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Strabag PFS übernimmt Elco in Luxemburg

Die Frankfurter Strabag Property and Facility Services (Strabag PFS) hat die Elco-Unternehmensgruppe, bestehend aus Elco S.A, Elco-Servitec S.A. und EFG S.A., mit Sitz in Kehlen/Luxemburg übernommen. Im vergangenen Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete Elco eine Gesamtleistung von rund 59 Mio. Euro. Das Closing habe bereits stattgefunden, teilte Strabag PFS am 8. Mai mit. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Elco wurde 1945 gegründet und beschäftigt als Multi-Technik-Dienstleister rund 450 Mitarbeiter. Das Leistungsportfolio umfasst im Bereich der technischen Gebäudeausstattung (TGA) alle technischen Gewerke von der Planung über die Installation von Heizung, Kälte, Klima, Lüftung und Sanitäranlagen bis hin zur Brandmeldetechnik. Hinzu kommen Services im Bereich der Mittelspannung und der erneuerbaren Energien wie z.B. die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen und Ladestationen sowie Industrieservices und Telekommunikationsnetz-Leistungen. Das Portfolio soll um infrastrukturelle Leistungen ergänzt werden, sodass Strabag PFS in Luxemburg künftig ebenfalls integrierte Facility Management-Leistungen anbieten kann.

Peter Ankerstjerne wird Nachfolger von Pierre Guelen als Planon-CEO

Peter Ankerstjerne löst Pierre Guelen als CEO der Planon Gruppe ab. Bild: Planon
Peter Ankerstjerne löst Pierre Guelen als CEO der Planon Gruppe ab. Bild: Planon

CAFM-NEWS – Peter Ankerstjerne wird mit Wirkung zum 1. Juni 2024 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Planon Gruppe. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Peter Ankerstjerne tritt die Nachfolge des Firmengründers Pierre Guelen an, der nach 42 Jahren an der Spitze von Planon als CEO zurücktreten wird.

 Ankerstjerne kam im Februar 2021 als Chief Strategy Officer zu Planon. Davor hatte er verschiedene leitende Positionen bei führenden Unternehmen wie ISS und JLL inne, wo er umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Arbeitsplatz- und Facility Management sammeln konnte. Außerdem war er sieben Jahre im Vorstand der International Facility Management Association (IFMA) tätig, davon zwei Jahre als Vorstandsvorsitzender. 

Pierre Guelen begann seine berufliche Laufbahn als Berater für Bautechnik, erkannte aber bald das Potenzial der Entwicklung eines eigenen Softwarepakets für die Instandhaltungsplanung, das er Planon nannte. Er verfolgte eine ehrgeizige internationale Expansionsstrategie, eröffnete Niederlassungen in Belgien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Indien, Singapur, Schweden und den USA und erwarb weitere Softwareunternehmen. 


Abbildungen: Planon

Peter Ankerstjerne wird Nachfolger von Pierre Guelen als Planon-CEO

Peter Ankerstjerne wird mit Wirkung zum 1. Juni 2024 neuer Chief Executive Officer (CEO) der Planon Gruppe. Das gab das Unternehmen jetzt bekannt. Peter Ankerstjerne tritt die Nachfolge des Firmengründers Pierre Guelen an. Dieser wird nach 42 Jahren an der Spitze des Software-Anbieters als dessen CEO zurücktreten.

Ankerstjerne kam im Februar 2021 als Chief Strategy Officer zu Planon. Davor hatte er verschiedene leitende Positionen bei führenden Unternehmen wie ISS und JLL inne. Dort sammelte er umfassende Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich Arbeitsplatz- und Facility Management. Außerdem war er sieben Jahre im Vorstand der International Facility Management Association (IFMA) tätig, davon zwei Jahre als deren Vorstandsvorsitzender.

Planon-Urgestein Pierre Guelen begann seine berufliche Laufbahn als Berater für Bautechnik. Bald erkannte er das Potenzial, ein eigenes Softwarepakets für die Instandhaltungsplanung zu entwickeln. Dies war die Geburtsstunde von Planon. Guelen verfolgte eine ehrgeizige internationale Expansionsstrategie. Er eröffnete Niederlassungen in Belgien, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Indien, Singapur, Schweden und den USA. Außerdem erwarb er weitere Softwareunternehmen.

ADAC Westfalen vergibt Reinigung an Piepenbrock

Zum 1. Januar 2024 hat der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) Westfalen e. V. die Unterhaltsreinigung seiner Hauptverwaltung Dortmund und seiner 13 Vertriebsstandorte in Nordrhein-Westfalen an Piepenbrock vergeben. Der ADAC Westfalen ist mit über 1,5 Millionen Mitgliedern der sechstgrößte Regionalclub in Deutschland.

Den größten Teil der Reinigungsdienstleistung verantwortet die Piepenbrock-Niederlassung Dortmund. In der modernen ADAC-Hauptverwaltung im Osten der Stadt reinigt der Dienstleister die Empfangshalle für Kunden, den Verwaltungstrakt und die Treppenhäuser nach einem festgelegten Leistungsverzeichnis. Auf einzelnen Etagen unterstützen Tageskräfte ab 16 Uhr die Reinigungskräfte der Regionalverwaltung. Zum Auftrag der Dortmunder gehören neben der Hauptverwaltung die Unterhalts- und Treppenhausreinigung weiterer ADAC-Gebäude in der Stadt sowie in Meschede, Hagen, Lüdenscheid, Hamm und Soest.

Neben der Piepenbrock-Niederlassung Dortmund sind Mitarbeiter aus Essen, Gießen, Münster und Rheine in den Auftrag involviert. „Über die Zusage vom ADAC haben wir uns sehr gefreut. Mit unserem starken regionalen Netzwerk bieten wir unserem Kunden deutschlandweit eine verbindliche Anlaufstelle in seiner Nähe“, sagt Thorsten Seewöster, Regionalgeschäftsführer Nord-West bei Piepenbrock, der den Auftrag in der Ausschreibungsphase begleitet hat.

In regelmäßigen Abständen tauschen sich der ADAC Westfalen und Piepenbrock auf verschiedenen Ebenen miteinander aus: Drei Monate nach Auftragsstart blickt Silke Melnik, Abteilungsleiterin Zentraleinkauf beim ADAC, positiv auf die Zusammenarbeit mit dem Dienstleister: „Die Implementierung lief gut – so positiv kann es gerne weitergehen.“

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Piepenbrock finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer gedruckten Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

Start-up Messe Tech In Construction adressiert die Bauwirtschaft

Die Start-up Messe Tech in Construction findet am 16. und 17. Main in Berlin statt - Bild: Beyondbricks Media
Die Start-up Messe Tech in Construction findet am 16. und 17. Main in Berlin statt – Bild: Beyondbricks Media

CAFM-NEWS – Tech-Startups, die Lösungen für Architekten, Fachplaner, Bauhandwerker, Bauunternehmer, Entscheidungsträger in Baukonzernen und bei Bauzulieferern entwickeln, zeigen ihre Lösungen am 16. und 17. Mai 2024 auf der Startup-Messe Tech in Construction. Erstmalig wird ein Award für digitale Innovationen und Nachhaltigkeit verliehen.

Insgesamt werden sich auf der Messe über 90 Start-ups präsentieren. Unter diesen finden sich specter automation, XBuild, autarkom, Teamsware, Enerthing, Cathago, Augmentix, Airteam, syte, Corevas, Conpur, Chargetic, EcoMorph, Maschine26, Dronesperhour, Timesec, Binderless, Alago, Roofuz, Tenera, EASI Control, upmesh, roometric, BIMcosmos, DIMES8, MapShots, Sablono, BauMotor, VSK Software, tabya!, ETA+, Yanus.ai und Bobbie.

Die Messe wird bereits zum fünften Mal veranstaltet und präsentiert in diesem Jahr ein grundlegend überarbeitetes Konzept. Erstmals bietet ein Bühnenprogramm in der Mittagszeit Einblicke in die digitale Prozesskette der Bauwirtschaft. Ein weiterer Schwerpunkt wird durch die Kooperation mit der Baustellenbesprechung „80 Sekunden – Neues Bauen“ auf dem Wohnungsbau liegen.

Unterstützt wird das Event von der Bundesarchitektenkammer (BAK), der Bundesingenieurkammer (BIngK), dem Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB), dem Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB), dem Bundesverband Digitales Bauwesen (BDBau) und dem Zentralen Immobilienausschuss (ZIA).

Die Eintrittskarten gliedern sich in drei Kategorien: Tickets für Berufsschüler und Studenten kosten 9 Euro. Mitarbeitende in Planungsbüros und Baubetrieben bezahlen 29 Euro und alle anderen Besucher 149 Euro. Die Karten können online bestellt oder an der Tageskasse erworben werden. Statt findet die Tech in Construction in der Belgienhalle in Berlin.


Abbildungen: Beyondbricks Media

Drees & Sommer bleibt weiter auf Wachstumskurs

Mit einem Umsatz von 900 Mio. Euro hat das auf Bau und Immobilien spezialisierte Beratungsunternehmen Drees & Sommer SE seinen Wachstumskurs auch in 2023 fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahr (2022: 703,7 Mio. Euro) entspricht dies einem Plus von knapp 28 Prozent trotz eines, wie das Unternehmen mitteilte, „schwierigen geopolitischen wie wirtschaftlichen Umfelds“. Das operative Ergebnis 2023 betrug 102,7 Mio. Euro (2022: 84,7 Mio. Euro).

Wachstum durch Akquisitionen

Teils resultiert das Wachstum aus Übernahmen. So sind mehrere Unternehmen im Jahr 2023 Teil der Drees & Sommer-Gruppe geworden, die das Leistungsportfolio strategisch ergänzen sollen: Die auf Wasserstoff spezialisierte Projektberatung cruh21 unterstützt dabei, den Wandel in der Energiewirtschaft zukunftsfähig mitzugestalten. Mit dem Architektur-, Bauberatungs- und Projektsteuerungsbüro Unit4 ist ein Spezialist für komplexe Bauvorhaben im Industriebereich mit an Bord gekommen, während die m3 Bauprojektmanagement GmbH Bauherren und Planern individuelle Design- und Entwurfslösungen bietet. Hinzu kommen Investitionen in das Scale-up-Unternehmen Bable Smart Cities, mit dem Ziel, die digitale und nachhaltige Stadtentwicklung weiter voranzutreiben, sowie eine strategische Partnerschaft mit der Adolf Würth GmbH & Co.KG bei LCM Digital, einer digitalen Echtzeit-Plattform für komplexe Bauprojekte.

„Bereits in den Vorjahren haben wir uns vorausschauend auf das veränderte Marktumfeld eingestellt. Deshalb agiert Drees & Sommer heute aus einer Position der Stärke. Wir haben frühzeitig Rücklagen gebildet und die internen Strukturen sowie neue und innovative Leistungsbilder auf die veränderten Marktanforderungen ausgerichtet. Zusätzlich führt unsere hohe Diversifikation und unsere auf Effizienz getrimmten Geschäftsprozesse zu einem guten Maß an Resilienz. Deshalb können wir weiterhin aktiv auf dem Markt agieren und müssen nicht unter Druck reagieren“, erklärt Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.

Hohe Nachfrage aus der Hightech-Industrie

Eine hohe Nachfrage sieht das Unternehmen aktuell beispielsweise in der Hightech-Industrie, die in den kommenden Jahren zahlreiche Fabriken und Produktionsanlagen benötigt. Vor allem die Chipindustrie erwarte einen großen Aufschwung, der von Neuansiedlungen im Rahmen der De-Globalisierung, Kapazitätserweiterungen und der Nachfrage nach neuen Technologien angetrieben werde, stellt Drees & Sommer-Vorstand Dierk Mutschler fest.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Drees & Sommer finden Sie in unserer Datenbank der FM-Beratungsunternehmen oder in der Printausgabe unserer Marktübersicht FM-Beratungsunternehmen 2024.

Come-Together: 10 Jahre BIM in der Universitären Altersmedizin Felix Platter

Ein Come-Together Anfang Juni blickt auf zehn Jahre BIM im Schweizer Spitalbau zurück - Bild: BAM Swiss AG
Ein Come-Together Anfang Juni blickt auf zehn Jahre BIM im Schweizer Spitalbau zurück – Bild: BAM Swiss AG

CAFM-NEWS – Was lässt sich aus mehreren Jahren Nutzung der BIM-Methodik lernen? Diese Frage beantwortet das Come-Together „10 Jahre BIM in der Universitären Altermedizin Felix Platter“, das am 5. Juni in Basel stattfindet.

Die Universitäre Altersmedizin war der erste Spital-Neubau der Schweiz, der mit BIM gesteuert wurde. Unter der Struktur Rückblick, Einblick, Ausblick lassen verschiedene am Projekt Beteiligte die Ereignisse Revue passieren und leiten Best Practices für zukünftige Projekte ab. Als Referenten werden sprechen:

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Die eintägige Veranstaltung findet am Mittwoch, 5. Juni, von 8.30 bis 16.30 Uhr im Auditorium Basilea, Universitäre Altersmedizin Felix Platter in der Burgfelderstrasse 101 in Basel statt. Anmeldungen sind über ein Online-Formular möglich.

Abbildungen: BAM Swiss AG

Initial: Nachfüllware ab Sommer direkt vom Hersteller

Nachdem Rentokil Initial die Vertriebs- und Serviceaktivitäten von Initial bereits 2021 in Deutschland selbst wiederaufgenommen und ein entsprechendes Joint Venture mit CWS beendet hat, liegen ab dem 1. Juli 2024 die alleinigen Markennutzungsrechte von Initial bei Rentokil Initial.

Alle Unternehmen und Institutionen, die in ihren Waschräumen Hygienespender von Initial einsetzen, können dann die professionellen Produkte einschließlich Nachfüllware direkt über Rentokil Initial beziehen. Um den Wechsel im Bestellverhalten schmackhaft zu machen, lockt Rentokil Initial im Mai 2024 mit 30 Prozent Rabatt auf sämtliche Nachfüllware (im Vergleich zur aktuellen Preisliste).

gefma veröffentlicht Whitepaper zu künstlicher Intelligenz

Das neue gefma White Paper 929 ist als KI-Kompass und Leitfaden für die Immobilienbranche gedacht - Bild: gefma; Bearbeitung: CAFM-News
Das neue gefma White Paper 929 ist als KI-Kompass und Leitfaden für die Immobilienbranche gedacht – Bild: gefma; Bearbeitung: CAFM-News

CAFM-NEWS – Mit dem neuen Whitepaper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ will der Arbeitskreis Digitalisierung des Deutschen Verbands für Facility Management gefma einen Kompass für die Nutzung künstlicher Intelligenz im FM bereit stellen. Hintergrund ist, dass KI im Rahmen des Wandels einen signifikanten Einfluss auf die Branche habe, scheibt der Verband in einer begleitenden Meldung.

Beim Einsatz künstlicher Intelligenz im FM gehe es vor allem darum, den Menschen bei anspruchsvollen Tätigkeiten sowie bei komplexen und schwierigen Entscheidungen zuverlässig zu unterstützen, schreiben die Autoren. Die Integration von KI im FM sei in einer Zeit, in der die Immobilienbranche vor immer komplexeren Herausforderungen steht, nicht mehr nur eine Option, sie ist eine strategische Notwendigkeit. Das Whitepaper liefere hierfür konkrete Beispiele, die verdeutlichen, wie KI-basierte Lösungen Kosten senken sowie Qualität und Leistung in der Bewirtschaftung von Immobilien verbessern können.

Zielgruppe der Publikation sind Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater, ebenso Softwareanbieter, Lehrende und Lernende sowie alle weiteren Personengruppen, die für Digitalisierung in der Branche Verantwortung tragen.

Das White Paper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ ist ab sofort kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. In der kommenden Ausgabe 6 von Der Facility Manager bietet zudem ein Beitrag von Prof. Michael May vertiefenden Einblick in das Papier und sein Thema.


Abbildungen: GEFMA

Caverion saniert TGA für die SWK AG in Krefeld

Caverion Deutschland saniert die technischen Anlagen der Gewerke Raumlufttechnik, Kälte, Heizung und Sanitär im Verwaltungsgebäude der SWK AG. Das Versorgungs-, Verkehrs- und Entsorgungsunternehmen für Krefeld hat den Münchner Gebäudetechnik-Spezialisten mit der Ausführung der Installationen in dem Gebäude aus den 1970er Jahren beauftragt. Nach einer Nutzungsdauer von knapp 45 Jahren setzt der Bauherr nun eine Reihe von Maßnahmen um, die die Energieeffizienz des Gebäudes wesentlich steigern sollen. Gleichzeitig bietet die Sanierung die Möglichkeit, modernere und kommunikativere Arbeitsbedingungen für die Mitarbeitenden zu schaffen und die Büroetagen offener zu gestalten. Die Installation erfolgt etagenweise, da das Gebäude im laufenden Betrieb saniert wird. Caverion verbaut nach eigenen Angaben energieeffiziente Anlagen nach dem neuesten Stand der Technik. Das soll sich im Betrieb signifikant auf Energieverbrauch und -kosten auswirken.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Caverion Deutschland finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

gefma veröffentlicht Whitepaper zu künstlicher Intelligenz im FM

Der Arbeitskreis Digitalisierung des Deutschen Verbands für Facility Management gefma hat das neue Whitepaper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ vorgestellt. Er will damit einen Kompass für die Nutzung KI im FM bereit stellen. Hintergrund ist, dass Künstliche Intelligenz im Rahmen des Wandels einen signifikanten Einfluss auf die Branche habe, scheibt der Verband in einer begleitenden Meldung.

Soll künstliche Intelligenz im FM eingesetzt werden, gehe es vor allem darum, den Menschen bei anspruchsvollen Tätigkeiten sowie bei komplexen und schwierigen Entscheidungen zuverlässig zu unterstützen, erläutern die Autoren. KI im FM zu integrieren sei ist eine strategische Notwendigkeit. Sie helfe der Immobilienbranche, die immer komplexeren Herausforderungen zu meistern. Hierfür liefere das Whitepaper konkrete Beispiele. Sie zeigten, wie KI-basierte Lösungen Kosten senken sowie Qualität und Leistung in der Bewirtschaftung von Immobilien verbessern können.

Zielgruppe der Publikation sind Auftraggeber, Auftragnehmer und Berater, ebenso Softwareanbieter, Lehrende und Lernende sowie alle weiteren Personengruppen, die für Digitalisierung in der Branche Verantwortung tragen.

Das White Paper GEFMA 929 „KI im Immobilienmanagement“ ist ab sofort kostenfrei im gefma-Onlineshop erhältlich. In der kommenden Ausgabe 6 von Der Facility Manager bietet zudem ein Beitrag von Prof. Michael May vertiefenden Einblick in das Papier und sein Thema.

Pave integriert BIMcollab in sein Tool für Bau- und Immobilien-Management

Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen -Bild: Pave
Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen. -Bild: Pave

CAFM-NEWS – Die Software-Anbieter BIMcollab und Pave arbeiten zukünftig enger zusammen. BIMcollab bietet eine Plattform für die Zusammenarbeit in BIM während des gesamten Gebäude-Lebenszyklus an, Pave ist eine entsprechende Plattform für die Zusammenarbeit in der Bau- und Immobilienbranche. Gemeinsam wollen die Unternehmen die BIM-Implementierung in Pave vereinfachen und die modellbasierte Zusammenarbeit verbessern. Anwender können jetzt direkt in der Plattform alle BIM-spezifischen Arbeiten von Planmanagement über die Kostenkontrolle bis hin zur Baustellenkoordination bearbeiten, ohne Drittsoftware öffnen zu müssen. Die Lösung ist ab sofort erhältlich.


Abbildungen: Pave

Engie realisiert Reinraum-TGA für Coherent LaserSystems

In Zusammenarbeit mit Siemke & Co. Brücken- & Ingenieurbau (SBI) als Generalunternehmer realisiert Engie Deutschland die Gebäudetechnik und die Energieversorgung beim Bau des neuen Reinraums von Coherent LaserSystems GmbH & Co. KG in Lübeck. Die Liegenschaft umfasst rund 2.600 qm Reinräume sowie weitere 1.900 qm zur potenziellen Reinraumerweiterung, 1.100 qm Laborräume und mehr als 3.750 qm Büro-, Lager- und Technikflächen.

Der neue Reinraum für Coherent LaserSystems soll nach der geplanten Fertigstellung im Dezember 2025 die ISO-6-Klassifizierung erfüllen. Das erreicht Engie beispielsweise durch den Einsatz eigener Deckenelemente und Filtereinheiten. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird auf dem Gebäudedach eine Photovoltaikanlage mit einer Leistung von 230 kWp installiert, die zur strombasierten, erneuerbaren Versorgung beiträgt. Sie speist unter anderem zwei wassergekühlte Quantum-Kältemaschinen mit Green Heat Recovery des Schwesterunternehmens Engie Refrigeration mit einer Gesamtkälteleistung von zwei Megawatt für die Kälteversorgung. Diese Kälteanlagen mit Wärmerückgewinnung ermöglichen die Deckung des gesamten Wärmebedarfs für das Heizen des Gebäudes über die im Kälteprozess entstehende Wärme.

Weitere Informationen und Unternehmenskennzahlen zu Engie Deutschland finden Sie in unserer Facility-Services-Anbieter-Datenbank oder in unserer Marktübersicht Facility Services Anbieter 2023.

getFM ist erneut GEFMA 444 zertifiziert

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Die CAFM-Software getFM der Facility Consultants ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden - Bild: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News
Die CAFM-Software getFM der Facility Consultants ist erneut nach GEFMA 444 zertifiziert worden – Bild: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Die CAFM-Lösung getFM der Facility Consultants ist erneut nach den Vorgaben der Richtlinie GEFMA 444 zertifiziert worden. Evaluiert wurde die Software in ihrer Version 6.020 in sieben sogenannten Kriterienkatalogen:

  • Basiskatalog
  • Flächenmanagement
  • Help- und Service-Desk
  • Instandhaltungsmanagement
  • Inventarmanagement
  • Schließanlagenmanagement
  • Vertragsmanagement

Bei der Zertifizierung nach der Richtlinie GEFMA 444 sind die drei Kriterienkataloge A1, A2 und A3 verpflichtend. Dazu können weitere 15 Kriterienkataloge überprüft werden. Auf der Website des gefma findet sich die Übersicht der aktuell zertifizierten Softwarelösungen.


Abbildungen: Facility Consultants, gefma; Montage: CAFM-News

Johnson Controls und Agaplesion kooperieren bei Gebäudemodernisierung

Der gemeinnützige Gesundheitsversorger Agaplesion und Johnson Controls haben eine umfassende Kooperation vereinbart, um über 100 Einrichtungen zukunftsfähig aufzustellen. Agaplesion soll so zukünftig das Konzept, die Planung, technische Lösungen und Maschinen sowie deren Wartung aus einer Hand erhalten und will seine Gebäude mit Johnson Controls als Dienstleister effizienter, komfortabler und sicherer betreiben. Das Portfolio umfasst bundesweit 22 Krankenhausstandorte, 39 Wohn- und Pflegeeinrichtungen, fünf Hospize, 34 Medizinische Versorgungszentren, sieben Ambulante Pflegedienste und eine Fortbildungsakademie. Pro Jahr werden mehr als eine Million Patientinnen und Patienten versorgt. „Mit der Bündelung aller Maßnahmen rund um unsere Gebäude folgen wir in Zukunft einer übergreifenden Strategie – mit dem primären Ziel, unsere Öko-Bilanz zu verbessern und in all unseren Häusern die Dekarbonisierung voranzutreiben“, erklärt Susanne Epstein, Nachhaltigkeitsbotschafterin der Agaplesion Frankfurter Diakonie Kliniken.

Byron stellt mit byronFM erste eigene SaaS-Lösung vor

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Das Schweizer CAFM-Haus Byron stellt seine neu entwickelte Cloud-Lösung byronFM vor -Bild: Byron; Montage: CAFM-News
Das Schweizer CAFM-Haus Byron stellt seine neu entwickelte Cloud-Lösung byronFM vor – Bild: Byron; Montage: CAFM-News

CAFM-NEWS – Das Schweizer CAFM-Softwarehaus Byron hat seine erste eigene SaaS-Lösung byronFM vorgestellt. Sie ergänzt die klassische On-premise-Anwendung Byron BIS um ein Angebot aus der Cloud. Es sei möglich, die Daten aus dem etablierten System in das neue zu migrieren, teilt das Unternehmen mit. Hierfür habe man eine eigene Anwendung entwickelt.

Für das neue byronFM sind derzeit elf Module verfügbar, die laut Anbieter die Anforderungen der Richtlinie GEFMA 444 erfüllen:

  • BIM-Datenverarbeitung
  • Budgetmanagement
  • Energiemanagement
  • Flächenmanagement
  • Instandhaltung
  • Inventarmanagement
  • Schließanlagenmanagement
  • Service-Helpdesk
  • Sicherheit & Arbeitsschutz
  • Vertragsmanagement
  • Workplace Management

Das aktuelle Modulangebot adressiert die am häufigsten nachgefragten Funktionen und Dienste im Facility Management. Weitere Module sind bereits in der Entwicklung, heißt es aus Basel, so dass die Funktionsvielfalt der klassischen Installation perspektivisch auch in der Neuentwicklung abgebildet werden kann.

Erste Einblicke in die jüngste FM-Lösung im Markt gibt es auf der Webseite von byronFM.


Abbildungen: Byron; Montage: CAFM-News

Personalmangel bremst Wachstum in der Gebäudereinigung

Die Stimmung der Unternehmen im Gebäudereiniger-Handwerk bleibt eingetrübt und stagniert auf dem Niveau der Herbst-Umfrage 2023 (siehe unten). Zu diesem Ergebnis kommt die Frühjahrs-Konjunkturumfrage des Bundesinnungsverbands des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV). Seit 2019 präsentiert der Verband zweimal im Jahr seine Daten. Nur knapp jedes vierte befragte Unternehmen (24,6 %, Herbst 2023: 24,7 %) erwartet demnach eine positive Geschäftsentwicklung für das laufende Jahr. Dagegen blicken 28 Prozent (Herbst: 26,2 %) mit negativen Vorzeichen auf 2024. Knapp die Hälfte der Unternehmen (47,4 %, Herbst: 49,1 %) erwartet gleichbleibende Geschäfte.

Größtes Hemmnis für zukünftiges Wachstum ist der Personalmangel. Gut der Hälfte der befragten Gebäudedienstleister (53,9 %) fehlt zusätzliches Personal in einer Größenordnung bis 10 Prozent. Mehr als ein Fünftel (21,8 %) beziffert den Personalbedarf auf bis 20 Prozent. Und 10 Prozent der Unternehmen geben an, ihnen fehle Personal in einer Größenordnung bis zu 30 Prozent. Gerade mal 10,9 Prozent sagen dagegen, sie seien nicht auf der Suche nach zusätzlichem Personal.

Der steigende Personalmangel hat bei fast der Hälfte der befragten Unternehmen zur Folge, keine neuen Aufträge annehmen zu können: 45,3 Prozent geben an, sie müssten sehr häufig bzw. häufig auf die Annahme neuer Kundenaufträge verzichten. Ebenso beziffert fast jedes zweite befragte Unternehmen (47,4 %) den personalbedingten Umsatzverlust auf bis zu 10 Prozent. 21,2 Prozent geben Umsatzeinbußen von bis zu 20 Prozent an. 22,8 Prozent können keinen Umsatzverlust erkennen oder diesen nicht beziffern.

Internationalität und Vielfalt in der Gebäudereinigung

In der aktuellen politischen Debatte in Deutschland gibt es auch Stimmen, die sich gegen die Europäische Union, gegen Vielfalt, gegen Integration und Migration aussprechen. Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich stellt für das Gebäudereiniger-Handwerk einmal mehr klar: „Wir sind die Branche der Chance – für alle! Unsere Zahlen untermauern, dass in unseren Betrieben Weltoffenheit, Vielfalt und Toleranz herrschen.“ 78,4 Prozent der befragten Unternehmen halten es im Rahmen ihrer Personalsuche für sehr wichtig, wichtig bzw. eher wichtig, auf Menschen aus der ganzen Welt sowie mit Migrations- und Fluchthintergrund zu setzen. 14 Prozent bezeichnen diesen Aspekt eher als unwichtig, 7,6 Prozent als unwichtig.

CAFM in der Praxis: Neuer Lehrgang in der Wissenswerkstatt

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Der CAFM Praxis-Lehrgang bietet Informationen zu Energiemanagement, Betreiberverantwortung und Flächenmanagement - Bild: Danish/stock.adobe.com
Der CAFM Praxis-Lehrgang bietet Informationen zu Energiemanagement, Betreiberverantwortung und Flächenmanagement – Bild: Danish/stock.adobe.com

CAFM-NEWS – Als Ergänzung zu den beiden konstant nachgefragten Lehrgängen zu CAFM-Planung und zur produktiven Nutzung von CAFM erweitert die Der Facility Manager Online-Akademie ihr Angebot jetzt um einen praxisorientierten Lehrgang. CAFM in der Praxis ist er betitelt und blickt Facility Managern bei ihrer Arbeit über die Schulter.

Der erste Lehrgang dieser Praxis-Serie befasst sich mit:

  • Modul 1: Reinigung, Flächen- und Workplace-Management
  • Modul 2: Instandhaltung und Betreiberverantwortung
  • Modul 3: Energiemanagement mit CAFM

Wie üblich finden die Sessions an drei aufeinander folgenden Wochen am selben Wochentag zwischen 10.30 und 14.30 Uhr statt. Eine Mittagspause ist von 12.00 bis 13.00 Uhr eingeplant. 

Die Referenten sind erfahrene Praktiker, die den Teilnehmern erläutern, welche Ansätze sie bei ihrer Arbeit leiten, welche Ziele sie verfolgen und wie sie diese mit CAFM umsetzen. Der direkte Blick auf die Arbeit mit der jeweiligen Applikation ist hierbei Bestandteil der Sessions. Fragen der Teilnehmer sind willkommen.

Der Lehrgang richtet sind an Facility Manager, FM-Dienstleister, IT-Verantwortliche, Immobilienmanager und -verwalter. Die Teilnahme kostet regulär 895 Euro, für Abonnenten der Zeitschriften Der Facility Manager und industrieBAU 795 Euro. Ein Gruppenticket für drei bis zehn Personen aus derselben Organisation ist für 2000 Euro erhältlich. Alle Preise verstehen sich netto ohne Mehrwertsteuer.

Das detaillierte Programm ist online auf der Webseite des neuen Lehrgangs zu finden. 

 

Abbildungen: Danish/stock.adobe.com

Prüfkatalog von Fraunhofer IAIS beschreibt vertrauenswürdige KI

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Das Fraunhofer IAIS hat einen Prüfkatalog zur Beurteilung von zuverlässiger KI herausgegeben - Bild: Fraunhofer IAIS
Das Fraunhofer IAIS hat einen Prüfkatalog zur Beurteilung von vertrauenswürdiger KI herausgegeben – Bild: Fraunhofer IAIS

CAFM-NEWS – Auf der Hannover Messe stellt Fraunhofer IAIS aktuell Lösungen vor, die helfen, eine leistungsfähige und zugleich vertrauenswürdige Künstliche Intelligenz (KI) zu gestalten. Das Forscherteam aus Sankt Augustin hat parallel hierzu einen 166 Seiten starken KI-Prüfkatalog ins Netz gestellt, der kostenfrei heruntergeladen werden kann. Er unterstützt Entwickler bei der Gestaltung von KI-Modellen und KI-Prüfer bei der Evaluation und Qualitätssicherung von KI-Anwendungen, schreiben die Forscher.

Der Prüfkatalog umfasst insgesamt zehn Kapitel:

  1. Einleitung
  2. Grundlegende Konzepte und Methodik zur Anwendung des Katalogs
  3. KI-Steckbrief
  4. Dimension: Fairness
  5. Dimension: Autonomie und Kontrolle
  6. Dimension: Transparenz
  7. Dimension: Verlässlichkeit
  8. Dimension: Sicherheit
  9. Dimension: Datenschutz
  10. Dimensionsübergreifende Beurteilung der Vertrauenswürdigkeit

Jede Dimensionen wird detailliert und strukturiert beleuchtet, von den Zielsetzungen über Risikoanalyse und Maßnahmen bis zu den passenden Bewertungsmöglichkeiten. Zu erhalten ist das PDF direkt auf der Webseite der Forschungseinrichtung.



Abbildungen: Fraunhzofer IAIS

HypoVereinsbank verlängert mit Strabag PFS

Die HypoVereinsbank hat Strabag Property and Facility Services für weitere fünf Jahre mit integrierten Facility Management-Leistungen beauftragt. Die entsprechenden Dienstleistungsverträge wurden Ende März abgeschlossen und umfassen technisches, infrastrukturelles und kaufmännisches Gebäudemanagement für alle Bankstandorte der HypoVereinsbank in Deutschland. Strabag PFS betreute bereits in der Vergangenheit die von der Bank genutzten Objekte. Neben dem klassischen Facility Management gehören auch eine Serviceline mit Helpdesk (24/7), Umzugsleistungen, ein Schadensmanagement sowie ein umfangreiches Projektmanagement zum Auftrag.

Dr. Marion Henschel, Vorsitzende der Geschäftsführung von Strabag PFS, freute sich über den Auftrag, „weil es sich um einen der größten Facility Management-Aufträge handelt, der in den vergangenen Jahren ausgeschrieben wurde.“ Der Dienstleister bewirtschaftet damit für die Bank sämtliche Gebäude in Deutschland, inklusive dem „HVB-Tower“ in München, Rechenzentren sowie das gesamte HypoVereinsbank-Filialnetz.