Die Nemetschek-Group und Autodesk wollen die Interoperabilität ihrer Software-Produkte weiter verbessern – Bild: Nemetschek, Autodesk
CAFM-NEWS – Die beiden BIM- und CAD-Software-Häuser Nemetschek Group und Autodesk haben eine bessere Interoperabilität ihrer Produkte vereinbart. Ziel sei, die offene Zusammenarbeit und Effizienz in den Bereichen Architektur, Ingenieurwesen, Bau und Betrieb sowie Medien und Unterhaltung zu verbessern, teilten die Unternehmen mit.
Die Vereinbarung werde die bestehende Interoperabilität zwischen den Cloud- und Desktop-Produkten der beiden Unternehmen erweitern und den Informations-Austausch zwischen den Lösungen verbessern, heißt es weiter. Die Optimierung der Arbeitsabläufe zwischen Nemetschek und Autodesk ermögliche einen einfacheren Datenfluss von einer Cloud-Plattform oder Desktop-Anwendung zur anderen.
Die Interoperabilität wird durch die Verknüpfung der Nemetschek Branchen-Clouds wie dTwin, Bluebeam Cloud, BIMcloud und BIMplus mit Autodesks Cloud-Lösungen Forma, Fusion und Flow und den Designlösungen durch die Autodesk Plattform Services unterstützt, also durch eine Reihe von offenen Schnittstellen und Webservices.
Der Mess- und Immobiliendienstleister ista hat die Chargemaker GmbH zum 1. August 2024 vollständig übernommen. Der Ladeinfrastrukturspezialist war 2020 als Joint Venture der Dussmann Group und des Energieversorgers Mainova entstanden. In den letzten vier Jahren hat das Unternehmen mit Sitz in Frankfurt am Main über 2.000 Ladepunkte für zahlreiche Geschäftskunden in Deutschland installiert. ista will mit dem Zukauf sein Engagement im Bereich der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität erheblich ausbauen. Die rund 40 Mitarbeitenden von Chargemaker sollen dazu ihre Erfahrung und ihr Know-how in den Bereichen Elektromobilität und Energiemanagement einbringen.
„Der Erwerb von Chargemaker ergänzt unser eigenes Profil ideal, um ein neues, starkes Kompetenzzentrum für Ladeinfrastruktur in Deutschland zu bilden“, sagt ista-CEO Hagen Lessing. DAs Unternehmen plant nach eigenen Angaben Investitionen von bis zu 30 Mio. Euro und hat das Ziel ausgegeben, bis 2030 rund 25.000 neue Ladepunkte zu errichten. Als Teil von ista will Björn Dethlefsen, Geschäftsführer von Chargemaker, die „starke Marktposition zum führenden Full-Service-Ladeinfrastrukturspezialisten weiter ausbauen, um unsere Kunden einfach, skalierbar und nachhaltig in die Zukunft der Mobilität zu begleiten.“ Chargemaker soll dazu weiterhin als eigenständiges Unternehmen mit dem kompletten Leistungsangebot sowohl für gewerbliche Immobilien als auch für Unternehmen agieren.
ista beschäftigt rund 6.000 Mitarbeitende in 20 Ländern und erwirtschaftete 2023 einen Umsatz von 1,171 Mrd. Euro.
Die deutsche Nemetschek Group und US-amerikanische Autodesk haben eine bessere Interoperabilität ihrer Software-Lösungen vereinbart. Sie gilt für alle Lösungen rund um BIM, CAD und digitale Medienproduktion. Die Anbieter wollen so die Zusammenarbeit und Effizienz in Architektur, Ingenieurwesen, Bau und Betrieb sowie Medien und Unterhaltung verbessern, teilten die Unternehmen mit.
Erweitert werde die Interoperabilität sowohl zwischen den Cloud- als auch Desktop-Produkten beider Unternehmen. Die Optimierung der Arbeitsabläufe zwischen Nemetschek und Autodesk ermögliche einen einfacheren Datenfluss von einer Cloud-Plattform oder Desktop-Anwendung zur anderen.
Der bessere Zusammenschluss wird durch die Verknüpfung der Nemetschek Branchen-Clouds wie dTwin, Bluebeam Cloud, BIMcloud und BIMplus mit den Designlösungen durch die Autodesk Plattform Services sowie den Cloud-Lösungen Forma, Fusion und Flow unterstützt. Im Kern entwickeln die Anbieter also eine Reihe von offenen Schnittstellen und Webservices.
Richard Doll ist der neue Graphisoft-Geschäftsführer für Deutschland und Österreich – Bild: Halil Tosun
CAFM-NEWS – Richard Doll ist neuer Geschäftsführer von Graphisoft Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz. Er soll Archicad und DDScad für die anstehenden Herausforderungen in der Baubranche stärken und die Produkte und Services für Architekten und Ingenieure gezielt weiterentwickeln. Doll löst Interims-Geschäftsführer András Haidekker ab, der in seine vorherige Position als VP Business Relations der Graphisoft SE in Budapest zurückkehrt.
Doll studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Fachhochschule München und im Masterstudium Internationale Beziehungen an der Suffolk University Boston/USA. Er hat über zwei Jahrzehnte Erfahrung in leitenden Positionen. In den vergangenen Jahren arbeitete er unter anderem in den Bereichen Betriebssysteme, ERP sowie Langzeitarchive und etablierte seine eigene Consulting-Firma. Seit Frühjahr 2023 war er als Vice President Sales bei Thinkproject tätig, einem Anbieter von Bausoftware.
Für den FM Day 2024 hat jetzt der Call for Papers gestartet – Bild: FMA/IFMA Austrian Chapter
CAFM-NEWS – Wer eine innovative Geschäftsidee oder etwas Spannendes in den Themenbereichen Arbeitswelten, Digitalisierung, Kompetenzen oder Nachhaltigkeit zu präsentieren hat, kann sich jetzt mit seinem Themenvorschlag für einen Slot beim FM Day 2024 der beiden Verbände FMA und IFMA Austrian Chapter bewerben. Der Facility Management-Fachtag steht unter dem Motto Realitäten erkennen. Perspektiven schaffen.
Eingeladen sind Experten der Facility Management- und Real Estate Management-Branche, die ihre aktuellen Projekte, innovativen Lösungen oder visionären Ansätze am FM Day im Rahmen eines Vortrages vorstellen möchten. Gewünscht ist, dass das Geschäftskonzept innerhalb der vergangenen drei Jahre entstanden ist.
Einreichen können Interessierte ihr Paper bis zum 16. August 2024.Wer den Zuschlag erhält, ist am 25. September 2024 beim neunten FM Day der beiden österreichischen Verbände im Hotel Park Hyatt Vienna in Wien dabei.
RIB IMS hat die neueste Version 6 der App Energy für RIB FM präsentiert – RIB IMS; Montage CAFM News
CAFM-NEWS – RIB IMS hat die neueste Version der App Energy vorgestellt. RIB FM Energy 6.0 bietet eine Vielzahl von Features, die die Benutzerfreundlichkeit und Effizienz erheblich steigern, verspricht der Anbieter. Gleichzeitig sei das Design der App erneuert worden.
In der neuen Version 6.0 ist die Erfassung initialer und aktueller Zählerstände optimiert worden. Anwender können Zählerstände direkt vor Ort aufnehmen und abfotografieren, was die Genauigkeit der Daten erhöht und den Verwaltungsaufwand reduziert. Gleichfalls verbessert wurde die Barcode-Erkennung. Die App unterstützt zudem eine erweiterte Zahl an Stromzähler-Typen.
Nutzbar ist die App online wie offline. Sie habe eine intuitive Benutzeroberfläche, umfangreiche Schulungen oder technische Vorkenntnisse seien laut RIB IMS nicht notwendig. Außerdem unterstütze die App die biometrische Authentifizierung, um einen sicheren Zugriff zu gewährleisten.
Verfügbar ist RIB FM Energy 6.0 für iOS und Android ab sofort in den jeweiligen App-Stores.
Mit Software von FieldBots will die Dorfner Gruppe Roboterflotten besser managen und die Ergebnisse der Entwicklungspartnerschaft künftig der gesamten Reinigungsbranche zur Verfügung stellen. – Bild: FieldBots
CAFM-NEWS – Die Dorfner Gruppe hat mit der FieldBots GmbH eine Vereinbarung zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung des FM-Robotik-Flottenmanagements FieldBots OS getroffen. Wie der FM-Dienstleister Ende Juli mitteilte, soll das Technologieunternehmen mit Sitz in Marbach am Neckar Software-Features priorisieren, die die Dorfner Gruppe beim täglichen Einsatz ihrer Robotiksysteme unterstützen. Die nicht-exklusiven Ergebnisse der gemeinsamen Entwicklung sollen künftig der gesamten Reinigungsbranche zu Gute kommen, kündigte die Dorfner Gruppe an.
FieldBots bietet nach eigenen Angaben eine Robotik-Cloud für das Facility Management an, das FM-Roboter verschiedener Hersteller integrieren und die Umsetzung ganzheitlicher Robotik-Konzepte in Unternehmensimmobilien, Pflegeeinrichtungen, im Gastgewerbe oder in Grünanlagen ermöglichen soll.
In einem ersten Schritt der Entwicklungspartnerschaft wurden die sich bereits im Kundeneinsatz befindenden Dorfner-Roboter in FieldBots OS eingebunden. Durch die LiveDaten erhält FieldBots wichtige Rückmeldung aus dem Feld und kann sein System für die Bedürfnisse großer FM-Dienstleister und heterogener Roboterflotten optimieren, heißt es weiter aus Nürnberg. Die Roadmaps und Ziele der beiden Unternehmen sollen regelmäßig aufeinander abgestimmt werden.
„Mit FieldBots OS haben wir in einer One-Stop-Lösung alle unsere Geräte und Flotten im Blick, können Reinigungsleistungen sauber belegen und im Fall der Fälle schnell reagieren”, erklärt Adrian Hoffmann, Head of Robotics der Dorfner Gruppe, das Komplettsystem.
Am 18. September findet im Technikmuseum Sinsheim das Treffen der pit-Anwender statt – Bild: pit-cup
CAFM-NEWS – Auch in diesem Jahr findet das Anwendertreffen für Nutzer der Software von pit-cup im Technikmuseum Sinsheim statt. Am 18. September stehen von 9 bis 19 Uhr zahlreiche Themen rund um CAFM, CAD und BIM im Fokus.
Dreigeteilt beginnt der Tag am Vormittag mit einer Reihe von Vorträgen zu Neuerungen in der Software und zu begleitenden Themen. Der Nachmittag bietet eine Minimesse und Workshops, für den frühen Abend ist ein geselliger Ausklang vorgesehen.
Zu den Vortragenden jenseits der pit-Universums gehören Prof. Carolin Bahr von der Hochschule Karlsruhe, die erläutert, wie sich mittels der von ihr entwickelten PABI-Methode und CAFM-Software Instandhaltungskosten fundiert ermitteln lassen. Die eröffnende Keynote hält Prof. Markus Krämer von der HTW Berlin zum Thema „Digitalisierungstrends im Facility Management – Entwicklungen in Forschung und Praxis“.
Die Dorfner Gruppe hat mit der FieldBots GmbH eine Vereinbarung zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung des FM-Robotik-Flottenmanagements FieldBots OS getroffen. Wie der FM-Dienstleister Ende Juli mitteilte, soll das Technologieunternehmen mit Sitz in Marbach am Neckar Software-Features priorisieren, die die Dorfner Gruppe beim täglichen Einsatz ihrer Robotiksysteme unterstützen. Die nicht-exklusiven Ergebnisse der gemeinsamen Entwicklung sollen künftig der gesamten Reinigungsbranche zu Gute kommen, kündigte die Dorfner Gruppe an.
FieldBots bietet nach eigenen Angaben eine Robotik-Cloud für das Facility Management an, das FM-Roboter verschiedener Hersteller integrieren und die Umsetzung ganzheitlicher Robotik-Konzepte in Unternehmensimmobilien, Pflegeeinrichtungen, im Gastgewerbe oder in Grünanlagen ermöglichen soll.
In einem ersten Schritt der Entwicklungspartnerschaft wurden die sich bereits im Kundeneinsatz befindenden Dorfner-Roboter in FieldBots OS eingebunden. Durch die LiveDaten erhält FieldBots wichtige Rückmeldung aus dem Feld und kann sein System für die Bedürfnisse großer FM-Dienstleister und heterogener Roboterflotten optimieren, heißt es weiter aus Nürnberg. Die Roadmaps und Ziele der beiden Unternehmen sollen regelmäßig aufeinander abgestimmt werden.
„Mit FieldBots OS haben wir in einer One-Stop-Lösung alle unsere Geräte und Flotten im Blick, können Reinigungsleistungen sauber belegen und im Fall der Fälle schnell reagieren”, erklärt Adrian Hoffmann, Head of Robotics der Dorfner Gruppe, das Komplettsystem.
Der Verein Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft hat einen Leitfaden zum Datenschutz heraus gegeben – Bild: ICG; Montage CAFM-News
CAFM-NEWS – Das Institut für Corporate Governance in der deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (ICG) hat in Zusammenarbeit mit den Datenschutzexperten der Anwaltskanzlei Freshfields Bruckhaus Deringer und dem Praxiswissen seiner Mitglieder einen neuen Leitfaden zum sicheren Umgang mit Daten in der Immobilienwirtschaft entwickelt.
Der Leitfaden adressiert hierbei weniger Cyber-Security-Aspekte, sondern liefert eine zusammenfassende Information über die DSGVO im Kontext der Immobilienwirtschaft. Beispiele aus der Praxis veranschaulichen die Vorgaben aus der Gesetzgebung, geben Handlungsempfehlungen und weisen auf Risiken hin.
Zu 14 Seiten über allgemeingültige datenschutzrechtliche Pflichten kommen erläuternde Best Practices aus den Segmenten Wohnen (9 Seiten), Gewerbe (2 Seiten) und Investment (3 Seiten).
Der wichtigen Thematik IT-Sicherheit werden zusätzlich fünf Seiten eingeräumt: eine zum Thema IT-Notfall- und Backupkonzepte, eine zur verschlüsselten Übertragung im Internet und bei E-Mails, eine zu künstlicher Intelligenz (KI), eine zum Umgang mit Datenschutzverletzungen (Data Breaches) und schließlich eine zum Berechtigungs- und Zugriffskonzept auf Mieterdaten.
Der Leitfaden steht auf der Homepage des Vereins zum kostenlosen Download zur Verfügung. Es soll regelmäßig evaluiert und aktualisiert werden, um Neuerungen insbesondere auf europäischer Ebene berücksichtigen zu können, teilt der Herausgeber mit.
Digitale Technologien können beim nachhaltigen Gebäudebetrieb wirkungsvoll unterstützen. Jedoch sind Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Unternehmen zumeist nicht aufeinander abgestimmt. Nur jeder fünfte Studienteilnehmer ist der Ansicht, dass beide Strategien in seinem Unternehmen eine Einheit bilden.
Das ist ein Ergebnis des 12. Nachhaltigkeitsradars der Wisag Facility Service Holding SE, die am 25. Juli veröffentlicht wurde. Die diesjährige Studie unter dem Motto „Digital meets ESG: ein Dream-Team?“ untersuchte die Zusammenhänge zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit. An der Online-Umfrage von Mitte September bis Ende Oktober 2023 nahmen 271 Experten aus der Immobilienbranche teil.
Laut der Wisag-Studie hält die eine Hälfte der Studienteilnehmer ihre Unternehmen bereits für qualifiziert, während die andere Hälfte noch Luft nach oben sieht. Digitale Überflieger respektive Underachiever gebe es hingegen nur wenige. Dabei bedienen sich Unternehmen bei der nachhaltigen Gebäudebewirtschaftung vielmehr vorhandener digitaler Technologien, als dass sie diese Technologien eigens auf Green FM ausrichten, schreiben die Autoren.
Digitale Technologien sorgen beim Gebäudebetrieb für mehr Effizienz bei der Gebäudetechnik und bei Prozessabläufen. Eingesetzt werden vor allem Ticketsysteme, gefolgt von Smart Metern, Sensorikkonzepten und Datenplattformen. Je anspruchsvoller oder herausfordernder eine Technologie erscheint, umso seltener wird sie derzeit genutzt, heißt es weiter im 12. Nachhaltigkeitsradar.
Beim Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) für eine nachhaltige Immobilienbewirtschaftung sei derzeit noch die größte Zurückhaltung erkennbar. Nur 17 Prozent der Studienteilnehmer setzen bereits KI-basierte Technologien für einen nachhaltigen Gebäudebetrieb ein. Die fehlende Vernetzung von Gebäudedaten bezeichneten rund 60 Prozent der Studienteilnehmer als größte Hürde bei der Nutzung digitaler Technologien für Green FM. Zudem offenbart die Studie: Noch vor zeitlichen bzw. personellen Engpässen zeigt sich das Datenschutzgesetz als zweitgrößter Hemmschuh.
Das diesjährige Nachhaltigkeitsradar nahm darüber hinaus auch soziale Aspekte von Nachhaltigkeit – also das „S“ in ESG – unter die Lupe. Knapp 70 Prozent der Teilnehmer messen dem Wohlbefinden der Mieter und Nutzer im Rahmen der Digitalisierungsstrategien von Immobilienunternehmen einen spürbaren bis sehr hohen Einfluss bei. Bei der Gestaltung attraktiver Arbeitswelten punkten vor allem Technologien, die das Arbeiten flexibler und das Raumklima sowie die Beleuchtung angenehmer machen. Benefits, die keinen direkten Einfluss auf Arbeitsabläufe haben, stehen hingegen weiter unten auf der Rangliste, wie beispielsweise die Lieferung privater Bestellungen an den Arbeitsplatz.
In Bezug auf Facility-Management-Dienstleister macht das Nachhaltigkeitsradar zudem deutlich, dass ihr Angebot an digitalen Lösungen künftig ihren Unternehmenserfolg bestimmen wird. Eine Mehrheit von 81 Prozent der befragten Experten bejahte diese Aussage.
Eine CAFM-Lösung in das Facility Management zu integrieren, um BIM-Daten für die täglichen Betrieb zu nutzen, kann auch für KMU sehr wertvoll sein -Bild: Pakin/stock.adobe.com
CAFM-NEWS – Immer mehr Unternehmen in der Baubranche planen und bauen inzwischen unter Einsatz der BIM-Methode. Der nächste Schritt, die Anpassung und Weiternutzung der Modelldaten für den Betrieb, steht jedoch vielerorts noch aus. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) haben hier Nachholbedarf. Dabei wird die Anbindung an das Facility Management vor dem Hintergrund der Kreislaufwirtschaft immer wichtiger. Thomas Kirmayr, Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Bau und Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau und, informiert.
Herr Kirmayr, Sie beschäftigen sich am Fraunhofer IBP intensiv mit der Schnittstellenanbindung von BIM-Informationen, also modellbasierten Daten, an das Computer-Aided Facility Management (CAFM). Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen KMU bei diesem Thema?
Kirmayr: Grundsätzlich ist die Schnittstellen-Anbindung eine wichtige Frage, also wie sich die Informationen aus den BIM-Planungsmodellen möglichst fehlerfrei in die CAFM-Werkzeuge übertragen lassen. Während Großunternehmen in der Regel mit umfangreichen klassischen Softwarelösungen arbeiten, setzen KMUs häufiger auf einfachere Systeme. Teilweise ersetzen sogar Excel-Tabellen anwendungsspezifische Systeme. Solche pragmatischen und kostengünstigen Varianten ermöglichen zwar einen einfachen Einstieg. Sie verfügen aber nur selten über die notwendigen Schnittstellen für den Datentransfer.
Stellt auch die Auftragsart eine Herausforderung dar?
Kirmayr: Ja, im Neubau werden die Planungsdaten zuerst erstellt und fließen anschließend in das CAFM ein. Bei einer Sanierung müssen die KMUs jedoch zunächst die Bestandsdaten erfassen. In Verbindung mit dem CAFM muss dies sehr exakt erfolgen und erfordert darüber hinaus eine intensive Auseinandersetzung mit digitalen Planungslösungen. Nur wenn das Bestandsmodell richtig strukturiert ist, kann es als Planungsmodell weiterverwertet werden. Andernfalls sind die Daten nicht nutzbar oder werden aus Angst vor der Schnittstellenproblematik gar nicht als digitales Bestandsmodell erfasst.
Welche Möglichkeiten haben KMU, um die Schnittstellen zu schaffen – wenn diese noch nicht in der eigenen Software integriert sind?
Kirmayr: Kleinere Unternehmen haben das Problem, dass die Lizenzkosten der Softwareanbieter oft zu hoch für sie sind. Einen Ausweg bieten dann systemoffene Lösungen, die auf offenen Standards wie dem IFC-Standard basieren. Er ermöglicht die Zusammenführung von Daten aus unterschiedlichen Anwendungen und bringt damit große und kleine Datengeber und -empfänger auf eine Ebene.
Um die Schnittstellen zu schaffen, können KMUs zum Beispiel den CAFM-Connect Editor nutzen. Entwickelt vom CAFM-Ring e.V., einer gemeinnützigen Initiative von CAFM-Anbietern, -Beratern und Facility Management-Unternehmen, soll dieser einheitliche und offene Datenstandard auf IFC-Basis die Zusammenarbeit in der Branche vereinfachen. Die Software, kann frei und kostenlos heruntergeladen werden und ermöglicht die Erfassung von Gebäuden, deren Bauteilen und hinterlegten Dokumenten auf Basis von harmonisierten BIM-Profilen. Sie ist in kompatiblen CAFM-Systemen einsetzbar und lässt sich ohne Installation an jedem Arbeitsplatz zum Betrachten und Editieren nutzen. Die Software schließt damit die Lücke zwischen der BIM-basierten Struktur und den erfassten Daten und erleichtert die korrekte sowie vollständige Anlage der Gebäudedaten als Voraussetzung für einen sicheren und gesetzeskonformen Betrieb sowie den Übertrag der Daten in IFC-BIM-Modelle.
Zu welchem Zeitpunkt müssen diese Informationen in die BIM-Modelle einfließen?
Kirmayr: So früh wie möglich. Denn was am Anfang nicht schon in die Modelle eingeflossen ist, lässt sich später für den Betrieb nicht übernehmen.
Thomas Kirmayr ist Leiter des Mittelstand-Digital Zentrums Bau und Geschäftsführer der Fraunhofer-Allianz Bau IBP – Foto: Mittelstand-Digital Zentrum Bau
Unabhängig von diesem Angebot – inwieweit nutzen KMU die Datenübertragung in das CAFM bereits?
Kirmayr: Leider noch zu wenig. Dabei braucht der Mittelstand Lösungen, die in der realen Arbeitswelt funktionieren – was für die heutigen Lösungen nicht in jedem Fall gilt. Daher sollte der Mittelstand im eigenen Interesse eine proaktive Rolle einnehmen, um Veränderungen zu schaffen.
Wie unterstützen Sie die interessierten Protagonisten aus dem Mittelstand dabei?
Kirmayr: Wir versuchen, die Führungsebene in Unternehmen für Lösungen zu sensibilisieren, mit denen die Betriebe die jeweils relevanten Herausforderungen konkret beantworten können. Wir haben für digitale Geschäftsprozesse beispielsweise Checklisten entwickelt, um den eigenen Bedarf zu identifizieren und auf dieser Basis das beste System für den individuellen Anspruch herauszufiltern. Darüber hinaus gründen wir Anwendergruppen und begleiten sie mit weiteren Impulsen. Gleichzeitig wächst aktuell das Angebot an exakt ausgearbeiteten Merkmalsmodellen zu verschiedenen Betreiberpflichten weiter und steht über die CAFM-Connect Plattform zur Verfügung.
In Zusammenarbeit mit dem CAFM-Ring bieten wir im Mittelstand-Digital Zentrum Bau Anwenderschulungen an, unter anderem zum CAFM-Connect Editor. Außerdem bauen wir gerade einen Anwendungsdemonstrator mit einem Beispielgebäude auf, um die Erklärungen noch verständlicher zu machen. Die Anwenderinnen und Anwender werden Schritt für Schritt durch den Prozess geführt, von der Bestandsaufnahme bis zum Übertrag der Daten aus den Planungsmodellen in die weiterführenden IT-Systeme.
Wie wirkt sich der Lebenszyklusgedanke auf die Weiterführung der Schnittstellenanbindungen aus?
Kirmayr: Wenn wir den Lebenszyklus im Bau besser und nachhaltiger gestalten wollen, müssen wir zunächst die Ausgangssituation kennen, um die Potenziale zu sehen. Aber ohne Digitalisierung werden wir die Fragen der ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft nicht beantworten und steuern können. Die Lösungen, auch kostenfreie, gibt es bereits. Es geht also mehr um das Wollen als um das Können. Dabei gilt: Dem nächsten Schritt – digitale Informationsauflistung und -weitergabe über BIM – kann sich kein Unternehmen entziehen, egal wie groß oder klein es ist. Das ist schon deshalb der Fall, weil die Finanzwirtschaft Finanzierungen inzwischen an Informationen zu den Qualitäten eines Gebäudes knüpft, von Materialangaben bis zu Energiekennzahlen.
Auch bei Bestandsobjekten werden solche Informationen nachgefragt und bei Finanzierungen z.B. von Maschinen, für die die Betriebe ihre Assets als Sicherheiten angeben. Sind diese Daten nicht vorhanden, werden immer häufiger Risikoaufschläge berechnet. Insofern ist die Digitalisierung für die Zukunftsfähigkeit aller Betriebe relevant oder sogar existenziell. Das betrifft ebenso den Klein- und Mittelstand.
Die Fragen stellte Christine Ryll; rylltext
Abbildungen:Pakin/stock.adobe.com, Mittelstand-Digital Zentrum Bau
Softtech stellt mit der Version 2024 seiner AVA-Software Avanti zahlrieche Neuerungen vor – Bild: Softtech
CAFM-NEWS – Softtech hat ein neues Release der AVA-Software Avanti angekündigt. Der Fokus liegt bei der Version 2024 auf Abrechnungsprozessen und orientiert sich an den aktuellen Anforderungen für das digitale Planen und Bauen. Zugleich bietet sie zahlreiche weitere Neuerungen.
Mit der neuen prozentualen Kostenverteilung lassen sich die Kosten für Baumaßnahmen auf verschiedene Kostenstellen verteilen. Neu ist außerdem der Im- und Export elektronischer Rechnungsdateien wie beispielsweise XRechnung. Die eingelesenen xml-Dateien und PDF-/xml-Kombinationen können konkreten Positionen zugeordnet und im Abrechnungsbereich der AVA-Software weiterbearbeitet werden. Weitere Neuerungen finden sich im Bereich der kumulierten Rechnungen.
Die neue AVANTI-Version 2024 ist ab Anfang August 2024 erhältlich.
Die 25 führenden Sicherheitsdienstleister in Deutschland sind im Jahr 2023 um 7,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Die Top 10 steigerten ihren Umsatz sogar um 12,6 Prozent. Dies ist eine Trendwende im Vergleich zum Vorjahr, als die mittelgroßen Unternehmen ihre Jahresleistung noch stärker steigerten als die Marktführer.
Das geht aus der Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ hervor, die am 24. Juli veröffentlicht wurde. Laut der Statistik ist die Zahl der Beschäftigten bei den Top 25 im Durchschnitt um 0,2 Prozent gesunken. „Der Preiseffekt durch Lohnerhöhungen und der zunehmende Einsatz von Sicherheitstechnik wirken sich somit spürbar auf die Marktentwicklung aus“, betonen die Autoren. Die Stimmung in der Branche bleibe angesichts des stabilen und deutlichen Wachstums grundsätzlich positiv. Im Vergleich zum Vorjahr würden sich etwas weniger Unternehmen optimistisch zeigen, heißt es weiter aus Mindelheim.
Angeführt wird das Ranking von der deutschen Landesgesellschaft der Securitas, die im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 1,16 Milliarden Euro erwirtschaftete und ihre Erlöse im Vorjahresvergleich um 12,2 Prozent steigerte. An zweiter Stelle folgt die Kötter Unternehmensgruppe mit einem Umsatz von 512,0 Millionen Euro (+6,9 %), die erstmals die 500-Millionen-Euro-Grenze überschreitet. Der Gesamtumsatz des Essener Unternehmens, das auch andere Gebäudedienstleistungen erbringt, liegt bei 627,0 Millionen Euro. Die Kieler Wach- und Sicherheitsgesellschaft, zu der unter anderem die Sicherheit Nord gehört, belegt mit 489,0 Millionen Euro und 11.750 Beschäftigten den dritten Platz. Komplettiert werden die Top 5 durch die Niedersächsische Wach- und Schliessgesellschaft, die einschließlich der VSU auf einen Umsatz von 380,0 Millionen Euro kommt, sowie Pond mit 312,2 Millionen Euro.
Neu im Ranking ist die SDM SE aus München, die 2023 die IWSM Industrie- und Werkschutz Mundt übernommen und ihren Umsatz so auf knapp 45,6 Millionen Euro verdreifacht hat. Ebenfalls erstmals in das Ranking aufgenommen wurde Siba aus Karlsruhe mit einem geschätzten Umsatz von 108,0 Millionen Euro.
„Die private Sicherheitswirtschaft leistet mit einem vom Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) geschätzten Volumen von 13,4 Milliarden Euro einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in Deutschland. Allein die Top 25 beschäftigten 2023 über 94.000 Mitarbeitende im Sicherheitsgewerbe. Die deutlichen Lohnsteigerungen sind eine wichtige Voraussetzung, um Qualität weiterhin angemessen zu bezahlen und damit einen wichtigen Beitrag für die Volkswirtschaft zu leisten“, fasst Lünendonk-Partner Thomas Ball die Ergebnisse zusammen.
Die Lünendonk-Liste 2024 „Führende Sicherheitsdienstleister in Deutschland“ steht ab sofort unter www.luenendonk.de zum kostenfreien Download bereit. Die vollständige und ebenfalls kostenfreie Marktstudie, die 49 führende Sicherheitsdienstleister analysiert, soll im September erscheinen.
Der General-Unternehmer Windover Construction hat mit Autodek Tandem einen Digitalen Zwilling für das Facility Management umgesetzt – Bild: Windover Construction
CAFM-NEWS – Unter dem Namen Autodesk Tandem hat der Software-Riese aus den USA vor genau drei Jahren eine Software in den Markt eingeführt, die den Digitalen Zwilling abbilden und hierdurch das Facility Management vereinfachen soll. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.
Im Prinzip klingt es ganz einfach: Grundrisse aus Autocad, räumliche Darstellungen aus Autocad 3D und BIM-Modelle aus Revit stellen die Basis für den Digitalen Zwilling. Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt und seinen Kunden mit den notwendigen Daten nach Bauausführung direkt mit übergeben.
Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, baut Windover Construction auf Basis der Autocad 3D oder Revit-Dateien parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling des Gebäudes auf. In diesen kommen nur die Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind, zum Beispiel Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren, deren Live-Daten nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling einfließen.
Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten, Informationen zu den jeweiligen Herstellern und weitere, auch von Kunden gewünschte Inhalte. Dieser Prozess erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender und nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud, in der auch die Facility Manager anschließend arbeiten.
Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling direkt produktiv nutzen, versichert Autodesk. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden, sodass das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild ist. Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als durchaus möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht, ebenso wie die Frage, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.
Wobei diese Frage für potenzielle Nutzer in DACH nur dann interessant ist, wenn sie eine englischsprachige Softwareversion einsetzen möchten – eine deutsche Lokalisierung ist derzeit noch nicht verfügbar.
Geiger Facility Management und das Berliner Start-Up REscope haben eine umfangreiche Kooperation beschlossen, teilten die beiden Unternehmen am 22. Juli mit. REscope bietet Gebäudebetreibern und Eigentümern ein KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement an, das durch eine ESG-Beratungsleistung ergänzt wird.
Mit der von REscope entwickelten Datenplattform und eigener Sensortechnik sollen Facility Manager in die Lage versetzt werden den Energieverbrauch passgenau zu steuern, zu optimieren und auch Inspektionsrundgänge und Wartungsintervalle zu reduzieren. Über den Zeitablauf sollen die Daten zudem wichtige Hinweise für energetische Sanierungsmaßnahmen liefern und so für die bedarfsgerechte Energieerzeugung mit Netzintegration und die Konformität mit dem § 71a Gebäudeenergiegesetz (GEG) sorgen.
Nach erfolgter Implementierung in Shopping-Centern mit mehr als 40.000 m² Fläche, soll die Plattform für KI-gestütztes Energie- und Instandhaltungsmanagement auch auf weitere Projekte und Asset-Klassen bei Geiger FM ausgerollt werden, kündigten die Kooperationspartner an. Ziel der beiden Unternehmen ist den Angaben zufolge, die Plattform Ende 2025 in mehr als 50 von Geiger FM betreuten Immobilien einzusetzen und das jeweils bestehende CAFM-System zu ergänzen.
„Wir können uns nur wünschen, dass sich viele Facility Manager anschließen – hier geht es nicht um Wettbewerb, sondern um das Ziel Net-Zero, da müssen alle mit anpacken“, betont Thomas Braun, geschäftsführender Gesellschafter bei Geiger Facility Management.
Das Beratungsunternehmen für Workplace-Strategy, combine Consulting, hat ein Ranking zur „New-Work-Readiness“ der Top-7-Bürostandorte in Deutschland erstellt. Berlin (1) und Köln (2) stehen demnach an der Spitze des Rankings, während Frankfurt am Main (6) und Düsseldorf (7) auf den letzten Plätzen landen. Im Mittelfeld rangieren München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (5). Für das Ranking wurden aktuelle Marktstudien zur Büropräsenz, dem Digitalisierungsgrad sowie der Quote an Co-Working-Spaces in den Städten analysiert.
„Besonders interessant ist, dass New-Work-Readiness nicht immer Hand in Hand mit den Durchschnittsmieten zu gehen scheint“, erklärt Hendrik Grempe, Geschäftsführer von combine Consulting. So liegt die Finanzmetropole Frankfurt trotz der zweithöchsten Durchschnittsmiete (rund 25,70 Euro) auf dem vorletzten Platz unter Kriterien der New-Work-Readiness. An den Standorten Berlin (1), München (3), Hamburg (4) und Stuttgart (6) sind die Rankings im Büro-Immobilien-Atlas und bei den Durchschnittsmieten deckungsgleich.
Berlin hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Startup-Hub entwickelt, in dem sich immer mehr Unternehmen ansiedeln, die auf moderne Bürokonzepte und flexible Arbeitsplatzgestaltung setzen. Ähnlich sind die Entwicklungen in München (3) und Hamburg (4). Beide Städte zeichnen sich durch eine dynamische Wirtschaft und florierende Startup-Szene aus. „In München wurde zudem schon früh das Potenzial von Bestandssanierungen erkannt, um eine gute Kombination aus hochmodernen Flächen und adäquaten Durchschnittsmieten zu bieten. Die Renaissance von Bestandsimmobilien wird durch den Zinsniveau-bedingten Rückgang von Neubauentwicklungen sowie das Thema ESG zusätzlich beflügelt, zudem lassen sich New-Work-Konzepte oftmals auch gut in Bestandsstrukturen abbilden“, analysiert Florian Schroeder, Head of Letting Services der combine Transaction München.
Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden – Bild: Communal FM
CAFM-NEWS – Die Sparkasse im Landkreis Cham hat sich für die CAFM-Software von Communal FM entscheiden. Die Bank mit einer Bilanzsumme von zuletzt über 2,2 Mrd. Euro betreut ihre Kunden von 23 Geschäftsstellen aus. Bei der Modulauswahl sind derzeit die Komponenten Vertrag und Energie im Blick. Das System wird hausintern durch die Bank in Eigenregie betreut.
Unter dem Namen Autodesk Tandem hat Softwarehaus Autodesk vor drei Jahren eine Anwendung für den Digitalen Zwilling in den Markt eingeführt. Sie soll auch das Facility Management vereinfachen. Jetzt haben die Amerikaner eine gelungene Umsetzung vorgestellt.
Der Generalunternehmer Windover Construction aus dem Nordwesten der USA hat inzwischen einige dieser Zwillinge erstellt. Mit den notwendigen Daten hat er sie nach Bauausführung an die Kunden übergeben. Um die Daten leicht nutzbar bereit zu stellen, geht Windover Construction wie folgt vor:
Auf Basis von Autocad 3D oder Revit-Dateien erstellt ein Team parallel mit dem Baufortschritt einen Digitalen Zwilling. In diesen kommen nur Daten, die für die Bewirtschaftung der Immobilien notwendig sind. Hierzu gehören Flächen, Bodenbeläge, TGA oder auch die Montageorte von Sensoren. Deren Live-Daten fließen nach der Inbetriebnahme ebenfalls mit in den Zwilling ein.
Windover ergänzt außerdem die Modell-Daten um Informationen, die spezifisch für das FM sind. Darunter fallen Garantien, das Installationsdatum der Einbauten und Informationen zu den jeweiligen Herstellern. Von Kunden gewünschte Inhalte werden gleichfalls aufgenommen.
Die ergänzende Datenaufnahme erfolgt zur Übergabe des Modells an den Anwender. Er nimmt je nach Objekt bis zu zwei Wochen in Anspruch. Ausgeführt werden alle Vorbereitungen in der Cloud. In ihr arbeiten anschließend auch die Facility Manager mit ihrem Digitalen Zwilling.
Das Facility Management kann den Digitalen Zwilling sofort produktiv nutzen. Die gewonnenen Sensor-Daten können direkt im Gebäudekontext ausgelesen werden. Sie ist das FM-Team über wichtige Betriebsdaten jederzeit im Bild.
Außerdem kann der Digitale Zwilling aktualisiert werden, weshalb Autodesk eine Nutzungsdauer von zehn Jahren als möglich angibt. Warum dieser Zeitraum limitiert ist, beantwortet das Softwarehaus leider nicht. Ebenso ist die Frage offen, wer die Kosten für den Aufbau des Digitalen Zwillings bei den Projekten trägt.
Alle Clients ab HSD Nova-FM5.1 benötigen jetzt das .NET 8-Framework von Microsoft – Bild: HSD; Microsoft; Montage: CAFM-News
CAFM-NEWS – HSD hat bekannt gegeben, dass die Clients der CAFM-Anwendung NOVA-FM ab sofort das .NET 8-Framework von Microsoft benötigen. Microsoft hatte .NET 8 im vergangenen November freigegeben und zur Long Term Support-Version bestimmt, also den Support für drei Jahre garantiert.
Das .NET 8-Framework ist in die Nova-Clients ab Version 5.1 integriert. Dies umfasst alle Varianten der Software, also den Windows- und Web-Client ebenso wie Service Center, Konsole und den neuen WebAPI-Client. Dieser Modernisierungsschritt bringe neben der aktuellen Technik auch eine Performance-Optimierung und biete für die zukünftige Entwicklung von innovativen Leistungsmerkmalen ganz neue Möglichkeiten, versichert der Hersteller aus Bremen.