In diesem Fall wird der Bild auf dem Monitor quasi invers ähnlich einem Negativ aufbereitet, so dass helle Flächen dunkel angezeigt werden.

Der Dark Mode ist bei einigen Anwendern beliebt, weil er generell schonender für die Augen sein soll und auch weniger blaues Licht abgibt. Außerdem können manche Anwender mit Sehschwächen von der Darstellung profitieren, weil der übliche Weißraum nicht die übrige Darstellung überstrahlen kann. 

Eingestellt werden kann der Dark Mode im Windows-Client laut Hersteller ganz leicht: Auf Extras klicken und dort unter Designs Dark auswählen.


Abbildungen: Loy & Hutz

Löhne für Gebäudereiniger steigen

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Die Gewerkschaft IG BAU und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerk (BIV) auf Arbeitgeberseite haben sich im Rahmen der vierten Tarifrunde auf einen Tarifkompromiss geeinigt.
Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn in der Einstiegs-Lohngruppe (Lohngruppe 1) erhöht sich zum 1. Januar 2025 von 13,50 Euro auf 14,25 Euro und zum 1. Januar 2026 auf 15 Euro, eine Tariflohnerhöhung von insgesamt 11,1 Prozent, teilte der BIV mit. Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn für Fachkräfte (Lohngruppe 6) legt zum 1. Januar 2025 von 16,70 Euro auf 17,65 Euro zu und zum 1. Januar 2026 auf 18,40 Euro, eine Tariflohnerhöhung von insgesamt 10,2 Prozent. Die Azubivergütungen steigt zum 1. Januar 2025 für die zweijährige Laufzeit von 900, 1.035 bzw. 1.200 Euro je nach Lehrjahr auf 1.000, 1.150 bzw. 1.300 Euro. Ein 13. Monatseinkommen sieht der Tarifvertrag nicht vor. Beide Seiten haben ab Ende 2025 Gespräche über einen möglichen Gewerkschaftsbonus ab 2027 vereinbart, heißt es weiter aus Köln.

„Am Ende steht ein Kompromiss, der den wirtschaftlich und politisch unsicheren Zeiten, den Interessen der Branche sowie der Sozialpartnerschaft Rechnung trägt. Gewichtige Argumente sind die Allgemeinverbindlichkeit und die zweijährige Planungssicherheit für Unternehmen und Auftraggeber“, erklärte der Vorsitzende der BIV-Tarifkommission Christian Kloevekorn. Die Einigung wurde nach 16-stündigen Verhandlungen in der Nacht vom 14. auf den 15. November in Köln erzielt. Mit knapp 700.000 Mitarbeitern sind die Gebäudereiniger die beschäftigungsstärkste Handwerksbranche in Deutschland. Dem BIV gehören knapp 2.500 Mitgliedsbetriebe an, die rund 85 Prozent des Marktes repräsentieren.

VertiGIS Studio für den SuedLink

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TenneT und TransnetBW planen die Suedlink-Trassen V3 und V4 jetzt mit VertiGIS Studio - Bild: VertiGIS
TenneT und TransnetBW planen die Suedlink-Trassen V3 und V4 jetzt mit VertiGIS Studio – Bild: VertiGIS

CAFM-NEWS – Die Übertragungsnetz-Betreiber TenneT und TransnetBW errichten mit den Vorhaben V3 und V4 des SuedLinks ein zentrales Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland. Die beiden Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsleitungen erstrecken sich über etwa 700 Kilometer und sollen bidirektional Windstrom mit einer Gesamtkapazität von vier Gigawatt zwischen Nord- und Süddeutschland transportieren.

Als webbasiertes GIS-System zur kartenbasierten Online-Planung fungiert VertiGIS Studio. Dabei kommen die VertiGIS Studio
Module Web, Workflow, Printing, Mobile, Reporting, Access Control und Search zum Einsatz. Mittelfristig ist auch der Einsatz von VertiGIS Studio Analytics und VertiGIS Studio Inline geplant. Spezifische Anforderungen und Workflows können direkt in das System integriert werden.

Das System bietet eine Echtzeit-Visualisierung des aktuellen Planungsstands und
aller relevanten Kriterien. Zudem können Kommunen, Behörden, Verbände sowie Bürgerinnen und
Bürger Anmerkungen einreichen und einsehen.



Abbildungen: VertiGIS

Microsoft erstellt mit KI digitalen Zwilling des Petersdoms

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Mit KI generiert, ist sogar die Durchsicht durch die Fresken der Domkuppel von St. Peter möglich - Bild: Microsoft
Mit KI generiert, ist sogar die Durchsicht durch die Fresken der Domkuppel von St. Peter möglich – Bild: Microsoft

CAFM-NEWS – Unter Zuhilfenahme von KI hat Microsoft gemeinsam mit dem französischen Digitalisierungs-Spezialisten von Iconem Studio einen so genannten digitalen Zwilling des Petersdoms erstellt. Das Ergebnis des Projekts „La Basilica di San Pietro: AI-Enhanced Experience“ soll demnächst auf einer Website frei zugänglich sein. Ein digitaler Zwilling im Sinne eines funktionalen Gebäudeabbilds ist die Darstellung allerdings nicht.

Um die Kathedrale des Vatikans zu digitalisieren, wurden sie vollständig mit Lidarscannern erfasst. Begleitend wurden mit regulären Kameras und Drohnen rund 400.000 hochauflösende Fotos des Innenraums, der Gebäudehülle und der unterirdischen Nekropole gemacht. Insgesamt waren das gut 22 Petabyte Daten, genug, um rund 360.500 USB-Sticks mit 64 Gigabyte (GB) oder 22.000 Festplatten mit einem Terabyte (TB) Kapazität zu füllen.

Explosionsdarstellung in Layern - auch das ist mit dem digitalen Zwilling des Petersdoms möglich - Bild: Microsoft
Explosionsdarstellung in Layern – auch das ist mit dem digitalen Zwilling des Petersdoms möglich – Bild: Microsoft

Die KI generierte aus den erzeugten Daten, anschließend das digitale Abbild der Kirche, an der während ihrer fast 140-jährigen Bauzeit zahlreiche namhafte Architekten mitwirkten, darunter Donato Bramante, Michelangelo Buanarotti und Gian Lorenzo Bernini, der die berühmte Kuppel entwarf.

Das fertig gerenderte Abbild des Doms wird er ermöglichen, online die Kirche praktisch vollumfassend zu erkunden. Selbst Deckenfresken und -mosaike können detailliert studiert werden, was bei einem Besuch vor Ort nicht möglich wäre. Gleiches gilt für den Besuch der Nekropole, die für Touristen nicht zugänglich ist.

Auf einer Website wird das fertige Projekt in Zukunft von jedem genutzt werden können - Bild: Microsoft
Auf einer Website wird das fertige Projekt in Zukunft von jedem genutzt werden können – Bild: Microsoft

Aktuell gibt es zu dem Projekt auf der Website von Microsoft ein Teaser-Video, das Hintergründe, Vorgehen und Nutzen der KI-gestützten Arbeiten erläutert. Die Webseite, auf der jeder den digitalisierten Sakralbau des Vatikans entdecken kann, ist leider noch nicht online. Ein Datum, wann das der Fall sein wird, wurde bisher nicht kommuniziert.



Abbildungen: Microsoft

speedikon VIP visualisiert plattformübergreifend

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Die Webanwendung speedikon VIP verspricht, unterschiedliche grafische und alpha-numerische Datenquellen integrativ verarbeiten, auswerten und darstellen zu können. Bild: Speedikon FM AG; Montage: CAFM-News
Die Webanwendung speedikon VIP verspricht, unterschiedliche grafische und alpha-numerische Datenquellen integrativ verarbeiten, auswerten und darstellen zu können. Bild: Speedikon FM AG; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Das Softwarehaus Speedikon FM hat die neue Anwendung speedikon VIP vorgestellt. Das Kürzel steht dabei für Visual Information Platform. Die Anwendung ist browserbasiert und ist laut Anbieter in der Lage, geometrischen und alphanumerischen Daten über Systemgrenzen hinweg zentralisiert darzustellen. Damit werden Systembrüche zwischen GIS, BIM, CAFM und anderen Prozesssystemen überwunden und die Daten an ihrem logischen, geometrischen Ursprung vereint, heißt es in einer Mitteilung.

Speedikon VIP folgt der grundsätzlichen Logik, dass in 3D-Modellen, 2D-Grundrissen, digitalen Zwillingen, Punktwolken oder Bildmodellen alle Informationen und Daten einen definierten geometrischen Ursprung haben. Über diesen sind sie verknüpfbar, so dass die Software all diese Geometrien in einem gemeinsamen Koordinatensystem anordnen kann.

Da die Stamm- und Prozessdaten von Objekten in den Geometrien ebenfalls mit verortet sind, kann die Software auch diese Daten separat und untereinander verknüpft anzeigen, erläutert der Anbieter. Diese Verknüpfung vereinfache die Visualisierung und erleichtere das Asset-Management.

Abbildungen: Speedikon FM

Logix veröffentlicht Broschüre zu Energiemonitoring

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Mitglieder von Logix und des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) haben ein Papier mit Empfehlungen für Energiemonitoring zusammengestellt - Bild: Logix
Mitglieder von Logix und des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL) haben ein Papier mit Empfehlungen für Energiemonitoring zusammengestellt – Bild: Logix

CAFM-NEWS – Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) hat die neue Broschüre „Energiemonitoring in Logistikimmobilien – Empfehlung für eine Standardausstattung in Neubau und Bestand“ veröffentlicht. Laut Initiative bietet das Papier Informationen zu intelligenten Monitoring-Systemen, die eine bessere Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs ermöglichen.

Entwickelt haben das Papier Mitglieder von Logix und des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL). Das Ergebnis ist eine Baubeschreibung, in der Standards definiert sind, die entsprechende Monitoringsysteme erfüllen sollten. An der Muster-Baubeschreibung können sich Stakeholder für die Ausstattung von Bestands- und Neubauimmobilien orientieren.

Auch die möglichen Kosten haben die Experten der beiden Initiativen ermittelt: Als Richtwert gehen sie davon aus, dass ein Energiemonitoring-System ca. 1 Euro/m² an zusätzlichen Kosten erfordert. Das bedeutet beispielsweise ein Investment von ca. 0,13 Prozent auf die gesamten Baukosten einer 10.000 m² großen Logistikimmobilie, teilt Logix mit.


Abbildungen: Logix

E-Mobilität am DHL-Standort Nürnberg

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Das gemeinsame Paket- und Briefzentrum der DHL und Deutschen Post in Nürnberg hat seine neue E-Ladeinfrastruktur vorgestellt, die bereits am 10. Juli 2024 in Betrieb genommen wurde. Rund 60 E-Fahrzeuge, darunter Street-Scooter und E-Transporter, befinden sich aktuell am Verbundstandort. Diese können nun an 188 Ladepunkten versorgt werden. Auf dem Gelände finden sich 99 Einzellader mit 3,7 kW, 17 Einzellader mit 11 kW sowie 36 Doppellader mit 3,7 kW von Elexon. Ergänzend zu den Ladepunkten mit fundamentiertem Brüstungssystem auf der Freifläche vereinfacht ein Catwalk-System mit Metallkonstruktion den Ladevorgang an den Ladepunkten unter den Hallenvordächern.

Die neue Ladeinfrastruktur erforderte Umbauarbeiten auf dem Gelände zwischen den Sortierhallen. Parkplätze wurden neu geordnet und Bäume wurden in Absprache mit dem Umweltamt der Stadt Nürnberg umgesetzt. Für die Neuinstallationen der Ladeinfrastruktur hat DHL eine Mittelspannungsleitung verlegt und einen neuen Trafo in Betrieb genommen.

In Zukunft soll das bidirektionale Laden eingeführt werden und bis Mitte des Jahres 2025 der Fuhrpark vollständig elektrifiziert sein.

Neue gefma-Richtlinie 502 zur Dienstleisterauswahl

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Mit der neuen Richtlinie GEFMA 502 „Kriterien zur Anwendung bei der Ausschreibung & Vergabe von Facility Services“ will der deutsche FM-Verband öffentliche Auftraggeber unterstützen, Eignungskriterien zur Auswahl grundsätzlich geeigneter Dienstleister sowie Zuschlagskriterien zur Auswahl des wirtschaftlichsten Angebotes unter allen geeigneten Bietern festzulegen.

Die Richtlinie stellt die unterschiedlichen Kriterien für die Ausschreibung und Vergabe von Facility Services anschaulich dar, erläutert sie und gibt Auftraggebern Empfehlungen zu deren Anwendung. Sie enthält außerdem konkrete Beispiele für öffentliche und privatwirtschaftliche Auftraggeber. Sie verdeutlicht dabei insbesondere, dass der günstigste Angebotspreis nicht ausschließlich für die Wirtschaftlichkeit eines Angebotes ausschlaggebend ist.

Die neue gefma-Richtlinie befindet sich derzeit im Status „Entwurf“. In dieser Phase sind Rückmeldungen, Kommentare und Stellungnahmen aus der Praxis willkommen. GEFMA 502 ist ab sofort im gefma Online-Shop kostenlos für Verbandsmitglieder verfügbar. Nicht-Mitglieder können die Richtlinie dort für 94 Euro (zzgl. USt.) erwerben.

VDI erweitert Richtlinienreihe 6000 um inkludierende Sanitärräume

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Der VDI hat seine Richtlinienreihe 6000 überarbeitet und mit Bezug zu inkludierenden Universal-Design-WCs erweitert. Für solche Sanitäranlagen seien bisher keine allgemein anerkannten Regeln der Technik definiert, teilt der Verband mit. Diese Lücke sei durch die Erweiterung der Richtlinienreihe jetzt gefüllt.

Eine zentrale Anforderung an eine für alle nutzbare Toilette ist laut VDI, dass sie auch möglichst weitgehend für Menschen mit Einschränkungen jeder Art zugängig sein muss. Hierzu macht die Richtlinienreihe Vorgaben, die in der VDI 6008 Blatt 2 „Barrierefreie Lebensräume – Möglichkeiten der Sanitärtechnik“ zusammengefasst sind.

Logix veröffentlicht Broschüre zu Energiemonitoring

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Die Initiative Logistikimmobilien (Logix) hat die neue Broschüre „Energiemonitoring in Logistikimmobilien – Empfehlung für eine Standardausstattung in Neubau und Bestand“ veröffentlicht. Laut Initiative bietet das Papier Informationen zu intelligenten Monitoring-Systemen, die eine bessere Überwachung und Optimierung des Energieverbrauchs ermöglichen.

Entwickelt haben das Papier Mitglieder von Logix und des Themenkreises Logistikimmobilien der Bundesvereinigung Logistik e.V. (BVL). Das Ergebnis ist eine Baubeschreibung, in der Standards definiert sind, die entsprechende Monitoringsysteme erfüllen sollten. An der Muster-Baubeschreibung können sich Stakeholder für die Ausstattung von Bestands- und Neubauimmobilien orientieren.

Auch die möglichen Kosten haben die Experten der beiden Initiativen ermittelt: Als Richtwert gehen sie davon aus, dass ein Energiemonitoring-System ca. 1 Euro/m² an zusätzlichen Kosten erfordert. Das bedeutet beispielsweise ein Investment von ca. 0,13 Prozent auf die gesamten Baukosten einer 10.000 m² großen Logistikimmobilie, teilt Logix mit.

Dorfner Gruppe reinigt für die Gemeinde Höchberg

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Die Dorfner Gruppe reinigt seit dem Frühjahr für die Gemeinde Höchberg bei Würzburg. Der Facility Service-Dienstleister ist für zahlreiche kommunale Einrichtungen zuständig: Dazu gehören neben dem Rathaus, auch die Grundschule, die Bibliothek, der Bauhof, die Kulturscheune sowie die öffentlichen Toiletten. Außerdem übernehmen die Nürnberger Sonderaufträge wie die Reinigung von Obdachlosenunterkünften.

Unterzeichnet wurde der Drei-Jahres-Dienstleistungsvertrag zwischen der Gemeinde Höchberg und Anbieter bereits am 15. April 2024. Der international tätige Gebäudedienstleister konnte sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung durchsetzen.